Die Austria und das liebe Geld


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Postinho
thebodi schrieb vor 1 Stunde:

Keine Ahnung was bei einer Untersuchung durch einen Wirtschaftsprüfer in einigen der zitierten Fälle rauskommen soll. Zagi hat angeblich eine Provision für sich gefordert,  da es aber nie zu diesem Deal gekommen ist, kann der Wirtschaftsprüfer dazu natürlich nichts finden. Auf der Gegenseite wirft Zagi Werner u.a. vor, eine Provision unrechtmäßig bezogen zu haben, die er erst nach Aufforderung wieder zurückgezahlt habe. Da er sie aber zurückgezahlt hat, kann wohl auch hier der Wirtschaftsprüfer nichts finden. Der einzige Fall den er irgendwie durchleuchten kann ist der der angeblich unrechtmäßigen Zahlungen an Spielervermittler.

Da bräuchte man eher die Prüfung durch einen Privatdetektiv als durch einen Wirtschaftsprüfer :lol:.

Forensikprüfung ist auch Detektivarbeit; ein Forensikprüfer untersucht alle Emails, Chatverläufe, SMS und Whatsapp-Nachrichten auf Hinweise, die geeignet sind derartige Verdachtsmomente zu erhärten. Auch führt man üblicherweise Interviews mit allen Beteiligten Personen und geht Ungereimtheiten nach. 

Wenn man von jemanden eine Erfolgsprovision haben möchte, sollte aus der Korrespondenz mit dieser Person eine gewisse "Zuarbeit" hervorgehen - schließlich hätte man dann ja ein finanzielles Interesse daran, dass der Deal tatsächlich zustande kommt - das kann ein Forensikprüfer natürlich nachvollziehen. 

Wenn sich ein gegenteiliges (ablehnendes) Bild anzeichnet, ist's halt dementsprechend unwahrscheinlich, dass eine derartige Nebenabrede existiert. Dieses Investorengequatsche geht ja schon längere Zeit - wie glaubwürdig ist denn ein Vorwurf, der selbst durch einen Forensikprüfer nicht untermauert werden kann? Wenn's was gibt, dann wird der Prüfer etwas finden. 

 

Betreffend der angeblich zurückgezahlten Provisionszahlung von Werner: Natürlich sieht man das - keine Buchung und keine Zahlungsanweisung ohne Beleg. Es muss eine gefakte Provisionsvereinbarung, Rechnungsfreigabe, Zahlungsfreigabe, Korrespondenz über die Rückforderung ("nach Aufforderung") etc. geben. 

bearbeitet von multispeed

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Postinho
jägermeister][effect schrieb vor 19 Minuten:

Kann mir wer erklären, was rechtlich das Schlimme wäre wenn HZ jemanden als Trainer fordert? Klar sollte das grundsätzlich jemand vom Sport machen aber das ist doch nichts strafbares? Wieso wirft man das in einen Topf mit angeblichen forderungen zu positionen etc.?

Die E-Mail ist rechtlich belanglos. Die Krone ist halt wie die Bildzeitung ein Revolverblatt; nicht mehr, nicht weniger.

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Postinho
pramm1ff schrieb vor einer Stunde:

Die Echtheit so einer Mail kannst nur im Original-Postfach feststellen. Sollte da eine Kopie beigelegt worden sein, ist das völlig wertlos. Diese Dinge sind aber ohnehin komplett sekundär. Kurios und geeignet öffentlichkeitswirksam Stunk zu machen, aber rechtlich wurscht.

Dann hätte das HZ in seiner Offensiverkläring wohl erwähnt, eine völlig erfundene Email wäre ja der Beleg für alles und einfach zu beweisen. 

So ganz unerheblich fände ich den Inhalt der Mail nicht, auch wenn die Intention der Veröffentlichung eine widerliche ist...

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Austr(al)ia!
pramm1ff schrieb vor einer Stunde:

Oder übersehe ich etwas?

Ja, das in dem Zitat steht, er verhandelt über den (Ver)Kauf der Viola Invest. Und nicht über den Rückkauf und Weiterverkauf der Anteile (an der AG).

Das ist ja ein himmelweiter Unterschied.

