ern3st ASB-Messias Geschrieben vor 8 Stunden pironi schrieb vor 8 Minuten: Es gibt so viele Rätsel, die mich fassungslos machen, weil ich sie nicht mal ansatzweise verstehe. Aber das ist mitunter eines der größten. Wie das in einer solch kurzen Zeit derart ins Negative eskalieren konnte. Von Meisterträumen hin zum brutalen Abstiegskampf. Und in diesem befinden wir uns. Bis der Sarg endgültig unter der Erde ist. Unglaublich, dass Katzer noch im Amt ist. das "rätsel" ist schnell aufgelöst: erwartungshaltung, wie immer, haushoch. schnell die nerven verlieren: trainer schuld. neuer trainer: katzer schuld! das rapid karusell dreht sich in form eines perpetuum mobile . ob im verein, oder hier. 2 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pironi V.I.P. Geschrieben vor 8 Stunden ern3st schrieb vor 1 Minute: das "rätsel" ist schnell aufgelöst: erwartungshaltung, wie immer, haushoch. schnell die nerven verlieren: trainer schuld. neuer trainer: katzer schuld! das rapid karusell dreht sich in form eines perpetuum mobile . ob im verein, oder hier. Das ist mir zu einfach erklärt, aber ich lasse es gelten. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
b3n0$ Im ASB-Olymp Geschrieben vor 7 Stunden ern3st schrieb vor einer Stunde: das "rätsel" ist schnell aufgelöst: erwartungshaltung, wie immer, haushoch. schnell die nerven verlieren: trainer schuld. neuer trainer: katzer schuld! das rapid karusell dreht sich in form eines perpetuum mobile . ob im verein, oder hier. Das würde aber heißen, dass Rapid in der heutigen Zeit mit seinem bestehenden Leitbild als Verein de facto unführbar ist. Weil "das hat Rapid zu erreichen" und "darin versagt Rapid chronisch" selbsterklärend unvereinbar sind. Wir durchleben aktuell die längste Durststrecke in Sachen Trophäenzuwachs. Kinder, die nach unserem letzten Meistertitel zur Welt gekommen sind, werden heuer bereits volljährig. Erwachsene, die die Zeit bis 2008 miterlebt haben, mussten in den letzten bald zwei Jahrzehnten regelmäßig zusehen, wie RB uns mehrere Meistertitel mit "unfairen" Mitteln geraubt hat. Mittlerweile hat Salzburg ordentlich abgebaut, und es reicht immer noch nicht (!) zum Titel, weil man selbst ständig im Eck ist, und die Gunst der Stunde dann von zB Sturm genützt wird. (Zu unserem Glück sind wenigstens auch die Tangentenkasperln seit 13 Jahren im Eck) Die berechtigte und sehr relevante Frage, die sich viele Rapidler nun klarerweise stellen, ist: "Warum geht es sich selbst mit schwachen Salzburgern nicht aus? Was um alles in der Welt kann das überhaupt rechtfertigen? Warum können wir nicht eine einzige sportlich anständige Saison absolvieren? Und wie spielen wir mit so einem teuren Kader gegen den Abstieg?" Und hier ist der Zeitpunkt erreicht, wo ich feststelle "Rapid interessiert mich sportlich aktuell einfach nicht", weil ich die Antworten auf alle obigen Fragen kenne bzw. streng vermute, jedoch keinerlei Besserung absehbar ist. Hauptsach' die Habererpartie im Verein kassiert brav ihre monatlichen Schecks und fährt stets den Kuschelkurs mit dem BW. Katzer weiß das. SH weiß das. Die Fans wissen es (mehrheitlich). Fazit: Rapid muss Titel holen oder sein Leitbild fundamental umdenken. Der Status quo ist ein Pulverfass und das Kind mit dem brennenden Streichholz steht bald direkt an der Lunte. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Da Oide Bimbo Kennt das ASB in und auswendig Geschrieben vor 6 Stunden Die Katzer-Idee vom Transfer-finanzierten Superkader ist ja nachvollziehbar. Aber er hat keinen Plan für den Weg von A nach B vorgelegt. Von heute auf morgen 6-7 Spieler ohne Bindung zum Verein, zu den Mitspielern und zu zu einer Spielidee, einfach als Aktien zu holen, musste schief gehen. Herauskommt eine teilweise individuell talentierte Mannschaft ohne Teamspirit, ohne Ehrgefühl für den Verein und letztlich ohne Motivation für Problemlösungen. Katzer hat es verabsäumt, einen funktionierenden Stamm aus 5-6 gefestigten Spielern zu bilden, die bei Rapid spielen und auch bleiben wollen. Um die herum kann man von mir aus Künstler und Aktien dazukaufen. Das wäre der Transformationsplan gewesen. So bricht jetzt gerade alles zusammen. Die Stammspieler wie Seidl sind rettungslos überfordert, dem Rest scheint es wurscht zu sein. Versagt hat das Scouting, das die kulturelle Team-Ebene dem Verdienstpotential opfert. 8 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
