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Falls noch dauernd wer nervige fragen von unwissenden zum venedig vorfall bekommt.. hab mir das jetzt mal vom chatgpt zusammenfassen lassen 😅 

 

Spoiler

Was bei den Ultras Rapid passiert ist

Beim Freundschaftsspiel von Rapid bei Venezia kam es zu einem Vorfall, der innerhalb der europäischen Ultraszene enorme Wellen schlug.

Nach dem Spiel wurde in ein Auto der Ultras Rapid (UR) eingebrochen. Dabei wurden zwei für die Gruppe wichtige Fahnen – in der Szene „Fetzn“ genannt – gestohlen: der Besuchsfetzn der Ultras Rapid sowie ein UR-&-Gate-13-Jubiläumsfetzn, der die Freundschaft mit Gate 13 von Panathinaikos symbolisiert.

Für Außenstehende klingt das zunächst nach einem gewöhnlichen Diebstahl. In der Ultrakultur besitzen solche Fahnen allerdings einen enormen symbolischen Wert. Sie stehen für die Identität und Geschichte einer Gruppe und werden dementsprechend geschützt.

Wird eine bedeutende Gruppenfahne von einer rivalisierenden Fanszene erbeutet, gilt das als schwerer Ehrverlust. In besonders gravierenden Fällen kann so etwas sogar dazu führen, dass sich eine Ultragruppe auflöst.

Und genau deshalb bekam diese Geschichte eine außergewöhnliche Dimension.

Die Ultras Rapid wurden 1988 gegründet und sind die älteste Ultragruppe Österreichs. Auch über Österreich hinaus besitzen sie innerhalb der europäischen Ultraszene einen hohen Bekanntheitsgrad. Rapid mag sportlich kein europäischer Spitzenklub sein – seine aktive Fanszene hat sich jedoch über Jahrzehnte durch große Auswärtsauftritte, Choreografien, konstanten Support und internationale Freundschaften einen Namen gemacht.

Entsprechend enorm war die Resonanz.

Was mit einem eingeschlagenen Autofenster in Venedig begonnen hatte, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem Thema weit über die österreichische Fußballszene hinaus.

Selbst der ORF berichtete im Fernsehen über die verschwundenen Fetzn und die mögliche Auflösung der Ultras Rapid. Auch deutschsprachige Medien außerhalb Österreichs griffen die Geschichte auf und berichteten über eine mögliche Auflösung einer der ältesten Ultrgruppen im deutschsprachigen Raum.

Plötzlich stand die Frage im Raum:

Sind die Ultras Rapid nach 38 Jahren Geschichte?

Die Ultras selbst veröffentlichten zunächst ein äußerst knappes Statement. Darin bestätigten sie den Einbruch und den Verlust der beiden Fahnen und ließen ausdrücklich offen, wie ihr weiterer Weg aussehen würde.

Dann folgte die nächste Konsequenz

Für das darauffolgende Wochenende war eigentlich ein weiteres großes Ereignis der Rapid-Fanszene geplant:

Tornados Rapid feiert 30-jähriges Bestehen.

Die Tornados sind neben den Ultras eine der prägenden Gruppen des Block West. Zum Jubiläum war beim Allianz Stadion eine große Feier mit Grillerei, Ausstellung, Tombola und DJ geplant.

Doch mitten in der völlig ungeklärten Situation rund um die Ultras wurde diese 30-Jahr-Feier abgesagt. Ein offizieller Grund wurde zunächst nicht genannt. Aufgrund des unmittelbaren zeitlichen Zusammenhangs wurde die Absage jedoch mit den Ereignissen in Venedig in Verbindung gebracht.

Damit wurde endgültig deutlich, dass es hier nicht nur um zwei verschwundene Stoffbahnen ging.

Die gesamte aktive Rapid-Fanszene befand sich plötzlich in einer Ausnahmesituation.

