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Showing most liked content on 01.01.2026 in Beiträge
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zum letzten mal ... der interims wird nicht bleiben. und es wird doch hoffentlich keiner geglaubt haben, dass Thorup irgendwo das "A-Team" rumsitzen hat und den kompletten staff über nacht austauschen kann und wird. wer von den verbliebenen dann nicht mitzieht, wird die längste zeit bei rapid angestellt gewesen sein.38 likes
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Mir ist der Hate ggü. Antiste völlig rätselhaft. Der hat sich doch absolut gar nichts zu Schulden kommen lassen. Oder hab ich irgendwas versäumt? War er gut? Am Anfang mMn. schon, dann immer schlechter. Wie auch der Rest des Teams. Wieso aber genau er der Sündenbock sein soll, noch dazu als Leihspieler. Keine Ahnung. Finde es bedenklich, aber auch bezeichnend, wie mit ihm von Fanseite umgegangen wird.33 likes
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Den ersten Beitrag des Jahres 2026 möchte ich gleich unserem neuen Trainer Fabio Ingolitsch widmen. Vorgestellt hat er sich ausgezeichnet: Wie erwartet und dennoch imponierend, besonders durch seine rhetorische Sattelfestigkeit als jüngster Trainer der Bundesliga bei seiner ersten Pressekonferenz. Der Kontrast könnte kaum größer sein zu dem, was wir in den letzten Monaten gewohnt waren. Und doch ist das öffentliche Auftreten nur ein winziges Mosaiksteinchen erfolgreicher Trainerarbeit, das spätestens dann wieder allen egal sein wird, wenn die Ergebnisse nicht passen sollten... Ich freue mich jedenfalls auf die nächsten Spiele und hoffe, dass er diese Vorfreude und Spannung auch wieder in unsere Truppe bringen kann. Herzlich willkommen!20 likes
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Ich find sogar im Gegenteil.. hat sich in meinen Augen immer 100 Prozent reingehauen und unglaubliche Kilometer für die Mannschaft abgespult - gegen Ende waren es dann halt leider leere KM. Also soviel zu "Hauptsache die Diven kämpfen und zeigen die Rapid-Tugenden"...18 likes
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horn hatte selbst bestätigt dass man bereits länger verhandelt hat bevor stöger bei rapid im gespräch war14 likes
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Im Prinzip ist ausschließlich Kulovits ein Pflicht Abgang - das geht nicht gut so jemanden im Team zu belassen der Rest kann im Sommer umgestellt werden12 likes
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Um dann wieder drauf zuhauen das Rapid im eigenen Saft schmort. Die ganzen sogenannten Experten und auch viele Journalisten sind einfach nur peinlich und wollen eigentlich nur Schlagzeilen generieren.11 likes
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Was willst abwarten? Der neue Trainer muss jetzt mal schauen, dass die hinterlassene Katastrophe ansatzweise aufgeräumt wird. Noch schlechter spielen werden wir nicht. Das ist ja eh nimmer möglich. Das ist und bleibt der beschissenste Kick den ich je gesehen habe. Da war Canadis Trauerspiel eine Offenbarung dagegen. Wir sind damit hochpeinlich letzter in der ECL geworden und in der Meisterschaft auf UPO Kurs und haben die letzten Spiele die Ausbeute eines Absteigers. Wir wurden tatsächlich mit jedem Spiel schlechter am Ende. Noch nie gesehen sowas. Jedes Mal wenn man meinte "na, schlechter können sie nimmer werden" - kam es anders. Und zwar mannschaftlich. Wenn Thorup das unterbietet ist er eh ein Zauberer der besonderen Art. Sobald wir ansatzweise ein wenig Struktur reinbringen schaut das auch gleich wieder anders aus. Ob Thorup gleich ins OPO kommt nach dem Herbst ist fraglich. Dazu das erste Spiel Away in Ried im Cup. Auch nicht leicht. Aber, dass wir spielerisch wieder halbwegs "normal" auftreten wird relativ schnell absehbar sein mMn. Barisic, Djuricin & Co. haben auch mit teils limitierten Spielern Fußball spielen lassen. Wieso sollte man das mit diesem Kader nicht können, wenn es selbst die WSG schafft.10 likes
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Denk i mir auch jedes Jahr um die Zeit10 likes
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https://kurier.at/sport/fussball/rapid-trainer-hoff-thorup-aufgaben-zeit-assistenten-transfers/403117662 Das ist etwas, das ich überhaupt nicht verstehe. Katzer hat eigentlich einen 4-3-3-, 4-2-3-1-Kader eingekauft, jede Menge Flügelspieler. Und Stögeder trainieren das System in der Vorbereitung, nur um es eine Woche vor Saisonstart zu ändern?! Auch die völlige Ignoranz gegenüber Tilio und Radulovic, die wie gemacht für das System sind. Andererseits wurde Weixelbraun hochgezogen. Diese Trainerphase wird wie die von Klauß komplett rätselhaft für mich bleiben. Anscheinend ist da in beiden Fällen im Hintergrund so viel schief gelaufen, von dem wir nie erfahren werden. Die „Insider“ sind ja auch sehr ruhig geworden.10 likes
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Nachdem Dänemark keine Weinbaugegend ist - warum sollte sich Frankie dort auskennen...?10 likes
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Der Spekulations-Thread
B.Andsinger and 9 others liked ein Thema by SchenaPeda
Gibt schon seit letztem Jahr keine neuen Gerüchte mehr10 likes -
Wettbüro 2026
blauweiss78 and 9 others liked ein Thema by zahi
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Viele haben wohl auch einfach kein Gespür dafür wie viele Leute sich allein im Betreuerstab der KM befinden. Die sehen das was auf der Bank sitzt und glauben das wars. Das aktuell (inkl. med. Abteilung) 21 Menschen (22 mit Pavlovic - kA wieso der auf der HP nicht aufscheint) im Staff sind ist vielen wohl nicht bewusst. Kein Trainer der Welt kommt mit zwei Dutzend Mitarbeitern im Gepäck zum neuen Verein.9 likes
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Traurig, dass noch immer Einige glauben, dass all diese Kicker nichts können. Katzer hat mit Stöger UND Sageder total ins Klo gegriffen, das war von Beginn an eine Katastrophe.9 likes
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Spekulationsthread - 2025/26
Bongo and 8 others liked ein Thema by Käfigkicker
Man wird doch nicht fast 3 mio für Ndzie ausgegeben, um ihn dann nach einem halben Jahr vom Hof zu jaucken!! Mit der richtigen Fitness wird der eine Waffe sein! Umsonst ist man nicht im Kader von Kamerun. Wir werden den schon in die Spur bringen. Für mich hat die Stürmerposition oberste Priorität!9 likes -
Ich gehöre zwar nicht zu den Insidern, allerdings kann ich bestätigen, da ist aus unterschiedlichsten Gründen, sehr viel schief gelaufen. Was mich positiv stimmt, einen weiteren Trainer wird es so schnell nicht "dakosten" mögen, weil einerseits müssten sich dann mehrere verabschieden und andererseits bin ich überzeugt, dass man an diesem Trainer wirklich einmal festhalten wird, vorallem auch in Phasen wo es nicht so läuft. Ich bin überzeugt, wenn wir ins UPO kommen würden, würde der Sessel des Trainers keinesfalls wackeln, auch nicht, wenn wir einen EC Startplatz verpassen würden.9 likes
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es macht wohl sinn, wenn Thorup das verbliebene team im trainingslager kennen lernt und dann mit den anderen verantwortlichen bespricht und entscheidet wer bleiben soll/kann.9 likes
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vor dem weltuntergang der ja offenbar in einer woche beginnt, hab ich da noch etwas zumindest in meinen augen doch recht positives für euch. Thorup kennt und schätzt sowohl Amane als auch Gulliksen schon recht lange. hat sie als er noch in dänemark tätig war länger beobachtet und wollte beide damals noch sehr jungen spieler zu Nordsjælland holen. war halt finanziell für den verein nicht machbar.9 likes
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Kader 2025/2026
MeisterAllerKlassen and 7 others liked ein Thema by Reddevil1977
Sehe ich nicht so! Ein TW ist noch wichtiger.8 likes -
Schade, dass es doch nicht Habakuk oder zumindest Enrico wurde. Aber wurscht. Ich wünsche euch ein geiles neues Jahr und kann das Ried Cup Spiel schon jetzt kaum noch erwarten. Nur noch 59 mal schlafen.8 likes
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Spekulationsthread - 2025/26
Patrick1899 and 6 others liked ein Thema by robert11shfg
Das Ndzie binnen 2 Monaten körperlich so am Sand sein soll, kann ich mir nicht vorstellen und wenn er nicht kicken könnte, wäre er sicher nicht beim Nationalteam dabei, da wird was andres nicht gepasst haben.7 likes -
Manche werden halt nie verstehen, dass Spieler in unserer Preisklasse ohne passendes System und Vorgaben nicht funktionieren können. Der einfachste und gleichzeitig auch dümmste weg ist natürlich den Spielern die Qualität abzusprechen. Vorallem wenn es Spieler wie Antiste trifft, der auf relativ gleichem bzw sogar leicht höherem Level schon gezeigt hat was für ein Kicker er ist.7 likes
