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Über chris843
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Am Wochenende trifft man mich...
meistens am Tennisplatz
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beinahe alles je nach Laune. Sehr gerne italienische Songs und Austro Pop
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St. Hanappi
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Wenn Österreich nicht dabei ist, halte ich bei einer WM zu...
den Underdogs und la bella Italia
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Filippo Inzaghi, Il Genio, Marcus Pürk
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Bestes Live-Spiel
Rapid - Altach im Meisterjahr 2008
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Beruf oder Beschäftigung
Bautechniker
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früher, als Kind alles gespielt. Wegen mangelndem Talent aber nicht lange.
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Lieblingsverein
Rapid Wien mit Sympathien für den VFB Stuttgart und generell den Underdog
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- Membertitel: Weißkopfadler
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Fussball, Skifahren, Motorsport, Tennis, Lesen, Filme, Fotografie, Reisen
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Kärnten. Danach Tirol, Wien, OÖ und seit 16 Jahren Salzburg Innergebirg
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Na e. Wird auch danach nichts passieren. Einzig wenn jemand die Verbindung Didi-Rapid herstellt, könnte es Klicks geben und was daraus werden. Wobei. Ist dann Hedl Schuld? Haben die Fans die Finger im Spiel und waren die Vermummten nicht sogar Rapidler, die aufgrund der Blocksperre den Weg nach Ried gefunden haben?
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Ich gebe dir dahingehend Recht. Das Problem ist halt, dass einerseits das als Emotion abgetan wird, weil der Mediale Hype gering ist und andererseits Spieler und offizielle gesperrt werden oder Strafen ausfassen, weil Sie so handeln. Keine Frage, das Jubeln war nicht nötig, in der Emotion kann es passieren. Sich dann aber als Unschuldslamm hinstellen (Interview PK) und den Abschnitt weg lassen. Das finde ich lächerlich. Und gerade vom Didi, der kein Kind von Traurigkeit ist, was das anbelangt. Von mir aus können Sie vor den Tribünen Jubeln, sich gegenseitig Beleidigen und Sticheln, solange dass das Schlimmste bleibt und alle gleich behandelt werden. Finde ich nicht gut, wäre aber zu Akzeptieren. Aber der eine schimpft den ÖFB in die Kamera und will Mütter beglücken (oder auch nicht) und das ist ok. Das LIve im TV. Andere singen einen Scheiß in den Katakomben (ebenso dumm) und werden gesperrt. Der eine kratzt sich am Oberschenkel und wird gesperrt wegen Provokation, der andere jubelt nach dem Sieg vor der Tribüne und es ist Emotion? Erkennst den Unterschied? Ich nicht wirklich. Und ich bin einer derjenigen, die die Strafen für unsere sogar als Gerechtfertigt angesehen hat (bis auf Hedl mit dem Kratzen). Wenn wir über solche Dinge reden, dann für alle gleich bitte.
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Na e. Vermutlich war er einer der Vermummten. Oder er hat sich vorm Fernseher daheim die Goggal gekratzt. So etwas kotzt mich mehr an, als der VAR. Die sind einfach Blind. Aber das ist wirklich eine Frechheit. Und eine Scoutingkamera in der Kloschüssel? Das ist für mich kein zulässiger Beweis. Sonst gelten ja auch nur die offiziellen Bilder von Sky. Und die Vioals (in dem Fall die Herren, die das der Bundesliga geschickt haben) sind in meinen Augen einfach Letztklassig. Fast so ein Kindergarten wie die Liga selber.
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Gut, aber meistens halt im Finale. In den letzten 10 Jahren standen wir 4 mal im Finale und haben gegen den späteren Meister verloren. Dazu einmal gegen Sturm im Halbfinale gescheitert und einmal gegen Salzburg im 1/8 Finale. Sprich 4 mal Finalniederlage, 1 mal Halbfinale und 1 mal früher. Der Rest waren Hartberg, Admira, Ried und Stripfing.
