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Über Heffridge

- Geburtstag 25.05.1979
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Neben dem großen Buch der östereichischen Fußballstadien auch Literatur
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Am Wochenende trifft man mich...
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auf den Plätzen der Welt zu Hause
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- Membertitel: "Inside everyone there´s a litte nut!"
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Einen anderen Grund kann es eigentlich nicht geben. Sportlich aber Schade, weil man nach Jahren endlich in die Weltspitze gekommen ist. Und schade auch, weil nun auch die letzte wirklich konkurrenzfähige Athletin im ÖSV weg ist. Sprich ein Frauenskispringen schaut sich hier kaum mehr wer an. Ein Downfall, den sonst nur die ÖFB-Frauen geschafft haben.
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Naja, bis aufs Frühjahr 2024 und eben jetzt hatte er nie was... ... und jetzt sind es auch eher keine schlimmen Verletzungen: https://www.transfermarkt.de/philipp-lienhart/verletzungen/spieler/225657
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Joke gefällt ein Beitrag: einen Beitrag im Thema
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Damit kann der ÖSV die Frauensparte wohl schließen: https://sport.orf.at/stories/3154835/
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Simon96 gefällt ein Beitrag: einen Beitrag im Thema
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Mich wundert es eher, dass so Vereine wie Ferencváros oder Sparta dann doch so weit kommen... So ein Viertelfinale wie Djurgarden gegen Rapid ist dann doch eher die Ausnahme.
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Wir reden da schon von einem Läufer, der nie wirklich ganz vorne war und der in den letzten Jahren nicht einmal in diesem schwachen Abfahrtsteam auch nur einen Meter gesehen hat. Seine besten Resultate hatte er vor fünf bis zehn Jahren. Max Franz hat nach seiner Verletzung vier Jahre lang seinen Kaderplatz behalten, sodass der ÖSV ihn sicher nicht fallen lassen hat. Er wird auch nicht mehr jünger und eigentlich war 2022 klar, dass man da wohl keinen Spitzensport mehr betreiben kann. Aber Assinger und Mayer sind Kärntner und die werden sich als allererstes mit den Kärntner Läufern (mit denen Mayer sogar jahrelang und von klein auf im Team war) anlegen... Ganz klar, insbesondere, wenn mir das ein Schweizer sagt.
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[Bilder] FK Baník Dubňany - Tatran Kohoutovice 1:3 (0:2)
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An diesem Mittwoch gab es regionale Pokalspiele in Ungarn und in Tschechien in Grenznähe. Schließlich fiel die Wahl auf Tschechien und hier auf ein Viertelfinalspiel in Krajský pohár des Jihomoravský kraj. Der Sechstligist FK Baník Dubňany traf an diesem Abend auf den bei Brünn beheimateten Fünftligisten Tatran Kohoutovice. Da in Dubňany auch der Fanklub "Rowdies" für dieses Spiel aufgerufen hat, ist neben Martin und Andi Sto. auch brucki heute mit von der Partie. Da er aber vor dem Spiel noch in einem Restaurant örtliches Bier verkostet, treffen wir ihn erst am Fotbalové hřište Dubňany. Dieser verfügt über eine sich über die gesamte Längsseite erstreckende und überdachte Tribüne. Auf einer Hintertorseite gibt es eine Stehplatztribüne, auf der sich die "Rowdies" Dubňany einfinden. Die Gegengerade dient auch noch als Zuschauerbereich, aber hier gibt es nur einige Sitzbänke. 