Solange ungeklärt war, wer die Fetzn hatte und auf welche Weise sie gestohlen worden waren, stand auch die Zukunft der Ultras Rapid im Raum – und damit indirekt eine Gruppe, die den Block West seit fast vier Jahrzehnten maßgeblich geprägt hat.

Dann kam die entscheidende Wendung

Relativ schnell verdichteten sich die Hinweise darauf, dass offenbar keine rivalisierende Ultragruppe hinter dem Diebstahl steckte.

Das ist ein entscheidender Unterschied.

Eine Fahne im direkten Konflikt an eine gegnerische Gruppe zu verlieren, wird innerhalb der Ultrakultur völlig anders bewertet als ein Auto, das von gewöhnlichen Kriminellen aufgebrochen und ausgeräumt wird.

Nun musste allerdings noch geklärt werden:

Wer waren die Täter – und wo waren die Fetzn?

Und ab hier wird die Geschichte beinahe filmreif.

Nach den Erzählungen, die innerhalb der Fanszene kursieren, arbeiteten Ultras Rapid und ihre langjährigen Freunde von Venezia Mestre (VM) gemeinsam daran, die Verantwortlichen ausfindig zu machen.

Dabei soll man nicht einfach abgewartet haben.

Angeblich wurden gezielt Köder ausgelegt, um die Täter bzw. Personen aus deren Umfeld aus der Reserve zu locken.

Dann hieß es: warten.

Und die Fische sollen tatsächlich angebissen haben.

Innerhalb der Szene wurde die Geschichte anschließend sinngemäß ziemlich passend beschrieben:

„Man legt Köder aus und wartet geduldig, bis die Fische anbeißen. Gemeinsam haben UR und VM den Fisch an Land gezogen, ihn ausgenommen und verspeist. ;-) Petri Dank!“

Was bei dieser Suche und einem möglichen Zusammentreffen mit den Verantwortlichen tatsächlich passiert ist, ist öffentlich nicht vollständig bestätigt. Dieser Teil gehört daher vorerst zur Erzählung aus der Fanszene.

Mehrere Medien berichteten allerdings übereinstimmend, dass die befreundeten Ultras aus Venedig bei der Suche eine entscheidende Rolle gespielt und gewöhnliche Kriminelle als mutmaßliche Täter ausfindig gemacht haben sollen.

Und dann kam die Nachricht, auf die der gesamte Block West gewartet hatte:

Die Fetzn sind wieder da.

Das ursprüngliche Statement über die ungewisse Zukunft verschwand von der Homepage der Ultras Rapid und wurde wieder durch das Logo der Gruppe ersetzt – ein starkes Signal dafür, dass die befürchtete Auflösung vom Tisch war.

Und damit änderte sich auch die Situation rund um die 30-Jahr-Feier von Tornados Rapid wieder.

Was unmittelbar nach dem Fetzn-Verlust noch abgesagt worden war, soll nun doch stattfinden.

Damit schließt sich der Kreis ziemlich perfekt:

Venedig und Rapid feiern ihre Fanfreundschaft → Auto wird aufgebrochen → zwei bedeutende Fetzn verschwinden → Ultras Rapid stellen ihre Zukunft infrage → europaweit wird darüber diskutiert → die Tornados sagen ihre 30-Jahr-Feier ab → Hinweise führen zu gewöhnlichen Kriminellen → UR und Venezia machen sich gemeinsam auf die Suche → die Fetzn werden zurückgeholt → die Ultras bleiben bestehen → die Jubiläumsfeier der Tornados kann doch stattfinden.

Innerhalb weniger Tage ging es damit vom gemeinsamen Fußballfest in Venedig über den möglicherweise größten Einschnitt in der jüngeren Geschichte der Rapid-Fanszene bis zur Wiederbeschaffung der Fahnen und der Rückkehr zur Normalität.

Welche internen Konsequenzen die Ultras Rapid trotzdem ziehen und wie genau die Rückholaktion tatsächlich abgelaufen ist, wird vermutlich erst eine ausführliche Stellungnahme der Gruppe zeigen.

