Heffridge

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Über Heffridge

  • Geburtstag 25.05.1979

Fußball, Hobbies, Allerlei

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  • Lieblingsbücher
    Neben dem großen Buch der östereichischen Fußballstadien auch Literatur
  • Am Wochenende trifft man mich...
    auf den Plätzen der Welt
  • Schlechtestes Live-Spiel
    2.Relegationspiel 1996 - Gerasdorf : Admira 0:6
  • Bestes Live-Spiel
    Österreich : Schweden 1:0 im September 1997
  • Beruf oder Beschäftigung
    Angestellter
  • Selbst aktiv ?
    UWW
  • Lieblingsverein
    auf den Plätzen der Welt zu Hause

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  • Membertitel: "Inside everyone there´s a litte nut!"
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    Wien - Hietzing
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  1. An diesem Mittwoch hätte es zahlreiche Cupspiele in der Slowakei und in Tschechien gegeben. Doch alle für mich interessanten Begegnungen lagen dann doch ein wenig zu weit weg, um den Spielbeginn um 17.00 Uhr pünktlich erreichen zu können. Der ungarische Regionalcup nahe der Grenze hätte zahlreiche Partien um 18.00 Uhr angesetzt gehabt, aber auf eine Wiese mit einer schwachen Zuschauerresonanz hatte ich heute kein Lust, denn im OFV wurde heute das Spiel des SK Asten gegen den SK Amateure Steyr in der Bezirksliga Ost nachgetragen, denn vor eineinhalb Wochen führte ein Gewitter nach 20 Minuten zum Spielabbruch und zur heutigen Neuaustragung. Zwar wusste man seit 14.30 Uhr von einer Autobahnsperre bei St. Valentin, aber normalerweise dauert eine solche nicht über drei Stunden, sodass ich mich mit einem Zeitpolster von 20 Minuten auf den Weg nach Oberösterreich machen. Aber die ASFINAG schaffte es nicht den von einem LKW zerstörten Überkopfwegweiser vor 18.00 Uhr zu entfernen, sodass man von Oed die Bundesstraße nehmen musste und ab St. Valentin nur mehr im Schritttempo vorankam. So war man erst um 18.10 Uhr bei Astener Sportplatz war. Diesen konnte man, nach der Parkplatzsuche, erst fünf Minuten später betreten. In Ermangelung eines Flutlichts pfiff Schiedsrichter Wolfsberger die Partie auch pünktlich an und so verpasste man das 1:0 der Gäste durch Patrick Aselwimmer in der zwölften Minute. Vor 200 Besuchern hält danach der Aufsteiger aus Asten gegen den in Rosa spielenden SK Amateure Steyr mehr als gut mit und es ergeben sich ein paar gute Möglichkeiten, um dieses Spiel auszugleichen. Allerdings bliebt es bei der knappen Pausenführung der Gäste. Nach dem Seitenwechsel werden alle Bemühungen der Gastgeber, in diesem Spiel noch etwas Zählbares mitnehmen zu können, in der 54.Minute zu Nichte gemacht. Denn nach einem Eckball für Steyr ist Bilic aus kurzer Distanz zu Stelle und sorgt für das 2:0. Asten muss danach mehr für das Spiel machen und hat auch mehr Ballbesitz, aber die Amateure kontrollieren diese Begegnung und lassen keine gefährlichen Szenen zu. Als eine strittige Szene zum Ballbesitz für die Gäste führt meint ein Astener Spieler zum Linienrichter: "Des muaß ned sei, mia san ja 2:0 hintn!" Der Liri antwortet kurz und knapp: "Dafia konn i nix. Es miaßt hoit bessa spün!" Aber auch der Schiedsrichter zweigt sich wortgewandt, denn nach einer Kritik eines Spieler meint er: "Deine Märchen intaressian mi ned!" Mit dem besser Spielen wurde es für Asten heute übrigens nichts mehr. Im Gegenteil, denn nach einem Konter sorgt Civaoglu in der 84.Minute für das 3:0 der Amateure. Die Astener geben jedoch selbst in der Schlussphase nicht auf, aber auch aus guter Position will der Ball heute einfach nicht ins Tor. Irgendein Bein oder die Hand des Keepers ist dazwischen, sodass dem SK Asten heute ein Torerfolg verwehrt bleiben sollte. Das 0:3 ist natürlich eine herbe Klatsche für den Aufsteiger, aber es ist noch Lehrgeld, das man am Saisonanfang zahlen muss. In der Bezirksliga muss man cleverer spielen und braucht auch etwas mehr Spielglück, um reüssieren zu können. Ich wünsche dem SK Asten noch viel Erfolg und hoffe auf kein Wiedersehen, denn dies würde bedeuten, dass der Verein wieder in die 1.Klasse abgestiegen ist, zumal ich die Bezirksliga Ost im OFV derzeit (wieder-)komplettiert habe. SK Asten - SK Amateure Steyr 0:3 (0:1)