1899% BornGreen Der apakat Geschrieben vor 4 Stunden ern3st schrieb vor 3 Stunden: das "rätsel" ist schnell aufgelöst: erwartungshaltung, wie immer, haushoch. schnell die nerven verlieren: trainer schuld. neuer trainer: katzer schuld! das rapid karusell dreht sich in form eines perpetuum mobile . ob im verein, oder hier. Für das Erwartungshaltungsmanagement ist aber schon der Verein verantwortlich. Wer großkotzig vom Meistertitel, „Alles für den Sport“ und Millionentransfers schwadroniert und zu jeder Unterschrift eines drittklassigen Nachwuchsspielers ein Social-Media-Posting absetzt, das eher einem Messi oder Ronaldo gerecht werden würde, der will — und wird — bei uns schnell einen Hype auslösen. Kartenvorverkauf, VIP-Abos, Mitgliedschaften — olé! Wer eine andere Erwartungshaltung erzeugen will der verhält sich anders. 2 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
gloggi99 Im ASB-Olymp Geschrieben vor 4 Stunden Da Oide Bimbo schrieb vor 1 Stunde: Die Katzer-Idee vom Transfer-finanzierten Superkader ist ja nachvollziehbar. Aber er hat keinen Plan für den Weg von A nach B vorgelegt. Von heute auf morgen 6-7 Spieler ohne Bindung zum Verein, zu den Mitspielern und zu zu einer Spielidee, einfach als Aktien zu holen, musste schief gehen. Das ist der Punkt und zudem haben die geholten Spieler auch nicht die Qualität. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Indurus Harry Wijnvoord Fußballgott Geschrieben vor 2 Stunden (bearbeitet) pironi schrieb vor 6 Stunden: Es gibt so viele Rätsel, die mich fassungslos machen, weil ich sie nicht mal ansatzweise verstehe. Aber das ist mitunter eines der größten. Wie das in einer solch kurzen Zeit derart ins Negative eskalieren konnte. Von Meisterträumen hin zum brutalen Abstiegskampf. Und in diesem befinden wir uns. Das Rätsel ist kein Rätsel. Das wundert mich eigentlich gar nicht. Wenn man in den ersten 6 Runden bei den Spielen nicht die Augen zugemacht hat, hat man ja schon gesehen dass das in Wahrheit gar nichts ist. Das einzig verwunderliche ist, wie wir in den 6 Runden 16 Punkte machen konnten. Der Bruch war nicht heuer, der war mMn nach den ersten 6 Klaus Runden im Jahr davor. Da hat man auch wirklich sehr gut gespielt. Danach ging's geblendet von ein zwei Ausreißern bergab. bearbeitet vor 2 Stunden von Indurus 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Berbatov Europaklassespieler Geschrieben vor 2 Stunden 5 hours ago, derfalke35 said: Ja schön langsam glaub ich auch genau an diese Mechanismen ohne auch nur irgendwie zu verstehen, warum das so sein muss, aber diese Geschichte wiederholt sich scheinbar immer wieder. Das ganze passt ziemlich genau zu den jeweiligen Präsidien, die verantwortlich waren. Die Richtungswechsel passieren auch immer alle 3 Jahre. Herbst 2013: Krammer Präsidium übernimmt. Er erbt ein Trainerteam um Barisic, nachdem Schöttel gescheitert ist. Barisic macht 3 Jahre lang top Arbeit, mit viel Demut, Realitätssinn, junge Spieler, schlaue Transfers und einer klar definierten Spielidee. Damals war neben RBS kein Verein in Österreich so klar in ihrer Spielphilosophie definiert, wie Rapid. Lässt sogar den Sportdirektor gut aussehen, der im Nachhinein über ihn installiert wird, indem er maßgeblich an den Verpflichtungen von Schwab, Kainz und Beric beteiligt ist. Finanziell war zu der Zeit nicht viel möglich, wegen Stadion-Bau. Man hat aus den vorhandenen Mitteln sehr viel rausgeholt. Sommer 2016: Stadion steht, finanziell wird es lockerer. Die Gier nach einem Titel wird zu groß. Das Präsidium mischt nun stärker im Sportlichen mit. Es wird dem Sportdirektor erlaubt (oder sogar aufgetragen), Barisic zu kündigen. Die "externen" Einflüsse nehmen Überhand mit Büskens & Müller, die nun verantwortlich sind. Es kommen Leute wie Mocinic, Traustason, Kvilitaia oder Joelinton (mit utopischer Kaufoption - das hat aber gezeigt, wie Müller gedacht hat - gar nicht so unähnlich wie ein Mecki). Die davor klar definierte Spielphilosophie geht zum ersten Mal verloren, weil zuerst ein fachlich Inkompetenter (Büskens) und dann ein sozial Inkompetenter übernimmt. Spätestens bei Canadi ist man nun knapp 1 Jahr nach der Barisic-Kündigung bei einer komplett anderen Spielidee angekommen. Im Endeffekt war es aber Krammer und sein Präsidium, die hier mit ihrem Eingriff den Verein massiv geschädigt haben. Vor allem der Schachzug, zuerst den Trainer selbst auszuwählen und einen Monat danach einen Sportdirektor (Bickel) zu holen, war ja komplett Banane. Mit - im Nachhinein gesehen - sehr viel Glück kommt man aus der Katastrophensaison 16/17 gut raus. Glück deswegen, weil man mit Djuricin einen Co-Trainer im Team hatte, der auf Anhieb wieder sehr viel aus der Mannschaft rausholte. Unter anderem indem er zur Spielidee von Barisic zurück wechselte. 