Heffridge

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Allgemeine Infos

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    Männlich
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    Wien - Hietzing

Fußball, Hobbies, Allerlei

  • Lieblingsverein
    auf den Plätzen der Welt zu Hause
  • Selbst aktiv ?
    UWW
  • Beruf oder Beschäftigung
    Angestellter
  • Bestes Live-Spiel
    Österreich : Schweden 1:0 im September 1997
  • Schlechtestes Live-Spiel
    2.Relegationspiel 1996 - Gerasdorf : Admira 0:6
  • Am Wochenende trifft man mich...
    auf den Plätzen der Welt
  • Lieblingsbücher
    Neben dem großen Buch der östereichischen Fußballstadien auch Literatur
  • So habe ich ins ASB gefunden
    google

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  1. Danke für die Aufklärung und das Angebot. Ich denke aber dennoch, dass ich derzeit noch nicht darauf zurückkommen werde. Es kann aber passieren, dass auch ich mich eines Tages weiterentwickeln werde.
  2. Also ich erkenne auf der Haupttribüne schon ein Dach!
  3. Der Samstag war der Abschlusstag in der Relegation des StFV. Wieder einmal waren die Wettervorhersagen für die Steiermark nicht besonders und nach dem Abbruch in Mürzzuschlag am Vortag wollte man dieses Schicksal heute vermeiden. So entschied man sich für eine der etwas später stattfindenen Partien in Sinabelkirchen oder Mooskirchen, wobei die Wahl dann schließlich auf Mooskirchen fiel. Der Grund dafür war nicht nur das höherklassige Relegationsduell, sondern auch, dass die Gewitterfront gegen Nordosten weiter zog und somit bei unserer Ankunft auf der Josef Tanzer Sportanlage sogar die Sonne lachte. Wie waren nicht nur vom Sonnenschein in Mooskirchen überrascht, sondern auch von Schiedsrichter Gerhard Wango, der mich persönlich per Handschlag begrüßte. Ich war ihm wohl noch vom Mittwochsspiel der Relegation in Parschlug bekannt, denn dieses Begegnung leitete er ebenfalls. Übrigens hat er Martin und mich, also die heutige Besetzung, schon im Oktober 2017 beim Derby Stainach gegen Irdning gesehen. Der USV Mooskirchen musste als Oberligist in diese Relegation und wies am Mittwoch den Unterligisten USV Ragnitz bereits auswärts in die Schranken und hatte somit dem Vorteil eines 1:0-Sieges samt Auswärtstor. Vor 350 Besuchern konnte Mooskirchen diese Begegnung auch kontrollieren und daher Ragnitz auch weiterhin in Schach halten. Für die Gastgeber sollte es in der 29.Minute noch besser kommen, denn ein Elfmetertreffer von Lang führte in der 29.Minute zur Führung für Mooskirchen. Nun war auch eine mögliche Verlängerung vom Tisch und Ragnitz brauchte mittlerweile zwei Treffer, um Mooskirchen absteigen zu lassen. Auf den Rängen hat man auch die bereits beendeten Relegationsspiele im Blick. So meint ein Besucher kurz und knapp: "Mureck is weg!" Zur Pause wird dann in eine Mischung investiert. Der Kauf einer Schnitzelsemmel scheitert an der langen Wartezeit bei der Zubereitung. Martin beweist hier allerdings Durchhaltevermögen und bekommt in der 80.Minute seine Semmel inklusive feiner Knoblauchsauce. Auf dem Rasen wird die Partie in den zweiten 45 Minuten etwas härter und so gibt ein Kiebitz völlig emotionslos "A Pressboi mit`m Kopf is imma unguat!" nach einem gefährlichen Zweikampf von sich. Entschieden ist dieses Duell dann in der 82.Minute als Sidar zum 2:0 für Mooskirchen trifft. Danach hat es ein Besucher eilig, dass er zum im Ort zeitgleich stattfindenden Feuerwehrfest gelangt und meint bei seinem Abgang: "I soit efta heakumman! Mei Quotn is bei 3 Siag nur a Niedalog!" Nach dem Schlusspfiff sind die Mooskirchner erleichtert und die Ragnitzer frustriert. Die ganz große Feier bleibt bei den Gastgebern aber aus. Eine kleine Rauchbombe wird gezündet und bei einer Kiste Bier bedankt man sich beim USV Ragnitz für den Klassenerhalt. USV Mooskirchen - USV Ragnitz 2:0 (1:0)
