Heffridge

Moderator
  • Gesamte Inhalte

    19.386
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

37 User folgen diesem Benutzer

See all followers

Über Heffridge

  • Rang
    "Inside everyone there´s a litte nut!"
  • Geburtstag 25.05.1979

Kontakt

  • Website URL
    https://www.facebook.com/Heffridge-on-tour-635735389886184/

Allgemeine Infos

  • Geschlecht
    Männlich
  • Aus
    Wien - Hietzing

Fußball, Hobbies, Allerlei

  • Lieblingsverein
    auf den Plätzen der Welt zu Hause
  • Selbst aktiv ?
    UWW
  • Beruf oder Beschäftigung
    Angestellter
  • Bestes Live-Spiel
    Österreich : Schweden 1:0 im September 1997
  • Schlechtestes Live-Spiel
    2.Relegationspiel 1996 - Gerasdorf : Admira 0:6
  • Am Wochenende trifft man mich...
    auf den Plätzen der Welt
  • Lieblingsbücher
    Neben dem großen Buch der östereichischen Fußballstadien auch Literatur
  • So habe ich ins ASB gefunden
    google

Letzte Besucher des Profils

32.136 Profilaufrufe
  1. Weniger als fünf Kilometer trennen die Gemeinden Kirnberg an der Mank und Texingtal, weshalb man dieses Derby in der zweiten Klasse Alpenvorland schon länger auf seiner Liste hatte. Doch der letzte Sommer änderte so einiges in dieser Liga, die aufgrund von Spielgemeinschaften und Klassenwechsel auf eine Achterliga reduziert wurde. Ein Spielgemeinschaft gingen damals auch der USV Kirnberg und der UFC Texingtal ein. Dies sollte sich bis dato als großer Erfolg herausstellen, denn man führt die Tabelle zwei Punkte vor Kirchberg an der Pielach an und somit könnte man derzeit sogar in die 1.Klasse West aufsteigen. Die Heimspiele der SG Kirnberg/Texingtal finden immer abwechselnd auf den Sportplätzen beider Vereine statt und somit war am heutigen Tag der Sportplatz des UFC Texingtal der Austragungsort im Spiel gegen den SV Scheibbs. Die aus der Hauptstadt des Nachbarbezirks stammenden Gäste müssen heute wohl gewinnen, wenn sie noch ein Wörtchen im Kampf um den Aufstieg mitreden wollen. Bei nasskaltem Wetter sind rund 150 Besucher am Sportplatz, davon 85 Zahlende, und sie sehen eine Begegnung, in der der Favorit den Ton angibt und in der 18.Minute auch in Führung geht. Einen klaren Elfmeter verwertet Schnetzinger sicher zum 1:0 für die SG Kirnberg/Texingtal. Im weiteren Verlauf des Spiel haben die Gastgeber noch zahlreiche Möglichkeiten den Spielstand zu erhöhen, jedoch werden lediglich beim Stande von 1:0 die Seiten gewechselt. Die zweiten 45 Minuten verlaufen sehr ruhig. Die SG kontrolliert das Spiel und Scheibbs leistet zu wenig Gegenwehr, um die Führung der Gastgeber ernsthaft in Gefahr zu bringen. Für erste Unruhe in der Schlussphase sorgt der eingewechselte Grubner, weil einem Zuschauer folgendes auffällt: "Dem Luki seine Stutzn passn ned wiakli!" Da sein Nachbar lauthaus kundtut "Ajo, de san jo gonz anders!", richtet die ganze Tribüne die Augen auf seine rot weiß gestreiften Stützen. Wenig später brüllte eine Kirnberger Dame nach einem Allerweltsfoul an einem Scheibbser zu diesem: "Waunnst miad bist, daun loss de austauschn!" Die Scheibbser Ecke kommentiert dies nur mit einem: "Des is sicha dem Kianbeaga sei Oide!" Wir schreiben bereits die 90.Minute als Ekker einen Scheibbser-Freistoß zentral