Lampard

Members
  • Gesamte Inhalte

    186
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Über Lampard

  • Rang
    Leistungsträger

Kontakt

  • ICQ
    0

Letzte Besucher des Profils

3.579 Profilaufrufe
  1. Edit: Martin Pusic hat nun mit dem heimischen Mattersburg auch einen Verein gefunden. Edit: Ismael Tajouri spielt nun für die libysche Nationalmannschaft (hat ein Spiel für das A-Team im September 2018 gemacht), scheint also auch noch die libysche Staatsbürgerschaft zu haben, gilt jedenfalls ab nun als Fußball-Libyer. Edit: Dejan Stojanovic hat die mazedonische Staatbürgerschaft zurückgegeben, ist nun (wieder) Österreicher auch im Sinne des Fußballs. Edit: Jonas Auer, der bei Slavia Prag ohnehin nie auf dem Spielbericht stand, wurde in die zweite tschechische Liga verliehen (Zivkov), wird hier vorerst nicht weiter verfolgt.
  2. Österreichische Fußballlegionäre Herbst 2018 Das Sommertransferfenster ist in den meisten Ländern mit Ende August beendet, und wie immer, gibt es ein Update, was sich getan hat, und wo die Legionäre im nächsten halben Jahr spielen. In manchen Ländern gilt das Ende der Transferzeit zu dem Zeitpunkt noch nicht bzw. können vertragslose Spieler weiterhin wechseln, daher sind weitere Updates möglich. Anmerkung: Ich verfolge nur (noch) Legionäre in den Top-25-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Stand Ende August 2018) sowie in Top-5-A-Ligen anderer Kontinentalverbände nach der dortigen Champions League-Berechnung, (und wenn es sich mal ergibt in der Topliga Neuseelands und den Top-1-B- Ligen außerhalb Europas). Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie in Rumänien, Slowenien, Slowakei, Mazedonien, Litauen, Kosovo, und auch Singapur und Indien, und B-Ligen wie in den Niederlanden, der Schweiz, Kroatien, Tschechien, Zypern, Schottland, USA, oder andere noch schwächere oder dritte Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden Spieler, die aus den A-Kadern entlassen bzw. den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind und vierte Torhüter. Im Herbst 2018 stellt Österreich - nach Stand der Dinge - 61 Legionäre mit Verträgen für A-Teams in ersten Ligen nach obiger Definition.Das ist ein Plus um 7 gegenüber dem Frühjahr 2018, womit der Rekord an Legionären eingestellt ist (28 Spieler, und somit knapp die Hälfte, ist in der deutschen Bundesliga engagiert). Von diesen Legionären sind allerdings 26 Spieler oder 43% in schwächeren Ligen beschäftigt, als es die (laut UEFA-5-Jahreswertung) österreichische Bundesliga als immer noch ausgezeichneter 12. ist (alle außer-europäischen Ligen, wo Österreicher spielen, sind wohl schwächer). Zugänge aus Österreich: 7 Spieler sind in ausländische A-Ligen gewechselt. Doch wenn man als prominentesten Wechsel Raphael Holzhauser nennen muss, den der Schweizer Traditionsklub Grashoppers von Austria Wien geholt hat, der aber sicherlich nicht stärker als die Austria ist, sieht man, dass nicht allzu viel los war (im übrigen wurde nun auch Marco Djuricin nach der vorjährigen Leihe von Salzburg von den Zürichern fix verpflichtet). Einziger Neuzugang in der deutschen Bundesliga aus dieser Kategorie ist Pavao Pervan, der vom LASK zum VfL Wolfsburg ging (dort aber wohl eher als Ersatztormann vorgesehen ist). Nominell in einer um einen Platz stärkeren Liga als es die von Holzhauser ist, in der griechischen, spielt nun Armin Mujakic, den sein Ex-Trainer Canadi sogar vom Regionalligisten Rapid II zu Atromitos Athen holte. Mario Pavelic geht von Rapid zum kroatischen HNK Rijeka, was sportlich kaum ein Aufstieg ist. Der wohl den meisten unbekannte Tormann David Stemmer, zuletzt in der Regionalliga bei Wals-Grünau, schafft es beim zyprischen Klub Anorthosis unterzukommen (ist aber wohl als Nummer 3 vorgesehen). In Ligen jenseits der Top 20 wechseln Peter Haring, aber immerhin vom Zweitligisten Ried zum schottischen Traditionsverein Hearts nach Edinburgh, und David Stec, der von St. Pölten kommend beim polnischen Pogon Stettin anheuert. Wechsel innerhalb der ersten ausländischen Ligen: Hier sind 7 Wechsel zu vermelden: Von England in die deutsche Bundesliga gingen Aleksandar Dragovic, nämlich zurück zu Leverkusen, wo er auf eine neue Chance hofft, nach der eher unglücklichen Leihe zu Leicester, sowie Kevin Wimmer, der von Absteiger Stoke, wo er praktisch ausgemustert war, zu Hannover 96 verliehen wird. Umgekehrt kehrt Martin Harnik von Hannover zu Werder Bremen zurück, dem Klub, wo er seine Karriere begonnen hatte, und den er vor neun Jahren verlassen hatte (in Deutschland wurde im übrigen Philipp Lienhart von Freiburg nach einer Leihe von Real Madrid nun fix verpflichtet). Darko Bodul hängt ein drittes Jahr in Russland an, wo er vom (bankrotten) Amkar Perm zu Aufsteiger Krasnojarsk wechselte. Emir Dilaver, seit Jahren in kleineren Ligen unterwegs, aber sukzessive aufsteigend, wechselt aus dem polnischen Posen zum kroatischen Meister Dinamo Zagreb. Innerhalb der zyprischen Liga wechselt ein weiterer Globetrotter durch die Ligen, Daniel Sikorski, von Pafos zu Nea Salamis. Und schließlich hofft das ewige Tormann-Talent Daniel Bachmann, auch bei Watford nicht zum Zug gekommen, mit einer Leihe zum schottischen Kilmarnock auf Einsätze. Wechsel/Aufstieg von niedrigeren ausländischen Ligen oder oder B/Jugendteams in relevante A-Ligen oder Wechsel zur österreichischen Staatsbürgerschaft: Diese Kategorie trifft auf 10 Spieler zu. Mit Arnel Jakupovic haben wir endlich wieder einen Spieler in der italienischen Serie A, allerdings droht er nach der Rückkehr von einer Leihe zu den Juventus-Junioren zu Aufsteiger Empoli nur dritte Wahl zu sein, denn er war davor in der 2. Liga auch kaum gefragt. Fraglos Aufsteiger in Deutschland sind zunächst einmal direkt Georg Margreitter und Lukas Jäger (letzterer allerdings schon in der 2. Liga nicht eingesetzt) mit dem FC Nürnberg, ebenso Kevin Stöger, der von Zweitligist Bochum zu Aufsteiger Fortuna Düsseldorf geht. Und von Zweitliga-Absteiger Kaiserslautern schafft Phillipp Mwene den Sprung zu Mainz 05. Zurück in die erste Bundesliga zu Augsburg kommt auch Georg Teigl nach der Leihe zu Zweitliga-Absteiger Braunschweig, aber er ist ein Grenzfall, dürfte nur dritte Wahl sein. Der bei uns unbekannte, aber in Klagenfurt geborene Mario Lovre Vojkovic schafft von Hajduk Splits B-Team den Sprung in die kroatische Liga zu Rudes. Marvin Egho geht aus der unbedeutenden slowakischen Liga (immerhin von Meister Trnava) zum dänischen Randers FC. Und schließlich gehört auch Samuel Sahin-Radlinger hierher, er wurde schon im Jänner von Hannover zum SK Brann verliehen, aber die norwegische Liga hat es erst jetzt wieder zurück unter die 25 besten geschafft. Von Dejan Stovanovic, der schon seit Sommer 2016 für St. Gallen in der Schweiz spielt, wurde bekannt, dass er nur noch die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt und die mazedonische trotz Spielen für das dortige U-21-Team zurückgab. Abgänge in niedrigere oder zu schwache Ligen oder vereinslos oder Nationenwechsel: Dies trifft 6 Spieler. Teamspieler Moritz Bauer geht in England mit Stoke City, wo er ein persönlich gutes Frühjahr gespielt hat, in die 2. Liga. In Deutschland wechselt Robert Zulj, der sich bei Hoffenheim kaum in Szene setzen konnte, leihweise zu Union Berlin in die 2. Liga. Ein interessanter Wechsel ist der von Markus Pavic vom kroatischen Provinzklub Rudes in die zweite französische Liga zu Sochaux,wo er in dem Land unser einziger Legionär wird. Bei Tanju Kayhan lief der Vertrag in Göztepe aus, und er muss mit der zweiten türkischen Liga bei Adana Demirspor vorlieb nehmen. Andreas Ivanschitz ist nach seiner Zeit in Pilsen vereinslos, seine Karriere könnte sich dem Ende zuneigen. Ismael Tajouri spielt nun für die libysche Nationalmannschaft, scheint also auch noch die libysche Staatsbürgerschaft zu haben, gilt jedenfalls ab nun als Fußball-Libyer. Rückkehrer aus A-Ligen nach Österreich: 4 Spieler kehren aus 1. Ligen zurück: Natürlich sticht da Zlatko Junuzovic hervor, der nach 6 ½ Jahren in Bremen wieder in Österreich spielt, und das immerhin bei Meister RB Salzburg. Ihre wenig erfolgreiche Niederlande-Zeit bei Absteiger Twente beenden Marko Kvasina, der zu Mattersburg wechselt, und Michael Liendl, der in Wolfsberg einen neuen Arbeitgeber fand. Ebenfalls zu Mattersburg geht Martin Pusic, der davor für wenige Tage von Aarhus zu Hobro in Dänemark wechselte, aber den Vertrag gleich wieder löste. Und hier die Legionäre: England (2.): Christian Fuchs (32), Leicester City Marko Arnautovic (29), West Ham United Sebastian Prödl (31), FC Watford Markus Suttner (30), Brighton & Hove Albion Italien (3.): Arnel Jakupovic (20), FC Empoli Deutschland (4.): David Alaba (26), Bayern München Guido Burgstaller (29), Schalke 04 Michael Langer (33), Schalke 04 Alessandro Schöpf (24), Schalke 04 Florian Grillitsch (23), 1899 Hoffenheim Stefan Posch (21), 1899 Hoffenheim Julian Baumgartlinger (30), Bayer Leverkusen Aleksandar Dragovic (27), Bayer Leverkusen Ramazan Özcan (34), Bayer Leverkusen Stefan Ilsanker (29), RB Leipzig Konrad Laimer (21), RB Leipzig Marcel Sabitzer (24), RB Leipzig Valentino Lazaro (22), Hertha BSC Marco Friedl (20), Werder Bremen (Leihe) Martin Harnik (31), Werder Bremen Florian Kainz (25), Werder Bremen Kevin Danso (20), FC Augsburg Michael Gregoritsch (24), FC Augsburg Martin Hinteregger (26), FC Augsburg Georg Teigl (27), FC Augsburg Kevin Wimmer (25), Hannover 96 (Leihe) Phillipp Mwene (24), FSV Mainz 05 Karim Onisiwo (26), FSV Mainz 05 Philipp Lienhart (22), SC Freiburg Pavao Pervan (30), VfL Wolfsburg Kevin Stöger (25), Fortuna Düsseldorf Lukas Jäger (24), FC Nürnberg, DE Georg Margreitter (29), FC Nürnberg, DE Russland (6.): Darko Bodul (29), Jenissei Krasnojarsk Niederlande (11.): Maximilian Wöber (20), Ajax Amsterdam Dänemark (13.): Marvin Egho (24), Randers FC Griechenland (14.) Armin Mujakic (23), Atromitos Athen Emanuel Sakic (27), Atromitos Athen Srdan Spiridonovic (24), Panionios Athen Schweiz (15.): Thorsten Schick (28), BSC Young Boys Dejan Stojanovic (25), FC St. Gallen Peter Tschernegg (26), FC St. Gallen Marc Janko (35), FC Lugano Marco Djuricin (25), Grashopper Club Zürich Raphael Holzhauser (25), Grashopper Club Zürich Heinz Lindner (28), Grashopper Club Zürich Kroatien (16.): Emir Dilaver (27), Dinamo Zagreb Alexander Gorgon (29), HNK Rijeka Mario Pavelic (25), HNK Rijeka Mario L. Vojkovic (23), NK Rudes Zypern (18.) David Stemmer (21), Anorthosis Famagusta Daniel Sikorski (30), Nea Salamis Armin Gremsl (24), Doxa Katokopias Nils Zatl (26), Doxa Katokopias Schottland (21.) Daniel Bachmann (24), Kilmarnock FC (Leihe) Peter Haring (25), Heart of Midlothian Polen (22.) David Stec (24), Pogon Stettin Norwegen (24.): Samuel Sahin-Radlinger (25), FC Brann Bergen Südkorea (1. AFC) Richard Windbichler (27), Ulsan Hyundai Südafrika (5. CAF): Roland Putsche (27), Cape Town City USA (2. CONCACAF): Daniel Royer (28), New York Red Bulls Im Blickfeld der führenden 10 Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielen im Herbst 2018 26 Österreicher, das sind gleich viele wie im Frühjahr. Moritz Bauer (26), Stoke City Andreas Weimann (27), Bristol City, ENG Louis Schaub (23), 1. FC Köln, DE Mathias Honsak (21), Holstein Kiel (Leihe), DE Manuel Prietl (27), Arminia Bielefeld, DE Lukas Hinterseer (27), VfL Bochum, DE Christian Gartner (24), MSV Duisburg, DE Christoph Schösswendter (30), Union Berlin, DE Christopher Trimmel (31), Union Berlin, DE Robert Zulj (26), Union Berlin (Leihe), DE Konstantin Kerschbaumer (26), FC Ingolstadt, DE Marco Knaller (31), FC Ingolstadt, DE Thorsten Röcher (27), FC Ingolstadt, DE Stefan Kulovits (35), SV Sandhausen, DE Nikola Dovedan (24), FC Heidenheim, DE Sascha Horvath (22), Dynamo Dresden, DE Patrick Möschl (25), Dynamo Dresden, DE Lukas Gugganig (23), Greuther Fürth, DE Dominik Wydra (24), Erzgebirge Aue, DE Markus Pavic (23), FC Sochaux, FRA Erwin Hoffer (31), KFCO Beerschot, BEL Rubin Okotie (31), KFCO Beerschot, BEL Yasin Pehlivan (29), Genclerbirligi, TUR Muhammed Ildiz (27), Giresunspor, TUR Eren Keles (24), Adanaspor, TUR Tanju Kayhan (29), Adana Demirspor, TUR
  3. Hier noch zum Abschluss der Saison 2017/18 die Einsatzstatistik aller A-Liga-Spieler, die in beiden Saisonhälften beim selben Verein engagiert waren (tatsächlich gespielte Minuten geteilt durch für den Spieler mögliche Einsatzzeit): Lindner 3238/3240 = 99,9% Hinteregger 2654/3060 = 86,7% Dilaver 2823/3330 = 84,8% Gregoritsch 2534/3060 = 82,8% Pavic 2444/3150 = 77,6% Burgstaller 2326/3060 = 76,0% Gremsl 2436/3240 = 75,2% Savic 2395/3240 = 73,9% Zatl 2311/3240 = 71,3% Arnautovic 2322/3420 = 67,9% Grillitsch 1894/3060 = 61,9% Harnik 1887/3060 = 61,7% Lazaro 1859/3060 = 60,7% Sabitzer 1791/3060 = 58,5% Fuchs 1917/3420 = 56,0% Putsche 1710/3060 = 55,9% Kainz 1682/3060 = 55,0% Spiridonovic 1657/3060 = 54,1% Junuzovic 1635/3060 = 53,4% Sikorski 1658/3240 = 51,2% Gorgon 1643/3240 = 50.7% Alaba 1551/3060 = 50,7% Tschernegg 1560/3240 = 48,1% Prödl 1568/3420 = 45,8% Bodul 1319/2880 = 45,8% Baumgartlinger 1396/3060 = 45,6% Djuricin 1431/3240 = 44,2% Laimer 1331/3060 = 43,5% Wöber 1226/2880 = 42,6% Ilsanker 1282/3060 = 41,9% Wimmer 1321/3420 = 38,6% Kayhan 1149/3060 = 37,5% Danso 1106/3060 = 36,1% Liendl 1061/2970 = 35,7% Suttner 1177/3420 = 34,4% Lienhart 867/3060 = 28,3% Schöpf 805/3060 = 26,3% Dragovic 766/3060 = 25,0% Posch 757/3060 = 24,7% Schick 687/3240 = 21.2% Kvasina 351/3060 = 11,5% Onisiwo 250/3060 = 8,2% R. Zulj 205/3060 = 6,7% Özcan 90/3060 = 2,9% Ivanschitz 68/3060 = 2.2%
  4. Österreichische Fußballlegionäre Bilanz Frühjahr 2018 Die Frühjahrs- und somit die Gesamtsaison ist beendet (in den Ländern mit Kalenderjahres-Meisterschaft, wie Südkorea und USA, ist natürlich erst die halbe Saison gespielt), daher Zeit für die Bilanz. Anmerkung: Ich verfolge nur Legionäre in den Top-25-A-Ligen (+ Slowenien, um einen Spieler noch nach der Verkürzung von 30 auf 25 Ligen im Winter bilanzieren zu können) und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Stand Ende Mai 2018) sowie in Top-5-A-Ligen anderer Kontinentalverbände (und Top-1 in Ozeanien, sowie ggf. Top-1 B-Ligen der anderen Kontinente) nach der dortigen Champions League-Berechnung. Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie in Norwegen, der Slowakei (wo die drei Österreicher Marvin Egho, Yasin Pehlivan und Kubilay Yilmaz mit Spartak Trnava immerhin Meister wurden), Mazedonien, Litauen, Malta, oder auch Indien, und B-Ligen wie in der Schweiz, den Niederlanden, Kroatien, oder auch Brasilien, oder schwächere erste, zweite, dritte oder noch tiefere Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden vierte Torhüter und Spieler, die eindeutig den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind. Neben der nationalen Meisterschaft kommen auch Champions League (CL) und Europa League (EL) in meine Bilanz, die nationalen Cupbewerbe nicht. Der Klammerausdruck neben dem Land des jeweiligen Vereins der Legionäre zeigt den Rang in der UEFA-Fünfjahreswertung und damit die Stärke der Liga in Europa an. Österreichs Bundesliga ist dort derzeit überraschend starker 11. Von den 54 Legionären (+1 in Slowenien) mit A-Kader-Verträgen in ersten Ligen kamen in der Meisterschaft 50 (+1) zum Einsatz, das sind um 5 (bzw. 4) weniger als im Herbst 2017. 22 von ihnen und somit immerhin 44 Prozent spielten allerdings in schwächeren Ligen als es die österreichische ist (von den außereuropäischen Ligen, wo Österreicher spielen, sind wohl alle schwächer). In der Frühjahrssaison nicht zum Einsatz kamen im Frühjahr Stefan Posch (Hoffenheim, bleibt damit bei 9 Einsätzen in 34 Runden; war über lange Strecken verletzt, sein persönlicher Aufstieg scheint aber gebremst), Michael Liendl (Twente, bleibt bei 14 Einsätzen in 33 Runden, somit eine letztlich verpatzte Saison beim Absteiger), sowie die dritten Torhüter Michael Langer (Schalke) und Daniel Bachmann (Watford). Die im Frühjahr 2018 eingesetzten 47 Feldspieler haben über die Gesamtsaison (inklusive der USA-Spieler in ihrer ersten Saisonhälfte) 123 Tore geschossen. „Torschützenkönig“ ist Gregoritsch mit 13 Toren vor Arnautovic und Burgstaller mit je 11. Folgend die Bilanz der 51 eingesetzten Spieler: Aleksandar Dragovic (27), Leicester City (Leihe), England (2.): Um Spielpraxis zu erhalten, verlieh Leverkusen den Nationalteamverteidiger, der dort wenig zum Einsatz gekommen war, hierher nach England. Doch leider klappt es für den Wiener mit serbischen Wurzeln, der bis vor kurzem als bester österreichischer Verteidiger neben Alaba galt, in Leicester auch nicht so recht. Im Frühjahr kam er wenigstens überhaupt auf Spielzeit, doch insgesamt sind 10 Einsätze in für ihn möglichen 34 Runden, davon nur 6 von Beginn an (5x durchgespielt, 1x ausgewechselt) bei 4 Einwechslungen, nicht ausreichend, Der Leihvertrag läuft aus, es ist schwer zu prognostizieren, wie es weiter geht. Christian Fuchs (32), Leicester City, England (2.): Der mittlerweile sehr routinierte Linksverteidiger hat nun 3 Saisonen bei den Foxes absolviert. Diese Saison lief für ihn nicht mehr so fantastisch wie die erste mit dem Meistertitel oder persönlich auch noch sehr gut wie die zweite – er war nicht mehr unumschränkter Stammspieler. Er kam aber doch auf 25 Einsätze in 38 Runden, 21 von Beginn an, spielte 20x durch, wurde nur 1x aus- und 4x eingewechselt. Leicester ging es heuer als 9. nach Rang 12 im Vorjahr etwas besser. Fuchs hat noch 1 Jahr Vertrag, den er plant zu erfüllen, und dann den Verein zu verlassen (zur Familie in die USA wahrscheinlich). Marko Arnautovic (28), West Ham United, England (2.): Österreichs prominentester Stürmer, der auch sicherlich noch immer einer der besten ist, hoffte sich sportlich mit dem Wechsel von Stoke zu West Ham zu verbessern, was aber, über die Saison gesehen, nur bedingt gelang. Zu Beginn mit großen Problemen, ist ihm aber im Frühjahr nach einem Trainerwechsel der Knoten geplatzt, und er wurde eine große Stütze und spielte im Frühjahr immer von Beginn an, wenn er nicht verletzt war. So kam er auf 31 Einsätze in 38 Runden, spielte 28x von Beginn an, 14x durch, wurde 13x aus- nur 3x eingewechselt, und auch 1x ausgeschlossen. Und er schoss gute 11 Tore (6 im Frühjahr). Die Fans wählten ihn zum Spieler des Vereins der Saison. West Ham wurde aber letztlich enttäuschender 13. (Vorjahr 11.), obwohl man um internationale Plätze spielen wollte. Arnautovic hat Vertrag bis 2022. Sebastian Prödl (31), FC Watford, England (2.): Der Langzeit-Legionär, auch ein recht vereinstreuer Spieler, der seine dritte Saison in Watford bei seinem erst dritten Verein in seiner Karriere absolvierte, spielt ähnlich wie in den Jahren davor zwar regelmäßig, ist aber kein unbedingter Stammspieler. So kam der Steirer auf 21 Einsätze in 38 Runden, 17x von Beginn an, spielte 15x durch, wurde 2x aus- und 4x eingewechselt. Im Herbst war er lange verletzt, im Frühjahr gegen Ende der Saison bisweilen ohne Einsatz (auch weil er krank war). Sein Vertrag wurde aber schon im Winter bis 2021 verlängert. Watford schaffte nach Rang 17 im Vorjahr den 14. Platz. Markus Suttner (31), Brighton & Hove Albion, England (2.): Dass es der niederöstereichische Linksverteidiger spät in der Karriere doch noch in die Premier League schaffte, war eine positive Überraschung. Anfangs war er häufig Stammspieler, doch je länger die Saison dauerte, desto mehr wanderte er auf die Ersatzbank oder zeitweise sogar auf die Tribüne. Er kam auf 14 Einsätze in 38 Runden (davon nur 3 im Frühjahr), 13x von Beginn an, wobei er immer durchspielte, und nur 1x eingewechselt wurde. Suttner hat noch 2 Jahre Vertrag, man wird sehen, ob er sich der Herausforderung noch einmal stellt. Der Aufsteiger entging als 15. dem Abstieg erfolgreich. Moritz Bauer (26), Stoke City, England (2.): Der Neo-Österreicher mit Schweizer Wurzeln schien es sich mit dem Wechsel im Winter aus Russland in die Premier League verbessert zu haben, und er stieg auch sofort zum Stammspieler auf. Der Defensivspieler auf der rechten Seite spielte in 15 der 16 für ihn