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austria-wien

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  1. Kenne weder die genaue Sachlage in den dir genannten Fälle, noch die Rechtslage dort. Eine Kurzrecherche in Wikipedia zeigt mir aber, dass Fiorentina und Rangers zahlungsunfähig gewesen sein dürften. Wie du weißt, tritt insolvenzrechtl Überschuldung idR viel früher ein. Um zwei österreichische Gegenbeispiele zu bringen: Gak und Vienna.
  2. Wenn du wüsstest, welche Unternehmen sich schon restrukturiert haben, ohne dass das öffentlich wurde, würdest du [hier beginnt dann die Verschwiegenheitspflicht].
  3. Erstens: Es muss nicht öffentlich sein. Zweitens: Dass die Verwertung nicht sonderlich erfolgversprechend sein wird, ist bekannt. Drittens: Zadrazil kann diese Entacheidung eh nicht alleine treffen. Viertens: Vorstände müssen, um einer Haftung zu entgehen, nachweisen können, eine vertretbare Entscheidung getroffen zu haben. Wenn die Alternative eine Verwertung mit geringen Quotenaussichten ist, werden sie sich davor hüten, die Zustimmung zu verweigern.
  4. Auch Zadrazil hat und muss ein Interesse daran haben, dass die Bank, für die er auftritt, bestmöglich aussteigt. Nachdem er bei einer Liquidation nicht viel sehen wird, wird auch er mit eher niedrigeren, aber das Ergebnis bei Liquidation ubersteigender Quote zufrieden sein (müssen). Banken sind da aus Perspektive des Insolvenzschuldners häufig auch der bessere Ansprechpartner als zB Kleingläubiger, schlicht weil rationaler und für ihre Entscheidung auch Rechenschaft schuldig.
  5. Spannend, wie viele Insolvenzrecht-/Restruktierungsexperten wir im Channel haben. Ich kann aufgrund meiner momentanen Arbeitsauslastung heute nicht im Detail antworten, nur so viel (insb zu den letzten Seiten) : - "Schaut euch die Bilanz an, wir müssten schon längst Insolvenz anmelden": Nein, die massive bilanzielle Überschuldung alleine trifft noch keine Aussage darüber, ob wir insolvenzrechtlich überschuldet sind. Eine positive Fortbestehensprognose genügt. Weil das auch vorgekommen ist: Letztere hat mit dem Vorhandensein stiller Reserven nix zu tun. Hinzu kommt, dass die Antragspflicht wegen insolvenzrechtlicher Überschuldung bis Ende Jänner ausgesetzt ist. Zahlungsunfähigkeit dürfte aktuell kein Thema sein. - "Kommt kein Sponsor, sind wir im Konkurs" : Nein, es gibt weitere Alternativen. Einerseits sieht schon das gerichtliche Insolvenzverfahren Varianten vor, bei denen man sich gegen Zahlung bestimmter Quoten entschulden kann. Zu einer Versilberung des eigenen Vermögens kommt es dann nicht (zumindest nicht zwangsläufig). Außerdem kommt in Kürze noch eine weitere Entschuldungsmöglichkeit außerhalb der Insolvenz, bei der ebenfalls gegen den Willen einzelner Gläubiger Restrukturierungsmaßnahmen - zB Stundungen oder Kürzungen von Verbindlichkeiten - durchgesetzt werden können. - "Aber das Stadion in der Bilanz ist doch in Wahrheit nichts wert". Das mag im Kern richtig sein. Paradoxerweiwe muss das aber insb in der Restrukturierung kein Nachteil sein. Das liegt vereinfacht gesagt daran, dass damit nämlich selbst gesicherte Gläubiger - Banken mit Pfandrechten - hinsichtlich des Teils ihrer ungesicherten Forderung einen großen Forderungsausfall zu befürchten haben. Dadurch steigt ihre Bereitschaft, zu einer gerichtlichen oder außergerichtlichen Sanierung beizutragen.
  6. @ooeveilchen steifer...ähh..steiler geht die Vorlage kaum.
  7. Klingt nach gerissenem Verhüterli.
  8. Und "Unerreicht in Österreich" passt auch noch perfekt zu unserem Kundenservice. Das kann kein Zufall sein.
  9. Laut Fanshop beträgt die "Lieferzeit ca. 7 Tage". Für den eingefleischten Austrianer also: Expresslieferung.
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