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Das ist jetzt ein bissl bauernschlau. Ob jemand zum Schuss ansetzt sieht man, wie in diesem Fall, bereits 2, 3 Schritte davor. Da kann man zusätzlich zum Armanlegen noch eine Pirouette machen. Der Schuss kam ja jetzt nicht überraschend. Wie gesagt, mir egal wie man es löst aber es muss endlich einmal einheitlich sein und nicht 10 Kriterien haben, die noch dazu jeder Schiedsrichter selbst gewichten soll. Schuss aufs Tor + nicht angelegter Arm = 11er! Wurscht, wie scharf und von wo. Das ist eine einfache und klare Sache. Man kann keine Ergotherapeuten ins Kammerl setzen um eindeutig eine „natürliche Handbewegung“ zu diagnostizieren. Fußball ist ein einfacher Sport, der allgemein verständlich bleiben muss und kein Kolloquium für Fußballer und Zuseher erfordern darf und das noch dazu jedes Jahr anders.
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Er hat viele Dinge außerhalb des Verstands und der "reinen Lehre" über Ballbesitzfußball angesprochen. Welchen Stellenwert Rapid "in der Stadt" hat, wie er die Mannschaft zu Beginn vorgefunden hat, was er alles zu Beginn adaptieren musste und für mich besonders bedeutsam, dass er versucht, die Mentalität zu verstehen. Das wollte Klauß zwar auch, Thorup geht aber da nach meinen Beobachtungen schon noch tiefer. Die Einheit im Team kommt mir jetzt gefestigter vor, nicht so sehr von Ergebnissen abhängig, wie noch unter Klauß, bzw. ganz schlimm unter Stöger. Darum fürchte ich auch nicht mehr solche dramatischen Rückfälle wie in den letzten Jahren. Auch gefallen hat mir, dass er Heinzens Hintergedanken bei seinen Fragen - wie immer in einer genialen Gesprächsführung - sofort verstanden hat, obwohl er die Fragen selbst oft "verschlüsselt" formuliert hat um Thorup nicht in eine unangenehme Situation zu bringen. Falls es sportlich nicht ganz nach oben reichen sollte, hat es mich zumindest menschlich sehr gefreut, ihn bei der Arbeit und beim Denken zu beobachten.
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Ich habe es in meinem post auch nicht vom Ergebnis abhängig gemacht. Ein 1:5 würde ich aber - auch bei guter Leistung - nicht mehr gerne sehen ...
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Ich verstehe sehr gut, was du meinst. In seinem Fall gibt es aber schon auch praktische Nachweise, dass seine Überlegungen funktionieren. Man muss also nicht bei jeder seiner Entscheidungen skeptisch sein und darf ruhig auch in einem gewissen Maß vertrauen, dass er die Entwicklung weiter treiben kann. Das LASK-Spiel ist ja für mich so ein Knackpunkt ob wir den nächsten Schritt gemacht haben (nämlich genau wegen der hier diskutierten, möglw. ungünstigen Rahmenbedingungen) oder ob wir noch einmal 2 Felder zurück springen müssen.