17/18 backt man wieder kleinere Brötchen mit nur 3 Millionen Ausgaben am Transfermarkt. Immerhin wird man Dritter. Djuricin hat in seiner ersten vollen Saison die Mannschaft wiederbelebt. Das Offensivspiel sieht inzwischen richtig gut aus. Die Stürmer sind top. treffen nur nicht. In seiner zweiten Saison wird er schon im September gekündigt, weil es wieder mal nicht gut genug war. Highlight natürlich die Pfiffe im EL-Playoff, obwohl man auf Kurs war, weiterzukommen. In der Saison 18/19 investiert man auch wieder mehr am Transfermarkt. Bickel zeigt jetzt, dass er auch gut drin ist, wirre Verpflichtungen zu tätigen. Es kommen Badji, Pavlovic, Barac, Alar, Knasmüllner, Grahovac, Martic, Guillemenot und Andrei Ivan. Das war ein Katzer Light Transferfenster mit einer Mischung aus überteuerten (und ständig verletzten) Legionären, lustlosen Leihspielern, alten Österreichern mit Megavertrag und steifen Sechsern. Abgeschlossen wird diese Amtsperiode des Präsidiums mit einer unkreativen Verpflichtung von Kühbauer im Herbst 2018 als Trainer, weil der gerade die ganze Liga mit St. Pölten aufräumt (2 Jahre davor hat man Canadi aus dem gleichen Grund geholt). Was aber auch klar ist: man wechselt damit wieder die Spielphilosophie auf ein reaktives Spiel, wo Kampf und Laufbereitschaft zählt. Als Abschluss kommt im Mai 2019 Barisic als Geschäftsführer Sport, ein halbes Jahr bevor sich das Präsidium Krammer verabschiedet. Das zeigt schon, dass die letzten 3 Jahre in der Amtszeit Krammer komplett für die Würschte waren. Man hat sich im Prinzip im Kreis gedreht mit der Ausrichtung des Vereins und ist bei Barisic + Kühbauer angekommen. Es wird zum dritten Mal in Folge (!) ein Sportdirektor NACH dem Trainer installiert. Müller hat Barisic geerbt, Bickel hat Canadi geerbt. Barisic erbt jetzt Kühbauer. Herbst 2019: das Präsidium Bruckner übernimmt. Bei dieser Wahl gab es ja das Duell Bruckner gegen Schmid. Verkürzt gesagt: Das Konzept von Team Bruckner war es, Barisic so viel Einfluss wie möglich zu geben. Die Richtung im Verein ändert sich jetzt wieder ein bisschen, weil man 2016 - 2018 auf den Boden der Realität zurückgeholt wurde. Das Präsidium Bruckner ist konservativer und hält sich auch stark zurück. Es wird sich kaum in den Sport eingemischt, außer bei der Beschränkung der finanziellen Mittel (wobei man hier fairerweise sagen muss, dass es Corona gab und ein Trainingszentrum gebaut wurde). Es gibt weniger Einflüsse von ausländischen Experten (2019 - 2021 waren ausschließlich Zoki + Didi an der Macht) und auch wenige große Legionärsverpflichtungen (Kitagawa, Druijf, Stojkovic und Kühn waren die so ziemlich die einzigen in 3 Jahren). Die Ergebnisse sind jetzt zwar wieder besser (in den ersten beiden vollen Saisonen von Zoki+Didi wird man jeweils Zweiter), aber auch nur bis zum Herbst 2021. Von der Spielausrichtung passt es nämlich immer noch nicht: wir haben einen Ballbesitzfanatiker als Sportdirektor und einen Kühbauer als Trainer. Auch Kühbauer's Nachfolger (Feldhofer) wird dann eher so gewählt, dass er zum bestehenden Kader passt. Ich persönlich glaube, dass das der große Konstruktionsfehler war: man ist spätestens 2018 zu einer Art von Fußball gewechselt, die komplett diametral zu den Vorstellungen vom späteren Geschäftsführer Sport Barisic steht. Man gibt also das Konzept aus, dass der GF Sport schon regelt, gibt diesem GF Sport aber einen Kader und Trainer, der gar nicht zu seinen Vorstellungen passt. Feldhofer ist der erste junge Blender, dem wir aufsitzen. Tiefpunkt ist dann die Saison 22/23 - jene Saison wo Barisic nun am Transfermarkt versagt (Pejic, Greil, Sollbauer, Kerschbaum, Bajic). Negatives Highlight ist natürlich Vaduz, das zum "Rückzug" des Team Bruckners führte und die Ära Wrabetz einläutet. An der Front damals: Steffen Hofmann, der ein starkes Team fürs neue Präsidium aufstellen will. Herbst 2022. Team Wrabetz übernimmt. Und mischt sich gleich mal so stark in den Sport ein, wie schon lange kein Präsidium mehr. Die größten Entscheidungen: man bittet Zoki, das Traineramt zu übernehmen. Wohlgemerkt mit einem Kader, der für einen "Lauffußball" a la Kühbauer zusammengestellt wurde. Damit schaufelt er sich im Nachhinein sein eigenes Grab. Denn zwei Monate später installiert man mit Katzer einen Geschäftsführer Sport über ihn, der ihn dann ein Jahr später rauswirft. Übrigens: das ist jetzt das vierte Mal (!), dass der Sportdirektor nach dem Trainer kommt. Dieses Mal sogar nur 2 Monate später. Die Alternative wäre sehr wohl da gewesen: Zoki hätte noch mehr Zeit als GF Sport bekommen können (so wie Katzer es jetzt bekommen hat, nach 2 vermasselten Trainerentscheidungen). Man hätte sagen können: ok, ab jetzt werden wir wieder ein Ballbesitzteam. Wir nehmen 22/23 