wynton

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Über wynton

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    Werder Bremen
  • Wenn Österreich nicht dabei ist, halte ich bei einer WM zu...
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  1. Ist in meinen Augen eigentlich gar kein Aussenverteidiger ;-). Klar hat er seine Qualitäten, aber die sind doch eher offensiver Natur. Für Rapid ist er natürlich ok, weil man sowieso dominant spielen will und die AV´s deswegen relativ hoch hat. Will man tiefer stehen, gegen starke Gegner oder weil man in einer schwachen Phase etwas Sicherheit gewinnen will, dann wird's schon schwierig. Da sind die Wege dann weit in die Offensive und dass er defensiv schon öfter mal schlampig bis fahrlässig ist, kann man nicht ganz von der Hand weisen. Da ist er dann höchstens noch durchschnittlich. Ansonsten find ich, dass sowohl der Ernesto als auch Du richtige Punkte haben, in der Legionärsdiskussion. Ernesto spricht von der Bilanz der letzten Zeit und hat damit offensichtlich recht, Du sagst, dass es möglich ist, einen Treffer zu finden, wenn man daran arbeitet und das Quäntchen Glück hat und das stimmt sicher auch. Natürlich muss man da immer den Markt sondieren und darf nicht aufhören daran zu glauben, dass man in irgendeiner Nische doch mal was findet. Muss man immer mal wieder probieren, gar keine Frage. Insgesamt ist es so, dass man aus der österreichischen Liga Spieler holen kann, die höchstwahrscheinlich schneller funktionieren werden, man kennt halt deren spielerische Limits relativ genau, was eben Vor- und gleichzeitig auch Nachteil sein kann. Aus dem Ausland kriegst du vielleicht einen dessen Limits viel höher liegen, der vielleicht in ungeahnte Sphären hochstossen kann, der wird aber eher etwas mehr Zeit dafür brauchen. Letzteres ist bei Rapid halt eher etwas schwierig, Spieler müssen schnell funktionieren, weil man dafür die Spielweise und eben auch den Anspruch hat. Es wird eben auf dem internationalen Markt auch immer schwieriger, die kleinen Ligen werden da auch immer "gläserner", das gibts nicht mehr, dass da ein talentierter Spieler unter dem Radar finanzstärkerer Clubs durchfliegt. Die Savicevics dieser Welt gehen heutzutage in die USA oder nach China, es ist da sicher extrem kompliziert für Rapid, weil der Name Rapid halt international auch nimmer so glänzend ist, wie vor 20 Jahren. Ich denk, dass der Mittelweg aus euren beiden Theorien der Weg sein wird, mit leichter Tendenz zu Ernestos ;-). Hab ich auch gesehen und nicht gepostet ;-).
  2. Der für Deutschland ist ein 50/50 Elfer, wie so oft bei Handspielen. Kann man geben, muss man nicht. Der für Frankreich war einfach gar nichts. Also von ausgleichender Gerechtigkeit kann da nicht die Rede sein. Ist aber auch egal, so ist es eben im Fussball, ich mach dem Schiri da auch keine grossen Vorwürfe. Das geht immer schnell und er siehts nur einmal, ist halt nicht einfach.
  3. Als Unsinn würde ich die Aussage von patriot18 sicher nicht abtun, da ist schon was wahres dran. Die Schweiz 2-3 sehr starke Spieler? Ja auf der Torwartposition. Plus Akanji, Lichtsteiner, Rodriguez, Xhaka, Shaqiri. Ist sicher mehr als ein mittelklassiger Kader. Ist aber auch wurscht, geht ja ned um die Schweiz. Ich versteh aber das Problem nicht so richtig. Foda hat 10 Spiele, 7 Siege, 3 Niederlagen. In der Nations-League stehts jetzt 1:1, sind also noch alle Möglichkeiten da. Es ist noch kein einziges Quali-Spiel unter Foda gespielt. Wo liegt der Sinn das jetzt schon alles so schlecht zu reden? Man muss dem Trainer doch zumindest mal eine faire Chance geben und kann nicht nach 10 Spielen schon so ein hartes Urteil fällen. Nach der EM waren die "Koller-raus" Rufer hier in der Überzahl, jetzt ist Koller auf einmal wieder der Gute, Foda taktisch zu schlecht, zu unkreativ, mit "fatalen" Personalentscheidungen. Vielleicht liegt das Problem weniger am Trainer und mehr an einer übergrossen persönlichen Erwartungshaltung. Eine WM-Quali "MUSS" mit dieser Mannschaft drin sein? Das erklärt einiges.
