Silva

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  1. Silva

    SK Rapid - TSV Hartberg 3:1 (2:0)

    Natürlich gibt es einen eindeutigen Status, den zweifel ich ja nicht an. Aber die Messgenauigkeit ist eben entscheidend und deswegen verwenden Apotheker andere Waagen als der Hausarzt. Beim VAR wird aber so getan, als könnte man wie ein Apotheker agieren, obwohl man nur das Equipment vom Hausarzt hat. Um das geht es. Das ist so nicht ganz richtig. Auch jetzt kann es schon sein, dass der VAR nicht die letzte Entscheidung trifft. Die Technik fällt aus oder die Bilder lassen keine Entscheidung zu. Es würde sich hier also nichts ändern: Der Linienrichter trifft eine Entscheidung, zeigt diese (oder eben nicht) aber erst nach dem Ende einer Angriffssequenz, der VAR überprüft. Wenn es nicht möglich ist es aufzulösen, dann bleibt die Entscheidung stehen. Es wäre aber keine subjektive Entscheidung, sondern sie würde innerhalb des vorgeschlagenen Systems objektiv sein. Weil ja nicht jeder VAR für sich entscheiden kann, ob das jetzt innerhalb oder außerhalb der Toleranz ist, sondern das würde die kalibrierte Linie entsprechend anzeigen. Die einzigen subjektiven Faktor existiert da jetzt schon: Wo genau ist der Punkt, an dem die Linie angelegt wird und welcher Frame als Standbild verwendet. Genau diese Dinge würden durch das Einfließen einer Messungenauigkeit in die kalibrierte Linie etwas "entschärft" werden.
  2. Silva

    SK Rapid - TSV Hartberg 3:1 (2:0)

    Den Schluss sehe ich nicht so bzw. ist "Beweisbarkeit" (also wie du sagst die ausreichend genaue Wahrnehmung der Realität) der binären Entscheidung auch ein Hindernis, um Eindeutigkeit zu erreichen. Um das Beispiel von vorher zu sagen: Ich kann dir mit einer Apothekerwaage ausreichend eindeutig sagen, ob die eine Bierflasche mehr oder weniger Gewicht hat als die andere. Mit der Personenwaage im Bad werde ich das nicht schaffen. Warum müsste man das Abschaffen? Die Entscheidungsgrundlagen am Platz sind weiterhin die gleichen. Nur würde man beim VAR-Eingriff eben die Anforderung erhöhen, indem man eben sagt, dass nicht jede Szene ausreichend zu entscheiden ist. Diese subjektive Komponente gibt es ja jetzt schon im VAR-Protokoll. Genauso gibt es beim Abseits schon Szenen, die nicht entschieden werden können, weil die Entscheidungsgrundlage nicht ausreicht. Zusätzlich zu verdeckten Spielern würde man halt nur die Messtoleranz durch die verwendete Technik hinzufügen. Nichts daran ist subjektiv, weil es nicht der einzelne Schiedsrichter entscheidet.
  3. Mir geht aus auch nicht darum, dass man nicht sudern darf. Aber wenn man sich darstellt, als wäre man eine arme Kirchenmaus, während man in Wahrheit zumindest eine halbwegs gut versorgte Maus im Käfig ist, dann stimmt halt die Relation nicht. Selbst wenn es in anderen Orten Mäuse gibt, die im Speck schwimmen können. Das ist es ja, ihr könnt euch etwas erwarten und vielleicht könnte es sogar mehr sein. Aber ihr bekommt trotz allem etwas. Mit dem Ende vom Sponsoring der Holding ist es in Zukunft weniger, aber weiterhin ein siebenstelliger Betrag aus Sponsoring von Unternehmen der öffentlichen Hand. Ist es schlechter als in Wien oder gar in Linz: Absolut. Aber es gibt genug Orte, an denen die Vereine noch mehr im Stich gelassen werden. Und nur um es auch festzuhalten: Meine Meinung zu Jauks peinlichem Gehabe habe ich nicht "euch" erklärt, sondern habe ich im Channel von Rapid geschrieben. Ich habe das explizit somit nicht an irgendwelche Fans von Grazer Vereinen herangetragen.
  4. Silva

    SK Rapid - TSV Hartberg 3:1 (2:0)

