Die Austria und das liebe Geld


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Postet viiiel zu viel
viola74 schrieb vor 2 Stunden:

So, jetzt aber leserlich:

Ein internes Mail zeigt auf, wie die Wiener Violetten ihre ungeliebten Aktionäre loswerden könnten  Welche Summen dabei im Raum stehen

Nach dem 2:0 im Derby wird in Favoriten auch über ein 9:0 diskutiert: Mit diesem Ergebnis hat der Aufsichtsrat der FK Austria Wien AG am 16. Jänner Ernst & Young mit der forensischen Prüfung von schweren Untreue- und Schwarzgeldvorwürfen beauftragt. Im Zentrum steht Finanzvorstand Harald Zagiczek. Er soll – wie berichtet – bei Verhandlungen mit Josko Rokov, dem Mittelsmann eines US-Investors, Bar-Beteiligungen an Provisionen gefordert haben. Darüber hinaus geht es um eine mutmaßliche Schwarzgeldkassa, die durch den Verkauf von Tombola-Losen gespeist worden sein soll. Zagiczek weist die Vorwürfe „auf das Schärfste“ zurück. Gegen Rokov, der eine eidesstattliche Erklärung unterzeichnet hat, habe er Privatklage eingebracht. 
Von der Untersuchung betroffen sind auch Investor und Ex-Sportvorstand Jürgen Werner sowie der Ex-Sportdirektor Manuel Ortlechner, die für den Transfer von Barry 20.000 Euro an Vermittlungsprovision freigegeben haben sollen. Beide dementieren jegliches Fehlverhalten vehement. 

„Wunschszenarien“ 
Finanz-Boss Zagiczek spekulierte in einem Schreiben an das Austria-Kuratorium über Intrigen seines ehemaligen Vorstandskollegen: „Bei unserer letzten Zusammenkunft hat Jürgen Werner mir persönlich gesagt, falls ich eine Handlung setze, die ihm nicht passt, dass er alles daran setzen werde, um mich bei Austria Wien zu ’zerstören’“. — „Blödsinn“, kontert Werner. Er führe keinen Rachefeldzug. 
Doch worum geht es im Kampf des Vereins mit den ungeliebten Investoren? Welche Summen stehen auf dem Spiel? Und wie viel Geld braucht der Klub, um die Anteile an der AG zurückzuerlangen? 
Aufschluss gibt ein Mail, das Zagiczek am 14. August 2025 während der Verhandlungen mit Rokov von seiner privaten Mail-Adresse verschickte. Darin skizzierte Zagiczek „Wunschszenarien“ rund um den Rückkauf der Anteile der Viola Investment GmbH, die 49,9 Prozent an der Austria Wien AG hält; die restlichen Anteile gehören dem Verein. An der Viola Invest ist auch die Gruppe um Jürgen Werner (WTF) beteiligt, die als Retter eingesprungen war, als Austria auf rund 60 Millionen Schulden saß. 
Zagiczek teilte Rokov im August mit, die gesamten Anteile der Viola Invest seien rund 24 Millionen Euro wert. Doch er habe „einen Verhandlungsplan“ und sei sich sicher, die Anteile um 18 bis 19 Millionen erwerben zu können. Konkret beschrieb er 2 Varianten: 
 Im ersten Szenario sollten die US-Investoren dem Verein ein Darlehen in Höhe des Kaufpreises – rund 18 Millionen — gewähren, damit dieser 100 Prozent der Viola Invest übernehmen könne. Nach weiteren finanztechnischen Schritten sollten die US-Investoren 45 Prozent der Anteile an der AG besitzen. Zusätzlich warb Zagiczek um acht bis zehn Millionen frisches Geld: „Dann kann man gesund und solide wirtschaften.“ 
 Abschließend skizzierte er sein bevorzugtes Modell: Der US-Investor erwirbt die Markenrechte der Austria um 20 Millionen Euro. Mit diesem Geld könnte der Verein die aktuellen Investoren auszahlen. Im Gegenzug würde der Investor 20 Jahre lang jährlich 1,3 Millionen von der Austria erhalten. Und für frisches Kapital von 10 Millionen eine Beteiligung an Transfers und Pfandrechte an Spielern. 
So viel steht im Raum. Zumindest auf dem Papier. 
Zuletzt war die Klubseite um Präsident Kurt Gollowitzer zuversichtlich, zumindest die WTF-Anteile zurückkaufen zu können: „Ideal wäre, wenn wir den Ankauf bis zum Ende des zweiten Quartals abschließen könnten.“ 

 


„Und für frisches Kapital von 10 Millionen eine Beteiligung an Transfers und Pfandrechte an Spielern.“ … Hinweis aus Linz: Das nennt man „3rd Party Ownership“ und ist schon länger verboten. Jürgen Werner hat das schon gelernt.

bearbeitet von GH78

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Hetherol
aragorn schrieb vor 4 Stunden:

Abgesehen davon, dass er mit (neuen) Investoren nicht den Kauf der Anteile verhandeln kann, sondern höchstens deren Weiterverkauf oder die  Finanzierung des Ankaufes.

Letzteres ist was die wiederholt genannte Revolution Sports Investment Ltd aus England offenbar so macht. Jedenfalls haben sie als sell side advisor für Hartlepool United den Verkauf des Clubs an die Tailwind Group aus der aktuellen Heimat von Fitz organisiert.