  2. Im Laufe der Woche wurde in der 2.SNL die Begegnung des NK Bistrica gegen den ND Dravinja auf Montag um 17.00 Uhr gelegt. Das spielte uns in die Karten, denn so ersparte man sich die Nachtfahrt heim aus Bosnien und verlängerte den Aufenthalt am Balkan um einen Tag. Gemütlich brach man am Vormittag aus Prijedor auf. Nach den letzten Besorgungen in Bosnien musste man an der Grenze leider eine Stunde warten, bis man wieder in die Una überqueren und in die EU einreisen durfte. Das ist halt der Nachteil daran, dass Kroatien im Schengenraum ist, denn bevor hier eine EU-Außengrenze war, ging es bedeutend schneller, diese zu passieren. So brauchte man drei Stunden für die weniger als 90 Kilometer nach Sisak, von wo an es nun durchgehend Autobahn geben sollte, sodass das heutige Ziel, Slovenska Bistrica, etwas mehr als eine Stunde vor Spielbeginn erreicht werden konnte. Es blieb dann immerhin noch Zeit genug, um schnell eine Runde durch die Innenstadt drehen und sich beim Leskovac-Grill neben dem Športni park Slovenska Bistrica noch einmal so richtig mit traditionellem Balkanessen laben zu können. Die mächtige Haupttribüne im Športni park Slovenska Bistrica füllt sich ausgesprochen gut, sodass heute 1.000 Besucher diesem Spiel bewohnen. Dies liegt einerseits daran, dass der NK Bistrica beide Spiele in dieser Saison gewonnen hat und mit dem ND Dravinja der Verein aus dem zehn Kilometer entfernten Slovenske Konjice heute hier zu Gast ist. Nicht nur auf der Tribüne, sondern auch auf der Gegenseite gibt es einen Zuschauerbereich. Auf der dortigen Wiese finden sich die Attems Boys ein, die den NK Bistrica lautstark unterstützen. Auch wenn sie zahlenmäßig nicht besonders stark sind, legen sie einen guten Support hin und das ist für die 2.SNL mehr als ordentlich. Bereits nach elf Minuten geht der NK Bistrica durch Blaj nach einem Eckball in Führung. Auch nach diesem Treffer bleibt der NK Bistrica das bessere Team. Vom ND Dravinja, der beide Spiele in der noch jungen Saison verloren hat, kommt in den ersten 45 Minuten so gut wie gar nichts, aber nach dem Seitenwechsel hat man mehr vom Spiel und drängt auf den Ausgleich. Just in der Drangperiode der Gäste kommt der NK Bistrica in der 72.Minute wieder vor das Tor Dravinjas und Marsetič sorgt mit dem 2:0 für die Vorentscheidung in diesem Derby. Die Attems Boys zünden Pyro und das Publikum ist sich nun sicher, dass der dritte Sieg im dritten Spiel eingefahren werden kann. Die Schlussphase verläuft ereignislos, denn mit dem Vorsprung Bistricas von 2:0 war der Widerstand Dravinjas endgültig gebrochen. Somit wird das Spiel nach einer kuren Nachspielzeit abgepfiffen und die Attems Boys haben noch etwas Pyro um ihre Mannschaft gebührend zu verabschieden. Diese feiert die drei Punkte auch zusammen mit den Fans und falls die Siegesserie noch länger prolongiert werden kann ist man eventuell sogar ein Kandidat für den Aufstieg in die erste Liga Sloweniens. Für uns endet mit dem Grenzübertritt bei Spielfeld dann der diesjährige Sommeraufenthalt am Balkan, bei dem acht Spiele und jede Menge positive Impressionen in Slowenien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina gemacht werden konnten. NK Bistrica - ND Dravinja 2:0 (1:0)
  3. Gut, das zeigt dann wohl auch, dass sie kein Pechvogel ist, sondern sie zumindest schlampig war. Denn wenn man irgendetwas in der Hand hätte, würde man diesen Weg bestreiten, um Olympia zu retten.
  4. Im einzigen Sonntagsspiel in der Prva Liga Republika Srpska traf der FK Omarska auf den FK Drina Zvornik. Das Spiel lag ideal auf dem Heimweg, denn Omarska befindet sich zwischen Banja Luka und Prijedor. Unsere Anreise aus Kupres dauert etwa drei Stunden und in Omarska angekommen bleibt noch genügend Zeit, um in einem Roštilj einzukehren und zum Essen das eine oder andere Jelen als Begleitung zu konsumieren. Das Fudbalski Stadion Omarska ist eher einfacher Natur. Es hat eine sechsreihige Tribüne, die unüberdacht ist und sich nicht über die ganze Längsseite erstreckt. Die Gegengerade ist ebenfalls ein Zuschauerbereich, aber lediglich ein Grashang und man schaut gegen die Sonne. Dafür ist das Ticket dort um KM 2,- billiger. Aber selbst dieser ist heute ganz gut besucht und auf der Tribüne finden sich auch 500 Besucher ein, sodass insgesamt 600 Zuschauer die Heimpremiere des Aufsteigers mitverfolgen wollen. Gästefans sind keine dabei, denn aus Zvornik braucht man im Idealfall über dreieinhalb Stunden, um die 244 Kilometer nach Omarska zurückzulegen. Während Zvornik in der ersten Runde einen Punkt ergattern konnte, entglitt selbiger Omarska in Novi Grad am vergangenen Samstag in der Nachspielzeit. Da aufgeschoben nicht aufgehoben ist, sollte beim Aufsteiger der Punktgewinn heute nachgeholt werden und idealerweise gleich mit einem Dreier. Es schaut auch sehr gut aus, denn Omarska geht bereits in der vierten Minute durch Kopanja in Führung und man ist danach auch über weite Strecken das bessere Team. Zvornik, das ich seinerseits noch in der ersten Liga gegen NK Široki Brijeg daheim und zweimal auswärts gesehen habe, kommt erst nach dem Seitenwechsel besser