    In der Liga müsste es grundsätzlich gleich sein unter der Annahme, dass dort überwiegend immer die gleiche Technik verwendet wird. Der genaue Wert wäre dann halt weiterhin natürlich nur ein Kompromiss aus verschiedenen Faktoren und würde natürlich nicht den jeweiligen echten möglichen Fehlerwert widerspiegeln. Es geht aber ja nicht darum, dass man hier eine perfekte Lösung hat, sondern im Gegenteil vor allem darum, dass man überhaupt mal anerkennt, dass die Technik in einem gewissen Bereich limitiert ist. Statt mehrere Minuten zu versuchen bei einer in Wahrheit nicht aufzulösenden Situation eine eindeutige Antwort zu finden, sagt man, dass es eben nicht möglich ist. Jein. Natürlich ist die Entscheidung am Platz nicht grundsätzlich richtiger. Aber die Aufgabe vom VAR soll sein, dass man "eindeutig falsche" Entscheidungen korrigiert. Wenn man nicht ausreichende Bilder von einer Szene hat, ändert man die Entscheidung nicht. Beim Abseits aber ändert man Entscheidungen, obwohl die Messtoleranz zu groß ist. Man gibt vor, dass man mit einer Apothekerwaage misst, obwohl man gerade auf einer Personenwaage steht. Man wirft halt zweimal mit der Münze.
  5. Silva

    Ruhe in Frieden Falke

    Nichts was man schreiben könnte, was das Ganze besser macht. Mein aufrechtes Beleid an alle, die ihn vermissen werden. 🖤
  6. +3 davon alleine beim 8:0 gegen GAK. Ist halt ein enormer statistischer Ausreißer, der wohl selten so passiert.
  7. Silva

    SK Rapid - TSV Hartberg 3:1 (2:0)

    Ich hoffe, dass nicht geglaubt wird, dass das ein ernsthafter Vorschlag war. Mein ernsthafter Vorschlag wäre, dass man Abseits weiterhin grundsätzlich schwarz-weiß definiert, aber beim VAR die technischen Einschränkungen berücksichtigt und eben eine Toleranz einführt. Die bedeutet dann aber nicht, dass es in dem Bereich kein Abseits ist, sondern, dass man es in dem Bereich nicht ausreichend auflösen kann und die Entscheidung an Spielfeld bestehen bleibt. Geht dann eben in beide Richtungen.
  8. Silva

    SK Rapid - TSV Hartberg 3:1 (2:0)

    Ich würde es simpel halten: Der absolute Wert von der Größe in cm von Spieler der verteidigenden Mannschaft dividiert durch die Rückennummer vom Angreifer minus Größe in cm von Spielern der angreifenden Mannschaft dividiert durch die Rückennummer vom Verteidiger.
  9. Silva

    Fanszene Hütteldorf

    Sagt der, der sich an meinen niedrigen siebenstelligen Betrag aufhängt und fragt, ob man auf einen sechsstelligen verzichten soll. Ich würde also gerne wissen, ob es für dich keine Grenze gibt, ab der es Sinn macht oder ob du eh auch irgendeine beliebige Zahl im Kopf hast. Wenn ja, dann ist meine nicht mehr oder weniger beliebig, sondern einfach höher. Aber gut.
  10. Silva

    Fanszene Hütteldorf

    So wie man auch hier und jetzt keinen Sponsorvertrag mit Gazprom eingeht oder man hoffentlich nicht jeden Spieler wegen einem kleinen Transfergewinn sofort verkauft, ist auch bei diesem Themen nicht automatisch ein Ja notwendig, nur weil der Kontostand am Ende etwas höher ist. Für mich ist aufgrund der jetzt schon heftigen Diskussion klar, dass die Opportunitätskosten eben hoch sind und es eben rascheln muss. Aber der Verein hätte ja die Chance (gehabt), dass er das in Ruhe erklärt und die Vor- und Nachteile präsentiert. Jetzt hat man eine Diskussion, aber keine einzige konkrete Info vom Verein, während der ÖFB nur das Ziel ausspricht, dass "zumindest die Kosten" für die Partner (also uns) gedeckt sein soll. Frage: Wenn Rapid einen Euro Gewinn(!) macht, soll man das auch machen? Man würde ja auf Geld verzichten. Oder hast du auch eine beliebige Zahl im Kopf, ab der es sinnvoll ist? Einerseits wissen wir nicht, welche Abmachen genau gemacht wurden. Andererseits ist es auch irrelevant, wenn die Anrainer es entweder anders verstanden haben oder nach über zehn Jahren das als neuen Maßstab heranziehen, dass es eben nur auf die notwendigsten Spiele vom SK Rapid beschränkt ist. Wenn da jetzt im Sommer statt Pause plötzlich 3-4 Spiele mit tausenden Menschen ist, würde es mich überraschen, dass sich da niemand aufregt, wenn schon die Erweiterung von ~18k auf ~28k von Teilen kritisiert wurde. Mit dieser Diskussionsart können wir das ASB zusperren. Es gibt immer einen Verantwortlichen, der alles beantworten könnte. Im konkreten Fall wurde das bislang noch nicht gemacht und es ist das gute Recht von uns allen, dass wir uns eine Meinung bilden. Und die darf auch dem widersprechen, was Hofmann, Bauer und Katzer sich so überlegen in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich. Dann könnte der Verein das schon vorab so kommunizieren und - ganz wild - sogar abstimmen lassen. Ich sehe die Aussage von ÖFB, die klar einer gut Entlohnung widerspricht und glaube erst dann daran, wenn sich irgendjemand traut, das auch tatsächlich zu bestätigen. Die Summe ist übrigens, wie schon geschrieben, nur ein Teil. Aber wenn es sich schon finanziell bzgl. Mieteinnahmen nicht lohnt, dann muss es sich anderweitig lohnen. Das könnte man bei so einem Thema, das offensichtlich intensiv diskutiert wird, eben proaktiv kommunizieren.
  11. Silva