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Österreichische Fußballlegionäre Bilanz Herbst 2025 In fast allen konkurrenzfähigen Ligen, wo Österreicher engagiert sind, wurde die Herbstmeisterschaft bzw. in etwa die Hälfte der Meisterschaft 2025/26 bis Ende des Jahres 2025 ist gespielt, daher ist es Zeit für die Zwischenbilanz. Nur in den USA wird eine Ganzjahresmeisterschaft gespielt, sodass wir für die dortigen Legionäre die Gesamtbilanz ziehen können. Der seit Frühjahr 2024 eingeführte Prozentsatz der Einsatzminuten der Spieler (um sich auch zahlenmäßig ein Bild von der tatsächlichen Leistung machen zu können) wird (nur) am Ende der Saison angewendet, also jetzt nur in den USA (und bei Spielern, die in der kommenden Winter-Transferperiode wechseln). Eingesetzte Minuten/potentielle Gesamtspielzeit = Prozentsatz der gespielten Zeit. Anmerkung: Ich verfolge nur Legionäre in den Top-25-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Ende Dezember 2025) sowie in Top-5-A-Ligen und (wenn es sich ergibt) Top-1-B- Ligen anderer Kontinentalverbände nach der dortigen Berechnung für ihre internationalen Bewerbe. Die asiatische AFC wird aufgrund der fast 50 Verbände in Region West und Ost aufgeteilt, was auch der Verband selbst macht (wodurch Legionäre in großen Ländern erfasst werden können). Wieder dabei nach der Halbsaison 2025 ist die Ukraine (statt Russland!). Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie eben in Russland, Slowenien, der Slowakei, Finnland, Bosnien-Herzegowina, Litauen und Gibraltar, und B-Ligen wie in Griechenland, Polen, Dänemark, der Schweiz/Liechtenstein, Zypern, Schottland, Kroatien, China, und/oder andere schwächere zweite, dritte und noch tiefere Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden Spieler, die aus den A-Kadern entlassen oder den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind und vierte Torhüter. Neben der nationalen Meisterschaft kommen auch Champions League (CL), Europa League (EL) und Conference League (ConfL) sowie vergleichbare Bewerbe (wenn es sich ergibt) auf anderen Kontinenten in meine Bilanz, die nationalen Cupwettbewerbe (was Einsätze betrifft) nicht. Der Klammerausdruck neben dem Land des jeweiligen Vereins der Legionäre zeigt den Rang in der UEFA-Fünfjahreswertung und damit die Stärke der Liga in Europa an. Für andere Kontinente gilt das jeweilige Ranking für die internationalen Bewerbe des Kontinents. Österreichs Bundesliga fällt in Europa immer weiter zurück auf den derzeit 17. Rang. Von den 87 Legionären mit A-Kader-Verträgen in ersten Ligen (inklusive Maximilian Ullmann, der erst Mitte November in die Schweiz gewechselt ist und Gabriel Eskinja in der wieder dazu gekommenen Ukraine) kamen in der Herbstmeisterschaft 2025 78 zum Einsatz, das sind um 9 mehr als im Frühjahr 2025 und ein neuer Rekord. 28% der beobachteten und eingesetzten Legionäre spielen in schwächeren Ligen als es die österreichische lauf europäischer Fünfjahreswertung und dem internationalen Ranking der Organisation IFFHS ist . In der Herbstmeisterschaft 2025/26 schossen die österreichischen Legionäre 56 Tore. In der österreichischen Legionärs-Torschützenwertung führt Robert Zulj mit 8 Toren (In der Gesamtssaison ist es Wolf in den USA - 11 Tore). Im Herbst 2025 nicht zum Einsatz kamen: Maximilian Weber (Bremen, leider dauerverletzt) Pavao Pervan (Wolfsburg, dritter Tormann vorgesehen, saß ein paarmal auf der Bank) David Nemeth (St. Pauli, leider dauerverletzt) Jannik Robatsch (St. Pauli, nur auf der Bank) Simon Spari (St. Pauli, dritter Tormann, nicht einmal auf der Bank) Gernot Trauner (Feyenoord, leider dauerverletzt) Vincent Trummer (Zlin, dauerverletzt, wird seine Karriere beenden) Heinz Lindner (YB Bern, Ersatztormann) Ivan Lucic (Split, Ersatztormann, zeitweise sogar nur noch die Nummer 3) Folgend die Bilanz der eingesetzten Spieler: Kevin Danso (27), Tottenham Hotspur, England (1.): Nach der Leihe von Lens im Frühjahr wurde der geborene Steirer nun von Tottenham fix verpflichtet. Er ist hier nach wie vor kein Stammspieler, was wohl ein Grund ist, dass er mitttlerweile nicht mehr ex aequo teuerster Legionär ist. Aber der Innenverteidiger kommt zu seinen regelmäßigen Einsätzen als einziger österreichischer Legionär in der stärksten Liga der Welt. In den bisherigen 18 Meisterschaftsrunden spielte er immerhin 12x, 7x von Beginn an, 5x durch, wurde 2x aus- und 5x eingewechselt. In den bisherigen 6 Spielen der CL-Gruppenphase spielte Danso 4x, je 2x von Beginn an und durch und wurde 2x eingewechselt. Das ist sicher gut genug, um weiterhin im Teamkader zu stehen. Tottenham ist nach der Katastrophensaison in der Meisterschaft im Vorjahr (17.) heuer wenigstens bisher 11. Stefan Posch (28), Como 1907 (Leihe), Italien (2.): Dieser ist der dritte Verein für den Steirer in Italien, aber wieder nur in Form einer Leihe von Bologna wie im Vorjahr bei Atalanta. Leider ist er hier keineswegs Stammspieler, was seine Position im Nationalteam nicht stärkt. In den bisherigen 16 Spielen kam der Rechtsverteidiger auf 10 Einsätze, nur 3 davon von Beginn an, 1x durchgespielt und 2x ausgewechselt. 7x kam er von der Bank auf der er ansonsten die weiteren Spiele Platz nehmen musste. Posch schoss 1 Tor. Der Verein, im Vorjahr 10., kämpft heuer als 6. sogar um die internationalen Startplätze. Hoffentlich im Frühjahr mit mehr Einsatzzeit für Posch. Valentino Lazaro (29), FC Turin, Italien (2.): Nach den bewegten Jahren meist als Leihspieler hat der heuer meist im linken oder auch rechten Mittelfeld eingesetzte Lazaro hier offensichtlich wenigstens für eine Zeitlang eine fußballerische Heimat gefunden, weil er absolvidert nun schon die vierte Saison bei dem kleineren Turiner Verein. Und er ist heuer sogar mehr Stammspieler als in den Jahren zuvor. In den bisher 17 Runden hat der geborene Steirer 16x gespielt, 13x von Beginn an, 7x hat er durchgespielt und wurde 6x aus- und 3x eingewechselt. Er gab aber nur eine Torvorlage. Für das Nationalteam reicht die derzeitige Leistung offenbar nicht trotz der starken Liga, in der Lazaro regelmäßig spielt. Torino, im Vorjahr 11., liegt heuer nur auf dem 13. Platz. David Alaba (33), Real Madrid, Spanien (3.): Österreichs erfolgreichster Klubfußballer aller Zeiten – das kann ihm keiner mehr wegnehmen, -, ist in dieser späten Phase seiner Karriere nun in einer Krise, obwohl er (noch) bei Real engagiert ist. Aber von seinem Kreuzbandriss im Dezember 2023 hat sich der Wiener nicht mehr richtig erholt und ist nur noch selten aufgelaufen. In der heurigen, auch schon wieder fünften Saison in Madrid spielte er in der Liga nur 3x in 18 Runden,1x von Beginn an und (wieder verletzt) ausgetauscht, 2x in der Schlussphase eingewechselt. Ohne viel Alaba-Hilfe ist Real wie im Vorjahr 2. In den bisherigen 6 Spielen der CL-Gruppenphase machte der Innenverteidiger 1 Spiel, das er durchspielte. Es ist fraglich, ob Alaba im Frühjahr genug Spielzeit bekommt und fit genug ist für die WM. David Affengruber (24), FC Elche, Spanien (3.): Einer der absoluten Aufsteiger im wahrsten Sinn des Wortes ist der aus Niederösterreich stammende Innenverteidiger. Wie schon in der Segunda Division in seinem ersten Jahr 2024/25 ist Affengruber auch heuer in der Primera Division absoluter Stammspieler in Elche. In den bisherigen 17 Spielen des Vereins wurde er 16x eingesetzt, 15x von Beginn an, spielte 13x durch, wurde nur je 1x ausgewechselt und auch ausgeschlossen, und 1x eingetauscht. Er fehlte nur einmal rotgesperrt. Elche liegt als Aufsteiger mit Rang 9 auch hervorragend. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis Affengruber auch für das Nationalteam relevant wird. Es gibt sogar schon Gerüchte um einen Wechsel im Winter zu einem noch besseren Verein in Spanien oder England. Konrad Laimer (28), Bayern München, Deutschland (4.): Österreichs (mittlerweile) alleiniger teuerster Fußballer im Transfermarkt (geschätzt EUR 32 Millionen) verbringt seine dritte Saison beim deutschen Meister und schon wieder klaren Tabellenführer erfolgreich und ist in noch größerem Ausmaß Stammspieler als in den Saisonen davor. Bei den Bayern meistes als rechter (manchmal linker) Verteidiger eingesetzt, kam er in 14 der 15 bisherigen Runden zum Einsatz, fehlte nur einmal gelbgesperrt. 11 x davon spielte er von Beginn an, spielte 6x durch, wurde 5x ausgewechselt und kam auch 3x von der Bank. Der Salzburger schoss auch 2 Tore und gab 3 Torvorlagen. In den bisherigen 6 Spielen der CL spielte er sogar jedes Mal von Beginn an, 4x durch und wurde 2x ausgewechselt. Hier machte er 4 Torvorlagen. Laimer ist sicherlich in dieser Saison der in jeder Beziehung wertvollste und erfolgreichste Fußballer Österreichs. Marcel Sabitzer (31), Borussia Dortmund, Deutschland (4.): Österreichs routinierter Top-Mittelfeldspieler spielt in seiner ebenfalls dritten Saison bei diesem deutschen Spitzenverein wieder eine meist tragende Rolle. In der Regel im Zentrum eingesetzt, kam er auf nicht ganz so viele 12 Einsätze in 15 Runden, 8x von Beginn an, je 4x spielte er durch, wurde aus- und eingewechselt. Außer einer Torvorlage gab es heuer allerdings bisher keine Scorerpunkte für den Oberösterreicher. Die Borussia, im Vorjahr 4., ist heuer bisher sogar 2. In den bisherigen 6 Spielen der CL kam Sabitzer auf 5 Einsätze, 4x von Beginn an, spielte je 2x durch und wurde ausgewechselt, kam 1x von der Bank, fehlte nur einmal verletzt. Hier gab er 2 Vorlagen. Sabitzer ist natürlich weiterhin einer unserer Spitzenlegionäre. Christoph Baumgartner (26), RB Leipzig, Deutschland (4.): Eine der wertvollsten Kräfte im Nationalteam, ist der offensive Mittelfeldspieler in seiner dritten Saison bei den Leipzigern eine Stütze und weitgehend unumstritten. Er kam in allen 15 Spielen zum Einsatz, davon gleich 14x von Beginn an, spielte allerdings nur 5x durch, wurde 9x ausgewechselt (oft in den Schlussminuten), musste nur 1x von der Bank kommen. Der Niederösterreicher schoss auch gute 6 Tore und gab genauso viele Torvorlagen. Auch Baumgartner ist einer der führenden Legionäre. Xaver Schlager (28), RB Leipzig, Deutschland (4.): Mittlerweile einer der längerdienenden Legionäre bei dem selben Verein, steht der Oberösterreicher in seiner vierten Saison in Leipzig, Einige Male fiel er wieder wegen der Nachwirkungen seiner schweren Verletzung aus der Vorsaison aus, aber am Ende kam er doch auf 11 Einsätze in 15 Runden, 7x von Beginn an, 4x durchgespielt (auch in den letzten 3 Runden des Herbstes), er wurde 3x aus- und 4x eingewechselt. Er schoss sogar wieder 2 Tore. Wenn Schlager fit ist, ist er im Verein wie im Nationalteam eine wertvolle Stütze im zentralen Mittelfeld. Es gibt auch Gerüchte um einen Wechsel zu Juventus. Die Leipziger, im Vorjahr nur 7., sind momentan als 4. auch wieder erfolgreicher und auf CL-Kurs. Nicolas Seiwald (24), RB Leipzig, Deutschland (4.): Der Dauerbrenner im defensiven Mittelfeld ist wie Baumgartner in seiner dritten Saison bei den Leipzigern, und er ist der dritte im Österreicher-Triumvirat, der hier auch Stammspieler ist, sogar mit den höchsten Einsatzzeiten. Er gab zwar nur eine Torvorlage (aber das ist ja nicht seine primäre Aufgabe), aber er kam allen 15 Runden zum Einsatz, spielte 9x durch, wurde 5x ausgewechselt und musste nur 1x von der Bank kommen. Kein Wunder, dass der Salzburger auch im Nationalteam Stammspieler ist. Alexander Prass (24), TSG Hoffenheim, Deutschland (4.): Der vielfach auf der linken Seite (meist defensiv) einsetzbare Oberösterreicher ist in seiner zweiten Saison in Sinsheim leider nicht viel mehr als ein Edelreservist, obwohl er schon in jungen Jahren Nationalteamspieler war. Aber heuer kam er zwar in den bisherigen 15 Runden auf 13 Einsätze, spielte aber nur 3x von Beginn an, nur 1x durch und wurde 2x ausgewechselt. 