  4. Jaja ;-). Macht nix, Deutschland hat gut gespielt heute. Hatten halt oft schon Glück und haben Spiele gewonnen, da wusste im Endeffekt keiner warum, zur Zeit ist es eben mal andersrum, da muss man dann wohl auch mal damit leben. Schmerzt schon ein bisserl die Niederlage, weil das eigentlich locker verdiente Unentschieden, dann noch vom Schiri zerstört wird und es dann heisst, dass Deutschland fragil ist, während die Franzosen ja sowieso nur Halbgas gespielt haben, aber mei so ist das halt. Bin aber keine tausend Tode gestorben, wie damals in Wien ;-), die alberne Nations-League darf nicht künstlich aufgeplustert werden, von dem her ist das Ergebnis dann auch relativ wurscht, die Leistung war sehr in Ordnung. Blöd ist es halt, wenn Deutschland und Österreich gleichzeitig spielen, das mag ich nicht. Nur bisserl Halbzeitanalyse mit Mählich und Schneckerl bei euch gesehen, da kann ich dann hier halt gar nicht mitreden... Werder mal ein Quell der Freude anstatt des DFB-Teams, auch mal schön... Sorry fürs Off-Topic an den Rest :-)
  5. Naja Rückfall und der Druck zu gross? Sicher war die zweite Hälfte nimmer ganz so stark wie die sehr gute Erste (in der bei der Situation mit Sane allein aufs Tor zu, einfach das 2:0 her muss, wenn solche nicht machst, gewinnst halt am Schluss die Spiele nicht), aber so riesig war der Druck der Franzosen nicht. Ok, Mbappe einmal durch und sehr gut gehalten von Neuer, dann macht Griezman aus einer Halbchance ein Super-Tor und zum Schluss wirst halt um ein verdientes Unentschieden betrogen, weil der Schiri den Franzosen einen absoluten Witz-Elfer schenkt. Von Fragilität hab ich da nicht viel gesehen, das war eine alles in allem gute Leistung mit vielen jungen Spielern und eine unverdiente Niederlage, gegen den amtierenden Weltmeister in Bestbesetzung (mit Ausnahme eines IV). Zu kritisieren ist, wie immer seit einiger Zeit, die Chancenverwertung, du musst nach den Chancen von Sane und Süle nach der Ecke zumindest 2:0 führen, das ist ein Wahnsinn was da verhaut wird, ansonsten war das alles gut. Dass du Frankreich nicht über 90 min. dominieren kannst und dass die auch ihre starken Phasen haben ist eh klar. Richtig ist, dass die Franzosen eben gerade die Leichtigkeit haben. Die individuelle Klasse natürlich auch, um mit einer Halbchance zum Ausgleich zu kommen und dann das Schiri-Glück. Deutschland hatte genau das auch schon sehr oft, momentan halt nicht so, was dann wohl auch irgendwie nur fair ist. War ok heute, mit bisserl Glück gewinnst so ein Spiel auch mal, wenns normal läuft nimmst da auswärts bei einem sehr starken Gegner immerhin ein Unentschieden mit und wenn halt gerade die Scheisse am Fuß hast und so ist es eben gerade, dann verlierst es halt. Heute wars nicht so wichtig, die kommenden Spiele werden wichtig....