    Fanszene Hütteldorf

    Warum sollte man sein Stadion ohne großen Gewinn an Dritte vermieten? Noch dazu, wenn das ganze Thema offensichtlich intern einiges an Überzeugungsarbeit braucht und somit Ressourcen dorthin fließen werden? Wenn man schon etwas aus Nächstenliebe "herschenken" will, dann soll man das den eigenen Mitgliedern zu Gute kommen lassen. Die Vermietung vom Stadion sehe ich nicht als originären Vereinszweck und deshalb macht man das entweder wirtschaftlich oder nicht. Edit: Nachdem der Verein nicht kommuniziert hat, wieso und weshalb er es machen will, kann man halt kaum beurteilen, ob der Nutzen es übersteigt. Meine Zahl ist ja keine harte Grenze, die in Stein gemeiselt ist, sondern soll nur das klar machen. Es wäre halt schön, wenn man eine Entscheidungsgrundlage bekommen hätte. Natürlich gibt es ein Thema mit den Anrainern. Man hat damals denen versprochen, dass wir keine weiteren Veranstaltungen machen. An das hat man sich bislang (wenn auch schon Pläne für Konzerte da waren) gehalten, weswegen es auch kaum einen Grund gab, dass sich jemand aufregt. Wenn da jetzt ein ÖFB-Spiel stattfindet, KÖNNTE das manche Anrainer sicher dazubringen, dass sie sich beschweren. Wahrscheinlich ist das, wie alle Themen, lösbar. Aber warum sollen wir Themen lösen, wenn wir nicht müssen oder wenigstens dafür gut entlohnt werden?
  12. Silva