aufs Tor bringt. Doch völlig überraschend glitscht der nasse Ball Tormann Kozisnik durch die Hände und es steht 1:1. Nach dem Wiederanpfiff drängt die SG sofort wieder in den Strafraum der Scheibbser und nach einem Foul gibt es den zweiten Strafstoß für Kirnberg/Texingtal in diesem Spiel. Doch diesen entschärft Tormann Schrittwieser und zugleich leitet er einen Konter ein, der zu Riesenchance für die Scheibbser Führung mündet. Jedoch wollte der Ball nicht ins Tor und kullerte der Linie entlang. Nach dieser hitzigen Schlussphase wird das Spiel beendet. Ein heimischer Fan ist völlig frustriert und meint beim Abgang: "Des homma söwa valuarn!" Ja, dieses Unentschieden fühlt sich für die SG Kirnberg/Texingtal tatsächlich wie eine Niederlage an. SG Kirnberg/Texingtal - SV Scheibbs 1:1 (1:0)
  2. FAC - Wacker II Tipp 2 Mainz - Düsseldorf Tipp 1 Cagliari - Frosinone Tipp 1 Austria - LASK Tipp 2 Hibernian - Celtic Tipp X
  3. Der Sonntag lockte mit zwei Spielen im westlichen Niederösterreich, wobei die Temperaturen alles andere als zum Verweilen im Freien einluden. Aber wenn die TSU Hafnerbach zu einem "Schnitzelspiel" ruft, dann kommt man gerne in den sich zwischen Melk und St. Pölten befindlichen Ort. Die obligaten Schnitzel gab es natürlich auch und daher kamen auch 190 Besucher zu dieser Matinee gegen den SV Türnitz. Nur hielten sich die meisten Besucher in und um die Kantine auf, sodass die Kulisse entlang des Spielfeldrandes als spärlich zu bezeichnen war. Ein mitgereister Türnitzer scheint das heutige Wetter noch immer zu gut zu sein, denn er meint keck: "Do hots scho long ned grengat, weu i mein Schiam ned in d`Erd stecka ko!" Er ist es auch, der wenige Minuten nach dem Anpfiff den Schiedsrichter zurecht, weil er einen Hafnerbacher nicht verwarnt: "Des muaß a Göbe sein, weu diskutian damma ned am Plotz, sundan im Wiatshaus!" Da sich beide Teams im oberen Mittelfeld der 2.Klasse Traisental befinden und beide in dieser Saison nahezu die selbe Punkteanzahl eingefahren haben, ist ein ausgeglichenes Spiel zu erwarten. In den ersten 45 Minuten sind es jedoch die Gastgeber aus Hafnerbach, die sich mehrere Chancen erspielen und näher an einem Führungstreffer dran sind. In der Pause sorgt dann die Tombola für etwas Verwirrung, denn der Platzsprecher verkündet nach dem Ende der Verlosung: "Alle Sackerl haben einen neuen Gewinner!" Was sich wohl die aktuellen Gewinner bei diesem Versprecher gedacht haben... Auch nach dem Seitenwechsel ändert sich nichts an diesem Spielverlauf. Türnitz hält aber brav dagegen und Dank einer soliden Defensivleistung auch das 0:0. Eine ältere Hafnerbacher Dame beklagt sich mit einem Tee in der Hand über die heutige Kälte, doch ihr Bekannter hat für diese Jammerei nichts übrig und meint nur: "Sei froh, dass da Wind ned geht!" Windig sollte es nicht mehr werden, jedoch setzt in der Schlussviertelstunde der Regen ein und der macht den Rasen für die Akteure schwer zu bespielen. In der 84.Minute gibt es dann den größten Aufreger in dieser Begegnung, denn ein Türnitzer will den Ball im eigenen Strafraum abdecken und ins Toraus rollen lassen, jedoch will ein Hafnerbacher dies verhindern. Er geht zu Boden und der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt, ehe