Der Konkurrenzthread - Saison 2025/26


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Fußball_liebhaber schrieb vor 3 Stunden:

ich verstehe dein problem mit umwegsrentabilitäten nur bedingt, nur weil einem die brechnung nicht gefällt, heißt das nicht das sie keine aussagekraft haben.

Man kann aber auch nicht so eine Studie machen, in der alle Aspekte vom Fußball inludiert sind und dann durch die Summe, die am Ende rauskommt, jegliche Investion legitimieren. Und dazu kommt, dass man natürlich immer bedenken muss, wer der Auftraggeber einer Studie ist und was das Ziel ist.

Im Standard (https://www.derstandard.at/story/3000000306552/studie-zum-wert-des-fussballs-29-mrd-euro-gesamtgesellschaftlicher-beitrag) stehen da mehr Details zu dieser Studie. U.a. steht dort, dass von den 2,9 Milliarden "nur" 377M über Steuern und Abgaben zurückfliesen. 164M ist der monetäre Gegenwert der 10,2M Arbeitsstunden der Freiwilligen. Das sind wohl gut messbare Werte. Ab dann wird es schon schwieriger:

  • 59M spart man sich im Gesundheitswesen ein
  • 780M ist das Wohlbefinden(!) der involvierten Personen wert
  • 944M wird durch die Reduktion der Kriminalität erzielt

Ich will diese Zahlen nicht mal anzweifeln (obwohl der ÖFB selbst vor 10 Jahren einen positiven Beitrag von 667M verkündet hat und man somit in 10 Jahren das mehr als vervierfacht haben will, https://www.oefb.at/oefb/Die-Wirtschaftliche-Bedeutung-des-Fussballs-in-Oesterreich-2015-.pptx), kann man da wohl schon festhalten, dass ganz klar und eindeutig mehr als die Hälfte nicht durch den Profibereich kommt, sondern weil Sport nun mal gut tut und hier viel im Breitensport geleistet wird.

Insofern: Es wird sich nicht rentieren einen 2 Milliarden Tempel statt dem Happel zu bauen, nur weil diese Studie meint, dass jeder Euro mehrfach retour kommt. Genauso ist eine Investition von 40M in einen Profiverein nicht zwangsläufig ein gutes Geschäft. 

bearbeitet von Silva

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Silva schrieb vor 23 Minuten:

Man kann aber auch nicht so eine Studie machen, in der alle Aspekte vom Fußball inludiert sind und dann durch die Summe, die am Ende rauskommt, jegliche Investion legitimieren. Und dazu kommt, dass man natürlich immer bedenken muss, wer der Auftraggeber einer Studie ist und was das Ziel ist.

Im Standard (https://www.derstandard.at/story/3000000306552/studie-zum-wert-des-fussballs-29-mrd-euro-gesamtgesellschaftlicher-beitrag) stehen da mehr Details zu dieser Studie. U.a. steht dort, dass von den 2,9 Milliarden "nur" 377M über Steuern und Abgaben zurückfliesen. 164M ist der monetäre Gegenwert der 10,2M Arbeitsstunden der Freiwilligen. Das sind wohl gut messbare Werte. Ab dann wird es schon schwieriger:

  • 59M spart man sich im Gesundheitswesen ein
  • 780M ist das Wohlbefinden(!) der involvierten Personen wert
  • 944M wird durch die Reduktion der Kriminalität erzielt

Ich will diese Zahlen nicht mal anzweifeln (obwohl der ÖFB selbst vor 10 Jahren einen positiven Beitrag von 667M verkündet hat und man somit in 10 Jahren das mehr als vervierfacht haben will, https://www.oefb.at/oefb/Die-Wirtschaftliche-Bedeutung-des-Fussballs-in-Oesterreich-2015-.pptx), kann man da wohl schon festhalten, dass ganz klar und eindeutig mehr als die Hälfte nicht durch den Profibereich kommt, sondern weil Sport nun mal gut tut und hier viel im Breitensport geleistet wird.