  4. Kann ich verstehen, die sind ja auch eher selten bei Jugendspielen!
  5. Der ESV Mürzzuschlag konnte sich in einem von StFV organisierten Geschicklichkeitswettbewerb in Graz gegen zahlreiche andere Vereine aus der Steiermark durchsetzen und als Gewinn stand ein Testspiel gegen den SK Sturm Graz auf dem Programm. Dieses sollte am 21.06.2019 in der Städtischen Sportanlage am Knappenhof in Mürzzuschlag stattfinden. Eine gute Zuschauerkulisse in dem sonst eher spärlich besuchten Sportstadion des in der Unterliga spielenden ESV Mürzzuschlag war somit garantiert. 800 zahlende Zuschauer kommen noch bei Sonnenschein auf die Sportanlage. Mit den Verwandten der in den Vorspielen tätigen Kindern ist wohl eine vierstellige Zuschauer heute hier im Stadion. Dass die Sonne zu Spielbeginn von Wolken bedeckt wird, stört zu diesem Zeitpunkt niemanden. Allen strahlt nämlich die Sonne ins Herz, als ein Spieler der Mürzzuschlager seiner Kathi einen Heiratsantrag macht. Nachdem er mit dieser schon eine gemeinsame Tochter und ihren in die Beziehung mitgebrachten Sohn ebenso akzeptiert hat, war dies auch längst überfällig. Auf dem Rasen tut sich Sturm sehr lange schwer gegen die gut verteidigenden Gastgeber, die auch aus Kontern zu der einen oder anderen Chance kommen. Manager Günter Kreissl ist von dem auf dem Platz dargebotenen nicht sonderlich angetan und vertieft sich in sein Smartphone, wo er wohl den Transfermarkt sondiert. So bekommt er nur am Rande mit als Philipp Hosnier für klare Verhältnisse sorgt, als er in der 19. und in der 25.Minute für die Grazer trifft. Insbesondere sein zweiter Treffer war sehenswert, als er den stark spielenden Torwart Meier mit einem Heber bezwang. Danach verdichten sich aber die Wolken und es sieht nach nach einem baldigen Regen aus. Dieser sollte dann auch in der 40.Minute einsetzen. Ein Gewitterregen war in den späten Abendstunden zwar vorhergesagt worden, aber es scheint so, als würde dieser schon etwas früher das Mürztal erreichen. Bei dem noch vor der Pause einsetzenden Starkregen wird Tormann Meier von Amoh ein weiteres Mal überwunden und somit führen die Grazer bereits mit 3:0. Als der Schiedsrichter zur Pause abpfeifft, ist der Regen bereits so stark, dass sich die meisten Zuschauer unter den Dachvorsprung oder unter eine Schirmbar verkriechen. Leider konnten daher die meisten auch nichts von der Aufführung der Cheerleader mitbekommen, die ihr Programm bei sintflutartigem Regen in den sich bereits bildenden Wasserlacken noch vorbildhaft absolvierten. Die Fußballer wollten es ihnen auch gleichmachen, doch der Platz stand da bereits schon sehr unter Wasser, dass Schiedsrichter Pöllabauer in der 48.Minute dieses Testspiel abbrechen müsste. Es dauerte aber noch 20 weitere Minuten, bis der Gewitterregen abflaute und sich die Zuschauer auf den Heimweg machen konnten. Die Sonne kam danach auch noch einmal zu Vorschein und so konnte man noch die etwas eigenartige Aufbruchstimmung festhalten. Die zurückgelassen Bierbecher, in denen entweder das restliche Bier verwässert wurde oder zur Hälfte mit Regenwasser gefüllt waren, waren dabei wohl die besten Zeugen dieses doch unerwarteten Spielabbruchs. ESV Mürzzuschlag - SK Sturm Graz 0:3 (0:3)*Spielabbruch in der 48.Minute
  6. Gut, diese Vereine sind dort die Aushängeschilder in der Region. Ansonsten war die Relegation zuschauertechnisch eher enttäuschend... Insbesondere in Obersteiermark... Dass es dann noch so eigenartige Resultate gab, ist dann auch nicht besonders förderlich (St,Michael II sowie die Rückspiele in Kraubath und Gaal)...