möglichen Spiele, immer von Beginn an, 12x durch und wurde nur 3x ausgewechselt. Der große Spielverderber für seine Saison ist natürlich der überraschende Abstieg von Stoke als 19. und Vorletzer nach Rang 13 im Vorjahr. Bauer ist aber sicher einer der stärksten österreichischen Verteidiger. Man wird sehen, was mit seinem Vertrag bis 2022 passiert. Kevin Wimmer (25), Stoke City, England (2.): Um endlich regelmäßig in der PL zu spielen, war der Verteidiger von Tottenham zum schwächere Stoke gewechselt, und anfangs war er auch Stammspieler. Doch spätestens mit einem Trainerwechsel im Jänner (davor spielte er noch seine einzigen zwei Spiele in der zweiten Saisonhälfte) war es vorbei, da er diesem nicht ins Konzept passte und er gar nicht mehr auf den Spielbericht kam. So blieb der Oberösterreicher bei 16 Einsätzen in 34 Runden 14 von Beginn an, spielte 13x durch, wurde 1x aus- und 2x eingewechselt. Und dazu kommt noch der Abstieg. Wimmer hat noch Vertrag bis 2022, wird aber leihweise in Hannover einen Neuanfang versuchen. David Alaba (26), Bayern München, Deutschland (4.): Der Wiener Verteidiger wird wohl auf sehr, sehr lange Zeit der erfolgreichste österreichische (Klub-)Fußballer bleiben, mit der nun siebenten Meisterschaft, die er mit dem Titelverteidiger aus Bayern geholt hat (+1x CL, +4x Cup), auch wenn heuer das „Triple“ mit diesen anderen Bewerben knapp verpasst wurde. Persönlich hatte er allerdings schon bessere Saisonen. Heuer ist Alaba nur in 23 von 34 Runden eingesetzt worden, 17x von Beginn an, er spielte 14x durch, wurde 3x aus- und 6x eingewechselt. Er machte auch wieder 2 Tore. Er hatte immer wieder kleine Verletzungen oder wurde geschont, zeitweise schien es aber auch nicht ganz sicher, ob er seinen Stammplatz fix hat, da seine Leistungen – auf dem hohen Bayern-Niveau – bisweilen Durchschnitt waren. In 3 der 6 CL-Spiele des Frühjahrs (Halbfinale ausgeschieden) spielte Alaba durch (damit gesamt 7 Einsätze in 12 Spielen). Natürlich bleibt er aber auch der wertvollste Spieler Österreichs mit Vertrag bis 2021 in München. Guido Burgstaller (29), Schalke 04, Deutschland (4.): Der im Winter 2017 zu den Schalkern gewechselte geborene Kärntner hat nun seine erste volle Saison im Ruhrpott beendet – und er hat seine Leistung aus dem ersten Halbjahr voll bestätigt. Der Stürmer kam in ausgezeichneten 32 von 34 Spielen zum Einsatz, davon 24x von Beginn an, spielte 14x durch, wurde 10x aus- und 8x eingewechselt. Und mit 11 Toren war er bester Torschütze auf Schalke. Er hat damit entscheidend dazu beigetragen, dass sein Verein nach Rang 10 im Vorjahr heuer überraschend den Vizemeister-Titel und damit die klare CL-Qualifikation holte. Er hat sich somit zu einem der besten Legionäre gemausert. Burgstaller hat noch zwei Jahre Vertrag. Alessandro Schöpf (24), Schalke 04, Deutschland (4.): Der Mittelfeldspieler ist nun zweieinhalb Jahre in Gelsenkirchen, und man muss sagen, dass er im letzten Jahr schon weiter war als jetzt. Eine Verletzung gegen Ende der vergangenen Saison warf ihn zurück. Auch im heurigen zweiten Halbjahr konnte er sich einen Stammplatz nicht so recht zurück erobern, aber doch seine Einsatzstatistik auf 15 Spiele in 34 Runden (11 im Frühjahr) verbessern. 9 x spielte er von Beginn an, 5x durch, wurde 4x aus- und 6x eingewechselt. Der Tiroler hat noch bis 2021 Vertrag (sogar im Februar verlängert), aber er wird kämpfen müssen, um sich wirklich durchzusetzen. Florian Grillitsch (22), 1899 Hoffenheim, Deutschland (4.): Nachdem der Mittelfeldspieler zu Beginn seiner ersten Saison in Hoffenheim noch um den Stammplatz kämpfen musste, hat er sich in der Rückrunde durchgesetzt, spielte mit Ausnahme einer Gelbsperre alle Spiele. Somit kam er insgesamt auf 25 Einsätze in 34 Runden, 21 davon von Beginn an, spielte hervorragende 16x durch, wurde nur 5x aus- und 4x eingewechselt. Und er schoss 1 Tor. Der Niederösterreicher hat sich somit zu einer Stütze bei einem CL-Teilnehmer gemausert, denn die Schwaben erreichten den tollen 3. Rang, also nochmal eine Verbesserung nach Platz 4 im Vorjahr, und war zumindest im Frühjahr einer der besten Legionäre. Er hat noch bis 2021 Vertrag. Robert Zulj (26), 1899 Hoffenheim, Deutschland (4.): Der Wechsel aus der 2.Liga zu diesem Spitzenklub in der Bundesliga war vielleicht doch eine Nummer zu groß für den oberösterreichischen Stürmer mit kroatischen Wurzeln. Nachdem ihn zu Beginn der Saison auch eine langwierige Verletzung zurückwarf, konnte er sich zumindest in den Kader kämpfen und kam im Frühjahr erstmals zu 5 Einsätzen in den 34 Runden. Er spielte aber nur 1x von Beginn an und wurde ausgewechselt, 4x kam er von der Bank. Er hat noch 2 Jahre Vertrag, aber seine Zukunft ist wohl fraglich. Julian Baumgartlinger (30), Bayer Leverkusen, Deutschland (4.): Der Kapitän im Nationalteam hat auch im zweiten Jahr in Leverkusen eine persönlich durchwachsene Saison gehabt. Seine Einsatzstatistik im Frühjahr (13 Spiele) hat sich immerhin verbessert, aber auch so kam er auf (nur) 22 Einsätze in 34 Runden, 17 davon von Beginn an, spielte 9x durch, wurde 8x aus- und 5x eingewechselt. Der defensive Mittelfeldspieler schoss sein erstes Tor bei diesem Verein. Baumgartlinger ist zweifellos ein Bestandteil des Teams, aber wohl auch nach seinen eigenen Standards ginge es noch besser. Leverkusen schafft nach Rang 11 im Vorjahr als 5. wenigstens die EL-Qualifikation. Der Salzburger hat noch 2 Jahre Vertrag. Ramazan Özcan (34), Bayer Leverkusen, Deutschland (4.): Schon 2016 als Nummer Zwei engagiert, kam der Vorarlberger Tormann mit türkischen Wurzeln in seiner zweiten Saison wenigstens zum seinem ersten und bisher einzigen (durchgespielten) Meisterschaftseinsatz in Leverkusen. Ein Jahr hat er noch Vertrag, offenbar ist dies die Rolle, die er im Herbst seiner Karriere freiwillig spielt. Stefan Ilsanker (29), RB Leipzig, Deutschland (4.): Der vielfältig einsetzbare Defensivspieler hat nun bereits seine dritte Saison in Leipzig absolviert. Heuer war er nur noch teilweise Stammspieler, was aber nicht nur an den Leistungen, sondern auch an Verletzungen lag. Trotzdem kam er gleichmäßig verteilt über beide Saisonhälften auf 21 Einsätze in 34 Runden, davon 14 von Beginn an, wobei er 11x durchspielte, 2x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen wurde. 7x wurde er eingetauscht. Leipzig wurde nach dem Vizemeistertiel des Vorjahres heuer 6., was immerhin für die EL reicht. In den 6 Frühjahrsspielen der EL (wo man im Viertelfinale ausschied) spielte Ilsanker in 3 von 6 Spielen, 1x von Beginn an und durch, wurde 2x eingewechselt. Er hat noch 2 Jahre Vertrag, dürfte nach wie vor wertvoll für den Verein sein. Konrad Laimer (21), RB Leipzig, Deutschland (4.): In seinem ersten Legionärsjahr hat sich der im Mittelfeld aber auch als rechter Außenverteidiger eingesetzte Salzburger schon recht gut etabliert, wird nur von Verletzungen und dem einen oder anderen Aussetzer zurückgeworfen, aber sein Talent ist unbestritten. Gleichmäßig verteilt über die Saison kam er auf 22 Einsätze in 34 Runden, davon 14 von Beginn an, spielte 11x durch, wurde 3x ausgewechselt und musste 8x von der Bank kommen. Im EL-Frühjahr spielte er 4 der 6 Spiele, jeweils von Beginn an (2x durch, 2x ausgewechselt). Er hat noch Vertrag bis 2021, seine Zukunftsaussichten sind solide. Marcel Sabitzer (23), RB Leipzig, Deutschland (4.): Der dynamische Offensivspieler war in seinem schon dritten Jahr in Leipzig grundsätzlich in der Stammelf gesetzt und überzeugt mit verlässlichen Leistungen. Doch leider hat der Verletzungsteufel (Schulter!) in beiden Saisonhälften kräftig zugeschlagen. So kam er doch nur auf 22 Einsätze in 34 Runden, davon 21 von Beginn an, wobei er 18x durchspielte, 3x aus- und 1x eingewechselt wurde und 3 Tore schoss. In der EL spielte er im Frühjahr 5 der 6 Spiele, 3x von Beginn an, 2x durch, 1x aus- und 2x eingewechselt. Er bleibt einer der besten österreichischen Stürmer, wenn seine Verletzung hoffentlich nicht chronisch wird. Leipzig vertraut offenbar auf ihn, da er Vertrag bis 2022 hat. Valentino Lazaro (22), Hertha BSC, Deutschland (4.): Der Offensivspieler aus Graz mit griechischen und angolanischen Wurzeln hat sich im Frühjahr fußballerisch in seiner ersten Auslandsstation perfekt eingelebt. Er ist zum Stammspieler geworden, der nur noch in zwei Spielen fehlte. Somit kam er auf hervorragende 26 Einsätze in 34 Runden, davon 19 von Beginn an, spielte 16x durch und wurde nur 3x ausgewechselt. 7 x kam er von der Bank. Und er schoss auch 2 Tore. Sein Verein erreichte allerdings nach Platz 6 im Vorjahr nur den eher enttäuschenden 10. Rang. Trotzdem ist Lazaro für die Zukunft gut aufgestellt und hat auch noch Vertrag bis 2021. Marco Friedl (20), Werder Bremen (Leihe), Deutschland (4.): So wie vor Jahren Alaba hat Bayern München nun den nächsten talentierten Linksverteidiger (im Winter) an einen Bundesliga-Konkurrenten verliehen, um ihm Spielpraxis zu ermöglichen. Der Tiroler hat das recht gut genutzt und kam in 9 der für ihn möglichen 15 Spiele in Bremen zum Einsatz, davon 6 von Beginn an, wobei er 5x durchspielte und nur 1x ausgewechselt, sowie 3x eingetauscht wurde. Der Leihvertrag läuft noch ein weiteres Jahr, Friedl kann sich weiter entwickeln. Zlatko Junuzovic (30), Werder Bremen, Deutschland (4.): Sechseinhalb Jahre hat der routinierte Mittelfeldmotor bei Bremen verbracht, was in der heutigen Zeit einer langwährenden Vereinstreue gleichkommt. Werder dankte es ihm heuer mit der Kapitänsschleife. Was Einsatzminuten betrifft, war das letzte Jahr nicht das beste des serbisch-stämmigen Ex-Nationalteamspielers. Im Frühjahr lief es aber besser als im Herbst, sodass er auf 24 Spiele in 34 Runden kam, 16x von Beginn an, je 8x spielte er durch, wurde aus- und eingewechselt. Und er schoss wieder 2 Tore. Werder, im Vorjahr 8., musste sich heuer mit Rang 11 begnügen. Junuzovic kehrt nun nach Österreich (RB Salzburg) zurück. Florian Kainz (25), Werder Bremen, Deutschland (4.): In seiner zweiten Saison in Bremen hat sich der steirische Mittelfeldspieler im Kader der Bremer eindeutig etabliert und kam fast in jedem Spiel zum Einsatz. Allerdings spielte er bei seinen 30 Einsätzen in 34 Runden nur 19x von Beginn und und sogar nur ganze 4x durch und wurde 15x ausgewechselt. 11X wurde er eingewechselt. Und er machte immerhin 3 Tore. Der Anspruch von Kainz ist sicher, klare Stammkraft zu werden, wofür er im bis 2020 laufenden Vertrag noch Zeit hat. Kevin Danso (19), FC Augsburg, Deutschland (4.): Im Vorjahr noch von den Amateuren heraus eingesetzt, absolvierte der Verteidiger mit ghanaischen Wurzeln nun bereits ein Profijahr bei Augsburg. Nachdem er sich im zweiten Teil der Herbstmeisterschaft in die Stammelf gekämpft hatte, viel er nun im Frühjahr wieder zweimal mit Verletzungen aus. Somit kam er auf 16 Einsätze in den 34 Runden, 13 davon von Beginn an, er spielte 8x durch, wurde 5x aus- und 3x eingewechselt. Und er machte sogar 2 Tore. Während sich Augsburg als 12. (Vorjahr 13.) nicht verbessert ist, hat der immer-noch-Teenager, der schon im Nationalteam spielt, noch hohes Potential. Und einen Vertrag bis 2021. Michael Gregoritsch (24), FC Augsburg, Deutschland (4.): Das war eine persönlich ausgezeichnete Saison in seinem ersten Jahr in Augsburg, wo der Stürmer wohl endgültig den Durchbruch in der Deutschen Bundesliga schaffte. Er kam in 32 der 34 Spiele zum Einsatz, davon gleich 30x von Beginn an, spielte 19x durch, und wurde nur 11x aus- und 2x eingewechselt. Mit 13 geschossenen Toren ist er heuer sogar der „Torschützenkönig“ unter den Legionären, bester Augsburger und Nummer 6 in ganz Deutschland. Er gehörte heuer wohl zu den Top Drei der österreichischen Angreifer. Er hat noch lange Vertrag bis 2022. Martin Hinteregger (25), FC Augsburg, Deutschland (4.): Der wohl beste österreichische Innenverteidiger (der auch links spielen kann) hat seine zweite Saison in Augsburg genauso verlässlich absolviert wie seine erste. Er kam in 30 der 34 Runden zum Einsatz, spielte davon 29x durch und wurde nur 1x eingewechselt. Im Frühjahr fehlte der geborene Kärntner keine einzige Meisterschaftsminute, und stand auch davor nur dann nicht auf dem Platz, wenn er verletzt war. Man hat das Gefühl, dass Hinteregger auch bei noch stärkeren Mannschaften als es Augsburg ist, seinen Mann stellen könnte. Jedenfalls hat er noch bis 2021 Vertrag. Martin Harnik (31), Hannover 96, Deutschland (4.): Es war eher nicht zu erwarten, dass sich der routinierte Stürmer in seiner zweiten Saison nach dem Aufstieg genauso behaupten würde wie in der 2. Liga. Und auch wenn er nach einer tollen Anfangsphase einen Durchhänger hatte, spricht seine Einsatzstatistik insgesamt für ihn. Er kam in 30 der 34 Spiele zum Einsatz, 21x von Beginn an, spielte 12x durch, wurde je 9x aus- und eingewechselt. Und er schoss immerhin 9 Tore (3 im Frühjahr). Er half damit eindeutig mit, dass die 96er den 13. Platz errangen und praktisch nie in Abstiegsgefahr kamen. Harnik hätte noch weitere zwei Jahre Vertrag gehabt, wechselt aber nach Bremen. Karim Onisiwo (26), Mainz 05, Deutschland (4.): Das zweite Jahr in Mainz verlief für den geborenen Wiener leider schlecht, war ein Rückschlag, nachdem er im Vorjahr nah an der Stammelf war. Bedingt auch durch eine langwierige Verletzung, nach der er nicht mehr recht den Anschluss schaffte, kam er nur in 8 von 34 Runden (im Frühjahr immerhin 6x) zum Einsatz, 2x von Beginn, wobei er durchspielte, 6x wurde er eingewechselt. Sein Verein, im Vorjahr 15. schaffte heuer auch nur den 14. Platz. Onisiwo hat noch ein Jahr Vertrag, aber seine Zukunft ist wohl fraglich. Philipp Lienhart (21), SC Freiburg (Leihe), Deutschland (4.): Von Real Madrid hierher verliehen, um Spielpraxis zu sammeln, klappte das im Herbst hervorragend, bevor sich der Verteidiger aus Niederösterreich gleich zweimal am Knie verletzte, und danach in der letzten Saisonphase den Anschluss nicht mehr schaffte. So kam er nur auf 11 Spiele in 34 Runden, davon nur ein einziges im Frühjahr, er spielte dabei immer von Beginn an, 8x durch, und wurde 3x ausgewechselt. Auch für seinen Verein lief es schlecht. Nach Rang 7 im Vorjahr ist man als 15. nur knapp dem Abstieg entronnen. Lienharts Leihvertrag läuft aus, Freiburg könnte eine Option ziehen, aber davon ist nichts zu hören. Darko Bodul (29), Amkar Perm, Russland (6.): Der in Sarajevo geborene Stürmer mit kroatischen Wurzeln war in den letzten Jahren durch einige durchschnittliche Ligen, hatte aber in der starken russischen Premier League mal einen Verein gefunden, bei dem er (bis jetzt) 2 Jahre blieb. Leider verlief das zweite Jahr weniger gut als das erste. Bodul verlor seinen Stammplatz, kam aber noch auf 25 Einsätze in 32 Spielen (mit Playoff), davon nur noch 8 im Frühjahr. 12 x spielte er von Beginn an, 7x durch, wurde 5x ausgewechselt, musste aber 13x von der Bank kommen. Und er schoss nur 1 mageres Tor. Auch Perm ging es als 13. (Vorjahr 10.) schlechter als im Vorjahr, konnte sich nur über die Relegation in der Liga halten. Ansich hat Bodul noch 2 Jahre Vertrag. Tanju Kayhan (28), Göztepe, Türkei (10.): Mit dieser Mannschaft aus Izmir aufgestiegen, hat der heuer einzige Österreicher mit türkischen Wurzeln in der Süper Lig den hervorragenden 6. Platz belegt. Allerdings kam der Wiener nur in der „Mitte“ der Meisterschaft regelmäßig zum Einsatz – zu Beginn und am Ende der Meisterschaft wurde er kaum eingesetzt, fehlte zuletzt sogar im Kader. Somit kam er auf 14 Einsätze in 34 Runden, immer von Beginn an, spielte 9x durch und wurde 5x ausgewechselt. Kayhans Vertrag läuft aus, es ist eher davon auszugehen, dass er weiterziehen wird bzw. muss. Thorsten Schick (28), BSC Young Boys, Schweiz (12.): Das zweite Jahr in Bern verlief für den Mittelfeldspieler ähnlich wie das erste. Er ist ein verlässlicher Kaderspieler, aber kaum in der Stammelf. Er kam in 23 der 36 Runden zum Einsatz, 5x von Beginn an, spielte immerhin 3x durch, wurde 2x ausgewechselt, und kam gleich 18x von der Bank. Und er machte sogar 2 Tore. Auf der Habenseite hat der Steirer natürlich, dass sein Verein nach vielen Jahren wieder den Meistertitel holte (Vorjahr 2.). Schicks Vertrag läuft aus, die Zeichen stehen wohl eher auf Abschied. Peter Tschernegg (25), FC St. Gallen, Schweiz (12.): In St. Gallen hat der meist im Mittelfeld eingesetzte Steirer eine durchaus bemerkenswerte Saison gespielt, wenn man bedenkt, dass es sein erstes Legionärsjahr war. Über weite Strecken durchaus Stammspieler, fiel er leider auch längere Zeit mit einer Verletzung aus. So kam er auf 24 Einsätze in 36 Runden, 18x spielte er von Beginn an, 13x durch, wurde 5x aus- und 6x eingewechselt, Und er schoss auch ein Tor. Er hat noch 1 Jahr Vertrag, ob er seine Karriere in der Schweiz weiterentwickeln kann, wird man sehen. St. Gallen schaffte nach Rang 7 im Vorjahr heuer immerhin Platz 5. Marc Janko (35), FC Lugano, Schweiz, (12.): Österreichs ältester Legionär hat es in der Winterübertrittszeit nach dem verkorksten Herbst in Prag doch noch geschafft, einen konkurrenzfähigen Verein zu finden, der ihm sogar einen Vertrag bis 2019 gab. Janko wurde dann immerhin in 12 der 16 für ihn möglichen Spiele eingesetzt, 7x von Beginn an, spielte je 3x durch und wurde ausgewechselt und 1x auch ausgeschlossen. 5 x kam er von der Bank. Und er schoss 2 Tore. Zum Ende der Saison war er verletzt. Die Tessiner, im Vorjahr toller 3., schafften es heuer allerdings nur auf Rang 7. Insgesamt spielt Janko immer noch auf recht hohem Niveau. Marco Djuricin (25), Grashopper Club Zürich (Leihe), Schweiz (12.): In dieser Saison von RB Salzburg prominenter verliehen als im Jahr davor, hat der in Wien geborene Stürmer keine schlechte Saison beim Zürcher Traditionsklub hingelegt. Er spielte in 23 von 36 Runden (im Frühjahr in fast allen Runden), 17x von Beginn an, 8x durch, wurde 9x ausgewechselt und kam 6x von der Bank. Er schoss 5 Tore. Der einst als eines der größten Talente gehandelte Spieler hat aber auch weiterhin Luft nach oben. Dass ihn Salzburg zurücknimmt scheint eher unwahrscheinlich, seine Zukunft ist ungewiss. Heinz Lindner (27), Grashopper Club Zürich, Schweiz (12.): In Zürich hat der Teamtormann endlich einen Verein gefunden, wo er Stammspieler werden und regelmäßig spielen konnte. Um zwei Minuten in der letzten Runde, als er ausgewechselt wurde, hat er es verpasst, der einzige Legionär zu werden, der eine blütenweiße Einsatzweste gehabt hätte. Somit hat er aber doch in 35 der 36 Runden durchgespielt und damit einen Leistungsbeweis geliefert. Die Grashoppers konnten allerdings wie im Vorjahr wieder nur Rang 8 holen und waren sogar in Abstiegsgefahr. Lindner, der gut, aber nicht gerade Weltklasse ist, hat noch ein Jahr Vertrag. Andreas Ivanschitz (34), Viktoria Pilsen, Tschechische Republik (13.): Es deutet viel darauf hin, dass zumindest die Auslandskarriere unseres längstdienenden aktiven Legionär mit dieser Saison (der Vertrag läuft aus) in Tschechien zu Ende geht. Er hat mit Pilsen, nach Rang 2 im Vorjahr, immerhin den Meistertitel geholt, allerdings hat er fast nichts dazu beitragen können, wurde in 30 Runden ganze 5x (3x im Frühjahr) eingewechselt. In den 4 EL-Spielen des Frühjahrs kam er gar nicht zum Einsatz. Der Burgenländer hat aber ein spannendes Fußballerleben hinter sich, sehen wir mal, ob es noch irgendwo weiter geht. Maximilian Wöber (20), Ajax Amsterdam, Niederlande (14.): Der noch junge Wiener Verteidiger, der in der Innenverteidigung, aber manchmal auch defensiv links eingesetzt wird, hat beim niederländischen Vizemeister (heuer wie im Vorjahr, immerhin CL-Qualifikation) durchaus eine Talentprobe abgelegt. Für einen echten Stammplatz reichte es nicht, aber er hat, gleichmäßig über beide Saisonhälften verteilt, doch 22x in für ihn möglichen 32 Runden gespielt. 