200 Besucher wollen heute Augenzeugen einer weiteren Pokalsensation werden und die Heimelf ins Halbfinale aufsteigen sehen. Doch die Hoffnungen darauf werden nach nur wenigen Minuten bereits im Keim erstickt, denn Suchomel bringt Kohoutovice bereits nach drei Minuten in Führung und Pavliš legte in der zehnten Minute einen weiteren Treffer nach. brucki ist ob des Spielstandes niedergeschlagen, denn so wird es wohl kaum zu schönen optischen Aktionen der "Rowdies" kommen. Nach diesen beiden Toren sind Höhepunkte in den ersten 45 Minuten leider Mangelware. So freut sich Linienrichterin Ilona Koryčanská als wir auf ihrer Seite ein paar Bilder machen und hat auch Zeit uns kurz zuzulächeln. Ansonsten geht sie hier sehr konzentriert zu Werke. Auch Andi Sto. verfolgt konzentriert sein Ziel und ergattert in der Pause einen Wimpel von einem Vereinsoffiziellen, der uns in der Kantine gleich eine kleine Führung gibt und uns über die größten Erfolge und bekanntesten Spieler des Vereins aufklärt. Da neben uns ein Ordner eine frischgegrillte Cigaró ist, schlagen wir natürlich auch zu und genehmigen uns gleich eine große Portion mit zwei Stück. Während wir die Würstel verzehren stellt Mládek in der 47.Minute auf 3:0 für Kohoutovice. Das Spiel ist nun endgültig durch und so sparen die Gäste in der weiteren Folge ihre Kräfte und nehmen das Tempo aus der Partie. Der FK Baník Dubňany kommt dadurch auf mehr Spielanteile und eine Vielzahl an Chancen. Es gelingt zwar in der 56.Minute durch Krejčiřík der erste Treffer, doch in den noch über 30 verbleibenden Minuten versiebt Dubňany leider einige gute Möglichkeiten, sodass keine Spannung mehr aufkommt. Für eine spannende Szene sorgen noch die "Rowdies", als sie eine Viertelstunde vor Schluss einen Auswechselspieler der Gäste verfolgen, der anscheinend in ihre Richtung provoziert hat. Es kommt zu einer kurzen Unterbrechung, aber die erhitzten Gemüter beruhigen sich bald. Schiedsrichter Lang pfeift das Spiel nach einer fünfminütigen Nachspielzeit ab und brucki kann Dubňany doch noch mit gutem Gewissen verlassen, zumal die "Rowdies" ihre Mannschaft noch mit gehörig Pyro verabschieden. Bevor wir uns dann aus Dubňany verabschieden, stocken die Bierapp-Liebhaber noch ihre Vorräte auf und ein Besuch bei der absolut "sehenswerten" Kirche musste natürlich auch noch sein, ehe es heimwärts ging. FK Baník Dubňany - Tatran Kohoutovice 1:3 (0:2) -
[Bilder] Hédervár KSE - Kimle KSE 3:0 (3:0)
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In der 18. Runde der Nordgruppe der II.osztály im Komitat Győr-Moson-Sopron sollte der Hédervár KSE sein Heimspiel gegen den Nachbarverein Kimle KSE haben. Auch wenn beide Vereine jetzt nicht besonders gut in der Liga klassiert sind und Kimle sogar das Schlusslicht ist, sind Nachbarschaftsduelle immer das Salz in der Suppe bzw. auf den Pommes. Wir erreichen den an den Park des Hertelendy-Schlosses angrenzenden und in einem Wald befindlichen Sportplatz rund eine halbe Stunde vor Spielbeginn. Schon zu diesem Zeitpunkt kann man anhand der Parkplatzsituation annehmen, dass das Zuschaueraufkommen überdurchschnittlich sein wird. Zu Spielbeginn finden sich dann wohl knapp über 200 Besucher hier am Gelände ein, was mehr als ordentlich ist. DJ Misi sorgt vor dem Spielbeginn mit bekannten Discosongs aus dem Beginn der 2000er nicht für gute Stimmung auf den Rängen, sondern er übernimmt auch die Funktion des Platzsprechers. Die von Schiedsrichter Csávás geleitete Partie geht von Beginn an in nur einen Richtung und zwar in Richtung des Tores der Gäste. Nach Unachtsamkeiten in der Defensive stellen Zsebedics (11.Minute) und Dániel (13.Minute) auf 2:0 für Hédervár, sodass dieses Spiel bereits in der Anfangsphase für die Gastgeber entschieden ist. Als Horváth in der 25.Minute mit einem strammen Schuss genau ins Eck auf 3:0 stellt und Hédervár