er nach wütenden Protesten diese Entscheidung wieder zurücknahm. Da man hier wohl nicht - wie in der Formel 1 - auch Regenreifen umstecken kann, wird diese Szene abschließend als "race incident" gewertet. Da auch in den folgenden Schlussminuten kein Treffer mehr fallen will, bleibt es beim torlosen Unentschieden in diesem Vormittagsspiel. Das Schlusswort hatte ein Fan, der den Abpfiff mit den Worten "Schiri, des woa heit dei besta Pfiff!" kommentierte. TSU Hafnerbach - SV Türnitz 0:0
  4. Wobei ich vernommen habe, dass die Ulricher auf der Gegengerade eine Tribüne hinstellen wollen und sie den Platz somit zu eine Stadion ausbauen wollen. Der Zuschauerandrang ist allerdings dort wirklich ausbaufähig und wahrscheinlich wohl das letzte Manko des gute aufgebauten Vereins! Dass St.Ulrich direkt beim Bewegung-Platz beginnt, habe ich bei meinem Besuch dort gemerkt. Dass die Gemeindegrenze genau durch den Platz geht, ist natürlich ein tolles Detail! Danke dafür!
  5. Also ich habe die im März in Ulrich für sehr gut empfunden, kann aber auch daran liegen, dass es die erste nach der langen Winterpause war und daher der Bosna-Entzug bei mir schon groß war, dass mir auch die geschmeckt hat. Aber ich muss jetzt für die Ulricher Bosna eine Lanze brechen, denn ich habe schon bei weitem schlechtere gegessen.
  6. Wohl weil dort im Verband die Korruption noch stärker vertreten ist als hierzulande und daher dort wohl auch einige Ahnungslose die Richtung vorgeben.
  7. Mit oder seit Schöttel/Foda haben wohl sogar Serben und Türken bessere Perspektiven als der ÖFB... Das war unter Ruttensteiner/Koller doch noch völlig anders! Meist verliert man ja Spieler an schlechtere Nationen, weil die eh nie ins Nationalteam kommen würden.. Siehe Nuhiu. Palla und den einen Vorarlberger, der jetzt für Liechtenstein spielt..
  8. Stimmt natürlich auch, also ist der ein Einbruch von niedrigen 5.800 auch die 3.700 jetzt nicht so dramatisch, weil es dort immer viele Klubs mit wenigen Zuschauern gab.
  9. Absolute und relative Zahlen... Denn sowohl in Polen als auch in Griechenland sind die Stadien leer... Insbesondere hat man in Polen zahlreiche Stadien mit einer Kapazität von 30.000+ und selbst bei den 15.000er Stadien sind die im Schnitt nur zur Hälfte gefüllt. Auch bei Griechenland ist das nicht so erschreckend. Da ist der Zuschauereinbruch wohl eher den Stadionsperren, der Erfolglosigkeit mancher Traditionsklubs und den großen Spielen ohne Gästefans geschuldet.
  10. Habe zwei Karten dafür, aber am Mittwoch leider keine Zeit! Bei Interesse bitte PM! Du erhältst für den WBB Sportstammtisch am Mittwoch, den 17. April 2019 in der Admiral Arena Prater, Perspektivstraße 141, 1020 Wien für dich und deine Begleitung je ein Gratis-Paket! Darin enthalten ist ein Essen mit Getränk sowie ein 5-Euro-Wettgutschein. Die Goodies liegen ab 19.30 Uhr für dich bereit. Programm: 19.30 Uhr: Veranstaltungsbeginn 20.30 Uhr: Ticket-Verlosung für Bundesligaspiele (Rapid & Austria) 21.00 Uhr: Übertragungen der Champions-League-Spiele
