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bianco verde

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  1. Um an den anzuschließen aus Eltern- und Lehrersicht: Aus Lehrersicht sehe ich, dass es an unserer Schule (Gymnasium, südlich von Wien) an sich sehr gut läuft. Wir sind technisch ausgestattet, die Kinder und Kollegen sind eingeschult, die Umstellung hat reibungslos funktioniert. Ich merke aber auch, dass die Nerven blanker liegen, dass viele Familien genervt sind und ich kann das voll und ganz verstehen. Weiters merke ich, dass es zu Qualitätsverlusten kommt, der Unterricht online ist mit echtem Unterricht einfach nicht vergleichbar und schon gar nicht ersetzbar. Und es wiederholen sich wieder die gleichen menschlichen Fehler - manche Kollegen aus Nebengegenständen überhäufen die Kinder mit Arbeit (Religion, BE, Musik zB), manche melden sich überhaupt nicht. Als Vater sehe ich zwei entgegengesetzte Versuche: Einerseits die ältere Tochter, 1. Gymnasium, jede Stunde online. Am Anfang dachte ich mir noch, dass das ein Scheiß ist, aber dadurch sind die Kinder in einen geregelten Ablauf gezwungen, es wird auch nicht jede Stunde online abgehalten, sondern manche melden sich zu Beginn des Unterrichts, geben Arbeitsaufträge und sagen, dass die in 50 Minuten fertig sein sollen. Aber kein Vorteil ohne Nachteil - die Bildschirmzeit ist enorm. Meine jüngere Tochter (2. Volksschule) ist das entgegengesetzte Beispiel: Die Kollegin hat ihre Arbeitspläne , die sie auch normalerweise immer macht, die hat sie den Kindern einfach mitgegeben, wir dürfen alles selber erarbeiten und erklären, sie meldet sich maximal via Nachricht am Handy, und dann gibt es noch zusätzlich jede Menge Übungen, damit uns nicht fad wird. Wir sind beide Akademiker, beide Lehrer, können dementsprechend unsere Tochter unterstützen, bildungsfernere Familien fallen bei der durch den Rost. Gespräche laufen ins Leere. Das ist so eine unglaubliche Frechheit, ich könnte explodieren, meine Tochter sitzt ca. 4-5 Stunden netto täglich an Schulsachen. Generell sehe ich meine Einstellung bestätigt: Die Schulen haben offen zu bleiben. Das sage ich als Lehrer und Vater.
  2. ad mittragen: ich hatte gestern mit einem Amerikaner eine dieses Thema betreffende Unterhaltung. Ich habe ihm erzählt, dass meine Tochter abgesondert ist und dass die Polizei das kontrolliert hat. Er meinte, dass sei in den USA unmöglich, weil FREEDOM! Und er meinte, dass sei mit ein Grund für die Vebreitung des Virus dort.
  3. Wie gesagt, wenn ich weiß, dass meine Tochter drei Tage lang fünf Stunden täglich in einem Raum gemeinsam mit einem mit Covid infizierten Kind verbracht hat, dann werde ich das Verhalten meiner Famile dementsprechend darauf ausrichten (das war noch vor dem lockdown, also hätten wir unsere Kontakte noch mehr reduziert). Es müssen ja auch keine Namen genannt werden, einfach eine Info, dass es einen Covid-Fall gab. Dann ist eh jeder wachsam. Wie oben geschrieben - bei Läusen wirs sofort jeder verständigt, bei Covid wird es verheimlicht.
  4. Wir wussten es im Nachhinein, weil das Kind zwei Wochen daheim war und es irgendwann die Runde gemacht hat, dass die Eltern krank sind. Offiziell gab es gar nichts und ja, die Möglichkeit einer Infektion bestand, weil man ja die Viren weitergeben kann bevor man erkrankt. Deswegen wäre es sehr wohl im Interesse gewesen, dass es einen Fall gibt. Darüber hinaus ist es für mich wichtig, damit ich weiß wie ich in Zukunft den Umgang der Schule damit richtig einschätzen kann.
