Lampard

Members
  • Gesamte Inhalte

    181
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Über Lampard

  • Rang
    Leistungsträger

Kontakt

  • ICQ
    0

Letzte Besucher des Profils

3.485 Profilaufrufe
  1. Es kam heraus, dass Ismael Tajouri bereits für ein libysches Juniorenteam gespielt hat, daher gilt der Doppelstaatsbürger ab der nächsten Bilanz nicht mehr als Fußballösterreicher, sodass ein Legionär weniger gewertet wird.
  2. Edits gegenüber der ursprünglichen Liste: Toni Tipuric geht in die zu schwache mazedonische Liga (Shkupi). Rubin Okotie spielt nun für den Hoffer-Klub Beerschot in Belgiens 2. Liga. Lukas Rotpuller jat mit Valladolid in der 2. spanischen Liga auch einen Klub gefunden.
  3. Österreichische Fußballlegionäre Frühjahr 2018 Das Wintertransferfenster, in dem sich wie meist nicht viel getan hat, ist zu Ende, und wie immer, gibt es ein Update, was sich getan hat, und wo die Legionäre im nächsten halben Jahr spielen. Da die österreichische Frist erst am 6. Februar endete, gibt es die Aufstellung erst jetzt. In einigen Ländern gilt das Ende der Transferzeit mit Ende Januar 2018 auch nicht, bzw. gibt es Sonderregelungen, daher sind weitere Updates möglich. Anmerkung: Ich verfolge ab nun nur noch Legionäre in den Top-25-A-Ligen (bisher Top-30) und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Stand Ende Januar 2018) sowie nur noch in Top-5-A-Ligen (nicht mehr Top-10) anderer Kontinentalverbände nach der dortigen Champions League-Berechnung, da der Leistungsabfall und daher die Relevanz unterhalb dieser Marke zu groß ist. Nur Spieler der Top-30, wo die Meisterschaft noch läuft, lasse ich dieses Frühjahr noch „mitmachen“ (betrifft nur 1 Spieler in Slowenien). Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie in Norwegen, grundsätzlich Slowenien, Slowakei, Mazedonien, Litauen, Malta, Nordirland, oder auch Hongkong und Indien, und B-Ligen wie in der Schweiz, den Niederlanden, Kroatien, Serbien, und natürlich wieder Slowenien, oder andere noch schwächere oder dritte Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden Spieler, die aus den A-Kadern entlassen bzw. den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind. Im Frühjahr 2018 stellt Österreich - nach Stand der Dinge - 54 Legionäre mit Verträgen für A-Teams in ersten Ligen nach obiger Definition (+ 1 in Slowenien). Das ist ein Rückgang um 7 gegenüber dem Herbst 2017 (es wären nur 5 weniger nach der Top-30-Definition), womit die Legionärsdichte aber weiter sehr hoch ist. Davon sind allerdings 24 Spieler oder 41% in schwächeren Ligen beschäftigt, als es die (laut UEFA-5-Jahreswertung) österreichische Bundesliga als ausgezeichnete 11. ist (alle außer-europäische Ligen, wo Österreicher spielen, sind wohl schwächer). Zugänge aus Österreich: Aus Österreich in ausländische A-Ligen wechselten in diesem Transferfenster nur 2 Spieler. Emanuel Sakic ging von Altach zum griechischen Atromitos Athen (unter Trainer Canadi). Und Ismael Tajouri wagt den Sprung von Austria Wien in die US-Liga zu New York City FC. Wechsel innerhalb der ersten ausländischen Ligen: In diese Kategorie fallen 4 Österreicher. Der in dieser Transferzeit aus österreichischer Sicht sicher bedeutendste Wechsel ist der des Neo-Österreichers Moritz Bauer vom russischen Kasan in die englische Premier League zu Stoke. Auch der leihweise Wechsel von Marco Friedl von Bayern München, wo er sich im ersten Profijahr noch nicht durchsetzen konnte, zu Werder Bremen innerhalb der deutschen Bundesliga ist interessant. Routinier Marc Janko, bei Sparta Prag nicht mehr gefragt, bleibt mit dem Wechsel zum Schweizer Mittelständler FC Lugano absolut wettbewerbsfähig. Und Martin Pusic wechselt innerhalb der schwächeren dänischen Liga vom FC Kopenhagen zu Aarhus. Wechsel/Aufstieg von niedrigeren ausländischen Ligen oder aus der Vereinslosigkeit oder B/Jugendteams in relevante A-Ligen: Leider niemand! Abgänge in niedrigere oder zu schwache Ligen oder vereinslos: Diese Kategorie betrifft 5 Spieler. Georg Teigl, bei Augsburg im letzten Herbst nicht mehr eingesetzt, wurde in die Zweite Bundesliga zu Eintracht Braunschweig verliehen und ist in dieser Gruppe der einzige, der weiterhin am Radar ist. Hannovers bisheriger dritter Tormann Samuel Sahin-Radlinger wurde in die nun zu schwache norwegische Liga (zu Brann Bergen) verliehen. Gar in der 4. deutschen Leistungsstufe (Regionalliga, Nordhausen) verschwindet Dino Medjedovic, der vom zyprischen Aris Limassol dorthin wechselt. Tomas Simkovic, der in der kasachischen Liga ohnehin nicht mehr verfolgt worden wäre, geht ins noch schwächere Litauen (Z. Wilna). Ähnliches gilt für Toni Tipuric - nach seinem Kurzgastspiel im rumänischen Chajna vereinslos, taucht er in Mazedonien unter (FC Shkupi). Rückkehrer aus A-Ligen nach Österreich: Diese Kategorie trifft auf 3 Spieler zu: Marco Meilinger, beim dänischen Aalborg nicht mehr gefragt, schafft es immerhin zu Altach. Auch die Rückkehr von Patrick Wessely aus der schwachen bulgarischen Liga (Septemvri Sofia) zu St. Pölten ist für den Spieler sicher nicht schlecht. Hingegen verschwindet Thomas Piermayr, zurück vom schwedischen Absteiger Eskilstuna, in der Regionalliga (Mitte, LASK Juniors Oö) Und hier die Legionäre: England (2.): Aleksandar Dragovic (26), Leicester City (Leihe) Christian Fuchs (31), Leicester City Sebastian Prödl (30), FC Watford Daniel Bachmann (23), FC Watford Marko Arnautovic (28), West Ham United Markus Suttner (30), Brighton & Hove Albion Moritz Bauer (26), Stoke City Kevin Wimmer (25), Stoke City Deutschland (4.) David Alaba (25), Bayern München Julian Baumgartlinger (30), Bayer Leverkusen Ramazan Özcan (33), Bayer Leverkusen Stefan Ilsanker (28), RB Leipzig Konrad Laimer (20), RB Leipzig Marcel Sabitzer (23), RB Leipzig Guido Burgstaller (28), Schalke 04 Michael Langer (33), Schalke 04 Alessandro Schöpf (24), Schalke 04 Kevin Danso (19), FC Augsburg Michael Gregoritsch (23), FC Augsburg Martin Hinteregger (25), FC Augsburg Florian Grillitsch (22), 1899 Hoffenheim Stefan Posch (20), 1899 Hoffenheim Robert Zulj (26), 1899 Hoffenheim Martin Harnik (30), Hannover 96 Valentino Lazaro (21), Hertha BSC Philipp Lienhart (21), SC Freiburg (Leihe) Marco Friedl (19), Werder Bremen (Leihe) Zlatko Junuzovic (30), Werder Bremen Florian Kainz (25), Werder Bremen Karim Onisiwo (25), Mainz 05 Russland (6.): Darko Bodul (29), Amkar Perm Türkei (10.): Tanju Kayhan (28), Göztepe Schweiz (12.): Thorsten Schick (27), BSC Young Boys Marco Djuricin (25), Grashopper Club Zürich (Leihe) Heinz Lindner (27), Grashopper Club Zürich Peter Tschernegg (25), FC St. Gallen Marc Janko (34), FC Lugano Niederlande (13.): Maximilian Wöber (20), Ajax Amsterdam Marko Kvasina (21), Twente Enschede Michael Liendl (32), Twente Enschede Tschechische Republik (14.): Andreas Ivanschitz (34), Viktoria Pilsen Griechenland (15.) Emanuel Sakic (27), Atromitos Athen Srdan Spiridonovic (24), Panionios Athen Kroatien (16.): Alexander Gorgon (29), HNK Rijeka Markus Pavic (22), NK Rudes Dänemark (17.): Martin Pusic (30), Aarhus GF Zypern (19.) Armin Gremsl (23), Doxa Katokopias Nils Zatl (25), Doxa Katokopias Daniel Sikorski (30), Pafos FC Polen (20.) Emir Dilaver (26), Lech Posen [Slowenien (30.): Stefan Savic (24), Olimpija Laibach] Südkorea (1. AFC) Richard Windbichler (26), Ulsan Hyundai Südafrika (5. CAF): Roland Putsche (26), Cape Town City USA (2. CONCACAF): Ismael Tajouri (23), New York City FC Daniel Royer (27), New York Red Bulls Im Blickfeld der führenden 10 Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielen im Frühjahr 2018 26 Österreicher, das sind gleich viele wie im Herbst 2017. Lukas Rotpuller (26), Real Valladolid, SPA Andreas Weimann (26), Derby County, ENG Christoph Knasmüllner (25), FC Barnsley, ENG Lukas Jäger (24), FC Nürnberg, DE Georg Margreitter (29), FC Nürnberg, DE Niklas Hoheneder (31), Holstein Kiel, DE Christian Gartner (23), MSV Duisburg, DE Marco Knaller (30), FC Ingolstadt, DE Stefan Kulovits (34), SV Sandhausen, DE Konstantin Kerschbaumer (25), Arminia Bielefeld (Leihe), DE Manuel Prietl (26), Arminia Bielefeld, DE Nikola Dovedan (23), FC Heidenheim, DE Philipp Hosiner (28), Union Berlin, DE Christoph Schösswendter (29), Union Berlin, DE Christopher Trimmel (31), Union Berlin, DE Sascha Horvath (21), Dynamo Dresden, DE Patrick Möschl (24), Dynamo Dresden, DE Georg Teigl (27), Eintracht Braunschweig (Leihe), DE Lukas Hinterseer (26), VfL Bochum, DE Kevin Stöger (24), VfL Bochum, DE Dominik Wydra (23), Erzgebirge Aue, DE Lukas Gugganig (23), Greuther Fürth, DE Phillipp Mwene (24), FC Kaiserslautern, DE Erwin Hoffer (30), KFCO Beerschot, BEL Rubin Okotie (30), KFCO Beerschot, BEL Muhammed Ildiz (26), Elazigspor, TUR
  4. Hier noch die Einsatzstatistik der drei Spieler, die eine gesamte Frühjahrs/Herbstsaison, also Ganzjahresmeisterschaft gespielt haben (Einsatzminuten : mögliche Einsatzminuten = Prozentsatz) Windbichler 2681/3420 = 78,4% Royer 2131/3330 = 64,0% Piermayr 1627/2700 = 60,4%
  5. Österreichische Fußballlegionäre Bilanz Herbst 2017 Die Herbstmeisterschaft ist beendet (in den Ländern mit Kalenderjahres-Meisterschaft, wie Schweden, Kasachstan, Südkorea und USA ist die Gesamtsaison fertiggespielt), daher Zeit für die Bilanz. Anmerkung: Ich verfolge nur Legionäre in den Top-30-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Stand Ende Dezember 2017) sowie in Top-10-A-Ligen anderer Kontinentalverbände (und Top-1 in Ozeanien) nach der dortigen Champions League-Berechnung. Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie in der Slowakei, Malta, Nordirland oder auch Hongkong, und B-Ligen wie in den Niederlanden, der Schweiz, Kroatien, Serbien, Slowenien und China, oder dritte oder andere noch schwächere Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden vierte Torhüter und Spieler, die eindeutig den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind. Neben der nationalen Meisterschaft kommen auch Champions League (CL) und Europa League (EL) in meine Bilanz, die nationalen Cupbewerbe nicht. Der Klammerausdruck neben dem Land des jeweiligen Vereins der Legionäre zeigt den Rang in der UEFA-Fünfjahreswertung und damit die Stärke der Liga in Europa an. Österreichs Bundesliga ist dort derzeit überraschend starker 11. Von den 61 Legionären mit A-Kader-Verträgen in ersten Ligen kamen in der Meisterschaft 55 zum Einsatz, das sind gleich um 10 mehr als im Frühjahr 2017 und natürlich ein neuer Allzeit-Rekord. 27 von ihnen und somit doch 49 Prozent spielten allerdings in schwächeren Ligen als es die österreichische ist (von den außereuropäischen Ligen, wo Österreicher spielen, sind wohl alle schwächer). Ein Grenzfall ist Robert Zulj (25), Hoffenheim, DE, der in der Meisterschaft nicht, aber in der EL wenigstens 1x in 6 Spielen (von Beginn an und ausgetauscht) zum Einsatz kam (als man schon ausgeschieden war). Er hat sich mit dem Wechsel in die Erste Bundesliga eventuell übernommen. In der Frühjahrssaison nicht zum Einsatz kamen außer Zulj folgende 5 Spieler: Georg Teigl (Augsburg), sowie (erwartungsgemäß) die Torhüter Daniel Bachmann (Watford), Michael Langer (Schalke), Ramazan Özcan (Leverkusen) und Samuel Sahin-Radlinger (Hannover). Die im Herbst 2017 eingesetzten Feldspieler haben immerhin 80 Tore geschossen. Sozusagen Führender der Torschützenliste ist Royer mit 10 Toren vor Gregoritsch mit 8 und Burgstaller mit 7. Und das ist die Bilanz der übrigen 55 eingesetzten Spieler, wobei der Klammerausdruck neben dem Land die Platzierung in der 5-Jahreswertung der europäischen Ligen angibt. Österreich liegt dort derzeit am beachtlichen 11. Rang. Aleksandar Dragovic (26), Leicester City (Leihe), England (2.): Um Spielpraxis zu erhalten, verlieh Leverkusen den Nationalteamverteidiger an Leicester, wo er willkommen schien. Doch leider scheint das ein Irrtum zu sein, denn er wanderte sofort auf die Ersatzbank oder gar die Tribüne, und er kam erst in der letzten Runde (von 16 für ihn möglichen) wegen Personalmangels zum Einsatz, wenigstens von Beginn an, wurde ausgetauscht. Man kann nur hoffen, dass es besser wird, sonst könnte seine Karriere an einem Scheideweg stehen. Ohne viel Hilfe des serbisch-stämmigen Österreichers liegt der Verein nach Rang 12 im Vorjahr derzeit immerhin wieder auf Rang 8. Christian Fuchs (31), Leicester City, England (2.): Der routinierte Linksverteidiger absolviert nun seine dritte (und eine halbe) Saison bei den Foxes. Nach dem Sensationstitel in der ersten, der persönlich immer noch befriedigenden in der zweiten, bringt er zwar immer noch gute Leistungen, ist aber – vor allem nach einem Ausflug in die USA zur Geburt seines Kindes – nicht mehr ganz unumstritten,scheint zeitweise seinen Stammplatz verloren zu haben. Trotzdem ist die Statistik noch sehr gut mit 14 Einsätzen in 20 Runden, 13 von Beginn an und durchgespielt, 1x wurde er eingewechselt. Sebastian Prödl (30), FC Watford, England (2.): Der Langzeit-Legionär, nun die dritte Saison in Watford, ist bei dem Londoner Vororteklub durchaus angesehen, wurde doch sein Vertrag wieder (bis 2021) verlängert. Auf dem Spielfeld war er allerdings leider nur 9x in 20 Runden zu sehen, 7x von Beginn an, 6x über die volle Zeit, 1x wurde er ausgewechselt, und 2x kam er von der Bank. Hauptgrund dafür ist, dass er wieder einmal von Verletzungen geplagt war, aber echten Stammplatz in der Innenverteidigung hat er auch nicht. Watford ist jedenfalls bisher als 10. besser drauf als zum Ende der letzten Saison als 17. Markus Suttner (30), Brighton & Hove Albion, England (2.): Von einem deutschen Absteiger zu diesem englischen Aufsteiger – das ist noch einmal ein Karrierehöhepunkt für den mittlerweile routinierten Linksverteidiger. Er kam auch gut in die Meisterschaft hinein, stand in der Startelf. Nach einigen Runden saß er dann doch häufiger auf der Ersatzbank, auf seiner Position wird immer wieder rotiert. So kam er geborene Niederösterreicher auf bisher 11 Einsätze in 20 Runden, wobei er immer durchspielte. Sein Verein hält sich als 12. auch recht gut. Suttner gehört somit immer noch zu den bemerkenswerten Spielern unter den Legionären. Kevin Wimmer (25), Stoke City, England (2.): Bei dem Verteidiger wollte es auch zu Beginn dieser Saison bei Tottenham nicht klappen mit einem Startplatz unter den ersten Elf. Somit kam der Wechsel zu Mittelständler Stoke für ihn gerade recht. Dort ist der Oberösterreicher meist Stammspieler, als Innenverteidiger, machmal auch auf der linken Seite. Er spielte in 13 der für ihn möglichen 17 Spielen, 12x von Beginn an, 11x durch, wurde nur je 1x aus- und eingewechselt. Stoke liegt wie im Vorjahr am 13. Platz, muss sich ein wenig nach unten orientieren. Für Wimmer scheint es ein passender Verein zu sein. Marko Arnautovic (28), West Ham United, England (2.): Nach dem für österreichische Verhältnisse Rekordtransfer im Sommer zu den Londonern konnte der derzeit sicher beste Nationalteamstürmer nicht recht Fuß fassen. Verunsicherung, Krise des Klubs, Verletzungen, Krankheit und ein Ausschluss kamen zusammen. Aber nach einem Trainerwechsel lief es in den letzten Runden plötzlich wieder sehr gut für den Wiener mit serbischen Wurzeln. Er kam noch auf gute 16 Einsätze in 20 Runden,13x von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 8x ausgetauscht und auch 1x ausgeschlossen. 3x wurde er eingewechselt. In den letzten Runden traf er auch wieder, sodass er 5 geschossene Tore in seiner Bilanz aufweist. Wenn er in Form ist, ist er immer noch einer der besten Österreicher. West Ham geht es als derzeit 17. (Vorjahr 11.) nicht so gut. David Alaba (25), Bayern München, Deutschland (4.): Der erfolgreichste österreichische Fußballer in der Geschichte begann nun schon seine siebente durchgehende Saison beim deutschen Meister. Sein Können ist nach wie vor unbestritten, aber er hinkt doch schon seit einiger Zeit der Form, die er noch vor 2-4 Jahren hatte, ein wenig nach. Wegen zweier Verletzungspausen, aber auch wegen unterdurchschnittlicher Leistungen scheint zuletzt sogar sein Stammplatz in Frage zu stehen. In den 17 Runden wurde der Linksverteidiger 12x eingesetzt, nur 8x von Beginn an, spielte 7x durch, wurde 1x ausgewechselt und musste 4x von der Bank kommen, Er schoss 1 Tor. In der CL spielte er in 4 der 6 Begegnungen, immer von Beginn an, 3x durch, wurde 1x ausgetauscht. In der Meisterschaft liegen die Bayern schon wieder klar vorne. Marco Friedl (19), Bayern München, Deutschland (4.): Der Tiroler Verteidiger, seit er 10 Jahre alt ist bei den Bayern, wurde in dieser Saison in den A-Kader hochgezogen. Somit ist er eine große Hoffnung für den österreichischen Fußball. In einer der 17 Runden wurde er auch eingewechselt, und in der CL spielte er sogar eines der 6 Spiele durch. Man kann nur hoffen, dass er langsam in die Mannschaft eingebaut wird. Guido Burgstaller (28), Schalke 04, Deutschland (4.): Der Stürmer, nun bereits ein knappes Jahr auf Schalke, hat seinen kometenhaften Aufstieg vom Frühjahr mehr oder weniger bestätigt. Er spielte in 16 der 17 Runden, 11x von Beginn an, 6x durch, wurde je 5x aus- und eingewechselt. Und er schoss auch wieder 7 Tore. Der Kärntner hat damit viel dazu beigetragen, dass der Vorjahrszehnte heuer am 2. Platz in die Winterpause geht. Burgstaller gehört sicherlich zu den besten Stürmern aus Österreich. Alessandro Schöpf (24), Schalke 04, Deutschland (4.): Der Mittelfeldspieler ist schon ein Jahr länger als Burgstaller in Gelsenkirchen, aber seine zweite volle Saison begann wegen Verletzung (insgesamt die Hälfte der Saison) mit einem Rückschlag, denn er verlor dadurch seinen Stammplatz. So kam er nur auf 4 Einsätze in 17 Runden, 1x von Beginn an und ausgewechselt. 3x von der Bank.Hoffentlich erfängt er sich wieder im Frühjahr, denn seine Karriere schien davor nur bergauf zu gehen. Julian Baumgartlinger (29), Bayer Leverkusen, Deutschland (4.): In seinem zweiten Jahr in Leverkusen rückt der Nationalteam-Kapitän leider noch weiter weg von einem Stammplatz. In den bisherigen 17 Runden kam er zu 9 Einsätzen, 5x von Beginn an, spielte 3x durch, wurde 2x ausgewechselt, und musste 4x von der Bank kommen. Für einen Führungsspieler, der er sicher sein möchte, ist das doch recht wenig, und das Vertrauen ihn ihn eher gering. Trotzdem bleibt er sicher ein führender Legionär. Leverkusen geht es heuer als derzeit 4. (CL-Platz) weit besser als im Vorjahr (9.). Stefan Ilsanker (28), RB Leipzig, Deutschland (4.): In seinem bereits dritten Jahr in Leipzig ist der kampfkräftige Salzburger nach wie vor weitgehend Stammspieler beim amtierenden deutschen Vizemeister – wenn er nicht verletzt (oder gesperrt) ist, und diesmal war er mehrere Runden lang bedient. So kam er auf 10 Einsätze in 17 Runden, 8x von Beginn a, spielte 6x durch, wurde je 1x ausgetauscht und auch ausgeschlossen. 