danach mit einem Stangenschuss noch fast einen vierten Treffer nachlegt, ist wohl klar, wer heute als Sieger den Platz verlassen wird. Kimle ist völlig überfordert und kann eigentlich nur mehr hoffen, dass man heute nicht in ein Debakel gerät. Nach dem Seitenwechsel macht Hédervár auch nur noch das Nötigste und somit hat Kimle viel mehr Spielanteile als noch in den ersten 45 Minuten. Die Gäste kommen immer wieder zu guten Angriffen, aber der Ehrentreffer will einfach nicht fallen. Am Einsatz mangelt es bei Kimle zwar nicht, aber es ist auch klar, warum man sich gegen Lévél und Kunsziget ausmacht, wer diese Liga an letzter Stelle beenden wird. Hédervár gewinnt dieses Derby ohne große Mühen und befindet sich in der Tabelle an siebter Stelle. Bei idealem Saisonverlauf kann es Hédervár noch auf Rang vier schaffen. Vier ist auch die Zahl der Vereine, die mir dieser grenznahen Gruppe der II.osztály des Győr-Moson-Sopron noch fehlen. Hédervár KSE - Kimle KSE 3:0 (3:0) -
Denke einmal, dass das mit dem Akademiesystem zusammenhängt und man so ein Auffangbecken für viele Spieler hat. In den Akademien werden schon bessere Kicker sein, die an sich schon Qualität für eine 2.Liga bzw. eine Regionalliga haben. Zig Legionäre wird man wohl haben, weil die billiger sind. Sonst würde da ja nicht jede machen, denn besser sind die ja zumeist nicht.
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[Bilder] Győrladamér KSE - Püski-KDSE 3:1 (2:0)
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Nach einem flotten Einkaufsstopp in Dunajská Streda geht es weiter in Richtung Győr, wo vor Vamosszábadi die Donau überquert wird. Mit einer Punktlandung wird der Sportplatz in Győrladamér erreicht, wo die Mannschaften des Győrladamér KSE und des Püski-KDSE zum Einlauf bereitstehen. Ich begleite diese auf den Rasen und mache dabei Fotos und hoffe innigst, dass mich niemand nach den Datenschutzpapieren fragt, so geschockt bin ich noch von den Vorfällen in der Slowakei am Vormittag. Es ist zwar ein Spiel der Nordgruppe der III.ostzály im Komitat Győr-Moson-Sopron und somit der sechsten Liga Ungarns, aber die ist hier ebenfalls die letzte Spielklasse, wie bei meinem Besuch am Vormittag in der Slowakei. Wie üblich, interessiert sich hier nicht wirklich jemand für mich und ich kann ungestört dem Spiel des Tabellenelften gegen den Tabellendritten folgen. Die Gäste aus Püski sind daher heute der Favorit in der von Schiedsrichter Stenger geführten Partie. Aber vor den rund 100 Besuchern kann Győrladamér dieses Spiel mehr als offen gestalten. Püski gehört zwar die Anfangsphase, aber mit Fortdauer des Spiels werden die Gastgeber immer besser und gehen durch Farkas in der 38.Minute gar nicht einmal unverdient in Führung. Diesem Farkas gelingt in der 43.Minute noch ein weiterer Treffer, sodass beim Stande von 2:0 zurück in die Kabinen geht. Püski ist auch nach dem Seitenwechsel nicht wirklich auf der Höhe und fängt sich durch Poszonyi in der 65.Minute einen weiteren Gegentreffer ein. Damit ist diese Partie zu Gunsten Győrladamérs durch und ich kann mich ein wenig dem Sportplatz widmen, der für einen Platz im ungarischen Unterhaus über einen gar nicht einmal so schlechten Ausbau und eine Schank verfügt. Der Rasen könnte besser sein, denn der gleich eher einer Gänseblümchenwiese. Nicht, dass daraus ein Tulpenfeld wird, das an den Sportplatz angrenzt und an diesem Sonntag auch viele Besucher anzieht. In der 88.Minute gelingt Szüts immerhin noch der Ehrentreffer für Püski, das an diesem Sonntagnachmittag aber viel zu wenig zeigte. In Győrladamér feiert man diesen Sieg ausgiebig, aber die Mannschaft ist auch platt und völlig verausgabt, denn die Spieler wollen bei aller Freude nicht einmal zur Anzeigetafel für das Abschlussfoto gehen. Einige von ihnen haben aber noch Lust auf Fußball und sie begeben sich - wie wir - weiter nach Hédervár, wo um 17:00 Uhr noch das Derby gegen Kimle steigt. Győrladamér KSE - Püski-KDSE 3:1 (2:0) -
