Heffridge

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Über Heffridge

  • Geburtstag 25.05.1979

Fußball, Hobbies, Allerlei

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  • Lieblingsbücher
    Neben dem großen Buch der östereichischen Fußballstadien auch Literatur
  • Am Wochenende trifft man mich...
    auf den Plätzen der Welt
  • Schlechtestes Live-Spiel
    2.Relegationspiel 1996 - Gerasdorf : Admira 0:6
  • Bestes Live-Spiel
    Österreich : Schweden 1:0 im September 1997
  • Beruf oder Beschäftigung
    Angestellter
  • Selbst aktiv ?
    UWW
  • Lieblingsverein
    auf den Plätzen der Welt zu Hause

Allgemeine Infos

  • Membertitel: "Inside everyone there´s a litte nut!"
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    Wien - Hietzing
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    Männlich

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Heffridge's Achievements

  1. Heffridge

    ATP/WTA 2026

    Wer weiß, mit eine weniger Schminke würde sie wohl besser ausschauen.
  2. Im Bratislavský kraj bin ich mittlerweile schon in den beiden Regionalverbänden angekommen und es fehlen in deren sechsten und siebten Spielklasse in insgesamt vier Ligen bereits unter 20 Plätze. Leider sind die meisten davon geographisch eher exponiert gelegen und daher eher von der Marke Endgegner als gemütliche Stadtgrounds hinter der Grenze. Am Dienstag rief Martin zu einer Fahrt nach Častá auf, wo am Mittwochnachmittag in der 6.Liga im Verband Bratislava-vidiek ein Nachholspiel der 16.Runde des FC Slovan Častá gegen den FC Zohor stattfand. Auch wenn sich Častá im äußersten Nordosten des Bratislavský kraj befindet, folgten seinem Aufruf neben meiner Wenigkeit auch noch brucki, Franz und Andi Sto., sodass wir ab Schwechat zu fünft in die Slowakei fuhren. Nach einer kurzen Besichtigung des Festung Červený Kameň begaben wir uns auch schon zum Sportplatz. Dieser wird auch als Futbalové ihrisko Častá geführt, aber er ist schon sehr in Ordnung für einen Unterhausplatz, verfügt er auf beiden Längsseiten über eine Sitzreihe und auf der Seite des Klubhauses sowohl über eine überdachte Tribüne und ein Buffet. Die Plätze vom erhöht liegenden Spielplatz wissen auch zu gefallen, doch das Zuschauerinteresse lässt eher zu wünschen übrig. Im Laufe des Spiels kommen zwar etwas mehr Besucher, aber, ob wirklich die angegebenen 70 Zuschauer am Platz waren, wage ich zu bezweifeln. Im Spiel zweier Mittelständler der Liga geht der FC Slovan Častá bereits nach neun Minuten durch Kocian in Führung. Von Zohor kommt in der Anfangsphase sehr wenig, aber nach einem verwandelten Elfmeter von Tomášek steht es nach 28 Minuten 1:1. Das waren auch schon die sportlichen Höhepunkte. Abseits des Rasens kann das Sportplatzmenü aus Ciganská und einem Żubr 10° vollends überzeugen. Nach dem Seitenwechsel startet der FC Zohor überzeugend und geht in der 51.Minute durch Mízner erstmals in Führung. Auch wenn hier mit Sonnenuntergang der Schatten über den Sportplatz hereinfällt, bleibt es auf dem Rasen hitzig. Doch als in der 74.Minute Schiedsrichter Janco Častás František Hadviger nach Beleidung mit Rot vom Platz stellt, wird es für die Heimelf nicht wirklich leichter, hier nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. Der FC Zohor kann in nummerischer Überlegenheit den Sieg schließlich über die Zeit bringen, aber beim Abgang der Mannschaften geraten sich Spieler beider Teams gegenseitig in die Haare. Da ist es gut, dass der Jugendfanklub ein wenig Rauch in den grün-weißen Vereinsfarben zündet und die Spieler im Nebel in die Kabine gehen. Für uns geht es dann wieder in Richtung Heimat, die wir nach einen Supermarktstopp schließlich auch erreichen sollten. FC Slovan Častá - FC Zohor 1:2 (1:1)
  3. Heffridge

