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papomilano

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  1. Mordor has fallen Kann mir eigentlich nur vorstellen, dass das mit den Ermittlungen der Finanz zusammenhängt. Die dürften vielleicht einiges gefunden haben.
  2. Onana wird vermutlich früher als gedacht aus Katar zurückkehren. Vor dem heutigen Spiel gab es Zoff mit dem Trainer Rigobert Song, der von ihm einen "traditionelleren" Spielstil verlangt hat. Persönlich schade für Andre, wegen so einem Dodl nach Hause geschickt zu werden, aber umso besser für uns. Wenn Song einen traditionellen Keeper will, dann muss er halt so einen aufstellen. Dass Onana ein moderner Keeper ist und seine Stärken eben in der Technik hat, sollte einem Nationaltrainer vielleicht vorher bekannt gewesen sein.
  3. Bitte niemandem unsere westlichen Werte zum Klimaschutz aufdrücken. /s
  4. Erstens unterstelle ich diesen nicht, der ist in manchen Beiträgen Fakt. Und deine Conclusio aus meinem Post ist falsch, das Hinterfragen selbst habe ich nicht in Abrede gestellt, tust du ja auch gerade und ist ja total legitim. Es passiert halt meist eher in der Form, dass man andere dann als scheinheilig oder sonstwas abstempelt, nur um sich mit dem eigenen Motiv bzw. wieso einem das egal ist, nicht befassen zu müssen. Warum der Step für mich Sinn macht, habe ich eh schon ausgeführt. Die drei von dir genannten Faktoren sind ja sowieso irgendwo kodependent. In Summe ist es das gesamte Konstrukt ansich, indem der Faktor Mensch offenkundig immer weniger wert wird, hauptsache die Kasse passt.
  5. Klar! Generell würde ich sagen, dass hier im Thread bzw. in diversen Beisl-Threads zu ähnlichen Themen Bewusstsein vorhanden ist, sonst würde man schließlich nicht darüber diskutieren. "Draußen" schaut das ganze leider schon etwas anders aus. Unlängst wurde ich von Arbeitskollegen schief angeschaut, weil ich gesagt habe, dass ich eben beim Tippspiel nicht mitmache, verbunden mit den oben genannten Verteidigungsreflexen (Was ist mit...) , ohne dass ich überhaupt irgendwas gesagt habe.
  6. Jein, es führt halt trotzdem dazu, dass es sich andere eben mit den selben Argumenten des Whataboutismus einfach leicht machen wollen, nur um sich nicht selbst zu hinterfragen - bei @Lichtgestalt gehe ich da aber nicht davon aus - sei an dieser Stelle gesagt, glaube das war leider nicht wirklich klar genug von mir formuliert. Ein Beispiel zum letzten Satz: du hast vielleicht auch den Eindruck, dass dein einzelner Einkauf von nicht-tierischen Produkten wurscht ist. Aber selbst damit trägst du bereits dazu bei, dass es in 10 Jahren vielleicht anders aussieht. Und es ist auch der kleine Schritt besser als keiner bzw. als zum falschen Schluss zu kommen, es gäbe so viele andere Probleme und dein Einkauf wäre egal. Lange Rede, kurzer Sinn, die FIFA ist nicht von heute auf morgen so ein Scheissladen geworden und der wird auch nicht sofort implodieren. Aber wie fast jeder Wandel in unserer Gesellschaft braucht es Zeit und erste Schritte. Und nicht zu konsumieren wäre so einer.