16x stand er in der Startelf, spielte je 8x durch und wurde ausgewechselt, und 6x eingewechselt. Und er machte 1 Tor. Sein Potential ist bestätigt, aber er war auch nicht fehlerfrei. Wöber hat noch bis 2021 Vertrag. Marko Kvasina (21), Twente Enschede, Niederlande (14.): Das erste Legionärsjahr ging für den Wiener Stürmer mit kroatischen Wurzeln ziemlich schief. Er kam nur in 13 der 34 Runden zum Einsatz, davon 3x von Beginn an, er spielte 2x durch, wurde 1x ausgewechselt und kam 10x von der Bank. Und er blieb ohne Torerfolg. Im Frühjahr, mit 3 Einwechslungen, war er fast gar nicht mehr gefragt. Und das, obwohl Twente, im Vorjahr noch 7., eine Katastrophensaison hinlegte, nach der der Klub als 18. und Letzter absteigen muss. Kvasina hätte noch 3 Jahre Vertrag, wird den Verein aber verlassen. Emanuel Sakic (27), Atromitos Athen, Griechenland (15.): Der wenig bekannte Verteidiger war im Winter vom österreichischen Trainer Canadi zu seiner ersten Auslandsstation gelotst worden und konnte sich rasch ins Team spielen. In 13 der 15 für ihn möglichen Spielen kam er zum Einsatz, davon 9x von Beginn an, spielte 8x durch, wurde nur 1x ausgewechselt und kam 4x von der Bank. Somit hat er einiges dazu beigetragen, dass sich Atromitos heuer als Spitzenteam etablieren konnte und nach Rang 8 im Vorjahr als 4. die EL-Qualifikation geschafft hat. Er hat noch 1 Jahr Vertrag. Srdan Spiridonovic (24), Panionios Athen, Griechenland (15.): Der Wiener mit serbischen Wurzeln hat sich in seinem ersten Jahr in Athen gut akklimatisiert und war über weite Strecken Stammspieler. Gut verteilt über beide Saisonhälften kam er in 25 der für ihn möglichen 28 Meisterschaftsspielen zum Einsatz, davon 16x von Beginn an, spielte 11x durch, wurde 5x ausgewechselt, und musste 9x von der Bank kommen. Und er schoss immerhin 8 Tore. Sein Verein, im Vorjahr 5., landete heuer allerdings nur auf dem 8. Platz. Spiridonovic hat noch Vertrag bis 2020. Alexander Gorgon (29), HNK Rijeka, Kroatien (16.): Das zweite Jahr bei Rijeka verlief für den Stürmer nicht so gut wie das erste. Zunächst schaffte der Meister des Vorjahres heuer „nur“ den Vizemeistertitel und die EL-Qualifikation, aber vor allem fehlte der Offensivspieler sehr lange verletzt, konnte sich am Ende der Saison nur mühsam wieder in die Stammelf spielen. Somit kam er heuer nur auf 23 Einsätze in 36 Runden (nur 9 im Frühjahr), davon 18 von Beginn an, er spielte 11x durch, wurde 7x aus- und 5x eingewechselt. Immerhin schoss er wieder 7 Tore. Man wird sehen, ob er das dritte Jahr seines Vertrages auch noch erfüllen wird. Markus Pavic (23), NK Rudes, Kroatien (16.): Von der Admira zu einem kroatischen Aufsteiger, das ist normalerweise keine Verbesserung, aber für den linken Verteidiger war es das doch, denn immerhin wurde er schnell Stammspieler und half somit mit, dass der Verein als 8. klar den Abstieg vermeiden konnte. Letztlich spielte er in 27 der für ihn möglichen 35 Spiele, 25x von Beginn an, wurde je 1x aus- und eingewechselt und auch ausgeschlossen. Man wird sehen, ob der Wiener die recht gute Saison für eine weitere Entwicklung nutzen oder sein zweites Vertragsjahr auch noch bleiben wird. Martin Pusic (30), Aarhus GF, Dänemark (17.): Für den in Wien geborenen Stürmer, der seit 4 Jahren fast schon als Dänemark-Spezialist bezeichnet werden kann, hat sich persönlich der Wechsel von Kopenhagen zum schwächeren Aarhus ausgezahlt (obwohl sein Verein das entscheidende EL-Quali-Spiel gegen seinen Ex-Klub verlor). Denn hier hatte er wieder eine positive Einsatzstatistik mit 15 Spielen in für ihn möglichen 18 Runden, 10x von Beginn an, wobei er 5x durchspielte, 4x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen wurde und 5x von der Bank kam. Er schoss dabei gute 6 Tore. Nach Platz 10 (Vorjahr 12.) hat sich AGF nach mehreren Playoff-Runden vor dem Abstieg gerettet, aber einen möglichen EL-Platz nicht erreicht. Pusic' Vertrag läuft aus. Armin Gremsl (23), Doxa Katokopias, Zypern (19.): Der ehemalige österreichische Zweitligatormann hat sich bei diesem zyprischen Provinzklub die meiste Zeit der Saison als Stammkraft behaupten können, wobei er von der Schwächephase des Vereins im Frühjahr mitgezogen und doch sehr viele Tore erhalten hat und zeitweise auf der Ersatzbank landete. Er kam in 28 der 36 Spiele zum Einsatz, immer von Beginn an, spielte 28x durch, wurde je 1x ausgetauscht und auch ausgeschlossen. Sein Verein, im Vorjahr 11., landete im unteren Playoff gesamt auf Platz 9. Gremsls Vertragssituation ist unbekannt. Nils Zatl (26), Doxa Katokopias, Zypern (19.): Sein erstes Legionärsjahr brachte den oberösterreichischen Stürmer auch zu dem Kleinverein in Zypern. Während er im Herbst glänzte, baute er, wie der Verein, im Frühjahr ab. So schoss er alle seine 6 Tore im Herbst. Gesamt kam er noch auf 29 Einsätze in den 36 Runden, 26x spielte er von Beginn an, 18x durch, wurde 8x aus- und 3x eingewechselt. Auch bei ihm weiß man nicht, wie es weiter geht. Daniel Sikorski (30), Pafos FC, Zypern (19.): Der Stürmer, der seit Jahren durch die mittelklassige europäische Fußballwelt tingelt, landete heuer bei diesem zyprischen Aufsteiger. Seine Bilanz ist trotz der relativen Schwäche des Vereins, der aber zumindest im unteren Playoff als 10. dem Abstieg entging, eher durchwachsen. Immerhin spielte er in 26 der 36 Runden, 17x von Beginn an, spielte 9x durch, wurde 8x ausgewechselt und musste 9x von der Bank kommen. Und er schoss akzeptable 7 Tore. Bei ihm könnte man wetten, dass er sich wieder einen neuen Verein sucht, wenn er einen findet. Emir Dilaver (26), Lech Posen, Polen (20.): Der Verteidiger heuerte in dieser Saison in der eher schwachen polnischen Liga, aber immerhin bei einem Spitzenteam, an. Mit Posen erreichte er wie im Vorjahr den 3. Platz und die EL-Qualifikation. Dilaver war dabei unumstrittener Stammspieler, der in 36 Runden 32x spielte, davon 31x von Beginn an, wurde nur je 1x aus- und eingewechselt. Und er machte sogar 3 Tore. Posen ist offenbar genau die Kragenweite des bosnisch-stämmigen Spielers, der noch bis 2021 Vertrag hat. Stefan Savic (24), Olimpija Laibach, Slowenien (30.): Der vielfältig einsetzbare Offensivspieler verdient es auch in der schwachen slowenischen Liga noch einmal erwähnt zu werden. Denn immerhin hat er mit seinem Verein Meisterschaft (Olimpija war im Vorjahr nur 3.) und Cup geholt. Und dabei war er über weite Strecken eine Stütze mit 34 Einsätzen in 36 Meisterschaftsspielen, 26x von Beginn an, wobei er 18x durchspielte, je 8x aus- und eingewechselt wurde. Und er schoss auch 4 Tore. Richard Windbichler (26), Ulsan Hyundai, Südkorea (1. AFC): Der Verteidiger hängt ein zweites Jahr bei diesem Werksteam aus Ulsan an, scheint sich dort also wohl zu fühlen. Die Saison begann für den Vorjahres-4. und Windbicher persönlich nicht gut er wurde 1x ausgeschlossen, fehlte danach ein paarmal. Gesamt kam er noch auf 10 Einsätze in 14 Runden, immer von Beginn an, spielte 8x durch und wurde 1x ausgewechselt. Ulsan arbeitete sich mittlerweile auf Platz 6 vor. In der AFC CL spielte Windbichler in 7 von 8 Spielen durch, wobei man die Gruppenphase überstand und in der ersten K.O-Runde ausschied. Windbichler bleibt einer der solidesten Verteidiger Österreichs. Ismael Tajouri (24), New York City FC, USA (2. CONCACAF): Der libysch-stämmige Spieler, der erst vor zwei Jahren die österreichische Staatsbürgerschaft erhielt, und für seine erste Legionärssaison gleich über den großen Teich wechselte, wird anders als früher bei der Austria hauptsächlich als Rechtsaußen eingesetzt. Er schlug durchaus ein und schoss in 13 bisher gespielten Begegnungen 5 Tore, obwohl er dreimal wegen Verletzung fehlte. Er kommt auf 10 Einsätze, 6x von Beginn an, spielte 2x durch, und wurde je 4x aus- und eingewechselt. Man muss ihn auf jeden Fall am Radar haben. Sein Verein ist vorerst 3. in der Eastern Conference (im Vorjahr im Playoff-Viertelfinale ausgeschieden). Daniel Royer (28), New York Red Bulls, USA, (2. CONCACAF): Der Stürmer aus der Steiermark spielt nun schon genau 2 Jahre für RB, und er ist auch in der neuen Saison weitgehend Stammspieler. In 9 der bisherigen 11 Spiele kam er zum Einsatz, 8x von Beginn an, spielte 3x durch, wurde 5x aus- und 1x eingewechselt. Und er schoss auch wieder 3 Tore. In der CONCACAF CL, wo man mit 6 Begegnungen bis ins Halbfinale kam (dann ausgeschieden), spielte er immer von Beginn an, wurde aber jedesmal ausgewechselt (und schoss 1 Tor). Im Vorjahr im Playoff-Halbfinale, ist sein Verein in der Eastern Conference vorerst 4. Roland Putsche (27), Cape Town City, Südafrika (5. CAF): Der Mittelfeldspieler aus Kärnten hat nun schon die zweite Saison in Kapstadt absolviert. Sie verlief für ihn persönlich ähnlich wie die erste: er war meist, aber nicht immer Stammspieler. Er kam in 22 der 30 Meisterschaftsspiele zum Einsatz, 20x von Beginn an, spielte 14x durch, wurde 6x aus- und 2x eingewechselt. Und er schoss wieder 2 Tore. Im CAF Confederations Cup wurde er nur 1x in 4 Spielen (man schied nach 2 Runden aus) eingewechselt. Der Verein verschlechterte sich in der Liga gegenüber dem Vorjahr um 3 Plätze auf Rang 5. Putsche scheint es in Südafrika zu gefallen, er könnte seinen Vertrag bis 2019 erfüllen. Von den 26 Legionären im Blickfeld der führenden 10 Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielten im Frühjahr 2018 22 Österreicher, das ist um einer mehr als im Herbst 2017. Nicht zum Einsatz kamen Lukas Rotpuller (Valladolid), Lukas Jäger (Nürnberg), Christoph Schösswendter (U. Berlin, gesamt 2 Spiele) und Patrick Möschl (Dresden, gesamt 11 Spiele). Die Zahl hinter dem Verein bedeutet hier dessen Rang in der Meisterschaft: Andreas Weimann (26), Derby County (6., Playoff, kein Aufstieg), ENG: Der Rechtsaußen hat nun 3 Jahre (mit Leihe-Unterbrechung) in Derby absolviert, und diese war seine persönlich beste Saison bei den Rams, besonders im Frühjahr. Er war in 40 der 48 Spiele (einschließlich eine Playoff-Runde, wo man ausschied) dabei, spielte 32x von Beginn an, 19x durch, wurde 13x aus- und 8x eingewechselt. Und er schoss 5 Tore. Trotz Nichtaufstieg könnte seine Karriere nochmal in Fahrt kommen. Christoph Knasmüllner (26), FC Barnsley (22., Abstieg), ENG: Der überraschende Wechsel im Winter in die nordenglische Kleinstadt hat sich nicht gelohnt. Der Mittelfeldspieler kam nur in 3 der für ihn möglichen 17 Spiele zum Einsatz, nur 1x von Beginn an und ausgewechselt, sowie 2x von der Bank. Und das vor dem Hintergrund, dass sein Verein absteigt. Ob es da eine Zukunft in England geben kann? Georg Margreitter (29), FC Nürnberg (2, Aufstieg), DE: Schon die dritte Saison in Nürnberg, und sie verlief für den Innenverteidiger ganz hervorragend, Im Frühjahr spielte er, außer in 3 Runden, in denen er offenbar (wie zeitweise im Herbst) verletzt war, immer. Somit kommt er auf 24 Einsätze in 34 Runden, 23x von Beginn an und immer durch, wurde 1x eingewechselt. Und er machte sogar 4 Tore. So sollte er seine Position in der Mannschaft auch in der Ersten Bundesliga halten können. Niklas Hoheneder (31), Holstein Kiel (3., kein Aufstieg nach Relegation), DE: Der Innenverteidiger war mit Kiel aufgestiegen, konnte aber zur sensationellen diesjährigen Saison wenig beitragen. Er kam auf nur 7 Einsätze in 36 Spielen, davon 2 von Beginn an und durchgespielt (im Frühjahr), bei 5 Einwechslungen. Er wird wohl wechseln müssen. Konstantin Kerschbaumer (25), Arminia Bielefeld (Leihe) (4.), DE: Die Leihe zu dieser gerade im Frühjahr starken deutschen Zweitligamannschaft hat sich für den Mittelfeldspieler gelohnt. Er war absoluter Stammspieler, absolvierte im Frühjahr alle Spiele außer einem wegen Gelbsperre. Somit kam er auf 31 Einsätze in 34 Runden, 29 davon von Beginn an, spielte 16x durch, wurde 13x ausgewechselt und musste nur 2x von der Bank kommen. Und er schoss auch noch 8 Tore. Wird von Stammklub Brentford zu Ingolstadt wechseln. Manuel Prietl (26), Arminia Bielefeld (4.), DE: Der defensive Mittelfeldspieler aus der Steiermark war sogar eine noch größere Stütze als Kerschbaumer. Im Frühjahr spielte er sogar mit Ausnahme eines Spiels Sperre jede Minute durch. Er spielte somit 32 der 34 Runden von Beginn an und immer durch. Besser geht es bei einem noch dazu überraschend erfolgreichen Klub kaum. Vielleicht wäre er sogar ein Geheimtipp für höhere Aufgaben? Lukas Hinterseer (27), VfL Bochum (6.), DE: Der ehemalige Teamspieler hat nach Abstieg und Vereinswechsel wieder aufgezeigt. Im Frühjahr fehlte er nur in einem Spiel, war absoluter Stammspieler, und mit 14 Toren (davon 9 im Frühjahr) Zweiter in der Torschützenliste der Liga. Insgesamt kam er auf 31 Einsätze in 34 Runden, davon sehr gute 28 begonnene und 20 durchgespielte Begegnungen, wurde nur 8x aus- und 3x eingewechselt. Diesen Stürmer muss man wieder auf der Rechnung haben. Kevin Stöger (24), VfL Bochum (6.), DE: Auch der zweite Österreicher beim VfL kann eine Erfolgssaison vermelden. Der offensive Mittelfeldspieler spielte im Frühjahr fast jede Minute, kam dadurch insgesamt auf 30 Einsätze in 34 Runden, davon 29 von Beginn an, spielte sehr gute 26x durch, wurde nur 3x aus- und 1x eingewechselt. Und er schoss 4 Tore. Der Oberösterreicher galt ja einmal als einer der talentiertesten Spieler, aber krebste seit Jahren in der 2. deutschen Liga herum. Nun wird er als Belohnung für die Saison von Düsseldorf für die erste Bundesliga verpflichtet. Christian Gartner (24), MSV Duisburg (7.), DE: Zuletzt nach langer Verletzung vereinslos, wollte der Burgenländer im Winter in Duisburg wieder durchstarten. Das gelang noch nicht so recht. Er kam nur in 7 der für ihn möglichen 16 Runden zum Einsatz, davon nur 2x von Beginn an (durchgespielt), 5x wurde er eingewechselt. Der Mittelfeldspieler schoss 1 Tor. Es kann nur aufwärts gehen für ihn. Philipp Hosiner (29), Union Berlin (8.), DE: In seiner zweiten Saison in Berlin musste der schon von so viel Pech verfolgte Stürmer weiter um seine Einsätze kämpfen, was aber im Frühjahr mit 13 Einsätzen besser lief und es wäre wohl ohne Rotsperre für 2 Spiele noch zufriedenstellender gewesen. Insgesamt kam er auf 19 Einsätze in 34 Runden, 6 davon von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 2x ausgewechselt und 13x eingetauscht (und 1x davon ausgeschlossen). Im Frühjahr schoss er dann auch wenigstens 2 Tore. Christopher Trimmel (31), Union Berlin (8.), DE: Der rechte Verteidiger aus dem Burgenland hat nun bereits die vierte Saison bei der Union absolviert, und er ist schon lange eine unverzichtbare Stammkraft. Im Frühjahr war er jede Minute auf dem Feld, in der letzten Runde als Kapitän. Somit kam er auf 32 Einsätze in 34 Runden, die er immer durchspielte und wohl zu den Spielern mit den meisten Einsatzminuten zählt. Und er schoss 1 Tor. Er scheint in Berlin seine „Berufung“ gefunden zu haben. Christoph Knaller (31), FC Ingolstadt (9.), DE: In Sandhausen überraschenderweise nicht mehr gefragt, wechselte er für die heurige Saison zu diesem Bundesliga-Absteiger. Aber auch hier war er nur für die Ersatzbank vorgesehen. Erst in der letzten der 34 Runden durfte er sein einziges Spiel absolvieren und durchspielen. Schade um die Karriere dieses guten Tormanns. Stefan Kulovits (35), SV Sandhausen (11.) , DE: Nach gleich 3 langfristigen Verletzungen kam der vereinstreue Routinier (fünfte Saison bei diesem Verein) wieder zurück, und das wie zu Beginn der Saison als Kapitän und machte noch 9 Spiele im Frühjahr. Gesamt kam er auf 14 Spiele in 34 Runden, spielte immer von Beginn an, spielte 6x durch und wurde 8x ausgewechselt. Der defensive Mittelfeldspieler dürfte noch ein Jahr in der baden-württembergischen Kleinstadt bleiben. Nikola Dovedan (23), FC Heidenheim (13.), DE: Noch ein recht erfolgreicher Legionär in Baden-Württemberg: In seiner ersten Legionärssaison spielte der Stürmer aus Niederösterreich häufig in der Startelf, besonders in der Schlussphase der Meisterschaft ging ihm der Knopf auf. Gesamt kam er auf 29 Einsätze in 34 Runden, 16 davon von Beginn anspielte 12x durch, wurde nur 4x ausgewechselt, musste aber 13x von der Bank kommen. Er schoss 6 Tore (5 im Frühjahr). Sascha Horvath (21), Dynamo Dresden (14.), DE: Der als Rechtsaußen eingesetzte Wiener kam mit großen Hoffnungen nach Dresden, und im Gegensatz zum Herbst klappte es endlich. Er kam in allen außer einem Spiel zum Einsatz. Gesamt macht das noch 20 Einsätze in 34 Runden, 14 von Beginn an, wobei er allerdings nur 4x durchspielte, 10x aus- und 6x eingewechselt wurde. Es blieb auch bei seinem 1 Tor vom Herbst. Er kann seinen Weg noch machen. Lukas Gugganig (23), Greuther Fürth (15.), DE: Das zweite Jahr für den Kärntner in Fürth, und im Frühjahr konnte er sich doch wieder (als defensiver Mittelfeldspieler) durchsetzen und spielte alle Spiele und beitragen, dass der Abstieg vermieden werden konnte. Gesamt kam er auf 26 Einsätze in 34 Runden, spielte gute 20x durch, wurde nur je 3x aus- und eingewechselt. Und er machte 1 Tor. Dominik Wydra (24), Erzgebirge Aue (16., nach Relegation kein Abstieg), DE: Der talentierte Innenverteidiger war lange Stammspieler in Aue, verlor ihn aber ausgerechnet in der heißen Schlussphase gegen den Abstieg. Er kam aber noch auf gute 29 Einsätze in 36 Spielen, 25 davon von Beginn an, spielte 24x durch, wurde 1x aus- und 4x eingewechselt. Und er machte (im Herbst) 1 Tor. Hoffentlich bedeutet das Finish keinen Knick, er hat noch Potential. Georg Teigl (27), Eintracht Braunschweig (Leihe) (17., Abstieg), DE: Im Winter hier her verliehen, hatte der rechte Verteidiger lange eine persönlich gute Saison, bevor ihn eine Verletzung zurückwarf. Er kam aber auf gute 14 Einsätze in 16 Runden, 10x von Beginn an, immer durchgespielt, bei 4 Einwechslungen. Der Abstieg ist natürlich auch ein Rückschlag, es ist nicht wahrscheinlich, dass er bei Augsburg noch gefragt sein wird. Phillipp Mwene (24), FC Kaiserslautern (18.), DE: Dass der Traditionsklub abgestiegen ist, lag am wenigsten am talentierten Wiener Rechtsverteidiger, der Stammspieler war. Er spielte in 31 der 34 Runden, 29x von Beginn an, 24x durch, wurde nur 5x aus- und 2x eingewechselt, fehlte fast nur gesperrt. Als Belohnung wird er in die Erste Bundesliga (Mainz) wechseln. Erwin Hoffer (31), KFCO Beerschot (kein Aufstieg nach Playoffs-Finale), BEL: In der komplexen zweiten Liga, mit zwei unterschiedlichen Durchgängen und zwei Playoffs hat es der Traditionsklub jedenfalls nicht geschafft aufzusteigen, und der Stürmer selbst wurde leider umso weniger eingesetzt, je länger die Saison dauerte. In 35 für ihn möglichen Spielen kam er auf 23 Einsätze, davon 13 von Beginn an (nicht mehr in den Playoffs mit 12 Spielen), spielte 9x durch, wurde 4x ausgewechselt und kam 10x von der Bank. Und er schoss nur 5 Tore (1 im Frühjahr). Rubin Okotie (31), KFCO Beerschot, BEL: Der frühere Teamstürmer kam erst im Februar zu dem Verein, konnte sich aber noch weniger durchsetzen als Hoffer. In für ihn möglichen 14 Spielen war er nie von Beginn an dabei, wurde nur 5x eingewechselt. Das klingt danach, dass er die Karriere unterklassig wird ausklingen lassen müssen. Muhammed Ildiz (27), Elazigspor (10.), TUR: Der zweite Österreicher mit türkischen Wurzeln, der heuer noch konkurrenzfähig im „Heimatland“ spielte, wechselte im Winter zu diesem Verein und konnte sich schlecht und recht (gegen Ende verletzt) behaupten. Er kam auf 8 Einsätze in für ihn möglichen 15 Runden, 4x von Beginn an, spielte 2x durch, wurde 2x aus- und 4x eingewechselt. Und er schoss 3 Tore.
  5. Meine Recherche hat ergeben, dass du offenbar recht hast, er dürfte nur noch die österreichische Staatsbürgerschaft haben. Siehe oben. Danke für den Hinweis.
  6. Es kam heraus, dass Ismael Tajouri bereits für ein libysches Juniorenteam gespielt hat, daher gilt der Doppelstaatsbürger ab der nächsten Bilanz nicht mehr als Fußballösterreicher, sodass ein Legionär weniger gewertet wird. Edit: Offenbar hat er 2016 die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten und die libysche zurückgelegt. Daher ist er nur trotz U-20-Einsatz für Libyen für Österreich spielberechtigt und ich führe ihn wieder als Legionär. Sorry.
  7. Edits gegenüber der ursprünglichen Liste: Toni Tipuric geht in die zu schwache mazedonische Liga (Shkupi). Rubin Okotie spielt nun für den Hoffer-Klub Beerschot in Belgiens 2. Liga. Lukas Rotpuller jat mit Valladolid in der 2. spanischen Liga auch einen Klub gefunden.