Denn eines bleibt trotz des guten Endes: Dass derartige Fahnen überhaupt aus einem Auto entwendet werden konnten, dürfte innerhalb der Gruppe noch aufgearbeitet werden.

Für jemanden außerhalb der Ultrakultur mögen zwei gestohlene Stoffbahnen kaum nachvollziehbar eine solche Bedeutung haben.

Wer aber versteht, welchen Stellenwert diese Symbole besitzen und welche Rolle die Ultras Rapid innerhalb der österreichischen und europäischen Fanszene spielen, versteht auch, warum diese Geschichte innerhalb weniger Tage ein derart enormes Medieninteresse ausgelöst hat.

Und dass ausgerechnet die bereits abgesagte 30-Jahr-Feier der Tornados am Ende doch stattfinden kann, ist eigentlich der perfekte Schlusspunkt.

Hollywood hätte das Drehbuch kaum besser schreiben können. 😅💚🤍

 

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ASB-Halbgott
Strobelix schrieb vor 9 Minuten:

Falls noch dauernd wer nervige fragen von unwissenden zum venedig vorfall bekommt.. hab mir das jetzt mal vom chatgpt zusammenfassen lassen 😅 

 

  Unsichtbaren Inhalt anzeigen

 

Mir fehlen in dem Bericht die Weisheiten und Prophezeiungen von @xococzko und @FavoritnerJunge2001 

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Surft nur im ASB
Strobelix schrieb vor 2 Stunden:

Falls noch dauernd wer nervige fragen von unwissenden zum venedig vorfall bekommt.. hab mir das jetzt mal vom chatgpt zusammenfassen lassen 😅 

 

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Was bei den Ultras Rapid passiert ist

Beim Freundschaftsspiel von Rapid bei Venezia kam es zu einem Vorfall, der innerhalb der europäischen Ultraszene enorme Wellen schlug.

Nach dem Spiel wurde in ein Auto der Ultras Rapid (UR) eingebrochen. Dabei wurden zwei für die Gruppe wichtige Fahnen – in der Szene „Fetzn“ genannt – gestohlen: der Besuchsfetzn der Ultras Rapid sowie ein UR-&-Gate-13-Jubiläumsfetzn, der die Freundschaft mit Gate 13 von Panathinaikos symbolisiert.

Für Außenstehende klingt das zunächst nach einem gewöhnlichen Diebstahl. In der Ultrakultur besitzen solche Fahnen allerdings einen enormen symbolischen Wert. Sie stehen für die Identität und Geschichte einer Gruppe und werden dementsprechend geschützt.

Wird eine bedeutende Gruppenfahne von einer rivalisierenden Fanszene erbeutet, gilt das als schwerer Ehrverlust. In besonders gravierenden Fällen kann so etwas sogar dazu führen, dass sich eine Ultragruppe auflöst.

Und genau deshalb bekam diese Geschichte eine außergewöhnliche Dimension.

Die Ultras Rapid wurden 1988 gegründet und sind die älteste Ultragruppe Österreichs. Auch über Österreich hinaus besitzen sie innerhalb der europäischen Ultraszene einen hohen Bekanntheitsgrad. Rapid mag sportlich kein europäischer Spitzenklub sein – seine aktive Fanszene hat sich jedoch über Jahrzehnte durch große Auswärtsauftritte, Choreografien, konstanten Support und internationale Freundschaften einen Namen gemacht.

Entsprechend enorm war die Resonanz.

Was mit einem eingeschlagenen Autofenster in Venedig begonnen hatte, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem Thema weit über die österreichische Fußballszene hinaus.

Selbst der ORF berichtete im Fernsehen über die verschwundenen Fetzn und die mögliche Auflösung der Ultras Rapid. Auch deutschsprachige Medien außerhalb Österreichs griffen die Geschichte auf und berichteten über eine mögliche Auflösung einer der ältesten Ultrgruppen im deutschsprachigen Raum.