ins Spiel. In der 62.Minute tankt sich ein Spieler der Gäste auf der linke Seite sehr gut durch und er bringt einen Stanglpass genau zu Stürmer Ocede, der keine Mühe hat, aus kurzer Distanz zum Ausgleich einzuschieben. Je länger dieses Spiel dauert, desto mehr merkt man, dass Zvornik auf Zeit spielt und diesen Punkt absichern will. Omarska ist zu schwach, um dies nutzen zu können. So verrinnt die Zeit, ohne dass sich die Gastgeber wirklich gute Chancen herausspielen können. Als das Spiel dann beim Stande von 1:1 abgepfiffen wird, ist immerhin der erste Punkt Omarskas in der Prva Liga sichergestellt. Aber wenn man sich ehrlich ist, dann war auch heute mehr drinnen und wenn man auch in Novi Grad den Punkt über Zeit gebracht hätte, dann hätte man wohl schon vier Punkte auf der Habenseite. Aber es ist wie es ist und Zvornik reist mit einem Punkt im Gepäck heim an die Drina und bleibt in der Tabelle weiterhin einen Punkt vor Omarska. Ein Heimkommen gibt es auch für uns, denn wir beziehen in Prijedor erneut das Quartier, in dem wir vor acht Tagen nach dem Spiel in Novi Grad übernachtet haben. FK Omarska - FK Drina Zvornik 1:1 (1:0)
  5. Am Samstag hieß es wieder einmal die Zelte an der Küste abzubrechen. Um die Mittagszeit ging es in Richtung der Grenze zu Bosnien und Herzegowina bei Kamensko los und nach einer relativ kurzen Fahrzeit erreichen wir Tomislavgrad. Dort haben wir noch genügend Zeit um einzukaufen und einzukehren, denn das Spiel zwischen dem HNK Tomislav Tomislavgrad und dem FK Radnik Hadžići beginnt erst um 17.00 Uhr. An der Schreibweise des Wortes "Fußballverein" erkennt man bereits, dass das Heimteam ein Kroatisches ist, während die südöstlich von Sarajevo beheimateten Gäste aus dem muslimischen Teil der Föderation stammen. Das Auftaktspiel der Prva liga Federacije BiH der Saison 25/26 lockt heute 350 Zuschauer ins Gradski stadion Tomislavgrad. Dieses überzeugt mit einer mächtigen Haupttribüne und einer über die gesamte Längsseite erstreckende Gegentribüne, auf der es unüberdachte Sitzplätze gibt. Das von Schiedsrichter Sučić geleitete Spiel beginnt mit einem Paukenschlag der Gäste, denn der im Rückraum wartendende Tiro versenkt bereits in der zweiten Minute den Ball zur Führung Hadžićis im Tor. Im Laufe der ersten Spielhälfte wird der HNK Tomislav stärker und hat eine Vielzahl an Chancen. Diese werden allerdings entweder leichtfertig vergeben oder der Tormann Hadžićis ist bravourös zur Stelle. Die Gäste sind bloß ein weiteres Mal wirklich gefährlich vor dem Tor Tomislavs, treffen bei diesem Versuch allerdings die Stange. Ein möglicher zweiter Treffer hätte schon die Vorentscheidung zur Gunsten Hadžićis sein können. Nach dem Seitenwechsel hat der HNK Tomislav weiterhin das Heft in der Hand und in der 60.Minute kann man endlich auch zählbar anschreiben. Banović sorgt für den Ausgleich der Gastgeber, die nun den Druck erhöhen, um erstmals in Führung zu gehen. Der FK Radnik Hadžići ist jetzt ganz klar unterlegen und als Šiško mit einem traumhaften Weitschuss die Tomislaver Führung erzielt, scheint diese Partie zu Gunsten der Hausherrn entschieden zu sein. In der Schlussphase wird es noch einmal hitzig. Es kommt zu einer Rudelbildung und das Schiedsrichtergespann hat alle Mühen, um diese Situation wieder in Griff zu bekommen. Hadžići wirft in der Nachspielzeit noch einmal alles nach vorne. Allzu viel ist den Gästen noch nicht gelungen, aber als der Ball in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum an der Strafraumgrenze wartenden Konjhodžić gelangt, nimmt sich dieser ein Herz und zieht ab. Der Ball landet genau im linken Ecke und sorgt für Ekstase beim den Gästen. Mit diesem Ausgleich zum 2:2 hat wohl der FK Radnik Hadžići selbst nicht gerechnet. Wenige Augenblicke später endet diese unterhaltsame Begegnung mit einer Punkteteilung, wobei man in Tomislavgrad wohl dem Sieg nachtrauert. Für uns bleibt keine Zeit für Trauer oder Trübsal, denn es geht weiter in den Skiort Kupres, wo das Quartier für die kommende Nacht bezogen werden soll. HNK Tomislav Tomislavgrad - FK Radnik Hadžići 2:2 (0:1)
