Heffridge

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Über Heffridge

  • Geburtstag 25.05.1979

Fußball, Hobbies, Allerlei

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    Neben dem großen Buch der östereichischen Fußballstadien auch Literatur
  • Am Wochenende trifft man mich...
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    2.Relegationspiel 1996 - Gerasdorf : Admira 0:6
  • Bestes Live-Spiel
    Österreich : Schweden 1:0 im September 1997
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    Angestellter
  • Selbst aktiv ?
    UWW
  • Lieblingsverein
    auf den Plätzen der Welt zu Hause

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  • Membertitel: "Inside everyone there´s a litte nut!"
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Heffridge's Achievements

  1. Wir begeben uns nicht nur Richtung Süden und somit umgangssprachlich wieder "runter", sondern auch im Ligensystem geht es eine Spielklasse nach unten, denn in der 17.Runde der Gruppe B der 6.Liga im Jihočeský kraj sollte der TJ Veselí nad Lužnicí auf den TJ Mladá Vožice treffen. Die Gäste, die nördlich von Tábor beheimatet sind, müssen daher schon ein ganz schönes Stück die Lainsitz entlang fahren, um hierher zu kommen. Der Austragungsort des Spiels ist übrigens das Atletický stadion Veselí nad Lužnicí, das mit seinem Fassungsvermögen von 3.500 Plätzen natürlich schon ein schöner Platz ist. Gleich hinter dem Stadion befindet sich der Zusammenfluss der Nežárka und der Lainsitz, sodass man hier auch eine schöne Flusseinmündung sehen und seine Geographiekenntnisse über die tschechischen Flüsse ein wenig erweitern kann. Wenig später galt es aber das Wissen über die sechste Liga im Jihočeský kraj zu erweitern, denn gerade die nördlich gelegenen Vereine der Ostgruppe der Region sind uns eher unbekannt. Der TJ Lokomotiva Veselí nad Lužnicí liegt in der Tabelle der Liga an achter Stelle, der TJ Mladá Vožice ist als Elfter zwar drei Plätze, aber nur einen Punkt, dahinter. Es ist also ein ausgeglichenes Spiel unter der Leitung von Schiedsrichter Svoboda zu erwarten. Die Zuschauer verirren sich heute eher zu diesem Spiel. Die 100 Besucher wirken angesichts der doch großen Tribüne ziemlich wenig. Immerhin befinden sich auf der Tribüne auch die Loko Fanatics, die hier vor allem lautstark für Stimmung sorgen. Nach einer torlosen ersten Spielhälfte müssen wir in der Pause feststellen, dass der beim Buffet befindliche Grill heute nicht Verwendung ist. An der zur Lainsitz befindlichen Seite des Stadions wird zwar gegrillt, aber das Spanferkel scheint eher für eine geschlossene Gesellschaft, die wohl zuvor einem Jugendturnier beigewohnt hat, zu sein. Nach dem Seitenwechsel haben die Gäste zwar einige gute Chancen und treffen sogar einmal die Latte, aber je länger das Spiel dauert, desto mehr finden sich die Mannschaften mit diesem torlosen Remis ab, denn dieser Punkt nützt beiden Teams, um sicher den Klassenerhalt zu schaffen. Danach geht es von Veselí nad Lužnicí wieder der Lainsitz entlang, die letztmalig bei Suchdol nad Lužnicí überquert wird, ehe uns der Weg zurück ins Waldviertel und weiter in heimische Gefilde führt. Mitte April konnte auch erstmals in Tschechien angeschrieben werden und es war wieder einmal schön hier. TJ Lokomotiva Veselí nad Lužnicí - TJ Mladá Vožice 0:0
  2. Heffridge