  7. https://www.fotbal.cz/ - Da findet man unter "souteze" eigentlich alle Pflichtspiele in Tschechien... Die Testspiel wird man wohl nur über die Vereinsseite oder facebook-Seiten der Vereine erfahren...
  8. Trotz der Relegationswoche in der Steiermark fand an diesem Donnerstag kein Pflichtspiel in der Ostregion des Landes im Herrenbereich statt. Dass der Fronleichnamsfeiertag dennoch nicht fußballfrei blieb, dafür sorgte ein Damenspiel. Im NÖFV fand das Rückspiel der Gebietsliga-Relegation statt, in dem sich der Meister der Gebietsliga Weinviertel, der USVG Großrußbach, und der Meister der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel, der USC Schweiggers, gegenüberstanden. Das Hinspiel im Waldviertel war vor zwei Wochen eine klare Angelegenheit für die Damen aus Großrußbach, die mit 5:1 gewannen und somit das Rückspiel wohl nur mehr zu einer abschließenden Pflichtübung verkommen ließen. Da in dieser Woche auf dem Sportplatz in Großrußbach die 40-Jahr-Feier des Vereins stattfindet und auch die Erweiterung der Sportanlage nun offiziell eröffnet wird, war dieses Relegationsspiel auf jeden Fall das sportliche Highlight dieses Festes. Somit kamen zu diesem Frauenspiel zweier Teams der vierten Leistungsstufe beachtliche 135 Zuschauer in die Großrußbach-Arena. Angetrieben von den treuesten Fans, die ihre Mannschaft mit einer Fahne und einer Trommel unterstützten, ging das Großrußbacher Team bereits in der zehnten Minute durch Lechner in Führung. Die Gäste aus dem Waldviertel waren zwar unterlegen, kamen aber ab und an vor das Tor des USVG Großrußbach. Die Gastgeberinnen ließen zwar einige gute Chancen für Schweiggers zu, aber es war Lechner, die mit ihrem zweiten Treffer an diesem Tag kurz vor der Pause für die endgültige Entscheidung in diesem Relegationsduell sorgte. Nach dem Seitenwechsel sollten aber noch einige weitere Treffer fallen. Auf Seiten Großrußbachs treffen die kurz zuvor eingewechselte Aichberger und die Außenverteidigerin Neustifter, die anscheinend eher seltener trifft, so wie sie von ihren Kolleginnen nach ihrem Tor geherzt wurde. Dis Gäste aus Schweiggers können durch Tüchler den durchaus verdienten Ehrentreffer erzielen. Dann war diese Begegnung auch schon wieder beendet und die Großrußbacherinnen begannen ihre Aufstiegsfeier. Zuvor erfuhren die Sportplatzbesucher auch, dass die Gäste phonetisch aus Schweickers (und nicht wie geschrieben Schweiggers) stammen. Nach dem einen oder anderen Spritzwein, einem Feierkreis und einer Ansprache der Kapitänin ging es für die Spielerinnen zurück in die Kabine, ehe dann bis in die Abendstunden auf dem Sportplatz - samt Feuerwerk - weitergefeiert wurde. Dieses Relegationsspiel war jedenfalls eine tolle Werbung für den Frauenfußball in Niederösterreich. USVG Großrußbach - USC Schweiggers 4:1 (2:0)
  9. Stimmt, da hätte man gegen Dänemark gewinnen müssen und da war das Team über 90 Minuten eindeutig unterlegen... Nicht falsch verstehen, aber da sind gerade vier Teams aus Europa dabei. Da muss man ausgezeichnet spielen und/oder Spielglück haben. Sehr gut spielen ist da leider immer noch zu wenig!