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thebodi schrieb vor 1 Stunde:

Keine Ahnung was bei einer Untersuchung durch einen Wirtschaftsprüfer in einigen der zitierten Fälle rauskommen soll. Zagi hat angeblich eine Provision für sich gefordert,  da es aber nie zu diesem Deal gekommen ist, kann der Wirtschaftsprüfer dazu natürlich nichts finden. Auf der Gegenseite wirft Zagi Werner u.a. vor, eine Provision unrechtmäßig bezogen zu haben, die er erst nach Aufforderung wieder zurückgezahlt habe. Da er sie aber zurückgezahlt hat, kann wohl auch hier der Wirtschaftsprüfer nichts finden. Der einzige Fall den er irgendwie durchleuchten kann ist der der angeblich unrechtmäßigen Zahlungen an Spielervermittler.

Da bräuchte man eher die Prüfung durch einen Privatdetektiv als durch einen Wirtschaftsprüfer :lol:.

doch, zwei buchungen wirds ja wohl geben. 

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Pressing-Taktgeber
multispeed schrieb vor 35 Minuten:

Forensikprüfung ist auch Detektivarbeit; ein Forensikprüfer untersucht alle Emails, Chatverläufe, SMS und Whatsapp-Nachrichten auf Hinweise, die geeignet sind derartige Verdachtsmomente zu erhärten. Auch führt man üblicherweise Interviews mit allen Beteiligten Personen und geht Ungereimtheiten nach. 

Wenn man von jemanden eine Erfolgsprovision haben möchte, sollte aus der Korrespondenz mit dieser Person eine gewisse "Zuarbeit" hervorgehen - schließlich hätte man dann ja ein finanzielles Interesse daran, dass der Deal tatsächlich zustande kommt - das kann ein Forensikprüfer natürlich nachvollziehen. 

Wenn sich ein gegenteiliges (ablehnendes) Bild anzeichnet, ist's halt dementsprechend unwahrscheinlich, dass eine derartige Nebenabrede existiert. Dieses Investorengequatsche geht ja schon längere Zeit - wie glaubwürdig ist denn ein Vorwurf, der selbst durch einen Forensikprüfer nicht untermauert werden kann? Wenn's was gibt, dann wird der Prüfer etwas finden. 

Ich hätte nichts von einer beauftragten "Forensikprüfung" gelesen. Die Stellungnahme der Austria verweist auf ein beauftragtes Unternehmen der Wirtschaftsprüfung.

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ASB-Legende
aragorn schrieb vor 16 Minuten:

Ja, das in dem Zitat steht, er verhandelt über den (Ver)Kauf der Viola Invest. Und nicht über den Rückkauf und Weiterverkauf der Anteile (an der AG).

Das ist ja ein himmelweiter Unterschied.

Ja aber das ganze macht ja eben nur im Sinne von Rück- und Verkauf Sinn? Also wie soll das denn sonst gemeint sein, wenns keine komplette Falschmeldung ohne Recherche war? Aber die Wahrheit werden wir wohl hier eh nie erfahren vermute ich... 

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V.I.P.
Viereee schrieb vor 29 Minuten:

Dann hätte das HZ in seiner Offensiverkläring wohl erwähnt, eine völlig erfundene Email wäre ja der Beleg für alles und einfach zu beweisen. 

So ganz unerheblich fände ich den Inhalt der Mail nicht, auch wenn die Intention der Veröffentlichung eine widerliche ist...

"Die gegen mich lancierten Vorwürfe sind unwahr, frei erfunden und entsprechen nicht der Realität."

Dass er primär auf die rechtlich relevanten Dinge eingeht und nicht den Gossip um eine etwaige Trainerbestellung kommentiert, ist natürlich absolut verständlich. 

 

aragorn schrieb vor 16 Minuten:

Ja, das in dem Zitat steht, er verhandelt über den (Ver)Kauf der Viola Invest. Und nicht über den Rückkauf und Weiterverkauf der Anteile (an der AG).

Das ist ja ein himmelweiter Unterschied.

Ich weiß nicht worauf du dich beziehst. Im Artikel steht es so wie ich es sagte: 

image.png

Ein Szenario ist wohl das Ziehen der Rückkauf-Klausel, eh klar. 

 

thebodi schrieb vor 9 Minuten:

Ich hätte nichts von einer beauftragten "Forensikprüfung" gelesen. Die Stellungnahme der Austria verweist auf ein beauftragtes Unternehmen der Wirtschaftsprüfung.

image.png

image.png

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Postinho
thebodi schrieb vor 13 Minuten:

Ich hätte nichts von einer beauftragten "Forensikprüfung" gelesen. Die Stellungnahme der Austria verweist auf ein beauftragtes Unternehmen der Wirtschaftsprüfung.