    Ligareform

    Vor allen Dingen ist da kein Trnava dabei, dafür Ujpest und MTK, die Ungarn um den Klassenerhalt mitspielen. wobei MTK nochmal die Hälfte der Zuschauer von Wattens hat... Das ist sowie Schwachsinn. Ein Liberec braucht auch keiner. Die sind für so eine Liga völlig uninteressant. Da würden nur finanzstarke Vereine reinkommen, also Slavia, Sparta und Pilsen, aber solche Gedanken sind eine reine Zeitverschwendung. Du könntest bestenfalls so eine Art Superliga machen, mit zwei drei Vereinen aus solchen Ländern, die wirklich international tätig sind. Aber das wäre dann eher ein mitteleuropäischer EL- bzw. ECL-Ersatz.
  3. Heffridge

    WM-Kader 2026

    Aber es gibt ja auch nichts, vor dem man sich da fürchten müsste. Ich meine, wenn man sich so die gehobene Mittelklasse Europas (Dänemark, Schweiz) bei so Turnieren angeschaut hat, werden da andere Nationen auch nicht vor diesen gezittert haben.
  4. Wenige Kilometer westlich von Tábor befindet sich der Ort Dražice. Der heimische TJ Dražice spielt in der 5.Liga des Jihočeský kraj gegen den Abstieg und hat heute den aus dem Bezirk Pisek stammenden FC Semice zum direkten Duell um den Klassenerhalt zu Gast. Am frühen Nachmittag führt Schiedsrichter Dunovský vor der ordentlichen Kulisse von 200 Besuchern, die sich zumeist auf der kleinen, überdachten Tribüne und den Stehplätzen zwischen Eingang und Tribüne befinden, auf das Feld. Dražice wird auch von einem Fanklub der örtlichen Jugend unterstützt, der aber ziemlich professionell mit Transparenten, Schals und Trommeln auftritt. Man hat auch einen Karton voller Pyro dabei, wobei wir stark auf einen Einsatz dieser hoffen. Zu Spielbeginn wird allerdings keine der Rauchfackeln gezündet und leider ist der Spielverlauf auch nicht wirklich so, dass diese zum Einsatz hätten kommen können. Auf dem Rasen gibt es auch lange kein Feuerwerk, aber je länger die erste Spielhälfte dauert, desto mehr gerät der TJ Dražice unter Druck. Der FC Semice belagert das Tor der Gastgeber und nachdem es zu einer Eckballstafette kommt, ist Keclík in der 37.Minute zur Stelle und sorgt für die verdiente Führung der Gäste. Auch nach dem Seitenwechsel ist Semice aktiver und wird in der 57.Minute mit dem 2:0 durch Kapinus belohnt. Nach dieser Vorentscheidung geht es für uns zum Grillstand. Die Klobása kostet hier zwar schon Kc 90,-, steht aber geschmacklich der vom Vormittag auch um Nichts nach. Andi M. geht auf volles Risiko und hofft dann beim dritten Spiel auf eine Stärkung. Bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein verrinnen hier die Minuten und Semice ist sich dieses drei Punkten immer sicherer. Doch in der 89.Minute kann Stuchlík für Dražice verkürzen, sodass es in der Nachspielzeit noch einmal spannend wird. Der Fanklub peitscht seine Mannschaft noch einmal nach vorne, aber Semice kann den Vorsprung über die Zeit bringen. In der Tabelle liegt man durch diesen Sieg nun an drittletzter Stelle in der Tabelle und hat nur mehr einen Punkt Rückstand auf Dražice. Wir begeben uns dann wieder in Richtung Tábor und von dort dann entlang der Lainsitz in Richtung Süden, wo in Veselí nad Lužnicí heute das dritte und letzte Spiel auf unserer Fahrt nach Tschechien stattfinden sollte. TJ Dražice - FC Semice 1:2 (0:1)