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Bin da e bei dir. Hätte der Didi das in der Form gesagt bei der PK, hätte ich sogar etwas Respekt. Also wenn er sich hinstellt und sagt "Ist ein Derby, Cup und da sind die Emotionen schon mal am Anschlag. Ich hab gejubelt und dafür eine Dusche kassiert. Ist so. Punkt!" Größten Respekt. Aber dieses Mimimi ist lächerlich. Und das da Leute doch recht nahe dran waren am Interviewpult, vermummt und deutlich aggressiv. Also ja, der Aufschrei und die Strafen wären nicht Vergleichbar. Und ja, da gehört in meinen Augen mit gleichem Maß gemessen. Gut heiße ich das trotzdem nicht. Hüben wie Drüben. Und Abschließend sei gesagt. Wenn Hedl für die Aktion in Favoriten eine Sperre bekommt, dann darf Didi am Sonntag nicht auf der Bank sitzen. Dieses zweierlei Maß (und das betrifft ja nicht nur uns) finde ich zum Kotzen.
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Gut, wir hatten in der Hinsicht auch oft viel Losglück. Das ist manchmal so, solange man keine Setzungen hat. Wie es @P200E richtig sagt. Wenn bei uns Vermummte da auftauchen neben dem Interviewbereich, hast einen Skandal. Vor allem schreiben die Medien ja so nett (und bei Gott Sie haben ja nicht unrecht), wer sich Vermummt, hat etwas vor. Dann darf man da schon mal drüber reden, auch wenn dem Didi seine Aktion viel war, aber nicht in Ordnung. Am besten finde ich die beiden Interviews von Didi und Senft bei der PK. Didi "Wos hob i gmocht? Hob i a Goi gschossn? Wor i Am Foid? Na! Also Frage beantwortet!" Das provokante Jubeln vor der Rieder Tribüne haben wir vergessen? Ich heiße weder eine Bierdusche noch Vermummte am Feld gut. Im Gegenteil. Aber dann sich aufregen und so tun, als wäre das ohne Provokation so passiert? Das ist lächerlich. Denn ich kann so etwas machen, aber dann lebe ich auch mit der Bierdusche. Denn zuerst den Starken markieren und dann das Opfer? Das ist wirklich unterste Schublade lieber Didi. Einfach peinlich. Im Gegensatz sagt Senft für mich genau das, was man sich von einem geraden Michl erwarten darf. Das ist Cup, das ist Derby. Da kann man 120 Minuten schon mal provokant sein, sticheln und es kann auch hitzig werden und mal unschön. Aber danach ist das vorbei, man gibt sich die Hand und alles ist ok. Das, lieber Didi, ist ein Auftreten. Ohne Abstreiten, weglassen und dann Mimimi. Der war Sauer, weil du Ihm den Handshake verweigert hast. Und bei aller Emotion. Das gehört sich einfach. Leidln.... Mei Mandant woa so bsoffn, der hot jo net amoi checkt, dass er nit beim Kegeln in da Mitzistubn ist, sondern im Stadion. Donn provoziert Ihn a no so a Typ mit an Tor. Und weil des so a Bär woa, hot a seit Bier valuan und woits gach hoin. Die maskn hot er jo nua voam Gsicht, weil er so verschnupft is und kan onstegn woid. Euer Ehren. Schauns eana die Büdln o. Ist jo logisch. Außadem, da Didi, mei Spezi, weat eana sogn, dass er sich nia bedroht gfüht hot. Nur Bled, dass des Bia nebn an Didi seie Beck glegn is. Sunst wa e nix gwen Guat, wie eingangs beschrieben finde ich das ebenso letztklassig, wie das Jubeln vom Didi. Keiner ist zu Schaden gekommen und ein Lämmchen ist der gute Didi auch keines.