Plötzlich stand die Frage im Raum:

Sind die Ultras Rapid nach 38 Jahren Geschichte?

Die Ultras selbst veröffentlichten zunächst ein äußerst knappes Statement. Darin bestätigten sie den Einbruch und den Verlust der beiden Fahnen und ließen ausdrücklich offen, wie ihr weiterer Weg aussehen würde.

Dann folgte die nächste Konsequenz

Für das darauffolgende Wochenende war eigentlich ein weiteres großes Ereignis der Rapid-Fanszene geplant:

Tornados Rapid feiert 30-jähriges Bestehen.

Die Tornados sind neben den Ultras eine der prägenden Gruppen des Block West. Zum Jubiläum war beim Allianz Stadion eine große Feier mit Grillerei, Ausstellung, Tombola und DJ geplant.

Doch mitten in der völlig ungeklärten Situation rund um die Ultras wurde diese 30-Jahr-Feier abgesagt. Ein offizieller Grund wurde zunächst nicht genannt. Aufgrund des unmittelbaren zeitlichen Zusammenhangs wurde die Absage jedoch mit den Ereignissen in Venedig in Verbindung gebracht.

Damit wurde endgültig deutlich, dass es hier nicht nur um zwei verschwundene Stoffbahnen ging.

Die gesamte aktive Rapid-Fanszene befand sich plötzlich in einer Ausnahmesituation.

Solange ungeklärt war, wer die Fetzn hatte und auf welche Weise sie gestohlen worden waren, stand auch die Zukunft der Ultras Rapid im Raum – und damit indirekt eine Gruppe, die den Block West seit fast vier Jahrzehnten maßgeblich geprägt hat.

Dann kam die entscheidende Wendung

Relativ schnell verdichteten sich die Hinweise darauf, dass offenbar keine rivalisierende Ultragruppe hinter dem Diebstahl steckte.

Das ist ein entscheidender Unterschied.

Eine Fahne im direkten Konflikt an eine gegnerische Gruppe zu verlieren, wird innerhalb der Ultrakultur völlig anders bewertet als ein Auto, das von gewöhnlichen Kriminellen aufgebrochen und ausgeräumt wird.

Nun musste allerdings noch geklärt werden:

Wer waren die Täter – und wo waren die Fetzn?

Und ab hier wird die Geschichte beinahe filmreif.

Nach den Erzählungen, die innerhalb der Fanszene kursieren, arbeiteten Ultras Rapid und ihre langjährigen Freunde von Venezia Mestre (VM) gemeinsam daran, die Verantwortlichen ausfindig zu machen.

Dabei soll man nicht einfach abgewartet haben.

Angeblich wurden gezielt Köder ausgelegt, um die Täter bzw. Personen aus deren Umfeld aus der Reserve zu locken.

Dann hieß es: warten.

Und die Fische sollen tatsächlich angebissen haben.

Innerhalb der Szene wurde die Geschichte anschließend sinngemäß ziemlich passend beschrieben:

„Man legt Köder aus und wartet geduldig, bis die Fische anbeißen. Gemeinsam haben UR und VM den Fisch an Land gezogen, ihn ausgenommen und verspeist. ;-) Petri Dank!“

Was bei dieser Suche und einem möglichen Zusammentreffen mit den Verantwortlichen tatsächlich passiert ist, ist öffentlich nicht vollständig bestätigt. Dieser Teil gehört daher vorerst zur Erzählung aus der Fanszene.

Mehrere Medien berichteten allerdings übereinstimmend, dass die befreundeten Ultras aus Venedig bei der Suche eine entscheidende Rolle gespielt und gewöhnliche Kriminelle als mutmaßliche Täter ausfindig gemacht haben sollen.

Und dann kam die Nachricht, auf die der gesamte Block West gewartet hatte:

Die Fetzn sind wieder da.

Das ursprüngliche Statement über die ungewisse Zukunft verschwand von der Homepage der Ultras Rapid und wurde wieder durch das Logo der Gruppe ersetzt – ein starkes Signal dafür, dass die befürchtete Auflösung vom Tisch war.