    Fanszene Hütteldorf

    Es wäre auf jeden Fall interessant, was der konkrete Nutzen für unseren Verein ist. Sei es direkte Zahlungen von UEFA/ÖFB, indirekte erhöhte Leistungen durch unsere Sponsoren aufgrund erhöhter Präsenz oder was auch immer. Nachdem der Verein hier jahrelang eine sehr deutliche Absage aufgrund von Anrainern (und hinter der Hand wohl auch Fans) klargemacht hat, wäre der Grund für diesen Meinungsumschwung interessant. Der Satz von Neuhold klingt zumindest nicht besonders prickelnd: Wäre ja noch schöner, wenn wir sogar auf Kosten sitzen bleiben würden. Mir fehlt vielleicht die Fantasie der Vorteile, aber in Wahrheit muss hier so eine hohe Miete anfallen, dass man da sogar nach allen möglichen Kosten eine annähernd siebenstellige Summe verdient hat. Ich bin kein Fan davon, wenn man die Mitglieder bei solchen Themen vor vollendete Tatsachen stellt.
  13. Ändert wenig daran, dass ihr ein Stadion von der Stadt zur Verfügung für einen nicht kostendeckenden Betrag zur Verfügung gestellt bekommt. Auch wenn die Situation für euch unzufriedenstellend ist. Ich könnte mich nicht erinnern, dass Rapid während der Phase, als man in einem abrissreifen Hanappi eine hohe Miete zahlen musste, so sehr gegen die Stadt geschossen hat, wie man es in Graz tut. Inwiefern? Ein indirekte Subvention über die Miete wird dadurch auch nicht weniger. Es ist halt die Erklärung, wieso die Stadt Graz sich eben kaum bewegen will. Wie schon vorhin: Die Austria interessiert mich nicht und ich werde sicher nicht behaupten, dass die Stadt Wien kein guter Partner für den SK Rapid ist. Aber: Soll die Stadt Wien so viel investieren wie eine Stadt mit 1/7 der Einwohner? Soll sich das Bundesland Wien an ein Bundesland orientieren, das etwas mehr als die Hälfte der Einwohner hat? Soll man trotz mehr als doppelt so viel Einnahmen wie diese zwei Regionen gemeinsam sich limitieren? Kurze Recherche: 20M fürs Stadion (mit nachfolgender Niedrig-Miete), 3M für Trainingszentrum Messendorf, 7M für neues Trainingszentrum, 1,4M für die Gruabn. Gute 32M sind das auch schon, die da investiert wurden. Ist das so viel wie in Wien oder für Rapid? Nein. Ist die Situation verständlicherweise absolut unzufriedenstellend? Ja, natürlich. Aber bis 2010 seid ihr wohl schon ordentlich froh gewesen sein, dass ihr da nach eurem Ausgleich kostengünstig euch einmieten habt dürfen und im Trainingszentrum investieren konntet. Dann läuft es ein wenig besser und man läuft gefühlt Amok. Edit: Sogar während Corona war es kein echter Nachteil, dass ihr statt fehlender Einnahmen bei weiterlaufenden Kosten, ein sehr billiges Stadion bekommen habt. Hat zumindest die Planungssicherheit erhöht. Ohne jetzt zu behaupten, dass wir am Ende wirklich schlecht aus der Sache rausgekommen sind, weil am Ende der Staat "koste es was es wolle" gespielt hat. Wusste man halt nicht durchgehend.
  14. Also siehst du es ein, dass wir unsere Subvention nicht nur indirekt durch Wertschöpfung hereinspielen, sondern davor und danach schon quasi selbst in einen Topf eingezahlt haben? Man hat übrigens schon vor dem neuen Stadion, dessen Bau man ja noch immer überwiegend selbst finanziert hat, mehr als eine halbe Million pro Jahr gezahlt. 2010/11 müssten es um die 700k, 2011/12 um die 400k und 2012/13 um die 600k gewesen sein. Aber ja, das Hanappi wurde uns auch finanziert, ganz anders als euer Stadion Die Austria interessiert mich nicht. Das kannst gerne mit den Austrianern diskutieren. Das ist nicht nur eine unfassbar einfache Kalkulation, sondern eine unfassbar tendenziöse. Ich geb dir ja grundsätzlich den Punkt, dass man die Miete von Hanappi (weil größerer Leistungsumfang mit Klubhaus) nicht so einfach vergleichen kann. Aber wenn lt. Berichten eine etwas mehr als doppelt so hohe Miete (~35k) schon für eine Kostendeckung reichen würde, wären natürlich keine 3M fällig, wenn ihr es dauerhaft mieten würdet. Bei einer Pacht mit Eigenbewirtschaftung wäre natürlich aufgrund der Übernahme der Instandhaltung wohl wiederum ein noch niedriger Betrag notwendig. Bzgl. Klubhaus: Wenn ich das richtig recherchiert habe, dann wurde euch durch den Umbau von Messendorf euch das 2010 zu 2/3 von der öffentlichen Hand subventioniert. Euch fällt halt auch nicht auf, dass ihr genauso unterstützt wurde. In den 90ern ein neues Stadion hingestellt bekommen, das bis ca. 2005 das modernste im Land war. Für das man bis jetzt kaum bis wenig Miete zahlen musste. 2010 hat man 3M für den Ausbau von Messendorf erhalten. Während Corona wurde die sowieso schon niedrige Miete nochmals gestrichen. Und vor kurzem wurden von Stadt und Land euch zumindest 40% von den Kosten für das neue Trainingszentrum gegeben. Von politischen Sponsoren bekommt ihr so wie wir auch Millionenbeträge und da steht ihr mit 1,7M vs. 2,7M sicher nicht so weit hinter uns. Umgekehrt gibt es eben die bekannte Ticketabgabe, die wohl in den letzten 20 Jahren 14M direkt an die Stadt Wien fließen haben lassen. Bevor das falsch verstanden wird: Wir steigen sicher nicht schlecht aus, wenn es um Unterstützung durch die Stadt geht. Aber so laut wie man in Graz jammert, so groß ist der Unterschied halt nicht. Zumindest wenn man nicht einfach ignoriert, dass man selbst mal in der Situation war, dass man ein modernes Stadion hingestellt bekommen hat, während andere Vereine noch in Stadien gespielt haben, die wohl näher an der behördlichen Sperre waren, als euer Stadion aktuell.
  15. Silva

    Fanszene Hütteldorf

    Gerne. Der ÖFB ist halt nicht die öffentliche Hand. Edit: Aber am Ende des Tages wurde uns die Subvention ohne Bedingung überlassen. Nachdem wir seit Jahrzehnten einen hohen Betrag (vor 15 Jahren 500k, mittlerweile schon 1M) an die Stadt überweisen, den es nur in Wien zu zahlen gibt, sehe ich da keine große Notwendigkeit wegen dieser Subvention übermäßig entgegenkommen zu müssen.