  10. Mir egal, Hauptsache Italien!
  11. Verbandsseite, Ligaseite oder Vereinsseite sind da wohl die zuverlässigsten Quellen, wenn es um Ansetzungen geht! weltfußball.at ist sowieso ein Müll und soccerway schreibt auch nur ab, wenn der Verband etwas an den Beginnzeiten ändert.. Da bin ich alleine in der Serie C in Italien leidgeprüft, aber auch so Länder wie Serbien (sogar Superliga und Prva Liga) und Spanien (ab Segunda B) machen ein langfristige Planung unmöglich.
  12. Zumeist finden die Relegationsspiele im steirischen Unterhaus in der selben Woche wie die Relegationsspiele in Oberösterreich statt. Dann in es von Vorteil, wenn die Oberösterreich ihre Partien am Donnerstag und am Sonntag ansetzten und die Steirer ihre Begegnungen am Mittwoch und am Samstag durchführen. Doch heuer waren die Steirer eine Woche später dran, wobei wir uns dachten, dass der Fronleichnamsfeiertag am Donnerstag auch für Spiele gebucht wird. Doch weit gefehlt, denn in der Steiermark fanden nahe zu alle Partien der Relegationshinspiele am Mittwoch statt. Nur Stainach trotzte dem Mittwochstermin und spielte gegen Irdning bereits am Dienstag. Aufgrund des Arbeitstages und dichten Abendverkehrs vor dem verlängerten Wochenende waren unsere Optionen etwas eingeschränkt, sodass wir uns darauf einigten nach Parschlug zu fahren. Im Ort nahe Kapfenberg hatte der heimische SC Parschlug TuS Kraubath aus dem Murtal zu Gast. Parschlug spielt als Gebietsligist und somit als niederklassiger Verein gegen den Unterligaklub aus Kraubath. Da eine Stunde vor Spielbeginn ein heftiges Gewitter über das Mürztal zog, kamen auch einige Besucher weniger als erwartet auf den Sportplatz nach Parschlug, aber immerhin waren schließlich 220 mit von der Partie. Das Spiel beginnt mit etwas Verspätung, weil der Torwart der Gäste anscheinend kein passendes Trikot mit hat, wodurch er nahezu zehn Minuten nach der ursprünglichen Anstoßzeit in einem Dress des SC Parschlug einläuft. Ein Fan auf der Tribünengalerie war davor schon etwas ungeduldig und rief in Richtung Schiedsrichter: "Du waast e, doss do umma Ochte finsta is!" Parschlug macht von Beginn an Tempo und geht in der 19.Minute durch Schober auch verdient in Führung. Als weitere Chancen vergeben werden, meint ein mitgereister Kraubath-Fan: "Wos de fia Choncn vagebn! Ois Traina tät i de olle aussehaun!" Gegen Ende der ersten Spielhäfte ist Kraubath aber etwas besser. Eine Riesenmöglichkeit auf den Ausgleich macht Parschlugs Tormann Schwab mit einer Glanzparade zu Nichte, beim Ausgleich in der 40.Minute, der aus einem Elfmeter resultiert, ist er allerdings machtlos. "Fia den Ausgleich a bleda Zeitpunkt!", sinniert ein Fan des SC Parschlug, der aber in den zweiten 45 Minuten von seiner Mannschaft wieder verwöhnt werden sollte. Repolusk nimmt in der 50.Minute Maß und bringt den Gastgeber erneut in Führung. Danach hat Kraubath sehr wenig zu melden. Auch ein Kiebitz merkt das und so rät er einem Gästespieler, der sich nach einem Foul am Boden krümmt: "Heast, steht auf, da Bodn is koid!" Sprichwörtlich am Boden ist Kraubath in der 86.Minute als Sommerauer nach einem Eckball auf 3:1 für den SC Parschlug erhöht. Dies war zugleich der Endstand und somit steht die Tür für einen Aufstieg Parschlugs vor dem Rückspiel in Kraubath bereits weit offen. SC Parschlug - TuS Kraubath 3:1 (1:1)
  13. Öhm.. Keine Ahnung... Habe mich aber dorthin auch beworben gehabt... So viele freie Stellen gab es damals nach meinem Studienende im öffentlichen Dienst nicht...