Insofern: Es wird sich nicht rentieren einen 2 Milliarden Tempel statt dem Happel zu bauen, nur weil diese Studie meint, dass jeder Euro mehrfach retour kommt. Genauso ist eine Investition von 40M in einen Profiverein nicht zwangsläufig ein gutes Geschäft. 

377 millionen fließe  jährlich über steuern und abgaben zurück, das wären durch 12 clubs 37 millionen im jahr (kann man zwar eig nicht so rechnen da hier sicher nicht nur die Bundesliga einbezogen wurde und kommt mir auch bisschen zu hoch vor) daran sieht man doch gut, wie sehr sich hier user verschätzen in der annahme dass es keinen ROI gibt für den staat bzw die stadt wien. ich glaub ja eherdass die austria um die 3-4 millionen jährlich an abgabgen etc generiert, evtl auch etwas mehr.

ich habe auch nie gesagt dass ich die 3 milliarden für voll nehme, ich habe auch gesagt dass es keine rolle spielt für mein argument, ob es 300 millionen, 30 mrd oder 300 fantastietrillionen sind, fakt ist investionen in den fußball haben für die stadt/staat einen vernünftigen ROI und mehr habe ich nie behauptet, doch selbst das wurde von vielen hier nicht geglaubt, einfach weil sie volkswirtschaftlich wohl zu wenig einblick haben.

mir schon klar worauf die studie abzieht, das ändert aber nichts an dem fakt, dass clubs eine sehr vernünftigen ROI haben, klar ist aber dass das nur funktioniert wenn man keine tempel hinstellt der sich gar nicht finanzieren lässt und keinen sinn ergibt. aber das geht halt alles an meinem argument vorbei

außerdem habe ich nie von einem.guten geschäft gesprochen, sondern dass es aus sicht der stadt schon durchaus sinn macht den verein am leben zu erhalten und diesen dumme stadion deal durchzuziehen. da aber manche bei der austria sofort das hirn ausschalten, lesen dass halt manche nicht gern

bearbeitet von Fußball_liebhaber

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Fußball_liebhaber schrieb vor 2 Minuten:

377 millionen fließe  jährlich über steuern und abgaben zurück, das wären durch 10 clubs 37 millionen im jahr (kann man zwar eig nicht so rechnen da hier sicher nicht nur die Bundesliga einbezogen wurde und kommt mir auch bisschen zu hoch vor) daran sieht man doch gut, wie sehr sich hier user verschätzen in der annahme dass es keinen ROI gibt für den staat bzw die stadt wien.

Diese 377 kann man wohl ziemlich sicher nicht alleine den Profivereinen zuordnen, denn auch Amateurvereine zahlen ja teilweise direkt Steuern und Abgaben. Und leicht möglich, dass da auch Steuern und Abgaben eingerechnet werden, die durch Fußball-nahe Aktivitäten eingenommen werden. Sei es Aufträge von Fußballvereinen an Unternehmen oder verkaufte Fußballschuhe. Immerhin rechnet man auch 21.400 Arbeitsplätze aus, die der Fußball sorgt. Das geht sich mit 10 Vereinen in der Bundesliga nicht mal ansatzweise aus.

Zitat

Außerdem wurde mitgeteilt, dass 376,6 Millionen Euro in Form von Steuern und Abgaben an die Gebietskörperschaften fließen und der Fußball für 21.397 Arbeitsplätze sorgt

 

Fußball_liebhaber schrieb vor 5 Minuten:

fakt ist investionen in den fußball haben für die stadt/staat einen vernünftigen ROI und mehr habe ich nie behauptet

Investitionen in Fußball sind wie generell die meisten Investitionen in Vereinsaktivitäten alleine durch die Jugendarbeit, die in tausenden Vereinen tagtäglich geleistet wird, kaum zu ersetzen. Natürlich gibt es somit einen ROI, wenn man da einfach mal alles in einen Topf wirft. Im Detail kann aber dann schon rauskommen, dass eine Subvention an einen Profi-Klub sich eben nicht mehr in der gleichen Form rentiert. Oder eben in manchen Fällen gar nicht.