  7. Ich bin da durchaus bei dir. Das Problem ist tief im Kapitalismus verwurzelt und so komplex, dass wir das nicht in 10 Jahren ausdiskutieren werden. Und deine Kritik, wenn ich sie richtig verstanden habe, ist auch berechtigt. Nur geht sie bei mir persönlich weitgehend Leere, da ich auch versuche, bei den von dir erwähnten Themen wie Corona, dem ökologischen Fußabdruck, Nachhaltigkeit und Tierschutz etc. meinen Beitrag zu einer besseren Welt zu leisten, aber das will ich hier nicht breittreten, denn darum geht es mir nicht. Ich kann ja auch nichtmal selber garantieren, dass ich beim Druberzappen am Freitagabend im Patschenkino nicht doch mal eine Halbzeit anschaue. Mir geht es hier aber eben nicht um die - oft vorgeworfene - Selbstbeweihräucherung aller Boykottierer, sondern dass es nicht sein kann, im Jahr 2022 derartig mit Scheuklappen durchs Leben zu gehen und jene, die den Mund aufmachen dann auch noch zu diskreditieren oder als lächerlich hinzustellen. ("wo sind den jetzt die boykottierer?" im Eröffungsspielthread ) Gesellschaftliche Probleme sind solche, weil sie eben alle betreffen und deshalb gehören sie angesprochen, weil in der Masse einfach das Bewusstsein dafür fehlt. Was mich als Reaktion dann aber eben so wütend und zynisch macht ist: Zur Verteidigung und zum Benefit des eigenen Vergnügens und Gewissens werden dann gerne der erwähnte Whataboutismus, die Invalidierung der Kritik selbst (man müsse ja konsequent und unfehlbar sein), oder das klassische "Ich alleine ändere eh nichts" reingeworfen. Mit der Einstellung ändert sich sicher nichts. Aber das ist eben auch der Punkt, wieso wir als Zivilisation eben gerade in der Scheissgasse sind.
  8. Zwei Beispiele: Jeder hat das Recht auf Identität, d.h. darunter fällt auch die geschlechtliche Identität. Und niemand darf auf Grund von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht... diskriminiert werden. Das sind Menschenrechte, ein - in der Theorie - weltweiter Standard des menschlichen Zusammenlebens, zu dessen Schutz und Wahrung sich die FIFA in ihren eigenen Statuten verpflichtet hat. Und du kommst da mit hochpolitischen Beispielen wie dem Brexit daher, das ist einfach nur eine fast schon provokante Themenverfehlung.
  9. Dass die europäischen Teams sich da echt wegen einer gelben Karte einscheissen hätte ich echt nicht gedacht.
  10. Indem man in die selbe Kerbe schlägt, wie so viele, die meinen man müsse ja in allen Bereichen konsequent und unfehlbar sein, bevor man den Mund aufmachen darf.
  11. Total spannend finde ich, dass man dem gemeinen Fußballfan mittlerweile so offenkundig wie noch nie am Schädel schei*en kann und es sich noch immer genug finden, die sich das nicht nur gefallen lassen, sondern es auch noch verteidigen.
  12. Oh Herr, unseren täglichen Whataboutism gib uns heute Mit allein schon dem Unterschied, dass sich manche nur noch kik-Kleidung leisten können bevor sie garnichts an haben. Auf so eine WM zu scheissen, ist dann vielleicht nicht ganz so schwer. Allein da hinkt der Vergleich schon.
  13. "So traurig es ist, dass Menschen beim Bau der Stadien gestorben sind, so muss man aber auch sehen, wie viele tausend Menschen dabei Arbeit gefunden haben." Pacult
  14. Sehe ich anders. Katar lebte von der Möglichkeit, das öffentliche Bild so zu beeinflussen, dass man es wirklich geschafft hat diese Skandal-WM zu behalten. Da wurde zusammen mit der FIFA mit irrem Aufwand eine Fassade einer eh perfekten Welt aufgezogen, ganz einfach weil sie auch Zeit hatten, fast alles zu kontrollieren. Arabische Message Control sozusagen. Gerade JETZT sollten sich Funktionäre, Spieler und Fans auf die Barrikaden stellen. Jetzt, kurz bevor Katar die Ernte für diesen jahrzehntelangen kriminellen Plan einfährt. Damit diese Farce als größter Flop und Skandal unter den Augen der Welt in die Geschichte eingeht. Aber die Konsumgesellschaft ist dann doch zu gemütlich und die Akteure beißen die Hand die sie füttert halt nicht.
  15. https://www.derstandard.at/story/2000140743231/fifa-verbietet-daenemark-menschenrechte-fuer-alle-als-aufschrift-auf-t
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