Und damit änderte sich auch die Situation rund um die 30-Jahr-Feier von Tornados Rapid wieder.

Was unmittelbar nach dem Fetzn-Verlust noch abgesagt worden war, soll nun doch stattfinden.

Damit schließt sich der Kreis ziemlich perfekt:

Venedig und Rapid feiern ihre Fanfreundschaft → Auto wird aufgebrochen → zwei bedeutende Fetzn verschwinden → Ultras Rapid stellen ihre Zukunft infrage → europaweit wird darüber diskutiert → die Tornados sagen ihre 30-Jahr-Feier ab → Hinweise führen zu gewöhnlichen Kriminellen → UR und Venezia machen sich gemeinsam auf die Suche → die Fetzn werden zurückgeholt → die Ultras bleiben bestehen → die Jubiläumsfeier der Tornados kann doch stattfinden.

Innerhalb weniger Tage ging es damit vom gemeinsamen Fußballfest in Venedig über den möglicherweise größten Einschnitt in der jüngeren Geschichte der Rapid-Fanszene bis zur Wiederbeschaffung der Fahnen und der Rückkehr zur Normalität.

Welche internen Konsequenzen die Ultras Rapid trotzdem ziehen und wie genau die Rückholaktion tatsächlich abgelaufen ist, wird vermutlich erst eine ausführliche Stellungnahme der Gruppe zeigen.

Denn eines bleibt trotz des guten Endes: Dass derartige Fahnen überhaupt aus einem Auto entwendet werden konnten, dürfte innerhalb der Gruppe noch aufgearbeitet werden.

Für jemanden außerhalb der Ultrakultur mögen zwei gestohlene Stoffbahnen kaum nachvollziehbar eine solche Bedeutung haben.

Wer aber versteht, welchen Stellenwert diese Symbole besitzen und welche Rolle die Ultras Rapid innerhalb der österreichischen und europäischen Fanszene spielen, versteht auch, warum diese Geschichte innerhalb weniger Tage ein derart enormes Medieninteresse ausgelöst hat.

Und dass ausgerechnet die bereits abgesagte 30-Jahr-Feier der Tornados am Ende doch stattfinden kann, ist eigentlich der perfekte Schlusspunkt.

Hollywood hätte das Drehbuch kaum besser schreiben können. 😅💚🤍

 

Ich würde das mit dem Köder auf Kameraauswertung aller Staatsfeind Nummer 1 ändern. 

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Postinho
Strobelix schrieb vor 2 Stunden:

Falls noch dauernd wer nervige fragen von unwissenden zum venedig vorfall bekommt.. hab mir das jetzt mal vom chatgpt zusammenfassen lassen 😅 

 

  Inhalt unsichtbar machen

 

 

Und jetzt für unsere Analphabeten bitte auch noch alles erklärt mit 3 KI Bildern. Danke

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Superstar
Strobelix schrieb vor 2 Stunden:

Falls noch dauernd wer nervige fragen von unwissenden zum venedig vorfall bekommt.. hab mir das jetzt mal vom chatgpt zusammenfassen lassen 😅 

 

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Was bei den Ultras Rapid passiert ist

Beim Freundschaftsspiel von Rapid bei Venezia kam es zu einem Vorfall, der innerhalb der europäischen Ultraszene enorme Wellen schlug.

Nach dem Spiel wurde in ein Auto der Ultras Rapid (UR) eingebrochen. Dabei wurden zwei für die Gruppe wichtige Fahnen – in der Szene „Fetzn“ genannt – gestohlen: der Besuchsfetzn der Ultras Rapid sowie ein UR-&-Gate-13-Jubiläumsfetzn, der die Freundschaft mit Gate 13 von Panathinaikos symbolisiert.