als Übergangssaison, bauen den Kader entsprechend um, suchen uns einen Trainer, der diese Art von Fußball spielen lässt. Stattdessen hat man den einfachen Weg aus Verzweiflung genommen. Jedenfalls hat man jetzt wieder die Art und Weise geändert, wie man Fußball spielt. Im Kalenderjahr 2023 setzt man nun wieder auf Ballbesitzfußball und Positionsspiel - zum ersten Mal seit Djuricin 2018. Nachdem Zoki im Herbst 2023 wegen einer mageren Punkteausbeute gehen muss, zeigt sich die Philosophie des neuen Präsidiums nun sehr klar und deutlich: man gibt sehr viel Geld aus, holt viele Personen aus dem Ausland, sehr viele junge Personen in hohen Führungsebenen (Klauß, Katzer, Thorup, fast alle Athletiktrainer, das gesamte Scouting und Kaderplanungsteam) - man gibt alles für den Sport und präsentiert sich nach außen als progressiv und professionell. Und man stellt wieder die Spielidee um: Klauß implementiert sein 4-4-2, scheitert aber im zweiten Jahr daran, weil jeder Amateurtrainer innerhalb von 5min analysieren kann, wie Rapid nach vorne spielen will. Auch das zeigt wieder, dass die Spielphilosophie in den Gesprächen mit Katzer gar kein Thema sein konnte. Man geht ins Jahr 2023 mit einem Ballbesitztrainer, weil das das Präsidium so wollte. Man beendet das Jahr mit einem Trainerwechsel zu Klauß, der ganz anders spielen lässt. Gleichzeitig holt man dann einen Schaub für 4 Jahre, der so überhaupt nicht zum pressingintensiven Spiel von Klauß passt. Klauß geht, Stögedervits kommt. Stöger sieht innerhalb weniger Monate, was im Verein alles schief läuft. Spricht das sogar in den PKs an. Verliert dann am Ende aber gegen Katzer. Nun kommt Thorup - ein junger Ballbesitztrainer. Nun sollte es für den allerletzten offensichtlich sein, dass man bei Rapid absolut keine einheitliche Vorstellung davon hat, wie die Mannschaft spielen soll. Katzer ist nach 3 Jahren jetzt wieder bei der gleichen Spielweise angekommen, die er beim Amtsantritt mit Zoki geerbt hat. Und sagt dann noch "Thorup passt perfekt zu der Spielidee, die wir spielen lassen wollen". Na was jetzt? Jetzt stehen wir im Frühjahr 2026. Die ersten 3 Jahre vom Präsidium sind um. Wir haben einen absoluten Trümmerhaufen. Einen sauteuren Kader mit 30 Spielern und 15 Legionären. Die sich alle anscheinend nicht so gut verstehen, sodass man jetzt sogar einen Integrationsmanager eingestellt hat. Vermutlich das größte nationale Minus der Vereinsgeschichte. Ein Trainer, der wieder nicht zum Spielermaterial passt, weil man zum x-ten Mal die Ausrichtung geändert hat. Und ich wette mit euch, dass wir bald zum fünften Mal einen Sportdirektor holen, der dann einen Trainer erbt, der ihm vielleicht gar nicht passt. Und wenn ich mir die Kompetenz im Präsidium anschaue, wird mir Angst und bange, wer dieser neue Geschäftsführer Sport wird. Es zieht sich seit 12 Jahren durch den Verein. Jedes neue Präsidium denkt, dass sie sich auskennen. Jedes Präsidium trifft wahnwitzige Entscheidungen, mit denen das nächste Präsidium leben muss. Jeder überkompensiert für seinen Vorgänger, entweder darin wie man Fußball spielen lässt oder wie locker man mit dem Geld umgeht. Und das schlimmste: kein einziges Präsidium der letzten 12 Jahre hatte auch nur einen Millimeter Ahnung vom Profifußball. Weil da nicht eine Person drin sitzt, die mehr als 1 Jahr irgendwo als Funktionär in einer ersten Liga gearbeitet hat. Aber man kennt es ja: im Fußball haben wir auf einmal 8 Millionen Teamchefs. Weil jeder glaubt, er kennt sich aus. Davor sind auch ein Wrabetz, Tojner oder eine Hanappi-Egger nicht geschützt. 15 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Burschi Rapid Wien Geschrieben vor 2 Stunden das Verlangen nach einer außerordentlichen Hauptversammlung wäre wohl der richtige Weg für viele Fans. jedes Mitglied kann mit einem Zehntel der Unterschriften aller Mitglieder diesen Antrag einbringen, die Hauptversammlung muss dann abgehalten werden 2 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Berbatov Europaklassespieler Geschrieben vor 2 Stunden Und wenn ich schon dabei bin: wie kommen wir aus diesem Loch wieder raus? Rapid braucht aus meiner Sicht eine klar definierte Vereinsphilosophie. Ich muss hier nochmal das Beispiel Barisic bringen, weil es anhand von ihm am einfachsten zu erklären ist. Jeder Rapidfan, der die Jahre 2013 - 2016 mitgemacht hat, kann erklären, wie Barisic tickt: Ballbesitzfußball im 4-2-3-1 System Kontiniuerlicher Spielaufbau. Die Außenverteidiger müssen kicken können Der Mittelstürmer muss im Strafraum gut sein, aber auch technisch gut genug, um Bälle verarbeiten zu können Die drei offensiven Mittelfeldspieler haben sehr viele