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Über Lichtgestalt

Fußball, Hobbies, Allerlei
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So habe ich ins ASB gefunden
dafuq - was weiß ich, das is zig jahre her
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Dancer in the Dark, Europa, Melancholia, I Cento Passi
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Wenn Österreich nicht dabei ist, halte ich bei einer WM zu...
England & Niederlande
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Koya Kitagawa
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(23.10.2004) Admira - Sturm 0:0
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natürlich. aber ich seh halt nicht die endverantwortung bei ihm, und das war die darstellung. um im bild zu bleiben: eine falsche personalie, eine falsche maschine bringt uns nicht um, das ist normal. aber ich hab die letztverantwortung und brauch eine struktur und prozesse, die ein metaphorisches abbiegen ins eigene handschuhfach verhindern. das zu gewährleisten ist eine meiner kernaufgaben als führungsperson.
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ich finde es absurd, sich hier auf katzer einzuschießen - nix für ungut, aber das klingt nach persönlicher aversion. wenn ich meinen teams einfach freie hand lasse und die urassen mit ihrem budget, binden die organisation auf mehrere jahre mit investitionen und ich hab keine struktur, in der ich das erfahre und/oder freigebe, dann ist das nicht die verantwortung meiner teamleitung, sondern meine. und meine zuständige geschäftsführerin steht dann auch nicht bei meinem team auf der dackn, sondern bei mir. zurecht und ohne diskussion.
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katzer ist nicht für wirtschaftliche dinge letztverantwortlich. wenn ihm jemand einen blankoscheck ausgestellt hat, dann ist diese person verantwortlich. irgendwer muss ja gesagt haben "markus, tua hoid wia'sd glaubst".
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im gemeindestadion wirds von roten wimmeln
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das ist eine schmeichelhafte betrachtung im nachhinein. eigentlich hätten wir für den bevorstehenden amane-abgang schon früher vorsorgen können und einen unserer wunschspieler als ersatz holen. aufgrund der wirtschaftlichen lage mussten wir warten bis der verkauf realisiert war und haben keinen der spieler mehr bekommen, die wir gerne gehabt hätten. die limitation mag nicht "massiv" gewesen sein, aber sie war definitiv vorhanden und hatte einfluss auf den jetzt verfügbaren kader. das glück ist nur, dass das duo bajlicz-seidl so grandios funktioniert. sonst würden wir nämlich ohne unterlass genau darüber jetzt reden.
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diese ambiguitätstoleranz find ich die ganze zeit schon bemerkenswert (richtet sich nicht direkt an den kollegen schwemmlandla). auf der einen seite wird argumentiert, dass man das alles ja gar nicht wissen und nicht seriös sagen kann und es milchmädchenrechnungen sind, und imselben atemzug wird von keines zweifels blässe angekränkelt herausposaunt, was welche sparmaßnahme bringt und was wir mit welchem spieler verdient bzw. durch das verpassen der gruppenphase verloren haben. der wirtschaftliche geschäftsführer, der das freigegeben hat.
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und könnten theoretisch in den angegebenen abschreibungen enthalten sein. ich persönlich würde ausserplanmäßige abschreibungen bzw. wertberichtigungen unkommentiert nicht gemeinsam mit der planmäßigen afa ausweisen, aber zulässig ist es. bei ndzie zb wärs vermutlich sogar schon zwingend, weil die wertminderung wohl nicht mehr nur vorübergehend ist.
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man kann anhand hochaggregierter daten auch keine belastbaren detailaussagen treffen, das ist mit ein grund, warum ganz konkrete aussagen schwierig bzw. unseriös sind. aber das, was auffällig ist zusammenzufassen ist mmn weder panikmache oder schwarzmalerei, und es ist eben nicht so simpel zu sagen "dann kommt halt niemand mehr", weil das alleine vermutlich nicht reichen wird. kenne deine schwachpunkte und risken, das ist das a und o. meine einschätzung ist, dass es ohne 1-2 abgänge im winter wahrscheinlich nicht gehen wird, soweit würd ich mich aus dem fenster lehnen. aber nochmal, das ist eine meinung, keine tatsache.
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was bei einem transfer unklar sein kann sind allfällige künftige boni, die von irgendeiner zielerreichung abhängen. alles andere ist im jahresabschluss abzubilden.
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der erste vernünftige vorschlag seit langem
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ich hab kein interesse daran, mich hier abzuarbeiten. wenn du's scheisse findest oder anders siehst, ist das so und dein gutes recht.
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vielleicht nochmal lesen, den kontext erfassen, die strukturelle problematik erkennen und dann das urteil überdenken.