  6. Eigentlich muss man über den Trainer sowieso erst in zweiter Linie reden. Wer die Spiele bei der WM gesehen hat oder jetzt das Spiel in Holland, der weiss ja, dass es in erster Linie daran liegt, dass hochverdiente Spieler Leistungen anbieten, die nahe an der Frechheit sind. Einer der weltweit besten Passspieler der letzten Jahre, Toni Kroos, uneingeschränkter Stammspieler bei Real Madrid, bekommt läppische 8-Meter-Pässe nicht mehr zum Mitspieler. Ein Khedira, viele Jahre mit guten Leistungen für Deutschland bzw. Madrid und Turin, redet vor der WM ewig davon, wie er als Stammspieler Verantwortung übernehmen will und versteckt sich beim Turnier dann komplett. Verweigert klarste Laufwege, ist im Mittelfeld nicht anspielbar, sichert defensiv nicht ab. Boateng, um und bei der WM 2014 noch ein überragender IV, joggt nur noch lustlos und arrogant durch die Gegend. Seine WM 2018 hätte noch viel schlimmer aussehen können, als sie es war (kaum zu glauben, dass man das eigentlich echt noch sagen muss) hätten die Schiris genauer hingesehen. Von Thomas Müller gar nicht zu reden, da kommt überhaupt nichts mehr. Dazu kommt, dass manche dieser angesprochenen Spiele, spielerisch keine Vollkatastrophe waren, Südkorea bei der WM oder jetzt Holland, das sind eigentlich zumindest halbwegs ordentliche Leistungen gewesen, die macht man sich aber natürlich kaputt, wenn man aus ca. 20 guten Chancen nicht ein Tor macht. Ein "Vollstreckerproblem" haben wir im höchsten Maße. Wie gesagt, in erster Linie sind ganz klar die Spieler Schuld, denn selbst wenn ein Trainer so eine WM voll vercoacht, das Spielermaterial das Deutschland hat, darf in einer Gruppe mit Mexico, Schweden und Südkorea nicht letzter werden. Im Notfall muss da die individuelle Klasse jedes Trainerversagen überdecken. Löw kann man natürlich trotzdem so einiges vorwerfen, da wurden Hausaufgaben nicht gemacht und man ist von falschen Tatsachen ausgegangen. Man hat sich im ersten Spiel von Mexico komplett überraschen lassen und war nicht mehr in der Lage irgendwas zu korrigieren, nach dem es ja doch recht schnell klar war, was die Mexikaner da machen (natürlich wären da auch erfahrene Spieler auf dem Platz gefragt gewesen). Man hat sich komplett auf Plan A verlassen, auf den die Gegner sehr gut eingestellt waren. Mal einfach sicher stehen und vielleicht irgendwann eine Standard reindrücken, so wie es andere bei der WM, die durchaus weit gekommen sind, vorgemacht haben, nein das brauchen wir nicht. Die Herangehensweise war zu arrogant und ist dann, nachdem viele Spieler einfach auch ihre individuellen Qualitäten überhaupt nicht auf den Platz gebracht haben, zusammen gefallen wie ein Kartenhaus. Normal fliegst als Trainer raus, wenn du als grosse Fussballnation in einer WM-Vorrunde letzter wirst, das überlebst in Deutschland eigentlich nicht, genauso wenig wie in Brasilien, Argentinien, Italien oder sonst wo. Löw hat natürlich ein riesiges Standing aufgrund vergangener Erfolge und deshalb wars legitim ihm die Chance auf einen Neuanfang zu geben, auch weil kein logischer Nachfolger zu sehen war und ist. Jetzt muss aber was kommen, das ist klar und wenn ich sehe, dass die Lösung jetzt wieder sein soll, dass wir unseren besten AV ins defensive Mittelfeld stellen, genau der gleiche Schwachsinn, wie damals mit Lahm, dann frag ich mich schon. Einen der auf dem Weg zum Weltklasse-AV ist, dem einzigen den wir auf der Position mit dem Potential haben, ins DM, eine Position die z.B sogar ein Bargfrede oder Rudy nicht so viel schlechter spielen, als ein Kimmich, ja das ist dann