Die Austria und das liebe Geld


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Austr(al)ia!
pramm1ff schrieb vor 2 Minuten:

Ja, sag ich ja: "des Kaufs"

Es ist ein Unterschied, ob die Austria die Anteile (zurück)kauft oder die Viola Invest kauft.  Abgesehen davon, dass er mit (neuen) Investoren nicht den Kauf der Anteile verhandeln kann, sondern höchstens deren Weiterverkauf oder die  Finanzierung des Ankaufes.

Übrigens, nachdem du es offenbar weißt und ich keine hundert Seiten lesen will, ist die hier zitierte Stellungnahme von Zagiczek jetzt authentisch oder nicht?

Denn falls sie es ist, steckt darin wohl der gröbste Vorwurf überhaupt (Urkundenfälschung und Betrug) und ich finde es spannend, dass dies kaum diskutiert wird.

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Wahnsinniger Poster

So, jetzt aber leserlich:

Ein internes Mail zeigt auf, wie die Wiener Violetten ihre ungeliebten Aktionäre loswerden könnten  Welche Summen dabei im Raum stehen

Nach dem 2:0 im Derby wird in Favoriten auch über ein 9:0 diskutiert: Mit diesem Ergebnis hat der Aufsichtsrat der FK Austria Wien AG am 16. Jänner Ernst & Young mit der forensischen Prüfung von schweren Untreue- und Schwarzgeldvorwürfen beauftragt. Im Zentrum steht Finanzvorstand Harald Zagiczek. Er soll – wie berichtet – bei Verhandlungen mit Josko Rokov, dem Mittelsmann eines US-Investors, Bar-Beteiligungen an Provisionen gefordert haben. Darüber hinaus geht es um eine mutmaßliche Schwarzgeldkassa, die durch den Verkauf von Tombola-Losen gespeist worden sein soll. Zagiczek weist die Vorwürfe „auf das Schärfste“ zurück. Gegen Rokov, der eine eidesstattliche Erklärung unterzeichnet hat, habe er Privatklage eingebracht. 
Von der Untersuchung betroffen sind auch Investor und Ex-Sportvorstand Jürgen Werner sowie der Ex-Sportdirektor Manuel Ortlechner, die für den Transfer von Barry 20.000 Euro an Vermittlungsprovision freigegeben haben sollen. Beide dementieren jegliches Fehlverhalten vehement. 

„Wunschszenarien“ 
Finanz-Boss Zagiczek spekulierte in einem Schreiben an das Austria-Kuratorium über Intrigen seines ehemaligen Vorstandskollegen: „Bei unserer letzten Zusammenkunft hat Jürgen Werner mir persönlich gesagt, falls ich eine Handlung setze, die ihm nicht passt, dass er alles daran setzen werde, um mich bei Austria Wien zu ’zerstören’“. — „Blödsinn“, kontert Werner. Er führe keinen Rachefeldzug. 
Doch worum geht es im Kampf des Vereins mit den ungeliebten Investoren? Welche Summen stehen auf dem Spiel? Und wie viel Geld braucht der Klub, um die Anteile an der AG zurückzuerlangen? 
Aufschluss gibt ein Mail, das Zagiczek am 14. August 2025 während der Verhandlungen mit Rokov von seiner privaten Mail-Adresse verschickte. Darin skizzierte Zagiczek „Wunschszenarien“ rund um den Rückkauf der Anteile der Viola Investment GmbH, die 49,9 Prozent an der Austria Wien AG hält; die restlichen Anteile gehören dem Verein. An der Viola Invest ist auch die Gruppe um Jürgen Werner (WTF) beteiligt, die als Retter eingesprungen war, als Austria auf rund 60 Millionen Schulden saß. 
Zagiczek teilte Rokov im August mit, die gesamten Anteile der Viola Invest seien rund 24 Millionen Euro wert. Doch er habe „einen Verhandlungsplan“ und sei sich sicher, die Anteile um 18 bis 19 Millionen erwerben zu können. Konkret beschrieb er 2 Varianten: 
 Im ersten Szenario sollten die US-Investoren dem Verein ein Darlehen in Höhe des Kaufpreises – rund 18 Millionen — gewähren, damit dieser 100 Prozent der Viola Invest übernehmen könne. Nach weiteren finanztechnischen Schritten sollten die US-Investoren 45 Prozent der Anteile an der AG besitzen. Zusätzlich warb Zagiczek um acht bis zehn Millionen frisches Geld: „Dann kann man gesund und solide wirtschaften.“ 
 Abschließend skizzierte er sein bevorzugtes Modell: Der US-Investor erwirbt die Markenrechte der Austria um 20 Millionen Euro. Mit diesem Geld könnte der Verein die aktuellen Investoren auszahlen. Im Gegenzug würde der Investor 20 Jahre lang jährlich 1,3 Millionen von der Austria erhalten. Und für frisches Kapital von 10 Millionen eine Beteiligung an Transfers und Pfandrechte an Spielern. 
So viel steht im Raum. Zumindest auf dem Papier. 
Zuletzt war die Klubseite um Präsident Kurt Gollowitzer zuversichtlich, zumindest die WTF-Anteile zurückkaufen zu können: „Ideal wäre, wenn wir den Ankauf bis zum Ende des zweiten Quartals abschließen könnten.“ 