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mir liegt panikmache aufrichtig fern, und ich weiss, dass man als aussenstehender nur sehr begrenzt einsicht hat. da ich aber ein sehr ähnliches (wenn auch größeres ) gruppenkonstrukt finanziell verantworte, nehm ich mir die eine oder andere kritische anmerkung heraus - im vertrauen, dass das eine koryphäe wie die sportskameradin bauer eh auch alles weiss und sieht. aus meiner sicht hat rapid in der konsolidierten betrachtung nicht einfach nur ein schlechtes ergebnis erwirtschaftet, sondern der abschluss zeigt über den abgang hinaus eine deutliche verschlechterung der finanziellen struktur innerhalb eines einzigen geschäftsjahres. die eigenkapitalquote fällt von knapp 30% auf unter 20%, die nettobankverschuldung steigt um fast 9 mio euro; und durch das ansteigen von transferforderungen und -verbindlichkeiten ist ein beträchtlicher teil der bilanz von der wirtschaftlichen verwertbarkeit des kaders, sowie der solvenz anderer vereine und einer allfälligen besicherung der forderungen abhängig. die aktivierten transferrechte steigen um rund 60%, was bedeutet, dass rapid einen deutlich größeren teil des ausgewiesenen vermögens in spielerwerten abbildet. das ist nachvollziehbar, aber hat den haken, dass ein spielerwert keine liquide reserve darstellt und es unsicher ist, ob der buchwert durch sportlichen nutzen oder spätere erlöse wirtschaftlich tatsächlich in voller höhe gerechtfertigt ist . ein punkt, der mir sorgen bereitete wäre das mein laden: eine sehr schwache kurzfristige bilanzrelation. da sind 16 mio umlaufvermögen versus 52 mio verbindlichkeiten, aber nur 1,6 mio liquide mittel. die verbindlichkeiten steigen um mehr als 45% von 35,94 auf 52,25 mio euro, das ist deutlich mehr als die veränderung der bilanzsumme und besonders auffällig ist der anstieg der verbindlichkeiten lul von 0,94 auf 4,45 mio euro, also fast eine verfünffachung. sehr kritisch sehe ich auch die eigenkapitalentwicklung der gmbh. die ek-quote liegt bei knapp 11%, was zwar im rechtlichen rahmen liegt, aber für eine gesellschaft mit hoher kapitalbindung, sprunghaft angestiegenen verpflichtungen und schwankenden erträgen schon an der unterkante liegt. dazu kommt, dass hier nach wie vor 4,04 mio latente steuern aktiviert sind, was mehr als 40% des ausgewiesenen eigenkapitals entspricht, rein rechnerisch würde das eigenkapital ohne diese aktivposten nur noch rund 5,5 mio euro betragen, was nur noch 6,6% sind. das heisst zwar nicht, dass die latenten steuern wertlos wären, ihre werthaltigkeit setzt aber voraus, dass künftig ausreichend steuerliche ergebnisse zu ihrer verwertung erzielt werden. die 17,9 % konsolidierte eigenkapitalquote dürfen aus meiner sicht nicht darüber hinwegtäuschen, dass die wirtschaftlich operative gmbH eine deutlich schwächere eigenkapitalausstattung aufweist, denn dort liegt das finanzierungsrisiko. es gibt noch ein paar spannende konsolidierungseffekte, deren ursache man leider aus dem gb nicht weiter ableiten kann. die gmbh weist transferrechte ihv 14,34 mio euro aus, in der konsolidierten darstellung sind es aber nur 13,64 mio euro (delta 700.000). management summary (): es ist wirklich wichtig, dass die gegenmaßnahmen greifen. noch so ein jahr und die gmbh steht ohne latente steuern bei 1% eigenkapital und de facto ohne reserven da. panikmache ist übertrieben, aber es ist zeit zum handeln und für viel budgetdisziplin und vermutlich noch ein bissl mehr als nur das, weil die höheren abschreibungen aus den vergangenen kaderinvestitionen strukturell schon angelegt sind.
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ich finds ein bissl irritierend, wie leichtfertig ein minus von fast 6 mio euro hier abgetan wird. und es gibt darüber hinaus auch einige punkte, die durchaus kritische beachtung verdienen und aus sicht eines externen bilanzlesers anlass zur besorgnis geben. werd mich nachher ein bissl vertiefen.
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defensiv ja, aber offensiv hatten sie genug gelegenheiten, das spiel vorzeitig zu entscheiden. ist aber im letzten nicht so wichtig, wichtig ist dass wir konzentriert auftreten und auf einen gegner auf augenhöhe eingestellt sind. alles andere ergibt sich.