eben falsch und dämlicher unnützer Aktionismus. Wenn unsere Konterabsicherung zu schlecht ist, dann begegnet man dem mit Systemumstellung und nicht mit so einem Käse. Dass die immer noch schlecht ist hat uns Holland ja gezeigt auch mit Kimmich auf der 6. Die WM hat gezeigt, wie man zur Zeit erfolgreich Fussball spielt, ich konnte in den Spielen seit der WM nichts davon erkennen, dass man da irgendetwas davon adaptiert hat. Standards brutal harmlos, gefühlte tausend Ecken gegen Holland, nicht eine halbwegs gefährliche Situation draus, teilweise auch wieder kurz gespielt und 5 Sekunden später den Ball verloren und obwohl ichs bei der WM noch verteidigt hab, warum man Sane zuhause gelassen hat, so langsam versteht echt kein Mensch mehr, warum Müller startet und Sane nicht. Uth, guter Mann, warum feiert der jetzt sein Debüt, wo er gerade in einer Formkrise steckt, warum nicht da, als sich Stindl verletzt hat, der ein durchaus wichtiger Mann für unsere WM hätte sein können. Man muss was ändern, aber alles was ich an Änderung seh, ist Kimmich von AV auf DM, das ist zu wenig (und ok, es ist weniger ballbesitzlastig geworden, womit die Spieler aber offensichtlich auch nicht viel anfangen können, das Ballbesitzspiel war grundsätzlich sicher nicht der Fehler)). Insgesamt, die Spieler haben Löw brutal hängen gelassen, jeder Trainer hätte sich mit dem Sauhaufen bei der WM schwer getan, aber eins ist trotzdem klar, Fußball ist ein Ergebnisspiel, stimmen die nicht, dann muss irgendwann ein neuer Trainer her, Respekt für Löw und seine Arbeit seit 2006, da war viel Gutes dabei, aber jetzt muss dann wieder was kommen. Das Spiel heute Abend ist wurscht, gegen Frankreich kann man verlieren, sollte es so kommen ist das ok und deswegen muss man dann nicht nach einem neuen Trainer schreien, aber dann in den nächsten 1-2 Länderspielphasen, da muss was neues zu sehen sein, sonst muss er weg.
  7. Die Nations League ist evtl. insgesamt ein Fehler im System. Ansonsten braucht man da nicht überlegen, ich würde mir als Österreicher kurz- und mittelfristig überhaupt keine Sorgen machen, ob sich das Team für eine EM qualifizieren kann. EM mit 24 Mannschaften, da ist Österreich leicht und locker dabei. Den Anspruch kann und sollte man auch haben.
  8. Ja sicher, Du hast natürlich schon recht. Andererseits, wo die Risiken gross sind, da liegen auch immer grosse Chancen. Sind halt trotzdem noch grosse Traditionsvereine, riesige Fanbase, medial sehr beachtet, da kannst Du halt auch sehr aufhorchen lassen, wenn Du was erreichst, siehe Stöger beim "Chaos-Club" Köln. Man muss es sich dreimal überlegen, ok ja, da ist sicher was dran, aber das solche Vereine auch sehr interessante Projekte für einen Trainer sein können, das glaub ich trotzdem.
  9. Nie im Leben... Willst mir hier das Herz brechen, oder was? Werder mit Schalke und dem HSV vergleichen, nein, nein...
  10. Hab das Spiel auch geschaut und muss sagen, dass ich Österreich auch schon deutlich stärker gesehen habe. Das war einfach auch ein schlechter Tag, an dem sie dann im Endeffekt auch sicher Glück hatten, dass es nicht deutlich höher wurde. Insgesamt ist es natürlich schon auch so, dass da bei Deutschland halt eher die Spitzenkräfte der Bundesliga spielen, bei Österreich eher das Mittelmaß der Liga, mit der ein oder anderen Ausnahme halt. Deutschland ist im Frauen-Fußball sicher ein paar Jahre weiter, Österreich hat aber trotzdem die letzten Jahre gut aufgeholt und hat eine sehr ordentliche Mannschaft, die, wie gesagt, auch besser spielen kann, als sie es in dem Spiel getan haben.