    ATP/WTA 2026

    Interessant... Wird dann wahrscheinlich sein, wenn Tagger in Wien ist.
  4. Heffridge

    ASB-Freak-Show

    ...und dann soll sich niemand wundern, warum es Burgenländerwitze gibt.
  5. Du hast "auch viel" geschrieben... Aber man muss sich abfinden, dass man aus Esel keine Rennpferde machen kann. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass mittlerweile alle das "Red Bull"-Pressing können und eben viele Ligen (Polen, Tschechien) oder renommierte Vereine (Roter Stern Belgrad, Ferecváros,...) in Osteuropa durch ihre Investoren attraktiver geworden sind und Spieler eher dort hingehen. Dann gibt es noch so steuerschonende Länder wie Zypern und wieder werden dir gute Legionäre weggefischt.
  6. Aber hektisch bist Du ja nur, weil Du nicht in der Lage bis auf einem gewissen Niveau dauerhaft zu spielen. Bezüglich der Ballstafette gehe ich einmal davon aus, dass da probiert wird, die Passgeschwindigkeit hochzuhalten, woran die Spieler aber scheitern. Also wenn das nur Kopfsache ist, dann könnte jeder Verein einen Mentaltrainer engagieren und müsste dann Tabellenführer sein.
  7. Heffridge

