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aragorn

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  1. Alles valide Punkte. Aufgrund des fett markierten Teils bin ich auch froh, dass unsere Verantwortlichen von Beginn an gesagt haben, wichtiger als die nackten Zahlen des Investments, ist das Einbinden in eine Community mit der richtigen strategischen Ausrichtung. In diesem Punkt vertraue ich MK und PS und denke daher, dass diese Gefahr bei einem möglichen Abschluss nicht schlagend werden wird. Bei der Spruchpraxis der österr. ASGs sogar mit fast schon 100%-iger Rechtssicherheit.
  2. Wer hat den besseren Bezug zu ihm? Du? Ich? Der Durchschnittsfan auf der Ost? Auch wenn es ganz toll ist, dass jemand ausschließlich (was ja letztlich auch nicht stimmt) aus Verbundenheit zum Verein, ein tolles finanzielles Engagement zeigt, hat dieser Weg einfach natürliche Grenzen und die werden von Jahr zu Jahr deutlicher werden. Zum Thema Einschätzung (und deinem Verweis auf die Globalisierung), wir hatten diese Diskussion schon. Und ich kann mich gut erinnern, dass ich den starken Eindruck gewonnen habe, dass du grundsätzlich den Themen "Globalisierung", "Investment" usw mehr als skeptisch gegenüberstehst. Mir scheint es so, als würdest du hinter jedem Investor eine skrupellose Heuschrecke vermuten. Kaufen, filetieren, Gewinn maximieren. Eine strategisch, globale Partnerschaft hat da wohl andere Interessen, die sich sehr gut mit jenen der Austria in Verbindung bringen lassen. Warum sollte es verloren gehen? Ich glaube nicht, dass auch nur ein Fan auf der Ost weniger emotional sein wird, wenn der im Strafraum gelegte Spieler statt von Hareither von xy bezahlt wurde. Solange der Verein nicht ausgelöscht wird, sehe ich keinen Grund warum sich ein Wechsel des Finanzierungsmodells irgendwie auf die Bindung und Emotion auswirken sollte. Und wer behauptet, die Auftritte in Parma, Bilbao und Co waren nicht emotional, hat die Zeit nicht erlebt.
  3. Ihr negiert den Unterschied zwischen einem Sponsor und einem strategischen Partner/Investor. 10 Millionen ist nicht die Unterstützung, die die Austria erhält. 10 Millionen ist der Eintrittspreis für den Partner. Ist dieser gelöhnt, ist er mit 49% an Bord und wird dann die Mittel einsetzen (wobei es hier nicht nur um monetäre Dinge geht, wie MK und PS betonen), die notwendig sind zur Erreichung der gemeinsamen Ziele. Warum sollte man sich mit dem Verein weniger identifizieren, wenn das Geld von xy kommt, statt von Harreither? Oder wenn nicht MK und PS (und RM) im Kämmerchen entscheiden, welcher Spieler uns auf Leihbasis helfen könnte, sondern xy und MK und PS? Nüchtern betrachtet macht das für uns keinen Unterschied (wobei mir klar ist, dass so ein emotionales Thema schwer nüchtern zu betrachten ist).
  4. Das wurde von MK und PS immer betont. Dass ich nach dem Stöger Sommer schon wieder von ganzem Herzen hoffe, dass Peter Linden Recht hat, hätte ich mir vor nicht zu langer Zeit auch nicht gedacht.
  5. Herzog hat es sehr gut erklärt, in der Situation (gestern Mitte zweiter Halbzeit) muss ich auch darüber nachdenken auf Manndeckung umzuschalten. Was tun wir? Wollen den Druck erhöhen (auch personell), bleiben aber bei der Raumdeckung und wundern uns wieso sich der entstehende Raum nicht mehr verteidigen lässt.
  6. Und die Entscheidung der Verantwortlichen wird die richtige sein? Schließlich haben sie die Verantwortung. Nur hat Hartberg ohne Rep funktioniert, Austria mit Borkovic als LV nicht. Wir sind in der angenehmen Situation das nachträglich beurteilen zu können. Vom Trainer erwarte ich aber, dass er vor dem Match die richtige Entscheidung trifft und nicht auf trial and error setzt. Ich bewerte den Trainer nach dem outcome, nicht nach seinen Ideen (oder wie hat Pastoor gesagt, Fußball ist ein Ergebnissport). So paradox das klingen mag, aber genau das ist auch der Grund, warum ich selbst bei Siegen mit schlechten Leistungen ordentlich Kritik übe. Das mag als Widerspruch erscheinen, ist es aber nicht, den Erfolg (als Ausfluss der Ergebnisse), ist für mich nicht der einzelne Sieg, sondern die Anzahl der Punkte am Ende der Saison. Und bei einem Sieg (kurzfristiges Ergebnis) mit schlechter Leistung, ist es eben deutlich wahrscheinlicher die nächsten Spiele nicht zu gewinnen (langfristiges Ergebnis) -erst Recht, wenn man zufrieden ist, weil man ja gewonnrn hat-, als wenn auch die Leistung passt.