Freiheiten Die 6er und 8er müssen ein sauberes Passpiel haben und auch torgefährlich sein Viele Seitenverlagerungen, die jeder Spieler draufhaben muss Die IVs stehen sehr hoch, bzw. pressen sehr stark raus, sobald der Gegenspieler die Bälle verarbeiten möchte In den Interviews viel Demut: nie große Töne gespuckt oder über Titel geredet, nie auf den Schiedsrichter ausgeredet, nie unangenehm gegenüber dem Gegner, Schiedsrichter oder der Liga aufgefallen. Großer Fokus auf die Entwicklung junger Spieler, vor allem auch aus dem eigenen Nachwuchs. Jedem Nachwuchsspieler wird das Gefühl vermittelt, bei Rapid die Chance zu bekommen, wenn man fleißig ist. Auch die Amas hatten einen gewissen Status. Es war völlig normal, dass Profis sich am Tag davor die Spiele der Amas anschauen. Würde mich interessieren, ob das heute auch noch so ist. Mit einem gewissen Selbstvertrauen aufgetreten. Man hat immer auf sein eigenes Spiel geschaut, nicht sich an den Gegner angepasst. Bei Transfers immer zuerst geschaut: gibt es einen jungen Österreicher aus der Liga, der viel Potenzial hat? Oder einen Legionär, der sich schon in der Liga bewährt hat? Ein Legionär musste damals klar stärker sein, als alle verfügbaren Österreicher. Eine gute Stimmung und Harmonie im Team. Der Trainingsalltag hat Spaß gemacht, die Spieler waren eine geschlossene Einheit. Der eine oder andere Schmäh darf dafür natürlich auch nicht fehlen. Jeder Mensch wird mit Respekt behandelt. Das sind Werte, die dem gesamten Verein vorgelebt werden. Mit Geld wird verantwortungsvoll und mit Bedacht umgegangen Das soll jetzt ein Beispiel dafür sein, wie eine klar definierte Philosophie aussieht. Das geht weit über die Spielidee hinaus. Wenn das einmal festgelegt ist, wird alles andere so viel leichter. Du kannst dann jede Personalentscheidung mit dieser Philosophie abgleichen und findest dann viel schneller raus, ob die Person zum Verein passt, oder nicht. Hast du diese Philosophie nicht oder zu wenig klar definiert, ist es wie eine Schiffsfahrt ohne Kompass und GPS. Das ist bei erfolgreichen Unternehmen genauso. Da nennt man es Kultur und es ist stellvertretend dafür, wie die Dinge in dem Unternehmen gehandhabt werden. Welche Werte sind wichtig? Welche Bereiche im Unternehmen will man meistern, welche lagert man lieber aus? Wie funktionieren Beförderungen? Worauf legt man den Schwerpunkt im Hiring? Wie sollen die Personen ticken, die man im Unternehmen haben möchte? Wie hebt man sich von Konkurrenzunternehmen ab, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen? Um beim Beispiel oben zu bleiben: hätte man genau das als Vereinsphilosophie verankert, wäre ein Canadi niemals passiert. Auch ein Kühbauer, Feldhofer, Stöger oder Klauß wären verhindert worden, weil sie nicht für die Spielidee stehen. Und um es nochmal zu verdeutlichen, bevor ich wieder als Zoki-Fanboy bezeichnet werde: ich plädiere nicht dafür, jetzt die Barisic-Philosophie zu verankern. Sondern dass es überhaupt mal eine gibt. Dass man sich mal dazu bekennt, wie man als Verein eigentlich funktionieren möchte. Und dann auch mal mindestens 2-3 Jahre auch danach handelt. Auch wenn man mal im UPO landet. Ich glaube nicht, dass die Fans auf die Barrikaden steigen würden, wenn wir im UPO landen, aber jeder eine genaue Vorstellung davon hat, wie wir wieder in die Erfolgsspur zurückkommen. 3 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Manfredo75 Sehr bekannt im ASB Geschrieben vor 2 Stunden Wenn man hier im Forum nur still beobachtet, kann man schon erkennen, warum bei Rapid nichts funktioniert. Mal ist der schuld, mal der. Mal soll der ausgewechselt werden, Mal der. So kann ja nie etwas aufgebaut werden. Wie oft sollte Helm ausgewechselt werden. Er ist Trainer geblieben. Und jetzt steht die Austria klar über uns und könnte durchaus Meister werden. Aber bei uns müssen ja immer Köpfe gefordert werden. Vielleicht wäre es doch besser gewesen, an Klauss festzuhalten. Bei Rapid ist nie Ruhe im Umfeld. Fordert bei der Austria jemand Titel? Nein. Ein Titel ergibt sich. Rapid hat keinen Anspruch Titel zu fordern. Zuerst mal die Basics erledigen. Vielleicht muss erst einmal sich der Verein reinigen. Viele möchtegern Fans verschwinden. Spielen wir halt vor 5000 Zusehern Egal. Aber jene, die mal die Situation so akzeptieren wie sie ist. Was hat es gebracht, die Trainer nacheinander zu wechseln? Nichts Rapid sollte mal konsequent einen Weg gehen und es durchziehen Auch wenn wir 3 x 9. Werden.aber konsequent und eine klare Linie einleiten. Von mir aus auch mit Katzer. Er hat trotzdem Gutes geleistet. Sangare konnte man am und neben dem Platz nicht ersetzen. Das wurde wohl