    ATP/WTA 2026

    Das ist aber auch jetzt bloß in Linz so... Tagger ist ja in Mailand stationiert und Potapova in Wien bzw. Dubai. Aber ja, wenn beide regelmäßig, bei GS, Masters und 500ern spielen, dann trifft man sich öfters.
  8. Am Ostermontag stand bei meiner Frau am Nachmittag traditionell die Osterjause auf ihrem (Speise-)Plan. Damit sie sich in Ruhe mit ihrer Familie unterhalten konnte, schnappte ich mir die Kinder und fuhr in Richtung Süden, wo in der sechstklassigen Prva ŽNL OB, Prva županijska liga Osječko-baranjska, die manch einer fälschlicherweise als "4.Liga" bezeichnet, heute zeitgleich drei Spiele stattfinden. Alle Begegnungen klingen nach Magerkost, aber ich entscheide mich schließlich für das Spiel des NK Hajduk Marijanci gegen des NK FEŠK Feričanci, weil dies im Stadion des NK Mladost Črnkovci ausgetragen wird, das über einen Tribünenausbau verfügt. Der NK FEŠK Feričanci ist immerhin Tabellenzweiter und der NK Hajduk Marijanci befindet sich breiten Pulk dahinter, denn von Platz zwei bis Platz acht liegen alle Teams innerhalb von fünf Punkten. Der NK FEŠK könnte heute mit einem Sieg die Tabellenspitze übernehmen. Trotz dieser Ausgangslage deutet nichts daraufhin, dass dieses Spiel ein Zuschauermagnet werden sollte. Als wir eine halbe Stunde vor Spielbeginn eintreffen, sind wir unter den ersten Besuchern. Doch das Stadion füllt sich immer mehr, sodass zu Spielbeginn nicht nur die Tribüne, sondern auch die Stehbereiche an den beiden Längsseiten sehr gut gefüllt sind. Einige Besucher weichen sogar auf den Trainingsplatz aus und bei Schank stehen die Zuschauer sogar in Zweierreihe. Völlig unerwartet hat man hier fast das Gefühl bei einem Relegationsspiel in Oberösterreich zu sein. Das es keine offizielle Zuschauerzahl gibt, würde ich meinen, dass rund 600 Besucher zu diesem Spiel gekommen sind. Feričanci ist in der Anfangsphase auch das bessere Team und geht durch Mendroš bereits in der achten Minute in Führung. In weiterer Folge kontrollieren die Gäste auch dieses Spiel, legen aber keinen weiteren Treffer nach. Marijanci kommt gegen Ende der ersten Spielhälfte immer besser in die Partie und erspielt sich einige gute Möglichkeiten. Noch vor der Pause schlägt der NK Hajduk zweimal erbarmungslos zu. Anočić gelingt in der 39.Minute der Ausgleich und Skenderović ist in der 45.Minute nach einem Freistoß von rechts mit dem Kopf zur Stelle. Dies feiern die mit einem Transparent ausgestatteten Uragani stilecht mit Pyro. Nach dem Seitenwechsel ist die von Schiedsrichter Tadić geleitete Begegnung eine gewohnt kroatische. Beide Mannschaften beeindrucken durch gute Defensivleistungen und ein taktisch gut umgesetztes Konzept. So gibt es wenige Fehler auf beiden Seiten, aber halt auch wenige Torchancen. Dies ist aber im Interesse des NK Hajduk Marijanci, der ja bereits in Führung liegt und nur mehr konzentriert die Punkte heim spielen muss. Da der NK FEŠK an diesem Nachmittag keine Gefährlichkeit mehr ausstrahlen sollte, ging der NK Hajduk Marijanci als Sieger von Platz. Ein Heimsieg im Exil in Črnkovci gegen einen starken Gegner, das wird natürlich mit den Fans und mit Pyro gefeiert. Ich feiere auch dieses unerwartete Highlight und tanke in Donji Miholjac noch einmal halbwegs günstig auf, ehe ein durchaus gelungenes Osterwochenende im Kreise der Familie und mit sechs neuen Plätzen, drei davon in Ungarn und drei davon in Kroatien, ein gemütliches Ende findet. NK Hajduk Marijanci - NK FEŠK Feričanci 2:1 (2:1)