  11. Am Wochenende vor Ostern lockte wieder Oberösterreich mit tollen Derbys, sodass wir die Qual der Wahl hatten, welches Spiel wir uns an diesem Samstag anschauen sollten, zumal das Urfahrner Derby in der fünftklassigen Landesliga Ost zwischen St. Magdalena und Admira Linz zeitgleich mit dem Sierninger Gemeindederby in der sechstklassigen Bezirksliga Ost stattfand. Die Entscheidung fiel schließlich auf Neuzeug, weil bei dieser Begegnung im Herbst 800 Zuschauer waren und dieses Spiel auch gut in den sozialen Medien angekündigt wurde. Dass in Neuzeug heute eine Ausnahmesituation herrscht, wurde allen schnell klar, denn die enge und kurvige Straße hinauf in den Wald, wurde heute zur Einbahn umfunktioniert. An dieser sei auch erwähnt, dass das Alois Schwarz Waldstadion seinen Namen auch völlig zu Recht trägt. Beim Einlass nimmt mich der Kassier etwas auf die Schaufel und meint: „I hoff, Du schreibst guad üba uns!“ Ich kontere ihm mit einem „wenn ihr heute gut spielt, dann sicher!“, was ihn zum Lachen bringt. Mindestens genauso freundlich sind die Vereinsoffiziellen, die sich sichtlich über unsere Präsenz freuen und uns beim Sammeln der Mannschaften zum Einlauf die Hände schütteln. Die rund 500 Besucher haben gerade einmal ihren Platz im Stadion gefunden, schon legen die Neuzeuger so richtig los. Nach einem Eckball bringt Kammerhuber den Favoriten bereits nach wenigen Minuten mit 1:0 in Führung. Während Neuzeug im Aufstiegsrennen in die Landesliga ist, müssen die Sierninger ihrerseits aufpassen, um nach dem letztjährigen Abstieg nicht noch ein weiteres Mal eine Liga runter zu rasseln. Aber die Tabellensituation ist heute Nebensache, denn hier in Neuzeug gibt es das erste Aufeinandertreffen dieser beiden Vereine im Meisterschaftsbetrieb seit 25 Jahren. Wir sind nach dieser schnellen Führung hungrig und holen uns ein individuell gestaltetes Markerl für einen Bosna. Ich frage beim Grillmeister nach, ob der Neuzeuger Bosna mit dem des unlängst besuchten Nachbarn St. Ulrich mithalten kann. Der Grillmeister lässt sich nicht aus der Fassung bringen und meint: „Das kommt drauf an, ob man es scharf mag oder nicht! Unserer ist nicht so scharf!“ Dafür gibt es aber eine Extraportion der köstlichen Soße und von mir – schon wie in St. Ulrich – eine Topbewertung für diesen Snack. Auf dem Rasen geben die Neuzeuger den Ton an, aber die Sierninger stehen defensiv ganz gut und ihr Tormann zeigt auch eine sehr solide Leistung, sodass bis zur Pause keine weiteren Treffer mehr fallen sollten. Nach dem Seitenwechsel ändert sich auch nichts am Spielgeschehen, doch als in der 60.Minute die Sierninger ihre erste Chance haben, hat der Trainer vom Ligarivalen und Tabellenführer Oedt 1b, der Ex-Nationalspieler Bozo Kovacevic, wieder etwas in seinen Notizblock zu schreiben. Wir setzen unsere Fotorunde fort und werden an der Erhöhung beim Corner von weiteren Vereinsoffiziellen angesprochen. Sie fragen uns, woher wir den kommen und sind überrascht, dass wir dieses Spiel gefunden haben. Wir erklären, dass wir anhand der Statistiken und über Infos aus dem austriansoccerboard auf dieses Spiel gekommen sind. Uns wird mitgeteilt, dass wir uns im fernen Wien dann mehr damit auseinandergesetzt haben, als die Funktionäre des Landesverbandes in Linz, die nicht einmal wussten, dass dies hier ein Derby stattfindet und sich verwundert gezeigt haben, warum Neuzeug für