  14. Am Sonntag standen die Rückspiele der Unterhausrelegation in Oberösterreich auf dem Programm. Wie schon am Donnerstag war auch heute wieder die Mühlviertler Alm unser Ziel. In Unterweißenbach musste heute die Entscheidung fallen, ob die TSU Schönau im Mühlkreis oder die Union Unterweißenbach in der kommenden Saison in der 1.Klasse Nordost antreten wird. Nach dem 1:1 im Hinspiel waren für beide Mannschaften die Chancen intakt, um sich in diesem Relegationsduell durchsetzen zu können. Nachdem am Donnerstag schon 853 Besucher in den Sportpark nach Schönau kamen, fanden sich zur Entscheidung in Unterweißenbach noch einmal 200 Besucher mehr ein. Bei über 1000 Zuschauern kam das Oskar-Böhm-Stadion eindeutig an seine Kapazitätsgrenze. Das Fassungsvermögen des an nur zwei Seiten zugänglichen Sportplatzes wurde durch provisorische Holzstufen auf der Längsseite noch einmal etwas erhöht, sodass zu Spielbeginn alle Besucher freie Sicht auf das Spielgeschehen hatten. Auch wir sind von der tollen Kulisse beeindruckt. Es bewahrheitet sich wieder einmal, dass Relegationspartien in Oberösterreich sind vom Publikumsinteresse her mittlerweile der ganz normale Wahnsinn. Auf dem Rasen kann die Partie anfangs allerdings nicht mit der tollen Kulisse mithalten. Beide Teams warten ab, wobei Unterweißenbach den Vorteil des Auswärtstores auf seiner Seite hat. In der 34.Minute haben die Gastgeber einen Eckball, der vom Fanclub mit einem "Ecke-Tor-Ecke-Tor"-Gesang begleitet wird. Doch der Eckball bringt nichts ein und als die Fans danach lautstark "Ecuador, Ecuador!" weitersingen, läuft Hable auf das Unterweißenbacher Tor zu und vollendet diesen Konter zur Schönauer Führung. Unterweißenbach muss in der 2.Spielhälfte etwas tun, um den Rückstand zu egalisieren. Ein Tor ist nun Pflicht um zumindest in die Verlängerung zu kommen. Daher verlagert sich das Spielgeschehen auch vermehrt in die Schönauer Spielhälfte. In der 70.Minute ist es der Unterweißenbach Haslinger, der mit seinem Ausgleichstreffer seine Mannschaft in die Verlängerung bringen würde. Jedoch hat eine mögliche Verlängerung nur eine Minute Bestand, denn im Gegenzug treffen die Schönauer aus einem Freistoß und sind jetzt dem Klassenerhalt sehr nahe. In der 89.Minute sind dann alle Hoffnungen der Unterweißenbacher begraben, denn Kriechbauer fixiert mit dem dritten Schönauer Treffer in diesem Spiel endgültig den Klassenerhalt. In einer langen Nachspielzeit kommen die Unterweißenbacher noch zweimal in den Strafraum der Gäste, die schon etwas unkonzentriert erscheinen und beide Male unnötige Fouls begehen. Der Schiedsrichter hat keine andere Wahl, außer zweimal auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Hackl verwandelt auch beide Male sicher, doch Unterweißenbach bekommt keine Möglichkeit mehr, um einen Treffer zu erzielen, denn kurz nach dem 3:3 folgenden Anstoß war dieses Relegationsduell zu Ende. Während die Schönauer aufgrund der Schlussphase anfangs noch etwas verhalten den Klassenerhalt feierten, waren die Fans der Unterweißenbacher Stolz auf ihren Vizemeister und feierten ihre Mannschaft mit Rauch, Pyrotechnik und Gesängen. Ein tolles Relegationsduell geht zu Ende und macht gleich wieder Lust auf die Relegation im Jahr 2020. Union Unterweißenbach - TSU Schönau i.M. 3:3 (0:1)