[Bilder] PSE Horná Potôň - FK Zlaté Klasy 2:3 (1:1)
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Nach der doch weiteren Fahrt nach Tschechien wurde bei der Durchforstung der Spielpläne eine Sonntagsvariante in der Nähe mit drei Spielen gefunden, sodass diese ohne groß nachzudenken in die Tat umgesetzt wurde. Das erste Ziel war der Ort Horná Potôň im slowakischen Okres Dunajská Streda, der hauptsächlich von Ungarn bewohnt wird und auf ungarisch Felsőpatony genannt wird. In einem Spiel der 8.Liga im ObFZ Dunajská Streda traf der PSE Horná Potôň auf den FK Zlaté Klasy. Die Gastgeber zählen eher zu den Nachzüglern der Liga, während sich Zlaté Klasy unter den Top 4 der Liga befindet. Doch bevor das Spiel beginnen kann, bemerkt das Schiedsrichtergespann, dass sich im Datensystem einige Fehler eingeschlichen haben und diese Änderungen der Aufstellungen führen dann zu einer zehnminütigen Verspätung des Anpfiffes. Vor 50 Besuchern gehen die Gäste bereits nach vier Minuten durch Sléz in Führung, doch aus der Überlegenheit in der Anfangspahse kann der FK Zlaté Klasy kein Kapital schlagen und so kommt der PSE Horná Potôň in der 35.Minute durch einen sehenswerten Volley durch Tóth sogar zum Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel begebe ich mich auf die Fotorunde und ernte vor der Haupttribüne, wo sich ausschließlich Ordner und Vereinsoffizielle aufhalten, böse Blicke. Ich werde auf Ungarisch ziemlich unfreundlich angesprochen, warum ich hier fotografiere. Da ich jetzt nicht sattelfest im Ungarischen bin, um eine solche Diskussion zu führen. Vermeint der Mann despektierlich: "Der Kerl spricht Englisch!" und übergibt das imaginäre Zepter an eine ältere Frau, die das Spiel filmt. Im akzentfreien Oxford-Englisch belehrt sie mich über das slowakische Datenschutzrecht und wirft mir vor, das ich sie ohne Einwilligung fotografiert habe. Aufnahmen von den Spielern und vom Spiel zu machen und diese dann zu veröffentlichen, geht schon mal gar nicht, wenn man nicht die Datenschutzpapiere dabei hat und sich von jedem hier die Einwilligung geholt hat. An einem Sonntagvormittag habe ich eigentlich keine Lust auf juristische Diskussionen, aber ich biete ihr geduldig Paroli und versuche die Stimmung in eine positive Richtung zu lenken. Ich will ja weder eine Hauspizza noch einen Geschenkkorb vom Verein und meine, dass der Verein ja etwas davon hat, wenn ich vom Ausland hierher komme und ich diesem auf einer internationalen Plattform eine Bühne gebe. Doch ich ernte nur ein Vorschrift ist Vorschrift und, dass es das Mindeste gewesen wäre, wenn ich mir vorab eine Erlaubnis vom Verein eingeholt hätte. Da kann ich mich dann nur kopfschüttelnd umdrehen und mit den Worten "ihr seid aber ein ganz netter Verein" verabschieden. Das Sportliche auf dem Rasen ist für mich danach zur Nebensache geworden. Ich gehe mit den Kids die Fotorunde zu Ende und sehe wie Horváth in der 71.Minute der überraschende Führungstreffer für den PSE Horná Potôň gelingt. Wie italienische Tifosi will ich meinem Unmut dahingehend zum Ausdruck verhelfen, in dem ich zehn Minuten vor Spielende bewusst den Platz verlasse. Schon in der Nähe des Ausgangs, bekommt der FK Zlaté Klasy in der 79.Minute einen Elfmeter zugesprochen, den Keszöcze sicher verwertet. Zwei Minuten später, schon am Eingangsbereich der Sportanlange gelingt Stifter der erneute Führungstreffer für den FK Zlaté Klasy. Die Mannschaft jubelt und ich freue mich innerlich auch sehr. Ich fühle mich an das Sprichwort: "Kleine Sünden bestraft Gott sofort erinnert!" Normalerweise ist es mir egal, wer das Spiel gewinnt, aber heute habe ich mich sehr über die Niederlage des Heimvereins gefreut, der es nach über 3.500 besuchten Plätzen auf eine Liste von bestenfalls einer Hand voll von Vereinen geschafft hat, bei denen ich in der Zukunft immer zum Gegner halten werden. PSE Horná Potôň - FK Zlaté Klasy 2:3 (1:1) -