  6. Da man bereits am Dienstag ausfindig machen konnte, dass der HNK Sloga Mravince am Freitag ein Testspiel angesetzt hat, entspannte man sich drei Tage am Meer, ehe es am späten Nachmittag des Freitags die wenigen Kilometer in den östlich von Split gelegenen Vorort der Stadt, der übrigens direkt an Solin grenzt, gehen sollte. Als wir 20 Minuten vor Spielbeginn das Stadion na Glavice erreichen, sieht es hier nicht aus, als würde gespielt werden. Einzig ein paar Personen in Trainingstaschen treffen ein, aber ansonsten herrscht hier, bis auf ein paar Leute im Stadioncafé, gähnende Leere. Um 18.30 Uhr ist hier noch immer kein Spieler auf dem Feld zu sehen. Erst als zehn Minuten später die Eckfahnen auf den Platz gebracht werden, herrscht Gewissheit, dass doch gespielt und nicht bloß trainiert wird. Um 19.00 Uhr füllt sich dann langsam auch die Tribüne und zehn Minuten später wird das Spiel des HNK Sloga Mravince gegen den NK Urania Baška Voda angepfiffen. Es scheint so, als wäre der Spielbeginn immer etwas später angesetzt gewesen, denn anders lässt es sich nicht erklären, dass die rund 70 Zuschauer nahezu allesamt punktgenau um 19.00 Uhr ins Stadion kommen. Das Stadion ist auf zwei Seiten zugänglich, wobei die Hintertorseite mit dem Café und dem Balkon auf dem Klubhaus, eher einen VIP-Bereich darstellt. Auf einer Längsseite gibt es eine Tribüne mit drei bis vier Reihen Steinstufen. Um die Mittelauflage hat man auch eine vierreihige Stahlrohrtribüne hingestellt, sodass man aus erhöhter Position und sitzend dem Spielgeschehen beiwohnen kann. Besser als das Stadion ist da schon der Ausblick auf die Berge rund um Split und auch die wenige Kilometer entfernte Burg in Klis kann man von der Haupttribüne aus gut sehen. Auf dem Rasen ist der in der 3.Nogometna Liga jug viertklassig spielende HNK Sloga Mravince gegen den ehemaligen Viertligisten aus Baška Voda schon feldüberlegen und geht mit einer Führung von 2:0 in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel sollte sich wenig an der Charakteristik des Spieles ändern. Mravince ist gegen die von der Makarska Riviera stammende Mannschaft der Gäste klar besser und hat ein Chancenplus. Doch keine der vielen guten Möglichkeiten will den Weg ins Tor finden. Doch der Ball sollte auf der Gegenseite noch einmal über die Linie kullern und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Ein einfacher Rückpass zum Tormann verspringt im Fünf-Meter-Raum, sodass der Tormann ein Luftloch schälgt und Baška Voda durch dieses Eigentor noch zu einem Ehrentreffer gelangt. Wenig später ist hier Schluss und für uns geht es, mit einem zweiten dalmatinischen Ground im Zuge unseres Aufenthaltes am Meer im Gepäck, die rund 15 Kilometer zurück ins Quartier. HNK Sloga Mravince - NK Urania Baška Voda 2:1 (2:0)
  7. In Kroatien sind Mitte August die meisten Ligen noch in der Sommerpause. Abgesehen von der ersten und zweiten Liga beginnen einige Ligen am vorletzten Wochenende im August. Diese befinden sich aber zumeist im Landesinneren. Hier in Dalmatien beginnt bloß die 3.Liga jug am letzten Wochenende im August, die regionalen Ligen darunter starten überhaupt erst im September. Auf der Suche nach möglichen Testspielen unter der Woche stoße ich auf den Social Media Account des HNK Jadran Kaštel Sućurac. Der Verein ist in die 3.Nogometna Liga jug aufgestiegen und postete Ende Juli seine Vorbereitungsspiele. Diesem Plan war eine Begegnung am Mittwoch in Sinj zu entnehmen. Das lobe ich mir, doch als ich am Dienstag die Ansetzung überprüfen will, springt mit ein aktuelles Posting ins Auge, dass der HNK Jadran Kaštel Sućurac heute um 19.30 Uhr ein Testspiel in Trogir hat. Das ist natürlich ein Jackpot, denn das Stadion Batarija ist aufgrund seiner Lage in der Altstadt von Trogir, die ihrerseits UNESCO-Weltkulturerbe ist, vielen Personen bekannt. Ich mache mich mehr als zeitgerecht auf den rund 35-minütigen Weg nach Trogir, der im Abendverkehr um Split ein paar Minuten länger dauert. Beim Friedhof gibt es sogar gebührenfreie Parkmöglichkeiten, die ich in Anspruch nehme. Nach einem zehnminütigen Fußmarsch und einem Spaziergang durch die Altstadt bin ich 30 Minuten vor Anpfiff beim Stadion. Dieses befindet sich noch in der Sommerpause, denn die Sitze auf der Tribüne sind noch abgedeckt. Ich begebe mich beim Spielereingang direkt aufs Feld und platziere mich bei der Bank für den Delegat, denn diesen wird es heute wohl nicht geben. Zu Spielbeginn sind dann rund 20 Zuschauer am Balkon des Vereinsgebäudes, der Rest sieht von außerhalb des Zaunes zu. Es herrscht ein Kommen und Gehen, aber 60 Besucher sind über die vollen 90 Minuten anwesend. In der Spitzenzeit sind wohl 100 Interessierte um den Platz. Auf dem heimischen Kunstrasen geht der unterklassige HNK Slaven Trogir bereits mit dem ersten Angriff durch einen Kopfballtreffer in Führung. Es dauert einige Zeit bis Kaštel Sućurac warm läuft, aber je länger dieses Spiel dauert, desto dominierender wird der Vierligist. Blažević gelingt mit dem Pausenpfiff der verdiente Ausgleich. Da die Sonne nun untergangen ist, verfolge ich die zweiten 45 Minuten tatsächlich von der Bank des Delegaten. Kaštel Sućurac wechselt die gesamte Mannschaft durch und dies nutzt der HNK Slaven Trogir. Die Heimelf erspielt sich Chance