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Du, der Hartcourt im BLSZ war die Hölle. Der, wo der Neumayr trainiert ist Hammer. Kommt natürlich auf den Belag und den Unterbau an. Halle auf Beton ist die Hölle. Klar ist da Red Court oder Sand netter. Aber geht auch anders
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Das glaube ich nicht, nein. Kann nur sagen, dass wir in der Umgebung 4 komplett neue hartcourts in der Halle haben (Teppich auf hardcourt). Die sind im Vergleich zu anderen ein Traum. Nach 2 Stunden null Beschwerden am Folgetag. So gesehen kann ich die nur loben. Und das mit dem Regen geht da witzigerweise extrem einfach im Freien (kenne ich von gelenkkiller). Regen, abziehen, 29 Minuten und es geht, sofern du abläufe hast.
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chris843 folgt jetzt dem Inhalt: Lucarelli99
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Johannes Hoff Thorup ist Trainer des SK Rapid
chris843 antwortete auf Waldi_SCR's Posting im Forum SK Rapid
Ok. Dann hab ich deinen Post wohl falsch verstanden. Verzeihung. -
Johannes Hoff Thorup ist Trainer des SK Rapid
chris843 antwortete auf Waldi_SCR's Posting im Forum SK Rapid
Ok. Dann bin ich bei dir. Ich hab das Letzte aber eher auf das "nicht Schiri Bestechen bezogen". Und wenn man irgendjemanden Bestechen muss um Glück zu haben, hat das für mich wenig mit Sport zu tun, auch wenn es leider vorkommt. Natürlich ist es Glück, wenn der Schiedsrichter gegen einen Konkurrenten entscheidet, auch wenns Falsch ist. Umgekehrt. Wir haben genug Entscheidungen gegen uns und sind trotzdem dabei. Also quasi die Antithese -
Johannes Hoff Thorup ist Trainer des SK Rapid
chris843 antwortete auf Waldi_SCR's Posting im Forum SK Rapid
Das wäre für mich das Paradebeispiel der Aussage. Aber jedem seine Meinung. Du siehst es mathematisch, der andere Emotional und der nächste macht daraus ein Muster. Am Ende geht es ums Ergebnis. Nenne es wie du willst. Naja. Auch hier. Was stimmt dann nicht? Wenn ich so viel Qualität habe, dass ich den Druck gegen Ende hin so steigern kann um den Treffer zu erzielen, dann ist das Können, Qualität. Aber im Grunde hatte man die 80 Minuten vorher auch. Es gibt dann halt den Moment, wo man den Druck erhöht, den Gegner zu Fehlern oder Unaufmerksamkeiten zwingt und dann kommts auch manchmal zu dem glücklichen Tor. Der Weg dorthin war erzwungen. Und je höher der Druck, desto Höher die Chance, wo wir wieder bei der Mathematik wären. Die Aussage ist ja nur eine emotionale Umschreibung eines einfachen Vorgangs. Und wir Menschen stehen halt auf Emotionen. Oder gehst du ins Stadion wegen der guten Luft und der Architektur Das ist aber ganz etwas anderes. Das ist Mies und wie ich meine deplatziert. Natürlich wirkt es dann wie Glück, aber ganz ehrlich. Unsere Schiris sind so blind, da sehen meine Hühneraugen im Socken mehr. Und auch hier. Was soll ich mit dem? Das hat nichts mit Glück zu tun, sondern Sportlichkeit. Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich. Nichts für Ungut, aber deine Beispiele sind 2 mal eine Bestätigung und 2 mal irgendwas, was zwar vielleicht wie Glück aussieht, aber eigentlich Unsportlich ist. Deine Meinung sei dir belassen und das ist Ok. Aber ich mag die romantische Vorstellung, dass man sein Glück erzwingen kann. -