  11. Mick meinte ich und Ralf ist wie Rindt als Österreicher zu rechnen . Die Frauen-Serie ist mir eigentlich relativ egal, wenn da welche mitfahren wollen sollen sies gerne machen und die Frauen, die das als Rückschritt empfinden, die fahren eben weiterhin mit den Männern. Gewundert hat mich, dass in dem Artikel stand, dass seit 42 Jahren keine Frau mehr an einem Formel 1 Rennen teilgenommen hat. Ich kann mich da irgendwie dunkel erinnern, dass es in meinen Lebzeiten mal eine gab, die dabei war, eine Italienerin glaub ich. Wahrscheinlich hat die dann nie wirklich am Rennen teilgenommen, weil sie in den Qualis jeweils zu langsam war. Die war glaub ich jedesmal deutlich weiter vom Vorletzten weg, als der Vorletzte vom Quali-Sieger. Weiss jetzt nicht inwieweit es wirklich so sein könnte, dass Frauen da aufgrund körperlicher Nachteile zu langsam sind. Möglich ist es wohl, da man ja immer hört, dass so Dinge wie Nackenmuskulatur und sowas durchaus eine Rolle spielen. Naja insgesamt wurscht, wie gesagt, Formel-Sport ist eh nicht so meins, bin dann lieber dabei wenns 24 Stunden lang durch die Grüne Hölle geht und da gibts auch definitiv verdammt schnelle Frauen (natürlich auch bei weitem in der Minderzahl). Den Grafen von Trips hab ich Gott sei Dank nie live gesehen, so alt bin ich dann doch nicht, aber klar der oder von Brauchitsch, Lang, Rosemeyer, also so die frühen Silberpfeil-Piloten, das sind natürlich auch Legenden. Vor allem unter welchen Umständen sich die damals in diese Kisten gesetzt haben, da musste man schon noch mehr Eier in der Hose haben.
  12. Bin da vorhin zufällig drüber gestolpert, war mir als alter Nordschleife-Fan gar nicht bewusst, dass es diese Fahrt jetzt im Sommer gab und wollte mal schauen, ob das schon im ASB gepostet ist. Du hast das schon gemacht. Sehr gut. Das Video ist brutal, eine der erstaunlichsten Sachen, die ich je gesehen habe, musste mir das direkt 5x hintereinander anschauen, weil ich die Nordschleife auch ganz gut kenn. Fuchsröhre unten, 330 km/h, Schwedenkreuz 290 und diese ganzen Details, das ist viel beeindruckender, als die 369 auf der Döttinger Höhe, die in der Überschrift stehen. Unpackbar was das Ding für ein Grip-Niveau hat, die Kurvengeschwindigkeiten sind nur noch abartig und unpackbar, dass das einer so fahren kann, grossen Respekt an Timo Bernhard. Ich denke mal, dass das lange, lange die schnellste Zeit bleiben wird, vielleicht (wahrscheinlich) sogar für immer, so lang es eben die Nordschleife noch so gibt. Bei einem Videospiel wie Gran Turismo würde man definitiv sagen, die Fahrphysik ist unrealistisch, das Grip-Niveau viel zu hoch, wenn man da so eine Runde sehen würde. Die 6:11 von Stefan Bellof werden natürlich trotzdem für immer legendär bleiben, das war natürlich schon noch mal was anderes. Fast eine Minute langsamer, aber halt mit der Technik von damals, an einem offiziellen Rennwochenende. Das bleibt für mich dann auch die grösste Leistung, die jemals ein Rennfahrer weltweit vollbracht hat (auch wenns da jetzt wahrscheinlich einige andere Meinungen gibt). Gut, dass es in Deutschland auch Fahrer gab und gibt, wie Röhrl, Bellof, Bernhard, Stuck, Lotterer (und ja, auch Schumacher), da brauchen wir den jetzigen Ferrari-Unsympathen gar nicht... ;-). Besondere Grüsse an den lieben holybatman hier in "seinem" Thread :-).