2x kam er von der Bank. In der CL, wo Leipzig ausschied und in der EL weitermachen muss, spielte er in 3 der 6 Begegnungen, 2x von Beginn an und durch, 1x eingewechselt. Insgesamt nach wie vor ein erfolgreicher und verlässlicher Spieler. Leipzig ist heuer bisher nur 5. Konrad Laimer (20), RB Leipzig, Deutschland (4.): Der offenbar so talentierte Mittelfeldspieler, den heuer der erste Auslandstransfer gleich zu Leipzig führte, hat seinen Durchbruch noch nicht ganz geschafft. Am Anfang noch in der Startelf, wurde er doch bald zu einem Ergänzungsspieler, wenn auch einem recht verlässlichen. Er kam auf 11 Einsätze in 17 Runden, 4x von Beginn an, spielte 1x durch, wurde 3x ausgetauscht und kam 7x von der Bank. In der CL wurde er in den 6 Spielen nur 1x eingewechselt. Laimer hat sicher das entsprechende Potential, aber er muss sich noch beweisen. Marcel Sabitzer (23), RB Leipzig, Deutschland (4.): Der Offensivspieler hat sich in seinem dritten Jahr in Leipzig immer mehr zu einem Leistungsträger mit Stammplatz entwickelt – bis er leider in der 12. Runde eine Schulterverletzung erlitt. Somit kam er auf 11 Einsätze in 17 Runden, immer von Beginn an, spielte 9x durch, wurde nur 2x ausgewechselt, und er schoss 2 Tore. In der CL machte er 5 von 6 Spielen mit, auch immer von Beginn an, spielte 4x durch und wurde 1x ausgewechselt. Hoffentlich kann er nach Ausheilung der Verletzung an seine Leistungen anschließen und auch im Nationalteam eine gute Rolle spielen. Heuer wurde der Steirer Spieler des Jahres unter den österreichischen Bundesligatrainern. Florian Grillitsch (22), 1899 Hoffenheim, Deutschland (4.): Mit dem Wechsel zum international spielenden Hoffenheim hofft Grillitsch einen weiteren Schritt in seiner Karriere zu machen. So ganz gelungen ist es ihm noch nicht. In den 17 Runden kam er nur 9x zum Einsatz (immerhin öfter gegen Ende der Herbstmeisterschaft), 5x von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 1x aus- und 4x eingewechselt. In der CL-Quali kam er (wie die anderen Österreicher bei Hoffenheim) nicht zum Einsatz, in der folgenden EL (wo man auch ausschied), spielte er in 3 der 6 Begegnungen, immer durch, und schoss 1 Tor. Der Teamspieler hat aber noch Luft nach oben. Hoffenheim, im Vorjahr noch 4., liegt momentan nur am 7. Platz. Stefan Posch (20), 1899 Hoffenheim, Deutschland (4.): Schon seit zwei Jahren in den Jugendmannschaften von Hoffenheim, wurde der Verteidiger heuer in den A-Kader hochgezogen. Und nach kurzer Zeit schaffte er es sogar aufs Spielfeld, womit er eine der erfreulichsten Neuerscheinungen im österreichischen Fußball ist. Er kam in 9 der 17 Meisterschaftsspiele zum Einsatz, immer von Beginn an, spielte 6x durch und wurde 3x ausgetauscht. In der EL spielte er in 4 der 6 Spiele, 3x von Beginn an, 2x durch, wurde je 1x aus- und eingetauscht. Wenn er so weiter macht, ist er wohl ein Teamkandidat. Kevin Danso (19), FC Augsburg, Deutschland (4.): Der Verteidiger mit ghanaischen Wurzeln ist ein weiterer Shootingstar unter den Legionären. Schon im Vorjahr von den Amateuren heraus zum Einsatz gekommen, ist er heuer im A-Kader gesetzt. Das gilt allerdings nicht für die Stammelf. Er kommt eher dann zum Einsatz, wenn ein anderer Innenverteidiger ausfällt. So kam er auf 8 Einsätze in 17 Runden, 7x von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 3x aus- und 1x eingewechselt. Und er machte sogar 1 Tor. Er spielt bereits im Nationalteam, bei Augsburg muss er sich weiter etablieren. Sein Verein ist heuer bisher recht guter 9. (im Vorjahr 13.). Michael Gregoritsch (23), FC Augsburg, Deutschland (4.): Der Wechsel vom HSV zu Augsburg brachte dem Teamstürmer nur Vorteile: Ein vergleichbares, heuer bisher besseres Team, und er ist voll anerkannt und hat weitgehend einen Stammplatz. In den 17 Runden kam er hervorragende 16x zum Einsatz, gleich 14x von Beginn an, spielte 8x durch, wurde 6x ausgewechselt, und musste nur 2x von der Bank kommen. Und er schoss gleich 8 Tore. Der Steirer ist in der deutschen Bundesliga im dritten Jahr endgültig voll angekommen. Martin Hinteregger (25), FC Augsburg, Deutschland (4.): Fraglos einer der besten Verteidiger Österreichs ist der geborene Kärntner grundsätzlich eine unumstrittene Stammkraft bei den Bayern. Dass er „nur“ 13x in 17 Runden eingesetzt wurde, davon 12x von Beginn an und immer durchgespielt, 1x eingewechselt, liegt daran, dass er zwischendurch recht gravierend verletzt war. Er ist im besten Fußballeralter und kann noch viel erreichen. Valentino Lazaro (21), Hertha BSC, Deutschland (4.): Der Offensivspieler ist eines der großen Talente in Österreich, wurde ursprünglich von Salzburg nur an die Herthaner verliehen, die ihn aber mittlerweile fix verpflichtet haben. Zu Beginn der Saison noch verletzt, spielte er sich langsam ins Team, und kommt mittlerweile auch regelmäßig zu Startelfeinsätzen. Insgesamt spielte er 11x in 17 Runden, 4x von Beginn an, 3x durch, wurde 1x ausgewechselt, und musste doch auch 7x von der Bank kommen. In der EL, wo man ausschied, spielte er in 4 der 6 Begegnungen, immer von Beginn an, 3x durch, und wurde 1x ausgewechselt. Er ist ja auch schon Nationalteamspieler und hat das Potential sich zu etablieren. Hertha, im Vorjahr 6., ist vorerst nur 10. Martin Harnik (30), Hannover 96, Deutschland (4.): Der routinierte Stürmer, der seine ganze Karriere in Deutschland verbracht hat, ging in der letzten Saison zum Zweiligist Hannover und stieg mit den 96ern auf. Er konnte zunächst seinen Stammplatz halten und einige Tore schießen. Doch seine Leistungen wurden schleichend weniger gut, sodass er in der letzten Phase öfter auf der Ersatzbank landete. Trotzdem hat der gebürtige Hamburger eine gute Bilanz mit 16 Einsätzen in 17 Runden, 12x von Beginn an, spielte 6x durch, wurde 6x aus- und 4x eingewechselt, und er schoss 6 Tore. Keine schlechte Leistung, ebenso wie von seinem Verein, der mit ausgeglichener Bilanz den 11. Platz hält. Philipp Lienhart (21), SC Freiburg (Leihe), Deutschland (4.): Der geborene Niederösterreicher ist der dritte neue aufstrebende österreichische Verteidiger in der Deutschen Bundesliga. Bisher im B-Team von Real Madrid, soll er durch eine Leihe A-Team-Erfahrung bekommen. Und das gelang von Beginn an. Lienhart war von der ersten Runde an Stammspieler. Leider hat er sich in der zweiten Saisonhälfte gleich zweimal verletzt. Somit kam er auf 10 Einsätze in 17 Begegnungen, immer von Beginn an, spielte 8x durch und wurde nur 2x ausgetauscht. In den 2 Spielen der EL-Quali, wo man ausschied, spielte er auch durch. Sein Verein, im Vorjahr 7., krebst allerdings heuer als 13. in der unteren Tabellenhälfte herum. Hoffentlich kommt Lienhart nach der Verletzung wieder stark zurück, dann wird er wohl ein Nationalteamspieler werden. Karim Onisiwo (25), Mainz 05, Deutschland (4.): Eineinhalb Jahre war der geborene Wiener mit nigerianischen Wurzeln anfangs der Saison nun in Mainz, doch dieses Spieljahr bringt einen Rückschlag für ihn. Von Beginn an nach einer Verletzung schon auf der Ersatzbank, verletzte er sich neuerlich und fiel langwierig aus. Somit kam der Stürmer nur auf ganze 2 Einwechslungen in 17 Runden. Ohne viel Hilfe von Onisiwo spielt Mainz wie im Vorfahr wiederum als 15. gegen den Abstieg. Zlatko Junuzovic (30), Werder Bremen, Deutschland (4.): Der mittlerweile sehr routinierte Mittelfeldmotor ist nun bereits fünfeinhalb Jahre in Bremen, einer der längstidenenden und damit sogar Kapitän der Mannschaft. Allerdings fehlte er häufig verletzt, vor allem mehrere Runden zu Beginn der Meisterschaft. Somit kam er auf nur 9 Einsätze in 17 Runden, 7x von Beginn an, spielte 5x durch, wurde je 2x aus- und eingewechselt. Obendrein steht sein Team als 16. nur auf dem Relegationsplatz (im Vorjahr war man wenigstens 8.). Es ist eine schwierige Saison für Junuzovic, um den es ja auch immer wieder Abwanderungsgerüchte gab. Florian Kainz (25), Werder Bremen, Deutschland (4.): In seiner zweiten Saison in Bremen hat es der Mittelfeldspieler geschafft, ein Teil des Teams zu werden – nicht immer in der Startelf, aber doch in jedem Spiel auf dem Platz. Er ist der einzige Feldspieler unter den Legionären, der in allen Meisterschaftsspielen in dieser Halbsaison zum Einsatz kam, also in allen 17 Runden. 9x spielte er von Beginn an, allerdings nur 2x durch und wurde 7x ausgewechselt. 8x kam er von der Bank. Er scheint aber nun in Bremen etabliert zu sein. Moritz Bauer (25), Rubin Kasan, Russland (6.): Der in der Schweiz geborene Verteidiger wurde erst mit der Einberufung zum Nationalteam Ende August 2017 endgültig (Fußball-) Österreicher. Davor hierzulande eher unbekannt, entpuppt er sich als verlässlicher rechter Verteidiger. In der vergangenen Saison wechselte er aus der Schweiz nach Russland, wo er seine zweite Saison spielt. Als Österreicher kann man ihn nur in 12 (der bisher 20) Runden werten. Davon spielte er in 10 Begegnungen und zwar immer durch. Er ist also durchaus Stammspieler und auf der Position einer der besten österreichischen Fußballer. Sein Verein liegt heuer als 9. ähnlich wie im Vorjahr (10.). Darko Bodul (28), Amkar Perm, Russland (6.): Der stets durch die Fußballwelt gewanderte Stürmer, hat in Russland einen Verein gefunden, bei dem er sich in der ersten Saison gut in Szene setzen konnte und daher logischerweise seinen Vertrag für eine weitere Saison erfüllt. Die verläuft allerdings nicht so erfolgreich wie die erste. Er hat weniger Einsätze als im ersten Jahr, vor allem zuletzt weniger von Beginn an, und hat auch nur 1 Tor geschossen. Immerhin spielte er in 17 der 20 Spiele, 10x von Beginn an, 7x durch, wurde 4x ausgewechselt und musste 7x von der Bank kommen. Als 13. kämpft der Verein gegen den Abstieg, im Vorjahr war man noch 10. Tanju Kayhan (28), Göztepe, Türkei (10.): Der geborene Wiener ist letztes Jahr mit diesem Verein aus Izmir aufgestiegen. Nun hat sich Göztepe bisher glänzend in der Süper Lig etabliert. Kayhan wanderte hingegen lange auf die Ersatzbank. Der Verteidiger gab nie auf und konnte sich in der letzten Phase der Herbstsaison doch noch in die Mannschaft spielen. Somit kommt er noch auf 6 Einsätze in 17 Runden, jeweils von Beginn an, 4x spielte er durch und wurde 2x ausgewechselt. Sein Verein liegt am hervorragenden 6. Platz, womit Kayhan endlich wieder bei einem starken Team im Einsatz ist. Thorsten Schick (27), BSC Young Boys, Schweiz (12.): Das zweite Jahr in Bern verläuft für den Mittelfeldspieler ähnlich wie das erste. Er ist ein geschätzter Kaderspieler, aber kaum in der Stammelf, sogar noch weniger als in der vergangenen Saison. Er kam in 12 der 19 Runden zum Einsatz, allerdings nur 2x von Beginn an und wurde beide Male ausgewechselt. 10x wurde er eingewechselt. Und er schoss 1 Tor. In der CL-Quali (4 Spiele) kam Schick nicht zum Einsatz, in der folgenden EL (auch ausgeschieden) spielte er in 5 der 6 Spiele, 2x von Beginn an,1x aus, und 3x eingewechselt. Nach Rang 2 im Vorjahr liegen die Young Boys derzeit sogar an der Tabellenspitze. Peter Tschernegg (25), FC St. Gallen, Schweiz (12.): Der zuvor in Österreich nicht sonderlich auffällige Mittelfeldspieler ist in St. Gallen eine Stammkraft. Er kam in 13 von 19 Runden zum Einsatz, 12x von Beginn an, wurde nur 3x aus- und 1x eingewechselt. Zwischendurch fehlte er nur verletzt oder gesperrt. Der Steirer könnte sich noch, wenn er sich weiter entwickelt, ans Nationalteam anklopfen. Sein Verein, im Vorjahr 7., liegt diesmal als 4. auf EL-Kurs. Marco Djuricin (25), Grashopper Club Zürich (Leihe), Schweiz (12.): Der geborene Wiener, der als einer der talentiertesten österreichischen Stürmer gilt, ist nun durch eine weitere Leihe aus Salzburg endlich wieder in einer konkurrenzfähigen Liga angekommen. Leider hat er in Zürich mit Verletzungen zu kämpfen, doch wenn er fit war, spielte er meistens. Das waren daher letztlich aber doch nur 8 Einsätze in 19 Runden, 6x von Beginn an, 1x durchgespielt, 5x aus- und 2x eingewechselt. Und er schoss 2 Tore. Sollte er in Zukunft verletzungsfrei bleiben, hat er noch die Chance, seine Karriere positiv zu gestalten. Die Grashoppers, im Vorjahr nur 8., sind heuer bisher wenigstens 6. Heinz Lindner (27), Grashopper Club Zürich, Schweiz (12.): Nach zwei erfolglosen Jahren in Deutschland, hat der Teamtorhüter nun einen Verein gefunden (wenn natürlich auch klarerweise in einer schwächeren Liga), bei dem er Stammkeeper ist und der ihm offenbar vertraut. Er hat in Zürich alle bisherigen 19 Begegnungen durchgespielt, und liegt damit natürlich an der Spitze der Einsatzstatistik aller Legionäre. Echte Weltklassetormänner hat Österreich derzeit keine, aber er dürfte derzeit doch der beste sein. Maximilian Wöber (19), Ajax Amsterdam, Niederlande (13.): Und noch ein aufstrebender neuer Verteidiger unter den Legionären, der sich nun bei dem niederländischen Spitzenklub versucht. Als Innen- oder auch linker Verteidiger kämpfte er sich über weite Strecken in die Startelf, war dann aber leider auch verletzt. So kam er auf 11 Einsätze in für ihn möglichen 16 Spielen, 9x von Beginn an, wobei er 4x durchspielte und 5x ausgewechselt wurde. 2 x kam er von der Bank. Und er machte sogar ein Tor. Ajax liegt wie im Vorjahr auf Rang 2. Marko Kvasina (21), Twente Enschede, Niederlande (13.): Es ist das erste Legionärsjahr für den talentierten Stürmer mit kroatischen Wurzeln. Leider spielte er in Enschede nur zu Beginn in der Stammelf, wechselte dann auf die Ersatzbank und kam, wenn überhaupt, nur in der Schlussphase aufs Feld. So kam er auf 10 Einsätze in 18 Runden, 3x von Beginn an, spielte 2x durch, wurde 1x aus-, aber 7x eingewechselt. Und er schoss kein Tor. Fraglich, ob er sich durchsetzen kann, noch dazu wo es dem Verein heuer schlecht geht und man nach Rang 7 im Vorjahr als 16. gegen den Abstieg kämpft. Michael Liendl (32), Twente Enschede, Niederlande (13.): Vom deutschen Zweitligaabsteiger schaffte es der routinierte Mittelfeldspieler doch noch in die erste niederländische Liga. Bei Twente war er auch weitgehend Stammspieler, allerdings nicht mehr in der Schlussphase der Herbstrunde. So kam er auf 14 Einsätze in für ihn möglichen 17 Spielen, 12x von Beginn an, spielte 8x durch, wurde 4x aus- und 2x eingewechselt. Er hat schon noch das Potential dazu beizutragen, dass der Verein wenigstens nicht absteigt. Andreas Ivanschitz (34), Viktoria Pilsen, Tschechische Republik (14.): Es sieht so aus, dass sich die (Auslands-) Karriere unseres längstdienenden aktiven Legionärs langsam dem Ende zuneigt. Denn in seiner zweiten Halbsaison beim tschechischen Vizemeister kam er kaum noch zum Einsatz. Er wurde in 16 Meisterschaftsrunden ganze 2x eingewechselt, und spielte auch in der CL-Quali und dann in den 8 Spielen der EL fast nicht (1x eingewechselt, Pilsen aufgestiegen). Pilsen dominiert die Meisterschaft als Tabellenführer klar, aber leider fast ohne Hilfe des Burgenländers. Marc Janko (34), Sparta Prag, Tschechische Republik (14.): Ganz ähnliches wie für Ivanschitz gilt für den ältesten Legionär. Nachdem sein Vertrag in Basel nicht verlängert wurde, schaffte der in diesem Herbst noch aktive Teamstürmer den Wechsel zu einem Traditionsklub in einer konkurrenzfähigen Liga, aber er wurde kaum eingesetzt. 5x in 16 Runden wurde er eingewechselt schoss dabei 1 Tor. In der EL-Quali, wo man ausschied spielte er beide Spiele,1x durch und 1x ausgewechselt. Sparta, im Vorjahr 3., enttäuscht als derzeit 5. Janko hat sich das wohl anders vorgestellt, auch seine Karriere scheint langsam auszulaufen. Srdan Spiridonovic (24), Panionios Athen, Griechenland (15.): Bei der Admira fühlte er sich nicht mehr wohl, so hat der Stürmer seine zweite Legionärs-Chance in seiner Karriere ergriffen, sich bei diesem guten griechischen Klub rasch akklimatisiert und stand meist in der Stammelf. Insgesamt kam er auf 10 Einsätze in für ihn möglichen 13 Runden. Er spielte 8x von Beginn an, 6x durch, wurde je 2x aus- und eingewechselt. Und er schoss 4 Tore. Er hat zweifellos Potential. Die Athener, im Vorjahr (nach Playoff) 4., sind momentan 6. Alexander Gorgon (29), HNK Rijeka, Kroatien (16.): Das zweite Jahr beim kroatischen Meister verläuft weder für den Klub noch für den Stürmer selbst ganz so hervorragend wie die vergangene Saison. Aber der Wiener ist, wenn er nicht offenbar verletzt war, nach wie vor Stammspieler und schießt seine Tore, nämlich bisher 6. In den 20 Meisterschaftsrunden kam er 14x zum Einsatz, immer von Beginn an, spielte 11x durch und wurde 3x ausgetauscht. In den 6 Spielen der CL-Quali spielte er immer von Beginn an, 2x durch und wurde 4x ausgetauscht, und schoss 1 Tor. In der folgenden EL, wo man auch ausschied, spielte er in 4 der 6 Begegnungen, auch immer von Beginn an, 3x durch, und wurde 1x ausgetauscht. Hier schoss er 1 Tor. Rijeka ist heuer bisher nur 4., praktisch ohne Chance auf die Titelverteidigung. Markus Pavic (22), NK Rudes, Kroatien (16.): Ein weiterer Spieler, der von der Admira wegwollte, landete bei diesem kroatischen Aufsteiger aus einer Zagreber Vorstadt. Dort spielte er rasch in der Stammmannschaft. In 14 der für ihn 19 möglichen Spielen kam der linke Verteidiger zum Einsatz, immer von Beginn an, spielte 13x durch und wurde nur 1x ausgewechselt. Der Verein ist allerdings abgeschlagen 10. und Letzter. Fraglich, ob diese Saison den Spieler weiterbringt. Martin Pusic (30), FC Kopenhagen, Dänemark (17.): Nach der Rückkehr aus den Niederlanden beim dänischen Stammklub nicht mehr gefragt, schaffte der seit 2014 hauptsächlich in Dänemark spielende routinierte Stürmer den Wechsel zum Meister. Dort kann er sich aber nicht recht durchsetzen, spielte in 6 der von für ihn möglichen 12 Partien, nur 1x von Beginn an und ausgewechselt, und kam 5x von der Bank, schoss kein Tor. Kopenhagen muss heuer als 6. sogar ums obere Playoff zittern. In der EL (aufgestiegen) machte Pusic 2 von für ihn möglichen 3 Partien, 1x von Beginn an und ausgetauscht, 1x eingewechselt. Marco Meilinger (26), Aalborg BK, Dänemark (17.): In seiner zweiten Saison in Dänemark ist der Mittelfeldspieler nicht mehr gefragt. In 19 Runden machte er nur zu Beginn 2 Spiele (1x von Beginn an und ausgewechselt, 1x eingetauscht), war sonst fast nie im Kader. Fast ohne ihn läuft es für den Verein eine Spur besser als im Vorjahr (momentan 7. statt 8.). Er ist wohl ein Wechselkandidat. Armin Gremsl (23), Doxa Katokopias, Zypern (19.): Von einem österreichischen Zweitligaabsteiger zu einem zyprischen Erstligaklub ist sicher kein schlechter Wechsel für den Torhüter. Noch dazu wo er sofort in der Stammelf spielte. Er absolvierte 16 der 17 Begegnungen, spielte 15x durch, und hat nur deshalb keine „weiße Weste“, weil er 1x ausgeschlossen und daher eine Runde gesperrt war. Der zyprische „Dorfklub“, im Vorjahr als 11. fast abgestiegen, spielt heuer als 6. sogar um einen Platz im oberen Playoff. Nils Zatl (25), Doxa Katokopias, Zypern (19.): Zusammen mit Gremsl hierher gewechselt, gilt für den Stürmer ganz ähnliches. Auch er ist bei Katokopias weitgehend Stammspieler. Er spielte in 15 der 17 Runden 14x von Beginn an, 10 durch wurde nur 4x aus- und 1x eingewechselt. Und er schoss 6 Tore. Vielleicht macht er in Zypern ja weiter auf sich aufmerksam. Daniel Sikorski (30), Pafos FC, Zypern (19.): Der Stürmer, der seit Jahren durch eher schwächere europäische Ligen tingelt, landete heuer in Zypern bei diesem Aufsteiger. Leider kann er sich hier nur wenig durchsetzen. Er kam nur in 8 von 17 Spielen zum Einsatz, 3x von Beginn an und durchgespielt und 5x nur von der Bank. Und er schoss auch nur 1 Tor. Der Verein liegt an guter 8. Stelle, aber für den polnisch-stämmigen Sikorski könne es besser laufen. Dino Medjedovic (28), Aris Limassol, Zypern (19.): Zuletzt in der mazedonischen Liga, fand der bosnisch-stämmige Stürmer eine Chance bei diesem Klub in Zypern. Anfangs in der Startelf, landete er aber dann meist auf der Ersatzbank. Er kam in 10 der 17 Spiele zum Einsatz. 