  7. Was bedeutet das? "Hinter dem Verein stehen" ist ein tolles Schlagwort, aber was konkret heißt das als Handlungsanweisung? Ich kann dir sagen, was es konkret für mich bedeutet: Ich stehe hinter dem Verein, indem ich als Business-Partner selbstverständlich in Kauf nehme, dass ich für ein Drittel der Saison keine Gegenleistung erhalte, und keinerlei Forderungen an den Verein stelle und dass ich auch nächstes Jahr dabei bin (und umgerechnet reden wir hier von einem finanziellen Engagement von mehr als € 1.200 pro Heimspiel!). Das hilft dem Verein und zwar unendlich mehr, als irgendwelche Solidaritätsposts in einem Forum. Für mich bedeutet hinter dem Verein stehen aber auch, dass ich den größtmöglichen Erfolg wünsche. Und daher sehe ich es geradezu als Pflicht an, den Finger so oft und so tief in jede Wunde zu stecken, bis die Verantwortlichen endlich merken, dass eine Behandlung notwendig ist. Das ist das Gegenteil von ständigem Beschwichtigen und "es wird schon werden" Beruhigungen, die nur den Blick auf notwendige Schritte verstellen. Auf der anderen Seite erwarte ich mir auch, von dem Verein hinter dem ich wie oben geschrieben tatkräftig stehe, nicht verarscht zu werden. Wir befinden uns in einer 7 jährigen Abwärtsspirale und im Verein gibt es niemanden (und damit meine ich nicht zwingend eine Einzelperson sondern die Vereinsführung in ihrer Gesamtheit), der in der Lage ist das Ruder an sich zu reißen und den Kurs zu ändern. Daher wie oben geschrieben, radikaler Neuanfang! Und zur Abrundung, "hinter dem Verein stehen", heißt für mich gerade nicht, ihn blind gegen jede Kritik zu verteidigen. Das ist für mich der Inbegriff einer falsch verstandenen Liebe, die der Angebetenen mehr schadet als nützt. Gerade jetzt braucht es mehr kritische Köpfe, als Vereinssoldaten, die bereitwillig mit dem Verein in den Abgrund marschieren.
  8. Ich glaube an einer Mischung aus allem. Weder ist der Kader so schlecht, wie die Performance, noch sind all diese Trainer per se so schlecht wie ihre Ergebnisse bei uns. Es passt aber schon seit Jahren irgendwie nichts zusammen. Und da hat wohl das Umfeld eine Mitschuld (da ich nicht davon ausgehe, dass wir einfach nur verflucht sind und Pech haben). Und nachdem ich eben keine monocausale Lösung sehe, hoffe ich lieber gestern als heute auf einen baldigen "strategischen Partner", mit dem ein völliger Neuanfang möglich ist. Wie schon öfter geschrieben halte ich das für die einzige Möglichkeit, da mE der Verein in derart vielen Bereichen im Eck ist (Trainer, Kader, Umfeld), dass das Drehen lediglich an einzelnen Schrauben nichts nachhaltig verbessern wird. Und ich nehme hier außer Stöger eigentlich dezidiert niemanden aus. Man kann mein Posting jetzt natürlich ins Lächerliche ziehen und auf das launige "alle schuldig, alle raus" verkürzen, man könnte aber auch in Ruhe die Entwicklung seit 2013 Revue passieren lassen und dann nocheinmal darüber nachdenken, wie wir da wieder rauskommen sollen. Ich denke, dass es einer der Sky Experten (Pfeffer, glaube ich) unlängst auf den Punkt gebracht hat: Wäre die Austria nicht in den bekannten finanziellen Nöten, wäre Ilzer wohl nicht mehr Trainer.