10 x musste Prass von der Bank kommen. Die Hoffenheimer spielen allerdings eine hervorragende Saison, mischen als 5. um die internationalen Plätze mit, während sie im Vorjahr als 15. nah am Abstieg waren. Bei Prass sieht es aber mit einem Stammplatz nicht gut aus, kein Wunder, dass es auch Transfergerüchte gibt. Leopold Querfeld (22), Union Berlin, Deutschland (4.): Der junge, so talentierte Innenvertidiger spielt schon seine zweite Saison bei der Union, und er ist nun eindeutig ein Stammspieler und Stütze des Vereins. Er hat mit die beste Einsatzbilanz aller Legionäre, denn er hat alle bisherigen 15 Begegnungen durchgespielt. Besser geht es also nicht. Der Wiener ist wohl nur deshalb noch nicht auch Stammspieler im Nationalteam, weil es auf seiner Position so viel Konkurrenz gibt. Aber mit seiner Karriere sollte es schnell aufwärts gehen. Christopher Trimmel (38), Union Berlin, Deutschland (4.): Der unglaubliche Burgenländer, der seit 2014/15 in Berlin engagiert und der älteste Feldspieler der deutschen Bundesliga ist, spielt nach wie vor, und sogar mehr als in der Vorsaison, in der Startelf. Er machte 14 der 15 Begegnungen mit (einmal gelbgesperrt), 12x von Beginn an, spielte 3x durch, wurde 9x aus- und 2x eingewechselt. 2 Torvorlagen gab er auch, umd dass er Kapitän des Teams ist, verwundert nicht. Die Union ist mit den zwei Österreichern bisher auch recht erfolgreich, heuer 8., im Vorjahr nur 13. Junior Adamu (24), SC Freiburg, Deutschland (4.): Der in Nigeria geborene Legionär spielt nun schon seine dritte Saison in Freiburg. Zunächst schien er sich endgültig in die Stammformation gespielt zu haben, aber nach schwächeren Leistungen landete er nach 10 Runden wieder auf der Ersatzbank. Gesamt kam der Mittelstürmer auf 9 Einsätze in 15 Runden, 7x von Beginn an, wobei er jedes Mal ausgetauscht wurde. 2 x kam er von der Bank. Er schoss auch nur 1 mageres Tor. In den ersten 6 Runden der EL spielte er immerhin jedes Mal von Beginn an, wurde aber auch immer ausgewechselt. Und er schoss auch hier 1 Tor. Trotz relativer Stürmerflaute im Nationalteam wird er sich wieder steigern müssen, um da ein Faktor zu werden. Philipp Lienhart (29), SC Freiburg, Deutschland (4.): Der Innenverteidiger ist einer der vereinstreuesten Spieler, ist schon seit 2017/18 bei diesem Verein. Der Niederösterreicher war fast all die Jahre Stammspieler und ist es auch heuer wieder, auch wenn er “Karten”- und Verletzungsprobleme hatte, und er ist somit auch ein Faktor im Nationalteam. In den ersten 15 Runden heuer spielte Lienhart 11x, 10x von Beginn an, allerdings nur 7x durch, wurde 2x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen, sowie 1x eingewechselt, fehlte zuletzt verletzt. Freiburg, im Vorjahr 5., ist heuer bisher nur 9. In der EL-Gruppenphase spielte Lienhart alle bisheringen 6 Partien von Beginn an, 5x durch, wurde 1x (verletzt) ausgetauscht und schoss hier auch 1 Tor. Marco Friedl (27), Werder Bremen, Deutschland (4.): Der Tiroler ist mittlerweile einer der vereinstreuesten Spieler, schon seit Januar 2018 bei Werder, und über die meiste Zeit seither ist er dort Stammspieler. Der Innen- und oft auch Linksverteidiger ist unbestritten und auch Kapitän des Teams. In 14 der bisheringen heurigen 15 Spiele stand er in der Startelf, spielte 12x durch, wurde 2x ausgewechselt und das eine Mal wo er fehlte, war er verletzt. Und er machte auch ein Tor. Bremen spielt allerdings heuer als bisher nur 10. (Vorjahr 8.) etwas enttäuschend. Friedl ist aber jedenfalls weiter im Rennen um einen Nationalteam-Platz. Marco Grüll (27), Werder Bremen, Deutschland (4.): Die zweite Saison ist der offensiv sehr flexibel einsetzbare Salzburger nun in Bremen, und heuer setzt er sich schon viel besser in Szene als in der ersten Saison. In den bisherigen 15 Runden spielte er immer, sehr gute 12x von Beginn an, 4x durch, wurde 8x aus- und 3x eingewechselt. Grüll schoss 2 Tore. Er hat sicher weiterhin Potential, auch um im Nationalteam (mehr) zu spielen. Romano Schmid (25), Werder Bremen, Deutschland (4.): Im Vorjahr überhaupt einer der besten Legionäre, hat der Steirer heuer im Verhältnis vielleicht ein wenig nachgelassen und nicht in jedem Spiel Top-Leistungen gezeigt. In seiner nun schon sechsten Saison bei Werder Schmid ist er aber weiterhin unbestrittener Stammspieler. Alle 15 Meisterschaftsrunden spielte der auch flexibel einsetzbare offensive Mittelfeldspieler von Beginn an, 11x durch, wurde nur 4x ausgewechselt. Und er schoss 2 Tore und gab auch 4 Torvorlagen. Insgesamt ist er weiter einer der besten Legionäre. Florian Kainz (33), 1. FC Köln, Deutschland (4.): Der mittlerweile sehr routinierte offensive Mittelfeldspieler ist schon seit Januar 2019 bei den Kölnern, aber er war schon in der letzten Zweitliga-Saison des Aufsteigers oft nur Edeljoker und ist es in dieser Saison erwartungsgemäß umso mehr. Aber der Steirer ist weiterhin ein wichtiges Mitglied des Kaders des FC. In den bisherigen 15 Runden kam er auf 10 Einsätze, 2x von Beginn an und ausgetauscht, 8x von der Bank. Und Kainz schoss auch 1 Tor. Die Kölner sind als Aufsteiger kein schlechter 11. Kevin Stöger (32), Borussia Mönchengladbach, Deutschland (4.): Die zweite Saison in Gladbach, ist es leider eine schlechtere für den Oberösterreicher. Zunächst noch in der Startelf, kam er in der zweiten Häfte der Herbstsaison nur noch von der Bank und soll sogar auf der Abschussliste für einen Wechsel im Winter stehen. In den 15 Runden spielte er 12x, 5x von Beginn an und jedes Mal ausgewechselt, 7x musste er von der Bank kommen. Stöger blieb auch ohne einzigen Scorerpunkt. Gladbach liegt als 12. (Vorjahr 10.) nicht gerade gut. Patrick Wimmer (24), VfL Wolfsburg, Deutschland (4.): Es ist auch schon die vierte Saison für den starken Niederösterreicher im besten Fußballeralter bei diesem Verein, und er ist weiterhin in der Regel Stammspieler, wenn er nicht verletzt ist. Meistens als Linksaußen eingesetzt, spielte er 12 der 15 Runden, 10x von Beginn an, allerdings nur 2x durch, wurde 8x aus- und 2x eingewechselt. Er schoss dabei je 3 Tore und gab 3 Torvorlagen, besonders zum Ende der Herbstsaison, was auf ansteigende Form deutet. Die Wolfsburger spielen allerdings als 14. eher gegen den Abstieg (Vorjahr 11.). Wimmer wird sicher weiterhin ein wertvolles Mitglied des Nationalteam-Kaders sein. Mathias Honsak (29), FC Heidenheim, Deutschland (4.): Es ist die zweite Saison für den Wiener bei Heidenheim, und wenn er nicht verletzt war, spielte er heuer in der Regel von Beginn an. Als Linksaußen oder auch anderweitig offensiv einsetzbar, kam er zu 12 Spielen in den 15 Runden, 8x von Beginn an, wobei er allerdings nur 1x durchspielte und 7x ausgewechselt wurde; 4x kam er von der Bank. Honsak ist ein solider Spieler, aber wieder bei einem Team, das gegen den Abstieg spielt, nämlich heuer bisher als 17. und Vorletzer (Vorjahr 16., über Playoff gerettet). Phillipp Mwene (31), FSV Mainz 05, Deutschland (4.): Die “zweite Karriere” bei Mainz läuft für den meist linken Defensivspieler nun auch schon wieder die dritte Saison, und er ist hier weiterhin Stammkraft, und wohl auch wegen der diesbezüglichen Stabilität meist im Nationalteam-Kader. In den 15 Runden kam er auf 13 Einsätze, immer von Beginn an, spielte 6x durch und wurde 7x ausgewechselt. In den letzten 2 Runden fehlte der Wiener verletzt. Allerdings haben die Mainzer eine Katastrophensaison, nach Rang 6 im Vorjahr sind sie heuer bisher 18. und Letzter. In den 6 Runden der ConfL (schon das Achtelfinale erreicht) kam Mwene 3x zum Einsatz, 2x von Beginn auf und ausgetauscht, 1x eingewechselt (dann fehlte er verletzt). Nikolas Veratschnig (22), FSV Mainz 05, Deutschland (4.): Es ist die zweite Saison für den noch jungen Kärntner in Mainz, aber den Durchbruch hat er noch nicht geschafft. Immerhin spielte der meist rechte, manchmal linke Defensivspieler weit öfter als im ersten Jahr, nämlich 11x in 15 Runden, allerdings nur 2x von Anfang an (1x durch, 1x ausgewechselt), 9x kam er von der Bank. In den 6 Spielen der ConfL spielte Veratschnig auch immerhin 3x, und das von Beginn an, 1x durch, 1x ausgetauscht, und auch 1x ausgeschlossen. Er gilt immer noch als sehr talentierter Spieler, wird aber einen Zahn zulegen müssen, gerade bei der in der Meisterschaft schlechten Performance seines Vereins. Samson Baidoo (21), RC Lens, Frankreich (5.): Der in der Steiermark geborene Innenverteidiger mit ghanaischen Wurzeln ist eindeutig einer der Gewinner dieser Herbstsaison. Die erste Legionärssaison, in der starken französischen Liga bei diesem Verein, gewissermaßen als Nachfolger von Danso, verläuft ganz nach Wunsch. Nicht nur ist Lens nach der Herbstsaison sensationell Tabellenführer (im Vorjahr 8.), ist der noch junge