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Postinho
GH78 schrieb vor 5 Stunden:


„Und für frisches Kapital von 10 Millionen eine Beteiligung an Transfers und Pfandrechte an Spielern.“ … Hinweis aus Linz: Das nennt man „3rd Party Ownership“ und ist schon länger verboten. Jürgen Werner hat das schon gelernt.

Eine third party ownership bezieht sich wie der Name schon sagt auf EXTERNE Dritte.

Wenn ein Investor einsteigt, ist er Anteilseigner an der AG und keine third party mehr. Einem bestehenden Investor gegen Eigenkapital zusätzliche Rechte auszubedingen, ist dementsprechend auch kein Verstoss. Irgendeinen Anreiz wird man einem Investoren für seinen Einstieg bieten müssen, die Ertragskraft der AG ist es Anbetracht der nachhaltigen Verlustsituation jedenfalls nicht.

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Postinho
J.E schrieb vor 9 Stunden:

Genau dies hab ICH dir vorhin geantwortet, verstehe jetzt die Frage nicht. Natürlich ist Helm noch Trainer. 

Du hast auf meinen Hinweis, dass er tatsächlich Alleinvorstand über mehrere Monate war geschrieben, dass man der sportlichen Expertise im Verein vertrauen muss. Nachdem Helm noch Trainer ist, sehe ich keine Veranlassung zu glauben, dass eben dieser sportlichen Expertise nicht gefolgt wurde, wenngleich Zagiczek im August den Trainer für zu schwach empfunden hat.

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Im ASB-Olymp

Bester Zeitpunkt. Es läuft sportlich da muss natürlich wieder was anderes daher kommen. Außerdem schadet es auch nicht von den verrückten Bengalen und Böllerwerfern abzulenken. Der Fleckl macht ja auch nur seinen Job. Wer ihm das aber genau zu dem Zeitpunkt gesteckt hat sei mal dahingestellt. Ich finde es nur mehr lächerlich was da abläuft. Wenn man an das eigentlich harmonisch wirkende Viola TV Interview zurückdenkt und jetzt? Da ist man in einer der wohl schlechtesten Telenovela aller Zeiten angekommen. Fehlen nur noch irgendwelche Weibergschichten als Höhepunkt.

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V.I.P.
multispeed schrieb vor 29 Minuten:

Du hast auf meinen Hinweis, dass er tatsächlich Alleinvorstand über mehrere Monate war geschrieben, dass man der sportlichen Expertise im Verein vertrauen muss. Nachdem Helm noch Trainer ist, sehe ich keine Veranlassung zu glauben, dass eben dieser sportlichen Expertise nicht gefolgt wurde, wenngleich Zagiczek im August den Trainer für zu schwach empfunden hat.

eben, ich habe es als Privatmeinung von Zagiczek bezeichnet, nicht für jeden Fan hier oder Funktionär ist jeder Trainer oder Spieler der beste

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Postinho
J.E schrieb vor 29 Minuten:

eben, ich habe es als Privatmeinung von Zagiczek bezeichnet, nicht für jeden Fan hier oder Funktionär ist jeder Trainer oder Spieler der beste

Ok, das hatte ich falsch verstanden.

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Im ASB-Tausenderklub

ein hauptsponsor jetzt auch am absprung, anstatt nach den letzten 2 spielen interessanter für sponsoren zu sein, jetzt das, bravo JW 

bearbeitet von vomfeinsten

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ASB-Messias
vomfeinsten schrieb vor 9 Minuten:

ein hauptsponsor jetzt auch am absprung, anstatt nach den letzten 2 spielen interessanter für sponsoren zu sein, jetzt das, bravo JW 

Wenn es wirklich ein "Hauptsponsor" ist, haben wir nur 2, die auch als solche bezeichnet werden:

Frankstahl und Wien Holding.

Javor kann ich nicht durchblicken, keine Ahnung, wie er tickt (da bin ich seit der Trainergeschichte skeptisch). Wien Holding kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Da scheint mit die "Aufteilung", wer uns und die Grünen sponsert, zu klar verteilt.

 

Jedenfalls ein bisschen eine Parallele zum Gesangsverein-Derby bei den Grünen. Die haben es damals geschafft, den Erfolg zu schmälern. Jetzt sind wir dran, davon abzulenken. Wobei zumindest beide Mannschaften ihrer Tradition treu bleiben: Rapid hat es damals durch ungeheuerliche Dummheit und auf primitivste Art geschafft. Wir hingegen haben wieder unsere Schlangengrube. Some things never change.

bearbeitet von violaNG

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Im ASB-Olymp
Torberg*1911 schrieb vor 30 Minuten:

Ährenmann Didi "the shithead" Küh.

naja, der didi hat sich schon einmal bei einem ehrenmann die finger (bzw. kohle) verbrannt - der sogenannte sparPÜCHERskandal lässt grüssen....

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forzaviola84 schrieb vor 8 Stunden:

Mach dich nicht lächerlich. Den Schrott mit Küh und Pacult glaubt kein Mensch.

ElPrinz schrieb vor 8 Stunden:

Kühbauer hat sich schon mal als Gschichtl herausgestellt…

https://www.kicker.at/kuehbauer-wer-das-behauptet-sollte-sich-schaemen-1194402/artikel 

tifoso vero schrieb vor 8 Stunden:

Nur Pacult war Thema. 

Dann wäre das Mail eben ein Fake. Da stehen nämlich beide Namen.

IMG_8480.jpeg

bearbeitet von valentin1911

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