  9. Am Ostersonntag sollte wieder einmal einem Spiel im Komitat Baranya ein Besuch abgestattet werden. Die Spielauswahl ist dürftig, denn an diesem Sonntag gibt es lediglich vier Spiele in der II. osztály zur Auswahl. Diese Auswahl beschränkt sich noch ein weiteres Mal, weil ich bereits zwei der vier Plätze besucht habe. Die Wahl fällt schließlich auf das Spiel in Somberek, weil der Gegner der Szajki SE ist und dieses Spiel als Nachbarschaftsderby angekündigt wurde. Ich stelle das Auto am etwas außerhalb des Ortes auf einer Anhöhe befindlichen Sportplatz ab und habe noch über eine Stunde Zeit um dieses schwäbische Dorf wenige Kilometer nördlich von Mohács zu erkunden. Die Ortsrunde ist sehr interessant, gibt es hier doch einen informativen Pfad, auf dem einem die Geschichte des Dorfes und die Herkunftsregion der Donauschwaben, deren Nachfahren heute noch immer in der Überzahl in Somberek leben, dargestellt wird. Auf dem Platz wird zwar fast ausschließlich Ungarisch gesprochen, aber ab und an hört man auch ein paar Personen sich auf Deutsch zu unterhalten. Der Sportplatz in Somberek ist übrigens auch eine sehr schöne und weitläufige Anlage, auf der es eine mit Gras überwachsene Laufbahn gibt, wodurch es hier ja eigentlich schon ein "rundes" Oval zu bestaunen gibt. Jedenfalls ein Hingucker ist die Hangtribüne auf der Gegenseite des Vereinshauses, zumal in dieser mittig auch eine mehrreihige Sitzplatztribüne gebaut wurde, deren Mittelteil der betonierten Elemente auch über ein Überdachung verfügt. Bei fast schon sommerlichen Temperaturen an diesem wirklich schönen Frühlingstag bieten beide Mannschaften über weite Strecken eine fußballerische Schonkost. Beide Teams gehören zu den besseren Teams der Liga, wobei Szajk als Tabellendritter zwei Plätze vor Somberek liegt. In diesem als Spiel um Bronzemedaille der Liga tituliertem Derby fehlen die Höhepunkte am Rasen nahezu gänzlich. Vor rund 150 Besuchern schickt Schiedsrichter Mehringer beide Mannschaften nach torlosen ersten 45 Minuten zurück in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel wird diese Partie kaum besser und man findet sich schon mit einem 0:0 ab, ehe Cikora eine Unachtsamkeit in der Defensive Sombereks zum Führungstreffer für Szajk verwerten kann. Somberek muss daher in Schlussphase auch aktiver werden und macht natürlich auch mehr für das Spiel. Torgefährlich wird man jedoch nur selten, doch in der Nachspielzeit hat man noch die große Ausgleichschance, aber eine Freistoßhereingabe wird am Fünfmeterraum von zwei Spielern der Heimelf knapp verpasst. Es bleibt somit beim 1:0 für Szajk, das diesen Auswärtssieg nach harter Arbeit gebührend zu feiern weiß. Nach Verlustpunkten liegt man eigentlich schon an zweiter Stelle und auf Tabellenführer und Ortnachbarn Szederkény fehlen auch nur mehr vier Punkte. Träumen ist in Szajk jedenfalls erlaubt. SK Somberek - Szajki SE 0:1 (0:0)
  10. Nina Ortlieb überlegen österreichische Meisterin in der Abfahrt (bei überschaubarer Konkurrenz): https://live.fis-ski.com/lv-al7077.htm#/follow
  11. Naja, viel Unterschied zu dem hässlichen Interlogo gibt es da auch nicht mehr. Juve darf man auch nicht vergessen...
  12. Etwas mehr als 15 Minuten muss man von Valpovo in Richtung Südwesten fahren, um in den Ort Koška zu kommen, der sich ziemlich genau in der Mitte auf der Strecke von Osijek nach Našice befindet. Das Nachbardorf in Richtung Našice ist übrigens Niza und die Mannschaften beider Orte spielen in der siebtklassigen LIGA NS Našice. Der Spielplan dieser Liga sah es vor, dass am 15.Spieltag der NK Seljak Koška den NK Omladinac Niza zu einen Flutlichtspiel zu Gast hatte. In den sozialen Medien rief der NK Omladinac Niza auch dahingehend auf, dass ein Nachbarschaftsderby unter Flutlicht immer einen Besuch wert ist. Da zur selben Zeit in Koška auch der Auferstehungsgottesdienst stattfindet und am Sportplatz auch die Petange-Anlage gut besucht ist, kommen leider nur etwas mehr als 100 Besucher