  8. Österreichische Fußballlegionäre Frühjahr 2018 Das Wintertransferfenster, in dem sich wie meist nicht viel getan hat, ist zu Ende, und wie immer, gibt es ein Update, was sich getan hat, und wo die Legionäre im nächsten halben Jahr spielen. Da die österreichische Frist erst am 6. Februar endete, gibt es die Aufstellung erst jetzt. In einigen Ländern gilt das Ende der Transferzeit mit Ende Januar 2018 auch nicht, bzw. gibt es Sonderregelungen, daher sind weitere Updates möglich. Anmerkung: Ich verfolge ab nun nur noch Legionäre in den Top-25-A-Ligen (bisher Top-30) und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Stand Ende Januar 2018) sowie nur noch in Top-5-A-Ligen (nicht mehr Top-10) anderer Kontinentalverbände nach der dortigen Champions League-Berechnung, da der Leistungsabfall und daher die Relevanz unterhalb dieser Marke zu groß ist. Nur Spieler der Top-30, wo die Meisterschaft noch läuft, lasse ich dieses Frühjahr noch „mitmachen“ (betrifft nur 1 Spieler in Slowenien). Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie in Norwegen, grundsätzlich Slowenien, Slowakei, Mazedonien, Litauen, Malta, Nordirland, oder auch Hongkong und Indien, und B-Ligen wie in der Schweiz, den Niederlanden, Kroatien, Serbien, und natürlich wieder Slowenien, oder andere noch schwächere oder dritte Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden Spieler, die aus den A-Kadern entlassen bzw. den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind. Im Frühjahr 2018 stellt Österreich - nach Stand der Dinge - 54 Legionäre mit Verträgen für A-Teams in ersten Ligen nach obiger Definition (+ 1 in Slowenien). Das ist ein Rückgang um 7 gegenüber dem Herbst 2017 (es wären nur 5 weniger nach der Top-30-Definition), womit die Legionärsdichte aber weiter sehr hoch ist. Davon sind allerdings 24 Spieler oder 41% in schwächeren Ligen beschäftigt, als es die (laut UEFA-5-Jahreswertung) österreichische Bundesliga als ausgezeichnete 11. ist (alle außer-europäische Ligen, wo Österreicher spielen, sind wohl schwächer). Zugänge aus Österreich: Aus Österreich in ausländische A-Ligen wechselten in diesem Transferfenster nur 2 Spieler. Emanuel Sakic ging von Altach zum griechischen Atromitos Athen (unter Trainer Canadi). Und Ismael Tajouri wagt den Sprung von Austria Wien in die US-Liga zu New York City FC. Wechsel innerhalb der ersten ausländischen Ligen: In diese Kategorie fallen 4 Österreicher. Der in dieser Transferzeit aus österreichischer Sicht sicher bedeutendste Wechsel ist der des Neo-Österreichers Moritz Bauer vom russischen Kasan in die englische Premier League zu Stoke. Auch der leihweise Wechsel von Marco Friedl von Bayern München, wo er sich im ersten Profijahr noch nicht durchsetzen konnte, zu Werder Bremen innerhalb der deutschen Bundesliga ist interessant. Routinier Marc Janko, bei Sparta Prag nicht mehr gefragt, bleibt mit dem Wechsel zum Schweizer Mittelständler FC Lugano absolut wettbewerbsfähig. Und Martin Pusic wechselt innerhalb der schwächeren dänischen Liga vom FC Kopenhagen zu Aarhus. Wechsel/Aufstieg von niedrigeren ausländischen Ligen oder aus der Vereinslosigkeit oder B/Jugendteams in relevante A-Ligen: Leider niemand! Abgänge in niedrigere oder zu schwache Ligen oder vereinslos: Diese Kategorie betrifft 5 Spieler. Georg Teigl, bei Augsburg im letzten Herbst nicht mehr eingesetzt, wurde in die Zweite Bundesliga zu Eintracht Braunschweig verliehen und ist in dieser Gruppe der einzige, der weiterhin am Radar ist. Hannovers bisheriger dritter Tormann Samuel Sahin-Radlinger wurde in die nun zu schwache norwegische Liga (zu Brann Bergen) verliehen. Gar in der 4. deutschen Leistungsstufe (Regionalliga, Nordhausen) verschwindet Dino Medjedovic, der vom zyprischen Aris Limassol dorthin wechselt. Tomas Simkovic, der in der kasachischen Liga ohnehin nicht mehr verfolgt worden wäre, geht ins noch schwächere Litauen (Z. Wilna). Ähnliches gilt für Toni Tipuric - nach seinem Kurzgastspiel im rumänischen Chajna vereinslos, taucht er in Mazedonien unter (FC Shkupi). Rückkehrer aus A-Ligen nach Österreich: Diese Kategorie trifft auf 3 Spieler zu: Marco Meilinger, beim dänischen Aalborg nicht mehr gefragt, schafft es immerhin zu Altach. Auch die Rückkehr von Patrick Wessely aus der schwachen bulgarischen Liga (Septemvri Sofia) zu St. Pölten ist für den Spieler sicher nicht schlecht. Hingegen verschwindet Thomas Piermayr, zurück vom schwedischen Absteiger Eskilstuna, in der Regionalliga (Mitte, LASK Juniors Oö) Und hier die Legionäre: England (2.): Aleksandar Dragovic (26), Leicester City (Leihe) Christian Fuchs (31), Leicester City Sebastian Prödl (30), FC Watford Daniel Bachmann (23), FC Watford Marko Arnautovic (28), West Ham United Markus Suttner (30), Brighton & Hove Albion Moritz Bauer (26), Stoke City Kevin Wimmer (25), Stoke City Deutschland (4.) David Alaba (25), Bayern München Julian Baumgartlinger (30), Bayer Leverkusen Ramazan Özcan (33), Bayer Leverkusen Stefan Ilsanker (28), RB Leipzig Konrad Laimer (20), RB Leipzig Marcel Sabitzer (23), RB Leipzig Guido Burgstaller (28), Schalke 04 Michael Langer (33), Schalke 04 Alessandro Schöpf (24), Schalke 04 Kevin Danso (19), FC Augsburg Michael Gregoritsch (23), FC Augsburg Martin Hinteregger (25), FC Augsburg Florian Grillitsch (22), 1899 Hoffenheim Stefan Posch (20), 1899 Hoffenheim Robert Zulj (26), 1899 Hoffenheim Martin Harnik (30), Hannover 96 Valentino Lazaro (21), Hertha BSC Philipp Lienhart (21), SC Freiburg (Leihe) Marco Friedl (19), Werder Bremen (Leihe) Zlatko Junuzovic (30), Werder Bremen Florian Kainz (25), Werder Bremen Karim Onisiwo (25), Mainz 05 Russland (6.): Darko Bodul (29), Amkar Perm Türkei (10.): Tanju Kayhan (28), Göztepe Schweiz (12.): Thorsten Schick (27), BSC Young Boys Marco Djuricin (25), Grashopper Club Zürich (Leihe) Heinz Lindner (27), Grashopper Club Zürich Peter Tschernegg (25), FC St. Gallen Marc Janko (34), FC Lugano Niederlande (13.): Maximilian Wöber (20), Ajax Amsterdam Marko Kvasina (21), Twente Enschede Michael Liendl (32), Twente Enschede Tschechische Republik (14.): Andreas Ivanschitz (34), Viktoria Pilsen Griechenland (15.) Emanuel Sakic (27), Atromitos Athen Srdan Spiridonovic (24), Panionios Athen Kroatien (16.): Alexander Gorgon (29), HNK Rijeka Markus Pavic (22), NK Rudes Dänemark (17.): Martin Pusic (30), Aarhus GF Zypern (19.) Armin Gremsl (23), Doxa Katokopias Nils Zatl (25), Doxa Katokopias Daniel Sikorski (30), Pafos FC Polen (20.) Emir Dilaver (26), Lech Posen [Slowenien (30.): Stefan Savic (24), Olimpija Laibach] Südkorea (1. AFC) Richard Windbichler (26), Ulsan Hyundai Südafrika (5. CAF): Roland Putsche (26), Cape Town City USA (2. CONCACAF): Ismael Tajouri (23), New York City FC Daniel Royer (27), New York Red Bulls Im Blickfeld der führenden 10 Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielen im Frühjahr 2018 26 Österreicher, das sind gleich viele wie im Herbst 2017. Lukas Rotpuller (26), Real Valladolid, SPA Andreas Weimann (26), Derby County, ENG Christoph Knasmüllner (25), FC Barnsley, ENG Lukas Jäger (24), FC Nürnberg, DE Georg Margreitter (29), FC Nürnberg, DE Niklas Hoheneder (31), Holstein Kiel, DE Christian Gartner (23), MSV Duisburg, DE Marco Knaller (30), FC Ingolstadt, DE Stefan Kulovits (34), SV Sandhausen, DE Konstantin Kerschbaumer (25), Arminia Bielefeld (Leihe), DE Manuel Prietl (26), Arminia Bielefeld, DE Nikola Dovedan (23), FC Heidenheim, DE Philipp Hosiner (28), Union Berlin, DE Christoph Schösswendter (29), Union Berlin, DE Christopher Trimmel (31), Union Berlin, DE Sascha Horvath (21), Dynamo Dresden, DE Patrick Möschl (24), Dynamo Dresden, DE Georg Teigl (27), Eintracht Braunschweig (Leihe), DE Lukas Hinterseer (26), VfL Bochum, DE Kevin Stöger (24), VfL Bochum, DE Dominik Wydra (23), Erzgebirge Aue, DE Lukas Gugganig (23), Greuther Fürth, DE Phillipp Mwene (24), FC Kaiserslautern, DE Erwin Hoffer (30), KFCO Beerschot, BEL Rubin Okotie (30), KFCO Beerschot, BEL Muhammed Ildiz (26), Elazigspor, TUR
  9. Hier noch die Einsatzstatistik der drei Spieler, die eine gesamte Frühjahrs/Herbstsaison, also Ganzjahresmeisterschaft gespielt haben (Einsatzminuten : mögliche Einsatzminuten = Prozentsatz) Windbichler 2681/3420 = 78,4% Royer 2131/3330 = 64,0% Piermayr 1627/2700 = 60,4%
  10. Österreichische Fußballlegionäre Bilanz Herbst 2017 Die Herbstmeisterschaft ist beendet (in den Ländern mit Kalenderjahres-Meisterschaft, wie Schweden, Kasachstan, Südkorea und USA ist die Gesamtsaison fertiggespielt), daher Zeit für die Bilanz. Anmerkung: Ich verfolge nur Legionäre in den Top-30-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Stand Ende Dezember 2017) sowie in Top-10-A-Ligen anderer Kontinentalverbände (und Top-1 in Ozeanien) nach der dortigen Champions League-Berechnung. Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie in der Slowakei, Malta, Nordirland oder auch Hongkong, und B-Ligen wie in den Niederlanden, der Schweiz, Kroatien, Serbien, Slowenien und China, oder dritte oder andere noch schwächere Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden vierte Torhüter und Spieler, die eindeutig den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind. Neben der nationalen Meisterschaft kommen auch Champions League (CL) und Europa League (EL) in meine Bilanz, die nationalen Cupbewerbe nicht. Der Klammerausdruck neben dem Land des jeweiligen Vereins der Legionäre zeigt den Rang in der UEFA-Fünfjahreswertung und damit die Stärke der Liga in Europa an. Österreichs Bundesliga ist dort derzeit überraschend starker 11. Von den 61 Legionären mit A-Kader-Verträgen in ersten Ligen kamen in der Meisterschaft 55 zum Einsatz, das sind gleich um 10 mehr als im Frühjahr 2017 und natürlich ein neuer Allzeit-Rekord. 27 von ihnen und somit doch 49 Prozent spielten allerdings in schwächeren Ligen als es die österreichische ist (von den außereuropäischen Ligen, wo Österreicher spielen, sind wohl alle schwächer). Ein Grenzfall ist Robert Zulj (25), Hoffenheim, DE, der in der Meisterschaft nicht, aber in der EL wenigstens 1x in 6 Spielen (von Beginn an und ausgetauscht) zum Einsatz kam (als man schon ausgeschieden war). Er hat sich mit dem Wechsel in die Erste Bundesliga eventuell übernommen. In der Frühjahrssaison nicht zum Einsatz kamen außer Zulj folgende 5 Spieler: Georg Teigl (Augsburg), sowie (erwartungsgemäß) die Torhüter Daniel Bachmann (Watford), Michael Langer (Schalke), Ramazan Özcan (Leverkusen) und Samuel Sahin-Radlinger (Hannover). Die im Herbst 2017 eingesetzten Feldspieler haben immerhin 80 Tore geschossen. Sozusagen Führender der Torschützenliste ist Royer mit 10 Toren vor Gregoritsch mit 8 und Burgstaller mit 7. Und das ist die Bilanz der übrigen 55 eingesetzten Spieler, wobei der Klammerausdruck neben dem Land die Platzierung in der 5-Jahreswertung der europäischen Ligen angibt. Österreich liegt dort derzeit am beachtlichen 11. Rang. Aleksandar Dragovic (26), Leicester City (Leihe), England (2.): Um Spielpraxis zu erhalten, verlieh Leverkusen den Nationalteamverteidiger an Leicester, wo er willkommen schien. Doch leider scheint das ein Irrtum zu sein, denn er wanderte sofort auf die Ersatzbank oder gar die Tribüne, und er kam erst in der letzten Runde (von 16 für ihn möglichen) wegen Personalmangels zum Einsatz, wenigstens von Beginn an, wurde ausgetauscht. Man kann nur hoffen, dass es besser wird, sonst könnte seine Karriere an einem Scheideweg stehen. Ohne viel Hilfe des serbisch-stämmigen Österreichers liegt der Verein nach Rang 12 im Vorjahr derzeit immerhin wieder auf Rang 8. Christian Fuchs (31), Leicester City, England (2.): Der routinierte Linksverteidiger absolviert nun seine dritte (und eine halbe) Saison bei den Foxes. Nach dem Sensationstitel in der ersten, der persönlich immer noch befriedigenden in der zweiten, bringt er zwar immer noch gute Leistungen, ist aber – vor allem nach einem Ausflug in die USA zur Geburt seines Kindes – nicht mehr ganz unumstritten,scheint zeitweise seinen Stammplatz verloren zu haben. Trotzdem ist die Statistik noch sehr gut mit 14 Einsätzen in 20 Runden, 13 von Beginn an und durchgespielt, 1x wurde er eingewechselt. Sebastian Prödl (30), FC Watford, England (2.): Der Langzeit-Legionär, nun die dritte Saison in Watford, ist bei dem Londoner Vororteklub durchaus angesehen, wurde doch sein Vertrag wieder (bis 2021) verlängert. Auf dem Spielfeld war er allerdings leider nur 9x in 20 Runden zu sehen, 7x von Beginn an, 6x über die volle Zeit, 1x wurde er ausgewechselt, und 2x kam er von der Bank. Hauptgrund dafür ist, dass er wieder einmal von Verletzungen geplagt war, aber echten Stammplatz in der Innenverteidigung hat er auch nicht. Watford ist jedenfalls bisher als 10. besser drauf als zum Ende der letzten Saison als 17. Markus Suttner (30), Brighton & Hove Albion, England (2.): Von einem deutschen Absteiger zu diesem englischen Aufsteiger – das ist noch einmal ein Karrierehöhepunkt für den mittlerweile routinierten Linksverteidiger. Er kam auch gut in die Meisterschaft hinein, stand in der Startelf. Nach einigen Runden saß er dann doch häufiger auf der Ersatzbank, auf seiner Position wird immer wieder rotiert. So kam er geborene Niederösterreicher auf bisher 11 Einsätze in 20 Runden, wobei er immer durchspielte. Sein Verein hält sich als 12. auch recht gut. Suttner gehört somit immer noch zu den bemerkenswerten Spielern unter den Legionären. Kevin Wimmer (25), Stoke City, England (2.): Bei dem Verteidiger wollte es auch zu Beginn dieser Saison bei Tottenham nicht klappen mit einem Startplatz unter den ersten Elf. Somit kam der Wechsel zu Mittelständler Stoke für ihn gerade recht. Dort ist der Oberösterreicher meist Stammspieler, als Innenverteidiger, machmal auch auf der linken Seite. Er spielte in 13 der für ihn möglichen 17 Spielen, 12x von Beginn an, 11x durch, wurde nur je 1x aus- und eingewechselt. Stoke liegt wie im Vorjahr am 13. Platz, muss sich ein wenig nach unten orientieren. Für Wimmer scheint es ein passender Verein zu sein. Marko Arnautovic (28), West Ham United, England (2.): Nach dem für österreichische Verhältnisse Rekordtransfer im Sommer zu den Londonern konnte der derzeit sicher beste Nationalteamstürmer nicht recht Fuß fassen. Verunsicherung, Krise des Klubs, Verletzungen, Krankheit und ein Ausschluss kamen zusammen. Aber nach einem Trainerwechsel lief es in den letzten Runden plötzlich wieder sehr gut für den Wiener mit serbischen Wurzeln. Er kam noch auf gute 16 Einsätze in 20 Runden,13x von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 8x ausgetauscht und auch 1x ausgeschlossen. 3x wurde er eingewechselt. In den letzten Runden traf er auch wieder, sodass er 5 geschossene Tore in seiner Bilanz aufweist. Wenn er in Form ist, ist er immer noch einer der besten Österreicher. West Ham geht es als derzeit 17. (Vorjahr 11.) nicht so gut. David Alaba (25), Bayern München, Deutschland (4.): Der erfolgreichste österreichische Fußballer in der Geschichte begann nun schon seine siebente durchgehende Saison beim deutschen Meister. Sein Können ist nach wie vor unbestritten, aber er hinkt doch schon seit einiger Zeit der Form, die er noch vor 2-4 Jahren hatte, ein wenig nach. Wegen zweier Verletzungspausen, aber auch wegen unterdurchschnittlicher Leistungen scheint zuletzt sogar sein Stammplatz in Frage zu stehen. In den 17 Runden wurde der Linksverteidiger 12x eingesetzt, nur 8x von Beginn an, spielte 7x durch, wurde 1x ausgewechselt und musste 4x von der Bank kommen, Er schoss 1 Tor. In der CL spielte er in 4 der 6 Begegnungen, immer von Beginn an, 3x durch, wurde 1x ausgetauscht. In der Meisterschaft liegen die Bayern schon wieder klar vorne. Marco Friedl (19), Bayern München, Deutschland (4.): Der Tiroler Verteidiger, seit er 10 Jahre alt ist bei den Bayern, wurde in dieser Saison in den A-Kader hochgezogen. Somit ist er eine große Hoffnung für den österreichischen Fußball. In einer der 17 Runden wurde er auch eingewechselt, und in der CL spielte er sogar eines der 6 Spiele durch. Man kann nur hoffen, dass er langsam in die Mannschaft eingebaut wird. Guido Burgstaller (28), Schalke 04, Deutschland (4.): Der Stürmer, nun bereits ein knappes Jahr auf Schalke, hat seinen kometenhaften Aufstieg vom Frühjahr mehr oder weniger bestätigt. Er spielte in 16 der 17 Runden, 11x von Beginn an, 6x durch, wurde je 5x aus- und eingewechselt. Und er schoss auch wieder 7 Tore. Der Kärntner hat damit viel dazu beigetragen, dass der Vorjahrszehnte heuer am 2. Platz in die Winterpause geht. Burgstaller gehört sicherlich zu den besten Stürmern aus Österreich. Alessandro Schöpf (24), Schalke 04, Deutschland (4.): Der Mittelfeldspieler ist schon ein Jahr länger als Burgstaller in Gelsenkirchen, aber seine zweite volle Saison begann wegen Verletzung (insgesamt die Hälfte der Saison) mit einem Rückschlag, denn er verlor dadurch seinen Stammplatz. So kam er nur auf 4 Einsätze in 17 Runden, 1x von Beginn an und ausgewechselt. 3x von der Bank.Hoffentlich erfängt er sich wieder im Frühjahr, denn seine Karriere schien davor nur bergauf zu gehen. Julian Baumgartlinger (29), Bayer Leverkusen, Deutschland (4.): In seinem zweiten Jahr in Leverkusen rückt der Nationalteam-Kapitän leider noch weiter weg von einem Stammplatz. In den bisherigen 17 Runden kam er zu 9 Einsätzen, 5x von Beginn an, spielte 3x durch, wurde 2x ausgewechselt, und musste 4x von der Bank kommen. Für einen Führungsspieler, der er sicher sein möchte, ist das doch recht wenig, und das Vertrauen ihn ihn eher gering. Trotzdem bleibt er sicher ein führender Legionär. Leverkusen geht es heuer als derzeit 4. (CL-Platz) weit besser als im Vorjahr (9.). Stefan Ilsanker (28), RB Leipzig, Deutschland (4.): In seinem bereits dritten Jahr in Leipzig ist der kampfkräftige Salzburger nach wie vor weitgehend Stammspieler beim amtierenden deutschen Vizemeister – wenn er nicht verletzt (oder gesperrt) ist, und diesmal war er mehrere Runden lang bedient. So kam er auf 10 Einsätze in 17 Runden, 8x von Beginn a, spielte 6x durch, wurde je 1x ausgetauscht und auch ausgeschlossen. 2x kam er von der Bank. In der CL, wo Leipzig ausschied und in der EL weitermachen muss, spielte er in 3 der 6 Begegnungen, 2x von Beginn an und durch, 1x eingewechselt. Insgesamt nach wie vor ein erfolgreicher und verlässlicher Spieler. Leipzig ist heuer bisher nur 5. Konrad Laimer (20), RB Leipzig, Deutschland (4.): Der offenbar so talentierte Mittelfeldspieler, den heuer der erste Auslandstransfer gleich zu Leipzig führte, hat seinen Durchbruch noch nicht ganz geschafft. Am Anfang noch in der Startelf, wurde er doch bald zu einem Ergänzungsspieler, wenn auch einem recht verlässlichen. Er kam auf 11 Einsätze in 17 Runden, 4x von Beginn an, spielte 1x durch, wurde 3x ausgetauscht und kam 7x von der Bank. In der CL wurde er in den 6 Spielen nur 1x eingewechselt. Laimer hat sicher das entsprechende Potential, aber er muss sich noch beweisen. Marcel Sabitzer (23), RB Leipzig, Deutschland (4.): Der Offensivspieler hat sich in seinem dritten Jahr in Leipzig immer mehr zu einem Leistungsträger mit Stammplatz entwickelt – bis er leider in der 12. Runde eine Schulterverletzung erlitt. Somit kam er auf 11 Einsätze in 17 Runden, immer von Beginn an, spielte 9x durch, wurde nur 2x ausgewechselt, und er schoss 2 Tore. In der CL machte er 5 von 6 Spielen mit, auch immer von Beginn an, spielte 4x durch und wurde 1x ausgewechselt. Hoffentlich kann er nach Ausheilung der Verletzung an seine Leistungen anschließen und auch im Nationalteam eine gute Rolle spielen. Heuer wurde der Steirer Spieler des Jahres unter den österreichischen Bundesligatrainern. Florian Grillitsch (22), 1899 Hoffenheim, Deutschland (4.): Mit dem Wechsel zum international spielenden Hoffenheim hofft Grillitsch einen weiteren Schritt in seiner Karriere zu machen. So ganz gelungen ist es ihm noch nicht. In den 17 Runden kam er nur 9x zum Einsatz (immerhin öfter gegen Ende der Herbstmeisterschaft), 5x von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 1x aus- und 4x eingewechselt. In der CL-Quali kam er (wie die anderen Österreicher bei Hoffenheim) nicht zum Einsatz, in der folgenden EL (wo man auch ausschied), spielte er in 3 der 6 Begegnungen, immer durch, und schoss 1 Tor. Der Teamspieler hat aber noch Luft nach oben. Hoffenheim, im Vorjahr noch 4., liegt momentan nur am 7. Platz. Stefan Posch (20), 1899 Hoffenheim, Deutschland (4.): Schon seit zwei Jahren in den Jugendmannschaften von Hoffenheim, wurde der Verteidiger heuer in den A-Kader hochgezogen. Und nach kurzer Zeit schaffte er es sogar aufs Spielfeld, womit er eine der erfreulichsten Neuerscheinungen im österreichischen Fußball ist. Er kam in 9 der 17 Meisterschaftsspiele zum Einsatz, immer von Beginn an, spielte 6x durch und wurde 3x ausgetauscht. In der EL spielte er in 4 der 6 Spiele, 3x von Beginn an, 2x durch, wurde je 1x aus- und eingetauscht. Wenn er so weiter macht, ist er wohl ein Teamkandidat. Kevin Danso (19), FC Augsburg, Deutschland (4.): Der Verteidiger mit ghanaischen Wurzeln ist ein weiterer Shootingstar unter den Legionären. Schon im Vorjahr von den Amateuren heraus zum Einsatz gekommen, ist er heuer im A-Kader gesetzt. Das gilt allerdings nicht für die Stammelf. Er kommt eher dann zum Einsatz, wenn ein anderer Innenverteidiger ausfällt. So kam er auf 8 Einsätze in 17 Runden, 7x von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 3x aus- und 1x eingewechselt. Und er machte sogar 1 Tor. Er spielt bereits im Nationalteam, bei Augsburg muss er sich weiter etablieren. Sein Verein ist heuer bisher recht guter 9. (im Vorjahr 13.). Michael Gregoritsch (23), FC Augsburg, Deutschland (4.): Der Wechsel vom HSV zu Augsburg brachte dem Teamstürmer nur Vorteile: Ein vergleichbares, heuer bisher besseres Team, und er ist voll anerkannt und hat weitgehend einen Stammplatz. In den 17 Runden kam er hervorragende 16x zum Einsatz, gleich 14x von Beginn an, spielte 8x durch, wurde 6x ausgewechselt, und musste nur 2x von der Bank kommen. Und er schoss gleich 8 Tore. Der Steirer ist in der deutschen Bundesliga im dritten Jahr endgültig voll angekommen. Martin Hinteregger (25), FC Augsburg, Deutschland (4.): Fraglos einer der besten Verteidiger Österreichs ist der geborene Kärntner grundsätzlich eine unumstrittene Stammkraft bei den Bayern. Dass er „nur“ 13x in 17 Runden eingesetzt wurde, davon 12x von Beginn an und immer durchgespielt, 1x eingewechselt, liegt daran, dass er zwischendurch recht gravierend verletzt war. Er ist im besten Fußballeralter und kann noch viel erreichen. Valentino Lazaro (21), Hertha BSC, Deutschland (4.): Der Offensivspieler ist eines der großen Talente in Österreich, wurde ursprünglich von Salzburg nur an die Herthaner verliehen, die ihn aber mittlerweile fix verpflichtet haben. Zu Beginn der Saison noch verletzt, spielte er sich langsam ins Team, und kommt mittlerweile auch regelmäßig zu Startelfeinsätzen. Insgesamt spielte er 11x in 17 Runden, 4x von Beginn an, 3x durch, wurde 1x ausgewechselt, und musste doch auch 7x von der Bank kommen. In der EL, wo man ausschied, spielte er in 4 der 6 Begegnungen, immer von Beginn an, 3x durch, und wurde 1x ausgewechselt. Er ist ja auch schon Nationalteamspieler und hat das Potential sich zu etablieren. Hertha, im Vorjahr 6., ist vorerst nur 10. Martin Harnik (30), Hannover 96, Deutschland (4.): Der routinierte Stürmer, der seine ganze Karriere in Deutschland verbracht hat, ging in der letzten Saison zum Zweiligist Hannover und stieg mit den 96ern auf. Er konnte zunächst seinen Stammplatz halten und einige Tore schießen. Doch seine Leistungen wurden schleichend weniger gut, sodass er in der letzten Phase öfter auf der Ersatzbank landete. Trotzdem hat der gebürtige Hamburger eine gute Bilanz mit 16 Einsätzen in 17 Runden, 12x von Beginn an, spielte 6x durch, wurde 6x aus- und 4x eingewechselt, und er schoss 6 Tore. Keine schlechte Leistung, ebenso wie von seinem Verein, der mit ausgeglichener Bilanz den 11. Platz hält. Philipp Lienhart (21), SC Freiburg (Leihe), Deutschland (4.): Der geborene Niederösterreicher ist der dritte neue aufstrebende österreichische Verteidiger in der Deutschen Bundesliga. Bisher im B-Team von Real Madrid, soll er durch eine Leihe A-Team-Erfahrung bekommen. Und das gelang von Beginn an. Lienhart war von der ersten Runde an Stammspieler. Leider hat er sich in der zweiten Saisonhälfte gleich zweimal verletzt. Somit kam er auf 10 Einsätze in 17 Begegnungen, immer von Beginn an, spielte 8x durch und wurde nur 2x ausgetauscht. In den 2 Spielen der EL-Quali, wo man ausschied, spielte er auch durch. Sein Verein, im Vorjahr 7., krebst allerdings heuer als 13. in der unteren Tabellenhälfte herum. Hoffentlich kommt Lienhart nach der Verletzung wieder stark zurück, dann wird er wohl ein Nationalteamspieler werden. Karim Onisiwo (25), Mainz 05, Deutschland (4.): Eineinhalb Jahre war der geborene Wiener mit nigerianischen Wurzeln anfangs der Saison nun in Mainz, doch dieses Spieljahr bringt einen Rückschlag für ihn. Von Beginn an nach einer Verletzung schon auf der Ersatzbank, verletzte er sich neuerlich und fiel langwierig aus. Somit kam der Stürmer nur auf ganze 2 Einwechslungen in 17 Runden. Ohne viel Hilfe von Onisiwo spielt Mainz wie im Vorfahr wiederum als 15. gegen den Abstieg. Zlatko Junuzovic (30), Werder Bremen, Deutschland (4.): Der mittlerweile sehr routinierte Mittelfeldmotor ist nun bereits fünfeinhalb Jahre in Bremen, einer der längstidenenden und damit sogar Kapitän der Mannschaft. Allerdings fehlte er häufig verletzt, vor allem mehrere Runden zu Beginn der Meisterschaft. Somit kam er auf nur 9 Einsätze in 17 Runden, 7x von Beginn an, spielte 5x durch, wurde je 2x aus- und eingewechselt. Obendrein steht sein Team als 16. nur auf dem Relegationsplatz (im Vorjahr war man wenigstens 8.). Es ist eine schwierige Saison für Junuzovic, um den es ja auch immer wieder Abwanderungsgerüchte gab. Florian Kainz (25), Werder Bremen, Deutschland (4.): In seiner zweiten Saison in Bremen hat es der Mittelfeldspieler geschafft, ein Teil des Teams zu werden – nicht immer in der Startelf, aber doch in jedem Spiel auf dem Platz. Er ist der einzige Feldspieler unter den Legionären, der in allen Meisterschaftsspielen in dieser Halbsaison zum Einsatz kam, also in allen 17 Runden. 