Johannes Hoff Thorup ist Trainer des SK Rapid
chris843 antwortete auf Waldi_SCR's Posting im Forum SK Rapid
Zwei deiner Aussagen möchte ich noch bewusst hervor heben, weil Sie enorm wichtig sind und auch zeigen, wie anders hier JHT tickt bzw. was oftmals das entscheidende ist. "Glück hat man ab und an. Das ist so. Aber immer Glück ist auch irgendwie Können." Den Satz habe ich von einem unglaublich erfolgreichen Trainer aus einer anderen Sportart. Er ist nicht von Ihm, gibt es schon länger als die Ältesten unter uns, aber sollte jedem Bewusst sein. Man kann das Glück auf erzwingen. Und ich glaube das ist etwas, was JHT gerade versucht. Die Jungs zum Glück zu zwingen. Und mir jedem mal, wo es gut geht, wächst unsere Brust und der Respekt unserer Gegner. Am Ende dieses Weges sollten wir wieder dort stehen, wo wir hin wollen. Eine gefürchtete Heimmacht in der grünen Hölle und ein unangenehmer Gast in fremden Gefilden. Was aber das entscheidende ist. JHT stellt sich bei Kritik vor die Mannschaft und wenn es gut läuft führt mich das zur folgenden Aussage Denn das Gefühl vermittelt er. Die Mannschaft hat sich das erarbeitet. Er nimmt sich selber nicht zu wichtig, obwohl jeder der Jungs vermutlich was anderes sagen würde. Und das ist Leadership. Und irgendwie hatten wir oft gute Leute, aber selten einen Kapitän, der auch noch wirklich Ruhe ausstrahlt. Und das schöne? Der kommt in die Scheißgasse, bekommt anfangs auch sein Fett weg, wird mit Scheißfragen bombadiert, fliegt im Cup raus, steht mit dem Rücken zur Wand (zumindest Medial)! Und was ist seine Reaktion? Der sagt im April/Mai werden wir besser sein. Also kein heraus reden, kein schön reden, kein abputzen. Er kommuniziert klar seinen Weg, leitet damit die Aufmerksamkeit von der Mannschaft auf Ihn. Hat super funktioniert, wenn man sich die Kommentare über Ihn hier durchliest zu der Zeit, in anderen Foren oder teilweise sogar in den Medien. Auf einmal Stand er im Fokus, nicht Positiv, nicht als der Retter sondern "Wie kann man in so einer Situation von Entwicklung und April Mai sprechen?" Er soll mal schauen, dass er das hinbekommt usw. Auf einmal war ein Teil der Wut und der Aufmerksamkeit weg und nimm Druck vom Kessel, und seihen es nur ein paar %, können die so viel Raum schaffen, um Anlauf zu nehmen. Willkommen im Leadership. Wir haben jetzt einen Kapitän auf der Bank und einen aufblühenden Capitano am Feld, der wieder 10 Krieger anführt. Was ein paar gezielte Worte ausrichten können . Und am Ende sagt er es ja auch. Die Mannschaft hat sich das erarbeitet. Schild und Schwert. -
Nachdem ein paar LASKler aus Rache RIED Schals verbrennen beschwert sich Senft beim Schiri, Kühbauer schimpft rüber, Sollbauer riecht den Braten und schubst einen LASKler..... der Rest wird episch und aufgrund der Geschehnisse nicht LIVE gezeigt...