3x von Beginn an, spielte 2x durch, wurde 1x ausgewechselt und musste 7x von der Bank kommen. Er schoss 1 Tor. Aris kämpft als 13. und Vorletzter gegen den Abstieg. Emir Dilaver (26), Lech Posen, Polen (20.): Nach drei Jahren in Ungarn, spielt der einst als Talent geltende Verteidiger nun in der etwas stärkeren polnischen Liga bei einem Spitzenteam, denn der Vorjahrsdritte spielt heuer als bisher Zweiter um den Titel. Der bosnisch-stämmige Dilaver ist dort Stammkraft, spielte in 19 der 21 Runden, immer von Beginn an und durch, kam nur 1x von der Bank. Und er machte auch ein Tor. In den 6 Spielen der EL-Quali (ausgeschieden) spielte er 4x, von Beginn an,3x durch und 1x ausgetauscht. Toni Tipuric (27), Concordia Chiajna, Rumänien (21.): Der bosnisch-stämmige Verteidiger spielte die ersten 8 der für ihn möglichen 22 Runden beim Aufsteiger durch. Oder viel mehr, er spielte in den nur acht möglichen Spielen, denn danach wurde sein Vertrag nach einem Trainerwechsel gelöst, sodass er nun vereinslos ist. Eine schwierige Situation für ihn. Ohne Tipuric hält sich der Verein als 10. ganz gut. Thomas Piermayr (28), AFC Eskilstuna, Schweden (22.): Der schon im Abseits stehende Mittelfeldspieler kam für diese Saison in der recht schwachen schwedischen Liga bei einem Aufsteiger unter. Für ihn persönlich lief die Saison wohl akzeptabel mit 24 Einsätzen in 30 Runden, davon 18 von Beginn an, wobei er 11x durchspielte, 7x aus- und 6x eingewechselt wurde. Die Statistik wird natürlich etwas durch den letzten Platz und Abstieg seines Vereins entwertet. Piermayr wird wohl wieder einen neuen Klub suchen. Patrick Wessely (23), Septemvri Sofia, Bulgarien (24.): Nach Vertragsende bei der Admira ist der linke Verteidiger spät im Oktober noch zu diesem Aufsteiger in der bulgarischen Liga gewechselt, weil es offenbar nichts besseres für ihn gab. Er hat wenigstens teilweise Spielpraxis erhalten, wurde in 4 der für ihn möglichen nur 7 Spielen eingesetzt, immer von Beginn an, spielte 3x durch und wurde 1x ausgewechselt. Als 10. hält sich sein Verein brav. Tomas Simkovic (30), FK Aktobe, Kasachstan (27.): Im Sommer wechselte der Mittelfeldspieler etwas überraschend zu diesem heuer etwas schwächeren Ligakonkurrenten seines bisherigen Vereins Tobol, wo er sich aber schnell integrierte und dazu beitrug, dass wenigstens der lange mögliche Abstieg vermieden wurde. Aktobe wurde heuer 9. (im Vorjahr allerdings 6.), und Simkovic spielte in 12 von für ihn möglichen 18 Spielen, immer von Beginn an, 10x durch, wurde 2x ausgewechselt und schoss gute 5 Tore, fehlte anscheinend nur, wenn er verletzt war. Die Vertragssituation ist unklar, er scheint sich aber in dem Land wohl zu fühlen. Stefan Savic (23), Olimpija Laibach, Slowenien (30.): Nachdem er sich in den Niederlanden nicht durchsetzen konnte, wechselte der nun meist im offensiven Mittelfeld eingesetzte gebürtige Salzburger in eine Liga unterhalb der Top-20. Beim slowenischen Hauptstadtklub ist er nun immerhin meist Stammspieler. In 17 von 18 Spiele wurde er eingesetzt, 15x von Beginn an,spielte 13x durch, wurde je 2x aus- und eingewechselt. Und er schoss auch 3 Tore. Die Laibacher, im Vorjahr 3., kämpfen als 2. um den Titel mit. Richard Windbichler (26), Ulsan Hyundai, Südkorea (1. AFC): Der Verteidiger hat sein Abenteuer in dem für einen Österreicher sicher exotischen Fußballland gut bestanden. Er war weitgehend unbestrittener Stammspieler, fehlte offenbar nur einige Male wegen Verletzung. Er kam auf 30 Einsätze in 38 Runden, immer von Beginn an, spielte hervorragende 29x durch, und wurde nur 1x ausgewechselt. Und er machte sogar 2 Tore. Der Verein erreichte wie im Vorjahr Rang 4. Durch den Cupsieg und damit Qualifikation für die AFC CL ist die Saison aber jedenfalls erfolgreich abgeschlossen worden. Windbichlers Vertrag läuft aus, es gibt aber eine Option auf ein weiteres Jahr. Daniel Royer (27), New York Red Bulls, USA, (2. CONCACAF): Eineinhalb Saisonen hat der Stürmer nun bei RB gespielt,und er hat sich heuer zu einem absoluten Stammspieler, ja sogar Goalgetter entwickelt. Wenn da nur nicht wieder eine Verletzung seinen Erfolgslauf unterbrochen hätte. So kam er auf 29 Einsätze in 37 Spielen, davon sehr gute 26 von Beginn an. Er spielte 13x durch, wurde 13x ausgewechselt und kam 3x von der Bank. Er schoss 14 Tore, davon gleich 10 im Herbst, womit er in dieser Halbsaison österreichischer „Torschützenkönig“ unter den Legionären ist. Der Verein war allerdings nicht sehr erfolgreich: nur Rang 6 in der Ostgruppe, und wie im Vorjahr im Viertelfinale der Playoffs ausgeschieden. Sein Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Roland Putsche (26), Cape Town City, Südafrika (6. CAF): Das zweite Jahr für den Mittelfeldspieler bei dem neuen Spitzenklub aus Kapstadt, und ähnlich wie im ersten Jahr spielt er häufig, aber nicht ständig (verletzt?) in der Startelf. Er kam auf 9 Einsätze in bisher 15 Spielen, 8x von Beginn an, spielte 6x durch, wurde 2x aus- und 1x eingewechselt, und schoss 1 Tor. Offenbar fühlt er sich aber in diesem Land wohl. Die Citizens, im Vorjahr 3., sind heuer bisher sogar 2. Von den 26 Legionären im Blickfeld der führenden 10 Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielten im Herbst 2017 21 Österreicher, das sind um 6 weniger als im Frühjahr 2017. Nicht zum Einsatz kamen Michael Madl (Fulham), Lukas Jäger (Nürnberg), sowie die Torhüter Ivan Lucic (Bristol), Marco Knaller (Ingolstadt) und Michael Gspurning (U.Berlin), der nun seine Karriere beendete. Die Zahl hinter dem Verein bedeutet hier dessen Rang in der Meisterschaft: Andreas Weimann (26), Derby County (2.), ENG: Der ehemalige Nationalteamstürmer muss seit Sommer 2015 sein Brot in der zweiten englischen Liga verdienen, mit Ausnahme einer Halbsaison bei diesem Verein. Aber heuer ist er doch weiterhin im Blickfeld. In den 25 Runden spielte er 20x, davon 16x von Beginn an, spielte 6x durch, wurde 10x ausgewechselt und musste 4x von der Bank kommen. Er schoss (nur?) 2 Tore. Derby kämpft um den Aufstieg, vielleicht spielt der Wiener ja doch wieder einmal erstklassig. Arnel Jakupovic (19), FC Empoli (3.), ITA: Nach dem Abstieg bekam dieser Hoffnungsträger unter den Legionären endgültig einen Profivertrag für das A-Team. Doch leider konnte er sich dann kaum durchsetzen. In den bisherigen 21 Runden wurde er nur ganze 4x in der Schlussphase eingewechselt. Bleibt nur die Hoffnung, dass er sich im Frühjahr doch noch durchsetzt. Niklas Hoheneder (31), Holstein Kiel (2.), DE: Der Innenverteidiger ist mit Kiel aufgestiegen, konnte sich aber in der bisher sensationellen Zweitligasaison nicht (mehr) durchsetzen. Er kam auf nur 3 Einwechslungen in 18 Runden. Georg Margreitter (29), FC Nürnberg (3.), DE: Schon die dritte Saison in Nürnberg, behielt der Innenverteidiger zumindest am Beginn der Saison seinen Stammplatz und eroberte ihn am Ende wieder zurück. Somit schlagen sich 11 Einsätze in 18 Runden zu Buche, 10 von Beginn an und durchgespielt, 1x eingewechselt. Und er machte auch ein Tor. Somit ist er nun bis auf weiteres im Aufstiegskampf voll dabei. Stefan Kulovits (34), SV Sandhausen (5.) , DE: Schon die fünfte Saison für den defensiven Mittelfeldspieler, und er begann sie als Kapitän. Es sollte bisher die beste von Sandhausen in der Geschichte werden, doch leider hatte der Wiener gleich zweimal langfristiges Verletzungspech, sodass er nur auf 5 Einsätze in 18 Runden kam, immer von Beginn an, 3x durchgespielt, 2x ausgewechselt. Hoffentlich erfängt er sich noch einmal. Philipp Hosiner (28), Union Berlin (6.), DE: Die zweite Saison in Berlin für den Stürmer mit der bewegten Geschichte, doch leider ist es in diesem Herbst eine hauptsächlich auf der Ersatzbank gewesen. Er spielte nur in 8 von 18 Spielen, 1x von Beginn an und ausgewechselt und kam auch nur 7x von der Bank. Er blieb auch ohne Tor. Schade. Christoph Schösswendter (29), Union Berlin (6.), DE: Die erste Legionärssaison für den Innenverteidiger in relativ hohem Fußballeralter. Es hat ihm kaum etwas gebracht, denn er kam nur zu 2 Einsätzen in 18 Runden, davon 1x von Beginn an und ausgewechselt und 1x eingetauscht. Dürfte kaum eine Zukunft in Berlin haben. Christopher Trimmel (30), Union Berlin (6.), DE: Es ist die vierte Saison für den nun schon routinierten Außenverteidiger, und er ist und bleibt eine wichtige Stammkraft. Er spielte in 16 von 18 Runden, und das immer durch. Und er schoss auch 1 Tor. Er ist wohl ein eher unterschätzter, aber starker österreichischer Legionär. Konstantin Kerschbaumer (25), Arminia Bielefeld (Leihe) (9.), DE: Der Mittelfeldspieler wurde von Brentford hierher verliehen, und in Bielefeld bekommt er tatsächlich wieder Spielpraxis. Er spielte in 16 von 18 Begegnungen, davon 14x von Beginn an, 8x durch, wurde 6x ausgewechselt und musste nur 2x von der Bank kommen. Und er schoss 5 Tore. Scheint eine persönlich erfolgreiche Saison zu werden. Manuel Prietl (26), Arminia Bielefeld (9.), DE: Die zweite Saison für den steirischen defensiven Mittelfeldspieler bei diesem Verein, und er ist voll in das Team integriert. Er spielte in 17 der 18 Runden, und das immer über die gesamte Spielzeit. Er hat damit eine der besten Bilanzen aller Legionäre. Sein Vertrag wurde schon verlängert. Sascha Horvath (21), Dynamo Dresden (11.), DE: Der offensive Mittelfeldspieler suchte eine neue Herausforderung in der 2. deutschen Liga, doch hat er es bisher nicht geschafft, sich in die Stammelf zu spielen. Er kam nur auf 5 Einsätze in 18 Runden, 3 von Beginn, spielte 1x durch, wurde je 2x aus- und eingewechselt und schoss 1 Tor. Patrick Möschl (24), Dynamo Dresden (11.), DE: Er ist der zweite Österreicher, der aus der 1. österreichischen Liga zu Dresden ging, und er ist wenigstens etwas erfolgreicher als Horvath. Der Rechtsaußen kam auf 11 Einsätze in 18 Runden, 6 von Beginn an, spielte aber nur 2x durch, wurde 4x ausgewechselt und kam 5x von der Bank. Er schoss auch (nur) 1 Tor. Lukas Hinterseer (26), VfL Bochum (12.), DE: Er ging nach dem Abstieg mit Ingolstadt zu diesem Ligakonkurrenten. Hier ist er zumindest Stammspieler, der in 16 der 18 Runden eingesetzt wurde, davon 15x von Beginn an, wobei er 10x durchspielte, nur 4x ausgetauscht, 1x auch ausgeschlossen und 1x eingewechselt wurde. Und er schoss 5 Tore. Persönlich den Umständen entsprechend eine erfolgreiche Saison. Kevin Stöger (24), VfL Bochum (12.), DE: Der Mittelfeldspieler, der als großes Talent galt, muss sich nun schon einige Jahre mit der 2. deutschen Liga begnügen, nun das zweite Jahr in Bochum. Hier ist er aber heuer, erholt von einer langen Verletzung, Stammspieler, mit 14 Einsätzen in 18 Runden, davon 13 von Beginn an, spielte 12x durch, wurde 1x ausgeschlossen und fehlte 3 Runden gesperrt. 1x wurde er eingewechselt. Und er schoss 2 Tore. Hat sicher noch das Potential für höheres. Dominik Wydra (23), Erzgebirge Aue (13.), DE: Eine persönlich erfolgreiche erste Saison für den geborenen Wiener, der hier meist als Innenverteidiger spielt. Er machte 17 der 18 bisherigen Spiele und spielte dabei immer durch. Und er schoss auch 1 Tor. Man wird ihn karrieremäßig noch auf der Rechnung haben müssen. Nikola Dovedan (23), FC Heidenheim (15.), DE: Die erste Legionärssaison verläuft für den Stürmer insgesamt recht erfolgreich. Er kam bei dem heurigen Abstiegskandidaten in 15 der 18 Runden zum Einsatz, davon 8x von Beginn an, spielte 7x durch, wurde 1x aus- und 7x eingewechselt, wobei die Einsatzstatistik allerdings immer mehr nach unten zeigt. Er schoss auch nur 1 Tor. Lukas Gugganig (22), Greuther Fürth (17.), DE: Das zweite Jahr in Fürth, das überraschend gegen den Abstieg spielen muss, wurde der Defensivspieler zunächst kaum eingesetzt, schaffte es aber in den letzten Runden doch noch in die ersten Elf. So kam er noch auf 10 Einsätze in 18 Runden, 7x von Beginn an, spielte 6x durch, wurde 1x aus- und 3x eingewechselt. Phillipp Mwene (23), FC Kaiserslautern (18.), DE: Der Defensivspieler auf der rechten Seite war im ersten Jahr bei den Lauterern ein Shootingstar, und ist auch heuer weitgehend Stammspieler. Er spielte in 17 der 18 Runden, 15x von Beginn an, 13x durch, wurde je 2x aus- und eingewechselt. Leider ist sein Verein als abgeschlagener Letzter in der Krise. Erwin Hoffer (30), KFCO Beerschot (1. Erste Periode, Playoff-Platz fix, 5. in 2. Periode), BEL: In für ihn möglichen 14 Spielen kam der routinierte Stürmer 13x zum Einsatz, davon 8x in der Startelf, spielte 7x durch, wurde 1x ausgewechselt, und er musste 6x von der Bank kommen. Er schoss 4 Tore. Er scheint hier noch mal ganz gut Leistung abrufen zu können. Jakob Jantscher (29), Caykur Rizespor (3.), TUR: Er blieb nach dem Abstieg bei diesem Verein, aber es zahlte sich im wahrsten Sinn des Wortes nicht aus, denn er kam nur in einer von 17 Runden (von Beginn an und ausgewechselt) zum Einsatz. Oder eigentlich waren es nur 14 Runden, denn nachdem sein Gehalt eingefroren worden war, löste er Anfang Dezember den Vertrag und ist nun vereinslos. Muhammed Ildiz (26), Gaziantepspor (18.), TUR: Der Mittelfeldspieler blieb dem Verein trotz Abstieg für eine vierte Saison von Beginn an treu. Er kam in 17 Runden 9x zum Einsatz, 8x von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 4x aus- und 1x eingewechselt. Ob es bei dem Krisenklub eine Zukunft gibt, ist aber fraglich.
  6. In dieses Posting kommen Änderungen, die sich nach Ende des Sommertransferfensters 2017 ergeben haben oder bekannt wurden (die obige Aufstellung wird entsprechend geändert): In der Türkei hat Muhammed Ildiz bei Gaziantepspor nach dem Abstieg doch wieder einen Vertrag erhalten. Dafür wurde der Vertrag von Benjamin Fuchs bei Göztepe gelöst. Karim Sallam hat bei Alassiouty in Ägypten nach dem Aufstieg in die erste Liga doch keinen neuen Vertrag erhalten. Erwin Hoffer kam in Belgien bei Zweitligist Beerschot unter. Ende Oktober ging noch Patrick Wessely, vereinslos nach Vertragsbeendigung mit Admira, zum bulgarischen Klub Septemvri. Der angekündigte Wechselt von Edin Bahtic, vereinslos nach Vertragsbeendigung in Kapfenberg, zum slowenischen Krsko, war offenbar eine Agentur-Ente. Ist oben wieder korrigiert.
  7. Österreichische Fußballlegionäre Herbst 2017 Das Sommertransferfenster ist zu Ende, und wie immer, gibt es ein Update, was sich getan hat, und wo die Legionäre im nächsten halben Jahr spielen. In einigen Ländern gilt das Ende der Transferzeit mit Ende August 2017 nicht, bzw. gibt es Sonderregelungen, daher sind weitere Updates möglich. Anmerkung: Ich verfolge nur Legionäre in den Top-30-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Stand Ende August 2017) sowie in Top-10-A-Ligen anderer Kontinentalverbände (und Top-1 in Ozeanien) nach der dortigen Champions League-Berechnung. Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie in der Slowakei, Nordirland, Malta, oder auch Hongkong, und B-Ligen wie in der Schweiz, Kroatien, Serbien, Slowenien oder auch China oder andere noch schwächere oder dritte Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden Spieler, die aus den A-Kadern entlassen bzw. den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind. Im Herbst 2017 stellt Österreich - nach Stand der Dinge - 61 Legionäre mit Verträgen für A-Teams in ersten Ligen nach obiger Definition. Das ist eine enorme Steigerung um 11 Spieler gegenüber dem Frühjahr 2017 und natürlich wieder ein neuer Rekord. Davon sind allerdings 24 Spieler oder 39% in schwächeren Ligen beschäftigt, als es die (laut UEFA-5-Jahreswertung) österreichische Bundesliga als 12. ist (alle außer-europäische Ligen, wo Österreicher spielen, dürften schwächer sein). Zugänge aus Österreich: Aus Österreich in ausländische A-Ligen wechselten in diesem Transferfenster 10 Spieler. Die sportlich wertvollsten Transfers sind natürlich die beiden Wechsel von RB Salzburg in die Deutsche Bundesliga: Konrad Laimer zu Vizemeister RB Leipzig und Valentin Lazaro zu Hertha BSC. Bemerkenswert aber auch die beiden Wechsel in die niederländische Liga: Maximilian Wöber von Rapid zu Vizemeister Ajax Amsterdam und Marco Kvasina von Austria Wien zu Twente Enschede. Keine klare sportliche, aber wohl eine persönliche Steigerung sind die Wechsel der bei Admira offenbar nicht mehr sehr gefragten Srdan Spiridonovic zum griechischen Panionios Athen und Markus Pavic zum kroatischen Aufsteiger NK Rudes. Ähnlich ist wohl auch der Wechsel von Peter Tschernegg von Wolfsberg zum schweizerischen FC St. Gallen zu sehen. Da Armin Gremsl und Nils Zatl mit Horn aus der 2. Liga abgestiegen wären, ist ihr Wechsel zu einem Abstiegskandidaten in Zypern, Doxa Katokopias, auch positiv zu bewerten. Spät im Oktober wechselte noch der bei der Admira nicht mehr gefragte Patrick Wessely zum bulgarischen Aufsteiger Septemvri Sofia. Wechsel innerhalb der ersten ausländischen Ligen: In diese Kategorie fallen 14 Österreicher. Innerhalb der selben Liga sind natürlich die Transfers in der Deutschen Bundesliga von Bedeutung: Florian Grillitsch spielt nach dem Wechsel von Bremen zu Hoffenheim international, während Michael Gregoritsch nach dem Wechsel vom HSV zu Augsburg bei einem vergleichbaren Klub spielt. Der teuerste österreichische Transfer ist der von einem englischen Mittelständler zum anderen: Marko Arnautovic geht von Stoke zu West Ham. Kevin Wimmer konnte sich in England bei Tottenham kaum durchsetzen, sodass der Wechsel zum schwächeren Ligakonkurrenten Stoke nicht nachteilig ist. Ähnliches gilt für den leihweisen deutsch-englischen Wechsel von Aleksandar Dragovic, in Leverkusen wenig gefragt (er wurde in der heurigen Saison aber noch 1x eingewechselt), zu Leicester. Für Markus Suttner ist der Wechsel vom deutschen Absteiger Ingolstadt zum englischen Aufsteiger Brighton ein Erfolg. Nominell ein Aufstieg wäre auch der Wechsel von Michael Langer vom schwedischen Norrköping zum deutschen Schalke 04, aber er ist dort nur als dritter Tormann vorgesehen. Für den nun ältesten Legionär, Marc Janko, ist der Wechsel vom Schweizer Meister Basel zum Dritten der tschechischen Liga, Sparta Prag, auf dem Papier kein Abstieg. Ähnliches gilt für Teamtormann Heinz Lindner, mit dem Wechsel zum Schweizer Traditionsklub Grashoppers, da er bei Frankfurt nicht zum Einsatz kam. Martin Pusic geht nach der Rückkehr von Sparta Rotterdam (über seinen bisherigen Stammklub Midtjylland) zum dänischen Meister FC Kopenhagen und spielt somit international. Die weiteren Wechsel sind solche von „Globetrottern“ durch schwächere Ligen: Daniel Sikorski geht vom rumänischen Gaz Metan zum zyprischen Aufsteiger Pafos, hingegen wechselt Toni Tipuric genau dorthin, zum rumänischen Aufsteiger Concordia Chiajna (aus dem kroatischen Vinkovci); Stefan Savic, beim niederländischen Absteiger Kerkrade nicht gefragt, muss mit der schwachen slowenischen Liga vorlieb nehmen, immerhin beim Traditionsklub Olimpija Laibach. Innerhalb der kasachischen Liga schließlich wechselt Tomas Simkovic von Tobol zu Aktobe. Wechsel/Aufstieg von niedrigeren ausländischen Ligen oder aus der Vereinslosigkeit oder B/Jugendteams in relevante A-Ligen oder Nationswechsel zu Österreich: In dieser heterogenen Gruppe haben wir diesmal 13 Spieler. Aufsteiger in der deutschen Bundesliga mit Hannover, und damit der wertvollste Spieler in dieser Kategorie, ist Martin Harnik. Mit ihm steigt auch Samuel Sahin-Radlinger auf, aber der ist nur dritter Tormann. In der Türkei steigt Tanju Kayhan mit Göztepe auf. Den Sprung aus der zweiten Liga in die erste durch einen Wechsel haben folgende Spieler geschafft: in Deutschland Robert Zulj von Zweitligist Fürth zu Hoffenheim und Philipp Lienhart aus der dritten spanischen Liga von Real Madrids B-Team zu Freiburg (Leihe); und in den Niederlanden Michael Liendl vom deutschen Zweitligaabsteiger 1860 München zu Twente Enschede. Aus einer nicht verfolgten zu schwachen Liga in eine Top-30 Liga aufgestiegen sind Marco Djuricin mit dem leihweisen Wechsel aus Ungarn (über Stammklub RB Salzburg) zu Grashoppers in der Schweiz, ebenso wie Emir Dilaver vom selben ungarischen Klub (Ferencvaros) zu Lech Posen in Polen, und Dino Medjedovic aus Mazedonien (Shkendija) zum zyprischen Aris Limassol. Hoffnungsvoller als diese Spieler bezüglich einer großen Karriere sind natürlich die Spieler, die aus den B- und Jugendmannschaften in den A-Kader hochgezogen wurden. Das gilt vor allem für Marco Friedl bei Bayern München, aber vielleicht auch für Stefan Posch bei Hoffenheim. Wenn man so will fällt auch der Wechsel von Daniel Bachmann in England von Stokes B-Team in den A-Kader von Watford in diese Kategorie, aber er ist dort nur dritter Tormann. Schließlich haben wir mit Moritz Bauer einen Neo-Fußball-Österreicher, der ursprünglich aus der Schweiz kommt und beim russischen Rubin Kasan spielt. Abgänge in niedrigere oder zu schwache Ligen oder vereinslos oder Karriere beendet oder Nationswechsel zu anderem Land: Diese Kategorie trifft auf 10 Spieler zu. Nach wie vor verfolgt nach dem Abstieg in Top-10 Zweite Ligen werden