um Chance, doch ein zweiter Treffer will nicht gelingen. Im Gegensatz dazu ist Kaštel Sućurac mehr als effizient, denn als die Gäste in der 60.Minute das erste Mal nach dem Seitenwechsel vor dem Tor Trogirs auftauchen, ist Žunić zur Stelle und es steht 2:1 für den Favoriten. In der Schlussphase erzielt Kapović noch einen weiteren Treffer für Kaštel Sućurac, ehe ein Spieler Trogir nach einer Schiedsrichterbeledigung noch Rot sieht. Das Spiel wird aber mit Elf gegen Elf beendet, denn Trogir darf für den Sünder einen Ersatzspieler bringen. Kurz nach 21:15 Uhr pfeift der Schiedsrichter hier ab und zufrieden mache ich mich zurück auf den Weg ins Quartier. Wärend die Teams das Spiel analysieren, bin ich sehr erleichtert, dass ich bei meinem dritten Besuch in Trogir auch endlich eine Partie im Stadion Batarija gesehen habe. HNK Slaven Trogir - HNK Jadran Kaštel Sućurac 1:3 (1:1)
  8. Da in der Federacije, die Prva Liga und die Druga Liga Zapad erst in einer Woche beginnen, musste man am Sonntag auf dem Weg nach Dalamtien auf ein Spiel in der Druga Liga Federacije BiH Jug hoffen. Von den drei fehlenden Spielstätten wurde dann diese ausgesucht, die den geringsten Umweg darstellen sollte und dies war das Gradski Stadion Košute in Gornji Vakuf-Uskoplje. Nachdem man stundenlang der Sana und dem Vrbas gefolgt ist und zwischen Jajce und Donji Vakuf in ein heftiges Hagelgewitter gekommen ist, erreichen wir Gornji Vakuf-Uskoplje unbeschadet und zwei Stunden vor Spielbeginn. Da bleibt noch genügend Zeit auf Cevapcici und einen Grillteller einzukehren. Nach einer kurzen Ortsrunde geht es bei kühlen Temperaturen ins Stadion. Die Mannschaften des HNK Sloga Gornji Vakuf-Uskpolje und dem HNK Rama stehen bereits zum Einlauf bereit. 60 Zuschauer trotzen den umherziehenden Regenwolken und wollen diesem Nachbarschaftsderby in der dritten bosnischen Spielklasse beiwohnen. Einige von ihnen sind nicht mit einem Schirm ausgerüstet, was sich nach einer Viertelstunde als fatal herausstellen sollte, denn ein halbstündiger Regenschauer zieht über die Stadt und auf der Tribüne gibt es keine überdachten Plätze. Fatal beginnt diese Begegnung auch für den HNK Sloga Gornji Vakuf-Uskopolje, denn in der 18.Minute verliert man bereits einen Spieler durch einen Platzverweis. Alibegović zieht die Notbremse und damit hat Rama fast 70 Minuten Überzahl. Doch ein Konter Gornji Vakufs sorgt in der 27.Minute zur Führung für den HNK Sloga durch Abazović. Die Heimelf ist danach auch aktiver und so fordern die Zuschauer einen weiteren Treffer ihres Stürmers. Der HNK Sloga Gornji Vakuf-Uskopolje bringt diesen Vorsprung auch in die Kabine. Von einem Punktgewinn trennen die Gastgeber aber noch 45.Minuten und dieses Unterfangen wird in der 66.Minute auch nicht leichter, denn Karagić sieht in dieser Gelb-Rot, sodass man nun nur mehr zu Neunt am Feld ist. Doch je länger dieses Spiel dauert, desto mehr hat man das Gefühl, dass Gornji Vakuf diese Führung über die Zeit bringen kann. Der HNK Rama ist völlig ideenlos und spielt sich kaum gefährliche Möglichkeiten heraus. Auch wenn Gornji Vakuf natürlich tief steht, ist das schon ein Armutszeugnis der Gäste gegen zwei Mann weniger so gar keine Akzente setzen zu können. In der Nachspielzeit hat Rama noch eine wirklich gute Chance, aber der Abschluss ließ mehr als zu wünschen übrig. Somit feiert der HNK Sloga Gornji Vakuf-Uskopolje mit zwei Mann weniger einen heroischen Auftaktsieg in der neuen Spielzeit der Druga Liga jug. HNK Sloga Gornji Vakuf-Uskopolje - HNK Rama 1:0 (1:0)
  9. Samstag Nachmittag erreichen wir das am Zusammenfluss von Una und Sana liegende Novi Grad. Hier kann man nicht nur gut Essen gehen, sondern sich auch im Flusslauf der Una bei den heißen Temperaturen etwas erfrischen. Viel Zeit dafür habe ich aber nicht, denn um 17.30 Uhr wird im Stadion Mlakve das Spiel zwischen dem FK Sloboda Novi Grad und dem FK Omarska angepfiffen. Es ist eine Begegnung der ersten Runde der Prva Liga Republika Srpska, der zweiten Spielklasse in Bosnien und Herzegowina. 