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Johannes Hoff Thorup ist Trainer des SK Rapid
chris843 antwortete auf Waldi_SCR's Posting im Forum SK Rapid
Das finde ich jetzt etwas hart gegenüber RK. Natürlich war er mehr der emotionale Typ. Hat man alleine bei den Gängen zu den Fans gesehen. Damit setzt er auch mehr Emotionen frei. Da bin ich bei dir. RK war aber, in meinen Augen wohlgemerkt, kein Dampfplauderer. Der hatte durchaus viel Ahnung. Der Unterschied ist vermutlich der, dass RK hier eine Chance gewittert hat und dahingehend einiges akzeptiert hat für diese Chance. JHT ist da vermutlich anders gepolt. Der war schon in England und in Dänemark hat er auch eine gute Reputation. Der sagt klar was er will, oder er macht es nicht. Es geht bei solchen Dingen oftmals auch darum, wie gefragt bzw. welchen Ruf man genießt. RK ist eher ein junger Trainer mit wenig Reputation als Chef. Der lässt sich eher etwas vorgeben, um eine Chance zu ergreifen. Das mal, wenns ums Trainerteam geht. Und ja, JHT hat sich seine Cos ausgesucht und das sind ebenso Leute, die durchaus etwas vorzuweisen haben. Alleine, dass er Essien wollte, zeigt schon welche Ansprüche er hat. Und natürlich ist er ein anderer Typ im Auftreten, kann aber auch an der Situation liegen. Und ich mag JHT´s kühle, ruhige Art, glaube aber, dass er das nur nach Außen hin ist. Eine Mannschaft die so am Sand ist wie die unsere bekommst du nicht auf deine Seite, wenn du so ein kühler Typ bist. Ich glaube, er ist durchaus Motivator und hat Emotionen (sieht man ja auch im Spiel an der Linie). Er ist halt dort wo es nötig ist, kontrollierter und möchte, dass die Mannschaft das richtige bekommt. Sprich Schutz, wenn es Kritik hagelt und die positiven Emotionen überlässt er der Mannschaft. Und das ist in meinen Augen das Asset, was am meisten gefehlt hat die letzten Jahre. Er wirkt wie ein Anführer. Keiner, der den Ruhm und das Rampenlicht sucht, sondern den Erfolg. Und der gehört dann allen und nicht nur Ihm. Also in meinen Augen sind die größten Unterschiede zu seinen Vorgängern die Führungsqualitäten, Selbstreflexion und Flexibilität. Erstmals sieht man neben einem Plan A auch einen B und C. Back to Back gegen Salzburg, du knackst die Mannschaft in Match 1 mit Glück und viel Kampf. 1 Woche später konnten beide adaptieren und wie @Steffo das perfekt beschrieben hat. JHT hat das Duell klar gewonnen. Er hat nicht nur Plan A vom ersten Spiel besser vorbereitet, er hat einen Plan B eingearbeitet und damit die Salzburger aus Ihrem Konzept heraus gezwungen. Und wir sprechen jetzt von 2,5 Monaten mit einer Mannschaft, die völlig am Boden lag. Man erkennt die Babysteps von Spiel 1 weg. Da waren es noch solche kleinen Schritte, wo man genau hinsehen musste, Hartberg ebenso. Gegen den WAC konnte man etwas mehr erkennen, Salzburg 1 war Kampf pur und letzten Sonntag sah das wieder nach Fußball aus, neben Kampf und Umschaltmomenten. Das wirkt wie eine 20%ige Version einer Kombi aus Zoki Fußball und RK Umschaltspiel. Für Euphorie ist es zu früh. Viel zu früh. Denn wir werden uns noch genug blutige Nasen abholen. Aber die Richtung schaut nach genau dem aus, über was man seit Jahren philosophiert. Und wenn JHT jetzt noch die englischen Wochen richtig in den Griff bekommt (denn in England kennt man den Rythmus), dann kann das sehr spannend werden. BTW, was ich in meinem letzten Post vergessen habe. Ich bin mir ja fast sicher, dass das auftreten unserer Amas auch mit JHT und seinem Team zu tun hat. Er hat sich ein paar Spieler angesehen, vermutlich einigen mitgegeben, an was Sie arbeiten müssen, um dabei sein zu dürfen. Und Kerber darf oder soll wieder offensiv agieren. Das 433 gab es ja oft genug und wurde dann immer mehr zu einer 3er Kette. Auf einmal spielen wir wieder 433 variabel, offensiv und Fehler werden akzeptiert. Die bekommen von St. Pölten dermaßen eine drauf und eine Woche später zerlegen Sie Amstetten, das Team der Stunde, in Einzelteile. Kein zurück nehmen. Keine Angst. Natürlich funktioniert da nicht alles, aber so entwickelt man Spieler. Fehler machen, abputzen, aufstehen und weiter machen. Also ja, der Unterschied ist enorm, nur würde ich mir nicht anmaßen, RK, sein Auftreten und seine Fähigkeiten abzuwerten. Denn zu einem Ergebnis gehören mehr, als eine Handvoll Personen. -