Lukas Hinterseer nach dem Wechsel von Absteiger Ingolstadt zum VfL Bochum in Deutschland; Ivan Lucic, der im dänischen Aalborg nicht zum Zug kam, und nun bei Stammklub Bristol wohl wieder nur dritter Tormann ist; Arnel Jakupovic nach dem Abstieg mit Empoli in Italien; und Jakob Jantscher und Muhammed Ildiz nach dem Abstieg mit Rizespor bzw. Gaziantepspor in der Türkei. In die B-Teams verbannt wurden vorerst Veli Kavlak bei Besiktas in der Türkei (wegen seiner langwierigen Verletzung) und Marcel Ritzmaier bei PSV Eindhoven (nach Rückkehr von der dritten Leihe zu Absteiger Deventer). Aus den Niederlanden verabschiedet sich Fabian Gmeiner mit dem Wechsel von Absteiger Nijmegen zum B-Team des HSV in Deutschland. Ahmed Ildiz (Kasimpasa) hat mittlerweile für die türkische U-21 gespielt und gilt bis auf weiteres als Fußball-Türke. Der gute alte Alexander Manninger, letzte Saison bei Liverpool nicht mehr zum Einsatz gekommen, beendet seine Karriere. Rückkehrer aus A-Ligen nach Österreich: Diese Kategorie trifft auf 3 Spieler zu: Dominik Hofbauer wechselte vom polnischen Gdynia in die Erste Bundesliga zu St. Pölten, während Matthias Maak vom dänischen SönderjyskE nur zu Zweitligist Innsbruck geht, und Pirmin Strasser nach der Rückkehr vom neuseeländischen Waitakere gar in der 4. Leistungsstufe (OÖ, Oedt) verschwindet. Und hier die Legionäre: Deutschland (2.): David Alaba (25), Bayern München Marco Friedl (19), Bayern München Stefan Ilsanker (28), RB Leipzig Konrad Laimer (20), RB Leipzig Marcel Sabitzer (23), RB Leipzig Florian Grillitsch (22), 1899 Hoffenheim Stefan Posch (20), 1899 Hoffenheim Robert Zulj (25), 1899 Hoffenheim Valentino Lazaro (21), Hertha BSC (Leihe) Philipp Lienhart (21), SC Freiburg (Leihe) Zlatko Junuzovic (30), Werder Bremen Florian Kainz (24), Werder Bremen Guido Burgstaller (28), Schalke 04 Michael Langer (32), Schalke 04 Alessandro Schöpf (24), Schalke 04 Julian Baumgartlinger (29), Bayer Leverkusen Ramazan Özcan (33), Bayer Leverkusen Kevin Danso (19), FC Augsburg Michael Gregoritsch (23), FC Augsburg Martin Hinteregger (24), FC Augsburg Georg Teigl (26), FC Augsburg Karim Onisiwo (25), Mainz 05 Martin Harnik (30), Hannover 96 Samuel Sahin-Radlinger (24), Hannover 96 England (3.): Marko Arnautovic (28), West Ham United Aleksandar Dragovic (26), Leicester City (Leihe) Christian Fuchs (31), Leicester City Kevin Wimmer (24), Stoke City Daniel Bachmann (23), FC Watford Sebastian Prödl (30), FC Watford Markus Suttner (30), Brighton & Hove Albion Russland (6.): Moritz Bauer (25), Rubin Kazan Darko Bodul (28), Amkar Perm Türkei (10.): Tanju Kayhan (28), Göztepe Niederlande (11.): Maximilian Wöber (19), Ajax Amsterdam Marko Kvasina (20), Twente Enschede Michael Liendl (31), Twente Enschede Griechenland (13.) Srdan Spiridonovic (23), Panionios Athen Tschechische Republik (14.): Andreas Ivanschitz (33), Viktoria Pilsen Marc Janko (34), Sparta Prag Schweiz (15.): Thorsten Schick (27), BSC Young Boys Peter Tschernegg (25), FC St. Gallen Marco Djuricin (24), Grashopper Club Zürich (Leihe) Heinz Lindner (27), Grashopper Club Zürich Kroatien (16.): Alexander Gorgon (28), HNK Rijeka Markus Pavic (22), NK Rudes Dänemark (17.): Martin Pusic (29), FC Kopenhagen Marco Meilinger (26), Aalborg BK Zypern (18.) Dino Medjedovic (28), Aris Limassol Armin Gremsl (23), Doxa Katokopia Nils Zatl (25), Doxa Katokopias Daniel Sikorski (29), Pafos FC Polen (20.) Emir Dilaver (26), Lech Posen Rumänien (21.): Toni Tipuric (27), Concordia Chiajna Schweden (23.): Thomas Piermayr (28), AFC Eskilstuna Bulgarien (24.): Patrick Wessely (23), Septemvri Sofia Kasachstan (28.): Tomas Simkovic (30), FK Aktobe Slowenien (30.): Stefan Savic (23), Olimpija Laibach Südkorea (1. AFC) Richard Windbichler (26), Ulsan Hyundai USA (2. CONCACAF): Daniel Royer (27), New York Red Bulls Südafrika (6. CAF): Roland Putsche (26), Cape Town City Im Blickfeld der führenden 10 Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielen im Herbst 2017 26 Österreicher, das sind um 4 weniger als im Frühjahr 2017. Marco Knaller (30), FC Ingolstadt, DE Michael Gspurning (36), Union Berlin, DE Philipp Hosiner (28), Union Berlin, DE Christoph Schösswendter (29), Union Berlin, DE Christopher Trimmel (30), Union Berlin, DE Sascha Horvath (21), Dynamo Dresden, DE Patrick Möschl (24), Dynamo Dresden, DE Nikola Dovedan (23), FC Heidenheim, DE Lukas Gugganig (22), Greuther Fürth, DE Lukas Hinterseer (26), VfL Bochum, DE Kevin Stöger (24), VfL Bochum, DE Stefan Kulovits (34), SV Sandhausen, DE Lukas Jäger (23), FC Nürnberg, DE Georg Margreitter (28), FC Nürnberg, DE Phillipp Mwene (23), FC Kaiserslautern, DE Dominik Wydra (23), Erzgebirge Aue, DE Konstantin Kerschbaumer (25), Arminia Bielefeld, DE Manuel Prietl (26), Arminia Bielefeld, DE Niklas Hoheneder (31), Holstein Kiel, DE Michael Madl (29), FC Fulham, ENG Andreas Weimann (26), Derby County, ENG Ivan Lucic (22), Bristol City, ENG Arnel Jakupovic (19), FC Empoli, ITA Erwin Hoffer (30), KFCO Beerschot, BEL Jakob Jantscher (28), Caykur Rizespor, TUR Muhammed Ildiz (26), Gaziantepspor, TUR
  8. Hier noch eine Statistik, die nur wenig lügt, nämlich die Einsatzstatistik (nur von Spielern, die im Herbst und Frühjahr der Saison 2016/17 beim selben Verein eingesetzt wurden). Bitte um Verständnis für Formatfehler. Hinteregger 2773/2970 = 93,3% Fuchs 3103/3420 = 90,7% Suttner 2736/3060 = 89,4% Ilsanker 2657/3060 = 86,8% Strasser 1493/1740 = 85,8% Sabitzer 2601/3060 = 85,0% Ritzmaier 2417/2880 = 83,9% Alaba 2508/3060 = 82,0% Junuzovic 2497/3060 = 81.6% Prödl 2772/3420 = 81,0% Arnautovic 2725/3420 = 79,7% Bodul 1901/2700 = 70,4% Meilinger 2119/3060 = 69,2% Hofbauer 1802/2610 = 69,0% Schöpf 2037/3060 = 66,6% Gorgon 1798/2790 = 64,4% Jantscher 1824/2880 = 63,3% Putsche 1641/2700 = 60,8% Grillitsch 1718/3060 = 56,1% Baumgartlinger 1563/3060 = 51,1% Schick 1628/3240 = 50,2% M. Ildiz 1331/3060 = 43,5% Gregoritsch 1303/3060 = 42,6% Dragovic 1257/2970 = 42,3% Janko 1212/3240 = 37,4% Hinterseer 952/3060 = 31,1% Onisiwo 912/3060 = 29,9% Teigl 659/3060 = 21,5% Maak 673/3240 = 20,8% Wimmer 356/3420 = 10,4% Kainz 300/3060 = 9,8% Lindner 174/3060 = 5,7% A. Ildiz 81/2970 = 2,4%
  9. Österreichische Fußballlegionäre Bilanz Frühjahr 2017 Die Frühjahrsmeisterschaft ist beendet (in den Ländern mit Kalenderjahres-Meisterschaft, wie Schweden, Kasachstan und USA sind wir damit erst mitten in der Saison), daher Zeit für die Bilanz. Anmerkung: Ich verfolge nur Legionäre in den Top-30-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Stand Ende Mai 2017) sowie in Top-10-A-Ligen anderer Kontinentalverbände (und Top-1 in Ozeanien) nach der dortigen Champions League-Berechnung. Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie in der Slowakei, Ungarn, Irland, Mazedonien, Montenegro, Nordirland, Malta, oder auch Hongkong, und B-Ligen wie in der Schweiz, Zypern, Schweden, Ägypten und China, oder dritte oder andere noch schwächere Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden vierte Torhüter (etwa Bachmann in England) und Spieler, die eindeutig den B-Teams zugeordnet sind. Neben der nationalen Meisterschaft kommen auch Champions League (CL) und Europa League (EL) in meine Bilanz, die nationalen Cupbewerbe nicht. Der Klammerausdruck neben dem Land des jeweiligen Vereins der Legionäre zeigt den Rang in der UEFA-Fünfjahreswertung und damit die Stärke der Liga in Europa an. Österreichs Bundesliga ist dort derzeit 15. Von den 51 Legionären mit A-Kader-Verträgen in ersten Ligen (einschließlich Arnel Jakupovic bei Empoli, der im Kader der Juniorenauswahl stand, aber gegen Ende der Meisterschaft im A-Team zum Einsatz kam) kamen in der Meisterschaft 45 zum Einsatz, das sind um 4 mehr als im Herbst 2016 und ein neuer Allzeit-Rekord. 13 davon spielten allerdings in schwächeren Ligen als es die österreichische ist (von den außereuropäischen Ligen, wo Österreicher spielen, sind wohl alle schwächer). Die 43 über die Gesamtsaison eingesetzten Feldspieler haben in der Saison 2016/17 (ohne Kalenderjahrmeisterschaften) ausgezeichnete 95 Tore geschossen. Torschützenkönig erneut Janko mit 13 Toren, vor Gorgon mit 12 und Burgstaller (nur im Frühjahr!) mit 9. In der Frühjahrssaison nicht zum Einsatz kamen 6 Spieler: Die Feldspieler Veli Kavlak (Besiktas, dauerverletzt, wird den Verein wohl verlassen oder gar seine Karriere beenden müssen), Stefan Savic (Kerkrade, Wechsel aus Kroatien im Winter hat sich somit nicht ausgezahlt), und Fabian Gmeiner (Nijmegen, bleibt somit bei einem einzigen Einsatz aus dem Herbst, wird wohl dort keine Zukunft haben, obwohl der Klub sogar absteigt), sowie die Torhüter Ramazan Özcan (Leverkusen, als Zweiergoalie erwartbar), Alexander Manninger (Liverpool, als Nummer Drei, wird seine Karriere beenden), und Ivan Lucic (Leihe im Winter von Bristol zu Aalborg war somit ein Fehlschlag). Und das ist die Bilanz der übrigen 45: David Alaba (25), Bayern München, Deutschland (2.): Der Linksverteidiger, der bei Bayern auch innen spielt (aber nicht im Mittelfeld...), ist und bleibt in immer noch jungen Jahren Österreichs erfolgreichster Fußballer, und das wohl für Generationen. Er holte in seiner (mit kurzer Unterbrechung) siebenten Saison den sechsten Meisterschaftstitel ab (wie im Vorjahr), und auch wenn man in der CL im Viertelfinale ausschied (Alaba spielte 9 der 10 Spiele durch), tut das seiner Leistung keinen Abbruch. Es war vielleicht wieder nicht die beste Saison seines Lebens, aber er war unumstrittener Stammspieler mit 32 Einsätzen in 34 Runden, 29 von Beginn, er spielte 24x durch, wurde 5x aus- und 3x eingewechselt, spielte in der Regel nur dann nicht durch, wenn er geschont wurde oder leicht verletzt war. Und er schoss auch heuer 4 Tore. Klarerweise hat er noch einen langen Vertrag bis 2021. Stefan Ilsanker (28), RB Leipzig, Deutschland (2.): Die Leistung des recht vielfältig einsetzbaren Defensivspielers kann gar nicht überschätzt werden. Mit Leipzig aufgestiegen, spielte der unscheinbare, aber wertvolle und kampfkräftige Salzburger eine wichtige Rolle bei der Erringung des überraschenden Vizemeistertitels mit CL-Qualifikation. Er spielte in 33 der 34 Runden, 29x von Beginn, davon gleich 28x durch, wurde nur 1x aus- und 4x eingewechselt, was wohl eine der besten Einsatzstatistiken der Liga ist. Dass er einen Vertrag bis 2020 erhielt, unterstreicht das Vertrauen, das der Verein in ihn hat. Marcel Sabitzer (23), RB Leipzig, Deutschland (2.): Für den Steirer gilt ähnliches wie für Ilsanker, nur dass er als Stürmer vielleicht noch exponierter ist. Auch noch in der 2. Liga mit Leipzig, konnte er seinen Stammplatz in dieser Saison festigen. Auch er spielte 32 von 34 Runden, davon ausgezeichnete 31x von Beginn an, spielte 22x durch, wurde nur 9x ausgewechselt und kam gar nur 1x von der Bank. Und er schoss immerhin 8 Tore. Er ist fraglos einer der besten Stürmer Österreichs, auch wenn er das im Nationalteam noch nicht so sehr zeigen kann. Auch er hat noch ewig – bis 2021 – Vertrag. Florian Grillitsch (21), Werder Bremen, Deutschland (2.): Der Mittelfeldspieler hat in der Jugend Werders den letzten Schliff bekommen und sich nun in seiner zweiten Saison im A-Team voll etabliert und ist weitgehend Stammspieler geworden. Er fehlte meist nur, wenn er verletzt war, was heuer leider über einige Runden vorkam. So spielte er in 23 von 34 Begegnungen, 21x von Beginn an, 10x durch, und wurde doch 11x ausgewechselt. 2 x kam er von der Bank. Und er schoss 2 Tore. Er ist so respektiert, dass er von CL-Teilnehmer Hoffenheim ab der nächsten Saison engagiert wurde. Werder schaffte heuer mit 3 Österreichern nach einer guten Frühjahrssaison immerhin Platz 8 (Vorjahr 13.) Zlatko Junuzovic (29), Werder Bremen, Deutschland (2.): Der verlässliche und gleichzeitig kreative Mittelfeldmotor hat nun 5 ½ Saisonen in Bremen hinter sich und entwickelt sich zum längstdienenden Spieler Werders. Er war heuer vor allem im Frühjahr schon zeitweise Kapitän und soll dieses Amt in der nächsten Saison ganz übernehmen. Dass sich Werder in der zweiten Saisonhälfte erfangen hat, ist sicher auch ihm, einem der besten österreichischen Legionäre, zu verdanken. Er spielte in 30 von 34 Runden, 28x von Beginn an, sehr gute 25x durch, wurde nur 3x aus- und 2x eingewechselt. Und er machte 4 Tore. Sein Vertrag läuft vorerst noch ein weiteres Jahr. Florian Kainz (24), Werder Bremen, Deutschland (2.): Mit großen Hoffnungen nach Bremen gegangen, pendelte der Mittelfeldspieler vorerst zwischen Ersatzbank und Tribüne. Im Frühjahr hat er sich nun zumindest auf ersterer etabliert und zu einer Art Joker entwickelt. Er spielte letztlich in 14 von 34 Runden, hauptsächlich im Frühjahr. Allerdings kam er nur 1x von Beginn an zum Einsatz und wurde ausgewechselt, und 13x eingetauscht. Immerhin machte er seine ersten 2 Tore als Legionär. Er hat an sich noch Vertrag bis 2020, man wird sehen, ob er in Bremen eine Zukunft hat. Guido Burgstaller (28), Schalke 04, Deutschland (2.): Der Stürmer ist der absolute Aufsteiger unter den Legionären, und das in einem schon nicht mehr ganz so jungen Fußballeralter. Im Winter aus der 2. Liga engagiert, wurde er zum Goalgetter und schoss in den 18 für ihn möglichen Ligaspielen, in denen er immer zum Einsatz kam, 9 Tore, womit er sich sogar auf Rang 3 der österreichischen Legionärswertung über die ganze Saison katapultierte (würde man seine 14 Zweitligatore vom Herbst dazuzählen, wäre er einsame Spitze). In 17 Runden spielte er von Beginn an, 5x durch, wurde 12x aus- und 1x eingewechselt. Schalke wurde allerdings nur enttäuschender 10. nach Rang 5 im Vorjahr. In der EL, wo man im Viertelfinale ausschied, spielte Burgstaller in 5 der 6 Frühjahrsbegegnungen, immer von Beginn an, 3x durch und 2x ausgewechselt, und er schoss auch hier 3 Tore. Er hat noch lange Vertrag bis 2020. Alessandro Schöpf (23), Schalke 04, Deutschland (2.): Ein Jahr länger auf Schalke, hat sich der Mittelfeldspieler auch schon gut in der Bundesliga etabliert, auch wenn er im Frühjahr nicht immer von Beginn an spielte und leider in der letzten Meisterschaftsphase verletzt war. Insgesamt kam er auf 28 Einsätze in 34 Spielen, 22 von Beginn an, spielte 17x durch, wurde 5x aus- und 6x eingewechselt, schoss auch sehr gute 6 Tore, sodass das eine hervorragende Bilanz ist. In der EL spielte er insgesamt in 10 der 12 Spiele, 6x von Beginn an, 2x durch, wurde je 4x aus- und eingewechselt. Und er schoss auch hier 1 Tor. Er hat noch Vertrag bis 2019. Heinz Lindner (26), Eintracht Frankfurt, Deutschland (2.): Es war klar, dass die nun offenbare Nummer 1 im Nationalteam bei Eintracht als Ersatztormann engagiert wurde. Das blieb er die ganzen 2 Jahre seines Vertrages, der nun ausläuft. In der Rückrunde kam er zu 2 Einsätzen in den 34 Runden, 1x durchgespielt, 1x ausgewechselt, und das nur wegen einer Roten Karte für den Stammkeeper. Ohne viel Lindner-Hilfe schaffte Frankfurt heuer immerhin Rang 11 nach dem Relegationsplatz 16 im vergangenen Jahr. Lindner wechselt offenbar zu Grashoppers Zürich. Julian Baumgartlinger (29), Bayer Leverkusen, Deutschland (2.): Im Frühjahr, und nach einem Trainerwechsel, spielte der Nationalteamkapitän häufiger als im Herbst, aber so ganz kam er bei dem neuen Verein wohl weder an seine eigenen Vorstellungen noch an seine Leistung beim Vorgängerklub Mainz heran. Insgesamt spielte der defensive Mittelfeldspieler in 22 der 34 Runden, davon 19x von Beginn an, 12x durch, wurde 7x aus- und 3x eingewechselt. In der CL schied man im Achtelfinale aus, wo Baumgartlinger noch 1x spielte, somit dort insgesamt auf 6 Einsätze in 8 Spielen kommt (3x durch, 3x eingewechselt). Letztlich keine befriedigende Saison, auch weil der Verein nach Rang 3 im Vorjahr heuer nur den sehr enttäuschenden 12 Platz belegte, aber er hat noch Vertrag bis 2020. Aleksandar Dragovic (26), Bayer Leverkusen, Deutschland (2.): Das für Baumgartlinger gesagte gilt für den Innenverteidiger, der in den letzten Jahren einer der besten Fußballer Österreichs war, in noch stärkerem Maß. Lange hatte er sich den Wechsel in eine starke Liga wie die deutsche gewünscht, aber bei Leverkusen konnte er die Leistungen von Kiew und Basel nicht bestätigen. Er spielte nur in 19 der für ihn möglichen 33 Runden, 15x von Beginn an, 12x durch, wurde 3x aus- und 4x eingewechselt. In den 2 Frühjahrs-CL-Spielen spielte er 1x durch, kommt damit nur auf 3 (durchgespielte) Einsätze in 8 Begegnungen. Ihm unterliefen ungewöhnlich viele Patzer in dieser Saison, und er wird sich steigern müssen, wenn er eine gute Zukunft in Leverkusen haben will. Vertrag hätte er noch lange bis 2021. Kevin Danso (18), FC Augsburg, Deutschland (2.): Mit dem plötzlich aufgestiegenen Talent mit ghanaischen Wurzeln hat Österreich wieder eine vielversprechende Alternative in der Verteidigung. Zunächst in England, und seit 2014 in Augsburg fußballerisch ausgebildet, war er eigentlich auch heuer bei den Junioren vorgesehen, aber für die letzten 12 der 34 Runden rückte er ins A-Team auf. In 7 Begegnungen spielte er auch, immer von Beginn an, 6x durch, wurde 1x ausgewechselt. Durch diese Leistungen erhielt er einen Profivertrag bis 2021. Ein klarer Aufsteiger der Saison. Martin Hinteregger (24), FC Augsburg, Deutschland (2.): Bei diesem Verein, zu dem er heuer wechselte, entwickelte sich der Kärntner zum derzeit wohl besten österreichischen Verteidiger. Er war von Beginn an unumstrittener Stammspieler in Augsburg, machte 31 der für ihn möglichen 33 Spiele, immer von Beginn an, spielte 30x durch, wurde nur 1x ausgewechselt, fehlte nur je einmal verletzt und gesperrt. Und er machte sogar 3 Tore. An seinen Leistungen gab es heuer nichts auszusetzen, trotzdem spielte der Verein gegen den Abstieg und wurde schließlich 13. (Vorjahr 12.). Er hat noch ein Jahr Vertrag. Georg Teigl (26), FC Augsburg, Deutschland (2.): In den vorangegangenen 2 ½ Jahren in der 2. deutschen Liga eher nur als Joker eingesetzt, war nicht davon auszugehen, dass er sich ab heuer bei einem Klub der 1. deutschen Bundesliga durchsetzen könnte. Ganz gelang ihm das auch nicht, aber unter den Bedingungen ist es schon bemerkenswert, dass er auch hier ein häufig genutzter Joker wurde, vor allem im Frühjahr. Er kam auf 17 Einsätze in 34 Runden, 4 von Beginn an, spielte 2x durch, wurde 2x ausgewechselt, und kam 13x von der Bank. Er ist vor allem auf der rechten Seite vielseitig einsetzbar und zumindest eine gute Ergänzung für jeden Kader. Ob er Stammspieler werden kann, ist sehr fraglich, aber wenn er mit seiner Rolle zufrieden ist, kann er seinen Vertrag (bis 2020) weiter erfüllen. Michael Gregoritsch (23), Hamburger SV, Deutschland (2.): Nachdem sich der Stürmer im zweiten Jahr beim HSV im Herbst sukzessive in die Stammelf gearbeitet hatte, warf ihn eine kurzzeitige Verletzung offenbar zurück, und er war im Frühjahr wieder hauptsächlich ein Joker. Insgesamt kam er auf doch gute 30 Einsätze in 34 Runden, davon 14 von Beginn an, spielte aber nur 2x durch, wurde 12 ausgewechselt und kam – besonders im Frühjahr – 16x von der Bank. Er schoss 5 Tore. Die Hamburger mussten als 14. hart gegen den Abstieg kämpfen (Vorjahr 10.). Gregoritsch ist sicher einer der talentiertesten österreichischen Stürmer, ob er sich ganz durchsetzen kann, wird sich zeigen müssen. Vertrag beim HSV hätte er bis 2019. Karim Onisiwo (25), Mainz 05, Deutschland (2.): Eigentlich hatte es der Stürmer, seit Jänner 2016 bei den Mainzern, schon sukzessive in die Stammelf geschafft, was ein toller Erfolg ist, wenn man in dem Alter aus den unteren Regionen der österreichischen Bundesliga in die deutsche wechselt. Dann ereilte ihn leider eine hartnäckige Verletzung (Ödem), die ihn aus der Bahn warf. Auch nach (scheinbarer?) Ausheilung schaffte er es kaum wieder aufs Spielfeld des A-Teams, im Frühjahr nur 3x. Somit kommt er insgesamt auf 16 Einsätze in 34 Runden, 10 von Beginn an, spielte 6x durch, wurde 4x