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Schöller wird auch dann nicht für den ÖFB spielen wenn er während des Trainingslagers matchfit wird. Dieses Fass macht sich der ÖFB nicht auf. Wenn ich die Aussagen Thorups richtig verstanden habe, zielt die medizinische Betreuung beim ÖFB nicht auf eine Beschleunigung der aktuellen Heilung ab sondern man versucht mehr Daten zur Überempfindlichkeit seiner Muskulatur (Grund und Gegenmaßnahmen) zu bekommen. Das ist bei Schöller wesentlich wichtiger als die jeweilige Heilung selbst. Nachdem es seit der letzten Besprechung seitens Rapid ruhig war, gehe ich davon aus, dass das Ergebnis auch für Rapid und Schöller positiv war. PS: Noch ein Wort zu unserer medizinischen Abteilung. Die ist im gesamten Standardbereich gut und ausreichend. Bei unseren komplizierten Fällen hat sie, wie wir wissen, in den letzten 10 Jahren wenig Erfolg gehabt. Personen, die bei unseren Ärzten privat in Behandlung waren, wissen auch warum. Jeder, der schon einmal ein medizinischer Spezialfall war, weiß, dass es für bestimmte Leiden in ganz Österreich nur 1 oder 2 Spezialisten gibt, oft europaweit nur eine Handvoll. Wenn unsere Abteilung daher nicht auf diese Möglichkeiten hinweist und überzeugt ist, dass sie das Problem schon selber lösen kann, ist es für den Verein, dezidiert für Herrn Katzer schwierig, die Medizin zu overrulen und Alternativen zu suchen. Dann kann es oft nur vom Spieler selbst ausgehen, der über Kollegen solche Kontakte kennt und anknüpfen kann. Das wird zB für Ndzie als Afrikaner in Europa auch nicht ganz einfach sein. Wie auch im normalen medizinischen Bereich, muss die Initiative nach Alternativen vom Betroffenen selbst ausgehen. Ärzte verweisen selten bis nie auf erfahrenere Kollegen. Über die Gründe möchte ich hier nicht spekulieren.
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AC58 folgt jetzt dem Inhalt: SK Rapid - WSG Tirol 3:0 (1:0) und LASK - SK Rapid
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Wir haben nur ein einziges Ziel: So viele Punkte wie möglich zu machen!
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Irgendwie erinnert mich dieses Konterfei an die Hexe aus Hänsel und Gretl. Sein Kommentar zum RBS-Spiel hatte schon leichte Säumel-Tendenz. Er redet sehr viel und sehr schnell wenn er unter Druck kommt. Allerdings kämpfen sie mit 5 anderen Teams um 2 Plätze, falls nicht sogar noch WAC oder Altach dazu kommen. Da sind mit Ried und Hartberg auch 2 sehr solide dabei. Einfach wird das nicht.
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Nein. Bis zum WAC-Spiel war das heuer sehr in Ordnung. Auch Nein. Die Regeln ändern sich ja nicht durch die Lage am Spielfeld. Es würde nur noch dümmer aussehen. Danke für dieses Zitat, damit ist die Fehlentscheidung definitiv, da ein vergleichbares Fallbeispiel jede Interpretation overrulet.
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Du warst schon länger in keinem Cupfinale mehr, stimmts?
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Für mich läuft die Elfer-Diskussion hier falsch. Es geht doch nicht um das Regelwerk an sich sondern um die bisherige Auslegung sämtlicher Schiedsrichter, auch international. Ja, es gibt den Ermessensspielraum der Absichtsbewertung. Davon sind aber 99% der Schieris in der Praxis abgekommen, weil das in eine rein subjektive Bewertung führt. Alleine schon die Anführung der Begriffe "Distanz" oder "Ballgeschwindigkeit" ohne diese exakt zu definieren. Darum hat man eben auf Seiten der Schieris objektivere Kriterien, wie zB angelegt oder nicht, den eindeutigen Vorrang gegeben. Was Lechner hier macht ist eine Totalumkehr der Regelauslegung, was die Schwerpunkte betrifft. Lechner hat ja innerhalb der Schieris eine Vorrangstellung und wenn er eine neue Interpretationslinie vorgibt, werden alle versuchen, das nachzuahmen. Ich bin ja schon sehr gespannt, wie sich das in der heurigen Meisterschaft noch entwickeln wird. Deine Checkliste kannst du dir also an den Hut picken, weil sie unter den einzelnen Punkten keine Wertigkeit trifft und jeder Schieri das anders handhabt und auch der beste Schiedsrichter in diesem Moment keine sachliche Abwägung aller Punkte durchzuführen imstande ist. Die Regel wird mit jedem Bewertungspunkt komplizierter, deshalb ist die gestern eingeleitete Trendumkehr der nächste Schwachsinn und dient schon deshalb nicht dem Sport weil es wieder subjektiver wird. Das habe ich als erstes gemacht und festgestellt, dass die Hand von der Ausholbewegung des Schützen bis zum Aufprall ca. 20cm Richtung Ball geht. Aber das ist ja lt. Lechner jetzt nicht mehr so wichtig. Er kann ja viel besser die Absicht nach Distanz und Ballgeschwindigkeit bewerten. Conclusio: Mir ist völlig egal, WIE die Schiedsrichter ihre Checklisten abarbeiten. Sie sollten es nur alle möglichst gleich tun und auch nicht jedes Jahr die Reihenfolge ändern.