[Bilder] TJ Lokomotiva Veselí nad Lužnicí - TJ Mladá Vožice 0:0
Heffridge hat ein Thema erstellt im Forum Fotos, Videos und Fan-TV
Wir begeben uns nicht nur Richtung Süden und somit umgangssprachlich wieder "runter", sondern auch im Ligensystem geht es eine Spielklasse nach unten, denn in der 17.Runde der Gruppe B der 6.Liga im Jihočeský kraj sollte der TJ Veselí nad Lužnicí auf den TJ Mladá Vožice treffen. Die Gäste, die nördlich von Tábor beheimatet sind, müssen daher schon ein ganz schönes Stück die Lainsitz entlang fahren, um hierher zu kommen. Der Austragungsort des Spiels ist übrigens das Atletický stadion Veselí nad Lužnicí, das mit seinem Fassungsvermögen von 3.500 Plätzen natürlich schon ein schöner Platz ist. Gleich hinter dem Stadion befindet sich der Zusammenfluss der Nežárka und der Lainsitz, sodass man hier auch eine schöne Flusseinmündung sehen und seine Geographiekenntnisse über die tschechischen Flüsse ein wenig erweitern kann. Wenig später galt es aber das Wissen über die sechste Liga im Jihočeský kraj zu erweitern, denn gerade die nördlich gelegenen Vereine der Ostgruppe der Region sind uns eher unbekannt. Der TJ Lokomotiva Veselí nad Lužnicí liegt in der Tabelle der Liga an achter Stelle, der TJ Mladá Vožice ist als Elfter zwar drei Plätze, aber nur einen Punkt, dahinter. Es ist also ein ausgeglichenes Spiel unter der Leitung von Schiedsrichter Svoboda zu erwarten. Die Zuschauer verirren sich heute eher zu diesem Spiel. Die 100 Besucher wirken angesichts der doch großen Tribüne ziemlich wenig. Immerhin befinden sich auf der Tribüne auch die Loko Fanatics, die hier vor allem lautstark für Stimmung sorgen. Nach einer torlosen ersten Spielhälfte müssen wir in der Pause feststellen, dass der beim Buffet befindliche Grill heute nicht Verwendung ist. An der zur Lainsitz befindlichen Seite des Stadions wird zwar gegrillt, aber das Spanferkel scheint eher für eine geschlossene Gesellschaft, die wohl zuvor einem Jugendturnier beigewohnt hat, zu sein. Nach dem Seitenwechsel haben die Gäste zwar einige gute Chancen und treffen sogar einmal die Latte, aber je länger das Spiel dauert, desto mehr finden sich die Mannschaften mit diesem torlosen Remis ab, denn dieser Punkt nützt beiden Teams, um sicher den Klassenerhalt zu schaffen. Danach geht es von Veselí nad Lužnicí wieder der Lainsitz entlang, die letztmalig bei Suchdol nad Lužnicí überquert wird, ehe uns der Weg zurück ins Waldviertel und weiter in heimische Gefilde führt. Mitte April konnte auch erstmals in Tschechien angeschrieben werden und es war wieder einmal schön hier. TJ Lokomotiva Veselí nad Lužnicí - TJ Mladá Vožice 0:0 -
Vor allen Dingen ist da kein Trnava dabei, dafür Ujpest und MTK, die Ungarn um den Klassenerhalt mitspielen. wobei MTK nochmal die Hälfte der Zuschauer von Wattens hat... Das ist sowie Schwachsinn. Ein Liberec braucht auch keiner. Die sind für so eine Liga völlig uninteressant. Da würden nur finanzstarke Vereine reinkommen, also Slavia, Sparta und Pilsen, aber solche Gedanken sind eine reine Zeitverschwendung. Du könntest bestenfalls so eine Art Superliga machen, mit zwei drei Vereinen aus solchen Ländern, die wirklich international tätig sind. Aber das wäre dann eher ein mitteleuropäischer EL- bzw. ECL-Ersatz.