aus- und 6x eingewechselt und schoss (im Herbst) 1 Tor. Mainz musste heuer als 15. hart gegen den Abstieg kämpfen (nach Rang 6 im Vorjahr). Wenn sich Onisiwo ganz erholt, kann er wieder eine Rolle in Mainz spielen, er hat jedenfalls Vertrag bis 2019. Lukas Hinterseer (26), FC Ingolstadt, Deutschland (2.): Der Stürmer beendete seine bereits dritte Saison bei den Bayern, die leider durch den 17. und vorletzten Platz, nach Rang 11 im Vorjahr) mit dem Abstieg endet. Hinterseer war in größerem Ausmaß als im Vorjahr nur ein Ergänzungsspieler, stand im Frühjahr nur einmal in der Startelf. Immerhin kommt er auf 28 Einsätze in 34 Runden, 20 davon allerdings durch Einwechslung. Nur 8x stand er in der Startelf, spielte 4x durch und wurde 4x ausgewechselt. Seine 3 Tore sind aus dem Herbst. Keine ideale Saison für ihn. Der Vertrag läuft aus, er wechselt zu Bochum. Markus Suttner (30), FC Ingolstadt, Deutschland (2.): Der linke Verteidiger war in seinem zweiten Jahr bei den Ingolstädtern ein absoluter Fixpunkt, um so bitterer ist der Abstieg. Er spielte in 31 der 34 Runden, immer von Beginn an, und ausgezeichnete 27 Runden durch, wurde nur 4x ausgewechselt, fehlte im Frühjahr nur wegen einer Sperre. Und er ist der Freistoßspezialist im Verein – im gelangen so 4 Tore.. Er gehört sicher zu den positiven Erscheinungen in diesem Jahr. Der Niederösterreicher, der noch ein Jahr Vertrag hat, kündigte an auch in der 2. Liga bei Ingolstadt zu bleiben. Kevin Wimmer (24), Tottenham Hotspur, England (3.): Die Bilanz des davor in Köln so starken Verteidigers bei den Spurs ist in der zweiten Saison leider noch schwächer als in der ersten, mit ganz wenigen Einsätzen, nämlich 5 in 38 Runden, 4x von Beginn an, 3x durchgespielt, je 1x aus- und eingewechselt. In den zwei EL-Spielen des Frühjahrs spielte er auch nicht. An dem sehr starken Innenverteidiger-Duo der Londoner kommt er einfach nicht vorbei, obwohl ihn der Verein angeblich sehr schätzt. Ohne viel Wimmer-Hilfe wurde Tottenham heuer Vizemeister und qualifiziert sich wieder für die CL, nach Platz 3 im Vorjahr. Wimmer hat noch Vertrag bis 2021, und es taugt ihm prinzipiell in England, aber sportlich wäre ein Wechsel (zurück zu Köln?) vielleicht überlegenswert. Christian Fuchs (31), Leicester City, England (3.): Persönlich lief für den Linksverteidiger die zweite Saison bei Leicester nicht viel schlechter als die erste. Er war wieder unumstrittener Stammspieler mit 35 Einsätzen in 38 Runden, bei denen er 34x von Beginn an spielte, ausgezeichnete 32x durch, sowie nur 2x aus- und 1x eingewechselt. Und er schoss heuer seine ersten 2 Tore in England. Voraussehbar konnte sein Verein den Sensationstitel vom letzten Jahr nicht verteidigen, wenn auch der heurige 12. Platz enttäuschend ist. In der CL schaffte man immerhin das Viertelfinale, wobei Fuchs in 9 der insgesamt 10 Spiele durchspielte. Er bleibt einer der besten Legionäre und hat noch 2 Jahre Vertrag in Leicester. Marko Arnautovic (28), Stoke City, England (3.): Unser momentan wichtigster Teamstürmer absolvierte heuer seine bereits vierte Saison bei den Potters. Wie auch in den Jahren davor ist er bei dem Mittelständler Stammspieler. Heuer kam er auf 32 Einsätze in 38 Runden, immer von Beginn an, er spielte 20x durch, wurde 11x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen, was eine längere Sperre verursachte, die ebenso wie immer wieder auftauchende kleine Verletzungen eine noch bessere Saisonstatistik verhinderten. Mit 6 geschossenen Toren hat er auch nicht seinen Spitzenwert erreicht. Der 13. Rang (nach Platz 9 im Vorjahr) ist sicher ebenfalls nicht das Maximum, was der Verein erhoffte. Arnautovic hat Vertrag bis 2020, aber wie so oft gibt es Transfergerüchte um ihn. Sebastian Prödl (30), FC Watford, England (3.): Die zweite Saison für den Londoner Vorortsklub verlief für den mittlerweile sehr routinierten Verteidiger persönlich noch erfolgreicher als die erste, denn er war weitgehend Stammspieler und kam auf 33 Einsätze in 38 Runden, davon gleich 32 von Beginn und 27x durchgespielt. Er wurde nur 4x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen. 1 x kam er von der Bank. Und er machte wieder einmal 1 Tor. Von den Fans wurde Prödl sogar zum Spieler des Jahres gewählt. Nach einem Rückfall im Frühjahr entging Watford als 17. allerdings nur knapp dem Abstieg (nach Rang 13 im Vorjahr). Prödl hat noch Vertrag bis 2020. Arnel Jakupovic (19), FC Empoli, Italien (4.): Er war im Winter vom Juniorenteam Middlesboroughs zu jenem von Empoli gewechselt, aber dort näher am A-Team. Der Stürmer, der sehr viel Talent besitzen soll, kam in den letzten 5 Runden tatsächlich in den A-Kader und wurde 1x eingewechselt. Empoli muss allerdings als 18. und Drittletzter (Vorjahr 10.) absteigen. Vielleicht kann sich Jakupovic ja in der Serie B (Vertrag bis 2021) etablieren. Darko Bodul (28), Amkar Perm, Russland (6.): Nach einigen schwachen Saisonen in ohnehin nicht überragenden Ligen hat der Stürmer ausgerechnet in der starken russischen Liga einen Verein gefunden, wo er sich weitgehend als Stammspieler entfalten konnte. Er kam auf gute 24 Einsätze in 30 Runden, 22 von Beginn an, spielte bemerkenswerte 16 Begegnungen durch, wurde nur 6x aus- und 2x eingewechselt. Und er schoss 5 Tore. Das Frühjahr verlief allerdings nicht sehr erfolgreich, sodass Perm noch auf den 10. Rang abrutschte (immerhin um einen besser als im Vorjahr). Bodul hat noch 1 Jahr Vertrag. Falls es ihm in der Stadt am Ural gefällt, gibt es wohl keinen Grund den Vertrag nicht zu erfüllen. Ahmed Ildiz (20), Kasimpasa, Türkei (10.): Für den aus der Rapid-Jugend stammenden Mittelfeldspieler ist es sicher eine Riesenchance, von der Ostligamannschaft der Rapidler in die Süper Lig zu wechseln. Nun, wenigstens kam er auf 8 Einsätze, alle durch Einwechslungen, in für ihn möglichen 33 Runden bei diesem Team aus Istanbul, das heuer einen gesicherten Mittelfeldplatz belegte (9., nach Rang 12 im Vorjahr). Er hat noch 1 Jahr Vertrag, vielleicht wird er ja weiter aufgebaut. Jakob Jantscher (27), Rizespor, Türkei (10.): Also zumindest sportlich hat sich der Wechsel des Mittelfeldspielers aus dem schönen Luzern in die nordosttürkische Stadt Rize nicht ausgezahlt (finanziell vermutlich schon), denn als 16. und Drittletzer (im Vorjahr noch 13.) muss der Verein absteigen. In der zweiten Saisonhälfte verringerte sich die Anzahl der Spielminuten Jantschers auch zusehends. Insgesamt kam er aber doch auf 27 Einsätze von für ihn möglichen 32 Runden, davon 20 von Beginn, er spielte 11x durch, wurde 8x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen und kam 7x von der Bank. Er schoss immerhin 5 Tore. Insgesamt aber keine sehr gute Saison für den Teamspieler, der noch Vertrag bis 2020 hätte, aber wohl wechseln wird. Muhammed Ildiz (26), Gaziantepspor, Türkei (10.): Der schon etablierte ältere Bruder von Ahmed war in seiner schon 3 1/2ten Saison in Gaziantep schon teilweise Stammspieler, doch dann erlitt er im März eine Verletzung, die zu seinem Ausfall für die letzten 11 Runden der Saison führte. Somit kam er doch nur 18 Einsätze in 34 Runden, gute 16x von Beginn an, spielte 9x durch, wurde 6x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen. 2X kam er von der Bank. Und noch schlimmer: Sein Verein, im Vorjahr noch 14., stieg als 17. und Vorletzter ab. Ildiz´Vertrag läuft aus, seine Zukunft wird schwierig werden. Andreas Ivanschitz (33), Viktoria Pilsen, Tschechische Republik (11.): Unser (neben dem nicht mehr eingesetzten Manninger) längstdienender noch aktiver Legionär (seit 2006) hat es mit dem Wechsel vom US- zum tschechischen Meister noch einmal geschafft auf hohem fußballerischen Niveau (wenn auch nicht mit dem gleichen Spektakel wie in den USA) zu spielen. Leider ist dieses halbe Jahr wohl nicht ganz nach Wunsch gelaufen. Er wurde nur in 8 der für ihn möglichen 15 Begegnungen eingesetzt, 5x von Beginn an, immer ausgewechselt, und 3x kam er von der Bank. Immerhin schoss er auch 3 Tore. Pilsen fiel leider auch noch vom 1. auf den 2. Platz zurück, was aber wenigstens für die CL-Quali reicht. Ivanschitz hat noch ein Jahr Vertrag, man wird sehen ob beide Seiten ihn erfüllen wollen. Marc Janko (34), FC Basel, Schweiz (12.): Unser immer noch erfolgreichster aktiver Stürmer unter den Legionären und nunmehr ältester Feldspieler spielte wieder eine recht gute Saison beim Schweizer Meister, allerdings nicht so überragend wie die erste. Immerhin spielte er in 24 der 36 Runden, 13x von Beginn, allerdings nur 4x durch, wurde 8x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen. 11 x kam er von der Bank. Mit 13 geschossenen Toren war er aber wieder der erfolgreichste Torschütze unter den Legionären. Und sein Verein beherrschte den Schweizer Fußball wie schon gewohnt mit Erreichung des Doubles. Janko muss die Basler allerdings nach Vertragsende verlassen. Er wechselt zu Sparta Prag. Thorsten Schick (27), BSC Young Boys, Schweiz (12.): Der Grazer Mittelfeldspieler absolvierte eine sehr ordentliche erste Legionärssaison beim alten und neuen Schweizer Vizemeister. Er spielte immerhin in 30 der 36 Runden, davon 19x von Beginn an, allerdings nur 4x durch, wurde 15x aus- und 11x eingewechselt. Und er schoss auch 4 Tore. Er trug also viel zu einer erfolgreichen Saison des Hauptstadt-Klubs bei und scheint einer der eher unterschätzten österreichischen Spieler zu sein. Schick hat noch ein Jahr Vertrag. Martin Pusic (29), Sparta Rotterdam, Niederlande (13.): Die vier Vereine, bei denen Österreicher unter Vertrag sind, belegten heuer exakt die letzten vier Plätze der Eredivisie. Der aus Dänemark für ein halbes Jahr hier her verliehene Stürmer war da noch eindeutig der erfolgreichste. Mit 6 Toren trug er dazu bei, dass der Aufsteiger als 15. von 18 Teams nicht wieder absteigen muss. Pusic spielte auch in allen 14 für ihn möglichen Spielen, 10x von Beginn an, 7x durch, wurde 3x aus- und 4x eingewechselt. Er wird aber wahrscheinlich wieder zu Stammverein Midtjylland zurückkehren müssen. Marcel Ritzmaier (24), Go Ahead Eagles Deventer, Niederlande (13.): Der ehemals so vielversprechende immer noch junge linke Mittelfeldspieler, der heuer defensiv wie offensiv zum Einsatz kam, wurde nun schon zum dritten Mal von Eindhoven an ein schwächeres Team in der Liga verliehen, diesmal zum Aufsteiger, der sich aber bald zum Schlusslicht entwickelte und als Letzter wieder absteigt. Ritzmaier war immerhin Stammspieler, spielte in 29 der für ihn möglichen 32 Begegnungen, immer von Beginn an, 22x durch, wurde 6x ausgewechselt und 1x ausgeschlossen. Und er schoss 2 Tore. Es ist aber mehr als fraglich, ob er beim Stammklub PSV noch eine Zukunft hat. Alexander Gorgon (28), HNK Rijeka, Kroatien (16.): Die erste Legionärssaison in Kroatien zu verbringen, war sicher nicht unumstritten, da die Liga eher schwächer ist als die österreichische, aber wenn man eine Saison spielt, in der man – noch dazu überraschend – den Meistertitel holt (letztes Jahr war Rijeka 2.), und den Cupsieg noch dazu, hat man doch einiges richtig gemacht. Der Offensivspieler war auch weitgehend Stammkraft, spielte in 25 von für ihn möglichen 31 Runden, 21x von Beginn, 9x durch, wurde 11x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen. 4 x kam er von der Bank. Und er schoss hervorragende 12 Tore, womit er den 2. Platz unter den Legionären erreichte. Er hat noch 2 Jahre Vertrag. Toni Tipuric (26), Cibalia Vinkovci, Kroatien (16.): Trainer Pacult holte ihn im Frühjahr aus der Versenkung (vereinslos) in die nicht ganz so schwache kroatische Liga zu Aufsteiger Vinkovci. Doch nach Pacults baldiger Entlassung spielte der Verteidiger mit bosnischen Wurzeln kaum noch. So kam er in für ihn möglichen 16 Spielen nur zu 5 Einsätzen, jeweils von Beginn an, spielte 4x durch und wurde 1x ausgewechselt. Ohne viel Hilfe des Spielers schaffte Cibalia den 9. und vorletzten Platz und bleibt über die Relegation in der ersten Liga. Tipuric' Vertrag läuft aus. Daniel Sikorski (29), Gaz Metan Medias, Rumänien (17. ): Der Stürmer tingelt nun schon seit Jahren durch die mittelmäßigen Ligen und landete für das letzte halbe Jahr bei diesem Verein in Transsylvanien – sein Vertrag läuft schon wieder aus. Anfangs war er meist in der Startformation und musste miterleben, wie der Aufsteiger das obere Playoff knapp verpasste, aber auch der letztliche 8. Rang ist zufriedenstellend. Sikorski spielte in 15 der für ihn möglichen 19 Partien, 13x von Beginn an, 9x durch, wurde 4x aus- und 2x eingewechselt. Und er schoss 4 Tore. Keine so schlechte Bilanz, aber zuletzt landete er auf der Ersatzbank. Matthias Maak (25), SönderjyskE, Dänemark (18.): Das erste Legionärsjahr in der nicht sonderlich starken dänischen Liga ist wohl kaum als Erfolg für den steirischen Verteidiger zu bezeichnen. Zu Beginn der Saison noch in der Startelf, wanderte er bald auf die Ersatzbank, wo er fast die ganze Saison blieb. Im Frühjahr kam er nur noch zu zwei Einsätzen, somit insgesamt auf 12 Spiele in 36 Runden, 8x von Beginn an, spielte 6x durch, wurde 2x aus, und 4x eingewechselt. Nach dem Vizemeistertitel im Vorjahr schaffte sein Verein heuer gerade mal den 6. Platz im oberen Playoff. Maak hat noch ein Jahr Vertrag, aber seine Zukunft ist wohl fraglich. Marco Meilinger (25), Aalborg BK, Dänemark (18.): Die erste Legionärssaison war in der zweiten Saisonhälfte etwas durchwachsen, seinen unumstrittenen Stammplatz hat er bei einer verschlechternden Gesamtleistung des Teams verloren. Insgesamt kam er aber doch auf 29 Einsätze in 34 Begegnungen, davon 26 von Beginn an, spielte allerdings nur 12x durch und wurde 14x ausgewechselt. 3X kam er von der Bank. Seine 3 Tore schoss er alle im Herbst. Aalborg, der Vorjahres-5., musste als 8. ins Abstiegs- und nach dessen Überstehen ins EL-Playoff, das man nicht überstand. An sich hat er noch 2 Jahre Vertrag. Dominik Hofbauer (26), Arka Gdynia, Polen (20.): Die polnische Liga ist wohl nicht allererste Adresse für das erste Legionärsjahr, aber unter den gegebenen Voraussetzungen hat der Mittelfeldspieler eine ordentliche Saison abgeliefert. Er spielte in 25 der für ihn möglichen 29 Begegnungen, 22x von Beginn an, 12x durch, wurde 10x ausgewechselt und musste nur 2x von der Bank kommen. Und er schoss 2 Tore. Durch einen Schwächeeinbruch musste der Aufsteiger ins untere Playoff und konnte als Gesamt-13. den Abstieg gerade noch verhindern. Dafür gelang Gdynia der Cupsieg, womit Hofbauer, der den Vertrag bis 2018 verlängerte, nach der doch erfolgreichen Saison vermutlich in Polen bleibt. Michael Langer (32), IFK Norrköping, Schweden (20.): Der mittlerweile routinierte Tormann, der es auch nur in den mittelprächtigen Ligen schaffte, Stammspieler zu werden, ist dies bei diesem Verein, bei dem er sein zweites Halbjahr absolviert, jedenfalls unbestreitbar. Er ist der einzige österreichische Torhüter unter den Legionären, der im Frühjahr überhaupt regelmäßig in einer europäischen A-Liga eingesetzt wurde. Und er spielte alle bisherigen 13 Runden durch. Der Ex-Meister aus Norrköping ist nach Rang 3 im Vorjahr als derzeit 2. wieder vorne dabei. Langers Vertrag läuft allerdings im Sommer aus und müsste verlängert werden. Thomas Piermayr (27), AFC Eskilstuna, Schweden (20): Nach einem Jahr Vereinslosingkeit (davor in der noch unterklassigeren ungarischen Liga) hat der Defensivmann wieder einen Verein gefunden, auch wenn es nur dieser schwedische Aufsteiger ist. Dort war er nun wenigstens (bis auf die Schlussphase vor der Sommerpause allerdings) Stammspieler, kam auf 11 Einsätze in 12 Parteien, 8 von Beginn an, spielte 5x durch, wurde je 3x aus- und eingewechselt. Der Verein liegt allerdings abgeschlagen am letzten Platz. Tomas Simkovic (30), Tobol Kostanay, Kasachstan (29.): Der Mittelfeldspieler begann nun schon seine vierte Saison bei diesem Verein in Kasachstan, scheint sich dort also wohl zu fühlen. Er war in den ersten Runden sogar Kapitän. Die letzten 8 gespielten Runden fehlte er allerdings, ohne dass der Grund bekannt wäre (verletzt?). So kam er ebenfalls nur auf 6 Einsätze in 16 Spielen, 5x von Beginn an, spielte 3x durch, wurde je 1x aus- und eingewechselt und ausgeschlossen. Tobol ist als derzeit 5. (Vorjahr 7.) derzeit auf Kurs für das obere Playoff. Richard Windbichler (26), Ulsan Hyundai, Südkorea (1. AFC): Der Wiener Verteidiger suchte sich für sein erstes Legionärsjahr mit Südkorea ein spannendes Land aus, wo sich immerhin die momentan stärkste Liga Asiens befindet. In der Meisterschaft spielte er 9 der bisherigen 13 Spiele seines Vereins durch und schoss 1 Tor. Ulsan ist vorerst (wie im Vorjahr) 4. In der asiatischen CL spielte er nur 3 der 7 Spiele (durch), man schied aus. Insgesamt dürfte Windbichler eine Stütze sein. Daniel Royer (27), New York Redbulls, USA (2. CONCACAF): In seiner ersten vollen Saison ist der Stürmer so wie im vorangegangenen Halbjahr vor seiner Verletzung weitgehend Stammspieler, auch wenn seine Leistungen durchwachsen zu sein scheinen. In bisher 15 Runden spielte er 13x von Beginn an, davon 7x durch, wurde 6x ausgewechselt und musste 2x von der Bank kommen. Und er schoss 4 Tore. In der CONCACAF-CL spielte er in 2 von den 4 Playoff-Spielen (nach denen man ausschied), jeweils von Beginn an und ausgewechselt. Die Redbulls sind in der Eastern Conference nur 6., nachdem man im Vorjahr den Grunddurchgang gewonnen hatte. Roland Putsche (26), Cape Town City, Südafrika (6. CAF): Das Südafrika-Abenteuer verläuft für den Kärntner durchaus erfolgreich. Er spielte bei dem neuen Team aus Kapstadt in 23 der 30 Runden, 21x von Beginn an, spielte 12x durch, wurde 9x ausgewechselt und kam 2x von der Bank. Und er schoss 2 Tore. Offenbar fehlte er hauptsächlich nur dann, wenn er verletzt war. Er dürfte durchaus eine Stütze sein, und es scheint ihm zu gefallen, denn sein Vertrag wurde bis 2019 verlängert. Der Verein schaffte den 3. Platz, was die Quali für den Conferderation Cup (eine Art afrikanische EL) bedeutet. Pirmin Strasser (26), Waitakere United, Neuseeland (1. OFC): Die neuseeländische Liga ist wohl die schwächste, die hier in die Wertung kommt, aber die Leistung des oberösterreichischen Tormanns ist trotzdem bemerkenswert. Er spielte 18 der 19 Begegnungen, immer von Beginn an, 18x durch, wurde nur 1x ausgetauscht und fehlte dann eine Runde verletzt. Sein Verein, im Vorjahr 6., schaffte das Playoff der besten 4, schied dort im Halbfinale aus. Sein Vertrag läuft vorerst aus. Im Blickfeld der führenden 10 zweiten Ligen kamen von den 30 Spielern mit A-Mannschaft-Verträgen 27 zum Einsatz, das sind um 5 weniger als im Herbst 2016. Nicht eingesetzt wurden nur die Torhüter Samuel Sahin-Radlinger (Hannover, damit insgesamt nur 2 Einsätze) und Michael Gspurning (U. Berlin), sowie der dauerverletzte Kevin Stöger (Bochum, somit insgesamt 7 Spiele). Die Zahl hinter dem Verein bedeutet hier dessen Rang in der Meisterschaft: Florian Klein (30), VfB Stuttgart (1., Aufstieg), DE: Der Rechtsverteidiger erhoffte sich, nach dem Abstieg wieder in die Stammelf aufzurücken, doch besonders im Frühjahr saß er meist auf der Bank, außer in den letzten Runden. Insgesamt kam er auf 19 Einsätze in 34 Runden (nur 6 im Frühjahr), 11 von Beginn an, 9 davon durchgespielt, (nur 1x im Frühjahr), wurde 2x aus- und 8x eingewechselt. Immerhin schoss er 1 Tor. Der Meistertitel ist trotzdem auch ein Erfolg für ihn, aber wird den Verein wohl verlassen müssen. Martin Harnik (30), Hannover 96 (2. Aufstieg), DE: Insgesamt hat sich der Wechsel in die 2. Liga für den nun schon routinierten Teamstürmer ausgezahlt. Er war maßgeblich am Wiederaufstieg beteiligt. Alleine schon durch die 17 geschossenen Tore, die ihm Rang 2 in der Torjägerliste der Liga brachten. Er spielte in 30 der 34 Runden, 25x von Beginn an, 13x durch, wurde 2x ausgewechselt und kam 5x von der Bank. Harnik wird offensichtlich beim Aufsteiger bleiben können. Philipp Hosiner (28), Union Berlin (4.), DE: Der Stürmer war trotz seiner vorhergegangene gesundheitlichen Problem durchaus eine Stütze bei seinem neuen Verein, besonders in der Schlussphase der Meisterschaft. Insgesamt kam er auf 25 Einsätze in 34 Runden, allerdings nur 11x von Beginn an, spielte 4x durch und wurde 7x ausgewechselt. 