  5. Nach Auskunft von St. Pölten ist es so, dass man der Schule zumindest keinen rechtlichen Vorwurf machen kann. Die Schule soll keine Daten weitergeben, das ist Sache der Gesundheitsbehörde. Moralisch hingegen, und auch das ist die Auskunft des Juristen, ist es natürlich verwerflich. Denn immerhin geht es ja darum, möglichst viele Menschen zu informieren, damit eine Verbreitung nicht stattfindet. So handhaben das viele Schulen, meine ältere Tochter wurde zuerst von der Schule von einem Covid-Fall in ihrer Klasse informiert und dann 12 Stunden später von der Gesundheitsbehörde, wir machen das genauso und bieten darüber hinaus auch gleich Testungen an. Wir sondern ganze Klassen ab und die Testungen werden bei uns im Hof durchgeführt. Und dann gibt es einen Coronoafall in einer Volksschulklasse, die anderen Kinder könnten sich angesteckt haben und das in die Familien getragen haben und Gesundheitsbehörde sagt nichts, weil es sind ja nur Kinder (wahrscheinlich) und die Volksschule sagt nichts, weil sie müssen und dürfen ja nicht, weil Datenschutz. Aber bei jedem Verdacht von Lausbefall wird gleich Alarm geschrien und alle Familien informiert.
  6. Frage an die Runde: Wir würdet ihr reagieren, wenn ihr entdeckt, dass die Schule eures Kindes einen Coronafall in der Klasse (Eltern zwei Wochen im Bett, Kind leicht erkrankt) nicht meldet und das Zauberwort "Datenschutz" sagt?
  7. Gibt genug Deppen. Eine Kollegin, mit der ich eigentlich privat sehr gut auskommen, hat mir gesagt, dass sie sich "sicher nicht, aber sicher nicht" testen lässt. Weil, "wofür? Ich hab doch keine Symptome."
  8. Bezüglich Reisefreiheit und Impfen: https://orf.at/stories/3190935/ Weiters gibt es bereits jetzt eine Impfpflicht, wenn man diverse Länder bereist. Von der Homepage des Gesundheitsministeriums: https://www.gesundheit.gv.at/leben/gesundheitsvorsorge/reisemedizin/reiseimpfungen/afrika#:~:text=Tropisches Afrika%3A Impf- und Prophylaxeempfehlungen,-Generell empfohlene Impfungen&text=Diphtherie–Wundstarrkrampf (Tetanus)–,Pneumokokken Hast eine Kleinigkeit vergessen:
  9. Hat alles Vor- und Nachteile. Aber egal, Turnen, so blöd wie das klingt, macht sogar durchaus Sinn. Meine Kollegen haben den Kindern beim ersten lockdown links zur Verfügung gestellt, bzw. ein "Fitness-Tagebuch" zur Verfügung gestellt, das war halt eine bessere excel-Tabelle mit Vorschlägen zur körperlichen Ertüchtigung. Die Turnlehrerin meiner Tochter macht das gerade so, dass sie auf teams live Anweisungen gibt und links zu Videos hochlädt, die Kinder müssen die Übungen mitmachen. Kann man jetzt auch sagen, dass das keine besondere Leistung von der Lehrerin ist, aber zumindest hat meine Tochter einen fixen Zeitpunkt, zu dem sie sich körperlich betätigen muss. Fitnessübungen und Vorschläge sind zwar nett, aber werden dann meistens eh nie gemacht. So machen wir das auch. Ich mache ca die Hälfte der Wochenstunden online und den Rest sollen sie alleine erarbeiten. Ich muss ihnen nicht beim Lesen zuschauen, bzw. Arbeitsblätter können sie auch alleine ausfüllen. Den Sinn von allen Stunden online zweifle ich durchaus an.
  10. Oida, meine Tochter (1. Gymnasium) hat jede Stunde gemäß des Stundenplans online. Auch Turnen, BE und Werken. Beginn ist 07.40 Uhr, Ende um 13.20, am Nachmittag dann Hausübung. Heute früh muss sie im Turngewand vorm Laptop stehen.
  11. Im selben Artikel kommen übrigens ebenfalls auch Leute zu Wort, die sich gegen eine Schulschließung aussprechen.
  12. Mit dem Ferienplan der Schulen ist auch die gesamte Tourismuswirtschaft getaktet. Weiters hast du, wenn du die Kinder im Dezember und Jänner zu Hause lässt, ein massives Betreuungsproblem. Das hat nichts mit unflexibel zu tun, derartige Forderungen sind einfach polemisch, bzw. unüberlegt. Auch das ist reine Polemik. Denn die Arbeitsverpflichtung endet nicht mit Unterrichtsende. Das Problem, bei uns zumindest, ist nicht, dass wir einen Infektionsherd darstellen, sondern ein administratives. Ein Schüler hat das Virus, zehn Lehrer fallen aus, weil sie sich als Kontaktperson in Quarantäne begeben müssen. Dazu noch die üblichen Krankenstände und schon bist auf ca. 20% der Belegschaft, die wegbricht. Langsam gehen dann die Lehrer aus, die den Unterricht aufrecht erhalten können.
  13. War das schon? https://www.heute.at/s/wiener-club-feiert-wilde-corona-party-im-lockdown-100111346 Party im Club mit "bekannten Gesichtern".
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