dieses Spiel ein Schiedsrichterdreiergespann beantragt hatte. Im Ärger der Neuzeuger Funktionäre über den OFV und den ÖFB, weil das Gespann Schöttel/Foda keine LASK-Spieler nominiert und Willi Ruttensteiner, der in Sierning zur Schule ging, für Peter Schöttel geopfert wurde, fällt der zweite Treffer für Neuzeug durch Klug, der einen tollen Spielzug abschließt und samt Ball ins Sierninger Netz fliegt. Danach erfahren von den Neuzeuger Offiziellen so einiges über die Bezirksliga Ost. Neuzeug gegen Sierning ist das Gemeindederby, wobei der Neuzeuger Platz schon über der Steyr im Garstner Gemeindegebiet liegt und es daher geographisch gesehen eigentlich gegen Garsten ein Gemeindederby gibt. Allerdings sind die Spiele gegen den Nachbarn aus Schiedlberg auch von großer Brisanz, weil ehemalige Schiedlberger in Neuzeug spielen und umgekehrt. Übrigens profitierte die gesamte Region in den letzten Jahren von den Sierningern, die jahrelang in der viertklassigen OÖ-Liga spielten. Denn viele junge Spieler waren damals zu schwach für die diese Liga und da Sierning nicht viel Wert auf den Nachwuchs legte, gingen diese gut ausgebildeten Spieler in die Bezirksliga, wo sie das Niveau ordentlich aufwerten. Nun fühlen sich diese Spieler bei ihren neuen Vereinen wohl und schließen eine Rückkehr nach Sierning aus. Da dem SV Sierning nun eine Generation an Spielern abgeht, setzte deren Talfahrt mit zwei Absteigen ein. Die Bezirksliga Ost ist eine Art Derby-Liga. Dies bringt einerseits viele Zuschauer, kostet aber auch bei zeitgleichen Spitzenspielen in Nachbarorten auch dem eigenen Verein Zuschauer. In der Landesliga Ost müsste man fast ohne diese Derbys auskommen, weshalb man beim ATSV Vorwärts Neuzeug auch nicht restlos von einem Aufstieg überzeugt ist. Infrastrukturell und kadertechnisch wäre ein Aufstieg nämlich ein Kraftakt, der nur schwer zu bewältigen wäre. Andererseits hätte man in dieser Saison die Chance dazu und wer weiß, wann diese wiederkommt. Die alte Generation erlebte eine Neuzeuger Saison in der Landesliga Ost und über diese wird im Verein noch heute philosophiert, sodass viele meinen, dass heuer wieder Geschichte geschrieben werden sollte. Im Übrigen gilt die Industrieregion um Steyr generell als fußballverrückt. Als eine der letzten SPÖ-Bastionen des Landes sind viele Arbeiter bei den Werken von BMW und MAN beschäftigt. Am Montag diskutiert dann immer deren gesamte Belegschaft über die Unterhausergebnisse vom vergangenen Wochenende in Steyr und dessen Umgebung. In der 89.Minute sorgt Lueghamer mit einem satten Schuss unter die Latte für das 3:0 und somit den Endstand in dieser Begegnung. Er hat in der vergangenen Saison übrigens noch beim heutigen Gegner in Sierning gekickt. Wir verabschieden uns dann von den Funktionären, die uns mit diesen Informationen fütterten und sich ihrerseits für unseren Besuch in Neuzeug bedankten. Einer von ihnen ist sich sicher, dass es das Relegationsduell Garsten gegen Aschach an der Steyr geben wird und wir uns diese Partien dann nicht entgehen lassen dürfen. Entgehen lassen wir uns heute auch nicht den Schlusspfiff und den danach folgenden Jubelkreis der Neuzeuger Mannschaft. Ein tolles Derby geht mit einem verdienten Sieg der Heimelf zu Ende. Für uns geht es mit tollen Eindrücken im Gepäck, und dem Gefühl an diesem Nachmittag das richtige Spiel gewählt zu haben, wieder Richtung Osten. ATSV Vorwärts Neuzeug - SV Sierning 3:0 (1:0)