14x musste er von der Bank kommen. Und er schoss immerhin 6 Tore. Er hat durchaus bei den überraschend starken Berlinern aufgezeigt. Emanuel Pogatetz (34), Union Berlin (4.), DE: Der routinierte Verteidiger war in seiner ersten kompletten Saison bei den Berlinern leider über weite Strecken nur noch Ergänzungsspieler. Er spielte nur in 6 der 34 Spiele (4 im Frühjahr), 4x von Beginn an und durch, 2x wurde er eingewechselt. Er wird noch irgendwo weiterspielen, aber leider nicht in Berlin. Christopher Trimmel (30), Union Berlin (4.), DE: Seine dritte Saison bei der Union war seine beste, und überhaupt eine der besten Leistungen aller Österreicher in dieser Liga. In 33 der 34 Runden spielte er von Beginn an, gleich 32x durch, wurde nur 1x wegen Verletzung ausgewechselt, wegen der er eine Runde fehlte. Wenn das Nationalteam einen Rechtsverteidiger braucht, sollte man sich eigentlich auch ihn nochmal ansehen. Martin Rasner (22), FC Heidenheim (6.), DE: Leider lief die Frühjahrssaison für den Burgenländer Mittelfeldspieler bei diesem Überraschungsteam der Liga nicht besser als die im Herbst. Er kam auf ganze zwei Einsätze und damit insgesamt auf nur 7 Spiele in 34 Runden, 3 davon von Beginn an, immer ausgetauscht und 4x eingewechselt. Er war auch zeitweise verletzt. Hat aber seine Chance kaum nützen können. Christian Derflinger (23), SpVgg Fürth (8.), DE: Der oberösterreichische Mittelfeldspieler, auch einer aus der „Konkursmasse“ von Grödig, schaffte im Frühjahr nach einem halben Jahr bei der Reserve den Sprung in den A-Kader in Fürth. Leider konnte er die Chance fast nicht nützen, kam nur zu 2 Einsätzen in für ihn möglichen 17 Spielen, 1x von Beginn an und ausgewechselt, 1x von der Bank. Lukas Gugganig (22), SpVgg Greuther Fürth (8.), DE: Ähnlich wie Derflinger konnte der Innenverteidiger seine Chance auch in der zweiten Saisonhälfte kaum nützen, spielte nur in den letzten 2 Runden, kam somit auf 5 Einsätze in 34 Runden, 4x von Beginn an und durchgespielt, 1x eingewechselt. Robert Zulj (25), SpVgg Greuther Fürth (8.), DE: Im Vorjahr schien er sich noch in Richtung 1. Bundesliga zu bewegen, nun spielte der offensive Mittelfeldspieler seine dritte Saison bei den Fürthern zu Ende, aber die nicht so schlecht. Er spielte in 23 der 34 Runden, fehlte allerdings oft verletzt oder gesperrt. Alle Spiele machte er von Anfang an, spielte 17x durch und wurde nur 6x ausgewechselt. Und er schoss 6 Tore, 5 davon im Frühjahr. Er soll versuchen in der 1. Bundesliga oder einem anderen Land unterzukommen. Dominik Wydra (23), VfL Bochum (9.), DE: Das Frühjahr verlief für den Wiener leider ähnlich mager wie der Herbst. Wieder war er häufig verletzt oder auf der Ersatzbank und kam zu relativ wenigen Einsätzen. Insgesamt waren es 13 in 34 Runden, er spielte 7x von Beginn, 3x durch (immerhin alle im Frühjahr, wurde 4x aus- und6x eingewechselt. Und er schoss 1 Tor. Marco Knaller (30), SV Sandhausen (10.), DE: Viele sehen den Kärntner, seit 2 (von 4) Jahren bei dem Provinzklub, der sich aber gut behauptet, als derzeit besten Torhüter, obwohl er nicht ins Nationalteam einberufen wird. Er ist jedenfalls absolute Stütze und Stammspieler, spielte 32 der 34 Spiele durch, davon alle im Frühjahr, trägt sicher sehr viel dazu bei, dass Sandhausen nicht in Abstiegsgefahr gerät. Stefan Kulovits (34), SV Sandhausen (10.), DE: In seiner vierten Saison in Sandhausen war der routinierte defensive Mittelfeldspieler Kapitän bei den Pfälzern, wird offenbar hoch geschätzt. Er spielte in 29 der 34 Runden, immer von Beginn an, 12x durch, wurde 16x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen. Nach wie vor einer der besten Zweitligalegionäre. Christian Gartner (23), Fortuna Düsseldorf (11.), DE: Im Frühjahr von seinen langfristigen Verletzungen endlich wieder erholt, konnte der talentierte Burgenländer, der schon 4 Jahre bei der Fortuna ist, wieder in die Stammelf zurückkehren. Er spielte in 16 der 34 Runden (14x im Frühjahr), davon 3x durch,wurde 8x aus- und 5x eingewechselt. Und er schoss sogar 2 Tore. Vielleichte nimmt seine Karriere ja wieder Fahrt auf, er wird aber Düsseldorf verlassen. Georg Margreitter (28), FC Nürnberg (12.), DE: Der auch in seinem zweiten Jahr in Nürnberg so verlässliche Verteidiger hatte ebenfalls Verletzungsprobleme, die sich im Frühjahr zeitweise fortsetzten. Er kam auf 17 Spiele in 34 Runden (davon 12 im Frühjahr), spielte 15x von Beginn an, immer durch, wurde nur 2x eingewechselt. Und er war sogar einige Male Kapitän einer heuer allerdings enttäuschenden Mannschaft. Phillipp Mwene (23), FC Kaiserslautern (13.): Der Wiener mit kenianischen Wurzeln, defensiv rechts zu Hause, ist ein wohl noch unterschätzter Aufsteiger, der in seinem ersten Jahr in Nürnberg gleich alle 34 Spiele absolvierte und auch durchspielte, womit er der einzige Legionär in kompetitiven Ligen ist, der eine 100% saubere Einsatzbilanz hat. Auch wenn die Lauterer enttäuschten, an ihm lag es wohl nicht. Manuel Prietl (25), Arminia Bielefeld (15.), DE: In seiner ersten Legionärssaison hat der Ex-Mattersburger durchaus dazu beigetragen, dass der Klassenerhalt gelang. Er spielte in 24 der 34 Spiele, gute 20x von Beginn an und 16x durch, wurde nur je 4x aus- und eingewechselt, war meist verletzt,wenn er fehlte. Michael Liendl (31), 1860 München (16., Abstieg nach Relegation), DE: Obwohl er in seiner zweiten Saison bei den Trainern zeitweise umstritten war, war der Mittelfeldregisseur sicher einer der besseren Spieler (einige Spiele sogar Kapitän) in einer katastrophalen Saison des Traditionsklubs, die mit dem Abstieg endet. Er spielte in 28 der 36 Spiele, 22x von Beginn an, 15x durch, wurde 7x ausgewechselt und kam 8x von der Bank. Und er schoss gute 8 Tore. Jörg Siebenhandl (27), Würzburger Kickers (17. Abstieg), DE: Der Tormann war klar als Nummer 2 engagiert worden, und bekam in den letzten 10 der 34 Runden nach nach einer Verletzung der Nummer 1 seine Chance (9x durch, 1x eingewechselt), aber den Abstieg des Vereins konnte auch er nicht verhindern. Er wird zu Sturm Graz wechseln. Erwin Hoffer (30), Karlsruher SC (18, Abstieg), DE: Der einstige Kultstürmer spielte nicht nur beim klar schwächsten Team der Liga, er wurde im letzten Drittel auch kaum noch eingesetzt. Somit kam er auf 23 Spiele in 34 Runden (nur 8 im Frühjahr), 12 davon von Beginn an, spielte 4x durch wurde 8x aus- und 11x eingewechselt. Und er schoss nur 2 Tore. Seine Karriere steht wohl an der Kippe. Ylli Sallahi (23), Karlsruher SC (15.), DE: Der Linksverteidiger mit kosovarischen Wurzeln zog sich eine langwierige Nasenverletzung zu, sodass er im Frühjahr, ohnehin kein Stammspieler, nur noch zu 2 Einsätzen, somit auf 8 Spiele in 34 Runden insgesamt kam, davon 7 von Beginn an, spielte 6x durch, wurde je 1x aus- und eingewechselt. Und er machte im Frühjahr 1 Tor. Nach 2 ½ Jahren stehen die Zeichen auf Abschied, aber die Gesamtstatistik und die Schwäche des Vereins werden seiner Karriere nicht gut tun. Michael Madl (29), FC Fulham (6., erste Playoff-Runde ausgeschieden), ENG: Leider kam der Innenverteidiger im Laufe der Saison immer weniger zum Einsatz, hat seinen Bonus vom vergangenen Frühjahr verspielt. In möglichen 48 Spielen kam er nur 16x zum Einsatz (5x im Frühjahr), 14x von Beginn an, 10x durchgespielt, 3x aus-, 2x eingewechselt und 1x ausgeschlossen Konstantin Kerschbaumer (24), FC Brentford (10.), ENG: Im Winter wollte er noch wechseln, aber dann kam der Mittelfeldspieler in der (besseren) Frühjahrssaison seines Vereins überraschend häufig zum Einsatz, nämlich insgesamt 20x in 46 Runden, darunter 17x im Frühjahr. 9 x spielte er von Beginn an und wurde allerdings jedes Mal ausgewechselt, 11x kam er von der Bank. Und er schoss sogar 1 Tor. Andreas Weimann (25), Wolverhampton Wanderers (15.), ENG (Leihe): Bei Derby nicht sehr erfolgreich, konnte er sich zu diesem Verein verleihen lassen, wo ihn der Trainer von früher kannte. Damit wurde zumindest sein persönlicher Abwärtstrend gestoppt. Er kam in 19 von 20 möglichen Begegnungen zum Einsatz, davon 15x von Beginn an, spielte 9x durch, wurde 6x ausgetauscht und musste nur 4x von der Bank kommen. Und er schoss 2 Tore. Robert Gucher (26), Vicenza Calcio (20. Abstieg), ITA: Der Abstieg seines neuen Klubs ist auch ein weiterer persönlicher Abstieg des Mittelfeldspielers, der noch vor 2 Jahren, als er mit Frosinone in die Serie A aufgestiegen war, ein Nationalteamkandidat war. Immerhin kam er zu in für ihn möglichen 21 Spielen 18x zum Einsatz, immer von Beginn an, spielte 11x durch und wurde 7x ausgetauscht. Petar Zivkov (22), Vicenza Calcio (20., Abstieg), ITA: Der aus dem Nichts gekommene Außenverteidiger legte auch im Frühjahr noch 3 Talentproben ab, kam somit auf 9 Einsätze in 42 Runden, 4x von Beginn an und durchgespielt, 5x eingewechselt. Nach dem Abstieg könnte er wieder aus dem Blickfeld verschwinden. Benjamin Fuchs (33), Göztepe (5., Aufstieg nach Playoff), TUR: Auch im Frühjahr war der routinierte Rechtsverteidiger über weite Strecken Stammspieler, 2x sogar Kapitän. Gegen Ende der Meisterschaft verletzte er sich allerdings. So kam er auf 24 Einsätze in 37 Begegnungen, 22x von Beginn an, spielte 12x durch, wurde 10x aus- und 2x eingewechselt. Und trotz Rückfall im Frühjahr gelang dem Verein der Aufstieg. Tanju Kayhan(27), Göztepe (5., Aufstieg nach Playoff): TUR: Er spielte in der zweiten Hälfte der Saison häufiger als in der ersten, da er als Rechtsverteidiger Fuchs öfter vertreten musste oder auf anderen Positionen ausweichen konnte. Insgesamt kam er auf 18 Einsätze, 17x von Beginn an, spielte 14x durch, wurde 2x aus- und 1x eingewechselt.
  10. Philipp Lienhart spielt bei Reals B-Team in der 3. Liga.
  11. Arnel Jakupovic scheint nach dem Wechsel zu Empoli doch nur für die Primavera vorgesehen zu sein. Daher habe ich ihn in der obigen Aufstellung wieder gelöscht. Edit: Seit Februar spielt Toni Tipuric bei Cibalia in Kroatien. Seut März bekommt Juniorenspieler Kevin Danso bei Augsburg Bundesliga-Einsätze. Somit haben wir doch wieder den Rekord von 49 Spielern in konkurrenzfähigen A-Ligen eingestellt. Edit: In der zweiten Märzhälfte ist Atdhe Nuhiu zum kosovarischen Verband gewechselt, wird also als österreichischer Legionär gestrichen. Edit nach Ende der Frühjahrssaison: ich habe übersehen, dass Ende Januar Thomas Piermayr nach Schweden gewechselt ist. Ich habe das nun in beiden Artikeln zur Frühjahrssaison korrigiert.
  12. Österreichische Fußballlegionäre Frühjahr 2017 Das Wintertransferfenster ist zu Ende, und wie immer, gibt es ein Update, was sich getan hat, und wo die Legionäre im nächsten halben Jahr spielen. In einigen Ländern gilt das Ende der Transferzeit mit Ende Jänner 2017 nicht, daher sind weitere Updates möglich. Anmerkung: Ich verfolge nur Legionäre in den Top-30-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Stand Ende Januar 2017) sowie in Top-10-A-Ligen anderer Kontinentalverbände (und Top-1 in Ozeanien) nach der dortigen Champions League-Berechnung. Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie in der Slowakei, Ungarn, Mazedonien, Montenegro, Nordirland, Kosovo oder Hongkong, und B-Ligen wie in der Schweiz, Zypern, Schweden, China oder Ägypten, oder andere noch schwächere oder dritte Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden vierte Torhüter (etwa Bachmann in England) und Spieler, die aus den A-Kadern entlassen bzw. den B- oder Juniorenteams zugeordnet sind. Im Frühjahr 2017 stellt Österreich - nach Stand der Dinge 50 Legionäre mit Verträgen für A-Teams in ersten Ligen nach obiger Definition. Das ist einer mehr als im Herbst 2016. Davon sind allerdings 13 Spieler in schwächeren Ligen beschäftigt, als es die (laut UEFA-5-Jahreswertung) österreichische Bundesliga als 15. ist (die stärkste asiatische Liga in Südkorea halte ich für stärker, die anderen drei außereuropäischen Ligen mit Österreichern für schwächer). Wie üblich im Winter-Transferfenster hat sich wenig getan. Zugänge aus Österreich: Aus Österreich in ausländische A-Ligen wechselte in diesem Transferfenster nur ein einziger Spieler. Richard Windbichler startet ein asiatisches Abenteuer, immerhin in der stärksten Liga des Kontinents, der südkoreanischen; er geht von Austria Wien zu Ulsan Hyunday. Damit sind österreichische Spieler geographisch auf allen Kontinenten vertreten. Wechsel innerhalb der ersten ausländischen Ligen: In diese Kategorie fallen 3 Österreicher. Vom US-Meister Seattle zum tschechischen Meister Viktoria Pilsen geht Andreas Ivanschitz, was auch auf seine alten Fußballer-Tage kein Abstieg ist. Zwei Spieler wechseln in die unteren Regionen der niederländischen Liga: Martin Pusic wird vom dänischen Midtjylland zu Sparta Rotterdam verliehen. Stefan Savic geht vom kroatischen Slaven Belupo zu Roda Kerkrade. Wechsel/Aufstieg von niedrigeren ausländischen Ligen oder aus der Vereinslosigkeit oder B/Jugendteams: Dieses Kapitel betrifft 6 Spieler: Guido Burgstaller geht innerhalb Deutschland von Zweitligist Nürnberg zu Schalke 04 in der Ersten Bundesliga, was aus österreichischer Sicht der sportlich wertvollste Transfer ist. Daniel Sikorski geht vom russischen Zweitligist Chimki zum rumänischen Erstligateam Gaz Metan, und bleibt damit in der fußballerischen Durchschnittlichkeit. Weniger ein Aufstieg als eher eine Chance auf Praxis ist für Ivan Lucic die Leihe vom englischen Zweitligist Bristol zum dänischen Mittelständler Aalborg BK. Der schon seit Jahren durch schwächere ausländische Ligen tingelnde Thomas Piermayr, im letzten halben Jahr vereinslos (zuvor in Ungarn), hat beim schwedischen Aufsteiger Eskilstuna einen neuen Arbeitgeber gefunden. Nach Ende des eigentlichen Transferfensters taucht auch der zuletzt ebenfalls vereinslose Toni Tipuric (ebenfalls in sogar meist noch kleineren ausländischen Ligen unterwegs, zuletzt in der Slowakei) in einer konkurrenzfähigen Liga, der kroatischen, allerdings beim Letzten Vinkovci, auf. Im März dann noch eine große Überraschung: Kevin Danso, seit letzter Saison eigentlich für die A-Jugend des FC Augsburg engagiert, wird in der deutschen Bundesliga eingesetzt, und wird somit in diese Liste aufgenommen. Abgänge in zu schwache/niedrigere Ligen oder vereinslos oder Nationswechsel: Dejan Nesovic steht bei Radnik Surdulica offenbar nicht mehr im A-Kader. Weiters kommen In diese Kategorie diesmal gleich 3 Spieler, die aus der Wertung fallen, weil sie als Doppelstaatsbürger nicht mehr „Fußball-Österreicher“ sind: Bei Dejan Stojanovic (St. Gallen) kam heraus, dass er schon für eine mazedonische Jugendauswahl gespielt hat. Ähnliches gilt für Kenan Muslimovic (Novi Pazar), der schon für Bosnien-Herzegowina auflief. Sandro Gotal gab zuletzt selbst die kroatische als seine Staatsbürgerschaft bei seinem letzten Verein Piast Gliwice an (er ist ohnehin wieder vereinslos). Abgänge nach Österreich: Das trifft auf 2 Spieler zu: Mario Leitgeb geht von St. Gallen (wo er im Herbst nicht mehr zum Einsatz kam) zum Wolfsberger AC. Und Bernhard Janeczek wechselte von Dinamo Bukarest (wo er auch nicht spielte) zum SCR Altach, was angesichts seiner jüngsten Geschichte ein Aufstieg ist. (Wenn man so will, gibt es mit Ümit Korkmaz zu St. Pölten einen weiteren Heimkehrer, aber ihn habe ich schon vor der Herbstsaison als vereinslos geführt, da er bei Rizespor nicht mehr im Kader stand und kurz darauf der Vertrag gelöst wurde) Und hier die Legionäre: Deutschland (2.): David Alaba (24), Bayern München Stefan Ilsanker (27), RB Leipzig Marcel Sabitzer (22), RB Leipzig Heinz Lindner (26), Eintracht Frankfurt Julian Baumgartlinger (29), Bayer Leverkusen Aleksandar Dragovic (25), Bayer Leverkusen Ramazan Özcan (32), Bayer Leverkusen Karim Onisiwo (24), Mainz 05 Guido Burgstaller (27), Schalke 04 Alessandro Schöpf (23), Schalke 04 Kevin Danso (18), FC Augsburg Martin Hinteregger (24), FC Augsburg Georg Teigl (26), FC Augsburg Florian Grillitsch (21), Werder Bremen Zlatko Junuzovic (29), Werder Bremen Florian Kainz (23), Werder Bremen Lukas Hinterseer (25), FC Ingolstadt Markus Suttner (29), FC Ingolstadt Michael Gregoritsch (22), Hamburger SV England (3.): Kevin Wimmer (24), Tottenham Hotspur Alexander Manninger (39), FC Liverpool Marko Arnautovic (27), Stoke City Sebastian Prödl (29), FC Watford Christian Fuchs (30), Leicester City Russland (7.): Darko Bodul (28), Amkar Perm Türkei (10.): Veli Kavlak (28), Besiktas Istanbul Ahmed Ildiz (20), Kasimpasa SK Jakob Jantscher (28), Caykur Rizespor Muhammed Ildiz (25), Gaziantepspor Tschechien (11.): Andreas Ivanschitz (33), Viktoria Pilsen Schweiz (12.): Marc Janko (33), FC Basel Thorsten Schick (26), BSC Young Boys Niederlande (13.): Fabian Gmeiner (19), NEC Nijmegen Martin Pusic (29), Sparta Rotterdam (Leihe) Stefan Savic (23), Roda Kerkrade Marcel Ritzmaier (23), Go Ahead Eagles (Leihe) Kroatien (16.): Alexander Gorgon (28), HNK Rijeka Toni Tipuric (26), Cibalia Vinkovci Rumänien (17.): Daniel Sikorski (29), Gaz Metan Medias Dänemark (18.): Matthias Maak (24), SönderjyskE Ivan Lucic (21), Aalborg BK Marco Meilinger (25), Aalborg BK Schweden (20.): Michael Langer (32), IFK Norrköping Thomas Piermayr (27), AFC Eskilstuna Polen (21.): Dominik Hofbauer (26), Arka Gdynia Kasachstan (29.): Tomas Simkovic (29), Tobol Kostanay Südkorea (1. AFC) Richard Windbichler (25), Ulsan Hyundai USA (2. CONCACAF): Daniel Royer (26), New York Red Bulls Südafrika (6. CAF): Roland Putsche (25), Cape Town City Neuseeland (1. OFC) Pirmin Strasser (25), Waitakere United Im Blickfeld der führenden 10 Zweiten Ligen (laut UEFA-Rangliste) spielen im Frühjahr 30 Österreicher, das sind 4 weniger als im Herbst 2016. Atdhe Nuhiu wurde im März Fußball-Kosovare (ist bis dahin im Frühjahr nur noch 2x eingewechselt worden, daher 16 Einsätze in 38 Runden als Noch-Österreicher). Österreicher sind in der Zweiten deutschen Bundesliga nach wie vor stärker vertreten als in der Ersten (23:19). Florian Klein (30), VfB Stuttgart, DE Martin Harnik (29), Hannover 96 Samuel Sahin-Radlinger (24), Hannover 96, DE Michael Gspurning (35), Union Berlin, DE Philipp Hosiner (27), Union Berlin, DE Emanuel Pogatetz (34), Union Berlin, DE Christopher Trimmel (30), Union Berlin, DE Martin Rasner (21), FC Heidenheim, DE Jörg Siebenhandl (27), Würzburger Kickers, DE Marco Knaller (29), SV Sandhausen, DE Stefan Kulovits (33), SV Sandhausen, DE Christian Gartner (22), Fortuna Düsseldorf, DE Georg Margreitter (28), FC Nürnberg, DE Kevin Stöger (23), VfL Bochum, DE Dominik Wydra (22), VfL Bochum, DE Christian Derflinger (23), Greuther Fürth, DE Lukas Gugganig (22), Greuther Fürth, DE Robert Zulj (25), Greuther Fürth, DE Michael Liendl (31), 1860 München, DE Phillipp Mwene (23), FC Kaiserslautern, DE Erwin Hoffer (29), Karlsruher SC, DE Ylli Sallahi (22), Karlsruher SC, DE Manuel Prietl (25), Arminia Bielefeld, DE Michael Madl (28), FC Fulham, ENG Konstantin Kerschbaumer (24), FC Brentford, ENG Andreas Weimann (25), Wolverhampton Wanderers (Leihe), ENG Robert Gucher (26), Vicenza Calcio, ITA Petar Zivkov (22), Vicenza Calcio, ITA Benjamin Fuchs (33), Göztepe, TUR Tanju Kayhan (27), Göztepe, TUR