Fußball_liebhaber schrieb vor 8 Minuten:

aber das geht halt alles an meinem argument vorbei

Ich weiß nicht, was dein Argument sein soll. 40M für die Austria sind OK, weil der Breitensport großartige Arbeit leistet? Weil es sich, wenn das Risiko einer Insolvenz nicht eintritt, irgendwann auch tatsächlich lohnen könnte?

Im konkreten Fall müsste man ja auch die Frage stellen, was die angebliche Alternative gewesen wäre bzw. mit einer besseren Verhandlungstaktik und damit vergleichen. Und da bin ich überzeugt, dass sowohl der ungarische Investor als auch ein niedrigerer Verkaufspreis einen besseren ROI hätten. Streichst du dem Breitensport die Mittel, dann wäre das wohl nicht so.

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Silva schrieb vor 7 Minuten:

Diese 377 kann man wohl ziemlich sicher nicht alleine den Profivereinen zuordnen, denn auch Amateurvereine zahlen ja teilweise direkt Steuern und Abgaben. Und leicht möglich, dass da auch Steuern und Abgaben eingerechnet werden, die durch Fußball-nahe Aktivitäten eingenommen werden. Sei es Aufträge von Fußballvereinen an Unternehmen oder verkaufte Fußballschuhe. Immerhin rechnet man auch 21.400 Arbeitsplätze aus, die der Fußball sorgt. Das geht sich mit 10 Vereinen in der Bundesliga nicht mal ansatzweise aus.

 

Investitionen in Fußball sind wie generell die meisten Investitionen in Vereinsaktivitäten alleine durch die Jugendarbeit, die in tausenden Vereinen tagtäglich geleistet wird, kaum zu ersetzen. Natürlich gibt es somit einen ROI, wenn man da einfach mal alles in einen Topf wirft. Im Detail kann aber dann schon rauskommen, dass eine Subvention an einen Profi-Klub sich eben nicht mehr in der gleichen Form rentiert. Oder eben in manchen Fällen gar nicht.

Ich weiß nicht, was dein Argument sein soll. 40M für die Austria sind OK, weil der Breitensport großartige Arbeit leistet? Weil es sich, wenn das Risiko einer Insolvenz nicht eintritt, irgendwann auch tatsächlich lohnen könnte?

Im konkreten Fall müsste man ja auch die Frage stellen, was die angebliche Alternative gewesen wäre bzw. mit einer besseren Verhandlungstaktik und damit vergleichen. Und da bin ich überzeugt, dass sowohl der ungarische Investor als auch ein niedrigerer Verkaufspreis einen besseren ROI hätten. Streichst du dem Breitensport die Mittel, dann wäre das wohl nicht so.

du glaubst also die austria erwirtschsftet weniger als 4 millionen im jahr an steuergeldern und abgaben? dann wären nämlich nach 10 jahren bereits die 40 millionen wieder drinnen, ganz ohne umwegsrentabilität und wirkung für die jugend etc.

ja natürlich macht es dann sinn für die stadt selbst den 40 millionen deal anzunehmen (der natürlich wirtschaftlich wesentlich besser verhandelt gehört hätte, aber wir reden halt immer noch von der stadt wien)

die austria erwirtschaftet zml sicher mehr an abgaben und steuergeldern in 10-15 jahren als die 40 millionen, ganz ohne fantasiezahlen in der umwegsrentabilität.

es ging darum, dass damals nach der aussage viele nicht verstehen wollten, wie das möglich sein soll, jetzt gibt es natürlich eine studie die dem öfb helfen soll für das neue nationalstadion, aber manche punkte bleiben ja trotzdem aufrecht.

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