Für Außenstehende klingt das zunächst nach einem gewöhnlichen Diebstahl. In der Ultrakultur besitzen solche Fahnen allerdings einen enormen symbolischen Wert. Sie stehen für die Identität und Geschichte einer Gruppe und werden dementsprechend geschützt.

Wird eine bedeutende Gruppenfahne von einer rivalisierenden Fanszene erbeutet, gilt das als schwerer Ehrverlust. In besonders gravierenden Fällen kann so etwas sogar dazu führen, dass sich eine Ultragruppe auflöst.

Und genau deshalb bekam diese Geschichte eine außergewöhnliche Dimension.

Die Ultras Rapid wurden 1988 gegründet und sind die älteste Ultragruppe Österreichs. Auch über Österreich hinaus besitzen sie innerhalb der europäischen Ultraszene einen hohen Bekanntheitsgrad. Rapid mag sportlich kein europäischer Spitzenklub sein – seine aktive Fanszene hat sich jedoch über Jahrzehnte durch große Auswärtsauftritte, Choreografien, konstanten Support und internationale Freundschaften einen Namen gemacht.

Entsprechend enorm war die Resonanz.

Was mit einem eingeschlagenen Autofenster in Venedig begonnen hatte, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem Thema weit über die österreichische Fußballszene hinaus.

Selbst der ORF berichtete im Fernsehen über die verschwundenen Fetzn und die mögliche Auflösung der Ultras Rapid. Auch deutschsprachige Medien außerhalb Österreichs griffen die Geschichte auf und berichteten über eine mögliche Auflösung einer der ältesten Ultrgruppen im deutschsprachigen Raum.

Plötzlich stand die Frage im Raum:

Sind die Ultras Rapid nach 38 Jahren Geschichte?

Die Ultras selbst veröffentlichten zunächst ein äußerst knappes Statement. Darin bestätigten sie den Einbruch und den Verlust der beiden Fahnen und ließen ausdrücklich offen, wie ihr weiterer Weg aussehen würde.

Dann folgte die nächste Konsequenz

Für das darauffolgende Wochenende war eigentlich ein weiteres großes Ereignis der Rapid-Fanszene geplant:

Tornados Rapid feiert 30-jähriges Bestehen.

Die Tornados sind neben den Ultras eine der prägenden Gruppen des Block West. Zum Jubiläum war beim Allianz Stadion eine große Feier mit Grillerei, Ausstellung, Tombola und DJ geplant.

Doch mitten in der völlig ungeklärten Situation rund um die Ultras wurde diese 30-Jahr-Feier abgesagt. Ein offizieller Grund wurde zunächst nicht genannt. Aufgrund des unmittelbaren zeitlichen Zusammenhangs wurde die Absage jedoch mit den Ereignissen in Venedig in Verbindung gebracht.

Damit wurde endgültig deutlich, dass es hier nicht nur um zwei verschwundene Stoffbahnen ging.

Die gesamte aktive Rapid-Fanszene befand sich plötzlich in einer Ausnahmesituation.

Solange ungeklärt war, wer die Fetzn hatte und auf welche Weise sie gestohlen worden waren, stand auch die Zukunft der Ultras Rapid im Raum – und damit indirekt eine Gruppe, die den Block West seit fast vier Jahrzehnten maßgeblich geprägt hat.

Dann kam die entscheidende Wendung

Relativ schnell verdichteten sich die Hinweise darauf, dass offenbar keine rivalisierende Ultragruppe hinter dem Diebstahl steckte.

Das ist ein entscheidender Unterschied.

Eine Fahne im direkten Konflikt an eine gegnerische Gruppe zu verlieren, wird innerhalb der Ultrakultur völlig anders bewertet als ein Auto, das von gewöhnlichen Kriminellen aufgebrochen und ausgeräumt wird.

Nun musste allerdings noch geklärt werden:

Wer waren die Täter – und wo waren die Fetzn?

Und ab hier wird die Geschichte beinahe filmreif.