  12. Da beim Durchsuchen der Spielpläne in heimischen Gefilden am Freitag nicht wirklich eine passende Partie dabei war, fragte ich Bekanntenkreis nach und dort sollte die Reise in die Mittelslowakei gehen. Žiar nad Hronom sollte das Ziel lauten, denn der FK Pohronie Žiar nad Hronom Dolna Ždana hat die Spielstätte im beschaulichen Ort Dolna Ždana verlassen und trägt nun seine Heimspiele im Mestský štadión Žiar nad Hronom aus. Das 1957 eröffnete Stadion war bereits zweimal der Austragungsort des slowakischen Cupfinales und wurde vor einiger Zeit generalsaniert. Im Jahr 2017 folgte die Wiedereröffnung mit einer Kapazität von 2.309 Besuchern. Ausschlaggebend für meine Mitreise an diesem Freitag war auch ein Blick auf die Tabellensituation der 2.Liga, denn dort ist der FK Pohronie Tabellenführer und steht vor einem Aufstieg in die höchste Spielklasse der Slowakei. Dass man heute noch den traditionsreichen Nachbarn aus Banská Bystrica zu einem Derby zu Gast hatte, rundete meine Motivation für diese Fahrt ab. Durch den Osterreiseverkehr bedingt, erreichten mit mit etwas Verzögerung die am Fluss Hron gelegene Stadt, die ihre Größe eigentlich nur dem nahen und imposanten Aluminiumwerk zu verdanken hat. Da die Sehenswürdigkeiten schnell abgeklappert sind, bleibt noch etwas Zeit, um Reiseproviant für die Rückfahrt einzukaufen und dann ging es schon weiter zum sich im Süden der Stadt befindlichen Stadion. Da das Wetter doch ziemlich kühl und der Freitagstermin in der Slowakei auch unpopulär ist, kommen nur 1.419 Besucher zu diesem Derby. Immerhin ist der Auswärtssektor ganz gut gefüllt und die rund 150 mitgereisten Fans haben bereits in der vierten Minute etwas zu jubeln. Vajda bringt die im Mittelfeld der Liga platzierten Gäste mit 1:0 in Führung. Gleich nach Wiederbeginn hat der FK Pohronie die Riesenchance auf den Ausgleich, aber der Duklas Schlussmann pariert in einer Eins gegen Eins-Situation ausgezeichnet. Es kommt danach zum Gegenzug des MFK Dukla Banská Bystrica und zum zweiten Mal zappelt der Ball im Netz. Diesmal ist Starší zur Stelle. Dieser Doppelschlag setzte den Gastgebern ordentlich zu, denn sie kommen danach einfach nicht ins Spiel. Banská Bystrica lässt keine Chance zu und ist in der komfortablen Lage, dass sie keineswegs das Spiel machen müssen. Somit werden beim Stand von 0:2 die Seiten gewechselt und da sich auch in den zweiten 45 Minuten nicht viel an der Charakteristik des Spiels ändert, findet man die meisten Besucher nun bei der Ausschank. Beim Bier um € 1,50 schlagen sehr viele zu, aber diese Billigmarke dürfte wohl untrinkbar gewesen sein, denn viele Bierbecher werden des Öfteren mehr als halbvoll zurückgelassen. Aber das Publikum lässt sich nicht lumpen und investiert in Klares. Wodka oder Borovička, eine slowakische Spirituose mit Wacholder, die als Nationalgetränk gilt, um € 1,30 sind der Renner bei den heimischen Zuschauern und retten den aus ihrer Sicht verpatzten Start ins Wochenende. Freuen kann nach dem Schlusspfiff der MFK Dukla Banská Bystrica. Geschlossen geht das Team zum Fansektor, wo lautstark der Derbysieg gefeiert wird. Dieser Feierlichkeiten werden von dem Fans mit Rauch in den Vereinsfarben schön untermalt. Ein toller Freitagsausflug geht hiermit zu Ende. Ein Ende sollte nun auch die Niederlagenserie des FK Pohronie haben, will man ab Sommer erstklassig spielen! FK Pohronie Žiar nad Hronom Dolna Ždana – MFK Dukla Banská Bystrica 0:2 (0:2)