300 Zuschauer sorgen für eine gute Kulisse, sodass die mächtige Haupttribüne nicht gänzlich verwaist ist. Da es von Omarska nicht besonders weit nach Novi Grad ist, ist auch eine beachtliche Anzahl an Zuschauern aus dem zwischen Prijedor und Banja Luka liegenden Ort hierher mitgekommen. Der Aufsteiger aus Omarska möchte sich bei seinem Zweitligadebüt keine Blöße geben und Punkte aus Novi Grad mitnehmen. Die in Blau spielenden Gäste sorgen auch für den ersten Treffer an diesem Nachmittag, allerdings verlängert Jankovic in der 21.Minute ein Flanke Novi Grads von der rechten Seite unhaltbar für den eigenen Keeper per Kopf ins eigene Tor. Novi Grad geht mit dieser Führung auch in die Pause, doch Omarska gibt nach dem Seitenwechsel das Tempo vor. Nach einem schön angetragenen Angriff wird der an der Strafraumgrenze wartende Peulja im Rückraum angespielt und mit einem satten Schuss ins linke Eck sorgt er in der 71.Minute für den längst verdienten Ausgleich. In der Schlussphase merkt man den Akteuren an, dass sie schon fast eineinhalb Stunden bei heißen Temperaturen am Rasen sind. Beide Teams wollen zwar die Entscheidung suchen, aber wirklich gefährliche Chancen können sie nicht mehr kreieren. Es läuft bereits die zweite Minute der Nachspielzeit, als Novi Grad noch einmal einen hohen Ball in Strafraumnähe bringt. An der Strafraumgrenze fälscht ein Verteidiger Omarskas den Ball dermaßen unglücklich ab, dass dieser genau in den Lauf von Prenka rollt. Dieser schaut kurz auf und rollt den Ball aus zwölf Metern aufs Tor. Der Tormann Omarskas ist zwar noch dran, kann aber den Ball nicht mehr entscheidend ablenken. Nach dem 2:1 ist der Jubel bei Novi Grad natürlich groß, denn es ist klar, dass dieser Treffer drei Punkte bringt. Beim FK Omarska hadert man etwas mit dem Schicksal, denn man muss nach einer ambitionierten Leistung punktelos die Heimreise antreten. Aber bereits am nächsten Sonntag hat man gegen Zvornik vor eigenem Publikum die Chance sich zu rehabilitieren. FK Sloboda Novi Grad - FK Omarska 2:1 (1:0)
  10. Heffridge

    ÖFB Kader

    Ganz meine Meinung... Das ist der Robert Ljubicic 2.0 - Kroatien ist dann doch kein BiH oder Slowenien, wo man als Kicker in der ÖBL mal schnell ein Stammeleiberl im Nationalteam hat.
  11. Am Feiertag zu Maria Himmelfahrt sollte die diesjährige Reise in den Süden starten. Da der Feiertag in Kroatien ein wichtiger ist, finde ich dort nur ein Kreispokalspiel auf einer besseren Wiese. Daher hilft heute wieder einmal Slowenien aus, denn hier sind drei Spiele in der zweiten Runde der 2.SNL angesetzt. Die Spielauswahl ist dann auch eine der leichteren Art, denn der einzige Platz der fehlt, ist der Športni park Kodeljevo in Ljubljana. Mehr als zeitgerecht wird das großräumige Sportareal erreicht, auf dem im Leichtathletikstadion in dieser Saison slowenischer Zweitligafußball geboten wird. Der ND Slovan Ljubljana trifft heute auf den ND Bilje, der aus dem Westen des Landes stammt. Dieser Ort befindet sich wenige Kilometer von der Adriaküste entfernt. 480 Zuschauer, unter ihnen auch zahlreiche Besucher der Gäste, sorgen für eine ausgesprochen gute Kulisse an diesem Abend. Ausgesprochen attraktiv ist auch das Schiedsrichtertrio, denn dieses ist heute ein komplett weibliches Gespann. Schiedsrichterin Aleksandra Česen wird an den Linien Slađana Jovičić und Mediha Durić unterstützt. Die Gäste gehen als leichter Favorit in diese Partie und sie sorgen in der 21.Minute auch für den ersten Treffer an diesem Abend. Marinič ist der Torschütze. Doch bereits in der 29.Minute kann Puškar per verwandeltem Elfmeter für den ND Slovan ausgleichen. Beim Stande von 1:1 werden auch die Seiten gewechselt. Nach der Pause ist Slovan sogar etwas besser und die spielbestimmende Mannschaft. Torchancen gibt es aber wenige und so biegt diese Begegnung auch mit wenigen Höhepunkten in die Zielgerade. Höhepunkte gibt es abseits des Platzes, denn unter den Besuchern befindet sich ein Hulk Hogan-Double und vor den Kabinen wird mit einem Graffiti dem 2020 verstorbenen Marko Elsner gedacht. Er war nicht nur in der Nationalmannschaft aktiv, sondern kickte auch in Österreich. Ein Mitgrund war dabei sicherlich auch sein Vater, denn der war in Österreich sogar Teamchef und hieß mit Vornamen Branko. Als sich die Nachspielzeit dem Ende entgegen neigt, wird es hier noch einmal sehr hitzig. Nach einer unübersichtlichen Szene im Strafraum Biljes zeigt Schiedsrichterin Česen erneut auf den Punkt und schickt Gosupljes Kladar mit Gelb-Rot vom Platz. Kondić legt sich den Ball zurecht und trifft sicher zum 2:1. Dank zweier verwandelter Elfmeter jubelt der ND Slovan Ljubjana über die ersten drei Punkte in dieser Saison der 2.SNL und beim ND Bilje ist man etwas ratlos, wie man dieses Spiel verlieren konnte. Für uns geht es dann noch weiter in Richtung Zagreb, wo wir das Quartier für die Nacht beziehen, ehe morgen dann bereits Bosnien unser Reiseziel sein wird. ND Slovan Ljubljana - ND Bilje 2:1 (1:1)