 

bearbeitet von viola74
Korrektur der Umbrüche

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Wahnsinniger Poster
valentin1911 schrieb vor 1 Minute:

 

Die strafrechtlichen Dinge sind nicht Teil des Mails - die sollen erst danach passiert sein und sind “nur” Teil der eidesstattlichen Erklärung.

Ich kenn mich zwar nicht aus, aber mich beschleicht immer mehr das Gefühl, dass da irgendetwas aufgebauscht wird, um Schaden anzurichten. Und wenn das wirklich so sein sollte, dann kann sich ja wohl jeder denken aus welcher Ecke das kommt.

 

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The Pezident of Bäristan
TorpedoPeda schrieb vor 2 Minuten:

es wären alle gut beraten, dass alles sacken zu lassen und nicht weiter zu kommentieren. Da will man von außen wieder Unruhe reinbringen.

daumenpezi.gif

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V.I.P.
valentin1911 schrieb vor 8 Minuten:

Ich glaube er meint, dass Zagiczek nur über Kauf/Verkauf der AG-Anteile, aber nicht der Viola Invest an sich verhandeln kann? 

Ist doch powidl, wer jemanden beauftragt den Ankauf von etwas zu erleichtern? 

Wenn mir ein halbes Zinshaus gehört und ich den Miteigentümer nicht leiden kann, kann ich ja wohl einen meiner Mieter rausschicken, um einen Käufer für die andere Hälfte zu suchen. 

Ich sehe da kein Problem... 

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Top-Schriftsteller
valentin1911 schrieb vor 4 Minuten:

Die strafrechtlichen Dinge sind nicht Teil des Mails - die sollen erst danach passiert sein und sind “nur” Teil der eidesstattlichen Erklärung.

Na da hamma‘s ja. Es gibt also nichts, außer eine Erklärung von einem Freund von Werner.

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Knows how to post...
TorpedoPeda schrieb vor 3 Minuten:

es wären alle gut beraten, dass alles sacken zu lassen und nicht weiter zu kommentieren. Da will man von außen wieder Unruhe reinbringen.

Es wird vom Verein aktuell aufgeklärt, und wenn es was zu vermelden gibt, dann wird man das wohl dann machen.

Also bis dahin Tee trinken und die Mannschaft unterstützen.

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Postinho
Südveilchen schrieb Gerade eben:

Es wird vom Verein aktuell aufgeklärt, und wenn es was zu vermelden gibt, dann wird man das wohl dann machen.