  5. "Erbarmungslos" läutete an diesem Samstag der Wecker um 05:30 Uhr, doch selbst wenn man die größten Teile der Vorbereitung für die heutige Fahrt nach Tschechien bereits am Vorabend erledigte, galt es insbesondere die Kids noch reisefertig zu machen, um kurz nach 06:30 Uhr das "metallene Gefährt" starten zu können, sodass wir rechtzeitig zum Treffpunkt mit Andi M. gelangen, der uns heute in den Jihočeský kraj begleiten sollte. Unser erstes Ziel sollte Tábor sein, wo es neben dem Zweitligisten Táborsko mit Meteor Tábor noch einen weiteren Verein gibt, der immerhin fünftklassig und somit in der höchsten Liga dieser Region spielt. Mit geringen Erwartungen erreichen wir den im Nordosten der Stadt gelegenen Sportplatz. Allerdings sind wir positiv überrascht, dass wir beim (oder eigentlich vor dem) Eingang quasi von einem Grill "begrüßt" werden. Aber auch am Sportplatz sind wir entzückt, gibt es hier doch mittlerweile eine kleine dreireihige Tribüne, die zwar unüberdacht ist, aber immerhin Sitzschalen in der Vereinsfarben Rot und Gelb aufweist. Das Zuschaueraufkommen ist in der von Schiedsrichter Šťastný geleiteten Partie mit 124 Besuchern auch mehr als ordentlich, wobei man hier auf anmerken muss, dass auch zahlreiche Zuschauer aus Dolní Dvořiště einmal quer durch den Jihočeský kraj von der oberösterreichischen Grenze hier in den Norden der Region hergekommen sind. Das Spiel ist in der ersten 45 Minuten ohne viele Höhepunkte. Die Gastgeber sind zwar laut Tabellenstand Favorit, aber Dolní Dvořiště hat sich aus der Abstiegszone gearbeitet und ist mittlerweile Elfter. Einen spielerischen Unterschied zu FK Meteor Tábor, der seinerseits Platz sieben in der Tabelle einnimmt, war in der ersten Spielhälfte nicht auszumachen. Nach der Pause begeben wir uns zum Grillstand, wo um wohlfeile Kc 60,- in eine Klobása investiert wird. Wir verzehren diese gleich unter der Laube beim Eingang, sodass wir perfekte Sicht auf den ersten Treffer dieses Spiels haben. Weinzettel bringt den FK Meteor in der 47.Minute in Führung. Da man zu dritt von einer Klobása nicht satt wird, schlagen wir noch ein weiteres Mal am Grillstand zu. Dieses Mal genehmigen wir uns allerdings die scharfe Variante der Klobása. Wohl gelabt begeben wir uns wieder in Richtung Mitte auf den bloß von einer Seite zugänglichen Stadtsportplatz, sodass wir wieder einen guten Blick auf das nächste Tor haben, denn Tesař gelingt in der 63.Minute der nicht ganz unverdiente Ausgleich. Während man bei den Gästen schon damit rechnet, einen Punkt mit in den Süden nehmen zu können, erhöht Meteor in der Schlussphase das Tempo. In der 85.Minute nützt Hera eine Unachtsamkeit in der Defensive der Gäste und kann alleine aufs Tor laufen. Er lässt sich nicht zweimal bitten und erzielt die erneute Führung für den FK Meteor. Doch es gibt in der Schlussminute noch ein Highlight. Als der Gästetormann einen Ball von der Strafraumgrenze ausschießt, geht dieser direkt zu Lachout, der sich wenige Meter vor dem Anstoßpunkt befindet und den Ball mittels Drop-Kick aus rund 50 Meter ins Tor schießen kann. Der Platzsprecher meint, dass der Treffer kurios war; wir meinen hingegen, dass es einfach ein Traumtor war. Mit 3:1 gewinnt der FK Meteor Tábor schließlich diese Partie der 5.Liga im Jihočeský kraj und nachdem sich beide Mannschaften von ihren Fans verabschieden und mit ihnen auch abklatschen, geht es für uns, nach einem kurzen Einkaufsstopp, schon wieder weiter zum nächsten Spiel, das abermals eines der 5.Liga im Jihočeský kraj sein sollte. FK Meteor Tábor - FK Dolní Dvořiště 3:1 (0:0)
  6. Heffridge