  12. An diesem Donnerstag vor dem Feiertag zu Maria Himmelfahrt sollte der Start in die steirische Unterliga Süd erfolgen. In dieser Liga fehlt mit dem USV Nestelbach im Ilztal noch ein Verein und dieser hat heute auch ein Heimspiel. Der späte Spielbeginn und die nicht allzu weite Anreise sind ebenfalls zwei gute Gründe, heute hierher zu fahren, denn der Verkehr ins lange Wochenende hat sich am späten Nachmittag bereits etwas beruhigt und da morgen sowieso gegen Süden aufgebrochen wird, musste man nicht lange im Auto sitzen. 120 Besucher kommen heute zum Saisonauftakt gegen den TuS St. Peter am Ottersbach. Da die Gäste in der vergangenen Sasion Vizemeister geworden sind, wartet auf den bei Ilz beheimateten Verein heute eine schwere Aufgabe. Man wird jedenfalls versuchen, den Schwung aus der vergangenen Saison mitzunehmen, in der man in einem starken Finish noch problemlos den Klassenerhalt geschafft hat. Der Sportplatz ist modern und bloß auf einer Seite für Zuschauer zugänglich, wobei man über einen überdachten Kantinenbereich mit einigen Sitzbänken bei Biertischen als Sitzgelegenheiten und daneben über eine zweireihige, unüberdachte Tribüne verfügt. Das ist mehr als passabel für die Unterliga und wenn man will, kann man den Platz auch außerhalb problemlos umrunden, ohne, dass die Sicht eingeschränkt ist, womit das Fotografieren heute kein Problem darstellt. Die Gäste vom TuS St. Peter beginnen stark und haben in der Anfangsphase ein Chancenplus. Doch im Fußball kommt es meistens anders als man denkt und so geht der USV Nestelbach durch den ersten gefährlichen Angriff in der 29.Minute in Führung. Purkarthofer ist der Torschütze, doch die Freude über diesen Treffer währt nur wenige Sekunden, denn Pavec ist in der 30.Minute zur Stelle und sorgt postwendend für den Ausgleich der Gäste. Nach dem Seitenwechsel fällt die Dunkelheit über Nestelbach herein und ich verfolge das Spiel nun von der Tribüne aus weiter. Beide Mannschaften bieten unterhaltsamen Fußball, ehe in der 77.Minuten eine Schiedsrichterentscheidung für die Entscheidung in diesem Spiel sorgen sollte. Es gibt nämlich Elfmeter für St. Peter und diesen verwandelt Kurzweil sicher zur erstmaligen Führung für die Gäste. Da St. Peter mit zahlreichen slowenischen Legionären aufläuft, sind die Fans, ob des Spielstandes darüber etwas erzürnt und so meint einer von ihren despektierlich, dass "do dea FC Maribor spüt!" Es ist sber nichts Außergewöhnliches, dass in der Südoststeiermark die Vereine in der Grenzregion auf Legionäre aus dem Nachbarland zurückgreifen. Aber wenn man den Verein schon als Slowenischen bezeichnet, würde man eher auf ein "NK" oder "ND" als ein "FC" zurückgreifen. Der USV Nestelbach vesucht in der Schlußphase noch einen Punkt aus dieser Partie mitzunehmen, aber es sollte nicht gelingen, sodass die Punkte heute nach St. Peter gehen. Aber in Nestelbach sollte man nicht Trübsal blasen, denn am 23.08. ist das erste Nestelbacher Dorffest mit Sängerin Charlien in Line Up. Das ist dann eigentlich mehr wert, als drei Punkte aus dem heutigen Spiel. USV Nestelbach im Ilztal - TuS St. Peter/O. 1:2 (1:1)
  13. Vor etwas mehr als einem Jahr verhinderte eine plötzlich aufziehende Gewitterzelle ein Testspiel am Sportplatz im niederösterreichischen Matzendorf. Damals mussten die beiden Mannschaften und zahlreiche Hopper unverrichteter Dinge wieder abziehen. 13 Monate später sollte wieder ein Testspiel auf dem sonst nur von Jugendmannschaften bespielten Sportplatz weniger Kilometer nördlich von Wr. Neustadt stattfinden. Andi St., der dankenswerterweise diese Ansetzung ausfindig gemacht hat, ist heute, so wie damals, mit von der Partie. Nach einer kurzen Anreise und einer kleinen Kulturrunde durch das Dorf betreten wir bei herrlichem Sommerwetter den Sportplatz in Matzendorf, auf dem sich bereits beide Mannschaften und 60 Zuschauer eingefunden haben. Der in der 2.Klasse Steinfeld spielende ATSV Wöllersdorf-Steinabrückl sollte heute der U17 des Wr. Neustädter SC gegenüberstehen. Die Jungs aus Wr. Neustadt sind aber körperlich schon sehr gut entwickelt, sodass die Befürchtung eines einseitigen Spieles nicht eintreten sollte. Die als Heimmannschaft geführten Wöllersdorfer gehen durch einen Freistoß von Saidy schon in der zweiten Minute in Führung, wobei der Neustädter Tormann nicht wirklich gut aussieht. Doch die Neustädter Jugend kann bereits nach neun Minuten durch Dzajic ausgleichen. Danach folgt ein Schlagabtausch, denn der erneuten Wöllersdorfer Führung durch Ulrich in der 23.Minute folgt sechs Minuten später der 2:2-Ausgleich durch Schmidt. Dass Wöllersdorf mit einer Führung in die Pause geht, liegt am überragenden Saidy, der nach einer schönen Einzelleistung in der 38.Minute das 3:2 erzielt. Nach dem Seitenwechsel verschwindet allmählich die Sonne im Westen und bis das LED-Flutlicht seine volle Wirkung erzielt dauert es einige Zeit, sodass ein Zuschauer meint: "Gebt´s a Kerzn in` Boi, domit ma wos siagt!" Er hatte damit irgendwie auch recht, denn im Halbdunkeln gibt es Tore am Fließband. Kanci