  15. Die Ausgangslage ist vor der letzten Runde der niederösterreichischen 2.Klasse Donau klar. Der ÖTSU Großmugl hat drei Punkte Vorsprung auf den einzigen Verfolger, den SV Rust, und das bessere Torverhältnis. Sprich, ein Punkt reicht den Großmuglern auf jeden Fall und selbst bei einer Niederlage wäre man vorne, solange Rust im Parallelspiel gegen Großrußbach kein hoher Sieg gelingt. Daher konnte Großmugl heute beim Auswärtsspiel in Tulbing den Meistersekt quasi buchstäblich einkühlen. Eine Abordnung Großmugler Fans kam per Bus und mit allerlei Utensilien, die eine richtig gute Meisterfeier ausmachen, auf den Tulbinger Sportplatz. Sportlich sollte die SG Tulbing/Königstetten jedenfalls keine Hürde darstellen, wenn man den Aufstieg in die 1.Klasse fixieren sollte. Der Platzsprecher ist - so wie die Außentemperatur - auf Hochtoren und gratuliert dem Torschützenkönig der Liga, dem Tulbinger Bedzeti. Mehrmals erwähnt er, dass die SG auch aufsteigen wollte und sie es in der kommenden Saison wieder probieren will. Dieses Unterfangen wird schwierig, denn mit Zwentendorf und Sitzenberg kommen gleich zwei Absteiger in diese Spielklasse und Vereine wie Rust, Langenzersdorf, Hollabrunn oder Leitzersdorf haben eventuell auch den Aufstieg als Ziel. Tulbings Vizebürgermeisterin Anna Haider darf heute wieder einmal den Ehrenankick durchführen, was der Platzsprecher wie folgt kommentiert: "Anna, des woa fix dea haßaste Ankick von dir, oba Du host di eh scho bei da gestrign Cocktailnocht aufgwarmt!" Diese Aussage wird von mir bestimmt nicht kommentiert... Großmugl übernimmt von Anfang auf dem Platz an das Kommando und erspielt sich einige Chancen. Nach einem Stangentreffer von Bosnjak tankt sich der ehemalige Bundesligaprofi Mario Majstorovic wenige Minuten später durch, scheitert aber am Tormann, jedoch staubt Lovric ab und trifft in der 33.Minute aus abseitsverdächtiger Position zur Führung. In der Pause wärmen zwei Tulbinger auf, wobei einer von ihnen als dritter Stürmer eingewechselt werden soll. Sein Kollege meint aufgrund seines lockeren lässigen Aufwärmens zu ihm: "Des wiad nix! Du bist jo steif wia a Laterne!" Nach einem tollen Spielzug beseitigt Bosnajk mit einem Treffer aus kurzer Distanz die letzten Zweifel, wer heuer Meister in der 2.Klasse Donau werden wird. Als sich auch Großmugls Spielmacher Majstorovic in der 86.Minute ebenfalls in die Schützenliste einträgt, denken viele, dass dies bereits der Schlusspunkt war. Allerdings erzielt Kevin Mayer drei Minuten später noch den Ehrentreffer der Gastgeber. Danach sind aber alle der 100 Besucher in Feierlaune. Die Tulbinger befinden sich in ihrem Festzelt, während die Großmugler am Rasen mit ihren Spieler den Meistertitel ordnungsgemäß mit Pyrotechnik, Transparent, Meisterleiberl, Sekt und Bier feiern. SG Tulbing/Königstetten - ÖTSU Großmugl 1:3 (0:1)