Also bis dahin Tee trinken und die Mannschaft unterstützen.

völlig korrekt. Genieß ma den sportlichen Moment und blicken positiv in die Zukunft

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V.I.P.
aragorn schrieb vor 8 Minuten:

Übrigens, nachdem du es offenbar weißt und ich keine hundert Seiten lesen will, ist die hier zitierte Stellungnahme von Zagiczek jetzt authentisch oder nicht?

Denn falls sie es ist, steckt darin wohl der gröbste Vorwurf überhaupt (Urkundenfälschung und Betrug) und ich finde es spannend, dass dies kaum diskutiert wird.

Vermutlich ist die Stellungnahme authentisch, aber ob der Inhalt korrekt ist, das weiß wohl hier keiner. 

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V.I.P.
aragorn schrieb vor 8 Minuten:

 

Denn falls sie es ist, steckt darin wohl der gröbste Vorwurf überhaupt (Urkundenfälschung und Betrug) und ich finde es spannend, dass dies kaum diskutiert wird.

Das finde ich auch sehr spannend, dass man das vereins(AG)seitig unter den Tisch fallen lässt und den mutmaßlichen Betrüger gar noch weiter bezahlt. Da denkt man sich auch seinen Teil.

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Europaklassespieler

Manchmal frag ich mich echt, wie es dem Verein wohl heute gehen würde, wenn es uns einfach in 2021 oder 22 zerissen hätte. Ich glaube der Schock wäre groß gewesen, aber, wenn man sich dadurch den ganzen Werner Dreck ersparen hätte können.... Na ja, jetzt sind wir schon zu tief in dem ganzen Schwachsinn drinnen für so eine Gretchenfrage. Ich hoffe einfach wir können die WTF irgendwie rauskaufen - es ist wirklich zum Speiben.

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V.I.P.
viola74 schrieb vor 10 Minuten:

Der ganze Artikel:

Ein internes Mail zeigt auf, wie die Wiener Violetten ihre ungeliebten Aktionäre loswerden könnten – Welche Summen dabei im Raum stehen

Nach dem 2:0 im Derby wird in Favoriten auch über ein 9:0 diskutiert. Mit diesem Ergebnis hat der Aufsichtsrat der FK Austria Wien AG am 16. Jänner Ernst Wien sowie der Ex-Sportdirektor Jürgen Werner sowie der Ex-Sportdirektor Manuel Ortlechner unterschrieben hat, habe er eine eidesstattliche Erklärung unterzeichnet, die ihm nicht passt, dass er alles daran setzen werde, um mich bei Austria Wien „zu zerstören“, kontert Werner. „Blödsinn“. Er führe keinen Rachefeldzug.

Doch worum geht es im Kampf des Vereins mit den ungeliebten Investoren? Welche Summen stehen dabei auf dem Spiel? Und wie viel Geld könnte der Klub um die Anteile an der AG zurückzuzahlen?

Im Zentrum steht Finanzvorstand Harald Zagiczek. Er soll – wie berichtet – in Verhandlungen mit Josko Rokov, dem US-Investor des Fonds Barry, eine 20.000-Euro-Vermittlungsprovision freigegeben haben sollen. Beide dementieren vehement jegliches Fehlverhalten.

Von der Untersuchung betroffen sind auch Investor Jürgen Werner sowie der Ex-Sportdirektor Manuel Ortlechner, der für den Transfer von Barry 20.000 Euro Provision freigegeben haben soll.

Es geht um mutmaßliche Schwarzgeldkassa, die durch den Verkauf von Tombola-Losen gespeist worden sein soll. Zagiczek weist die Vorwürfe „auf das Schärfste“ zurück.

Im August 2025, während der Verhandlungen mit Rokov, skizzierte Finanz-Boss Zagiczek in einem Schreiben an das Austria-Kuratorium „Wunschszenarien“ rund um den Rückkauf der Anteile der Viola Invest GmbH, die 49,9 Prozent an der Austria Wien AG hält; die restlichen Anteile gehören dem Verein.