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Die wichtigste Aussage: Wir gehören nicht auf diese Liste - noch nicht. Diese Transferzeit war wsl die letzte Möglichkeit, glimpflich raus zu kommen. Die Kapitalerweiterung halte ich eher für eine Spielraumschaffung+Reserve als eine Notmaßnahme. Bei einigen Vereinen auf dieser Liste ist bekannt, dass sie zuvor schon deutlich verschuldet waren. Dennoch müssen wir unsere Personalkosten deutlich senken, selbst wenn wir nächstes Jahr in eine Gruppe kommen.
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Wenn ich sehe, wie deppert sich Salzburg vor dem gegnerischen Tor aufführt, kommt in mir Zornesröte hoch. Bei uns treffen sie aus allen Lagen und dort agieren sie wie eine desinteressierte Schülermannschaft. Im übrigen bin ich der Meinung, dass unser Ausscheiden absoluter Wahnsinn ist wenn ich sehe, wie selbst in der Europaleague gespielt wird. Levski und OFI wären bei uns im Mittelfeld.
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Ich bin ganz begeistert, mit wieviel Selbstvertrauen sich manche zu diesem Thema melden, von dem sie ganz offensichtlich nicht die geringste Ahnung haben. Könnte man so sehen, man kann es aber auch so sehen, dass darunter viele „Mitgliedervereine“ sind, die sich beharrlich gegen alleinbestimmende Eigentümerübernahmen wehren und deshalb im großen Friss-oder-stirb Bewerb irgendwie nach Möglichkeiten suchen, mit kreativen Finanzierungen ihre Budgets ausgleichen zu können während gleichzeitig die eigenen Fans fordern überall vorne mitspielen zu müssen, mit Spielern die für Butterbrote um ihr Leben laufen und möglichst aus dem eigenen Dorf sind.
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Ich habe hier im ASB von einem einzigen post erfahren, der beleidigend/herabwürdigend war. Das reicht für mich noch nicht für eine lebenslange Stadionsperre, wie es einige gefordert haben. Wenn es notorisch ist und er uneinsichtig wäre, schauts für mich anders aus. Aber das kann ich mit meinem Wissensstand nicht beurteilen. Soweit ich weiß, hat sich der sonst noch nie etwas zu Schulden kommen lassen. Aber es ist in diesem Fall auch nicht anders wie zu anderen Themen. Hier wird genauso schwarz/weiß gepredigt, Personen aus unserem Verein beleidigt und verunglimpft. Dahinter steckt in beiden Fällen dasselbe Problem.
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Die Konsequenzen zu ziehen ist wesentlich glaubwürdiger als jedes verbale Lippenbekenntnis. Sich zum 100sten Mal von solchen Aussagen zu distanzieren belastet Rapid mehr als es uns hilft. Für uns besteht nur Rechtfertigungsbedarf wenn etwas im Stadion oder durch Vereinspersonal in seinen Funktionen geschieht. Ansonsten sind wir nicht für jeden Idioten verantwortlich der seine Privatmeinung abgibt auch wenn er das, naiv bis dumm, auf seinem Firmenaccount macht. Im Übrigen bin ich der Meinung, wenn wir jedes Vergehen gegen unser Leitbild mit Ausschluss beantworten, wir weder 11 Spieler noch 3 Zuseher zusammenbringen würden. Im Begriff „Leitbild“ ist eigentlich alles gesagt. Es soll uns leiten und wenn es Widersprüche gibt, muss ich jedem Menschen die Möglichkeit einräumen, wieder zurück zu finden wenn er das ehrlich möchte. Im Moment werden mir zu schnell Waffen gezogen - auf allen Seiten.