zu diesem Derby. Die offizielle Zuschauerzahl scheint mir mit 80 etwas zu niedrig zu sein, denn die rund 300 Besuchern Platz bietende Tribüne ist mehr als gut gefüllt. In der LIGA NS Našice ist der NK Omladinac Niza das Maß aller Dinge und führt diese überlegen an. Der NK Seljak Koška war bis zum Frühjahrsstart noch der erste Verfolger Nizas, aber ein sehr durchwachsener Auftakt in die Rückrunde ließ die heutigen Gastgeber auf den fünften Tabellenplatz zurückrutschten. In der von Schiedsrichter Šterle geführten Partie haben die Gäste den besseren Start und gehen durch Matić bereits in der fünften Minute in Führung. Das fußballerische Niveau ist eher dürftig, aber auch der Schiedsrichter hat heute nicht seinen besten Tag. Es kommt zu zahlreichen Härteeinlagen und die Emotionen kochen über, sodass oftmalige Rudelbildungen und zahlreiche gelbe Karten die Folge sind. Sportlich biegt der NK Omladinac Niza in der 36.Minute auf die Siegerstraße ein, denn Matić wird steil geschickt und schließt den Angriff perfekt zur 2:0-Führung ab. Für seinen überschwänglichen Torjubel samt dem Ausziehens seines Trikots holt er sich ebenfalls eine gelbe Karte ab. Die Emotionen sind wenige Minuten vor der Pause auf dem Siedepunkt als ein Spieler des NK Seljak Koška so sehr umgetreten wird, das dieser humpelnd das Feld verlassen muss. Wild gestikulierend laufen einige Betreuer des Heimvereins zur Gästebank und tauschen dort empört einige Nettigkeiten aus. In den zweiten 45 Minuten beruhigt sich diese emotional geführte Partie wieder. Es kommt zu zahlreichen Wechseln, die schnell durchgeführt werden und die der Delegat auf seinem Handy festhält. Es scheint so, dass ein in dieser Liga eine Art Ringtausch-System gibt, sodass ein ausgewechselter Spieler auch wieder zurück gewechselt werden kann. Auf dem Rasen tut sich nicht mehr viel. Das Spiel ist schon längst zu einem Duell der Spieler des NK Seljak mit dem Schiedsrichter verkommen. Dieser wird oftmals angefeindet und so stellt er in 76.Minute Duvnjak nach einer Beleidigung mit Rot vom Feld. Der NK Omladinac Niza spielt die letzten Minute nur mehr gemütlich runter, aber das Duell der Heimelf gegen den Schiedsrichter ist noch nicht beendet, sodass nach einer Schimpftirade gegen das Schiedsrichtergespann auch Antolović in der Schlussminute vom Platz muss. Der NK Seljak beendet die Partie schließlich zu neunt und Niza kann nach dem Schlusspfiff den Derbysieg feiern, für den man in den zweiten 45 Minuten nicht mehr allzu viel aufwenden hat müssen. Nach diesem doch netten Ausflug ins echte kroatische Unterhaus ging es wieder die rund eineinviertel Stunden zurück nach Pécs. NK Seljak Koška - NK Omladinac Niza 0:2 (0:2)
  13. Am Karsamstag hätte man es eigentlich geplant gehabt in die Gegend um Slavonski Brod zu fahren, um einem Spiel der Treća Nogomenta Liga Istok beiwohnen zu können und danach in der Region noch ein Flutlichtspiel mitzunehmen. Doch da die Beginnzeit in dieser Runde der Treća Nogometna Liga Istok von 16:00 Uhr auf 16:30 Uhr verlegt wurde, blieb man in der Gespanschaft Osječko-baranjska und somit im Norden Slawoniens, wo in Valpovo ebenfalls ein Viertligaspiel steigen sollte. Der heimische NK Valpovka empfing den NK Slavija Pleternica aus der Gespanschaft Požeško-slavonska. Mit seinen rund 10.000 Einwohnern ist die am Fluss Karašica liegende Stadt gar nicht einmal so klein. Vom sehenswerten barock-klassizistischen Schloss Prandau-Normann gelangt man über den Barockgarten in den Sportski park Valpovo, der quasi das südliche Ende des Gartens bildet. Das Stadion liegt daher idyllisch im Wald eingebettet. Es verfügt aber über keine moderne Tribüne. Auf der zum Park befindlichen Gegengeraden gibt es eine sich über die