  13. Ich hab mir auch immer gedacht, dass es gut für Bayern gewesen wäre, z.B. mal bei einem Bale all in zu gehen. Da wär das Fenster wahrscheinlich schon mal da gewesen um dem einen Wechsel nach München schmackhaft zu machen. Raus aus dem Schatten von Ronaldo zum neuen Superstar bei Bayern. Da hätte man halt richtig Geld in die Hand nehmen müssen, was Bayern ja im Notfall durchaus könnte. Andererseits find ich den Ansatz der Bayern auch durchaus ok, dass die eben sagen, nein, wir machen da nicht mit, wir zahlen keine 100 Mio. plus für einen Spieler. Kurz- und mittelfristig bedeutet das wahrscheinlich, dann man die CL eher nimmer gewinnen wird, die nächsten Jahre. Aber schau mer mal in 10 Jahren, ob der Weg der Bayern dann wirklich so falsch war und der Weg von Paris oder Man City so richtig. Klar kann man jetzt sagen, der Umbruch bei Bayern wurde verschlafen, aber natürlich ist das auch verdammt schwer. Ribery, Robben waren natürlich auch absolute Weltklasse-Spieler auf ihren Positionen zu ihren besten Zeiten, solche Leute sind verdammt rar gesät, da tust dir immer schwer das dann so zu ersetzen, so wie sich Barca schwer tut Xavi, Iniesta irgendwann mal Messi zu ersetzen. Das ist dann keine Sache von ein, zwei Jahren oder so, das braucht eben etwas länger. Man kann nicht sagen, "so Ribery und Robben sind zu alt, jetzt machen wir Umbruch." Das braucht Zeit und man muss damit rechnen, dass man auch mal ein paar Übergangssaisons hat, was natürlich schwer ist, bei solchen Clubs, wo schon alles in Frage gestellt wird, wenn mal 3-4 Spiele am Stück nicht gewonnen wird. Die Krise die hier jetzt herbei geredet wird, das ist sicher auch alles ein ganzes Stück weit übertrieben. Es wird vielleicht ein paar Jahre lang nicht mehr das Normalste der Welt sein, dass Bayern im CL-Halbfinale steht, aber die werden auch die nächsten Jahre genügend Titel holen und sie werden auch dieses Jahr noch einen holen.
  14. Nicht dass das falsch rüber kommt, ich wollte hier überhaupt nix gegen Hasenhüttls Qualitäten sagen. Ich meinte nur, dass ein Hitzfeld oder ein Heynckes, nachdem die mit BVB, Bayern bzw. Real, Bayern die CL gewonnen haben, dann vielleicht irgendwann schon in einer Position sind, in der man dann nicht mehr zum VfB Stuttgart geht. In dieser Position ist Hasenhüttl halt noch nicht und deswegen bin ich eben der Meinung, dass sich Hasenhüttl ein Angebot des VfB natürlich genau anhören sollte. Bei ihm ist die Gefahr, dass er sich verzockt, wenn er ewig auf etwas noch grösseres wartet halt schon noch gegeben. Ansonsten denk ich auch, dass der VfB ein Verein mit Potential ist und eine durchaus interessante Aufgabe für einen Trainer. Ist aber auch egal, schau mer mal, wann er dann wo unterkommt, dann reden wir weiter.
  15. Stimmt natürlich in gewisser Weise schon, aber einerseits ist der Kader immer noch gut genug um in Deutschland 2 Titel zu holen, da sitzen immer noch Spieler auf der Bank rum, die andere Vereine liebend gern in der Startelf hätten und andererseits, letztes Jahr gab auch Phasen, da dachte man, niemals könnte Bayern um den CL-Titel mitreden. Zum Schluss wars dann Halbfinale und sie waren sehr nah dran Real rauszukicken, das war eine 50:50 Begegnung die auch gut andersrum hätte ausgehen können. Von dem her kann da ein guter Trainer vielleicht doch was machen, der Kader dieses Jahr ist ja nicht wirklich schlechter, als der vom letzten. Auf manchen Positionen vielleicht etwas dünn, da hast Du sicher recht. Hasenhüttl zu Bayern kann ich mir kaum vorstellen, glaube nicht, dass das passt. Leverkusen wär ok und Stuttgart, naja sagen wir mal so, man muss sich schon sehr genau überlegen, ob man das Angebot eines Bundesligisten ausschlägt, wer weiss, was die nächste Zeit bringt und obwohl er natürlich bei Ingolstadt, Leipzig und auch davor schon sehr gute Arbeit geleistet hat, find ich jetzt nicht, dass der VfB unter seiner Würde wär oder sowas. Ist doch immerhin auch noch ein sehr grosser Traditionsclub Deutschlands und Hasenhüttl ist noch kein Heynckes oder Hitzfeld. Dresden würd ich dann auch seltsam finden, aber VfB, warum ned. Da die wohl eh Weinzierl präferieren, stellt sich die Frage dann wahrscheinlich sowieso nicht.