9x spielte er von Beginn an, allerdings nur 2x durch und wurde 7x ausgewechselt. 8x kam er von der Bank. Er scheint aber nun in Bremen etabliert zu sein. Moritz Bauer (25), Rubin Kasan, Russland (6.): Der in der Schweiz geborene Verteidiger wurde erst mit der Einberufung zum Nationalteam Ende August 2017 endgültig (Fußball-) Österreicher. Davor hierzulande eher unbekannt, entpuppt er sich als verlässlicher rechter Verteidiger. In der vergangenen Saison wechselte er aus der Schweiz nach Russland, wo er seine zweite Saison spielt. Als Österreicher kann man ihn nur in 12 (der bisher 20) Runden werten. Davon spielte er in 10 Begegnungen und zwar immer durch. Er ist also durchaus Stammspieler und auf der Position einer der besten österreichischen Fußballer. Sein Verein liegt heuer als 9. ähnlich wie im Vorjahr (10.). Darko Bodul (28), Amkar Perm, Russland (6.): Der stets durch die Fußballwelt gewanderte Stürmer, hat in Russland einen Verein gefunden, bei dem er sich in der ersten Saison gut in Szene setzen konnte und daher logischerweise seinen Vertrag für eine weitere Saison erfüllt. Die verläuft allerdings nicht so erfolgreich wie die erste. Er hat weniger Einsätze als im ersten Jahr, vor allem zuletzt weniger von Beginn an, und hat auch nur 1 Tor geschossen. Immerhin spielte er in 17 der 20 Spiele, 10x von Beginn an, 7x durch, wurde 4x ausgewechselt und musste 7x von der Bank kommen. Als 13. kämpft der Verein gegen den Abstieg, im Vorjahr war man noch 10. Tanju Kayhan (28), Göztepe, Türkei (10.): Der geborene Wiener ist letztes Jahr mit diesem Verein aus Izmir aufgestiegen. Nun hat sich Göztepe bisher glänzend in der Süper Lig etabliert. Kayhan wanderte hingegen lange auf die Ersatzbank. Der Verteidiger gab nie auf und konnte sich in der letzten Phase der Herbstsaison doch noch in die Mannschaft spielen. Somit kommt er noch auf 6 Einsätze in 17 Runden, jeweils von Beginn an, 4x spielte er durch und wurde 2x ausgewechselt. Sein Verein liegt am hervorragenden 6. Platz, womit Kayhan endlich wieder bei einem starken Team im Einsatz ist. Thorsten Schick (27), BSC Young Boys, Schweiz (12.): Das zweite Jahr in Bern verläuft für den Mittelfeldspieler ähnlich wie das erste. Er ist ein geschätzter Kaderspieler, aber kaum in der Stammelf, sogar noch weniger als in der vergangenen Saison. Er kam in 12 der 19 Runden zum Einsatz, allerdings nur 2x von Beginn an und wurde beide Male ausgewechselt. 10x wurde er eingewechselt. Und er schoss 1 Tor. In der CL-Quali (4 Spiele) kam Schick nicht zum Einsatz, in der folgenden EL (auch ausgeschieden) spielte er in 5 der 6 Spiele, 2x von Beginn an,1x aus, und 3x eingewechselt. Nach Rang 2 im Vorjahr liegen die Young Boys derzeit sogar an der Tabellenspitze. Peter Tschernegg (25), FC St. Gallen, Schweiz (12.): Der zuvor in Österreich nicht sonderlich auffällige Mittelfeldspieler ist in St. Gallen eine Stammkraft. Er kam in 13 von 19 Runden zum Einsatz, 12x von Beginn an, wurde nur 3x aus- und 1x eingewechselt. Zwischendurch fehlte er nur verletzt oder gesperrt. Der Steirer könnte sich noch, wenn er sich weiter entwickelt, ans Nationalteam anklopfen. Sein Verein, im Vorjahr 7., liegt diesmal als 4. auf EL-Kurs. Marco Djuricin (25), Grashopper Club Zürich (Leihe), Schweiz (12.): Der geborene Wiener, der als einer der talentiertesten österreichischen Stürmer gilt, ist nun durch eine weitere Leihe aus Salzburg endlich wieder in einer konkurrenzfähigen Liga angekommen. Leider hat er in Zürich mit Verletzungen zu kämpfen, doch wenn er fit war, spielte er meistens. Das waren daher letztlich aber doch nur 8 Einsätze in 19 Runden, 6x von Beginn an, 1x durchgespielt, 5x aus- und 2x eingewechselt. Und er schoss 2 Tore. Sollte er in Zukunft verletzungsfrei bleiben, hat er noch die Chance, seine Karriere positiv zu gestalten. Die Grashoppers, im Vorjahr nur 8., sind heuer bisher wenigstens 6. Heinz Lindner (27), Grashopper Club Zürich, Schweiz (12.): Nach zwei erfolglosen Jahren in Deutschland, hat der Teamtorhüter nun einen Verein gefunden (wenn natürlich auch klarerweise in einer schwächeren Liga), bei dem er Stammkeeper ist und der ihm offenbar vertraut. Er hat in Zürich alle bisherigen 19 Begegnungen durchgespielt, und liegt damit natürlich an der Spitze der Einsatzstatistik aller Legionäre. Echte Weltklassetormänner hat Österreich derzeit keine, aber er dürfte derzeit doch der beste sein. Maximilian Wöber (19), Ajax Amsterdam, Niederlande (13.): Und noch ein aufstrebender neuer Verteidiger unter den Legionären, der sich nun bei dem niederländischen Spitzenklub versucht. Als Innen- oder auch linker Verteidiger kämpfte er sich über weite Strecken in die Startelf, war dann aber leider auch verletzt. So kam er auf 11 Einsätze in für ihn möglichen 16 Spielen, 9x von Beginn an, wobei er 4x durchspielte und 5x ausgewechselt wurde. 2 x kam er von der Bank. Und er machte sogar ein Tor. Ajax liegt wie im Vorjahr auf Rang 2. Marko Kvasina (21), Twente Enschede, Niederlande (13.): Es ist das erste Legionärsjahr für den talentierten Stürmer mit kroatischen Wurzeln. Leider spielte er in Enschede nur zu Beginn in der Stammelf, wechselte dann auf die Ersatzbank und kam, wenn überhaupt, nur in der Schlussphase aufs Feld. So kam er auf 10 Einsätze in 18 Runden, 3x von Beginn an, spielte 2x durch, wurde 1x aus-, aber 7x eingewechselt. Und er schoss kein Tor. Fraglich, ob er sich durchsetzen kann, noch dazu wo es dem Verein heuer schlecht geht und man nach Rang 7 im Vorjahr als 16. gegen den Abstieg kämpft. Michael Liendl (32), Twente Enschede, Niederlande (13.): Vom deutschen Zweitligaabsteiger schaffte es der routinierte Mittelfeldspieler doch noch in die erste niederländische Liga. Bei Twente war er auch weitgehend Stammspieler, allerdings nicht mehr in der Schlussphase der Herbstrunde. So kam er auf 14 Einsätze in für ihn möglichen 17 Spielen, 12x von Beginn an, spielte 8x durch, wurde 4x aus- und 2x eingewechselt. Er hat schon noch das Potential dazu beizutragen, dass der Verein wenigstens nicht absteigt. Andreas Ivanschitz (34), Viktoria Pilsen, Tschechische Republik (14.): Es sieht so aus, dass sich die (Auslands-) Karriere unseres längstdienenden aktiven Legionärs langsam dem Ende zuneigt. Denn in seiner zweiten Halbsaison beim tschechischen Vizemeister kam er kaum noch zum Einsatz. Er wurde in 16 Meisterschaftsrunden ganze 2x eingewechselt, und spielte auch in der CL-Quali und dann in den 8 Spielen der EL fast nicht (1x eingewechselt, Pilsen aufgestiegen). Pilsen dominiert die Meisterschaft als Tabellenführer klar, aber leider fast ohne Hilfe des Burgenländers. Marc Janko (34), Sparta Prag, Tschechische Republik (14.): Ganz ähnliches wie für Ivanschitz gilt für den ältesten Legionär. Nachdem sein Vertrag in Basel nicht verlängert wurde, schaffte der in diesem Herbst noch aktive Teamstürmer den Wechsel zu einem Traditionsklub in einer konkurrenzfähigen Liga, aber er wurde kaum eingesetzt. 5x in 16 Runden wurde er eingewechselt schoss dabei 1 Tor. In der EL-Quali, wo man ausschied spielte er beide Spiele,1x durch und 1x ausgewechselt. Sparta, im Vorjahr 3., enttäuscht als derzeit 5. Janko hat sich das wohl anders vorgestellt, auch seine Karriere scheint langsam auszulaufen. Srdan Spiridonovic (24), Panionios Athen, Griechenland (15.): Bei der Admira fühlte er sich nicht mehr wohl, so hat der Stürmer seine zweite Legionärs-Chance in seiner Karriere ergriffen, sich bei diesem guten griechischen Klub rasch akklimatisiert und stand meist in der Stammelf. Insgesamt kam er auf 10 Einsätze in für ihn möglichen 13 Runden. Er spielte 8x von Beginn an, 6x durch, wurde je 2x aus- und eingewechselt. Und er schoss 4 Tore. Er hat zweifellos Potential. Die Athener, im Vorjahr (nach Playoff) 4., sind momentan 6. Alexander Gorgon (29), HNK Rijeka, Kroatien (16.): Das zweite Jahr beim kroatischen Meister verläuft weder für den Klub noch für den Stürmer selbst ganz so hervorragend wie die vergangene Saison. Aber der Wiener ist, wenn er nicht offenbar verletzt war, nach wie vor Stammspieler und schießt seine Tore, nämlich bisher 6. In den 20 Meisterschaftsrunden kam er 14x zum Einsatz, immer von Beginn an, spielte 11x durch und wurde 3x ausgetauscht. In den 6 Spielen der CL-Quali spielte er immer von Beginn an, 2x durch und wurde 4x ausgetauscht, und schoss 1 Tor. In der folgenden EL, wo man auch ausschied, spielte er in 4 der 6 Begegnungen, auch immer von Beginn an, 3x durch, und wurde 1x ausgetauscht. Hier schoss er 1 Tor. Rijeka ist heuer bisher nur 4., praktisch ohne Chance auf die Titelverteidigung. Markus Pavic (22), NK Rudes, Kroatien (16.): Ein weiterer Spieler, der von der Admira wegwollte, landete bei diesem kroatischen Aufsteiger aus einer Zagreber Vorstadt. Dort spielte er rasch in der Stammmannschaft. In 14 der für ihn 19 möglichen Spielen kam der linke Verteidiger zum Einsatz, immer von Beginn an, spielte 13x durch und wurde nur 1x ausgewechselt. Der Verein ist allerdings abgeschlagen 10. und Letzter. Fraglich, ob diese Saison den Spieler weiterbringt. Martin Pusic (30), FC Kopenhagen, Dänemark (17.): Nach der Rückkehr aus den Niederlanden beim dänischen Stammklub nicht mehr gefragt, schaffte der seit 2014 hauptsächlich in Dänemark spielende routinierte Stürmer den Wechsel zum Meister. Dort kann er sich aber nicht recht durchsetzen, spielte in 6 der von für ihn möglichen 12 Partien, nur 1x von Beginn an und ausgewechselt, und kam 5x von der Bank, schoss kein Tor. Kopenhagen muss heuer als 6. sogar ums obere Playoff zittern. In der EL (aufgestiegen) machte Pusic 2 von für ihn möglichen 3 Partien, 1x von Beginn an und ausgetauscht, 1x eingewechselt. Marco Meilinger (26), Aalborg BK, Dänemark (17.): In seiner zweiten Saison in Dänemark ist der Mittelfeldspieler nicht mehr gefragt. In 19 Runden machte er nur zu Beginn 2 Spiele (1x von Beginn an und ausgewechselt, 1x eingetauscht), war sonst fast nie im Kader. Fast ohne ihn läuft es für den Verein eine Spur besser als im Vorjahr (momentan 7. statt 8.). Er ist wohl ein Wechselkandidat. Armin Gremsl (23), Doxa Katokopias, Zypern (19.): Von einem österreichischen Zweitligaabsteiger zu einem zyprischen Erstligaklub ist sicher kein schlechter Wechsel für den Torhüter. Noch dazu wo er sofort in der Stammelf spielte. Er absolvierte 16 der 17 Begegnungen, spielte 15x durch, und hat nur deshalb keine „weiße Weste“, weil er 1x ausgeschlossen und daher eine Runde gesperrt war. Der zyprische „Dorfklub“, im Vorjahr als 11. fast abgestiegen, spielt heuer als 6. sogar um einen Platz im oberen Playoff. Nils Zatl (25), Doxa Katokopias, Zypern (19.): Zusammen mit Gremsl hierher gewechselt, gilt für den Stürmer ganz ähnliches. Auch er ist bei Katokopias weitgehend Stammspieler. Er spielte in 15 der 17 Runden 14x von Beginn an, 10 durch wurde nur 4x aus- und 1x eingewechselt. Und er schoss 6 Tore. Vielleicht macht er in Zypern ja weiter auf sich aufmerksam. Daniel Sikorski (30), Pafos FC, Zypern (19.): Der Stürmer, der seit Jahren durch eher schwächere europäische Ligen tingelt, landete heuer in Zypern bei diesem Aufsteiger. Leider kann er sich hier nur wenig durchsetzen. Er kam nur in 8 von 17 Spielen zum Einsatz, 3x von Beginn an und durchgespielt und 5x nur von der Bank. Und er schoss auch nur 1 Tor. Der Verein liegt an guter 8. Stelle, aber für den polnisch-stämmigen Sikorski könne es besser laufen. Dino Medjedovic (28), Aris Limassol, Zypern (19.): Zuletzt in der mazedonischen Liga, fand der bosnisch-stämmige Stürmer eine Chance bei diesem Klub in Zypern. Anfangs in der Startelf, landete er aber dann meist auf der Ersatzbank. Er kam in 10 der 17 Spiele zum Einsatz. 3x von Beginn an, spielte 2x durch, wurde 1x ausgewechselt und musste 7x von der Bank kommen. Er schoss 1 Tor. Aris kämpft als 13. und Vorletzter gegen den Abstieg. Emir Dilaver (26), Lech Posen, Polen (20.): Nach drei Jahren in Ungarn, spielt der einst als Talent geltende Verteidiger nun in der etwas stärkeren polnischen Liga bei einem Spitzenteam, denn der Vorjahrsdritte spielt heuer als bisher Zweiter um den Titel. Der bosnisch-stämmige Dilaver ist dort Stammkraft, spielte in 19 der 21 Runden, immer von Beginn an und durch, kam nur 1x von der Bank. Und er machte auch ein Tor. In den 6 Spielen der EL-Quali (ausgeschieden) spielte er 4x, von Beginn an,3x durch und 1x ausgetauscht. Toni Tipuric (27), Concordia Chiajna, Rumänien (21.): Der bosnisch-stämmige Verteidiger spielte die ersten 8 der für ihn möglichen 22 Runden beim Aufsteiger durch. Oder viel mehr, er spielte in den nur acht möglichen Spielen, denn danach wurde sein Vertrag nach einem Trainerwechsel gelöst, sodass er nun vereinslos ist. Eine schwierige Situation für ihn. Ohne Tipuric hält sich der Verein als 10. ganz gut. Thomas Piermayr (28), AFC Eskilstuna, Schweden (22.): Der schon im Abseits stehende Mittelfeldspieler kam für diese Saison in der recht schwachen schwedischen Liga bei einem Aufsteiger unter. Für ihn persönlich lief die Saison wohl akzeptabel mit 24 Einsätzen in 30 Runden, davon 18 von Beginn an, wobei er 11x durchspielte, 7x aus- und 6x eingewechselt wurde. Die Statistik wird natürlich etwas durch den letzten Platz und Abstieg seines Vereins entwertet. Piermayr wird wohl wieder einen neuen Klub suchen. Patrick Wessely (23), Septemvri Sofia, Bulgarien (24.): Nach Vertragsende bei der Admira ist der linke Verteidiger spät im Oktober noch zu diesem Aufsteiger in der bulgarischen Liga gewechselt, weil es offenbar nichts besseres für ihn gab. Er hat wenigstens teilweise Spielpraxis erhalten, wurde in 4 der für ihn möglichen nur 7 Spielen eingesetzt, immer von Beginn an, spielte 3x durch und wurde 1x ausgewechselt. Als 10. hält sich sein Verein brav. Tomas Simkovic (30), FK Aktobe, Kasachstan (27.): Im Sommer wechselte der Mittelfeldspieler etwas überraschend zu diesem heuer etwas schwächeren Ligakonkurrenten seines bisherigen Vereins Tobol, wo er sich aber schnell integrierte und dazu beitrug, dass wenigstens der lange mögliche Abstieg vermieden wurde. Aktobe wurde heuer 9. (im Vorjahr allerdings 6.), und Simkovic spielte in 12 von für ihn möglichen 18 Spielen, immer von Beginn an, 10x durch, wurde 2x ausgewechselt und schoss gute 5 Tore, fehlte anscheinend nur, wenn er verletzt war. Die Vertragssituation ist unklar, er scheint sich aber in dem Land wohl zu fühlen. Stefan Savic (23), Olimpija Laibach, Slowenien (30.): Nachdem er sich in den Niederlanden nicht durchsetzen konnte, wechselte der nun meist im offensiven Mittelfeld eingesetzte gebürtige Salzburger in eine Liga unterhalb der Top-20. Beim slowenischen Hauptstadtklub ist er nun immerhin meist Stammspieler. In 17 von 18 Spiele wurde er eingesetzt, 15x von Beginn an,spielte 13x durch, wurde je 2x aus- und eingewechselt. Und er schoss auch 3 Tore. Die Laibacher, im Vorjahr 3., kämpfen als 2. um den Titel mit. Richard Windbichler (26), Ulsan Hyundai, Südkorea (1. AFC): Der Verteidiger hat sein Abenteuer in dem für einen Österreicher sicher exotischen Fußballland gut bestanden. Er war weitgehend unbestrittener Stammspieler, fehlte offenbar nur einige Male wegen Verletzung. Er kam auf 30 Einsätze in 38 Runden, immer von Beginn an, spielte hervorragende 29x durch, und wurde nur 1x ausgewechselt. Und er machte sogar 2 Tore. Der Verein erreichte wie im Vorjahr Rang 4. Durch den Cupsieg und damit Qualifikation für die AFC CL ist die Saison aber jedenfalls erfolgreich abgeschlossen worden. Windbichlers Vertrag läuft aus, es gibt aber eine Option auf ein weiteres Jahr. Daniel Royer (27), New York Red Bulls, USA, (2. CONCACAF): Eineinhalb Saisonen hat der Stürmer nun bei RB gespielt,und er hat sich heuer zu einem absoluten Stammspieler, ja sogar Goalgetter entwickelt. Wenn da nur nicht wieder eine Verletzung seinen Erfolgslauf unterbrochen hätte. So kam er auf 29 Einsätze in 37 Spielen, davon sehr gute 26 von Beginn an. Er spielte 13x durch, wurde 13x ausgewechselt und kam 3x von der Bank. Er schoss 14 Tore, davon gleich 10 im Herbst, womit er in dieser Halbsaison österreichischer „Torschützenkönig“ unter den Legionären ist. Der Verein war allerdings nicht sehr erfolgreich: nur Rang 6 in der Ostgruppe, und wie im Vorjahr im Viertelfinale der Playoffs ausgeschieden. Sein Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Roland Putsche (26), Cape Town City, Südafrika (6. CAF): Das zweite Jahr für den Mittelfeldspieler bei dem neuen Spitzenklub aus Kapstadt, und ähnlich wie im ersten Jahr spielt er häufig, aber nicht ständig (verletzt?) in der Startelf. Er kam auf 9 Einsätze in bisher 15 Spielen, 8x von Beginn an, spielte 6x durch, wurde 2x aus- und 1x eingewechselt, und schoss 1 Tor. Offenbar fühlt er sich aber in diesem Land wohl. Die Citizens, im Vorjahr 3., sind heuer bisher sogar 2. Von den 26 Legionären im Blickfeld der führenden 10 Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielten im Herbst 2017 21 Österreicher, das sind um 6 weniger als im Frühjahr 2017. Nicht zum Einsatz kamen Michael Madl (Fulham), Lukas Jäger (Nürnberg), sowie die Torhüter Ivan Lucic (Bristol), Marco Knaller (Ingolstadt) und Michael Gspurning (U.Berlin), der nun seine Karriere beendete. Die Zahl hinter dem Verein bedeutet hier dessen Rang in der Meisterschaft: Andreas Weimann (26), Derby County (2.), ENG: Der ehemalige Nationalteamstürmer muss seit Sommer 2015 sein Brot in der zweiten englischen Liga verdienen, mit Ausnahme einer Halbsaison bei diesem Verein. Aber heuer ist er doch weiterhin im Blickfeld. In den 25 Runden spielte er 20x, davon 16x von Beginn an, spielte 6x durch, wurde 10x ausgewechselt und musste 4x von der Bank kommen. Er schoss (nur?) 2 Tore. Derby kämpft um den Aufstieg, vielleicht spielt der Wiener ja doch wieder einmal erstklassig. Arnel Jakupovic (19), FC Empoli (3.), ITA: Nach dem Abstieg bekam dieser Hoffnungsträger unter den Legionären endgültig einen Profivertrag für das A-Team. Doch leider konnte er sich dann kaum durchsetzen. In den bisherigen 21 Runden wurde er nur ganze 4x in der Schlussphase eingewechselt. Bleibt nur die Hoffnung, dass er sich im Frühjahr doch noch durchsetzt. Niklas Hoheneder (31), Holstein Kiel (2.), DE: Der Innenverteidiger ist mit Kiel aufgestiegen, konnte sich aber in der bisher sensationellen Zweitligasaison nicht (mehr) durchsetzen. Er kam auf nur 3 Einwechslungen in 18 Runden. Georg Margreitter (29), FC Nürnberg (3.), DE: Schon die dritte Saison in Nürnberg, behielt der Innenverteidiger zumindest am Beginn der Saison seinen Stammplatz und eroberte ihn am Ende wieder zurück. Somit schlagen sich 11 Einsätze in 18 Runden zu Buche, 10 von Beginn an und durchgespielt, 1x eingewechselt. Und er machte auch ein Tor. Somit ist er nun bis auf weiteres im Aufstiegskampf voll dabei. Stefan Kulovits (34), SV Sandhausen (5.) , DE: Schon die fünfte Saison für den defensiven Mittelfeldspieler, und er begann sie als Kapitän. Es sollte bisher die beste von Sandhausen in der Geschichte werden, doch leider hatte der Wiener gleich zweimal langfristiges Verletzungspech, sodass er nur auf 5 Einsätze in 18 Runden kam, immer von Beginn an, 3x durchgespielt, 2x ausgewechselt. Hoffentlich erfängt er sich noch einmal. Philipp Hosiner (28), Union Berlin (6.), DE: Die zweite Saison in Berlin für den Stürmer mit der bewegten Geschichte, doch leider ist es in diesem Herbst eine hauptsächlich auf der Ersatzbank gewesen. Er spielte nur in 8 von 18 Spielen, 1x von Beginn an und ausgewechselt und kam auch nur 7x von der Bank. Er blieb auch ohne Tor. Schade. Christoph Schösswendter (29), Union Berlin (6.), DE: Die erste Legionärssaison für den Innenverteidiger in relativ hohem Fußballeralter. Es hat ihm kaum etwas gebracht, denn er kam nur zu 2 Einsätzen in 18 Runden, davon 1x von Beginn an und ausgewechselt und 1x eingetauscht. Dürfte kaum eine Zukunft in Berlin haben. Christopher Trimmel (30), Union Berlin (6.), DE: Es ist die vierte Saison für den nun schon routinierten Außenverteidiger, und er ist und bleibt eine wichtige Stammkraft. Er spielte in 16 von 18 Runden, und das immer durch. Und er schoss auch 1 Tor. Er ist wohl ein eher unterschätzter, aber starker österreichischer Legionär. Konstantin Kerschbaumer (25), Arminia Bielefeld (Leihe) (9.), DE: Der Mittelfeldspieler wurde von Brentford hierher verliehen, und in Bielefeld bekommt er tatsächlich wieder Spielpraxis. Er spielte in 16 von 18 Begegnungen, davon 14x von Beginn an, 8x durch, wurde 6x ausgewechselt und musste nur 2x von der Bank kommen. Und er schoss 5 Tore. Scheint eine persönlich erfolgreiche Saison zu werden. Manuel Prietl (26), Arminia Bielefeld (9.), DE: Die zweite Saison für den steirischen defensiven Mittelfeldspieler bei diesem Verein, und er ist voll in das Team integriert. Er spielte in 17 der 18 Runden, und das immer über die gesamte Spielzeit. Er hat damit eine der besten Bilanzen aller Legionäre. Sein Vertrag wurde schon verlängert. Sascha Horvath (21), Dynamo Dresden (11.), DE: Der offensive Mittelfeldspieler suchte eine neue Herausforderung in der 2. deutschen Liga, doch hat er es bisher nicht geschafft, sich in die Stammelf zu spielen. Er kam nur auf 5 Einsätze in 18 Runden, 3 von Beginn, spielte 1x durch, wurde je 2x aus- und eingewechselt und schoss 1 Tor. Patrick Möschl (24), Dynamo Dresden (11.), DE: Er ist der zweite Österreicher, der aus der 1. österreichischen Liga zu Dresden ging, und er ist wenigstens etwas erfolgreicher als Horvath. Der Rechtsaußen kam auf 11 Einsätze in 18 Runden, 6 von Beginn an, spielte aber nur 2x durch, wurde 4x ausgewechselt und kam 5x von der Bank. Er schoss auch (nur) 1 Tor. Lukas Hinterseer (26), VfL Bochum (12.), DE: Er ging nach dem Abstieg mit Ingolstadt zu diesem Ligakonkurrenten. Hier ist er zumindest Stammspieler, der in 16 der 18 Runden eingesetzt wurde, davon 15x von Beginn an, wobei er 10x durchspielte, nur 4x ausgetauscht, 1x auch ausgeschlossen und 1x eingewechselt wurde. Und er schoss 5 Tore. Persönlich den Umständen entsprechend eine erfolgreiche Saison. Kevin Stöger (24), VfL Bochum (12.), DE: Der Mittelfeldspieler, der als großes Talent galt, muss sich nun schon einige Jahre mit der 2. deutschen Liga begnügen, nun das zweite Jahr in Bochum. Hier ist er aber heuer, erholt von einer langen Verletzung, Stammspieler, mit 14 Einsätzen in 18 Runden, davon 13 von Beginn an, spielte 12x durch, wurde 1x ausgeschlossen und fehlte 3 Runden gesperrt. 1x wurde er eingewechselt. Und er schoss 2 Tore. Hat sicher noch das Potential für höheres. Dominik Wydra (23), Erzgebirge Aue (13.), DE: Eine persönlich erfolgreiche erste Saison für den geborenen Wiener, der hier meist als Innenverteidiger spielt. Er machte 17 der 18 bisherigen Spiele und spielte dabei immer durch. Und er schoss auch 1 Tor. Man wird ihn karrieremäßig noch auf der Rechnung haben müssen. Nikola Dovedan (23), FC Heidenheim (15.), DE: Die erste Legionärssaison verläuft für den Stürmer insgesamt recht erfolgreich. Er kam bei dem heurigen Abstiegskandidaten in 15 der 18 Runden zum Einsatz, davon 8x von Beginn an, spielte 7x durch, wurde 1x aus- und 7x eingewechselt, wobei die Einsatzstatistik allerdings immer mehr nach unten zeigt. Er schoss auch nur 1 Tor. Lukas Gugganig (22), Greuther Fürth (17.), DE: Das zweite Jahr in Fürth, das überraschend gegen den Abstieg spielen muss, wurde der Defensivspieler zunächst kaum eingesetzt, schaffte es aber in den letzten Runden doch noch in die ersten Elf. So kam er noch auf 10 Einsätze in 18 Runden, 7x von Beginn an, spielte 6x durch, wurde 1x aus- und 3x eingewechselt. Phillipp Mwene (23), FC Kaiserslautern (18.), DE: Der Defensivspieler auf der rechten Seite war im ersten Jahr bei den Lauterern ein Shootingstar, und ist auch heuer weitgehend Stammspieler. Er spielte in 17 der 18 Runden, 15x von Beginn an, 13x durch, wurde je 2x aus- und eingewechselt. Leider ist sein Verein als abgeschlagener Letzter in der Krise. Erwin Hoffer (30), KFCO Beerschot (1. Erste Periode, Playoff-Platz fix, 5. in 2. Periode), BEL: In für ihn möglichen 14 Spielen kam der routinierte Stürmer 13x zum Einsatz, davon 8x in der Startelf, spielte 7x durch, wurde 1x ausgewechselt, und er musste 6x von der Bank kommen. Er schoss 4 Tore. Er scheint hier noch mal ganz gut Leistung abrufen zu können. Jakob Jantscher (29), Caykur Rizespor (3.), TUR: Er blieb nach dem Abstieg bei diesem Verein, aber es zahlte sich im wahrsten Sinn des Wortes nicht aus, denn er kam nur in einer von 17 Runden (von Beginn an und ausgewechselt) zum Einsatz. Oder eigentlich waren es nur 14 Runden, denn nachdem sein Gehalt eingefroren worden war, löste er Anfang Dezember den Vertrag und ist nun vereinslos. Muhammed Ildiz (26), Gaziantepspor (18.), TUR: Der Mittelfeldspieler blieb dem Verein trotz Abstieg für eine vierte Saison von Beginn an treu. Er kam in 17 Runden 9x zum Einsatz, 8x von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 4x aus- und 1x eingewechselt. Ob es bei dem Krisenklub eine Zukunft gibt, ist aber fraglich.