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Aber es gibt ja auch nichts, vor dem man sich da fürchten müsste. Ich meine, wenn man sich so die gehobene Mittelklasse Europas (Dänemark, Schweiz) bei so Turnieren angeschaut hat, werden da andere Nationen auch nicht vor diesen gezittert haben.
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[Bilder] TJ Dražice - FC Semice 1:2 (0:1)
Heffridge hat ein Thema erstellt im Forum Fotos, Videos und Fan-TV
Wenige Kilometer westlich von Tábor befindet sich der Ort Dražice. Der heimische TJ Dražice spielt in der 5.Liga des Jihočeský kraj gegen den Abstieg und hat heute den aus dem Bezirk Pisek stammenden FC Semice zum direkten Duell um den Klassenerhalt zu Gast. Am frühen Nachmittag führt Schiedsrichter Dunovský vor der ordentlichen Kulisse von 200 Besuchern, die sich zumeist auf der kleinen, überdachten Tribüne und den Stehplätzen zwischen Eingang und Tribüne befinden, auf das Feld. Dražice wird auch von einem Fanklub der örtlichen Jugend unterstützt, der aber ziemlich professionell mit Transparenten, Schals und Trommeln auftritt. Man hat auch einen Karton voller Pyro dabei, wobei wir stark auf einen Einsatz dieser hoffen. Zu Spielbeginn wird allerdings keine der Rauchfackeln gezündet und leider ist der Spielverlauf auch nicht wirklich so, dass diese zum Einsatz hätten kommen können. Auf dem Rasen gibt es auch lange kein Feuerwerk, aber je länger die erste Spielhälfte dauert, desto mehr gerät der TJ Dražice unter Druck. Der FC Semice belagert das Tor der Gastgeber und nachdem es zu einer Eckballstafette kommt, ist Keclík in der 37.Minute zur Stelle und sorgt für die verdiente Führung der Gäste. Auch nach dem Seitenwechsel ist Semice aktiver und wird in der 57.Minute mit dem 2:0 durch Kapinus belohnt. Nach dieser Vorentscheidung geht es für uns zum Grillstand. Die Klobása kostet hier zwar schon Kc 90,-, steht aber geschmacklich der vom Vormittag auch um Nichts nach. Andi M. geht auf volles Risiko und hofft dann beim dritten Spiel auf eine Stärkung. Bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein verrinnen hier die Minuten und Semice ist sich dieses drei Punkten immer sicherer. Doch in der 89.Minute kann Stuchlík für Dražice verkürzen, sodass es in der Nachspielzeit noch einmal spannend wird. Der Fanklub peitscht seine Mannschaft noch einmal nach vorne, aber Semice kann den Vorsprung über die Zeit bringen. In der Tabelle liegt man durch diesen Sieg nun an drittletzter Stelle in der Tabelle und hat nur mehr einen Punkt Rückstand auf Dražice. Wir begeben uns dann wieder in Richtung Tábor und von dort dann entlang der Lainsitz in Richtung Süden, wo in Veselí nad Lužnicí heute das dritte und letzte Spiel auf unserer Fahrt nach Tschechien stattfinden sollte. TJ Dražice - FC Semice 1:2 (0:1) -
[Bilder] FK Meteor Tábor - FK Dolní Dvořiště 3:1 (0:0)