An der Viola Invest ist auch die Gruppe um Jürgen Werner beteiligt, die als Retter Austria eingesprungen war, als Austria 2025 mit rund 24 Millionen Euro Schulden saß.

Rokov im August: Zagiczek teilte die gesamten Anteile der Viola Invest seien rund 24 Millionen Euro wert. Doch er habe „einen sicheren Plan“, die Anteile um 18 bis 19 Millionen zu erwerben.

Zagiczek skizzierte zwei Varianten, konkret:

1.  Im ersten Szenario sollen dem Verein die US-Investoren im Höhe von 18 Millionen als Kaufpreis gewährt werden – rund 45 Prozent der Anteile. Zusätzlich wären acht bis zehn Millionen frisches Geld nötig, damit Viola Invest 100 Prozent der Anteile übernehmen könne.

2.  Im zweiten Szenario könnte der Verein die Anteile um 60 Millionen zurückkaufen, als der US-Investoren mit 20 Millionen Euro im Höhenflug.

Sportlich ist die Austria im Höhenflug. Mit diesem Modell könnte der Verein die Markenrechte der Wiener Violetten Euro. Mit 20 Millionen Euro könnte der Verein die aktuellen US-Investoren auszahlen.

Im Gegenzug würde der Investor 20 Millionen lang von jährlichen Austria erhalten. Und für 10 Millionen eine Beteiligung an Transfers und Pfandrechte an Spielern.

So viel steht im Raum.

Zuletzt war Kurt Klubseite Präsident zuversichtlich, zumindest die WTF-Anteile zurückzukaufen zu können: „Ideal wäre es, wenn wir den Ankauf bis zum Ende des zweiten Quartals abschließen könnten.“

 

Was zur Hölle ist das?! Jedenfalls kein Deutsch und ziemlich sicher kein Artikel... 

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Wustinger mit ST schrieb Gerade eben:

Na da hamma‘s ja. Es gibt also nichts, außer eine Erklärung von einem Freund von Werner.

Es wurde ja schon im ersten Krone-Artikel klar formuliert, dass die Kickback-Vorwürfe nur in der eidesstattlichen Erklärung vorkommen und Zagiczek sie abstreitet und dagegen vorgeht. Deshalb kann man weiterhin nichts sagen, ob da (und an denen gegen Werner) was dran ist - das wird die EY-Untersuchung zeigen. Bis dahin, und da stimme ich @Südveilchen zu, sollte man abwarten.

Aber der Artikel bestätigt, dass die Aussage bzgl. Kühbauer/Pacult ein direktes Zitat von Zagiczek ist - außer der Screenshot ist gefälscht. Und nochmal: Im Vergleich zu den anderen Vorwürfen gegen Zagiczek und Werner ist das eine Lappalie. Ohne diese Vorwürfe wäre es aber wohl ein ordentliches Thema, wenn sich der Vorstand von Austria Wien für "Drecksvolk"-Didi ausspricht. 

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ASB-Legende
Südveilchen schrieb vor 11 Minuten:

Es wird vom Verein aktuell aufgeklärt, und wenn es was zu vermelden gibt, dann wird man das wohl dann machen.

Also bis dahin Tee trinken und die Mannschaft unterstützen.

Das halte ich auch derzeit für das Vernünftigste. Es geht immer noch um Sport/Fußball und wir befinden uns in einer wichtigen Phase der Saison. Zudem gab es hier in den letzten Wochen nur Freude und Genugtuung was die Resultate betrifft. Also lass uns positiv bleiben, alles andere wird sich erweisen. 

bearbeitet von tifoso vero

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Postinho
valentin1911 schrieb vor 13 Minuten:

 

Die strafrechtlichen Dinge sind nicht Teil des Mails - die sollen erst danach passiert sein und sind “nur” Teil der eidesstattlichen Erklärung.

Sehr praktisch, dass das einzige belastbare NICHT Teil der E-Mail ist. 

 

 

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