  11. In dieses Posting kommen Änderungen, die sich nach Ende des Sommertransferfensters 2017 ergeben haben oder bekannt wurden (die obige Aufstellung wird entsprechend geändert): In der Türkei hat Muhammed Ildiz bei Gaziantepspor nach dem Abstieg doch wieder einen Vertrag erhalten. Dafür wurde der Vertrag von Benjamin Fuchs bei Göztepe gelöst. Karim Sallam hat bei Alassiouty in Ägypten nach dem Aufstieg in die erste Liga doch keinen neuen Vertrag erhalten. Erwin Hoffer kam in Belgien bei Zweitligist Beerschot unter. Ende Oktober ging noch Patrick Wessely, vereinslos nach Vertragsbeendigung mit Admira, zum bulgarischen Klub Septemvri. Der angekündigte Wechselt von Edin Bahtic, vereinslos nach Vertragsbeendigung in Kapfenberg, zum slowenischen Krsko, war offenbar eine Agentur-Ente. Ist oben wieder korrigiert.
  12. Österreichische Fußballlegionäre Herbst 2017 Das Sommertransferfenster ist zu Ende, und wie immer, gibt es ein Update, was sich getan hat, und wo die Legionäre im nächsten halben Jahr spielen. In einigen Ländern gilt das Ende der Transferzeit mit Ende August 2017 nicht, bzw. gibt es Sonderregelungen, daher sind weitere Updates möglich. Anmerkung: Ich verfolge nur Legionäre in den Top-30-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Stand Ende August 2017) sowie in Top-10-A-Ligen anderer Kontinentalverbände (und Top-1 in Ozeanien) nach der dortigen Champions League-Berechnung. Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie in der Slowakei, Nordirland, Malta, oder auch Hongkong, und B-Ligen wie in der Schweiz, Kroatien, Serbien, Slowenien oder auch China oder andere noch schwächere oder dritte Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden Spieler, die aus den A-Kadern entlassen bzw. den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind. Im Herbst 2017 stellt Österreich - nach Stand der Dinge - 61 Legionäre mit Verträgen für A-Teams in ersten Ligen nach obiger Definition. Das ist eine enorme Steigerung um 11 Spieler gegenüber dem Frühjahr 2017 und natürlich wieder ein neuer Rekord. Davon sind allerdings 24 Spieler oder 39% in schwächeren Ligen beschäftigt, als es die (laut UEFA-5-Jahreswertung) österreichische Bundesliga als 12. ist (alle außer-europäische Ligen, wo Österreicher spielen, dürften schwächer sein). Zugänge aus Österreich: Aus Österreich in ausländische A-Ligen wechselten in diesem Transferfenster 10 Spieler. Die sportlich wertvollsten Transfers sind natürlich die beiden Wechsel von RB Salzburg in die Deutsche Bundesliga: Konrad Laimer zu Vizemeister RB Leipzig und Valentin Lazaro zu Hertha BSC. Bemerkenswert aber auch die beiden Wechsel in die niederländische Liga: Maximilian Wöber von Rapid zu Vizemeister Ajax Amsterdam und Marco Kvasina von Austria Wien zu Twente Enschede. Keine klare sportliche, aber wohl eine persönliche Steigerung sind die Wechsel der bei Admira offenbar nicht mehr sehr gefragten Srdan Spiridonovic zum griechischen Panionios Athen und Markus Pavic zum kroatischen Aufsteiger NK Rudes. Ähnlich ist wohl auch der Wechsel von Peter Tschernegg von Wolfsberg zum schweizerischen FC St. Gallen zu sehen. Da Armin Gremsl und Nils Zatl mit Horn aus der 2. Liga abgestiegen wären, ist ihr Wechsel zu einem Abstiegskandidaten in Zypern, Doxa Katokopias, auch positiv zu bewerten. Spät im Oktober wechselte noch der bei der Admira nicht mehr gefragte Patrick Wessely zum bulgarischen Aufsteiger Septemvri Sofia. Wechsel innerhalb der ersten ausländischen Ligen: In diese Kategorie fallen 14 Österreicher. Innerhalb der selben Liga sind natürlich die Transfers in der Deutschen Bundesliga von Bedeutung: Florian Grillitsch spielt nach dem Wechsel von Bremen zu Hoffenheim international, während Michael Gregoritsch nach dem Wechsel vom HSV zu Augsburg bei einem vergleichbaren Klub spielt. Der teuerste österreichische Transfer ist der von einem englischen Mittelständler zum anderen: Marko Arnautovic geht von Stoke zu West Ham. Kevin Wimmer konnte sich in England bei Tottenham kaum durchsetzen, sodass der Wechsel zum schwächeren Ligakonkurrenten Stoke nicht nachteilig ist. Ähnliches gilt für den leihweisen deutsch-englischen Wechsel von Aleksandar Dragovic, in Leverkusen wenig gefragt (er wurde in der heurigen Saison aber noch 1x eingewechselt), zu Leicester. Für Markus Suttner ist der Wechsel vom deutschen Absteiger Ingolstadt zum englischen Aufsteiger Brighton ein Erfolg. Nominell ein Aufstieg wäre auch der Wechsel von Michael Langer vom schwedischen Norrköping zum deutschen Schalke 04, aber er ist dort nur als dritter Tormann vorgesehen. Für den nun ältesten Legionär, Marc Janko, ist der Wechsel vom Schweizer Meister Basel zum Dritten der tschechischen Liga, Sparta Prag, auf dem Papier kein Abstieg. Ähnliches gilt für Teamtormann Heinz Lindner, mit dem Wechsel zum Schweizer Traditionsklub Grashoppers, da er bei Frankfurt nicht zum Einsatz kam. Martin Pusic geht nach der Rückkehr von Sparta Rotterdam (über seinen bisherigen Stammklub Midtjylland) zum dänischen Meister FC Kopenhagen und spielt somit international. Die weiteren Wechsel sind solche von „Globetrottern“ durch schwächere Ligen: Daniel Sikorski geht vom rumänischen Gaz Metan zum zyprischen Aufsteiger Pafos, hingegen wechselt Toni Tipuric genau dorthin, zum rumänischen Aufsteiger Concordia Chiajna (aus dem kroatischen Vinkovci); Stefan Savic, beim niederländischen Absteiger Kerkrade nicht gefragt, muss mit der schwachen slowenischen Liga vorlieb nehmen, immerhin beim Traditionsklub Olimpija Laibach. Innerhalb der kasachischen Liga schließlich wechselt Tomas Simkovic von Tobol zu Aktobe. Wechsel/Aufstieg von niedrigeren ausländischen Ligen oder aus der Vereinslosigkeit oder B/Jugendteams in relevante A-Ligen oder Nationswechsel zu Österreich: In dieser heterogenen Gruppe haben wir diesmal 13 Spieler. Aufsteiger in der deutschen Bundesliga mit Hannover, und damit der wertvollste Spieler in dieser Kategorie, ist Martin Harnik. Mit ihm steigt auch Samuel Sahin-Radlinger auf, aber der ist nur dritter Tormann. In der Türkei steigt Tanju Kayhan mit Göztepe auf. Den Sprung aus der zweiten Liga in die erste durch einen Wechsel haben folgende Spieler geschafft: in Deutschland Robert Zulj von Zweitligist Fürth zu Hoffenheim und Philipp Lienhart aus der dritten spanischen Liga von Real Madrids B-Team zu Freiburg (Leihe); und in den Niederlanden Michael Liendl vom deutschen Zweitligaabsteiger 1860 München zu Twente Enschede. Aus einer nicht verfolgten zu schwachen Liga in eine Top-30 Liga aufgestiegen sind Marco Djuricin mit dem leihweisen Wechsel aus Ungarn (über Stammklub RB Salzburg) zu Grashoppers in der Schweiz, ebenso wie Emir Dilaver vom selben ungarischen Klub (Ferencvaros) zu Lech Posen in Polen, und Dino Medjedovic aus Mazedonien (Shkendija) zum zyprischen Aris Limassol. Hoffnungsvoller als diese Spieler bezüglich einer großen Karriere sind natürlich die Spieler, die aus den B- und Jugendmannschaften in den A-Kader hochgezogen wurden. Das gilt vor allem für Marco Friedl bei Bayern München, aber vielleicht auch für Stefan Posch bei Hoffenheim. Wenn man so will fällt auch der Wechsel von Daniel Bachmann in England von Stokes B-Team in den A-Kader von Watford in diese Kategorie, aber er ist dort nur dritter Tormann. Schließlich haben wir mit Moritz Bauer einen Neo-Fußball-Österreicher, der ursprünglich aus der Schweiz kommt und beim russischen Rubin Kasan spielt. Abgänge in niedrigere oder zu schwache Ligen oder vereinslos oder Karriere beendet oder Nationswechsel zu anderem Land: Diese Kategorie trifft auf 10 Spieler zu. Nach wie vor verfolgt nach dem Abstieg in Top-10 Zweite Ligen werden Lukas Hinterseer nach dem Wechsel von Absteiger Ingolstadt zum VfL Bochum in Deutschland; Ivan Lucic, der im dänischen Aalborg nicht zum Zug kam, und nun bei Stammklub Bristol wohl wieder nur dritter Tormann ist; Arnel Jakupovic nach dem Abstieg mit Empoli in Italien; und Jakob Jantscher und Muhammed Ildiz nach dem Abstieg mit Rizespor bzw. Gaziantepspor in der Türkei. In die B-Teams verbannt wurden vorerst Veli Kavlak bei Besiktas in der Türkei (wegen seiner langwierigen Verletzung) und Marcel Ritzmaier bei PSV Eindhoven (nach Rückkehr von der dritten Leihe zu Absteiger Deventer). Aus den Niederlanden verabschiedet sich Fabian Gmeiner mit dem Wechsel von Absteiger Nijmegen zum B-Team des HSV in Deutschland. Ahmed Ildiz (Kasimpasa) hat mittlerweile für die türkische U-21 gespielt und gilt bis auf weiteres als Fußball-Türke. Der gute alte Alexander Manninger, letzte Saison bei Liverpool nicht mehr zum Einsatz gekommen, beendet seine Karriere. Rückkehrer aus A-Ligen nach Österreich: Diese Kategorie trifft auf 3 Spieler zu: Dominik Hofbauer wechselte vom polnischen Gdynia in die Erste Bundesliga zu St. Pölten, während Matthias Maak vom dänischen SönderjyskE nur zu Zweitligist Innsbruck geht, und Pirmin Strasser nach der Rückkehr vom neuseeländischen Waitakere gar in der 4. Leistungsstufe (OÖ, Oedt) verschwindet. Und hier die Legionäre: Deutschland (2.): David Alaba (25), Bayern München Marco Friedl (19), Bayern München Stefan Ilsanker (28), RB Leipzig Konrad Laimer (20), RB Leipzig Marcel Sabitzer (23), RB Leipzig Florian Grillitsch (22), 1899 Hoffenheim Stefan Posch (20), 1899 Hoffenheim Robert Zulj (25), 1899 Hoffenheim Valentino Lazaro (21), Hertha BSC (Leihe) Philipp Lienhart (21), SC Freiburg (Leihe) Zlatko Junuzovic (30), Werder Bremen Florian Kainz (24), Werder Bremen Guido Burgstaller (28), Schalke 04 Michael Langer (32), Schalke 04 Alessandro Schöpf (24), Schalke 04 Julian Baumgartlinger (29), Bayer Leverkusen Ramazan Özcan (33), Bayer Leverkusen Kevin Danso (19), FC Augsburg Michael Gregoritsch (23), FC Augsburg Martin Hinteregger (24), FC Augsburg Georg Teigl (26), FC Augsburg Karim Onisiwo (25), Mainz 05 Martin Harnik (30), Hannover 96 Samuel Sahin-Radlinger (24), Hannover 96 England (3.): Marko Arnautovic (28), West Ham United Aleksandar Dragovic (26), Leicester City (Leihe) Christian Fuchs (31), Leicester City Kevin Wimmer (24), Stoke City Daniel Bachmann (23), FC Watford Sebastian Prödl (30), FC Watford Markus Suttner (30), Brighton & Hove Albion Russland (6.): Moritz Bauer (25), Rubin Kazan Darko Bodul (28), Amkar Perm Türkei (10.): Tanju Kayhan (28), Göztepe Niederlande (11.): Maximilian Wöber (19), Ajax Amsterdam Marko Kvasina (20), Twente Enschede Michael Liendl (31), Twente Enschede Griechenland (13.) Srdan Spiridonovic (23), Panionios Athen Tschechische Republik (14.): Andreas Ivanschitz (33), Viktoria Pilsen Marc Janko (34), Sparta Prag Schweiz (15.): Thorsten Schick (27), BSC Young Boys Peter Tschernegg (25), FC St. Gallen Marco Djuricin (24), Grashopper Club Zürich (Leihe) Heinz Lindner (27), Grashopper Club Zürich Kroatien (16.): Alexander Gorgon (28), HNK Rijeka Markus Pavic (22), NK Rudes Dänemark (17.): Martin Pusic (29), FC Kopenhagen Marco Meilinger (26), Aalborg BK Zypern (18.) Dino Medjedovic (28), Aris Limassol Armin Gremsl (23), Doxa Katokopia Nils Zatl (25), Doxa Katokopias Daniel Sikorski (29), Pafos FC Polen (20.) Emir Dilaver (26), Lech Posen Rumänien (21.): Toni Tipuric (27), Concordia Chiajna Schweden (23.): Thomas Piermayr (28), AFC Eskilstuna Bulgarien (24.): Patrick Wessely (23), Septemvri Sofia Kasachstan (28.): Tomas Simkovic (30), FK Aktobe Slowenien (30.): Stefan Savic (23), Olimpija Laibach Südkorea (1. AFC) Richard Windbichler (26), Ulsan Hyundai USA (2. CONCACAF): Daniel Royer (27), New York Red Bulls Südafrika (6. CAF): Roland Putsche (26), Cape Town City Im Blickfeld der führenden 10 Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielen im Herbst 2017 26 Österreicher, das sind um 4 weniger als im Frühjahr 2017. Marco Knaller (30), FC Ingolstadt, DE Michael Gspurning (36), Union Berlin, DE Philipp Hosiner (28), Union Berlin, DE Christoph Schösswendter (29), Union Berlin, DE Christopher Trimmel (30), Union Berlin, DE Sascha Horvath (21), Dynamo Dresden, DE Patrick Möschl (24), Dynamo Dresden, DE Nikola Dovedan (23), FC Heidenheim, DE Lukas Gugganig (22), Greuther Fürth, DE Lukas Hinterseer (26), VfL Bochum, DE Kevin Stöger (24), VfL Bochum, DE Stefan Kulovits (34), SV Sandhausen, DE Lukas Jäger (23), FC Nürnberg, DE Georg Margreitter (28), FC Nürnberg, DE Phillipp Mwene (23), FC Kaiserslautern, DE Dominik Wydra (23), Erzgebirge Aue, DE Konstantin Kerschbaumer (25), Arminia Bielefeld, DE Manuel Prietl (26), Arminia Bielefeld, DE Niklas Hoheneder (31), Holstein Kiel, DE Michael Madl (29), FC Fulham, ENG Andreas Weimann (26), Derby County, ENG Ivan Lucic (22), Bristol City, ENG Arnel Jakupovic (19), FC Empoli, ITA Erwin Hoffer (30), KFCO Beerschot, BEL Jakob Jantscher (28), Caykur Rizespor, TUR Muhammed Ildiz (26), Gaziantepspor, TUR
  13. Hier noch eine Statistik, die nur wenig lügt, nämlich die Einsatzstatistik (nur von Spielern, die im Herbst und Frühjahr der Saison 2016/17 beim selben Verein eingesetzt wurden). Bitte um Verständnis für Formatfehler. Hinteregger 2773/2970 = 93,3% Fuchs 3103/3420 = 90,7% Suttner 2736/3060 = 89,4% Ilsanker 2657/3060 = 86,8% Strasser 1493/1740 = 85,8% Sabitzer 2601/3060 = 85,0% Ritzmaier 2417/2880 = 83,9% Alaba 2508/3060 = 82,0% Junuzovic 2497/3060 = 81.6% Prödl 2772/3420 = 81,0% Arnautovic 2725/3420 = 79,7% Bodul 1901/2700 = 70,4% Meilinger 2119/3060 = 69,2% Hofbauer 1802/2610 = 69,0% Schöpf 2037/3060 = 66,6% Gorgon 1798/2790 = 64,4% Jantscher 1824/2880 = 63,3% Putsche 1641/2700 = 60,8% Grillitsch 1718/3060 = 56,1% Baumgartlinger 1563/3060 = 51,1% Schick 1628/3240 = 50,2% M. Ildiz 1331/3060 = 43,5% Gregoritsch 1303/3060 = 42,6% Dragovic 1257/2970 = 42,3% Janko 1212/3240 = 37,4% Hinterseer 952/3060 = 31,1% Onisiwo 912/3060 = 29,9% Teigl 659/3060 = 21,5% Maak 673/3240 = 20,8% Wimmer 356/3420 = 10,4% Kainz 300/3060 = 9,8% Lindner 174/3060 = 5,7% A. Ildiz 81/2970 = 2,4%
  14. Österreichische Fußballlegionäre Bilanz Frühjahr 2017 Die Frühjahrsmeisterschaft ist beendet (in den Ländern mit Kalenderjahres-Meisterschaft, wie Schweden, Kasachstan und USA sind wir damit erst mitten in der Saison), daher Zeit für die Bilanz. Anmerkung: Ich verfolge nur Legionäre in den Top-30-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Stand Ende Mai 2017) sowie in Top-10-A-Ligen anderer Kontinentalverbände (und Top-1 in Ozeanien) nach der dortigen Champions League-Berechnung. Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie in der Slowakei, Ungarn, Irland, Mazedonien, Montenegro, Nordirland, Malta, oder auch Hongkong, und B-Ligen wie in der Schweiz, Zypern, Schweden, Ägypten und China, oder dritte oder andere noch schwächere Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden vierte Torhüter (etwa Bachmann in England) und Spieler, die eindeutig den B-Teams zugeordnet sind. Neben der nationalen Meisterschaft kommen auch Champions League (CL) und Europa League (EL) in meine Bilanz, die nationalen Cupbewerbe nicht. Der Klammerausdruck neben dem Land des jeweiligen Vereins der Legionäre zeigt den Rang in der UEFA-Fünfjahreswertung und damit die Stärke der Liga in Europa an. Österreichs Bundesliga ist dort derzeit 15. Von den 51 Legionären mit A-Kader-Verträgen in ersten Ligen (einschließlich Arnel Jakupovic bei Empoli, der im Kader der Juniorenauswahl stand, aber gegen Ende der Meisterschaft im A-Team zum Einsatz kam) kamen in der Meisterschaft 45 zum Einsatz, das sind um 4 mehr als im Herbst 2016 und ein neuer Allzeit-Rekord. 13 davon spielten allerdings in schwächeren Ligen als es die österreichische ist (von den außereuropäischen Ligen, wo Österreicher spielen, sind wohl alle schwächer). Die 43 über die Gesamtsaison eingesetzten Feldspieler haben in der Saison 2016/17 (ohne Kalenderjahrmeisterschaften) ausgezeichnete 95 Tore geschossen. Torschützenkönig erneut Janko mit 13 Toren, vor Gorgon mit 12 und Burgstaller (nur im Frühjahr!) mit 9. In der Frühjahrssaison nicht zum Einsatz kamen 6 Spieler: Die Feldspieler Veli Kavlak (Besiktas, dauerverletzt, wird den Verein wohl verlassen oder gar seine Karriere beenden müssen), Stefan Savic (Kerkrade, Wechsel aus Kroatien im Winter hat sich somit nicht ausgezahlt), und Fabian Gmeiner (Nijmegen, bleibt somit bei einem einzigen Einsatz aus dem Herbst, wird wohl dort keine Zukunft haben, obwohl der Klub sogar absteigt), sowie die Torhüter Ramazan Özcan (Leverkusen, als Zweiergoalie erwartbar), Alexander Manninger (Liverpool, als Nummer Drei, wird seine Karriere beenden), und Ivan Lucic (Leihe im Winter von Bristol zu Aalborg war somit ein Fehlschlag). Und das ist die Bilanz der übrigen 45: David Alaba (25), Bayern München, Deutschland (2.): Der Linksverteidiger, der bei Bayern auch innen spielt (aber nicht im Mittelfeld...), ist und bleibt in immer noch jungen Jahren Österreichs erfolgreichster Fußballer, und das wohl für Generationen. Er holte in seiner (mit kurzer Unterbrechung) siebenten Saison den sechsten Meisterschaftstitel ab (wie im Vorjahr), und auch wenn man in der CL im Viertelfinale ausschied (Alaba spielte 9 der 10 Spiele durch), tut das seiner Leistung keinen Abbruch. Es war vielleicht wieder nicht die beste Saison seines Lebens, aber er war unumstrittener Stammspieler mit 32 Einsätzen in 34 Runden, 29 von Beginn, er spielte 24x durch, wurde 5x aus- und 3x eingewechselt, spielte in der Regel nur dann nicht durch, wenn er geschont wurde oder leicht verletzt war. Und er schoss auch heuer 4 Tore. Klarerweise hat er noch einen langen Vertrag bis 2021. Stefan Ilsanker (28), RB Leipzig, Deutschland (2.): Die Leistung des recht vielfältig einsetzbaren Defensivspielers kann gar nicht überschätzt werden. Mit Leipzig aufgestiegen, spielte der unscheinbare, aber wertvolle und kampfkräftige Salzburger eine wichtige Rolle bei der Erringung des überraschenden Vizemeistertitels mit CL-Qualifikation. Er spielte in 33 der 34 Runden, 29x von Beginn, davon gleich 28x durch, wurde nur 1x aus- und 4x eingewechselt, was wohl eine der besten Einsatzstatistiken der Liga ist. Dass er einen Vertrag bis 2020 erhielt, unterstreicht das Vertrauen, das der Verein in ihn hat. Marcel Sabitzer (23), RB Leipzig, Deutschland (2.): Für den Steirer gilt ähnliches wie für Ilsanker, nur dass er als Stürmer vielleicht noch exponierter ist. Auch noch in der 2. Liga mit Leipzig, konnte er seinen Stammplatz in dieser Saison festigen. Auch er spielte 32 von 34 Runden, davon ausgezeichnete 31x von Beginn an, spielte 22x durch, wurde nur 9x ausgewechselt und kam gar nur 1x von der Bank. Und er schoss immerhin 8 Tore. Er ist fraglos einer der besten Stürmer Österreichs, auch wenn er das im Nationalteam noch nicht so sehr zeigen kann. Auch er hat noch ewig – bis 2021 – Vertrag. Florian Grillitsch (21), Werder Bremen, Deutschland (2.): Der Mittelfeldspieler hat in der Jugend Werders den letzten Schliff bekommen und sich nun in seiner zweiten Saison im A-Team voll etabliert und ist weitgehend Stammspieler geworden. Er fehlte meist nur, wenn er verletzt war, was heuer leider über einige Runden vorkam. So spielte er in 23 von 34 Begegnungen, 21x von Beginn an, 10x durch, und wurde doch 11x ausgewechselt. 