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"Erbarmungslos" läutete an diesem Samstag der Wecker um 05:30 Uhr, doch selbst wenn man die größten Teile der Vorbereitung für die heutige Fahrt nach Tschechien bereits am Vorabend erledigte, galt es insbesondere die Kids noch reisefertig zu machen, um kurz nach 06:30 Uhr das "metallene Gefährt" starten zu können, sodass wir rechtzeitig zum Treffpunkt mit Andi M. gelangen, der uns heute in den Jihočeský kraj begleiten sollte. Unser erstes Ziel sollte Tábor sein, wo es neben dem Zweitligisten Táborsko mit Meteor Tábor noch einen weiteren Verein gibt, der immerhin fünftklassig und somit in der höchsten Liga dieser Region spielt. Mit geringen Erwartungen erreichen wir den im Nordosten der Stadt gelegenen Sportplatz. Allerdings sind wir positiv überrascht, dass wir beim (oder eigentlich vor dem) Eingang quasi von einem Grill "begrüßt" werden. Aber auch am Sportplatz sind wir entzückt, gibt es hier doch mittlerweile eine kleine dreireihige Tribüne, die zwar unüberdacht ist, aber immerhin Sitzschalen in der Vereinsfarben Rot und Gelb aufweist. Das Zuschaueraufkommen ist in der von Schiedsrichter Šťastný geleiteten Partie mit 124 Besuchern auch mehr als ordentlich, wobei man hier auf anmerken muss, dass auch zahlreiche Zuschauer aus Dolní Dvořiště einmal quer durch den Jihočeský kraj von der oberösterreichischen Grenze hier in den Norden der Region hergekommen sind. Das Spiel ist in der ersten 45 Minuten ohne viele Höhepunkte. Die Gastgeber sind zwar laut Tabellenstand Favorit, aber Dolní Dvořiště hat sich aus der Abstiegszone gearbeitet und ist mittlerweile Elfter. Einen spielerischen Unterschied zu FK Meteor Tábor, der seinerseits Platz sieben in der Tabelle einnimmt, war in der ersten Spielhälfte nicht auszumachen. Nach der Pause begeben wir uns zum Grillstand, wo um wohlfeile Kc 60,- in eine Klobása investiert wird. Wir verzehren diese gleich unter der Laube beim Eingang, sodass wir perfekte Sicht auf den ersten Treffer dieses Spiels haben. Weinzettel bringt den FK Meteor in der 47.Minute in Führung. Da man zu dritt von einer Klobása nicht satt wird, schlagen wir noch ein weiteres Mal am Grillstand zu. Dieses Mal genehmigen wir uns allerdings die scharfe Variante der Klobása. Wohl gelabt begeben wir uns wieder in Richtung Mitte auf den bloß von einer Seite zugänglichen Stadtsportplatz, sodass wir wieder einen guten Blick auf das nächste Tor haben, denn Tesař gelingt in der 63.Minute der nicht ganz unverdiente Ausgleich. Während man bei den Gästen schon damit rechnet, einen Punkt mit in den Süden nehmen zu können, erhöht Meteor in der Schlussphase das Tempo. In der 85.Minute nützt Hera eine Unachtsamkeit in der Defensive der Gäste und kann alleine aufs Tor laufen. Er lässt sich nicht zweimal bitten und erzielt die erneute Führung für den FK Meteor. Doch es gibt in der Schlussminute noch ein Highlight. Als der Gästetormann einen Ball von der Strafraumgrenze ausschießt, geht dieser direkt zu Lachout, der sich wenige Meter vor dem Anstoßpunkt befindet und den Ball mittels Drop-Kick aus rund 50 Meter ins Tor schießen kann. Der Platzsprecher meint, dass der Treffer kurios war; wir meinen hingegen, dass es einfach ein Traumtor war. Mit 3:1 gewinnt der FK Meteor Tábor schließlich diese Partie der 5.Liga im Jihočeský kraj und nachdem sich beide Mannschaften von ihren Fans verabschieden und mit ihnen auch abklatschen, geht es für uns, nach einem kurzen Einkaufsstopp, schon wieder weiter zum nächsten Spiel, das abermals eines der 5.Liga im Jihočeský kraj sein sollte. FK Meteor Tábor - FK Dolní Dvořiště 3:1 (0:0)