  13. und das kommt noch dazu von der Brau Union... Kein Vergleich zum Bieradies OÖ, wo in den Unterklassen immer regionale Spezialitäten ausgeschenkt werden.
  14. Bitte, so was ist doch ein "Schas"! Irgendwann muss der Elfer verwertet werden, wenn sich @zerenato schon eine Woche bitten lässt!
  15. Aufgrund der etwas früheren Beginnzeit und einem Gegner aus Nachbargemeinde hieß das Ziel an diesem Sonntag Nachmittag Unterpullendorf oder eben Dolnja Pulja, wie es die hier stark vertretene Minderheit der Burgenlandkroaten nennt. Aber wegen der Grenznähe und der zahlreichen ungarischen Spieler war natürlich auch die ungarische Sprache an diesem Nachmittag im Simon Mörk Stadion gut vertreten. Den ersten Brüller gab es aber auf Deutsch, denn als sich Schiedsrichter und die Spieler zum Einlauf bereit machen, ruft ein Fan zum Mann in Gelb: "Schiri, schau da mi on, weu i bin dea, dea während dem Match imma eineschreit!" In der Anfangsphase haben die 120 Besucher wenig Grund zu schreien. Das Spiel verläuft ausgeglichen, ehe der Favorit aus Unterpullendorf das Tempo erhöht und sich das Spielgeschehen in die Hälfte des SV Lutzmannsburg verlagert. In der 33.Minute kann der SC Unterpullendorf seine Feldüberlegenheit auch in ein Tor ummünzen und geht verdient in Führung. Die Gäste haben danach ihre schwächste Phase und können sich glücklich schätzen, dass der Rückstand zu Pause nur 0:1 ist. Nach dem Seitenwechsel verläuft die Partie wieder ausgeglichen, doch eine missglückte Abwehr der Lutzmannsburger führt zu einer Schrecksekunde in Zuschauerbereich. Ein älterer Herr sieht den Ball auf sich zukommen und meint: "Des kennta jetzt gfährlich weadn fia mein` Spritza!" Ein junge Dame zeigt Verständnis und erzählt: "I hob ma amoi glei an hoibn Lita gkauft und vorm eastn Schluck, is ma so a Malheur passiert!" Die Teams kämpfen um jeden Ball und so gibt es auch einige Härteeinlagen. Als ein Spieler der Lutzmannsburger auf dem Boden liegt, kommt ein Fan der Gäste zu folgenden Schluss: "Den hot ea jetzt ealedigt, den Patrick!" Wenig später durfte er jubeln, denn seine Lutzmannsburger erzielen den nicht unverdienten Ausgleich durch Versegi. Die Fans der Heimelf sind hingegen fassungslos. "A so a Steirator von dem Glotzaden!" stellt ein enttäuschter Fan fest. Er wird aber in der 80.Minute erlöst, als Viszket Unterpullendorf erneut in Führung bringt. In dem letzten zehn Minuten sollte - trotz Chancen auf beiden Seiten - kein weiterer Treffer mehr fallen. Mitgrund dafür war auch die Notbremse von Unterpullendorfs Kratochwil, der in der 87.Minute vom Platz gestellt wurde. Unterpullendorf bringt sich durch diese drei Punkte wieder im Rennen um einen Aufstiegsplatz in Stellung. Auf Rang zwei fehlen dem SCU aktuell nur mehr vier Punkte. SC Unterpullendorf - SV Lutzmannsburg 2:1 (1:0)