2 x kam er von der Bank. Und er schoss 2 Tore. Er ist so respektiert, dass er von CL-Teilnehmer Hoffenheim ab der nächsten Saison engagiert wurde. Werder schaffte heuer mit 3 Österreichern nach einer guten Frühjahrssaison immerhin Platz 8 (Vorjahr 13.) Zlatko Junuzovic (29), Werder Bremen, Deutschland (2.): Der verlässliche und gleichzeitig kreative Mittelfeldmotor hat nun 5 ½ Saisonen in Bremen hinter sich und entwickelt sich zum längstdienenden Spieler Werders. Er war heuer vor allem im Frühjahr schon zeitweise Kapitän und soll dieses Amt in der nächsten Saison ganz übernehmen. Dass sich Werder in der zweiten Saisonhälfte erfangen hat, ist sicher auch ihm, einem der besten österreichischen Legionäre, zu verdanken. Er spielte in 30 von 34 Runden, 28x von Beginn an, sehr gute 25x durch, wurde nur 3x aus- und 2x eingewechselt. Und er machte 4 Tore. Sein Vertrag läuft vorerst noch ein weiteres Jahr. Florian Kainz (24), Werder Bremen, Deutschland (2.): Mit großen Hoffnungen nach Bremen gegangen, pendelte der Mittelfeldspieler vorerst zwischen Ersatzbank und Tribüne. Im Frühjahr hat er sich nun zumindest auf ersterer etabliert und zu einer Art Joker entwickelt. Er spielte letztlich in 14 von 34 Runden, hauptsächlich im Frühjahr. Allerdings kam er nur 1x von Beginn an zum Einsatz und wurde ausgewechselt, und 13x eingetauscht. Immerhin machte er seine ersten 2 Tore als Legionär. Er hat an sich noch Vertrag bis 2020, man wird sehen, ob er in Bremen eine Zukunft hat. Guido Burgstaller (28), Schalke 04, Deutschland (2.): Der Stürmer ist der absolute Aufsteiger unter den Legionären, und das in einem schon nicht mehr ganz so jungen Fußballeralter. Im Winter aus der 2. Liga engagiert, wurde er zum Goalgetter und schoss in den 18 für ihn möglichen Ligaspielen, in denen er immer zum Einsatz kam, 9 Tore, womit er sich sogar auf Rang 3 der österreichischen Legionärswertung über die ganze Saison katapultierte (würde man seine 14 Zweitligatore vom Herbst dazuzählen, wäre er einsame Spitze). In 17 Runden spielte er von Beginn an, 5x durch, wurde 12x aus- und 1x eingewechselt. Schalke wurde allerdings nur enttäuschender 10. nach Rang 5 im Vorjahr. In der EL, wo man im Viertelfinale ausschied, spielte Burgstaller in 5 der 6 Frühjahrsbegegnungen, immer von Beginn an, 3x durch und 2x ausgewechselt, und er schoss auch hier 3 Tore. Er hat noch lange Vertrag bis 2020. Alessandro Schöpf (23), Schalke 04, Deutschland (2.): Ein Jahr länger auf Schalke, hat sich der Mittelfeldspieler auch schon gut in der Bundesliga etabliert, auch wenn er im Frühjahr nicht immer von Beginn an spielte und leider in der letzten Meisterschaftsphase verletzt war. Insgesamt kam er auf 28 Einsätze in 34 Spielen, 22 von Beginn an, spielte 17x durch, wurde 5x aus- und 6x eingewechselt, schoss auch sehr gute 6 Tore, sodass das eine hervorragende Bilanz ist. In der EL spielte er insgesamt in 10 der 12 Spiele, 6x von Beginn an, 2x durch, wurde je 4x aus- und eingewechselt. Und er schoss auch hier 1 Tor. Er hat noch Vertrag bis 2019. Heinz Lindner (26), Eintracht Frankfurt, Deutschland (2.): Es war klar, dass die nun offenbare Nummer 1 im Nationalteam bei Eintracht als Ersatztormann engagiert wurde. Das blieb er die ganzen 2 Jahre seines Vertrages, der nun ausläuft. In der Rückrunde kam er zu 2 Einsätzen in den 34 Runden, 1x durchgespielt, 1x ausgewechselt, und das nur wegen einer Roten Karte für den Stammkeeper. Ohne viel Lindner-Hilfe schaffte Frankfurt heuer immerhin Rang 11 nach dem Relegationsplatz 16 im vergangenen Jahr. Lindner wechselt offenbar zu Grashoppers Zürich. Julian Baumgartlinger (29), Bayer Leverkusen, Deutschland (2.): Im Frühjahr, und nach einem Trainerwechsel, spielte der Nationalteamkapitän häufiger als im Herbst, aber so ganz kam er bei dem neuen Verein wohl weder an seine eigenen Vorstellungen noch an seine Leistung beim Vorgängerklub Mainz heran. Insgesamt spielte der defensive Mittelfeldspieler in 22 der 34 Runden, davon 19x von Beginn an, 12x durch, wurde 7x aus- und 3x eingewechselt. In der CL schied man im Achtelfinale aus, wo Baumgartlinger noch 1x spielte, somit dort insgesamt auf 6 Einsätze in 8 Spielen kommt (3x durch, 3x eingewechselt). Letztlich keine befriedigende Saison, auch weil der Verein nach Rang 3 im Vorjahr heuer nur den sehr enttäuschenden 12 Platz belegte, aber er hat noch Vertrag bis 2020. Aleksandar Dragovic (26), Bayer Leverkusen, Deutschland (2.): Das für Baumgartlinger gesagte gilt für den Innenverteidiger, der in den letzten Jahren einer der besten Fußballer Österreichs war, in noch stärkerem Maß. Lange hatte er sich den Wechsel in eine starke Liga wie die deutsche gewünscht, aber bei Leverkusen konnte er die Leistungen von Kiew und Basel nicht bestätigen. Er spielte nur in 19 der für ihn möglichen 33 Runden, 15x von Beginn an, 12x durch, wurde 3x aus- und 4x eingewechselt. In den 2 Frühjahrs-CL-Spielen spielte er 1x durch, kommt damit nur auf 3 (durchgespielte) Einsätze in 8 Begegnungen. Ihm unterliefen ungewöhnlich viele Patzer in dieser Saison, und er wird sich steigern müssen, wenn er eine gute Zukunft in Leverkusen haben will. Vertrag hätte er noch lange bis 2021. Kevin Danso (18), FC Augsburg, Deutschland (2.): Mit dem plötzlich aufgestiegenen Talent mit ghanaischen Wurzeln hat Österreich wieder eine vielversprechende Alternative in der Verteidigung. Zunächst in England, und seit 2014 in Augsburg fußballerisch ausgebildet, war er eigentlich auch heuer bei den Junioren vorgesehen, aber für die letzten 12 der 34 Runden rückte er ins A-Team auf. In 7 Begegnungen spielte er auch, immer von Beginn an, 6x durch, wurde 1x ausgewechselt. Durch diese Leistungen erhielt er einen Profivertrag bis 2021. Ein klarer Aufsteiger der Saison. Martin Hinteregger (24), FC Augsburg, Deutschland (2.): Bei diesem Verein, zu dem er heuer wechselte, entwickelte sich der Kärntner zum derzeit wohl besten österreichischen Verteidiger. Er war von Beginn an unumstrittener Stammspieler in Augsburg, machte 31 der für ihn möglichen 33 Spiele, immer von Beginn an, spielte 30x durch, wurde nur 1x ausgewechselt, fehlte nur je einmal verletzt und gesperrt. Und er machte sogar 3 Tore. An seinen Leistungen gab es heuer nichts auszusetzen, trotzdem spielte der Verein gegen den Abstieg und wurde schließlich 13. (Vorjahr 12.). Er hat noch ein Jahr Vertrag. Georg Teigl (26), FC Augsburg, Deutschland (2.): In den vorangegangenen 2 ½ Jahren in der 2. deutschen Liga eher nur als Joker eingesetzt, war nicht davon auszugehen, dass er sich ab heuer bei einem Klub der 1. deutschen Bundesliga durchsetzen könnte. Ganz gelang ihm das auch nicht, aber unter den Bedingungen ist es schon bemerkenswert, dass er auch hier ein häufig genutzter Joker wurde, vor allem im Frühjahr. Er kam auf 17 Einsätze in 34 Runden, 4 von Beginn an, spielte 2x durch, wurde 2x ausgewechselt, und kam 13x von der Bank. Er ist vor allem auf der rechten Seite vielseitig einsetzbar und zumindest eine gute Ergänzung für jeden Kader. Ob er Stammspieler werden kann, ist sehr fraglich, aber wenn er mit seiner Rolle zufrieden ist, kann er seinen Vertrag (bis 2020) weiter erfüllen. Michael Gregoritsch (23), Hamburger SV, Deutschland (2.): Nachdem sich der Stürmer im zweiten Jahr beim HSV im Herbst sukzessive in die Stammelf gearbeitet hatte, warf ihn eine kurzzeitige Verletzung offenbar zurück, und er war im Frühjahr wieder hauptsächlich ein Joker. Insgesamt kam er auf doch gute 30 Einsätze in 34 Runden, davon 14 von Beginn an, spielte aber nur 2x durch, wurde 12 ausgewechselt und kam – besonders im Frühjahr – 16x von der Bank. Er schoss 5 Tore. Die Hamburger mussten als 14. hart gegen den Abstieg kämpfen (Vorjahr 10.). Gregoritsch ist sicher einer der talentiertesten österreichischen Stürmer, ob er sich ganz durchsetzen kann, wird sich zeigen müssen. Vertrag beim HSV hätte er bis 2019. Karim Onisiwo (25), Mainz 05, Deutschland (2.): Eigentlich hatte es der Stürmer, seit Jänner 2016 bei den Mainzern, schon sukzessive in die Stammelf geschafft, was ein toller Erfolg ist, wenn man in dem Alter aus den unteren Regionen der österreichischen Bundesliga in die deutsche wechselt. Dann ereilte ihn leider eine hartnäckige Verletzung (Ödem), die ihn aus der Bahn warf. Auch nach (scheinbarer?) Ausheilung schaffte er es kaum wieder aufs Spielfeld des A-Teams, im Frühjahr nur 3x. Somit kommt er insgesamt auf 16 Einsätze in 34 Runden, 10 von Beginn an, spielte 6x durch, wurde 4x aus- und 6x eingewechselt und schoss (im Herbst) 1 Tor. Mainz musste heuer als 15. hart gegen den Abstieg kämpfen (nach Rang 6 im Vorjahr). Wenn sich Onisiwo ganz erholt, kann er wieder eine Rolle in Mainz spielen, er hat jedenfalls Vertrag bis 2019. Lukas Hinterseer (26), FC Ingolstadt, Deutschland (2.): Der Stürmer beendete seine bereits dritte Saison bei den Bayern, die leider durch den 17. und vorletzten Platz, nach Rang 11 im Vorjahr) mit dem Abstieg endet. Hinterseer war in größerem Ausmaß als im Vorjahr nur ein Ergänzungsspieler, stand im Frühjahr nur einmal in der Startelf. Immerhin kommt er auf 28 Einsätze in 34 Runden, 20 davon allerdings durch Einwechslung. Nur 8x stand er in der Startelf, spielte 4x durch und wurde 4x ausgewechselt. Seine 3 Tore sind aus dem Herbst. Keine ideale Saison für ihn. Der Vertrag läuft aus, er wechselt zu Bochum. Markus Suttner (30), FC Ingolstadt, Deutschland (2.): Der linke Verteidiger war in seinem zweiten Jahr bei den Ingolstädtern ein absoluter Fixpunkt, um so bitterer ist der Abstieg. Er spielte in 31 der 34 Runden, immer von Beginn an, und ausgezeichnete 27 Runden durch, wurde nur 4x ausgewechselt, fehlte im Frühjahr nur wegen einer Sperre. Und er ist der Freistoßspezialist im Verein – im gelangen so 4 Tore.. Er gehört sicher zu den positiven Erscheinungen in diesem Jahr. Der Niederösterreicher, der noch ein Jahr Vertrag hat, kündigte an auch in der 2. Liga bei Ingolstadt zu bleiben. Kevin Wimmer (24), Tottenham Hotspur, England (3.): Die Bilanz des davor in Köln so starken Verteidigers bei den Spurs ist in der zweiten Saison leider noch schwächer als in der ersten, mit ganz wenigen Einsätzen, nämlich 5 in 38 Runden, 4x von Beginn an, 3x durchgespielt, je 1x aus- und eingewechselt. In den zwei EL-Spielen des Frühjahrs spielte er auch nicht. An dem sehr starken Innenverteidiger-Duo der Londoner kommt er einfach nicht vorbei, obwohl ihn der Verein angeblich sehr schätzt. Ohne viel Wimmer-Hilfe wurde Tottenham heuer Vizemeister und qualifiziert sich wieder für die CL, nach Platz 3 im Vorjahr. Wimmer hat noch Vertrag bis 2021, und es taugt ihm prinzipiell in England, aber sportlich wäre ein Wechsel (zurück zu Köln?) vielleicht überlegenswert. Christian Fuchs (31), Leicester City, England (3.): Persönlich lief für den Linksverteidiger die zweite Saison bei Leicester nicht viel schlechter als die erste. Er war wieder unumstrittener Stammspieler mit 35 Einsätzen in 38 Runden, bei denen er 34x von Beginn an spielte, ausgezeichnete 32x durch, sowie nur 2x aus- und 1x eingewechselt. Und er schoss heuer seine ersten 2 Tore in England. Voraussehbar konnte sein Verein den Sensationstitel vom letzten Jahr nicht verteidigen, wenn auch der heurige 12. Platz enttäuschend ist. In der CL schaffte man immerhin das Viertelfinale, wobei Fuchs in 9 der insgesamt 10 Spiele durchspielte. Er bleibt einer der besten Legionäre und hat noch 2 Jahre Vertrag in Leicester. Marko Arnautovic (28), Stoke City, England (3.): Unser momentan wichtigster Teamstürmer absolvierte heuer seine bereits vierte Saison bei den Potters. Wie auch in den Jahren davor ist er bei dem Mittelständler Stammspieler. Heuer kam er auf 32 Einsätze in 38 Runden, immer von Beginn an, er spielte 20x durch, wurde 11x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen, was eine längere Sperre verursachte, die ebenso wie immer wieder auftauchende kleine Verletzungen eine noch bessere Saisonstatistik verhinderten. Mit 6 geschossenen Toren hat er auch nicht seinen Spitzenwert erreicht. Der 13. Rang (nach Platz 9 im Vorjahr) ist sicher ebenfalls nicht das Maximum, was der Verein erhoffte. Arnautovic hat Vertrag bis 2020, aber wie so oft gibt es Transfergerüchte um ihn. Sebastian Prödl (30), FC Watford, England (3.): Die zweite Saison für den Londoner Vorortsklub verlief für den mittlerweile sehr routinierten Verteidiger persönlich noch erfolgreicher als die erste, denn er war weitgehend Stammspieler und kam auf 33 Einsätze in 38 Runden, davon gleich 32 von Beginn und 27x durchgespielt. Er wurde nur 4x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen. 1 x kam er von der Bank. Und er machte wieder einmal 1 Tor. Von den Fans wurde Prödl sogar zum Spieler des Jahres gewählt. Nach einem Rückfall im Frühjahr entging Watford als 17. allerdings nur knapp dem Abstieg (nach Rang 13 im Vorjahr). Prödl hat noch Vertrag bis 2020. Arnel Jakupovic (19), FC Empoli, Italien (4.): Er war im Winter vom Juniorenteam Middlesboroughs zu jenem von Empoli gewechselt, aber dort näher am A-Team. Der Stürmer, der sehr viel Talent besitzen soll, kam in den letzten 5 Runden tatsächlich in den A-Kader und wurde 1x eingewechselt. Empoli muss allerdings als 18. und Drittletzter (Vorjahr 10.) absteigen. Vielleicht kann sich Jakupovic ja in der Serie B (Vertrag bis 2021) etablieren. Darko Bodul (28), Amkar Perm, Russland (6.): Nach einigen schwachen Saisonen in ohnehin nicht überragenden Ligen hat der Stürmer ausgerechnet in der starken russischen Liga einen Verein gefunden, wo er sich weitgehend als Stammspieler entfalten konnte. Er kam auf gute 24 Einsätze in 30 Runden, 22 von Beginn an, spielte bemerkenswerte 16 Begegnungen durch, wurde nur 6x aus- und 2x eingewechselt. Und er schoss 5 Tore. Das Frühjahr verlief allerdings nicht sehr erfolgreich, sodass Perm noch auf den 10. Rang abrutschte (immerhin um einen besser als im Vorjahr). Bodul hat noch 1 Jahr Vertrag. Falls es ihm in der Stadt am Ural gefällt, gibt es wohl keinen Grund den Vertrag nicht zu erfüllen. Ahmed Ildiz (20), Kasimpasa, Türkei (10.): Für den aus der Rapid-Jugend stammenden Mittelfeldspieler ist es sicher eine Riesenchance, von der Ostligamannschaft der Rapidler in die Süper Lig zu wechseln. Nun, wenigstens kam er auf 8 Einsätze, alle durch Einwechslungen, in für ihn möglichen 33 Runden bei diesem Team aus Istanbul, das heuer einen gesicherten Mittelfeldplatz belegte (9., nach Rang 12 im Vorjahr). Er hat noch 1 Jahr Vertrag, vielleicht wird er ja weiter aufgebaut. Jakob Jantscher (27), Rizespor, Türkei (10.): Also zumindest sportlich hat sich der Wechsel des Mittelfeldspielers aus dem schönen Luzern in die nordosttürkische Stadt Rize nicht ausgezahlt (finanziell vermutlich schon), denn als 16. und Drittletzer (im Vorjahr noch 13.) muss der Verein absteigen. In der zweiten Saisonhälfte verringerte sich die Anzahl der Spielminuten Jantschers auch zusehends. Insgesamt kam er aber doch auf 27 Einsätze von für ihn möglichen 32 Runden, davon 20 von Beginn, er spielte 11x durch, wurde 8x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen und kam 7x von der Bank. Er schoss immerhin 5 Tore. Insgesamt aber keine sehr gute Saison für den Teamspieler, der noch Vertrag bis 2020 hätte, aber wohl wechseln wird. Muhammed Ildiz (26), Gaziantepspor, Türkei (10.): Der schon etablierte ältere Bruder von Ahmed war in seiner schon 3 1/2ten Saison in Gaziantep schon teilweise Stammspieler, doch dann erlitt er im März eine Verletzung, die zu seinem Ausfall für die letzten 11 Runden der Saison führte. Somit kam er doch nur 18 Einsätze in 34 Runden, gute 16x von Beginn an, spielte 9x durch, wurde 6x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen. 2X kam er von der Bank. Und noch schlimmer: Sein Verein, im Vorjahr noch 14., stieg als 17. und Vorletzter ab. Ildiz´Vertrag läuft aus, seine Zukunft wird schwierig werden. Andreas Ivanschitz (33), Viktoria Pilsen, Tschechische Republik (11.): Unser (neben dem nicht mehr eingesetzten Manninger) längstdienender noch aktiver Legionär (seit 2006) hat es mit dem Wechsel vom US- zum tschechischen Meister noch einmal geschafft auf hohem fußballerischen Niveau (wenn auch nicht mit dem gleichen Spektakel wie in den USA) zu spielen. Leider ist dieses halbe Jahr wohl nicht ganz nach Wunsch gelaufen. Er wurde nur in 8 der für ihn möglichen 15 Begegnungen eingesetzt, 5x von Beginn an, immer ausgewechselt, und 3x kam er von der Bank. Immerhin schoss er auch 3 Tore. Pilsen fiel leider auch noch vom 1. auf den 2. Platz zurück, was aber wenigstens für die CL-Quali reicht. Ivanschitz hat noch ein Jahr Vertrag, man wird sehen ob beide Seiten ihn erfüllen wollen. Marc Janko (34), FC Basel, Schweiz (12.): Unser immer noch erfolgreichster aktiver Stürmer unter den Legionären und nunmehr ältester Feldspieler spielte wieder eine recht gute Saison beim Schweizer Meister, allerdings nicht so überragend wie die erste. Immerhin spielte er in 24 der 36 Runden, 13x von Beginn, allerdings nur 4x durch, wurde 8x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen. 11 x kam er von der Bank. Mit 13 geschossenen Toren war er aber wieder der erfolgreichste Torschütze unter den Legionären. Und sein Verein beherrschte den Schweizer Fußball wie schon gewohnt mit Erreichung des Doubles. Janko muss die Basler allerdings nach Vertragsende verlassen. Er wechselt zu Sparta Prag. Thorsten Schick (27), BSC Young Boys, Schweiz (12.): Der Grazer Mittelfeldspieler absolvierte eine sehr ordentliche erste Legionärssaison beim alten und neuen Schweizer Vizemeister. Er spielte immerhin in 30 der 36 Runden, davon 19x von Beginn an, allerdings nur 4x durch, wurde 15x aus- und 11x eingewechselt. Und er schoss auch 4 Tore. Er trug also viel zu einer erfolgreichen Saison des Hauptstadt-Klubs bei und scheint einer der eher unterschätzten österreichischen Spieler zu sein. Schick hat noch ein Jahr Vertrag. Martin Pusic (29), Sparta Rotterdam, Niederlande (13.): Die vier Vereine, bei denen Österreicher unter Vertrag sind, belegten heuer exakt die letzten vier Plätze der Eredivisie. Der aus Dänemark für ein halbes Jahr hier her verliehene Stürmer war da noch eindeutig der erfolgreichste. Mit 6 Toren trug er dazu bei, dass der Aufsteiger als 15. von 18 Teams nicht wieder absteigen muss. Pusic spielte auch in allen 14 für ihn möglichen Spielen, 10x von Beginn an, 7x durch, wurde 3x aus- und 4x eingewechselt. Er wird aber wahrscheinlich wieder zu Stammverein Midtjylland zurückkehren müssen. Marcel Ritzmaier (24), Go Ahead Eagles Deventer, Niederlande (13.): Der ehemals so vielversprechende immer noch junge linke Mittelfeldspieler, der heuer defensiv wie offensiv zum Einsatz kam, wurde nun schon zum dritten Mal von Eindhoven an ein schwächeres Team in der Liga verliehen, diesmal zum Aufsteiger, der sich aber bald zum Schlusslicht entwickelte und als Letzter wieder absteigt. Ritzmaier war immerhin Stammspieler, spielte in 29 der für ihn möglichen 32 Begegnungen, immer von Beginn an, 22x durch, wurde 6x ausgewechselt und 1x ausgeschlossen. Und er schoss 2 Tore. Es ist aber mehr als fraglich, ob er beim Stammklub PSV noch eine Zukunft hat. Alexander Gorgon (28), HNK Rijeka, Kroatien (16.): Die erste Legionärssaison