unterschätzt. Aber viele hier hätten Sangare nach dem Djurgarden Spiel sowieso davongejagt. Ich finde, auch Antiste oder Gulliksen könnten Kicken. Aber Rapid ist kein Team. Da könnte wohl nicht mal Messi funktionieren. Warum wurde Ouedraogo installiert? Das sagt ja wohl alles. Gruppenbildung. Die Austria wirkt als Team geschlossen. Mit Dragovic oder Fischer als Leader und jungen hungrigen Spielern Top.bei Rapid sehe ich keine Leader. Viel zu viele haben mit sich selbst zu tun. Rapid benötigt endlich Ruhe. Das hat Hoff schon gut angesprochen gestern. Die Spieler haben viel zu viel draufbekommen zuletzt. Vielleicht zurecht, aber was hat es gebracht außer Verunsicherung? Ein Sportdirektorwechsel würde nur noch mehr Verunsicherung bringen. Rapud braucht Ruhe, Akzeptanz der Situation, Konsequenz eines Weges und Zusammenhalt. Spielen wir halt mal im UPO, was wohl kommen wird. Mal keinen Europacup. Die Austria hat es vorgezeigt, dass man mit sinnvollen Transfers mit wenig Geld auch etwas Aufbauen kann. Rapids Weg wird schwer, manche möchtegernFans werden sich verabschieden. Das ist ok so. Aber der Verein muss sich mal reinigen von solchen Idioten, die meinen, ihren Unmut mit Böllern bekunden zu müssen. Und das Wichtigste, Rapid muss wieder innerhalb und außerhalb ein Team werden. Zusammenhalt und Spaß am Spiel. Dann kommen auch wieder die Ergebnisse. Bis dahin wird es noch ein steiniger Weg mit einigen Rückschlägen. Diese Saison erwarte ich mir wenig. Nur den Klassenerhalt sollten wir dann doch schaffen. Und Konsequenz. Das heißt, den Weg im Vertrauen weiter mit Katzer zu gehen. Er wird aus Fehlern lernen. Ein neuer Sportdirektor würde erstensZeit brauchen, viel Geld kosten und Garantie auf Erfolg hätte man auch nicht . 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
McKenzie1983 Ich und mein Holz Geschrieben vor 2 Stunden (bearbeitet) ern3st schrieb vor 7 Stunden: das "rätsel" ist schnell aufgelöst: erwartungshaltung, wie immer, haushoch. schnell die nerven verlieren: trainer schuld. neuer trainer: katzer schuld! das rapid karusell dreht sich in form eines perpetuum mobile . ob im verein, oder hier. Die Erwartungshaltung bei diesem Budget und diesen Ausgaben 12 Spiele am Stück nicht zu gewinnen? 🤔 Die Erwartung dass man im Scouting für eine körperbetonte Liga auch eine gewisse Resistenz dafür am Platz hat weil man spielerisch ja so glänzen will? Transfertheater und nicht fähig zeitnah löcher zu stopfen die für 90% der Fans klar ersichtlich sind? Da wurde so viel Geld verpulvert und in Gelegenheitskäufe investiert und das Leistingsprinzip de facto ignoriert. Soll Katzer tatsächlich auch noch das nächste Transferfenster beackern? Aus meiner Sicht eher nicht. bearbeitet vor 53 Minuten von McKenzie1983 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
mido456 Postinho Geschrieben vor 2 Stunden Hobbykicker schrieb vor 7 Stunden: Wir werden Stöger noch dankbar sein, dass wir aufgrund der vielen Punkten zu Saisonbeginn nicht absteigen! Sangare 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
mido456 Postinho Geschrieben vor 1 Stunde Berbatov schrieb vor 43 Minuten: Das ganze passt ziemlich genau zu den jeweiligen Präsidien, die verantwortlich waren. Die Richtungswechsel passieren auch immer alle 3 Jahre. Herbst 2013: Krammer Präsidium übernimmt. Er erbt ein Trainerteam um Barisic, nachdem Schöttel gescheitert ist. Barisic macht 3 Jahre lang top Arbeit, mit viel Demut, Realitätssinn, junge Spieler, schlaue Transfers und einer klar definierten Spielidee. Damals war neben RBS kein Verein in Österreich so klar in ihrer Spielphilosophie definiert, wie Rapid. Lässt sogar den Sportdirektor gut aussehen, der im Nachhinein über ihn installiert wird, indem er maßgeblich an den Verpflichtungen von Schwab, Kainz und Beric beteiligt ist. Finanziell war zu der Zeit nicht viel möglich, wegen Stadion-Bau. Man hat aus den vorhandenen Mitteln sehr viel rausgeholt. Sommer 2016: Stadion steht, finanziell wird es lockerer. Die Gier nach einem Titel wird zu groß. Das Präsidium mischt nun stärker im Sportlichen mit. Es wird dem Sportdirektor erlaubt (oder sogar aufgetragen), Barisic zu kündigen. Die "externen" Einflüsse nehmen Überhand mit Büskens & Müller, die nun verantwortlich sind. Es kommen Leute wie Mocinic, Traustason, Kvilitaia oder Joelinton (mit utopischer Kaufoption - das hat aber gezeigt, wie Müller gedacht hat - gar nicht so unähnlich wie ein Mecki). Die davor klar definierte Spielphilosophie geht zum ersten Mal verloren, weil zuerst ein fachlich Inkompetenter (Büskens) und dann ein sozial Inkompetenter übernimmt. Spätestens bei Canadi ist man nun knapp 1 Jahr nach der Barisic-Kündigung bei einer komplett anderen Spielidee angekommen. Im Endeffekt war es aber Krammer und sein Präsidium, die hier mit ihrem Eingriff den Verein massiv geschädigt haben. Vor allem der Schachzug, zuerst den Trainer selbst auszuwählen und einen Monat danach einen Sportdirektor (Bickel) zu holen, war ja komplett Banane. Mit - im Nachhinein gesehen - sehr viel Glück kommt man aus der Katastrophensaison 16/17 gut raus. Glück deswegen, weil man mit Djuricin einen Co-Trainer im Team hatte, der auf Anhieb wieder sehr viel aus der Mannschaft rausholte. Unter anderem indem er zur Spielidee von Barisic zurück wechselte. 