Johannes Hoff Thorup ist Trainer des SK Rapid
chris843 antwortete auf Waldi_SCR's Posting im Forum SK Rapid
Danke. Wie gesagt, ich habe mich, als der Namen viel, sehr intensiv mit seiner Vita beschäftigt (zumindest mit dem, was man finden konnte). Vieles, was du da beschreibst, war absehbar. Es war auch absehbar, dass der klassische Trainereffekt (neuer Besen => schnelle Ergebnisse) nicht zwingend kommen wird. Thorup ist jemand, dem Entwicklung enorm wichtig ist. Dafür opfert er schon mal das ein oder andere Spiel. Und auch bei Spielerentwicklung hat er klare Ideen. Der montiert keinen Spieler einfach ab. Jeder bekommt die Chance, sich zu entwickeln und zu zeigen. Das wichtigste in seinen Augen der Willen. Ist der vorhanden, kann man am Rest arbeiten. Oftmals wirkten die Artikel über Ihn so, als schreibe da jemand über ein ganzes Trainerteam. Und am Ende wird dem ja auch so sein. Aber er wirkt auch einfach so Klar Ruhig. Er erkennt Fehler (ob an Ihm, im Ablauf oder bei Spielern), macht daraus keine große Sache, aber es wird gearbeitet. Gulliksen zB. Es ist offensichtlich, dass er sich körperlich schwer tut und die Zweikämpfe etwas scheut. Nun wird es in unserer Liga ohne dem halt nicht gehen. Beobachtet mal Gulliksen genau, am besten wenn ein Pass Ihn nicht findet oder jemand Ihm dem Ball abläuft. Seit dem WAC Match hat er immer wieder die Hände draußen, versucht zu stören, schupst und sucht den Kontakt. Ob das gscheid ist? Keine Ahnung. Aber ich nehme an er soll den Kontakt suchen, notfalls eine Gelbe einfangen. Aber er soll lernen und sich Gewöhnen. Es wirkt zumindest so. Denn im Training wird Ihm SPRY nicht den ganzen Körper dagegen stellen. Dann haben wir den nächsten im Lazarett. Gegen Terzic in Salzburg sah man das 2 oder 3 mal. Und das ist Neu. Er geht sofort auf den Mann und dem Ball nach. Vielleicht nicht wie ein Kettenhund (muss er auch nicht), aber er sucht den Kontakt. Es wirkt ein wenig so, dass Thorup sehr auf kleine Details versessen ist, die nach wenig aussehen, aber in Kombination enorme Wirkung bekommen können. Ein Gulliksen der kratzt, ein Bolla der wieder Freude hat und ein wenig mehr nach Vorne darf, ein Seidl, der aus der Tiefe des Feldes heraus Regie führt und auf einmal wieder Haken schlägt, den Hintern raus drückt beim Zweikampf und mit tiefem Schwerpunkt in die Drehung geht. Das alles hat man nicht oder kaum noch gesehen. Er sprach von April/Mai und das sollte man bitte beachten. Die Rückschläge wird es geben NO Na. Aber der Weg und die Richtung stimmen mich positiv. Und das schöne. Hoff lässt sich weder von den Journalisten noch von den Schiris aus der Bahn bringen. Der Diskutiert zwar mal, erklärt sich, ärgert sich aber dann Fokus aus Spiel und weiter. Fragt ein Journalist etwas, gibts eine lange Antwort, dass man Fragezeichen wie Rauchzeichen über den Köpfen der Schreiberlinge sieht. Ob das am Englisch oder am Fußballfachverstand liegt? Keine Ahnung. Es macht einfach Spaß. Und zu guter Letzt. Mit Nunoo und Haidara hat er 2 Spieler aus der zweiten Mannschaft langsam heran geführt, Gröller bekommt auch ab und Minuten. Und ich denke, dass er da wirklich einen Blick drauf hat und den Jungen auch klar kommuniziert, woran Sie noch arbeiten müssen.