Baidoo auch noch Stammspieler. Er kam in 15 der bisherigen 16 Runden zum Einsatz, 14x von Beginn an und hat durchgespielt, 1x wurde er eingewechselt. Und er machte auch 2 Tore. So ist er (wieder) ein Kandidat für das Nationalteam. Leo Greiml (24), NAC Breda, Niederlande (6.): Es ist die zweite Saison für den Innenverteidiger bei diesem Abstiegskandidaten in den Niederlanden, wo er nach seinen Verletzungen in Deutschland eine neue Chance bekommen hatte. Grundsätzlich ist er hier Stammkraft, doch die Verletzungen kamen zurück. Seit der 11. Runde fällt er ganz aus. Gesamt kam der Niederösterreicher auf nur 7 Einsätze in den bisherigen 17 Runden, immer von Beginn an, 5x durchgespielt, 2x (auch verletzt) ausgetauscht. Der NAC ist obendrein bisher 18. und Letzter (nach Rang 15 im Vorjahr). Die Verletzungen scheinen bei Greiml der Karriere im Weg zu stehen. Florian Grillitsch (30), SC Braga, Portugal (7.): Der Niederösterreicher, der seine ganze Erwachsenen-Karriere als Legionär verbracht hat, meist in Deutschland, kommt nun das erste Jahr nach Portugal. Braga spielt immerhin um die internationalen Plätze, heuer bisher als 5. (Vorjahr 4.). Der defensive Mittelfeldspieler ist hier aber leider nicht Stammspieler. In den für ihn möglichen 13 Meisterschaftsspielen kam er 10x zum Einsatz, 4x von Beginn an, spielte je 2x durch und wurde ausgetauscht, 6x kam er von der Bank. In den bisherigen 6 Spielen der EL kam Grillitsch zu 4 Einsätzen, je 2x von Beginn an und aus- sowie eingewechselt. Für den Nationalteamkader reicht diese Performance. Felix Bacher (25), Estoril Praia, Portugal (7.): Ein starker Legionär, der irgendwie unter dem Radar läuft, spielt seine zweite Saison hier bei diesem Mittelständler in Portugal – und was für eine. Der Innenverteidiger ist, wie in seiner ersten Saison auch, absoluter Stammspieler, wie es stärker nicht mehr geht. Denn er ist einer der ganz wenigen, der alle bisherigen 16 Meisterschaftsrunden von der ersten bis zur letzten Runde durchgespielt hat. Viellecht sollte er schauen, ob er nicht sogar für noch höheres berufen ist, aber scheint sich hier wohl zu fühlen. Estoril ist heuer bisher 9. (Vorjahr 8.). Raul Florucz (24), Union Saint-Gilloise, Belgien (8.): Von slowenischen zum belgischen Meister, dazu noch ein Kaderspieler im Nationalteam, dem geborenen Steirer scheint nach sehr unterdurchschnittlichen Jahren in Kroatien der Durchbruch gelungen zu sein. Der Mittelstürmer steht hier in der Regel auch in der Startelf, wenn er nicht verletzt ist (was leider in 5 Runden, davon die letzten 3, leider der Fall war). Gesamt kam er somit auf 15 Einsätze in den bisherigen 20 Runden, 11x von Beginn an und allerdings jedes Mal ausgewechselt, und 4x von der Bank. Florucz schoss gute 7 Tore und gab auch noch 3 Torvorlagen. Saint-Gilloise liegt obendrein wieder an der Spitze der Tabelle. In den ersten 2 der 6 Spiele der CL-Gruppenphase fehlte Florucz noch, danach wurde er 3x eingesetzt, 2x von Beginn an und aus- sowie 1x eingewechselt, aber ohne Tor. Tobias Lawal (25), KRC Genk, Belgien (8.): Eigentlich als Nummer 1 im Tor geholt, und auch vorher beim LASK schon ins Nationalteam geschnuppert, hatte der geborene Oberösterreicher schließlich etwas Pech. Er spielte ab der zweiten Runde sieben Mal hintereinander, bevor ihn eine Knieverletzung zurückwarf, nach der er dann mit einer Ausnahme nur noch auf der Ersatzbank landete. Gesamt waren es somit 8 durchgespielte Begegnungen in 20 Runden. In der EL-Quali spielte Lawal beide Spiele durch, in der EL dann keines der 6 Spiele mehr. Zur Zeit sieht es nicht nach Stammplatz aus, aber vielleicht hilft ein kürzlich stattgefundener Trainerwechsel. Nikolas Sattlberger (21), KRC Genk, Belgien (8.): Die zweite Saison für den immer noch so jungen defensiven Mittelfeldspieler in Genk, und neuerlich baute er leider nach gutem Beginn auch in der Startelf ab, landete immer öfter auf der Esatzbank, darunter in den letzten drei Runden der Herbstmeisterschaft. Gesamt kam der Wiener auf 12 Einsätze in den 20 Runden, 7x von Beginn an, nur 1x durchgespielt, 6x aus- und 5x eingewechselt. Genk, im Vorjahr noch 3., liegt noch dazu heuer nur auf Platz 9. In der EL-Quali spielte Sattlberger 1x durch und wurde 1x eingewechselt, in den 6 Spielen der EL-Gruppenhase selbst dann 4x, 1x von Beginn an und durch. 3 x eingewechselt. Sattlberger ist im Frühjahr wieder mehr Einsatzzeit zu wünschen. Tobias Hedl (22), Zulte Waregem, Belgien (8.): Nach einem Jahr Leihe von Rapid II wurde der Wiener Mittelstürmer nach dem Aufstieg aus der 2. Liga fix verpflichtet, was seiner Kariere einen Boost geben sollte. Nach einer roten Karte nach wenigen Runden landete er aber leider mit einer Ausnahme von 3 Minuten über 14 Runden nur noch auf der Ersatzbank. Gesamt waren es somit nur 6 Einsätze in 20 Runden, 3x von Beginn an, davon 2x ausgewechselt und eben auch 1x ausgeschlossen, 3x kam er von der Bank. Und er schoss 1 Tor. Es wäre Hedl zu wünschen, dass er sich wieder erfängt. Waregem ist immerhin 12. von 16, spielt aber gegen die Abstiegsrunde der letzten 4. Oluwaseun Adewumi (20), Cercle Brügge (Leihe), Belgien (8.): Eine zweite Saison lang wieder von Burnley verliehen, diesmal zu diesem belgischen Abstiegskandidaten, kann sich der vielseitig einsetzbare Offensivspieler, ähnlich wie in Schottland im Jahr davor, recht gut behaupten, spielte umso öfter in der Startelf, je länger die Saison dauert. Gesamt kam er in allen 17 für ihn möglichen Runden zum Einsatz, 8x von Beginn an, spielte 3x durch (3 der letzten 4 Runden), wurde 5x aus- und 9x eingewechselt. Tor schoss er leider noch keines. Cercle, im Vorjahr als 14. von 16 dem Abstieg nach Relegation entronnen, ist wieder nur 15. Es ist wohl doch fraglich, ob es nach dieser Saison für Adewumi für England reichen wird. Yusuf Demir (23), Galatasaray, Türkei (9.): Der einst als so großes Talent gehandelte Demir war ja kurzzeitig sogar an Barcelona verliehen. Nun seit der Saison 2022/23 (mit Leihe-Jahr dazwischen) beim türkischen Meister engagierte geborene Wiener scheint fast am Tiefpunkt seiner Karriere angelangt zu schon. Schon davor auf eher wenige Spielminuten kommend, wurde der offensive Mittelfeldspieler in den bisheriegen 17 Meisterschaftsrunden nur ein einziges Mal eingetauscht und dann sogar wieder ausgewechselt. Auch in den 6 CL-Runden saß er höchstens auf der Bank. Demir kämpft zwar auch immer wieder mit Verletzungsproblemen, aber laut Berichten strengt er sich auch zu wenig an, um sich wieder in die Mannschaft zu spielen. Vielleicht könnte er im Winter innerhalb der Türkei abgegeben werden. Praktisch ohne Demir-Hilfe ist Galatasaray aber wieder Tabellenführer. Can Keles (24), Kocaelispor (Leihe), Türkei (9.): Schon für eine zweite Saison verliehen, muss sich der geborene Wiener nun bei diesem Aufsteiger beweisen. So ganz ist es ihm nicht gelungen. In den ersten Runden noch in der Startelf, wurde er immer mehr zu einer Art Edeljoker. In für ihn möglichen 16 Spielen kam er aber doch auf 14 Einsätze, fehlte nur rotgesperrt oder verletzt. 6x spielte der Rechtsaußen von Beginn an, nur 2x durch, wurde 3x ausgetauscht und eben auch 1x ausgeschlossen, 9x kam er von der Bank. Keles wird noch mehr zeigen müssen, um sich seinem Stammverein Besiktas zu empfehlen. Der Verein aus der Provinz Kocaeli macht als als Aufsteiger eine gute Figur mit Rang 8. Mücahit Ibrahimoglu (20), Konyaspor, Türkei (9.): Für den jungen geborenen Wiener war es sicher ein Riesenschritt von Rapid II aus der zweiten Liga in die türkische Süper Lig zu wechseln. Und leider konnte sich der defensive Mittelfeldspieler hier auch noch nicht durchsetzen. Er wurde in den 17 Runden nur 2x in der absoluten Schlussphase für ein paar Minuten eingewechselt, wechselte ansonsten zwischen Ersatzbank und Tribüne. Der Verein, im Vorjahr 11., ist heuer nur 13. von 18 Teams. Fraglich ob Ibrahimoglu noch aufzeigen kann. Cem Üstündag (24), Kasimpasa, Türkei (9.): Das erste Legionärsjahr ist es auch für den geborenen Tiroler im Land seiner Vorfahren. Und der zentrale Mittelfeldspieler hat sich hier auch schon gut eingelebt und ist oft in der Startelf. Er kam in den 17 Runden auf 15 Einsätze, 9x von Beginn an, 3x durchgespielt, 6x eingetauscht (davon 1x wieder ausgewechselt). Er hat als Legionär jedenfalls mal aufgezeigt, auch wenn der Verein schwächelt und als 14. (Vorjahr 10.) gegen den Abstieg kämpft. Muhammed Cham (25), Slavia Prag (Leihe), Tschechien (10.): Eine interessante Leihe vom türkischen Mittelständler Trabzonspor zum tschechischen Meister, die dem noch um einen Platz im Nationalteam kämpfenden offensiven Mittelfeldspieler neuen Schwung verpassen sollte. Doch leider verlief die Herbstsaison für den gebürtigen Wiener sehr durchwachsen. Nach wenigen Spielen in der Startelf wurde er zum Joker von der Ersatzbank. Gesamt kam Cham in den für ihn möglichen 13 Meisterschaftsspielen zu 9 Einsätzen, nur 3x von Beginn an, wobei er immer ausgetauscht wurde, 6x wurde er eingewechselt. Slavia spielt aber heuer weiter erfolgreich ist wieder klarer Tabellenführer. In den 6 Runden der CL wurde Cham auch nur 4x eingewechselt. Er wird sich steigern müssen, um seine Karrierebilanz zu verbessern. Florian Wiegele (24), Viktoria Pilsen, Tschechien (10.): Dass der steirische Tormann nach einer Leihe zum GAK wieder nach Pilsen zurück musste, schien seiner Karriere nicht zu nutzen, da er wieder nur als Ersatzmann geplant war. Und über lange Strecken war er das auch beim Vizemeister, der heuer bisher 4. ist. Vor allem gegen Ende des Herbstdurchgangs konnte er den Stammkeeper doch noch auf die Ersatzbank verdrängen. Gesamt waren es aber doch nur 5 Einsätze in 19 Runden, 4x durchgespielt und 1x eingewechselt. In der EL (plus gescheiterter CL-Quali) kam er aif 4 durchgespielte Einsätze in 10 Spielen. Es gibt Gerüchte um einen