    ATP/WTA 2026

    Wer weiß, mit eine weniger Schminke würde sie wohl besser ausschauen.
  7. Im Bratislavský kraj bin ich mittlerweile schon in den beiden Regionalverbänden angekommen und es fehlen in deren sechsten und siebten Spielklasse in insgesamt vier Ligen bereits unter 20 Plätze. Leider sind die meisten davon geographisch eher exponiert gelegen und daher eher von der Marke Endgegner als gemütliche Stadtgrounds hinter der Grenze. Am Dienstag rief Martin zu einer Fahrt nach Častá auf, wo am Mittwochnachmittag in der 6.Liga im Verband Bratislava-vidiek ein Nachholspiel der 16.Runde des FC Slovan Častá gegen den FC Zohor stattfand. Auch wenn sich Častá im äußersten Nordosten des Bratislavský kraj befindet, folgten seinem Aufruf neben meiner Wenigkeit auch noch brucki, Franz und Andi Sto., sodass wir ab Schwechat zu fünft in die Slowakei fuhren. Nach einer kurzen Besichtigung des Festung Červený Kameň begaben wir uns auch schon zum Sportplatz. Dieser wird auch als Futbalové ihrisko Častá geführt, aber er ist schon sehr in Ordnung für einen Unterhausplatz, verfügt er auf beiden Längsseiten über eine Sitzreihe und auf der Seite des Klubhauses sowohl über eine überdachte Tribüne und ein Buffet. Die Plätze vom erhöht liegenden Spielplatz wissen auch zu gefallen, doch das Zuschauerinteresse lässt eher zu wünschen übrig. Im Laufe des Spiels kommen zwar etwas mehr Besucher, aber, ob wirklich die angegebenen 70 Zuschauer am Platz waren, wage ich zu bezweifeln. Im Spiel zweier Mittelständler der Liga geht der FC Slovan Častá bereits nach neun Minuten durch Kocian in Führung. Von Zohor kommt in der Anfangsphase sehr wenig, aber nach einem verwandelten Elfmeter von Tomášek steht es nach 28 Minuten 1:1. Das waren auch schon die sportlichen Höhepunkte. Abseits des Rasens kann das Sportplatzmenü aus Ciganská und einem Żubr 10° vollends überzeugen. Nach dem Seitenwechsel startet der FC Zohor überzeugend und geht in der 51.Minute durch Mízner erstmals in Führung. Auch wenn hier mit Sonnenuntergang der Schatten über den Sportplatz hereinfällt, bleibt es auf dem Rasen hitzig. Doch als in der 74.Minute Schiedsrichter Janco Častás František Hadviger nach Beleidung mit Rot vom Platz stellt, wird es für die Heimelf nicht wirklich leichter, hier nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. Der FC Zohor kann in nummerischer Überlegenheit den Sieg schließlich über die Zeit bringen, aber beim Abgang der Mannschaften geraten sich Spieler beider Teams gegenseitig in die Haare. Da ist es gut, dass der Jugendfanklub ein wenig Rauch in den grün-weißen Vereinsfarben zündet und die Spieler im Nebel in die Kabine gehen. Für uns geht es dann wieder in Richtung Heimat, die wir nach einen Supermarktstopp schließlich auch erreichen sollten. FC Slovan Častá - FC Zohor 1:2 (1:1)
  8. Heffridge

    ATP/WTA 2026

    Interessant... Wird dann wahrscheinlich sein, wenn Tagger in Wien ist.
  9. Heffridge

    ASB-Freak-Show

    ...und dann soll sich niemand wundern, warum es Burgenländerwitze gibt.
  10. Du hast "auch viel" geschrieben... Aber man muss sich abfinden, dass man aus Esel keine Rennpferde machen kann. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass mittlerweile alle das "Red Bull"-Pressing können und eben viele Ligen (Polen, Tschechien) oder renommierte Vereine (Roter Stern Belgrad, Ferecváros,...) in Osteuropa durch ihre Investoren attraktiver geworden sind und Spieler eher dort hingehen. Dann gibt es noch so steuerschonende Länder wie Zypern und wieder werden dir gute Legionäre weggefischt.
  11. Aber hektisch bist Du ja nur, weil Du nicht in der Lage bis auf einem gewissen Niveau dauerhaft zu spielen. Bezüglich der Ballstafette gehe ich einmal davon aus, dass da probiert wird, die Passgeschwindigkeit hochzuhalten, woran die Spieler aber scheitern. Also wenn das nur Kopfsache ist, dann könnte jeder Verein einen Mentaltrainer engagieren und müsste dann Tabellenführer sein.
  12. Heffridge