Längsseite erstreckende, dreireihige und unüberdachte Tribüne, auf der grüne Plastiksitze montiert sind. Auf der Längsseite beim Vereinshaus gibt es auf dem Hang immerhin einige Sitzbänke. Das Spiel des NK Valpovka Valpovo gegen den NK Slavija Pleternica ist wahrlich kein Zuschauermagnet. Die offizielle Zuschauerzahl ist 120, wobei meine händische Zahlung der Besucher während des Spiels auf 150 anwesende Personen gekommen ist. Die Gäste aus Pleternica liegen immerhin auf Rang fünf der Tabelle. Valpovo ist zwar nur auf dem elften Tabellenplatz zu finden, hat aber auch bloß sechs Punkte Rückstand auf Pleternica und dieser könnte heute Nachmittag auf drei Zähler verringert werden. In der von Schiedsrichter Ostojić geleiteten Partie haben die Gäste in der Anfangsphase die Überhand. Sie stellen in der Offensive auch drei Schwarzafrikaner auf, die zwar ordentlich durch Valpovos Defensivreihe wirbeln, aber im Abschluss eher harmlos sind. Auf der Gegenseite ist Valpovos Offensive ebenfalls harmlos, sodass schon alle damit rechnen, dass torlos die Seiten gewechselt werden. Doch kurz vor dem Pausenpfiff gibt es nach einem Foul an Valpovos Stürmer im Strafraum Elfmeter, den Matej Jelić sicher verwandelt. Wem der Name bekannt vorkommt, dem sei gesagt, dass es sich hierbei tatsächlich um den mittlerweile 35-jährigen Stürmer handelt, der vor zehn Jahren mit eher wenig Erfolg beim SK Rapid spielte. Nach dem Seitenwechsel versucht Pleternica diesen Rückstand, der eigentlich nicht die Leistung des Teams widerspiegelt, zu drehen. Doch diese Bemühungen ersticken in der 56.Minute im Keim, als Begović eine Unachtsamkeit in der Defensive der Gäste zum 2:0 für den NK Valpovka ausnutzen kann. In der letzten halben Stunde merkt man dann auch, dass Valpovo das Ergebnis verwalten kann und der Sieg der Heimelf nicht mehr in Gefahr gerät. Nach dem Schlusspfiff gibt es noch eine kurze Gesangseinlage ein paar Jugendlicher Fans, die eine Art Fanklub hätten bilden können, sich aber ansonsten nur nach dem Elfmetertreffer einmal gesanglich meldeten. Sonstige Utensilien hatten sie nicht dabei. Das Stadion leert sich schnell und auch ich habe keine Zeit zu verlieren, um die wenigen Kilometer nach Koška zurückzulegen, wo um 19:00 Uhr noch ein Nachbarschaftsderby in der siebtklassigen "LIGA NS Našice" steigen sollte. NK Valpovka Valpovo - NK Slavija Pleternica 2:0 (1:0)
  14. In Harta angekommen, galt es es erstmals keine Zeit zu verlieren, denn das Auto wurde vor dem Eingang des Sportplatzes abgestellt und danach hieß es einmal um den Sportplatz zu gehen, um zum Donauufer zu gelangen. Dies war der Wunsch der Kinder, die am Rückweg zum Sportplatz etwas länger brauchten, wodurch sie diesen etwas später, aber noch rechtzeitig zum Anpfiff betraten. Wir sind überrascht, dass hier der Zuschauerandrang sehr groß ist, denn es kommen an diesem Freitag rund 200 Zuschauer auf den Sportplatz in Hatra, um das Spiel des Hatra SE gegen die Zweitvertretung des Kecskeméti TE zu sehen. Während die Gäste aus der Hauptstadt des Komitats Bács-Kiskun mit der Zweitvertretung Tiszakésckes um den Meistertitel in der I.osztály des Komitats kämpfen, ist Harta im oberen Mittelfeld der Tabelle klassiert. Die Zweitvertretung des ungarischen Zweitligisten ist mit zahlreichen jungen Spielern gespickt und gibt an diesem Nachmittag in der ersten Spielhäfte den Ton an. Doch es sind die Gastgeber, die mit einem ihrer ersten Angriffe in der 30.Minute durch Dunai in Führung gehen. Sehr zur Freude des Teenager-Fanklubs, der mit rund 10 Mann das Heimteam lautstark unterstützt. Die Gruppe hat auch eine Trommel und eine Fahne dabei, wodurch der Support mehr als ordentlich zu bewerten ist. Die Zuschauer am Platz genießen den