Wechsel zurück zum GAK, aber er hat auch Chancen sich in der jetzt wohl stärkeren tschechischen Liga durchzusetzen Ermin Mahmic (20), Slovan Liberec, Tschechien (10.): Der junge offensive Mittelfeldspieler ist ein Gewinner der Transferzeit durch den Wechsel von einem Zweitligaabsteiger in die stärker tschechische Liga ins obere Mittelfeld. Bei Liberec ist er noch dazu eine feste Größe. Der geborene Oberösterreicher kam in 15 der bisherigen 19 Runden zum Einsatz, 8x von Beginn an, spielte 2x durch, wurde 6x aus- und 7x eingewechselt. Und er schoss sehr gute 5 Tore bisher. Liberec ist vorläufig immerhin 6., kämpft ums obere Playoff (im Vorjahr 7. und im Mittel-Playoff ausgeschieden). Mahmic hat hier sicher Chancen sich weiter in die Auslage zu stellen. Namory Cisse (22), Dukla Prag, Tschechien (10.): Vom Zweitligisten Lustenau in die tschechische Liga zu wechseln ist für den geborenen Tiroler sicher kein schlechter Deal gewesen, auch wenn Dukla wie im Vorjahr bisher nur 14. von 16 (wie im Vorjahr, nur mit Relegation den Abstieg vermieden) ist. Der hierzulande wohl recht unbekannte Mittelstürmer spielt aber zumindest keine schlechte Rolle. Er kam in 13 der 19 Runden zum Einsatz, immerhin 10x von Beginn an, spielte 3x durch, wurde 7x aus- und 3x eingewechselt, schoss aber nur 1 Tor. Zeitweise fehlte er offenbar verletzt. Der Verein ist sicherlich nicht “Weltklasse”, aber Cisse hat die Chance sich zu präsentieren. Marko Kvasina (29), 1. FC Slovacko, Tschechien (10.): Der lange fußballerisch herumstreunende, aber nun immerhin schon seit Anfang 2024 bei Slovacko spielende Mittelstürmer hat heuer eine durchwachsene Saison. Je länger sie dauerte, desto öfter landete der Wiener auf der Ersatzbank, war die letzten 2 Runden gar nicht merh im Kader. Gesamt kam er aber doch auf 14 Einsätze in 19 Runden, 6x von Beginn an, spielte 2x durch, wurde 4x aus- und 8x eingewechselt. Er schoss aber nur 1 Tor, für seine Rolle ist das natürlich mager. Irgendwie sieht das nach keinem längeren Fußballerleben mehr bei diesen Verein für ihm aus. Slovacko ist obendrein zur Zeit Schlusslicht, war im Vorjahr gerade noch 13. von 16 Vereinen. Peter Michorl (30), Atromitos Athen, Griechenland (11.): Es ist die zweite Saison für den geborenen Wiener und lange Wahl-Oberösterreicher (bis er beim LASK nicht mehr gefragt war) bei diesem kleineren Verein in Athen. Aber hier ist er praktisch unumstrittener Stammspieler. Offensiv und defensiv flexibel im Mitelfeld einsetzbar, spielte er in 14 der bisherigen 15 Runden, immer von Beginn an, wobei er je 7x durchspielte und ausgewechselt wurde, auch 1 Tor schoss und 2 Vorlagen gab. Er fehlte nur 1x gelbesperrt. Eine erfolgreiche Zeit für Michorl also, obwohl der Verein heuer leider als bisher 11. (von 14) eher gegen den Abstieg spielt (Vorjahr 7.). Dijon Kameri (21), Cracovia Krakau, Polen (12.): Eine neue Herausforderung für den immer noch als talentiert geltenden offensiven Mittelfeldspieler aus Salzburg in der aufstrebenden polnischen Liga bei diesem heuer sogar um die Europacup kämpfenden Team aus Krakau (zur Zeit 5., im Vorjahr 6.), - doch leider konnte er sie bisher noch wenig nützen. Kameri spielte in den für ihn möglichen 17 Meisterschaftsrunden nie von Beginn an, kam zunächst immer von der Bank, war dann auch noch sechs Runden lang verletzt. Gesamt waren es somit 9 Einwechslungen für ihn. Hoffentlich kann er sich im Frühjahr steigern. Michael Gregoritsch (31), Bröndby IF, Dänemark (13.): Leider hat der Wechsel in die schwächere dänische Liga für den routinierten Stürmer nicht dazu geführt, dass er bei den Kopenhagenern Stammspieler wurde. Nur in den ersten vier der für den Steirer möglichen 13 Einsatzmöglichkeiten spielte er von Beginn an und wurde ausgewechselt. In 7 Runden kam er wenigstens noch von der Bank. Und er schoss 2 Tore. In den zwei für ihn möglichen Spielen der ConfL-Quali wurde er eingewechselt und schoss 1 Tor. Gregoritschs Leistungen sind auch nicht so überzeugend wie oft im Nationalteam. Man kann nur hoffen, dass er sich im Frühjahr wieder mehr in Szene setzen kann. Es gibt auch Gerüchte über einen Wechsel zum FC Basel. Patrick Pentz (28), Bröndby IF, Dänemark (13.): In seiner zweiten Saison bei Bröndby ist der Nationalteam-Kadertormann weiterhin eine Stammkraft. Er spielte in allen 18 Runden von Beginn an und bis auf die letzte Runde durch, dort wurde er nämlich ausgeschlossen und leistete sich dazu im Spiel davor ein Eigentor. Bröndby ist derzeit wie im Vorjahr 3. im Kampf um die internationalen Plätze. In den sechs Spielen der ConfL-Quali (am Ende ausgeschieden) spielte der Salzburger auch durch. Insgesamt ist es eine recht gute Saison für Pentz. Ivan Ljubic (29), Apollon Limassol, Zypern (15.): Die erste Legionärs-Saison für den in Bosnien geborenen Spieler führte ihn zu einem oberen Mittelständler in der zyprischen Liga, die ja jetzt zumindest auf der Papierform stärker ist als die österreichische. Hier steht er jedenfalls meistens in der Startelf als defensiver Mittelfeldspieler. In den bisherigen 15 Runden war er 14x dabei, 12x von Beginn an, spielte 7x durch, mehrheitlich allerdings in der ersten Phase der Herbstsaison, wurde 5x aus- und 2x eingewechselt. Apollon wäre als 6. (wie im Vorjahr als Endrang) wieder im oberen Playoff. Marcel Canadi (28), EN Paralimniou, Zypern (15.): Der Sohn des ehemaligen Trainers (der dann im Oktober entlassen wurde) ist einer von 3 Österreichern, deren Karriere eigentlich auf der Kippe stand, die dieser vor der Saison nach Paralimni lotste. Aber Marcel Canadi spielte weder unter seinem Vater noch dessen Nachfolger eine große Rolle. Der zentrale Mittelfeldspieler aus Wien spielte nur in 4 der 15 Runden, 2x von Beginn an, 1x durch, 1x aus- und 2x eingewechselt. Die letzten 5 Runden war er gar nicht mehr im Kader. Marco Krainz (28), EN Paralimniou, Zypern (15.): Der Wiener ist der einzige der 4 Österreicher, der schon in der Vorsaison hier spielte. Ebenfalls im zentralen Mittelfeld aufgestellt, ist er eine Stammkraft und Kapitän des Teams.Er spielte in 13 der 15 Runden, immer von Beginn an, 11x durch, wurde 2x ausgewechselt und fehlte nur zweimal mit Gelbsperre und offenbar verletzt. Aber auch Krainz kann nicht verhindern, dass Paralimniou mit nut einem Punkt der Prügelknabe der Liga ist; im Vorjahr hatte man sich noch als 11. von 14 vor dem Abstieg gerettet. Markus Kuster (31), EN Paralimniou, Zypern (15.): Schon im Vorjahr bei Winterthur hat der Tormann aus Wien kaum noch gespielt, so wäre das Zypern-Engagement wohl das Richtige für seine Karriere gewesen. Aber selbst bei diesem Prügelknaben spielte er nur 6x – durch – in den 15 Runden. In den letzten 2 Runden war er nicht einmal mehr im Kader. Vielleicht is es Frust bei ihm und dem Verein. Emanuel Sakic (34), EN Paralimniou, Zypern (15.): Nach seinem Bulgarien-Aufenthalt ein halbes Jahr vereinslos, ist dieser Verein für ihn auch eine (letzte?) Chance. Neben Krainz ist er auch (mit und ohne Trainer Canadi) integriert, war einmal sogar Kapitän. Sakic spielte in 13 der 15 Runden, immer von Beginn an, spielte 12x durch, wurde nur 1x (verletzt) ausgewechselt.An ihm liegen wahrscheinlich die schlechten Resultate wenig. Albert Vallci (30), FC St. Gallen, Schweiz (16.): Leider ist der Innenverteidiger in seiner schon vierten Saison in St. Gallen nicht mehr Stammspieler. In den bisherigen 19 Runden der Super League kam der Steirer nur noch auf 9 Einsätze, und davon nur 2 von Beginn an, bei denen er wenigstens durchspielte. 9x musste er von der Bank kommen. Wohl bitter, dass gerade heuer, ohne viel Hilfe von Vallci, der Verein eine hervorragende Saison spielt und 2. ist (Vorjahr 8.). Sollte sich Vallci nicht stärker zurückkämpfen können, wäre nach all den Jahren vielleicht ein Tapetenwechsel im Sommer eine Möglichkeit. Flavius Daniliuc (24), FC Basel, Schweiz (16.): Nach drei ein wenig unglücklichen Jahren in Italien, macht der Innenverteidiger, der auch Nationalteam-Ambitionen hat, einen Neustart beim Schweizer Meister. Und hier ist er auch gleich angekommen und voll integriert. Er spielte in 18 der 19 Runden, immer von Beginn an, 17x durch, wurde nur 1x (in der Schlussphase) ausgewechselt, und fehlte nur in der ersten Runde nach deem Wechsel. Und er machte 1 Tor. Sportlich geht es den Baslern nicht so gut, sie sind nur 4. In der EL spielte der geborene Wiener in den bisherigen 6 Runden 5x durch und schoss auch hier 1 Tor. Er ist offenbar wieder am aufsteigenden Ast. Adrian Grbic (29), FC Luzern, Schweiz (16.): Seit Beginn 2024 bei diesem Verein, ist der Wiener ein etablierter Spieler bei den Luzernern. Allerdings ist er in dieser Saison bisher nicht mehr ganz so erfolgreich wie in der vergangenen. Immerhin kam er aber in allen 19 Runden zum Einsatz, 12 von Beginn an, 4x durchgespielt, wurde 8x aus- und 7x eingewechselt. 5 Tore hat er aus seiner Position als Mittelstürmer immerhin schon wieder geschossen. Den Luzernern geht es allerdings heuer als bisher 8., mit der Gefahr ins untere Playoff zu müssen, schlechter als in der Vorsaison (6.). Grbic bleibt aber jedenfalls ein bemerkenswerter Legionär. Maximilian Ullmann (29), Grashoppers Zürich, Schweiz (16.): Nach Vertragsende in Wolfsberg einige Monate vertragslos, hat der Oberösterreicher, dessen Karriere in den letzten Jahren ein wenig unglücklich verlief, Mitte November doch noch einen konkurrenzfähigen neuen Verein gefunden. Der linke Defensivspieler konnte und wurde noch in den letzten 6 Herbstrunden in der Schweiz eingesetzt (werden). Er spielte in allen diesen Begegnungen von Beginn an, 1x durch, wurde 5x ausgewechselt, und er schoss sogar 1 Tor. Die Züricher kämpfen allerdings wie im Vorjahr als 11. von 12 Teams gegen den Abstieg. Aber für Ullmann ist dieser neue Klub sicher eine Chance. Michael Steinwender (25), Heart of Midlothian, Schottland (18.): Seit Beginn der Saison hier in Edinburgh, hat der Innenverteidiger seinen anfänglichen Startplatz in der Aufstellung gegen Ende der letzten Saison verloren, und in der heurigen Spielzeit zunächst nicht zurückgewonnen. Doch in den letzten Runden wurde er als Rechtsverteidiger entdeckt und rückte damit wieder in die Startformation. Gesamt kam der Burgenländer auf dann doch gute 15 Einsätze in den ersten 19 Runden, 7x von Beginn an, 5x durchgespielt und2x eingetauscht. 