Eine derartige Prüfung nennt sich im Fachjargon "Forensikprüfung" - das zählt zum Standardrepertoire einer jeden Großkanzlei. Bei EY heißt diese Dienstleistung "Forensic & Integrity Service".

Dass eine Forensikprüfung beauftragt wurde, steht aber sogar in der Krone.

bearbeitet von multispeed

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Pressing-Taktgeber
multispeed schrieb vor 4 Minuten:

Eine derartige Prüfung nennt sich im Fachjargon "Forensikprüfung" - das zählt zum Standardrepertoire einer jeden Großkanzlei. Bei EY heißt diese Dienstleistung "Forensic & Integrity Service".

Dass eine Forensikprüfung beauftragt wurde, steht aber sogar in der Krone.

Danke. Ich habe nur die Primärquellen (FK Austria) herangezogen, nicht irgendwelche Artikel. Wenn es so ist wie im Artikel beschrieben und von dir dargelegt, kann ja vielleicht doch was rauskommen. 

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ASB-Legende

1 Seite sagt hier nicht die Wahrheit (bzw. lü..).

Einmal tief Luft holen - eine Runde an der frischen Luft drehen - alles sickern lassen - und dann hat man ein Ergebnis...

 

PS: Gehe davon aus, auch die Forensiker werden uns die Investoren (im Hintergrund) nicht nennen können... Top die Wette gilt...!? ;)

 

PPS:

1) Al Jaber: XX Mio.

2) Synthos: XX Mio.

3) Insignia: X(XX) Mio.

4) JW Investor: 17+ Mio.

bearbeitet von bigben79

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ASB-Messias

Ok, d.h.

- die Anschuldigungen des angeblichen Vermittlers sind seit spätestens Jänner bekannt.

- das Thema wurde intern in einer Sitzung im Jänner scheinbar diskutiert 

- Zagiczek hat den Vermittler bereits geklagt

- es wurde bereits eine Prüfung durch EY eingeleitet.

D.h. alle Prozesse sind im Laufen.

Und dann tritt scheinbar urplötzlich dieser Vermittler und (lt. Zagiczek) ein Welser Anwalt an Fleckl heran, der die Sache dann an die Öffentlichkeit bringt. Und zwar (mit einen zu vernachlässigen Ausnahme) ausschliesslich Vorwürfe gegenüber Zagiczek. 

Kann mir jemand erklären:

- Welche Motivation hat der Vermittler, Zagiczek anzugreifen? Wenn wir es positiv sehen, dann weil er für die Moral im Fussball eintritt. Soll sein. Mag jemand glauben.

- Aber selbst wenn wir von einem berechtigten Ansinnen des Vermittlers ausgehen. Welchen Vorteil hätte der Vermittler davon, damit zu Fleckl zu gehen, wenn schon Gerichte und Wirtschaftsprüfer am Arbeiten sind?

Oder darf man annehmen, dass jemand anderer den Vermittler "motiviert" hat, zu Fleckl zu gehen? Wer könnte das dann wohl gewesen sein? Und würde derjenige damit im Sinne der Austria handeln oder ihr eher schaden?

Nochmal: es gehört alles restlos geklärt, ich hoffe es passiert. Aber auch geklärt gehört eigentlich: wer ist für die "Fleissaufgabe" Fleckl verantwortlich und was sind seine Intentionen?

 

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https://kurier.at/sport/fussball/austria-wien-fussball-bundesliga-zagiczek-wener-gollowitzer-helm/403132352

valentin1911 schrieb vor 1 Minute:

"Die Veilchen wären gut beraten, endlich intern aufzuräumen, wenn nötig auch mit einem kompletten personellen Neustart, dazu ein internationaler Investor, damit man nicht jährlich Euros zusammenkratzen oder die üblichen Verdächtigen um einen Zuschuss bitten muss.

Und Trainer Stephan Helm, offenbar ein David Copperfield aus dem Burgenland, der nach dem Wunsch einiger handelnder Personen im Herbst bei drei Spielen schon vor dem Rauswurf stand, sollte man das Ehrenzeichen der Stadt Wien überreichen. 

Dieser sportliche Erfolg bei diesen Turbulenzen im Hintergrund ist auch aller Ehren wert."

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