    ATP/WTA 2026

    Das ist aber auch jetzt bloß in Linz so... Tagger ist ja in Mailand stationiert und Potapova in Wien bzw. Dubai. Aber ja, wenn beide regelmäßig, bei GS, Masters und 500ern spielen, dann trifft man sich öfters.
  13. Am Ostermontag stand bei meiner Frau am Nachmittag traditionell die Osterjause auf ihrem (Speise-)Plan. Damit sie sich in Ruhe mit ihrer Familie unterhalten konnte, schnappte ich mir die Kinder und fuhr in Richtung Süden, wo in der sechstklassigen Prva ŽNL OB, Prva županijska liga Osječko-baranjska, die manch einer fälschlicherweise als "4.Liga" bezeichnet, heute zeitgleich drei Spiele stattfinden. Alle Begegnungen klingen nach Magerkost, aber ich entscheide mich schließlich für das Spiel des NK Hajduk Marijanci gegen des NK FEŠK Feričanci, weil dies im Stadion des NK Mladost Črnkovci ausgetragen wird, das über einen Tribünenausbau verfügt. Der NK FEŠK Feričanci ist immerhin Tabellenzweiter und der NK Hajduk Marijanci befindet sich breiten Pulk dahinter, denn von Platz zwei bis Platz acht liegen alle Teams innerhalb von fünf Punkten. Der NK FEŠK könnte heute mit einem Sieg die Tabellenspitze übernehmen. Trotz dieser Ausgangslage deutet nichts daraufhin, dass dieses Spiel ein Zuschauermagnet werden sollte. Als wir eine halbe Stunde vor Spielbeginn eintreffen, sind wir unter den ersten Besuchern. Doch das Stadion füllt sich immer mehr, sodass zu Spielbeginn nicht nur die Tribüne, sondern auch die Stehbereiche an den beiden Längsseiten sehr gut gefüllt sind. Einige Besucher weichen sogar auf den Trainingsplatz aus und bei Schank stehen die Zuschauer sogar in Zweierreihe. Völlig unerwartet hat man hier fast das Gefühl bei einem Relegationsspiel in Oberösterreich zu sein. Das es keine offizielle Zuschauerzahl gibt, würde ich meinen, dass rund 600 Besucher zu diesem Spiel gekommen sind. Feričanci ist in der Anfangsphase auch das bessere Team und geht durch Mendroš bereits in der achten Minute in Führung. In weiterer Folge kontrollieren die Gäste auch dieses Spiel, legen aber keinen weiteren Treffer nach. Marijanci kommt gegen Ende der ersten Spielhälfte immer besser in die Partie und erspielt sich einige gute Möglichkeiten. Noch vor der Pause schlägt der NK Hajduk zweimal erbarmungslos zu. Anočić gelingt in der 39.Minute der Ausgleich und Skenderović ist in der 45.Minute nach einem Freistoß von rechts mit dem Kopf zur Stelle. Dies feiern die mit einem Transparent ausgestatteten Uragani stilecht mit Pyro. Nach dem Seitenwechsel ist die von Schiedsrichter Tadić geleitete Begegnung eine gewohnt kroatische. Beide Mannschaften beeindrucken durch gute Defensivleistungen und ein taktisch gut umgesetztes Konzept. So gibt es wenige Fehler auf beiden Seiten, aber halt auch wenige Torchancen. Dies ist aber im Interesse des NK Hajduk Marijanci, der ja bereits in Führung liegt und nur mehr konzentriert die Punkte heim spielen muss. Da der NK FEŠK an diesem Nachmittag keine Gefährlichkeit mehr ausstrahlen sollte, ging der NK Hajduk Marijanci als Sieger von Platz. Ein Heimsieg im Exil in Črnkovci gegen einen starken Gegner, das wird natürlich mit den Fans und mit Pyro gefeiert. Ich feiere auch dieses unerwartete Highlight und tanke in Donji Miholjac noch einmal halbwegs günstig auf, ehe ein durchaus gelungenes Osterwochenende im Kreise der Familie und mit sechs neuen Plätzen, drei davon in Ungarn und drei davon in Kroatien, ein gemütliches Ende findet. NK Hajduk Marijanci - NK FEŠK Feričanci 2:1 (2:1)