8x kam er von der Bank. Damit trägt der Tiroler doch einiges dazu bei, dass die Hearts heuer überraschend als Tabellenführer um den Meistertitel mitspielen (im Vorjahr nur 7. von 12 im unteren Playoff). Lukas Fadinger (25), Motherwell, Schottland (18.): Erste Legionärssaison für den Steirer, sie führte ihn zu diesem ebenfalls heuer interessanten Klub in der Nähe Glasgows. Der defensive, manchmal auch zentrale Mittelfelspieler wurde hier sofort in die Startelf integriert. Er spielte in 19 der bisherigen 20 Spiele von Beginn an, 16x durch und wurde nur 3x ausgetauscht. Die schottische ist vielleicht nicht die stärkste Liga, aber diese Statistik ist trotzdem bemerkenswert. Umso mehr als Motherwell als 4. (Vorjahr 8. im unteren Playoff) eine gute Saison spielt. Raphael Sallinger (30), Hibernian FC, Schottland (18.): Die erste Legionärssaison führte den Tormann aus Kärnten zum Stadtrivalen der Hearts, also auch eine spannende Aufgabe. Nach einer “Aufwärmphase” spielt er nun immer durch, also 16x in 20 Runden. Damit ist es für ihn eine erfolgreiche Saison und er zeigt ordentlich auf. Die Hibs, im Vorjahr 3., sind heuer bisher allerdings nur 5. Die 6 Spiele der EL- und ConfL-Qualifikation (ausgeschieden) fielen noch in Sallingers Anfangsphase auf der Ersatzbank. Dejan Ljubicic (28), Dinamo Zagreb, Kroatien (21.): Der Wiener mit kroatischen Wurzeln wechselte also zum in der Vorsaison überraschend entthronten Vizemeister, um hier eine Stütze im meist offensiven Mittelfeld zu werden, und das gelang auch weitgehend, selbst wenn er gegen Ende der Herbstssaison etwas schwächelte. Gesamt kam er auf 15 Einsätze in 18 Runden, 12x von Beginn an, spielte aber nur 3x durch, wurde 9x aus- und 3x eingewechselt. Er blieb ohne geschossene Tore mit 3 Torvorlagen. Dinamo ist heuer vorerst wieder auf Platz 1. In der EL spielte Ljubicic alle bisherigen Spiele von Beginn an, 1x durch, wurde 5x ausgewechselt, und hier schoss er auch 2 Tore. Also insgesamt eine erfolgreiche Saison für ihn, aber für das Nationalteam reicht es von dieser Liga aus vorerst nicht mehr. Dario Maresic (26), HNK Istra, Kroatien (21.): Der geborene Steirer hatte sicherlich früher andere Karriere-Ansprüche, aber in Istrien scheint er so etwas wie seinen “Wohlfühl”-Verein gefunden zu haben. Es ist die vierte Saison hier, und Maresic ist Kapitän des Teams und Stammspieler. In den bisheringen 17 Spielen des Teams spielte der Innenverteidiger 15x, immer von Beginn an, 14x durch, wurde 1x ausgewechselt. Der Verein aus Pula, im Vorjahr 6., liegt heuer auf dem guten 3. Platz. Stefan Peric (28), HNK Gorica, Kroatien (21.): Seit 2021/22 in Kroatien, wollte der geborene Salzburger mit Sibenik kein zweites Mal absteigen, und spielt daher heuer hier. Zunächst nicht im Kader, spielte sich der Innenverteidiger bei dem neuerlichen potentiellen Abstiegskandidaten rasch in die Mannschaft. Er spielte in 13 von 18 Meisterschaftsrunden, 11x von Beginn an, 7x durch, wurde 3x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen. 2 x kam er von der Bank. Gorica liegt derzeit am guten 7. Platz (Vorjahr 9. von 10). Arnel Jakupovic (27), NK Osijek, Kroatien (21.): Dem lange so talentierten, aber seine Karriere nie ganz in Schwung gebracht habenden Wiener mit bosnischen Wurzeln schien hier in Osijek, wo er nun seine zweite Saison spielt, endlich der Knopf aufgegangen zu sein, sodass er sogar – als benötigter Mittelstürmer – ein Kandidat für das Nationalteam zu werden schien. Aber nach einer hervorragenden Vorsaison läuft es heuer nicht so gut, auch weil der Verein als 10. und Letzter (Vorjahr 7.) bisher so schlecht spielt. Jakupovic war zu Beginn der Saison auch offenbar verletzt, spielte dann 15 der 18 Spiele, 13x von Beginn an, 7x durch, wurde 6x aus- und 2x eingewechselt (zuletzt). Heuer schoss er auch bisher nur 2 Tore. Es gibt Gerüchte um einen Wechsel zu Rapid. Franz Stolz (24), FC Rapid Bukarest (Leihe), Rumänien (22.): Die Leihe von Genua (seit Januar 2025) zu dieser heuer starken Traditionsmannschaft aus Bukarest ist die kleine Chance für den Stammklub aus Geua noch relevant zu werden. Doch leider musste der Tormann auch in dieser Saison nach einigen Runden wieder auf die Ersatzbank. Der Steirer spielte nur die ersten 7 von bisher 21 Runden durch und das war es dann. Dabei spielt Rapid bisher als 2. (Vorjahr 5.) eine starke Saison, aber wenn sich Stolz im Frühjahr nicht doch wieder in die Startelf spielt, wird ihm das wenig helfen. Stefan Krell (33), Petrolul Ploiesti, Rumänien (22.): Schon seit 2019 zunächst bei kleineren Vereinen in Rumänien unterwegs, ist Ploiesti, wohin er zu dieser Saison wechselte, sein zweiter SuperLiga-Verein, wenn auch einer, der wieder als 13. (Vorjahr 9.) eher gegen den Abstieg spielt. Umgekehrt zu Stolz kam der Tormann aus Wien in der zweiten Hälfte der Herbstsaison zu seinen Einsätzen (wegen Verletzung der Nummer 1?). Gesamt waren es 10 Spiele in den 21 Runden, 8x von Beginn an durchgespielt, 2x eingetauscht. Jovan Zivkovic (19), ETO FC Györ, Ungarn (23.): Leider kann sich der junge Wiener, der von Rapid II kommend seine Chance bei dem (plötzlichen) ungarischen Spitzenklub (im Vorjahr nach Aufstieg 4., heuer Tabellenführer) suchte, bisher nicht durchsetzen. In den bisherigen 18 Runden spielte der Rechtsaußen nur 4x, 1x von Beginn an und ausgewechselt, 3x eingewechselt und das nur in den letzten Minuten. In den 6 Quali-Spielen zur ConfL (ausgeschieden) wurde er nur in den ersten zwei Begegnungen eingewechselt. Vermutlich wird er bald seine Chance woanders suchen müssen. Maximilian Hofmann (32), Debrecen VSC, Ungarn (23.): Seit Januar 2025 bei diesem Verein, scheint der Wiener heuer so etwas wie in Ungnade gefallen zu sein. Er kam nur in 4 von 18 Runden zum Einsatz, jeweils von Beginn an, 2x durchgespielt und 2x ausgewechselt, ansonsten stand er seltsamerweise nicht einmal im Spieltag-Kader. Ohne viel Hilfe von Hofmann ist Debrecen aber heuer bisher guter 4. (im Vorjahr 9.). Gabriel Eskinja (22), Zorya Lugansk, Ukraine (24.): Der Steirer ist die zweite Saison bei den Ostukrainern, die aufgrund des Krieges in Kiew spielen müssen. Doch leider muss sich diese Spielzeit nur noch wie “Solidarität” mit der Ukraine anfühlen, denn sportlich läuft es ganz schlecht. Der Innenverteidiger wurde nur noch 1x in den 16 Runden in der Schlussphase eingewechselt. Es ist anzunehmen, dass er sich spätestens am Ende der Spielzeit, und das nicht nur wegen des Krieges, verändern wird. Lugank ist Mittelständler als 8., im Vorjahr 7. Marko Arnautovic (36), Roter Stern Belgrad, Serbien (25.): Die vermutlich letzte Station im bewegten Legionärsleben des nunmehrigen Rekordtoschützen im Nationalteam ist der Meister im Herkunftsland seines Vaters, den er Rapid Wien vorzug. Aber er wird weiterhin von Verletzungen geplagt. Vor allem auch deshalb kam der Wiener Mittelstürmer in den für ihn möglichen 19 von 20 Spielen nur auf 8 Einsätze, 6x von Beginn und ausgewechselt, 2x eingetauscht. Dabei schoss er immerhin 2 Tore und gab 5 Torvorlagen. Roter Stern ist heuer bisher “nur” Zweiter. In den 6 Spielen der CL-Quali (ausgeschieden) wurde Arnautovic nur 3x eingewechselt. In der darauffolgenden Gruppenphase der EL spielte er alle bisherigen 6 Spiele von Beginn an und wurde ausgetauscht und schoss auch hier 2 Tore. Wenn Arnautovic halbwegs fit ist, bleibt er aber auch von hier aus eine Verstärkung für das Nationalteam. Luka Izderic (19), Radnicki Nis, Serbien (25.): Der in Serbien geborene, aber in Österreich aufgewachsene relativ unbekannte junge offensive Mittelfeldspieler ist seit Februar 2025 bei diesem Verein und sammelt selbst bei diesem Abstiegskandidaten (heuer bisher 14. von 16, im Vorjahr 12.) nur mühsam vermehrt Einsatzminuten. Er kam auf 9 Einsätze in den bisherigen 20 Runden, 3 davon von Beginn an (immerhin in den letzten 3 Runden). 1 x durchgespielt, 2x aus-, und 6x eingetauscht. Vielleicht kann Izderic ja im Frühjahr auf sich aufmerksam machen. Adis Jasic (22), Al-Ain FC, Vereinigte Arabische Emirate, (2. AFC West): Eine interessante Entscheidung des geborenen Kärntners mit bosnischen Wurzeln für die erste Zeit als Legionär in Abu Dhabi, immerhin von Wolfsberg kommend. Aber ganz schlecht ist diese Liga ja nicht, und verdienen wird er auch gut. Der rechte Defensivspieler stand zunächst in der Startelf, wanderte aber leider nach wenigen Runden auf die Ersatzbank. Es sind erst 10 Runden gespielt, Jasic spielte 4x von Beginn an und wurde ausgewechselt, 3x kam er von der Bank. Al-Ain, im Vorjahr 5., spielt bisher als Tabellenführer eine tolle Saison. Mateo Karamatic (24), Al-Nasr SC, Vereinigte Arabische Emirate (2. AFC West): Karamatic ist Innenverteidiger, der Klub spielt in Dubai und war im Vorjahr so wie heuer 6., soweit ganz ähnliche Voraussetzungen, nur scheint sich der Wechsel in die Wüste fußballerisch noch weniger ausgezahlt zu haben als für Jasic, denn der geborene Tiroler wurde in den ersten 10 Runden nur ganze 2x eingewechselt. Peter Zulj (32), Burinam United, Thailand (3. AFC East): Schon dreieinhalb Jahre in Asien, spielt der zentrale Mittelfeldspieler seit Beginn 2024 beim thailändischen Meister - der auch heuer bei Halbzeit wieder klar in Führung liegt. Der Oberösterreicher ist hier in der Regel in der Startelf, nur eine Verletzung in der 9. Runde warf ihn ein wenig zurück. In den ersten 