Nach den Erzählungen, die innerhalb der Fanszene kursieren, arbeiteten Ultras Rapid und ihre langjährigen Freunde von Venezia Mestre (VM) gemeinsam daran, die Verantwortlichen ausfindig zu machen.

Dabei soll man nicht einfach abgewartet haben.

Angeblich wurden gezielt Köder ausgelegt, um die Täter bzw. Personen aus deren Umfeld aus der Reserve zu locken.

Dann hieß es: warten.

Und die Fische sollen tatsächlich angebissen haben.

Innerhalb der Szene wurde die Geschichte anschließend sinngemäß ziemlich passend beschrieben:

„Man legt Köder aus und wartet geduldig, bis die Fische anbeißen. Gemeinsam haben UR und VM den Fisch an Land gezogen, ihn ausgenommen und verspeist. ;-) Petri Dank!“

Was bei dieser Suche und einem möglichen Zusammentreffen mit den Verantwortlichen tatsächlich passiert ist, ist öffentlich nicht vollständig bestätigt. Dieser Teil gehört daher vorerst zur Erzählung aus der Fanszene.

Mehrere Medien berichteten allerdings übereinstimmend, dass die befreundeten Ultras aus Venedig bei der Suche eine entscheidende Rolle gespielt und gewöhnliche Kriminelle als mutmaßliche Täter ausfindig gemacht haben sollen.

Und dann kam die Nachricht, auf die der gesamte Block West gewartet hatte:

Die Fetzn sind wieder da.

Das ursprüngliche Statement über die ungewisse Zukunft verschwand von der Homepage der Ultras Rapid und wurde wieder durch das Logo der Gruppe ersetzt – ein starkes Signal dafür, dass die befürchtete Auflösung vom Tisch war.

Und damit änderte sich auch die Situation rund um die 30-Jahr-Feier von Tornados Rapid wieder.

Was unmittelbar nach dem Fetzn-Verlust noch abgesagt worden war, soll nun doch stattfinden.

Damit schließt sich der Kreis ziemlich perfekt:

Venedig und Rapid feiern ihre Fanfreundschaft → Auto wird aufgebrochen → zwei bedeutende Fetzn verschwinden → Ultras Rapid stellen ihre Zukunft infrage → europaweit wird darüber diskutiert → die Tornados sagen ihre 30-Jahr-Feier ab → Hinweise führen zu gewöhnlichen Kriminellen → UR und Venezia machen sich gemeinsam auf die Suche → die Fetzn werden zurückgeholt → die Ultras bleiben bestehen → die Jubiläumsfeier der Tornados kann doch stattfinden.

Innerhalb weniger Tage ging es damit vom gemeinsamen Fußballfest in Venedig über den möglicherweise größten Einschnitt in der jüngeren Geschichte der Rapid-Fanszene bis zur Wiederbeschaffung der Fahnen und der Rückkehr zur Normalität.

Welche internen Konsequenzen die Ultras Rapid trotzdem ziehen und wie genau die Rückholaktion tatsächlich abgelaufen ist, wird vermutlich erst eine ausführliche Stellungnahme der Gruppe zeigen.

Denn eines bleibt trotz des guten Endes: Dass derartige Fahnen überhaupt aus einem Auto entwendet werden konnten, dürfte innerhalb der Gruppe noch aufgearbeitet werden.

Für jemanden außerhalb der Ultrakultur mögen zwei gestohlene Stoffbahnen kaum nachvollziehbar eine solche Bedeutung haben.

Wer aber versteht, welchen Stellenwert diese Symbole besitzen und welche Rolle die Ultras Rapid innerhalb der österreichischen und europäischen Fanszene spielen, versteht auch, warum diese Geschichte innerhalb weniger Tage ein derart enormes Medieninteresse ausgelöst hat.

Und dass ausgerechnet die bereits abgesagte 30-Jahr-Feier der Tornados am Ende doch stattfinden kann, ist eigentlich der perfekte Schlusspunkt.

Hollywood hätte das Drehbuch kaum besser schreiben können. 😅💚🤍

 

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