erzielt in der 49.Minute das 3:3, aber Saidy sorgt nur eine Minute später für den vierten Wöllersdorfer Treffer an diesem Abend. Danach wird auf beiden Seiten munter gewechselt wird und durch einen Doppelschlag durch Dzajic in der 63. und 70.Minute sind plötzlich die Wr. Neustädter in Führung. Dzajic ist auf Seiten Wr. Neustadts übrigens der überragende Spieler an diesem Abend. Auf der Gegenseite ist Saidy schon längst ausgetauscht worden, aber Weber gelingt in der 78.Minute das 5:5. Bei so vielen Toren sind die Zuschauer etwas verwirrt, wer überhaupt führt, denn eine Anzeigetafel gibt es am Sportplatz in Matzendorf nicht. So werde ich nach dem Spielstand gefragt und ich antworte, dass es 5:5 steht. Der Zuschauer ist sich aber sicher, dass Neustadt führt. Just in diesem Moment - wir schreiben die 87.Minute - trifft Dzajic ein viertes Mals an diesem Abend. Der ratlose Besucher ist zufriedengestellt, denn jetzt führt Wr. Neustadt auf jeden Fall, selbst wenn er davor falsch gelegen ist. Somit ist er zufrieden und wir sind es drei Minuten später auch, nachdem das Spiel abgepfiffen wurde, zumal ein doch eher selten bespielter Ground eingesackt wurde. Die beiden Mannschaften sind sicher auch zufrieden, denn es wurde wirklich ein unterhaltsamer Fußball geboten und um die Defensivreihen zu verstärken bleibt ja noch ein bisschen Zeit, bis die Meisterschaft beginnt. ATSV Wöllersdorf-Steinabrückl - SPG Wr. Neustadt U17 5:6 (3:2)
  14. Auf was beziehst Du das? Europacupsiege? Trikots der türkischen Kinder in Österreich? - Galatasaray belegt in der Ewigen Tabelle der Süper Lig hinter Fenerbahçe Istanbul den zweiten Platz. - Fenerbahce hat lt. Transfermarkt auch mehr Mitglieder Würde aber sagen die schenken sich nichts. Würde da jetzt keine über den anderen stellen.
  15. Nicht ahnend, dass der TJ Iskra Horné Orešany in die VI.Liga Západ des Westslowakischen Fußballverbandes aufgestiegen ist, habe ich das Team bereits auswärts in der Cupvorrunde in Bučany gesehen. Das unter Woche angesetzte Cupspiel gegen Bánová schenkte man sich, denn heute kam in der Meisterschaft ein prominenter Gegner. Mit dem FK Senica kam der zweimalige slowakische Vizemeister in den Okres Trnava. In der VI.Liga Západ ist der TJ Iskra Horné Orešany übrigens der einzige Vertreter der nicht aus dem ObFZ Senica stammt und dementsprechend kommt mit dem FK Senica heute wohl der attraktivste Gegner nach Horné Orešany. Nach dem Neuanfang in der VIII. Liga ist der FK Senica immerhin wieder in die 6.Liga zurückgekehrt, musste aber in der ersten Runde eine Auftaktniederlage hinnehmen, während Horné Orešany in Dobovce überzeugend mit 4:0 gewonnen hat. 200 Besucher kommen heute zum Spiel auf den Sportplatz nach Horné Orešany unter ihnen sind auch zahlreiche Fans des FK Senica, der aber ohne Unterstützung des Jugendfanklubs auskommen muss. Der Platz an sich ist sehr gepflegt und verfügt über eine überdachte Tribüne vor dem Klubhaus. Vor Schank und Grill befinden sich ebenfalls Sitzgelegenheiten und wer hautnah am Spielgeschehen dabei sein will, nimmt eine Stehplatz am Geländer direkt neben der Outline. Die Gegenseite würde auch als Zuschauerbereich zur Verfügung stehen, aber dieses Angebot nehmen nur wenige an. Allerdings geben die dort an der Mauer befindlichen Graffiti ein gutes Bild ab. Ein gutes Bild gibt auch der FK Senica auf dem Rasen ab, denn Filípek bringt die Gäste bereits in der zehnten Minute in Führung. Diese wird durch Palka (31.Minute) und Ulrich (43.Minute) noch vor der Pause auf 3:0 erhöht. Insbesondere Ulrichs Treffer aus 20 Metern ins Kreuzeck verdient das Prädikat sehenswert. Nach dem Seitenwechsel plätschert das Spiel so dahin und am Grill sind die Pommes und der Langos am beliebtesten. Die Klobása und die Chicken Nuggets sind zwar lobenswert, aber bei den warmen Temperaturen eher ein Ladenhüter. Palka erweckt mit einem lupenreinen Hattrick binnen acht Minuten (72., 78. und 80.) die Zuschauer aus ihrer Lethargie. Spätestens ab diesem Zeitpunkt ist klar, dass Horné Orešany heute in ein Debakel schlittern wird. Daran ändert der Ehrentreffer durch Tóth in der 83.Minute auch nichts mehr. Es wird dem FK Senica in den letzten Minuten einfach zu leicht gemacht, denn Krč taucht in der 85. und 89.Minute zweimal nahezu alleine vor dem Tor der Gastgeber auf und er hat keine Mühe, zwei weitere Treffer für Senica zu erzielen. Der Schiedsrichter hat mit dem TJ Iskra Horné Orešany Mitleid und pfeift diese Begegnung eigentlich ohne Nachspielzeit ab. Die Gastgeber haben sowieso ein Heimdebakel zu verdauen, aber Senica ist in dieser Form sicher ein Kandidat für einen Aufstieg in die V. Liga. TJ Iskra Horné Orešany - FK Senica 1:8 (0:3)