14 Spielen kam er auf 12 Einsätze, 7x von Beginn an, spielte 3x durch, wurde 4x aus- und 5x eingewechselt. Er gab dabei auch wenigstens 3 Vorlagen. In der AFC CL spielte er in 5 der bisheringen 6 Runden immer durch, fehlte nur einmal gelbgesperrt. Thailand ist sicherlich ein netter langsamer Ausklang seiner Karriere. Robert Zulj (33), Burinam United, Thailand (3. AFC East): Auch für den Bruder von Peter ist der thailändische Meister, zu dem er zu Beginn der Saison vom LASK wechselte, ein gutes langsames Finish der Karriere. Der Rechtsaußen und offensive Mittelfeldspieler spielte sogar in allen 14 bisherigen Runden der Thai League, 9x von Beginn an, 4x durch, 5x aus- und auch eingewechselt. Und R. Zulj ist hier ein Goalgetter mit 8 Treffern (und 4 Vorlagen), damit “Führender” Torschütze der Österreicher. Auch in der AFC CL spielte er alle 6 bisherigen Begegnungen, 5x durch, 1x in den Schlussminuten ausgewechselt und schoss hier 1 Tor und gab 2 Vorlagen. Er ist wohl einer der besten Fußballer in Thailand derzeit. Armin Gremsl (31), Muangthong United, Thailand (3. AFC East): In seiner Karriere meistens nicht bei Spitzenklubs verdingt, wechselte der Tormann heuer aus der 2. Liga zu diesem Mittelständler in Thailand, der heuer sogar als 13. (von 16, Vorjahr 6.) gegen den Abstieg spielt. Der Steirer war hier zunächst von Beginn an Stammkeeper, wurde aber in der 12. Runde verletzt ausgewechselt und war dann in den letzten 3 Herbstrunden auf der Ersatzbank. Gesamt kommt er somit auf 12 Einsätze aus 15, 11x durchgespielt. Andreas Kuen (30), Melbourne City, Australien (5. AFC East): Im Vorjahr Meister mit diesem Verein, spielt der Tiroler (natürlich) eine weitere Saison in Melbourne und dadurch auch in der AFC CL. In der Meisterschaft ist der zentrale und offensive Mittelfeldspieler Stammkraft, machte alle 10 bisherigen Runden mit 9x von Beginn an, 5x durchgespielt, 4x aus- und 1x eingewechselt. Er gab 3 Torvorlagen. City muss heuer als 7. allerdings noch kämpfen, um überhaupt ins Playoff zu kommen. In der CL spielte Kuen 5 der 6 bisherigen Runden, 1x durch, 4x in der Schlussphase ausgewechselt. Legionär in Australien beim Meister zu sein ist trotz einer nicht überragenden Liga sicher nicht zu verachten. Hannes Wolf (26), New York City FC, USA (2. CONCACAF): Es war die zweite Saison für den meist als Linksaußen eingesetzten Steirer. Er ist hier Stammspieler mit hoher Einsatzbilanz, und trug viel dazu bei, dass die New Yorker es heuer ins Conference Final (also Halbfinale) der MLS schafften (nach Platz 5 des Grunddurchgangs im Osten), also eine Runde weiter als im Vorjahr. Er spielte in in 38 der möglichen 39 Spiele (einschließlich Playoff), 34x von Beginn an, spielte je 17x durch und und wurde ausgewechselt, sowie kam 4x von der Bank (davon 3x im Playoff), ließ am Ende der Saison vielleicht etwas nach. Er schoss gute 11 Tore (5 davon im Herbst, 6 Vorlagen). Wolf liebäugelt immer wieder mit einer Rückkehr nach Europa, ist aber in New York gut angeschrieben und hat noch ein Jahr Vertrag. Leistungsbilanz: 2898/3510 = 83% Dominik Fitz (26), Minnesota United, USA (2. CONCACAF): Der Wechsel des Wieners hierher kam sicherlich überraschend, und ob es ein Fortschritt zu diesem Zeitpukt seiner Karriere ist, war von Beginn an unsicher. Entgegen der Erwartungen spielte der meist offensive Mittelfeldspieler in den restlichen Runden auch nur wenig. In 11 möglichen Spielen (einschließlich Playoff) kam er nur zu 6 Einsätzen, davon ein einziges Mal von Beginn an und ausgewechselt, 5x von der Bank (im Playoff nur 1x von 4 in den Schlussminuten). Minnesota schied (wie im Vorjahr) im Viertelfinale aus, war davor 4. im Westen der Liga. Fitz wurde offenbar als Hoffnungsträger gekauft, hat Vertrag bis 2029, hoffentlich läuft die nächste (volle) Saison besser. Einsatzbilanz: 155/990 = 16% David Schnegg (27), DC United, USA (2. CONCACAF): Der Tiroler hat nun eineinhalb Jahre in der US-Liga beim Hauptstadtverein hinter sich. Rein von seiner Einsatzzeit liefert er auch eine hervorragende Bilanz ab, dürfte, meist als Linksverteidiger oder auch im linken Mittelfeld eingesetzt, eine Stütze sein. In den 34 Runden kam er auf 32 Einsätze, gleich 31x von Beginn an, spielte 26x durch, wurde 5x aus- und 1x (im Frühjahr) eingewechselt). Das sportliche Problem ist nur, dass der Verein heuer als 15. und Letzter in der Osthälfte der Liga das Playoff noch klarer als im Vorjahr (als 10.) verpasst hat. Schnegg hat aber jedenfalls noch 1 Jahr Vertrag. Einsatzbilanz: 2704/3060 = 88%. Von den 22 Legionären in den führenden 10 europäischen Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielten im Frühjahr 2025 20 Österreicher, 6 mehr als im Frühjahr. Nicht zum Einsatz kamen Daniel Bachmann (auch nach Leihe von Watford bei La Coruna nur Ersatztormann, zuletzt nicht einmal im Kader) und Jakob Odenahl (zweiter, oft dritter Tormann bei Leiria) . Die Klammer hinter dem Verein bedeutet hier dessen Platzierung in der Meisterschaft. Thierno Ballo (23), FC Millwall (5.), (Leihe), ENG: In der Elfenbeinküste geboren, fußballerisch zum Teil bei Chelsea ausgebildet, und nun ein paar Jahre auch im Land seiner Staatsbürgerschaft unterwegs, wurde Ballo nun von Wolfsberg sozusagen zurück nach England verliehen. Bei Millwall, das heuer um den Aufstieg spielt, macht er eine gute Figur, In für ihn möglichen 20 Spielen kam der meist im linken Mittelfeld eingesetzte Spieler auf 19 Einsätze, 14x von Beginn an, allerdings nur 2x durchgespielt, 12x (oft in der Schlussphase) aus- und 5x eingewechselt. Er schoss auch 1 Tor und gab 5 Torvorlagen. Andreas Weimann (34), Derby County (14.), ENG: Österreichs längstdienender Legionär in England und überhaupt (seit 2011, meist 2. Liga), heuerte diese Saison bei Derby an. Der offensive Mittelfeldspieler agiert hier aber meist als Joker, was seine Chancen, doch noch auf dem WM-Zug aufzuspringen, mindert. In den 24 Runden kam er aber doch auf 21 Einsätze, aber er war nur 5x in der Startelf und wurde ausgewechselt, 16x kam er von der Bank. Weimann schoss immerhin wieder ein Tor und gab 2 Vorlagen. Christoph Klarer (25), Birmingham City (15.), ENG: Die zweite Saison in Birmingham, nach dem Aufstieg nun immerhin in der zweiten englischen Liga, mauserte sich der Innenverteidiger hier sogar zum Kapitän. Er ist hier absoluter Stammspieler und hätte in den 24 Runden eine 100%ige Einsatzbilanz gehabt, wenn er nicht in der vorletzten Herbstrunde die rote Karte kassiert hätte (somit 23 von 24 Spielen 22x durch, 1x ausgeschlossen). Er hat sicher Potential für Höheres. Nicolas Schmid (28), FC Portsmouth (21.), ENG: Der Oberösterreicher hat sich in England zu einem der besten Tormänner Österreichs gemausert. Es ist seine zweite Saison in Portsmouth. Leider kämpft der Verein gegen den Abstieg und Schmid hat sich zwischenzeitlich verletzt, fehlte 10 Runden lang, was ihn im Kampf um ein Teamkader-Leiberl zurückwarf. Ohne Verletzung spielte er immer von Beginn an, also 13x in bisher 23 Spielen 1x durch, 1x (verletzt) ausgewechselt. Michael Svoboda (26), FC Venedig (3.), ITA: Es ist schon die sechste(!) Saison, die der vereinstreue Innenverteidiger in Venedig, der all die Saisonen in der Serie A und B (nun wieder nach Abstieg) mitmachte und dafür heuer mit dem Kapitänsamt belohnt wurde. Leider hatte er noch einen Teil der Herbstsaison mit den Nachwirkungen einens schweren Kreuzbandrisses im Vorjahr zu kämpfen, sodass er in den 18 bisherigen Runden auf 10 Einsätze kam, 9x von Beginn an und durchgespielt, 1x eingewechselt. Und er machte 1 Tor. Vielleicht gelingt ihm ja wieder der Aufstieg. Matthias Braunöder (23), SSC Bari (16.), ITA: Der zentrale Mittelfeldspieler wurde hierher von Como verliehen, um ihm eine Chance auf Spielpraxis zu geben, und das gelingt glücklicherweise auch. Er ist hier Stammspieler. In den ersten 18 Runden kam er auf 16 Einsätze, 12x von Beginn an, 6x durchgespielt (und zwar die letzten 6 Runden), 6x aus- und 4x eingewechselt. Bari spielt allerdings keine gute Saison, trotzdem gelingt es Braunöder vielleicht aufzuzeigen. Nicolas Kristof (26), SV Elversberg (2.), DE: Schon die fünfte Saison hier im Saarland bei dem ansich so kleinen Klub, der nun die erste Bundesliga im Visier hat, mausert sich der Tormann mit österreichischem und deutschem Elternteil zu einem Mitglied des Nationalteams. In der erfolgreichen bisherigen Saison hat auch er ein “clean sheet” was die Einsatzminuten betrifft: er hat alle bisherigen 17 Runden durchgespielt. Benedikt Pichler (28), Hannover 96 (5.), DE: Statt mit Kiel abzusteigen, ging er lieber zu diesem Ligakonkurrenten. Zunächst war der Mittelstürmer immer in der Startelf, fiel aber dann zwischen Runde 7 und 13 mit Verletzung und kam in den letzten 4 Runden nur von der Bank. Somit gesamt 10 Einsätze in 17 Runden, 6x von Beginn und immer ausgetauscht, 4x kam er von der Bank. Und er schoss 2 Tore. Christoph Kobald (28), Karlsruher SC (9.) , DE: Es ist schon die achte Saison für den vereinstreuen Innenverteidiger. Heuer war er bisher auch sehr lange wieder Stammkraft, bevor er in den letzten Runden Probleme mit einer Verletzung und eine Gelbsperre bekam. So kam er auf auf 14 Einsätze in 17 Runden, immer von Beginn an, er spielte auch 11x durch und wurde 3x ausgewechselt. Kobald schoss auch 1 Tor und gab 2 Vorlagen. Stefan Schwab (35), Holstein Kiel (11.), DE: Nach fünf Jahren in Griechenland versucht es der zentrale Mittelständler gegen das wahrscheinliche Ende seiner Karriere noch in der zweiten deutschen Bundesliga. Ganz durchsetzen kann er sich leider nicht mehr in einer durchwachsenen Herbstsaison auch für den Absteiger aus der ersten Bundesliga. Schwab kam auf 12 Einsätze in den 17 Runden, 5x von Beginn an, nur 1x durchgespielt, 4x aus- und 7x eingewechselt. Florian Micheler (20), Arminia Bielefeld (14.) (Leihe), DE: Von Hoffenheim zu diesem Zweitliga-Aufsteiger verliehen, sollte sich der junge offensive Mittelfeldspieler hier beweisen. Das gelang leider nicht. Er wurde in den 17 Runden ganze 4x eingewechechselt (meist in der Schlussphase), fehlte in den letzten 5 Runden überhaupt im Kader. Micheler wird vorzeitig zu Hoffenheim zurückkehren, aber nach mehr Einsatzzeit in der ersten Bundesliga sieht das nicht aus. Luka Reischl (21), ADO Den Haag (1.), NL: Nach einem halben Jahr Leihe aus Salzburg wurde der Mittelstürmer nun von Den Haag fix verpflichtet, und es dürfte sich ausgezahlt haben, denn er trägt viel dazu bei, dass der Verein derzeit auf Aufstiegskurs ist. In den bisherigen 20 Spielen kam Reischl immer zum Einsatz, 13x von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 9x aus- und 7x eingewechselt. Und er schoss sehr gute 9 Tore. Hoffentlich ist er nächste Saison endlich ein Erstliga-Legionär. Nicolas Binder (23), SC Cambuur (2.), NL: Auch der klar Zweite der Liga beschäftigt in dieser Saison einen österreichischen Mittelstürmer – in seiner ersten Legionärssaison. Binder ist aber persönlich nicht so erfolgreich, dürfte sich nach zwei Runden in der Startelf verletzt haben und fand sich danach auf der Ersatzbank wieder. Er kam in den 21 Runden nur auf 9 Einsätze, 2x von Beginn an und ausgetauscht, 7x eingewechselt. Und er schoss leider auch kein Tor. Jonas Wendlinger (25), Almere City (6.), NL: Nach dem Abstieg schien der Tormann endlich zum Stammspieler bei diesem Klub aufzusteigen, war sogar 2x Kapitän. Doch nach 4 Runden fand er sich wieder für einige Zeit auf der Ersatzbank wieder, kam aber doch noch zurück in die Startelf. Gesamt waren es für Wendlinger 13 durchgespielte Partien in 21 Runden, hoffentlich bleibt er nun in der Startformation. Raffael Behounek (28), Willem II (9.), NL: Auch er machte den Abstieg in die zweite Liga mit, spielt nun in seinem dritten Jahr bei diesem Verein zum zweiten Mal zweitklassig. Aber hier ist der Innenverteidiger wenigstens fast immer Stammspieler. In den 21 Runden spielte er 19x, immer von Beginn an, 17x durch, wurde nur 2x ausgewechselt. Mit dem neuerlichenAufstieg wird es aber schwer. Benjamin Kanuric (22), Leixoes (17.), POR: Der Oberösterreicher galt immer als großes Talent, musste aber zuletzt in der dritten deutchen Liga vorlieb nehmen und versucht es heuer bei einem Abstiegskandidaten (Vorletzter) der zweiten portugiesischen Liga. Hier kommt der offensive und zentrale Mittelfeldspieler zwar oft zum Einsatz, Stammkraft ist er aber nicht. In den bisherigen 15 Runden spielte er 11x, 4x von Beginn an und immer ausgewechselt, 7x eingetauscht. Und er schoss 2 Tore. Philipp Wydra (22), Francs Borains (12.), BEL: Der Bruder des auch eine Zeitlang im Ausland engagierten Dominik sucht als seine Chance in der zweiten belgischen Liga, und das bei keinem Aufstiegsaspiranten. Offensiv an mehreren Positionen einsetzbar, spielt er hier zumindest eine gute Rolle. In den bisherigen 18 Spielen wurde er 16x eingesetzt, gute 13x von Beginn an, spielte allerdings nur 1x durch und wurde 12x ausgetauscht. 3 x kam er von der Bank. Wydra schoss auch 2 Tore und gab 2 Vorlagen. Abdullah Celik (28), Ankara Keciörengücü (10.), TUR: Der in Österreich zunächst fußballerisch ausgebildete Innenverteidiger kämpft schon seit 10 Jahren in diversen türkischen Ligen um Aufmerksamkeit. Diese Saison schaffte er es immerhin in die zweite Liga, aber auch bei diesem Hauptstadtverein kam er bisher nur auf 4 Einsätze in 19 Runden, 1x von Beginn an und ausgewechselt. 3x eingetauscht. Emirhan Acar (20), Bandirmaspor (11.), TUR: Der bisher eher unbekannte geborene Tiroler kam aus Italien zu diesem türkischen Zweitligaverein um auf Spielzeit zu kommen. Zunächst nur von der Bank, spielte er sich in der zweiten Hälfte der Herbstsaison öfter in die Startelf. Er kam im offensiven und zentralen Mittelfeld gesamt auf 11 Einsätze in 19 Runden, 2x durchgespielt, 4x aus- und 5x eingewechselt. Sturm Graz soll Interesse zeigen. Isa Dayakli, (23), Istanbulspor (13.), TUR: Ein hierzulande wohl auch weitgehend unbekannter geborerer Wiener spielt seit Januar 2025 bei diesem Verein, und in dieser Saison kam er auch auf eine bemerkbare Einsatzbilanz als Joker. Er wurde 11x in den bisherigen 19 Spielen der Istanbuler eingewechselt, gab auch 2 Torvorlagen.7 likes
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Man muss auch zwischen Trainerteam und komplettem Betreuerstab unterscheiden. JHT wird jetzt nicht mit Teamarzt und Krankenschwester anrücken, damit man Ndzie&Co aufpäppelt, wie augenscheinlich manche glauben.7 likes
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Voll süß, da hat sich eine connetion wohl gebildet, überraschenderweise auch mit dem Jannes. Schade ist es schon. Antiste ist ein Systemopfer wie so viele andere bei Stögsi. Der Fakt dass er Mister Cool am Spielfeld war mit den Ferserl ist natürlich seine Schuld, aber es ist schon ekelhaft, wie manche Fans mit ihm auf Social Media (nicht einmal zwingend hier) umgehen. Der ist sicher ein cooler Typ außerhalb des Spielfelds, das merkt man glaube ich schon ganz gut an seinem auftreten.7 likes
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Kader 2025/2026
seit1902 and 5 others liked ein Thema by Werxxroter
Ich hoffe doch stark dass es eine klare Nummer 1 wird, ein Mann der schon vor nicht allzu langer Zeit bewiesen hat daß er ein solider Tormann im Profifußball ist! Tschernuth kann das von der Vita her nicht sein.6 likes -
Kader 2025/2026
Mir Fällt Nix Ein and 5 others liked ein Thema by Roma1902
Sämtliche Neuzugänge sollten beim Trainingsstart da sein .Zeit dafür zu sorgen war genug .wenn sie erst später kommen hast das gleiche Problem wieder.Winter-Sommertransfers 20256 likes -
nachdem kulo hier die letzten seiten wieder als feind des vereins dargestellt wird. stöger hat sich seinen eigenen co trainer auch selbst ausgesucht, dass die halt keine gemeinsame idee von fußball haben, lag halt an den beiden, just sayin. ach ist das passiert? bin echt überrascht wie tief da alle im thema sind, warts dabei oder?6 likes
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OÖ-LIGA SAISON 2025/26
neuschönauer and 5 others liked ein Thema by Barock
Das Jahr des Aufstiegs wurde somit eingeleitet. Hoffen wir, dass die Mannschaft ähnlich agiert wie in der Hinrunde und uns den Frühling versüßt! 🔴⚪️6 likes -
Wettbüro 2026
blauweiss78 and 4 others liked ein Thema by magischerscr
Tipps von Grande @ lp x Ski Alpin - Kranjska Gora (RTL) Goggia - Colturi @ 2.00 | 4/10 Moltzan - Stjernesund @ 1.80 | 3/10 Hurt - Liensberger @ 1.85 | 3/10 Rast - Hector @ 2.00 | 2/10 Rast not Top 3 @ 1.72 | 3/10 Hector Top 3 @ 3.40 | 1/105 likes -
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Nein. Am Rest kann man eben nicht so einfach arbeiten, das ist leider der Trugschluss den sehr viele machen. Ich habe heute ein sehr, sehr spannendes Interview mit dem Leiter der Knappenschmiede gelesen, eine wahrer Experte seit ~ 30 Jahren in der Funktion. Vor allem kommt es für ihn auf: 1. Einstellung/Ehrgeiz: ist wenn die Rahmenbedingungen passen und das Umfeld stimmt noch etwas an dem man gut arbeiten kann 2. Grundlagen (Fußballerisches/Sportliches Talent, körperliche Eignung): Ist etwas, dass du selbstverständlich schwer jemanden antrainieren kannst, du kannst keinen 20 cm größer trainieren als Bsp. ohne diese Grundlagen wäre der jeweilige Kicker aber niemals in irgendeiner U-Mannschaft eines Vereines einer Bundesligamannschaft, gerade ab U15 und höher finden sich diese Grundlagen nahezu bei jeden. 3. Geschwindigkeit (mental und physisch) Eines der größten Dinge (neben Ehrgeiz, Mentalität) das den Ausschlag geben kann. Damit ist nicht nur gemeint, wie schnell ist der Kicker oder wie lange kann er laufen, viel mehr geht's um die mentale Schnelligkeit ein Spiel aufzunehmen, zu reagieren und notwendiges umzusetzen. Und genau dieser Punkt ist mMn nahezu nicht trainierbar, weil es allein schon verdammt schwer ist einzuschätzen, wie das Level des jeweiligen Kickers ist, da reale Bedingungen nahezu nicht herstellbar sind. Wie ein Kicker mit dem Spieltempo eines Proficlubs klar kommt, kannst in der Jugend nicht darstellen, so sehr man es auch versucht, weil eben die körperlichen Unterschiede in den Alter so viel kaschieren. Leute die in der U16, U17 als die Könige halten, weil's eben durch technische oder körperliche Vorteile alle nass gemacht haben, schaffen es nicht, weil's bei den Profis dann im Tempo nicht mitkommen und Kicker die mit 15,16 als eh brav und gut mit schwammen, aber nicht herausragen konnten weil körperlich eventuell noch Defizite, werden Säulen mit 19 weil's körperlich auftrainiert haben und mit dem Tempo viel besser zurecht kommen. Edit: und ja, es mag sehr selektiv klingen und mancher wird sagen man sollte es nicht so eng sehen, hier möchte ich eben anmerken, dass (und das gilt für jeden Profiverein der höchsten Ligen der Länder) du um bei einer U16, U17 etc zu spielen, du sowieso schon weiter sein musst als meiner Schätzung nach 98% aller in Summe regelmäßig spielenden Buben deiner Altersklasse. Du bist schon im elitärsten der elitären Bereiche, ab da entscheiden nur noch minimale Unterschiede und je höher es geht, desto kleiner werden die Unterschiede die entscheiden. Es mag zwar vielleicht am ersten Blick ein gewaltiger Unterschied zwischen z.B einem Leo Querfeld und einem Tambwe-Kasengele sein, in der Realität sind's mMn aber nur gaaaaaaaaaanz minimale Dinge die dann aber den Unterschied machen5 likes
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Seid nicht so garstig zueinander! Erstens war gerade Weihnachten, zweitens müssen wir alle bei der Doublefeier in ein paar Monaten miteinander auskommen5 likes
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