  9. Das kann man ganz ohne Erregung auch völlig anders sehen. Was ich beispielsweise auch tue. Die Reaktion auf so eine Niederlage hat nichts damit zu tun, ob man ein positiver Mensch ist. Man muss nicht poltern wie El Maestro, man kann auch ruhig in sich gehen. Aber ein lächelndes Geschwätz ist für mich ein sehr starkes Indiz, dass die Niederlage denjenigen nicht so beschäftigt, wie sie es tun sollte. Das aufzuzeigen hat auch nichts damit zu tun negative Stimmung aufrecht zu erhalten, sondern (zumindest bei mir) ist eine Erklärung, warum es zB nach der x-ten Ankündigung man müsse am Spieltag hellwach sein und von Anfang an wissen worum es geht und Präsenz zeigen, wieder nicht geklappt hat. Mir fehlt der unbändige Wille zum Sieg nicht nur bei einem Großteil der Mannschaft, sondern auch beim Trainer und ich halte das für keinen Zufall. Ich würde mir daher wünschen, dass wir bald einmal einen Trainer bekommen, der vielleicht nicht dem derzeitnso hippen Bild des Konzepttrainers entspricht, dafür die Mannschaft aber emotional erreicht und mitreißen kann. Um Gottes Willen, ja ausschließlich. Ich wollte mit der Wortwahl nicht nahelegen, dass es irgendetwas außersportliches gäbe, worauf ich mich beziehen würde.
  10. Zwischen kritisieren und aufgeilen ist halt noch ein viel größerer Unterschied. Die beiden Dinge haben überhaupt nichts gemein. Und ich sehe auch niemanden, der sich hier (um die Dudendefinition zu verwenden) an Niederlagen geschlechtlich erregt. Was vielleicht bei dem einen oder anderen durchkommt, ist ein wenig Befriedigung gegenüber denjenigen, die einem ständig erklären wie fantastisch nicht jeder im Verein arbeitet. Obwohl nein, das stimmt nicht ganz (und wäre daher ein unfairer Vorwurf), eigentlich erklären sie einem ständig, dass natürlich Fehler gemacht werden (ist ja menschlich), aber verantwortlich ist dafür natürlich keiner und zu Verantwortung gezogen werden, darf schon gar niemand. Das wäre ja völlig illoyal gegenüber dem geliebten "Herzensverein". Das mag zwar ein wenig kleinkariert sein, aber bei der Menge an Usern die zusehen, wie der Verein seit Jahren gegen die Wand rennt und immer noch glauben, dass das Ergebnis irgendwann etwas anderes als Schmerz sein könnte und gleichzeitig anderen ihre Liebe zum Verein absprechen, auch verständlich.
  11. Selbstverständlich zeigt das Verhalten unmittelbar nach so einem Spiel wie wichtig es (auch emotional) für denjenigen war. Und zumindest auch für mich, hat es den Anschein, dass jemand der so auf Niederlagen reagiert entweder nicht mit ausreichend Herzblut dabei ist oder es fehlt einfach an dem unbändigen Siegeswillen, der zu fordern ist (und der ganz überraschenderweise auch der Mannschaft zumeist fehlt). Aber ja, bei Ilzers Verfehlungen, ist das wohl auch schon egal.
  12. Zeig mir einen einzigen. Einen, der sich über die Leistung oder die Niederlage freut. Ich habe hier nichts dergleichen gelesen. Aber eine Standardphrase ("Kritiker freuen sich über Niederlagen" - was für ein Schwachsinn) abzufeuern, ohne über deren Inhalt nachzudenken, ist ja durchaus üblich im ASB. Zum Thema: Der Tag an dem man sich selbst über Andi Herzog als Trainer freuen würde. Danke dafür, Herr Ilzer.
  13. Das Problem in letzter Zeit (und das schon lange) war, dass auf eine gute Idee/einen gelungenen Pass, eine Vielzahl an unmotiviert nach vorne geschossenen/geschlenzten Bällen gekommen sind. Dazu kam, dass er zentral oft schlecht stand und dann zu spät gekommen ist.
  14. Wie wird es dargestellt? Fragt man mit "wie" nach einem Nomen? (abgesehen von dem "das" Fehler)
  15. Genau. Drecks "First Vienna Footballclub". Anglizismen braucht keiner (die österr. Kultur hätte zumindest nach einem "Erster österr. Fußballklub" verlangt) und gegründet von Zuagrasten, in diesem Fall englischen Gärtnern der Familie Rothschild. Dass diese Einwanderer immer glauben etwas aus ihrer Kultur mitbringen zu müssen. Wohin das führt sieht man eh. Heute gibt's sogar Foren zu diesem komischen Sport.
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