  14. Am Ostersonntag sollte wieder einmal einem Spiel im Komitat Baranya ein Besuch abgestattet werden. Die Spielauswahl ist dürftig, denn an diesem Sonntag gibt es lediglich vier Spiele in der II. osztály zur Auswahl. Diese Auswahl beschränkt sich noch ein weiteres Mal, weil ich bereits zwei der vier Plätze besucht habe. Die Wahl fällt schließlich auf das Spiel in Somberek, weil der Gegner der Szajki SE ist und dieses Spiel als Nachbarschaftsderby angekündigt wurde. Ich stelle das Auto am etwas außerhalb des Ortes auf einer Anhöhe befindlichen Sportplatz ab und habe noch über eine Stunde Zeit um dieses schwäbische Dorf wenige Kilometer nördlich von Mohács zu erkunden. Die Ortsrunde ist sehr interessant, gibt es hier doch einen informativen Pfad, auf dem einem die Geschichte des Dorfes und die Herkunftsregion der Donauschwaben, deren Nachfahren heute noch immer in der Überzahl in Somberek leben, dargestellt wird. Auf dem Platz wird zwar fast ausschließlich Ungarisch gesprochen, aber ab und an hört man auch ein paar Personen sich auf Deutsch zu unterhalten. Der Sportplatz in Somberek ist übrigens auch eine sehr schöne und weitläufige Anlage, auf der es eine mit Gras überwachsene Laufbahn gibt, wodurch es hier ja eigentlich schon ein "rundes" Oval zu bestaunen gibt. Jedenfalls ein Hingucker ist die Hangtribüne auf der Gegenseite des Vereinshauses, zumal in dieser mittig auch eine mehrreihige Sitzplatztribüne gebaut wurde, deren Mittelteil der betonierten Elemente auch über ein Überdachung verfügt. Bei fast schon sommerlichen Temperaturen an diesem wirklich schönen Frühlingstag bieten beide Mannschaften über weite Strecken eine fußballerische Schonkost. Beide Teams gehören zu den besseren Teams der Liga, wobei Szajk als Tabellendritter zwei Plätze vor Somberek liegt. In diesem als Spiel um Bronzemedaille der Liga tituliertem Derby fehlen die Höhepunkte am Rasen nahezu gänzlich. Vor rund 150 Besuchern schickt Schiedsrichter Mehringer beide Mannschaften nach torlosen ersten 45 Minuten zurück in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel wird diese Partie kaum besser und man findet sich schon mit einem 0:0 ab, ehe Cikora eine Unachtsamkeit in der Defensive Sombereks zum Führungstreffer für Szajk verwerten kann. Somberek muss daher in Schlussphase auch aktiver werden und macht natürlich auch mehr für das Spiel. Torgefährlich wird man jedoch nur selten, doch in der Nachspielzeit hat man noch die große Ausgleichschance, aber eine Freistoßhereingabe wird am Fünfmeterraum von zwei Spielern der Heimelf knapp verpasst. Es bleibt somit beim 1:0 für Szajk, das diesen Auswärtssieg nach harter Arbeit gebührend zu feiern weiß. Nach Verlustpunkten liegt man eigentlich schon an zweiter Stelle und auf Tabellenführer und Ortnachbarn Szederkény fehlen auch nur mehr vier Punkte. Träumen ist in Szajk jedenfalls erlaubt. SK Somberek - Szajki SE 0:1 (0:0)
  15. Nina Ortlieb überlegen österreichische Meisterin in der Abfahrt (bei überschaubarer Konkurrenz): https://live.fis-ski.com/lv-al7077.htm#/follow