17/18 backt man wieder kleinere Brötchen mit nur 3 Millionen Ausgaben am Transfermarkt. Immerhin wird man Dritter. Djuricin hat in seiner ersten vollen Saison die Mannschaft wiederbelebt. Das Offensivspiel sieht inzwischen richtig gut aus. Die Stürmer sind top. treffen nur nicht. In seiner zweiten Saison wird er schon im September gekündigt, weil es wieder mal nicht gut genug war. Highlight natürlich die Pfiffe im EL-Playoff, obwohl man auf Kurs war, weiterzukommen. In der Saison 18/19 investiert man auch wieder mehr am Transfermarkt. Bickel zeigt jetzt, dass er auch gut drin ist, wirre Verpflichtungen zu tätigen. Es kommen Badji, Pavlovic, Barac, Alar, Knasmüllner, Grahovac, Martic, Guillemenot und Andrei Ivan. Das war ein Katzer Light Transferfenster mit einer Mischung aus überteuerten (und ständig verletzten) Legionären, lustlosen Leihspielern, alten Österreichern mit Megavertrag und steifen Sechsern. Abgeschlossen wird diese Amtsperiode des Präsidiums mit einer unkreativen Verpflichtung von Kühbauer im Herbst 2018 als Trainer, weil der gerade die ganze Liga mit St. Pölten aufräumt (2 Jahre davor hat man Canadi aus dem gleichen Grund geholt). Was aber auch klar ist: man wechselt damit wieder die Spielphilosophie auf ein reaktives Spiel, wo Kampf und Laufbereitschaft zählt. Als Abschluss kommt im Mai 2019 Barisic als Geschäftsführer Sport, ein halbes Jahr bevor sich das Präsidium Krammer verabschiedet. Das zeigt schon, dass die letzten 3 Jahre in der Amtszeit Krammer komplett für die Würschte waren. Man hat sich im Prinzip im Kreis gedreht mit der Ausrichtung des Vereins und ist bei Barisic + Kühbauer angekommen. Es wird zum dritten Mal in Folge (!) ein Sportdirektor NACH dem Trainer installiert. Müller hat Barisic geerbt, Bickel hat Canadi geerbt. Barisic erbt jetzt Kühbauer. Herbst 2019: das Präsidium Bruckner übernimmt. Bei dieser Wahl gab es ja das Duell Bruckner gegen Schmid. Verkürzt gesagt: Das Konzept von Team Bruckner war es, Barisic so viel Einfluss wie möglich zu geben. Die Richtung im Verein ändert sich jetzt wieder ein bisschen, weil man 2016 - 2018 auf den Boden der Realität zurückgeholt wurde. Das Präsidium Bruckner ist konservativer und hält sich auch stark zurück. Es wird sich kaum in den Sport eingemischt, außer bei der Beschränkung der finanziellen Mittel (wobei man hier fairerweise sagen muss, dass es Corona gab und ein Trainingszentrum gebaut wurde). Es gibt weniger Einflüsse von ausländischen Experten (2019 - 2021 waren ausschließlich Zoki + Didi an der Macht) und auch wenige große Legionärsverpflichtungen (Kitagawa, Druijf, Stojkovic und Kühn waren die so ziemlich die einzigen in 3 Jahren). Die Ergebnisse sind jetzt zwar wieder besser (in den ersten beiden vollen Saisonen von Zoki+Didi wird man jeweils Zweiter), aber auch nur bis zum Herbst 2021. Von der Spielausrichtung passt es nämlich immer noch nicht: wir haben einen Ballbesitzfanatiker als Sportdirektor und einen Kühbauer als Trainer. Auch Kühbauer's Nachfolger (Feldhofer) wird dann eher so gewählt, dass er zum bestehenden Kader passt. Ich persönlich glaube, dass das der große Konstruktionsfehler war: man ist spätestens 2018 zu einer Art von Fußball gewechselt, die komplett diametral zu den Vorstellungen vom späteren Geschäftsführer Sport Barisic steht. Man gibt also das Konzept aus, dass der GF Sport schon regelt, gibt diesem GF Sport aber einen Kader und Trainer, der gar nicht zu seinen Vorstellungen passt. Feldhofer ist der erste junge Blender, dem wir aufsitzen. Tiefpunkt ist dann die Saison 22/23 - jene Saison wo Barisic nun am Transfermarkt versagt (Pejic, Greil, Sollbauer, Kerschbaum, Bajic). Negatives Highlight ist natürlich Vaduz, das zum "Rückzug" des Team Bruckners führte und die Ära Wrabetz einläutet. An der Front damals: Steffen Hofmann, der ein starkes Team fürs neue Präsidium aufstellen will. Herbst 2022. Team Wrabetz übernimmt. Und mischt sich gleich mal so stark in den Sport ein, wie schon lange kein Präsidium mehr. Die größten Entscheidungen: man bittet Zoki, das Traineramt zu übernehmen. Wohlgemerkt mit einem Kader, der für einen "Lauffußball" a la Kühbauer zusammengestellt wurde. Damit schaufelt er sich im Nachhinein sein eigenes Grab. Denn zwei Monate später installiert man mit Katzer einen Geschäftsführer Sport über ihn, der ihn dann ein Jahr später rauswirft. Übrigens: das ist jetzt das vierte Mal (!), dass der Sportdirektor nach dem Trainer kommt. Dieses Mal sogar nur 2 Monate später. Die Alternative wäre sehr wohl da gewesen: Zoki hätte noch mehr Zeit als GF Sport bekommen können (so wie Katzer es jetzt bekommen hat, nach 2 vermasselten Trainerentscheidungen). Man hätte sagen können: ok, ab jetzt werden wir wieder ein Ballbesitzteam. Wir nehmen 22/23 als Übergangssaison, bauen den Kader entsprechend um, suchen uns einen Trainer, der diese Art von Fußball spielen lässt. Stattdessen hat man den einfachen Weg aus Verzweiflung genommen. Jedenfalls hat man jetzt wieder die Art und Weise geändert, wie man Fußball spielt. Im Kalenderjahr 2023 setzt man nun wieder auf Ballbesitzfußball und Positionsspiel - zum ersten Mal seit Djuricin 2018. Nachdem Zoki im Herbst 2023 wegen einer mageren Punkteausbeute gehen muss, zeigt sich die Philosophie des neuen Präsidiums nun sehr klar und deutlich: man gibt sehr viel Geld aus, holt viele Personen aus dem Ausland, sehr viele junge Personen in hohen Führungsebenen (Klauß, Katzer, Thorup, fast alle Athletiktrainer, das gesamte Scouting und Kaderplanungsteam) - man gibt alles für den Sport und präsentiert sich nach außen als progressiv und professionell. Und man stellt wieder die Spielidee um: Klauß implementiert sein 4-4-2, scheitert aber im zweiten Jahr daran, weil jeder Amateurtrainer innerhalb von 5min analysieren kann, wie Rapid nach vorne spielen will. Auch das zeigt wieder, dass die Spielphilosophie in den Gesprächen mit Katzer gar kein Thema sein konnte. Man geht ins Jahr 2023 mit einem Ballbesitztrainer, weil das das Präsidium so wollte. Man beendet das Jahr mit einem Trainerwechsel zu Klauß, der ganz anders spielen lässt. Gleichzeitig holt man dann einen Schaub für 4 Jahre, der so überhaupt nicht zum pressingintensiven Spiel von Klauß passt. Klauß geht, Stögedervits kommt. Stöger sieht innerhalb weniger Monate, was im Verein alles schief läuft. Spricht das sogar in den PKs an. Verliert dann am Ende aber gegen Katzer. Nun kommt Thorup - ein junger Ballbesitztrainer. Nun sollte es für den allerletzten offensichtlich sein, dass man bei Rapid absolut keine einheitliche Vorstellung davon hat, wie die Mannschaft spielen soll. Katzer ist nach 3 Jahren jetzt wieder bei der gleichen Spielweise angekommen, die er beim Amtsantritt mit Zoki geerbt hat. Und sagt dann noch "Thorup passt perfekt zu der Spielidee, die wir spielen lassen wollen". Na was jetzt? Jetzt stehen wir im Frühjahr 2026. Die ersten 3 Jahre vom Präsidium sind um. Wir haben einen absoluten Trümmerhaufen. Einen sauteuren Kader mit 30 Spielern und 15 Legionären. Die sich alle anscheinend nicht so gut verstehen, sodass man jetzt sogar einen Integrationsmanager eingestellt hat. Vermutlich das größte nationale Minus der Vereinsgeschichte. Ein Trainer, der wieder nicht zum Spielermaterial passt, weil man zum x-ten Mal die Ausrichtung geändert hat. Und ich wette mit euch, dass wir bald zum fünften Mal einen Sportdirektor holen, der dann einen Trainer erbt, der ihm vielleicht gar nicht passt. Und wenn ich mir die Kompetenz im Präsidium anschaue, wird mir Angst und bange, wer dieser neue Geschäftsführer Sport wird. Es zieht sich seit 12 Jahren durch den Verein. Jedes neue Präsidium denkt, dass sie sich auskennen. Jedes Präsidium trifft wahnwitzige Entscheidungen, mit denen das nächste Präsidium leben muss. Jeder überkompensiert für seinen Vorgänger, entweder darin wie man Fußball spielen lässt oder wie locker man mit dem Geld umgeht. Und das schlimmste: kein einziges Präsidium der letzten 12 Jahre hatte auch nur einen Millimeter Ahnung vom Profifußball. Weil da nicht eine Person drin sitzt, die mehr als 1 Jahr irgendwo als Funktionär in einer ersten Liga gearbeitet hat. Aber man kennt es ja: im Fußball haben wir auf einmal 8 Millionen Teamchefs. Weil jeder glaubt, er kennt sich aus. Davor sind auch ein Wrabetz, Tojner oder eine Hanappi-Egger nicht geschützt. Super zusammengefasst! 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
LaDainian Sitzplatzschwein Geschrieben vor 31 Minuten Mich würde echt interessieren wie der heutige Arbeitstag so aussieht. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Recommended Posts
Join the conversation
You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.