Karfreitag und trinken nicht nur Bier, sondern auch eine jede Menge Schnaps. So gehört sich das, an diesem Feiertag. Nach dem Seitenwechsel versucht Kecskemét den Rückstand zu drehen, aber Harta hält gut dagegen. Die Minuten verrinnen und so müssen die in Weiß spielenden Gäste in der Schlussphase die Brechstange auspacken. Dies führt aber in den seltesten Fällen zum Erfolg und so auch heute. Varga macht in der 90.Minute mit dem 2:0 den Deckel drauf. Schiedsrichter Tóth packt noch ein paar Minuten drauf und in der dritten Minute der Nachspielzeit kann Kecskeméts Fodor einen Pass seines Keepers nicht verarbeiten und verliert den Ball. Er grätscht im Strafraum, um den Ball wiederzuerlangen, aber der Schiedsrichter wertet seinen Einsatz als Foul und verwarnt ihn. Varga lässt sich bei fälligen Strafstoß nicht zweimal bitten und versenkt diesen zu 3:0 für Harta. An der Donau wird dieser überraschende Sieg heute sicher ausgiebig gefeiert werden. Für uns geht es nun südwärts in Richtung Kalocsa, wo die Donau in das Komitat Tolna überquert wird. Von dort sind es noch rund 80 Kilometer bis nach Pécs, wo am Abend auch dem Bier und dem Schnaps gefrönt werden kann. Mit zwei Grounds im Komitat Bács-Kiskun ist das auch mehr als verdient. Harta SE - Kecskeméti TE II 3:0 (1:0)
  15. Am Karfreitag ging es über die Donau ins Komitat Bács-Kiskun, wo ein Doppler auf dem Programm stehen sollte. Das erste Ziel war das Udvarhelyi István Sportközpont in Kecel. Im Vorjahr wurde die ehemlas als Béké téri Sportpálya bezeichnte Anlage auch um einen Kunstrasen erweitert. Trotz Kommunikation mit Verein unter der Woche und der Information, das der Kunstrasen nur bei vorangegangenem Starkregen bespielt wird, war dieser heute bei bestem Frühlingswetter dennoch der Austragungsort des Spiels der I.osztály des Komitats Bács-Kiskun. Der Rasen am Hauptfeld war mit braunen Flecken übersäht, was auf einen Rasenpilz hindeutet. Das ist natürlich sehr schade gewesen, denn der Hauptplatz verfügt auf der Gegengerade über eine dreireihige Tribüne und mit dem Blick auf das Klubhaus und der kleinen Tribüne daneben, hätte das schon ein gutes Bild abgegeben. Nun fanden sich die rund 70 Zuschauer rund um das Kunstrasenfeld ein, was trotz Frühlingssonne am frühen Nachmittag eher so eine Stimmung von Anfang Februar vermittelte. Immerhin gibt es dort eine kleine Tribüne, damit das Ganze nicht ganz so trostlos ausschaut. In der von Schiedsrichter Szűcs geleiteten Partie sind die Gäste aus Baja doch zur favorisieren, sind sie in der Tabelle nicht nur einige Plätze vor Kecel, sondern haben auch bedeutend mehr Punkte als die Gastgeber auf dem Konto. Der ehemlaige Zweitligist Bajai LC geht bereits in der 13.Minute durch Bajnok in Führung, aber Szabó kann in der 22.Minute für Kecel ausgleichen. Doch der Ausgleich hält nur zwei Minuten, denn Holka verwandelt in der 24.Minute einen Elfmeter sicher zur erneuten Führung der Gäste. Danach verläuft das Spiel über weite Strecken ausgeglichen. Auch nach dem Seitenwechsel hält Kecel gut mit und ein Klassenunterschied ist nicht wirklich auszumachen. Mitte der zweiten Spielhälfte kippt diese Partie zu Gunsten der Gästen, denn Bajnok erzielt in der 67. und 69. Minute einen Doppelpack. Nach dieser Vorentscheidung ist Kecel gebrochen und Baja kann in der 80.Minute noch einen weiteren Treffer durch Berta nachlegen. Mit einem klaren, aber etwas zu hoch ausgefallenem Sieg geht es für Baja wieder südwärts zurück an die Donau. Für uns geht es im Komitat weiter in Richtung Norden, wo wir Akásztó und die Ruine des Stadler-Stadions passieren, ehe wir uns einige Kilometer südwärts zur Donau begeben, wo in Harta das zweite Spiel des Tages stattfinden sollte. Kecel FC - Bajai LC 1:5 (1:2)