  13. Österreichische Fußballlegionäre Bilanz Herbst 2016 Die Herbstmeisterschaft 2016 ist beendet (in den Ländern mit Ganzjahresmeisterschaft, wie Schweden, Kasachstan und USA ist sie ganz beendet), daher Zeit für die Bilanz. Anmerkung: Ich verfolge nur Legionäre in den Top-30-A-Ligen und (verkürzt) in den Top-10-B-Ligen in Europa (nach der UEFA-5-Jahreswertung, Stand Ende Dezember 2016) sowie in Top-10-A-Ligen anderer Kontinentalverbände (und Top-1 in Ozeanien) nach der dortigen Champions League-Berechnung. Nicht umfasst in meiner Aufstellung sind daher A-Ligen wie in Ungarn, Finnland, Nordirland, Montenegro, Malta, oder auch Hongkong, und B-Ligen wie in der Schweiz, Zypern, Slowenien, Tschechien und China, oder dritte oder andere noch schwächere Ligen, wo Österreicher spielen. Nicht berücksichtigt werden vierte Torhüter (etwa Bachmann in England) und Spieler, die eindeutig den B-Teams zugeordnet sind. Neben der nationalen Meisterschaft kommen auch Champions League (CL) und Europa League (EL) in meine Bilanz, die nationalen Cupbewerbe nicht. Der Klammerausdruck neben dem Land des jeweiligen Vereins der Legionäre zeigt den Rang in der UEFA-Fünfjahreswertung und damit die Stärke der Liga in Europa an. Österreichs Bundesliga ist dort derzeit 15. Von den 49 Legionären mit A-Kader-Verträgen in ersten Ligen kamen in der Meisterschaft 41 zum Einsatz, (bzw. 42, wenn man die CL dazuzählt). Das sind gleich viele (bzw. einer mehr) wie im Frühjahr 2016. 13 davon spielten allerdings in schwächeren Ligen als es die österreichische ist (gilt wohl auch für alle drei außereuropäische Ligen). Die 39 eingesetzten Feldspieler haben über die Herbstsaison 61 Tore geschossen. Vorläufiger Torschützen-Führender ist Alexander Gorgon (Rijeka) mit 8 Toren (Simkovic hat seine 8 Tore über die ganze Saison geschossen) . Über die gesamte Herbstmeisterschaft nicht zum Einsatz kamen die Torhüter Heinz Lindner (Frankfurt) und Alexander Manninger (Liverpool), weiters Veli Kavlak (Besiktas, dauerverletzt), Mario Leitgeb (St. Gallen), Bernhard Janeczek (Din. Bukarest) sowie Dejan Nesovic (Surdulica) und Kenan Muslimovic (Novi Pazar). Ein Grenzfall ist Teamtormann Ramazan Özcan (32), der bei Leverkusen zwar nicht in der Meisterschaft spielte, aber wenigstens 1x ein ganzes Spiel in der CL (allerdings erst als der Aufstieg schon sicher war) Und das ist die Bilanz der übrigen 41: David Alaba (24), Bayern München, Deutschland (2.): Österreichs (immer noch) bester aktiver Fußballer spielt nun (mit kurzer Unterbrechung) seine siebente Saison beim deutschen Serienmeister. Und das weiterhin als unumstrittener Stammspieler. Das allein weist seine Qualität aus, auch wenn der Linksverteidiger, der auch heuer manchmal an Nebenpositionen aufgestellt wurde, gegenüber den letzten Jahren nicht nur im Nationalteam, sondern auch beim Verein einen kleinen Leistungsabfall hatte, bisweilen unsicher wirkte. Aber er kam in 16 Runden auf 15 Einsätze, 13 von Beginn an, spielte 13x durch und wurde 2x ausgewechselt. 2 x kam er von der Bank (wenn er mehr oder weniger geschont wurde). In der CL spielte er 5 der 6 Begegnungen durch. Er wurde folgerichtig wieder zu Österreichs „Fußballer des Jahres“ (von den Journalisten) gewählt. Bayern liegt wie im Vorjahr schon wieder an der Spitze. Stefan Ilsanker (27), RB Leipzig, Deutschland (2.): Der defensive Mittelfeldspieler und Verteidiger ist zweifelsfrei einer der Gewinner der Saison. Mit Leipzig aufgestiegen, hätte man dem am Feld eher unscheinbaren, aber enorm arbeitsamen Nationalteamspieler vielleicht nicht zugetraut, dass er auch in der Topliga einen Stammplatz erobern würde. Aber er spielte alle 16 Spiele, davon 14 von Beginn an und immer durch, wurde nur 2x eingewechselt. Somit ist er fraglos in seiner ersten Erstligasaison als Legionär und der zweiten in Leipzig schon ein Leistungsträger. Und das bei einem Team, das in der Aufstiegssaison sensationell am 2. Platz liegt. Marcel Sabitzer (22), RB Leipzig, Deutschland (2.): Ähnliches wie für Ilsanker gilt für den Stürmer, der in einer vielleicht noch exponierteren Position spielt und sich ebenfalls auch nach dem Aufstieg auch in der zweiten Liga als Stammspieler durchsetzen konnte. Der gebürtige Steirer kommt in seiner ersten Bundesligasaison auf 15 Einsätze in bisher 16 Spielen, gleich 14 von Beginn an, spielte 8x durch, wurde 6x aus- und nur 1x eingewechselt. Er fehlte nur einmal verletzt. Und er schoss 4 Tore. Er ist wohl einer der derzeit wenigen Stürmer, die im Nationalteam eine tragende Rolle spielen können. Julian Baumgartlinger (28), Bayer Leverkusen, Deutschland (2.): Vereinsmäßig war der Wechsel im Sommer augenscheinlich eine Verbesserung, aber der defensive Mittelfeldspieler, ein so wichtiger Spieler im Nationalteam, hat es in Leverkusen weit schwerer als in Mainz als unumstrittene Stütze. Hier spielte er in den 16 Runden nur 9x, 7x von Beginn an, nur 3x durch, wurde 4x aus- und 2x eingewechselt, verbrachte mehr Zeit auf der Ersatzbank als auf dem Feld. Und das, obwohl es beim Verein selbst auch nicht läuft. Nach Rang 3 im Vorjahr ist man heuer bisher nur 9. In den 6 Spielen der CL (wo man aufstieg) spielte der Salzburger 5x, 2x von Beginn an und durch, kam 3x von der Bank. Er muss immer wieder Kritik einstecken, es gibt sogar vereinzelte Wechselgerüchte. Aleksandar Dragovic (25), Bayer Leverkusen, Deutschland (2.): Für ihn gilt ähnliches wie für Baumgartlinger. In den letzten Jahren bei Kiew und Basel unumstrittener Stammspieler, hat er es im fußballerisch größeren Leverkusen schwer sich durchzusetzen. Vor allem in der Anfangsphase lief es schlecht, jetzt scheint er in die Mannschaft hineinzuwachsen. So kam er ebenfalls auf 9 Einsätze in für ihn möglichen 15 Runden, 7x spielte er von Beginn an, 6x durch, wurde 1x aus- und 2x eingewechselt. Seine Leistungen sind aber durchwachsen. In der CL spielte er sogar nur 1x (durch) in den 6 Runden. Er bleibt sicher ein wichtiger Nationalteamverteidiger, aber in Leverkusen gibt es Luft nach oben. Karim Onisiwo (24), Mainz 05, Deutschland (2.): Diese ist die erste volle Saison in der Bundesliga für den Wiener mit nigerianischem Vater, und gegenüber der letzten Halbsaison ist er immer mehr in die Mannschaft hineingewachsen. Er kam auf 13 Einsätze in 16 Runden, davon gute 9 von Beginn an, spielte 6x durch, wurde nur 3x aus- und 3x eingewechselt. Der Stürmer schoss 1 Tor. Sein Verein liegt allerdings nur am eher enttäuschenden 10. Rang, nach Platz 6 im Vorjahr. In der EL (wo man ausschied) spielte Onisiwo in 3 der 6 Spiele, jeweils von Beginn an, 2x durch und wurde 1x ausgewechselt. Onisiwo setzt sich langsam international durch. Alessandro Schöpf (22), Schalke 04, Deutschland (2.): Schon in seinem zweiten Halbjahr spielt sich die Tiroler Mittelfeldhoffnung immer mehr in die Stammelf der Gelsenkirchener. Nach kurzer Anlaufphase kam er auf 13 Einsätze in 16 Runden, gleich 12x von Beginn an und 8x durchgespielt. 4 x wurde er aus- und 1x eingewechselt. Und er schoss 3 Tore. Somit gehört er sicherlich zu den positiven Erscheinungen in dieser Saison, obwohl es seinem Verein als 11. (Vorjahr 5.) nicht gut geht. In der EL (aufgestiegen) spielte Schöpf in 5 der 6 Spiele mit, 2x von Beginn an, 1x durch, 1x ausgewechselt, und er kam 3x von der Bank Martin Hinteregger (24), FC Augsburg, Deutschland (2.): Nach Problemen in Gladbach und Salzburg hat der Teamverteidiger bei den Schwaben offenbar einen Wohlfühl-Klub gefunden, wie er auch kürzlich feststellte. Der in Salzburg fußballerisch groß gewordene Kärntner spielte in allen für ihn möglichen 15 Spielen, von Beginn an, 14x durch, und wurde nur 1x ausgewechselt. Und er machte sogar 1 Tor. Leistungsmäßig ist er wohl Top-5 unter den Legionären, obwohl sein Verein als 12. sehr mäßig dasteht, allerdings gleich wie im Vorjahr nach Saisonende. Georg Teigl (25), FC Augsburg, Deutschland (2.): Im letzten Jahr in der 2. Liga bei Leipzig kaum noch gefragt, war schon der Wechsel in die Bundesliga eine Überraschung. Aber der extrem vielseitige und schnelle Spieler ist dort zumindest im Finish der Herbstsaison nicht auf der Reservebank versauert, sondern wurde letztlich in den 16 Runden 5x eingewechselt, und spielte dann die letzte Runde durch. Vielleicht gelingt ihm ja im Frühjahr die Überraschung, dass er sich in die Startelf spielt. Florian Grillitsch (21), Werder Bremen, Deutschland (2.): In seiner zweiten Saison im A-Kader hat sich der junge Mittelfeldspieler bereits weitgehend in die Startformation in Bremen gespielt. Er kam auf 11 Einsätze in 16 Runden, immer von Beginn an, spielte 7x durch und wurde nur 4x ausgewechselt. Und er machte auch ein Tor. Er spielte nur wegen Verletzungssorgen in den letzten fünf Runden nicht. Der Niederösterreicher, der schon 2013 nach Deutschland zu Bremen gegangen war, ist einer der aufstrebenden Fußballer Österreichs. Sein Verein kämpft aber leider wie im Vorjahr (13.) als derzeit 15. wieder gegen den Abstieg. Zlatko Junuzovic (29), Werder Bremen, Deutschland (2.): Der Mittelfeldmotor spielt nun bereits fünfeinhalb Saisonen an der Weser, wird schön langsam zu einem der längstdienenden Bremer und war in der Herbstsaison auch schon zweimal Kapitän. Wie in den letzten Jahren kommt er auf eine hervorragende Einsatzstatistik mit 15 Spielen in 16 Runden, 13x von Beginn an und durchgespielt und 2x eingewechselt, fehlte nur einmal verletzt. Mit 1 Tor schoss er heuer bisher weniger als in früheren Jahren. Auch leistungsmäßig kam er nicht ganz an Vorsaisonen heran, was aber auch am Gesamtzustand des Teams lag. Er gehört sicher weiter zu den besten Legionären. Florian Kainz (24), Werder Bremen, Deutschland (2.): Das war wohl (bisher) nichts. Kainz war der prominenteste Legionär, der heuer direkt von Österreich ins Ausland ging, aber gerade er kann sich überhaupt nicht bei Bremen durchsetzen, obwohl es dort spielerisch oft kriselte. Eine Einwechslung in 16 Runden sagt alles. Fraglich, ob er noch eine Zukunft in Bremen hat oder weiterziehen oder nach Österreich zurückkommen muss. Michael Gregoritsch (22), Hamburger SV, Deutschland (2.): Im zweiten Jahr beim HSV kommt der Stürmer auf bedeutend mehr Einsatzzeit als in seiner ersten, wächst immer stärker in die Mannschaft hinein und stand in der zweiten Hälfte der Herbstsaison immer in der Startformation. Insgesamt kommt der Steirer auf 14 Einsätze in 16 Runden, 9 davon von Beginn an, spielte 2x durch, wurde 7x aus- und 5x eingewechselt. Und er schoss 3 Tore. Sein Verein liegt heuer allerdings als 16. (Vorjahr besser als 10.) nur auf dem Relegationsplatz. Gregoritsch ist aber jedenfalls eine der wenige österreichischen Stürmerhoffnungen. Lukas Hinterseer (25), FC Ingolstadt, Deutschland (2.): Schon die dritte Saison bei den Bayern, ist der Stürmer weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Teams, schaffte es heuer aber nicht so oft in die Startelf, kommt häufiger von der Bank. Immerhin kam er in allen 16 Spielen zum Einsatz, 7x von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 3x ausgewechselt, musste jedoch 9x von der Bank kommen. Und er schoss bisher 3 Tore. Insgesamt war es eine durchwachsene Herbstsaison, für seinen Verein sogar eine katastrophale. Ingolstadt liegt als 17. (Vorjahr 11.) auf einem Abstiegsplatz. Markus Suttner (29), FC Ingolstadt, Deutschland (2.): In seiner zweiten Saison in Ingolstadt ist der Defensivspieler auf der linken Seite weitgehend Stammspieler. Er spielte in 14 der 16 Runden, immer von Beginn an und gleich 13x durch, wurde nur 1x ausgewechselt. Und er schoss sogar 2 (Freistoß-)Tore. Persönlich für ihn eine gute Halbsaison, die ihn weiterhin für das Nationalteam qualifiziert, auch wenn er bei einem schwächelnden Verein spielt. Kevin Wimmer (24), Tottenham Hotspur, England (3.): Es zeichnete sich schon zu Ende der letzten Saison ab, dass für den Verteidiger nur die Ersatzbank oder gar die Tribüne bleibt, wenn alle Stammkräfte der Londoner fit sind. So spielte der Oberösterreicher auch in seiner zweiten Saison in der Premier League ganz wenig, nämlich nur 2 Spiele (durch) von 18 in der Meisterschaft und 1 (durch) von 6 in der CL (man spielt nur in der EL weiter). Mit wenig Wimmer-Unterstützung sind die Spurs vorerst 5. (Vorjahr 3.). Die Konkurrenz beim Verein scheint zu stark zu sein, es gibt Gerüchte um eine Rückkehr zu Köln oder sonst wohin in Deutschland. Sebastian Prödl (29), FC Watford, England (3.): In seiner zweiten Saison in dem Londoner Vorort ist der nun schon routinierte Verteidiger praktisch zu einem Stammspieler unter einem neuen Trainer geworden. Er spielte in 17 der bisher 18 Begegnungen, 16x von Beginn an, gleich 14x durch, wurde nur 2x aus- und 1x eingewechselt, fehlte nur einmal verletzt. Und er machte ein Tor. Eine ausgezeichnete Bilanz, einer der besten Legionäre in dieser Saison, die englische Liga passt einfach zu ihm. Watford ist heuer bisher immerhin 10. (Vorjahr 13.) Marko Arnautovic (27), Stoke City, England (3.): Nach Transfergerüchten im Sommer unterschrieb der Stürmer doch wieder einen Vertrag bei den Potters (bis 2020) und spielt bereits seine vierte Saison in Stoke-on-Trent. Er ist mehr oder weniger unumstrittener Stammspieler, trotzdem verläuft die Saison sowohl für ihn als auch den Verein (heuer bisher nur 13., im Vorjahr noch 9.) etwas mager. Auch er kann heuer seine Stärken nicht so ausspielen wie früher und schoss auch nur 1 mickriges Tor. Trotzdem bleibt er natürlich einer der Top-Legionäre Österreichs. Christian Fuchs (30), Leicester City, England (3.): Nach der sensationellen Meistersaison konnte es ja nur noch abwärts gehen. Vor allem für den Verein in der Meisterschaft trifft das zu, wo man heuer als 16. derzeit gegen den Abstieg spielt. In der CL dagegen gewann man die Gruppe und spielt im Achtelfinale. Fuchs' Leistung leidet zwar auch ein wenig unter der Gesamt-Performance, aber er ist weiterhin unumstrittener Stammspieler auf der linken Defensivseite, spielte 17 der 18 Spiele, immer von Beginn an, gleich 16x durch, wurde nur 1x ausgewechselt und fehlte einmal gesperrt. Und machte sogar sein erstes Tor in England. In der CL spielte er 5 von 6 Spielen durch, fehlte nur als alles entschieden war. Hoffentlich kann er helfen den Anti-Klimax des Abstiegs zu verhindern. Darko Bodul (27), Amkar Perm, Russland (6.): Nach mehreren schwachen Saisonen in niedrigen Ligen hat der ehemals als Supertalent geltende Stürmer überraschend in der starken russischen Liga wieder einen Aufschwung erlebt. Dies zwar in der Provinz, aber Perm spielt eine starke Saison, kämpft nach Rang 11 im Vorjahr heuer als 6. um einen Europacup-Startplatz. Und Bodul ist nach kurzer Eingewöhnungsphase Stammspieler geworden. Er spielte in 13 der 17 Begegnungen, immer von Beginn an, 7x durch und wurde 6x ausgewechselt. 2 geschossene Tore sind vielleicht nicht so überragend, aber seine Gesamtbilanz ist sehr gut, bisher eine positive Überraschung in dieser Spielzeit. Ahmed Ildiz (20), Kasimpasa, Türkei (10.): Für einen Spieler von Rapid II in der Regionalliga ist ein Vertrag im Profikader eines türkischen Süperlig-Vereins (Kasimpasa ist heuer bisher 12., im Vorjahr 7.) sicher eine Riesenchance, zumal für einen türkischstämmigen. Der jüngere Bruder von Muhammed Ildiz konnte sie allerdings bisher noch nicht nützen und kam nur auf eine Einwechslung in für ihn möglichen 15 Runden. Seine Chance kann natürlich noch kommen. Jakob Jantscher (27), Rizespor, Türkei (10.): Finanziell vielleicht schon, aber ob der Wechsel von Luzern zu einem Abstiegskandidaten in der der Nordosttürkei auch fußballerisch und sonst vorteilhaft ist, scheint fraglich. Der Mittelfeldspieler ist hat aber zumindest einen Stammplatz. In den für ihn möglichen 14 Spielen kam er 13x zum Einsatz, und das immer von Beginn an. Er spielte 9x durch, wurde nur 3x ausgewechselt und 1x auch ausgeschlossen. Er fehlte daher nur einmal gesperrt. Und er schoss 4 Tore. Persönlich sieht die Bilanz gut aus, aber sein Verein kämpft als 15. (Vorjahr 13.) gegen den Abstieg. Muhammed Ildiz (25), Gaziantepspor, Türkei (10.): Schon genau 3 Jahre bei diesem Verein, wurde der Mittelfeldspieler heuer erstmals sukzessive Stammspieler. Er spielte in 13 von 16 Runden, immer von Beginn an, 6x durch, wurde 6x ausgetauscht und auch 1x ausgeschlossen. Für ihn persönlich ist das nach Jahren, in denen er mehr Zeit auf der Ersatzbank als am Spielfeld verbrachte, sicher ein Fortschritt, allerdings spielt Gaziantepspor heuer als derzeit 17. und Vorletzter (im Vorjahr auch nur 14.) schwer gegen den Abstieg. Marc Janko (33), FC Basel, Schweiz (12.): Die zweite Saison für Österreichs routinierten Topstürmer (ältester Feldspieler unter den Legionären!) beim Schweizer Meister läuft zwar nicht ganz so toll wie die erste, aber er ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des Teams. Nicht immer in der Startelf, aber gar nicht zum Einsatz kam er meist nur wegen Verletzungen oder einer Sperre. Somit kommt Janko auf gute 13 Einsätze in 18 Runden, 7x von Beginn an, jedoch spielte er nur 2x durch, wurde 4x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen. 6 x musste er von der Bank kommen. Er schoss auch heuer immerhin 7 Tore bisher. In der CL, wo man nach der Gruppenphase ausschied spielte er 5 der 6 Spiele, 2x von Beginn an, 1x durch, 1x aus- und 3x eingewechselt. Basel liegt in der Meisterschaft schon wieder klar in Führung. Thorsten Schick (26), BSC Young Boys, Schweiz (12.): Der erste Auslandstransfer, und das zum Schweizer Vizemeister, ist sicher ein Karriere-Aufstieg für den Grazer Mittelfeldspieler. Nach kurzer Eingewöhnungszeit hat er sich auch immer stärker in das Team integriert, und stand schließlich in der Mehrheit der 18 Spiele der Startelf, nämlich 10x. Allerdings spielte er nur 2x durch, wurde 8x aus- und 4x eingetauscht, spielte somit 14x. Und er schoss 2 Tore. In den 4 Spielen der CL-Quali (ausgeschieden) wurde er 2x eingewechselt, wohingegen er alle 6 Spiele der EL-Gruppenphase (auch ausgeschieden) mitmachte, 5x von Beginn an, 3x durch, 2x aus- und nur 1x eingewechselt. Und er schoss auch hier 1 Tor. Er könnte vielleicht noch für das Nationalteam interessant werden. Bern ist auch heuer bisher Zweiter. Dejan Stojanovic (23), FC St. Gallen, Schweiz (12.): Der in Italien (schon lange) nicht mehr gefragte Tormann, bekommt nun beim Schweizer Mittelständler eine Chance – allerdings auch hauptsächlich auf der Ersatzbank. Nur in einem der für ihn möglichen 12 Begegnungen spielte er (durch). Somit ist fraglich, ob er in der Schweiz seine Karriere retten kann. Fabian Gmeiner (19), NEC Nijmegen, Niederlande (13.): Der rechte Verteidiger, der seine Jugend/Juniorenjahre in Stuttgart verbrachte, hat nun in Nijmegen seinen ersten Profivertrag erhalten. Noch klappt es nicht so sehr mit der Spielpraxis. In für ihn möglichen 13 Spielen wurde er nur 1x in der Schlussphase eingewechselt. Man wird sehen, ob er sich entwickeln kann. Ohne viel Unterstützung des Vorarlbergers ist der NEC heuer bisher 12. (Vorjahr 10.). Marcel Ritzmaier (23), Go Ahead Eagles, Niederlande (13.): Das ewige Talent, seit Beginn 2010 in den verschiedenen Teams bei PSV unter Vertrag, kann sich beim Meister aus Eindhoven nicht und nicht durchsetzen. Nun wurde er innerhalb der Liga schon zum dritten Mal zu einem schwächeren Team ausgeliehen, diesmal zum Aufsteiger aus Deventer. Dort ist der Mittelfeldspieler zwar nun Stammspieler – 13 Einsätze in 14 Runden, immer von Beginn an, 9x durchgespielt, 4x ausgewechselt – aber der Verein liegt an der 18. und letzten Stelle. Sieht nach einer durchschnittlichen Karriere für den Steirer aus. Alexander Gorgon (28), HNK Rijeka, Kroatien (16.): Der Wechsel von der Austria zum kroatischen Vizemeister war für den Offensivspieler sportlich wohl keine Verbesserung, doch er wollte unbedingt noch ins Ausland. Die schlechteste Adresse is Rijeka auch nicht, denn heuer ist man klarer Tabellenführer. Gorgon trug dazu einen bedeutenden Teil bei: in für ihn möglichen 15 Begegnungen kam er auf 12 Einsätze, 10x von Beginn an, 4x durchgespielt, 5x ausgewechselt, und auch 1x ausgeschlossen. 