in Kroatien zu verbringen, war sicher nicht unumstritten, da die Liga eher schwächer ist als die österreichische, aber wenn man eine Saison spielt, in der man – noch dazu überraschend – den Meistertitel holt (letztes Jahr war Rijeka 2.), und den Cupsieg noch dazu, hat man doch einiges richtig gemacht. Der Offensivspieler war auch weitgehend Stammkraft, spielte in 25 von für ihn möglichen 31 Runden, 21x von Beginn, 9x durch, wurde 11x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen. 4 x kam er von der Bank. Und er schoss hervorragende 12 Tore, womit er den 2. Platz unter den Legionären erreichte. Er hat noch 2 Jahre Vertrag. Toni Tipuric (26), Cibalia Vinkovci, Kroatien (16.): Trainer Pacult holte ihn im Frühjahr aus der Versenkung (vereinslos) in die nicht ganz so schwache kroatische Liga zu Aufsteiger Vinkovci. Doch nach Pacults baldiger Entlassung spielte der Verteidiger mit bosnischen Wurzeln kaum noch. So kam er in für ihn möglichen 16 Spielen nur zu 5 Einsätzen, jeweils von Beginn an, spielte 4x durch und wurde 1x ausgewechselt. Ohne viel Hilfe des Spielers schaffte Cibalia den 9. und vorletzten Platz und bleibt über die Relegation in der ersten Liga. Tipuric' Vertrag läuft aus. Daniel Sikorski (29), Gaz Metan Medias, Rumänien (17. ): Der Stürmer tingelt nun schon seit Jahren durch die mittelmäßigen Ligen und landete für das letzte halbe Jahr bei diesem Verein in Transsylvanien – sein Vertrag läuft schon wieder aus. Anfangs war er meist in der Startformation und musste miterleben, wie der Aufsteiger das obere Playoff knapp verpasste, aber auch der letztliche 8. Rang ist zufriedenstellend. Sikorski spielte in 15 der für ihn möglichen 19 Partien, 13x von Beginn an, 9x durch, wurde 4x aus- und 2x eingewechselt. Und er schoss 4 Tore. Keine so schlechte Bilanz, aber zuletzt landete er auf der Ersatzbank. Matthias Maak (25), SönderjyskE, Dänemark (18.): Das erste Legionärsjahr in der nicht sonderlich starken dänischen Liga ist wohl kaum als Erfolg für den steirischen Verteidiger zu bezeichnen. Zu Beginn der Saison noch in der Startelf, wanderte er bald auf die Ersatzbank, wo er fast die ganze Saison blieb. Im Frühjahr kam er nur noch zu zwei Einsätzen, somit insgesamt auf 12 Spiele in 36 Runden, 8x von Beginn an, spielte 6x durch, wurde 2x aus, und 4x eingewechselt. Nach dem Vizemeistertitel im Vorjahr schaffte sein Verein heuer gerade mal den 6. Platz im oberen Playoff. Maak hat noch ein Jahr Vertrag, aber seine Zukunft ist wohl fraglich. Marco Meilinger (25), Aalborg BK, Dänemark (18.): Die erste Legionärssaison war in der zweiten Saisonhälfte etwas durchwachsen, seinen unumstrittenen Stammplatz hat er bei einer verschlechternden Gesamtleistung des Teams verloren. Insgesamt kam er aber doch auf 29 Einsätze in 34 Begegnungen, davon 26 von Beginn an, spielte allerdings nur 12x durch und wurde 14x ausgewechselt. 3X kam er von der Bank. Seine 3 Tore schoss er alle im Herbst. Aalborg, der Vorjahres-5., musste als 8. ins Abstiegs- und nach dessen Überstehen ins EL-Playoff, das man nicht überstand. An sich hat er noch 2 Jahre Vertrag. Dominik Hofbauer (26), Arka Gdynia, Polen (20.): Die polnische Liga ist wohl nicht allererste Adresse für das erste Legionärsjahr, aber unter den gegebenen Voraussetzungen hat der Mittelfeldspieler eine ordentliche Saison abgeliefert. Er spielte in 25 der für ihn möglichen 29 Begegnungen, 22x von Beginn an, 12x durch, wurde 10x ausgewechselt und musste nur 2x von der Bank kommen. Und er schoss 2 Tore. Durch einen Schwächeeinbruch musste der Aufsteiger ins untere Playoff und konnte als Gesamt-13. den Abstieg gerade noch verhindern. Dafür gelang Gdynia der Cupsieg, womit Hofbauer, der den Vertrag bis 2018 verlängerte, nach der doch erfolgreichen Saison vermutlich in Polen bleibt. Michael Langer (32), IFK Norrköping, Schweden (20.): Der mittlerweile routinierte Tormann, der es auch nur in den mittelprächtigen Ligen schaffte, Stammspieler zu werden, ist dies bei diesem Verein, bei dem er sein zweites Halbjahr absolviert, jedenfalls unbestreitbar. Er ist der einzige österreichische Torhüter unter den Legionären, der im Frühjahr überhaupt regelmäßig in einer europäischen A-Liga eingesetzt wurde. Und er spielte alle bisherigen 13 Runden durch. Der Ex-Meister aus Norrköping ist nach Rang 3 im Vorjahr als derzeit 2. wieder vorne dabei. Langers Vertrag läuft allerdings im Sommer aus und müsste verlängert werden. Thomas Piermayr (27), AFC Eskilstuna, Schweden (20): Nach einem Jahr Vereinslosingkeit (davor in der noch unterklassigeren ungarischen Liga) hat der Defensivmann wieder einen Verein gefunden, auch wenn es nur dieser schwedische Aufsteiger ist. Dort war er nun wenigstens (bis auf die Schlussphase vor der Sommerpause allerdings) Stammspieler, kam auf 11 Einsätze in 12 Parteien, 8 von Beginn an, spielte 5x durch, wurde je 3x aus- und eingewechselt. Der Verein liegt allerdings abgeschlagen am letzten Platz. Tomas Simkovic (30), Tobol Kostanay, Kasachstan (29.): Der Mittelfeldspieler begann nun schon seine vierte Saison bei diesem Verein in Kasachstan, scheint sich dort also wohl zu fühlen. Er war in den ersten Runden sogar Kapitän. Die letzten 8 gespielten Runden fehlte er allerdings, ohne dass der Grund bekannt wäre (verletzt?). So kam er ebenfalls nur auf 6 Einsätze in 16 Spielen, 5x von Beginn an, spielte 3x durch, wurde je 1x aus- und eingewechselt und ausgeschlossen. Tobol ist als derzeit 5. (Vorjahr 7.) derzeit auf Kurs für das obere Playoff. Richard Windbichler (26), Ulsan Hyundai, Südkorea (1. AFC): Der Wiener Verteidiger suchte sich für sein erstes Legionärsjahr mit Südkorea ein spannendes Land aus, wo sich immerhin die momentan stärkste Liga Asiens befindet. In der Meisterschaft spielte er 9 der bisherigen 13 Spiele seines Vereins durch und schoss 1 Tor. Ulsan ist vorerst (wie im Vorjahr) 4. In der asiatischen CL spielte er nur 3 der 7 Spiele (durch), man schied aus. Insgesamt dürfte Windbichler eine Stütze sein. Daniel Royer (27), New York Redbulls, USA (2. CONCACAF): In seiner ersten vollen Saison ist der Stürmer so wie im vorangegangenen Halbjahr vor seiner Verletzung weitgehend Stammspieler, auch wenn seine Leistungen durchwachsen zu sein scheinen. In bisher 15 Runden spielte er 13x von Beginn an, davon 7x durch, wurde 6x ausgewechselt und musste 2x von der Bank kommen. Und er schoss 4 Tore. In der CONCACAF-CL spielte er in 2 von den 4 Playoff-Spielen (nach denen man ausschied), jeweils von Beginn an und ausgewechselt. Die Redbulls sind in der Eastern Conference nur 6., nachdem man im Vorjahr den Grunddurchgang gewonnen hatte. Roland Putsche (26), Cape Town City, Südafrika (6. CAF): Das Südafrika-Abenteuer verläuft für den Kärntner durchaus erfolgreich. Er spielte bei dem neuen Team aus Kapstadt in 23 der 30 Runden, 21x von Beginn an, spielte 12x durch, wurde 9x ausgewechselt und kam 2x von der Bank. Und er schoss 2 Tore. Offenbar fehlte er hauptsächlich nur dann, wenn er verletzt war. Er dürfte durchaus eine Stütze sein, und es scheint ihm zu gefallen, denn sein Vertrag wurde bis 2019 verlängert. Der Verein schaffte den 3. Platz, was die Quali für den Conferderation Cup (eine Art afrikanische EL) bedeutet. Pirmin Strasser (26), Waitakere United, Neuseeland (1. OFC): Die neuseeländische Liga ist wohl die schwächste, die hier in die Wertung kommt, aber die Leistung des oberösterreichischen Tormanns ist trotzdem bemerkenswert. Er spielte 18 der 19 Begegnungen, immer von Beginn an, 18x durch, wurde nur 1x ausgetauscht und fehlte dann eine Runde verletzt. Sein Verein, im Vorjahr 6., schaffte das Playoff der besten 4, schied dort im Halbfinale aus. Sein Vertrag läuft vorerst aus. Im Blickfeld der führenden 10 zweiten Ligen kamen von den 30 Spielern mit A-Mannschaft-Verträgen 27 zum Einsatz, das sind um 5 weniger als im Herbst 2016. Nicht eingesetzt wurden nur die Torhüter Samuel Sahin-Radlinger (Hannover, damit insgesamt nur 2 Einsätze) und Michael Gspurning (U. Berlin), sowie der dauerverletzte Kevin Stöger (Bochum, somit insgesamt 7 Spiele). Die Zahl hinter dem Verein bedeutet hier dessen Rang in der Meisterschaft: Florian Klein (30), VfB Stuttgart (1., Aufstieg), DE: Der Rechtsverteidiger erhoffte sich, nach dem Abstieg wieder in die Stammelf aufzurücken, doch besonders im Frühjahr saß er meist auf der Bank, außer in den letzten Runden. Insgesamt kam er auf 19 Einsätze in 34 Runden (nur 6 im Frühjahr), 11 von Beginn an, 9 davon durchgespielt, (nur 1x im Frühjahr), wurde 2x aus- und 8x eingewechselt. Immerhin schoss er 1 Tor. Der Meistertitel ist trotzdem auch ein Erfolg für ihn, aber wird den Verein wohl verlassen müssen. Martin Harnik (30), Hannover 96 (2. Aufstieg), DE: Insgesamt hat sich der Wechsel in die 2. Liga für den nun schon routinierten Teamstürmer ausgezahlt. Er war maßgeblich am Wiederaufstieg beteiligt. Alleine schon durch die 17 geschossenen Tore, die ihm Rang 2 in der Torjägerliste der Liga brachten. Er spielte in 30 der 34 Runden, 25x von Beginn an, 13x durch, wurde 2x ausgewechselt und kam 5x von der Bank. Harnik wird offensichtlich beim Aufsteiger bleiben können. Philipp Hosiner (28), Union Berlin (4.), DE: Der Stürmer war trotz seiner vorhergegangene gesundheitlichen Problem durchaus eine Stütze bei seinem neuen Verein, besonders in der Schlussphase der Meisterschaft. Insgesamt kam er auf 25 Einsätze in 34 Runden, allerdings nur 11x von Beginn an, spielte 4x durch und wurde 7x ausgewechselt. 14x musste er von der Bank kommen. Und er schoss immerhin 6 Tore. Er hat durchaus bei den überraschend starken Berlinern aufgezeigt. Emanuel Pogatetz (34), Union Berlin (4.), DE: Der routinierte Verteidiger war in seiner ersten kompletten Saison bei den Berlinern leider über weite Strecken nur noch Ergänzungsspieler. Er spielte nur in 6 der 34 Spiele (4 im Frühjahr), 4x von Beginn an und durch, 2x wurde er eingewechselt. Er wird noch irgendwo weiterspielen, aber leider nicht in Berlin. Christopher Trimmel (30), Union Berlin (4.), DE: Seine dritte Saison bei der Union war seine beste, und überhaupt eine der besten Leistungen aller Österreicher in dieser Liga. In 33 der 34 Runden spielte er von Beginn an, gleich 32x durch, wurde nur 1x wegen Verletzung ausgewechselt, wegen der er eine Runde fehlte. Wenn das Nationalteam einen Rechtsverteidiger braucht, sollte man sich eigentlich auch ihn nochmal ansehen. Martin Rasner (22), FC Heidenheim (6.), DE: Leider lief die Frühjahrssaison für den Burgenländer Mittelfeldspieler bei diesem Überraschungsteam der Liga nicht besser als die im Herbst. Er kam auf ganze zwei Einsätze und damit insgesamt auf nur 7 Spiele in 34 Runden, 3 davon von Beginn an, immer ausgetauscht und 4x eingewechselt. Er war auch zeitweise verletzt. Hat aber seine Chance kaum nützen können. Christian Derflinger (23), SpVgg Fürth (8.), DE: Der oberösterreichische Mittelfeldspieler, auch einer aus der „Konkursmasse“ von Grödig, schaffte im Frühjahr nach einem halben Jahr bei der Reserve den Sprung in den A-Kader in Fürth. Leider konnte er die Chance fast nicht nützen, kam nur zu 2 Einsätzen in für ihn möglichen 17 Spielen, 1x von Beginn an und ausgewechselt, 1x von der Bank. Lukas Gugganig (22), SpVgg Greuther Fürth (8.), DE: Ähnlich wie Derflinger konnte der Innenverteidiger seine Chance auch in der zweiten Saisonhälfte kaum nützen, spielte nur in den letzten 2 Runden, kam somit auf 5 Einsätze in 34 Runden, 4x von Beginn an und durchgespielt, 1x eingewechselt. Robert Zulj (25), SpVgg Greuther Fürth (8.), DE: Im Vorjahr schien er sich noch in Richtung 1. Bundesliga zu bewegen, nun spielte der offensive Mittelfeldspieler seine dritte Saison bei den Fürthern zu Ende, aber die nicht so schlecht. Er spielte in 23 der 34 Runden, fehlte allerdings oft verletzt oder gesperrt. Alle Spiele machte er von Anfang an, spielte 17x durch und wurde nur 6x ausgewechselt. Und er schoss 6 Tore, 5 davon im Frühjahr. Er soll versuchen in der 1. Bundesliga oder einem anderen Land unterzukommen. Dominik Wydra (23), VfL Bochum (9.), DE: Das Frühjahr verlief für den Wiener leider ähnlich mager wie der Herbst. Wieder war er häufig verletzt oder auf der Ersatzbank und kam zu relativ wenigen Einsätzen. Insgesamt waren es 13 in 34 Runden, er spielte 7x von Beginn, 3x durch (immerhin alle im Frühjahr, wurde 4x aus- und6x eingewechselt. Und er schoss 1 Tor. Marco Knaller (30), SV Sandhausen (10.), DE: Viele sehen den Kärntner, seit 2 (von 4) Jahren bei dem Provinzklub, der sich aber gut behauptet, als derzeit besten Torhüter, obwohl er nicht ins Nationalteam einberufen wird. Er ist jedenfalls absolute Stütze und Stammspieler, spielte 32 der 34 Spiele durch, davon alle im Frühjahr, trägt sicher sehr viel dazu bei, dass Sandhausen nicht in Abstiegsgefahr gerät. Stefan Kulovits (34), SV Sandhausen (10.), DE: In seiner vierten Saison in Sandhausen war der routinierte defensive Mittelfeldspieler Kapitän bei den Pfälzern, wird offenbar hoch geschätzt. Er spielte in 29 der 34 Runden, immer von Beginn an, 12x durch, wurde 16x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen. Nach wie vor einer der besten Zweitligalegionäre. Christian Gartner (23), Fortuna Düsseldorf (11.), DE: Im Frühjahr von seinen langfristigen Verletzungen endlich wieder erholt, konnte der talentierte Burgenländer, der schon 4 Jahre bei der Fortuna ist, wieder in die Stammelf zurückkehren. Er spielte in 16 der 34 Runden (14x im Frühjahr), davon 3x durch,wurde 8x aus- und 5x eingewechselt. Und er schoss sogar 2 Tore. Vielleichte nimmt seine Karriere ja wieder Fahrt auf, er wird aber Düsseldorf verlassen. Georg Margreitter (28), FC Nürnberg (12.), DE: Der auch in seinem zweiten Jahr in Nürnberg so verlässliche Verteidiger hatte ebenfalls Verletzungsprobleme, die sich im Frühjahr zeitweise fortsetzten. Er kam auf 17 Spiele in 34 Runden (davon 12 im Frühjahr), spielte 15x von Beginn an, immer durch, wurde nur 2x eingewechselt. Und er war sogar einige Male Kapitän einer heuer allerdings enttäuschenden Mannschaft. Phillipp Mwene (23), FC Kaiserslautern (13.): Der Wiener mit kenianischen Wurzeln, defensiv rechts zu Hause, ist ein wohl noch unterschätzter Aufsteiger, der in seinem ersten Jahr in Nürnberg gleich alle 34 Spiele absolvierte und auch durchspielte, womit er der einzige Legionär in kompetitiven Ligen ist, der eine 100% saubere Einsatzbilanz hat. Auch wenn die Lauterer enttäuschten, an ihm lag es wohl nicht. Manuel Prietl (25), Arminia Bielefeld (15.), DE: In seiner ersten Legionärssaison hat der Ex-Mattersburger durchaus dazu beigetragen, dass der Klassenerhalt gelang. Er spielte in 24 der 34 Spiele, gute 20x von Beginn an und 16x durch, wurde nur je 4x aus- und eingewechselt, war meist verletzt,wenn er fehlte. Michael Liendl (31), 1860 München (16., Abstieg nach Relegation), DE: Obwohl er in seiner zweiten Saison bei den Trainern zeitweise umstritten war, war der Mittelfeldregisseur sicher einer der besseren Spieler (einige Spiele sogar Kapitän) in einer katastrophalen Saison des Traditionsklubs, die mit dem Abstieg endet. Er spielte in 28 der 36 Spiele, 22x von Beginn an, 15x durch, wurde 7x ausgewechselt und kam 8x von der Bank. Und er schoss gute 8 Tore. Jörg Siebenhandl (27), Würzburger Kickers (17. Abstieg), DE: Der Tormann war klar als Nummer 2 engagiert worden, und bekam in den letzten 10 der 34 Runden nach nach einer Verletzung der Nummer 1 seine Chance (9x durch, 1x eingewechselt), aber den Abstieg des Vereins konnte auch er nicht verhindern. Er wird zu Sturm Graz wechseln. Erwin Hoffer (30), Karlsruher SC (18, Abstieg), DE: Der einstige Kultstürmer spielte nicht nur beim klar schwächsten Team der Liga, er wurde im letzten Drittel auch kaum noch eingesetzt. Somit kam er auf 23 Spiele in 34 Runden (nur 8 im Frühjahr), 12 davon von Beginn an, spielte 4x durch wurde 8x aus- und 11x eingewechselt. Und er schoss nur 2 Tore. Seine Karriere steht wohl an der Kippe. Ylli Sallahi (23), Karlsruher SC (15.), DE: Der Linksverteidiger mit kosovarischen Wurzeln zog sich eine langwierige Nasenverletzung zu, sodass er im Frühjahr, ohnehin kein Stammspieler, nur noch zu 2 Einsätzen, somit auf 8 Spiele in 34 Runden insgesamt kam, davon 7 von Beginn an, spielte 6x durch, wurde je 1x aus- und eingewechselt. Und er machte im Frühjahr 1 Tor. Nach 2 ½ Jahren stehen die Zeichen auf Abschied, aber die Gesamtstatistik und die Schwäche des Vereins werden seiner Karriere nicht gut tun. Michael Madl (29), FC Fulham (6., erste Playoff-Runde ausgeschieden), ENG: Leider kam der Innenverteidiger im Laufe der Saison immer weniger zum Einsatz, hat seinen Bonus vom vergangenen Frühjahr verspielt. In möglichen 48 Spielen kam er nur 16x zum Einsatz (5x im Frühjahr), 14x von Beginn an, 10x durchgespielt, 3x aus-, 2x eingewechselt und 1x ausgeschlossen Konstantin Kerschbaumer (24), FC Brentford (10.), ENG: Im Winter wollte er noch wechseln, aber dann kam der Mittelfeldspieler in der (besseren) Frühjahrssaison seines Vereins überraschend häufig zum Einsatz, nämlich insgesamt 20x in 46 Runden, darunter 17x im Frühjahr. 9 x spielte er von Beginn an und wurde allerdings jedes Mal ausgewechselt, 11x kam er von der Bank. Und er schoss sogar 1 Tor. Andreas Weimann (25), Wolverhampton Wanderers (15.), ENG (Leihe): Bei Derby nicht sehr erfolgreich, konnte er sich zu diesem Verein verleihen lassen, wo ihn der Trainer von früher kannte. Damit wurde zumindest sein persönlicher Abwärtstrend gestoppt. Er kam in 19 von 20 möglichen Begegnungen zum Einsatz, davon 15x von Beginn an, spielte 9x durch, wurde 6x ausgetauscht und musste nur 4x von der Bank kommen. Und er schoss 2 Tore. Robert Gucher (26), Vicenza Calcio (20. Abstieg), ITA: Der Abstieg seines neuen Klubs ist auch ein weiterer persönlicher Abstieg des Mittelfeldspielers, der noch vor 2 Jahren, als er mit Frosinone in die Serie A aufgestiegen war, ein Nationalteamkandidat war. Immerhin kam er zu in für ihn möglichen 21 Spielen 18x zum Einsatz, immer von Beginn an, spielte 11x durch und wurde 7x ausgetauscht. Petar Zivkov (22), Vicenza Calcio (20., Abstieg), ITA: Der aus dem Nichts gekommene Außenverteidiger legte auch im Frühjahr noch 3 Talentproben ab, kam somit auf 9 Einsätze in 42 Runden, 4x von Beginn an und durchgespielt, 5x eingewechselt. Nach dem Abstieg könnte er wieder aus dem Blickfeld verschwinden. Benjamin Fuchs (33), Göztepe (5., Aufstieg nach Playoff), TUR: Auch im Frühjahr war der routinierte Rechtsverteidiger über weite Strecken Stammspieler, 2x sogar Kapitän. Gegen Ende der Meisterschaft verletzte er sich allerdings. So kam er auf 24 Einsätze in 37 Begegnungen, 22x von Beginn an, spielte 12x durch, wurde 10x aus- und 2x eingewechselt. Und trotz Rückfall im Frühjahr gelang dem Verein der Aufstieg. Tanju Kayhan(27), Göztepe (5., Aufstieg nach Playoff): TUR: Er spielte in der zweiten Hälfte der Saison häufiger als in der ersten, da er als Rechtsverteidiger Fuchs öfter vertreten musste oder auf anderen Positionen ausweichen konnte. Insgesamt kam er auf 18 Einsätze, 17x von Beginn an, spielte 14x durch, wurde 2x aus- und 1x eingewechselt.
  15. Philipp Lienhart spielt bei Reals B-Team in der 3. Liga.