2x, in seiner Eingewöhnungsphase, kam er von der Bank. Und mit 8 geschossenen Toren ist er sogar der Führende der „Torschützenliste“ der Legionäre. Stefan Savic (22), Slaven Belupo, Kroatien (16.): In seiner zweiten Saison bei dem Mittelständler etabliert sich der Mittelfeldspieler immer besser im Team, und schaffte es immer öfter in die Startelf. Er spielte in 19 der 20 Runden, 11x von Beginn, allerdings nur 1x durch und wurde gleich 10x ausgewechselt. Heuer musste er bisher nur 8x von der Bank kommen. Und er schoss 2 Tore. Ein Legionär, der sich auf vergleichsweise bescheidenem Niveau, aber doch etabliert sein. Sein Verein aus Koprivnica ist derzeit mit Rang 5 auch bisher zwei Plätze besser als letztes Jahr. Martin Pusic (29), FC Midtjylland, Dänemark (18.): Immerhin schon die vierte Halbsaison bei dem dänischen Spitzenklub (heuer bisher 3. wie im Vorjahr, aber abgeschlagen), hat Pusic seinen Stammplatz verloren, wollte auch im Sommer eigentlich wechseln. Er kam in 21 Runden auf nur 12 Einsätze, 5 von Beginn an, aber er spielte nur 1x durch, wurde 4x ausgewechselt, und musste 7x von der Bank kommen. Und er schoss heuer bisher nur 2 Tore. In den letzten Runden war er offenbar auch verletzt. In der EL-Qualifikation (ausgeschieden) spielte er noch in 6 von 8 Begegnungen, 3x von Beginn an, 2x durch, wurde 1x aus- und 3x eingewechselt. Diese Saison war aber doch ein Rückschritt für ihn. Matthias Maak (24), SönderjyskE, Dänemark (18.): Der steirische Verteidiger und Mittelfeldspieler war in seiner ersten Auslandssaison bei den Südjütländern zu Beginn in der Startelf, musste aber leider bald auf die Ersatzbank wandern. Somit kam er auf nur 10 Einsätze in 21 Runden, 7x von Beginn an, spielte 5x durch, wurde 2x aus- und 3x eingewechselt. In der EL-Qualifikation (wo man ausschied) spielte er noch alle 6 Spiele durch. Er wird sich anstrengen müssen, damit sein Engagement noch ein Erfolg wird. Sein Verein ist als 6. noch über dem Strich für das heurige Playoff, im Vorjahr war man aber Vizemeister. Marco Meilinger (25), Aalborg BK, Dänemark (18.): Der Wechsel von der Wiener Austria zu diesem Mittelständler war wohl kein Aufstieg, aber immerhin ist der Mittelfeldspieler und Rechtsaußen in seiner ersten Legionärssaison bei Aalborg Stammspieler. Er spielte in 20 von 21 Spielen, 19x von Beginn an, 12x durch, wurde 7x ausgewechselt (Auswechseltendenz allerdings steigend), und 1x eingetauscht. Und er schoss 3 Tore. Somit ist er der beständigste Legionär in Dänemark. Der Verein, im Vorjahr 5., ist bisher aber nur 8. und somit unter dem Playoff-Strich. Michael Langer (31), IFK Norrköping, Schweden (20.): Nach über 10 erfolglosen Jahren in Deutschland tingelt der Vorarlberger Tormann nun durch kleinere Ligen. Im Sommer landete er für die zweite Saisonhälfte hier beim schwedischen Meister, der nun die Saison als Dritter abschloss. Außer im ersten Spiel nach der Ankunft und 2x wegen Verletzung war er immer Stammspieler, kam somit auf 13 von 16 Spielen. Und er ist derzeit immerhin der einzigeTorhüter-Legionär in einer 1. europäischen Liga, der regelmäßig spielt. Er hat noch bis Juni 2017 Vertrag. Dominik Hofbauer (26), Arka Gdynia, Polen (21.): Das Engagement bei einem Aufsteiger einer Liga, die nicht Top-20 in Europa ist, ist sicher kein Aufstieg für den ehemaligen Juniorenteamspieler. Aber der Mittelfeldmann schlägt sich dort gut, kam in allen für ihn möglichen 12 Spielen zum Einsatz, 9x von Beginn an, spielte 4x durch, wurde 5x ausgewechselt, und kam 3x von der Bank. Sein Verein spielte als derzeit 8. (letzter oberer Playoff-Platz) auch eine sehr ordentliche Herbstmeisterschaft. Sandro Gotal (25), Piast Gliwice, Polen (21.): Der Wechsel zum Vizemeister aus Schlesien brachte für den Stürmer, der in letzter Zeit in der Schweiz und der Türkei kaum zum Einsatz kam, keinen Befreiungsschlag. Er wurde nur in 4 von für ihn möglichen 11 Spielen eingesetzt, nur 1x von Beginn an und ausgewechselt, 3x von der Bank. Und er schoss auch nur 1 Tor. Er war aber auch eine zeitlang verletzt. Der Verein enttäuscht heuer ebenfalls als bisher 11. Jedenfalls eine schwierige Phase in Gotals Karriere. Tomas Simkovic (29), Tobol Kostanay, Kasachstan (29.): Der Mittelfeldspieler spielte nun schon seine dritte Saison bei diesem Verein und scheint dort sehr respektiert zu sein, war heuer bisweilen sogar Kapitän. Er spielte in 27 der 32 Begegnungen, 25x von Beginn an, 18x durch, wurde nur 7x aus- und 2x eingewechselt. Leider reichte es so wie im Vorjahr nur zum „Sieg“ im Abstiegs-Playoff und damit zum 7. Gesamtrang. Seine Vertragssituation ist offen/unbekannt. Andreas Ivanschitz (33), Seattle Sounders, USA (2. CONCACAF): Unser längstdienender aktiver Legionär hat nun eineinhalb Jahre in den USA verbracht und in seiner ersten vollen Saison mit dem Team aus Washington State den Titel eingefahren. Es war der erste in seiner Legionärszeit, und die läuft schon seit 2006. Er war nicht immer Stammspieler und zeitweise auch verletzt, aber er kam auf sehr respektable 31 Einsätze in 40 Spielen, davon 26 von Beginn an. Er spielte allerdings nur 7x durch und wurde 19x ausgewechselt. 5 x kam er von der Bank. Und er schoss 3 Tore. Es ist der erste Titel für die Sounders, die im Grunddurchgang nur das siebentbeste Team waren, und das Feld im Playoff aufrollten (2015 war man im Viertelfinale ausgeschieden). Die MLS wäre in Europa wohl keine Top-15-Liga, trotzdem ein toller Erfolg für den Burgenländer in einem großen Fußballmarkt. Sein Vertrag läuft allerdings nun aus, sein Verbleib ist unwahrscheinlich. Daniel Royer (26), New York Redbulls, USA (2. CONCACAF): Der Wechsel für die zweite Saisonhälfte nach New York ließ sich nach kurzer Eingewöhnungszeit für den Stürmer recht erfolgreich ein, als er langsam in die Mannschaft integriert wurde, bevor er leider mit einer Verletzung eine Zeit lang ausfiel. Schlußendlich kam er auf 7 Einsätze in für ihn möglichen 13 Spielen, 3x von Beginn und jedes Mal ausgewechselt, 4x von der Bank, und er schoss 1 Tor. Nach dem Gruppensieg im Grunddurchgang war für RB im Viertelfinale des Playoff leider Schluss (im Vorjahr erst im Halbfinale). Seine Vertragssituation ist unsicher, er hat aber eine Chance auf eine weitere Saison. Roland Putsche (25), Cape Town City, Südafrika (6. CAF): Fußballerisch ein Rückschritt, aber definitiv ein interessantes Abenteuer ist das Engagement in der südafrikanischen Liga bei einem neu aufgebauten Klub für den Kärntner. Der defensive Mittelfeldspieler war bisher keine Stammkraft, aber doch ein wichtiger Kaderspieler. Er kam auf 10 Einsätze in 15 Runden, 8 davon von Beginn an, spielte aber nur 2x durch, wurde 6 aus- und 2x eingewechselt. Und er schoss 1 Tor. Der neue Verein liegt vorerst am guten 3. Platz. Und gewann auch den südafrikanischen Cup. Pirmin Strasser (25), Waitakere United, Neuseeland (1. OFC): Der Verein aus einem Vorort von Auckland ist sicher der fußballerisch „exotischste“, wo ein Legionär, der in meine Wertung kommt, spielt. Der Tormann ist aber dort jedenfalls Stammspieler, hat alle bisherigen 9 Runden durchgespielt und ist eine Stütze. Als 5. von 10 Teams (Vorjahr 6.) muss Waitakere um einen Playoff-Platz der Top 4 kämpfen. Im Blickfeld der führenden 10 zweiten Ligen kamen von den 34 Spielern mit A-Mannschaft-Verträgen 32 zum Einsatz, das sind gleich 8 mehr als im Frühjahr 2016 (wobei allerdings aufgrund der 5-Jahreswertung auch 3 Spieler in Russland und der Türkei dazukommen). Nicht eingesetzt wurden nur die Torhüter Michael Gspurning (U. Berlin) und Jörg Siebenhandl (Würzburg). Die Zahl hinter dem Verein bedeutet hier dessen Rang in der Meisterschaft: Martin Harnik (29), Hannover 96 (2.), DE: Der Wechsel von einem Absteiger zum anderen hat ihm trotz des Abstiegs wohl gut getan. Zumindest nach einer Anlaufzeit wurde er Stammspieler. Er kam in 14 der 17 Spiele zum Einsatz, 9x von Beginn an, spielte 3x durch, wurde 6x (oft erst in er Nachspielzeit) aus- und 5x eingewechselt. Und er schoss gute 8 Tore. Hannover liegt auf Aufstiegskurs. Samuel Sahin-Radlinger (24), Hannover 96 (2.), DE: Leider ist er trotz Abstieg weiterhin nur Ersatztormann, stieg nur von der Nr. 3 zur Nr. 2 auf. Zwei der 17 Spiele spielte er wenigstens wegen Verletzung des Kollegen durch. Florian Klein (30), VfB Stuttgart (3.), DE: Stieg mit dem VfB ab, wodurch er wieder in die Stammelf rückte, doch nach einer Länderspielpause gab es Probleme und er kam dann oft nur von der Bank oder gar nicht aufs Feld. In den 17 Spielen kam er auf 13 Einsätze, 9 von Beginn an, spielte 8x durch, wurde 1x aus- und 4x eingewechselt. Stuttgart ist wenigstens auf dem Relegationsplatz. Martin Rasner (21), FC Heidenheim (4.), DE: Der Mittelfeldspieler ist einer aus der „Konkursmasse“ von Grödig, der bei diesem sich zum Sensationsteam gemausert habenden Verein in der 2. deutschen Liga eine Chance bekam. Allerdings schaffte er nur 5 Einsätze in 17 Runden, 2x von Beginn an und ausgewechselt, 3x eingetauscht. Nach einer Verletzung war er auch nicht mehr im Kader. Philipp Hosiner (27), Union Berlin (5.), DE: Der von viel Pech verfolgte Stürmer versuchte nun in der zweiten deutschen Liga seiner Karriere neuen Schwung zu geben. Doch er war nicht nur einige Runden verletzt, sondern hatte am Ende der Saison auch wieder einen schweren gesundheitlichen Rückschlag (Lungenkollaps). Trotzdem kam er noch auf 12 Einsätze in 17 Runden, davon 6x in der Startelf, 1x durchgespielt, 5x aus- und 6x eingewechselt. Und er schoss 2 Tore. Hoffentlich erfängt er sich. Emanuel Pogatetz (33), Union Berlin (5.), DE: Leider kann sich der routinierte Verteidiger nun auch bei diesem Verein nicht mehr durchsetzen. Er wurde ein einziges Mal in 17 Runden eingetauscht, wechselte sonst zwischen Ersatzbank und Tribüne. Das langsame Ende einer an sich tollen Karriere? Christopher Trimmel (29), Union Berlin (5.), DE: In seiner dritten Saison bei der Union ist der rechte Außenverteidiger aus der Startelf nicht wegzudenken. Er spielte 16 der 17 Spiele durch, fehlte nur einmal verletzt. Eine Stütze in einer starken Hinrunde seines Vereins, somit absolut noch einmal ein Ausrufezeichen in seiner Karriere. Hat das Nationalteam rechts hinten nicht eine Schwäche? Christian Gartner (22), Fortuna Düsseldorf (8.), DE: Schon die vierte Saison ist der immer noch junge, talentierte Mittelfeldspieler bei der Fortuna, aber weiterhin wird er vom Verletzungsteufel verfolgt. Nur zu Beginn und zum Ende der Herbstsaison konnte er spielen, dazwischen war sein Schienbein kaputt. So kam er nur auf 3 Einsätze in 17 Runden, 2x von Beginn an und ausgewechselt, 1x eingetauscht. Guido Burgstaller (27), FC Nürnberg (9.), DE: Der Stürmer ist nun genau 2 Jahre in Nürnberg, und er gilt mittlerweile als einer der besten Spieler der zweiten Liga, um den sich nun Transfergerüchte ranken. Er spielte in 16 der 17 Spiele, 15x von Beginn an, 9x durch, wurde 5x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen, kam 1x von der Bank, fehlte nur einmal rotgesperrt, war sogar einmal Kapitän. Und mit tollen 14 geschossenen Toren führt er die Torschützenliste an. Er ist sicher auch aus der zweiten Liga wieder ein Teamkandidat, obwohl sein Verein unter den Erwartungen spielt. Georg Margreitter (28), FC Nürnberg (9.), DE: Der Verteidiger hatte ja schon letzte Saison eingeschlagen, wäre auch heuer Stammspieler gewesen, wenn er nicht zehn Runden mit einer Verletzung ausgefallen wäre. So spielte er nur zu Beginn und zu Ende der Saison insgesamt 5x, davon 4x von Beginn an und durch, wurde 1x eingewechselt. Marco Knaller (29), SV Sandhausen (10.), DE: Es ist seine vierte Saison bei dem kleinen, aber wackeren kurpfälzischen Verein, und die zweite als Stammtormann. Er spielte 15 der 17 Spiele durch, fehlte zweimal offenbar verletzt. Er ist argumentierbar der derzeit beste Tormann unter den Legionären, jedenfalls der einzige (neben Langer), der regelmäßig spielt, und das in dieser Herbstsaison ausgezeichnet. Stefan Kulovits (33), SV Sandhausen (10.), DE: Auch der defensive Mittelfeldspieler ist jetzt schon die vierte Saison in Sandhausen, aber die ganze Zeit meist Stammspieler. Heuer ist er sogar Kapitän des Teams. Er spielte in 15 der 17 Runden, immer von Beginn an, 6x durch, wurde 8x ausgewechselt und auch 1x ausgeschlossen, fehlte nur zweimal gesperrt. Er ist einer der verlässlichsten Legionäre. Kevin Stöger (23), VfL Bochum (11.), DE: Der Mittelfeldspieler galt als eines der größten österreichischen Talente, setzt sich aber nur im unteren Mittelfeld der 2. deutschen Liga durch. Diese Saison neu in Bochum spielte er die ersten 7 Runden von Beginn an, 4x durch, 3x ausgewechselt, fehlte leider ab der 8. Runde bis jetzt wegen eines Kreuzbandrisses. Dominik Wydra (22), VfL Bochum (11.), DE: Der Defensivmann auf der rechten Seite kann sich in seiner ersten Saison in Bochum leider nur schwer durchsetzen, war auch teilweise verletzt. Er kam nur auf 6 Spiele in 17 Runden, 3 von Beginn an und jeweils ausgewechselt, 3x eingetauscht. Lukas Gugganig (21), SpVgg Greuther Fürth (12.), DE: Der Wechsel von einem Absteiger zu den Bayern brachte ihm leider keinen Stammplatz. Der sicherlich talentierte Innenverteidiger kam nur zu 3 Einsätzen in 17 Runden, davon 2 von Beginn an und durchgespielt (immerhin in den letzten zwei Runden) und 1x eingewechselt. Robert Zulj (24), SpVgg Greuther Fürth (12.), DE: Um den Offensivspieler gab es vor der Saison schon Transfergerüchte Richtung erste Bundesliga, aber nun spielt er doch eine dritte Saison in Fürth. Sie ist etwas durchwachsener als die letzte, nicht nur weil der Verein enttäuscht. Einmal drei Spiele gesperrt und auch verletzt/krank, kam er auf nur 11 Einsätze in 17 Runden, davon 10 von Beginn an und spielte immerhin immer durch, 1x wurde er eingewechselt. Er schoss (nur) 1 Tor. Phillipp Mwene (22), FC Kaiserslautern (13.): Der in Wien geborene Rechtsverteidiger ist ein großes Talent, der nun nach der Ausbildung in Stuttgart endlich im A-Kader eines Profivereins seine Chance bekam. Er hat sie auf der Pfalz genutzt, und wie! Er hat alle Spiele durchgespielt, ist somit wohl nicht schuld an der bescheidenen Position des Vereins. Er ist somit der meisteingesetzte Legionär in Deutschland. Wird wohl bald eine Alternative für die Nationalelf. Michael Liendl (31), 1860 München (14.), DE: In seiner zweiten Saison bei den 60ern spielt der routinierte zentrale Mittelfeldspieler durchaus eine tragende Rolle, auch wenn es offenbar bisweilen Unstimmigkeiten mit dem Trainer gibt. Er kam auf 13 Einsätze in den 17 Runden, 12 von Beginn an, spielte 8x durch, wurde 4x aus- und 1x eingewechselt. Und er schoss gute 6 Tore Erwin Hoffer (29), Karlsruher SC (15.), DE: In seiner zweiten Saison beim KSC wechselte der ehemalige Teamstürmer wie zuletzt ständig zwischen Spielfeld und Ersatzbank. Er spielte immerhin in 15 der 17 Runden, davon 7x in der Startelf, 3x durch, wurde 4x ausgewechselt, und kam 8x von der Bank. Er schoss nur 1 Tor. Sehr durchwachsene Saison, und der Verein spielt gegen den Abstieg. Ylli Sallahi (22), Karlsruher SC (15.), DE: Das ehemalige Bayern-Talent spielt nun zweieinhalb Saisonen hier in der zweiten Liga. Leider kann sich der Linksverteidiger weiterhin kaum durchsetzen. Er kam auf nur 6 Einsätze in 17 Runden, 5x von Beginn an, 4x durchgespielt, je 1x aus- und eingewechselt, war auch ein wenig verletzt. Seine Karriere könnte an der Kippe stehen. Manuel Prietl (25), Arminia Bielefeld (16.), DE: Der Mittelfeldspieler kann sich in seiner ersten Legionärssaison gut behaupten. Er kam auf gute 13 Einsätze, und noch dazu alle von Beginn an, spielte 9x durch, wurde nur 4x ausgewechselt, fehlte meist nur wegen Verletzungen. Auch wenn sein Verein gegen den Abstieg kämpft, zählt er zu den positiven Erscheinungen unter den Legionären. Atdhe Nuhiu (27), Sheffield Wednesday (6.), ENG: Bereits die vierte Saison in Sheffield, ist der Stürmer leider stärker als in den vergangenen Jahren nur noch ein Ergänzungsspieler. Er spielte in 14 der 24 bisherigen Spiele, aber nur 2x von Beginn an und wurde ausgewechselt, kam 12x von der Bank. Und er blieb heuer bisher erstmals torlos. Sein Verein kämpft wieder um den Relegationsplatz. Andreas Weimann (25), Derby County (7.), ENG: Leider geht es mit der Karriere des Stürmers schleichend aber sukzessive bergab. Nun ist er auch in der zweiten englischen Liga nur noch ein Ergänzungsspieler. Zu Beginn der Saison auch verletzt, kam er auf magere 10 Einsätze in 24 Runden, ein einziges Mal von Beginn an und ausgewechselt, 9x von der Bank, keine Tore geschossen. Michael Madl (28), FC Fulham (8.), ENG: Nach einer Leihe im Frühjahr nun fix engagiert, war der Innenverteidiger zunächst in der Startelf, kam aber leider nach einem Ausschluss außer Tritt. Somit kam er letztlich in 23 Spielen nur 11x zum Einsatz, 10x in der Startelf, je 1x aus- und eingewechselt und auch ausgeschlossen. Er ist ja auch Teamkandidat, hoffentlich wird es wieder besser. Konstantin Kerschbaumer (24), FC Brentford (15.), ENG: Zweite Saison, und leider ist er kaum noch gefragt. In der ersten Runde in der Startelf und ausgewechselt, kam er danach in den insgesamt 24 Runden nur noch 2x in den Schlussminuten von der Bank. Er wird wohl kein langes Leben mehr bei dem Verein haben. Ivan Lucic (21), Bristol City (17.), ENG: Das ehemalige Bayern-Talent war nach dem Wechsel nach England nur als Nummer-3-Tormann in Bristol vorgesehen, rutschte in den 24 Runden aber wenigstes 2x ins Team, 1x durch Einwechslung, danach 1x durchgespielt. Es ist aber sicher mehr als fraglich, ob er sich etablieren kann. Robert Gucher (25), Frosinone Calcio (2.), ITA: Der Mittelfeldspieler wollte eigentlich nach dem Abstieg in der Serie A bleiben, aber schaffte keinen Transfer. Er blieb daher und sitzt nun auch in der Serie B meist auf der Ersatzbank. Er kam nur auf ganze 4 Einsätze in 21 Runden, 3x von Beginn an, 2x durchgespielt, je 1x aus- und eingewechselt. Ein ziemlicher Rückschlag, obwohl sein Verein auf Aufstiegskurs ist. Renny Smith (20), Vicenza Calcio (14.), ITA: Der Mittelfeldspieler mit englischen Wurzeln, aber schon in österreichischen Junioren-Nationalteams eingesetzt,schaffte es über Burnley's U21 und die zweite schwedische Liga in die Serie B. Durchsetzen konnte er sich leider noch nicht, wurde in 21 Runden nur 2x eingewechselt. Aber die Chance ist noch da. Petar Zivkov (21), Vicenza Calcio (14.), ITA: Ein bis dato unbekannter Österreicher mit serbischen Wurzeln, den sein Verein in der 4. italienischen Liga entdeckte. Der Abwehrspieler wurde aber auch nur 3x in 21 Runden eingesetzt, 1x von Beginn an und durchgespielt (in der letzten Runde) und 2x eingewechselt. Vielleicht zeigt er ja weiter auf. Daniel Sikorski (29), FK Chimki (8.), RU: Nachdem der Stürmer in Ried nicht mehr ganz zufrieden oder nicht mehr gefragt war, ist die zweite russische Liga wahrscheinlich nicht die schlechteste Adresse für ihn. In für ihn möglichen 12 Partien kam er auf 10 Einsätze, immer von Beginn an, spielte aber nur 1x durch und wurde 9x ausgewechselt. Er schoss immerhin 4 Tore. Benjamin Fuchs (33), Göztepe (1.), TUR: Bei diesem Zweitligaverein kam der Rechtsverteidiger noch einmal in Form. Er ist mit 13 Spielen in 16 Runden, immer von Beginn an, eine Stütze. 7 x spielte er durch, 6x wurde er ausgewechselt. Und sein Verein ist als Tabellenführer auf Aufstiegskurs. Tanju Kayhan (27), Göztepe (1.): TUR: Der von Sturm Graz hierher gewechselte türkisch-stämmige Wiener ist der direkte Konkurrent von Fuchs auf der rechten Verteidigerposition. Er verlor das Duell Vereinsduell auch weil er lange verletzt war. 4 der 16 Begegnungen spielte er aber durch.
  14. Danke, ist ein (bisschen verrücktes?) Hobby von mir, die Legionäre zu beobachten. In ein paar Tagen gibt es das nächste große Update!
  15. Ich musste schon einige kleine Änderungen vornehmen, besonders wegen des Wechsels von Dominik Hofbauer von Altach nach Polen (Gdingen) und wegen Daniel Sikorski als Russland-Zweitligaspieler. Und noch zwei Änderungen: Bernhard Janeczek wechselte noch nach Bukarest, und Sandro Gotal nach Gleiwitz (Polen). Und weiter geht es: Übersehen hatte ich den Wechsel von Ahmed Ildiz (Bruder von Muhammed Ildiz) in die türkische Süper Lig (schon Ende August).