Ob sie geplant war oder nicht, ist Spekulation. Offenbar gab es noch kein anschließendes Arbeitspapier mit Bajlicz, was etwas gegen eine geplante Rückholaktion spricht. Aber "Pseudoleihe" triffts ziemlich gut. Den einzigen wirklichen Unterschied zwischen Rückkaufklausel und Leihe sehe ich in der etwas anderen Risikoverteilung: Der verleihende Verein ist den Spieler endgültig los, wenn er nicht performt. Umgekehrt partizipiert der leihende Verein an der Marktwertsteigerung, anstatt auch noch Leihgebühren zu zahlen, um einen fremden Spieler auszubilden.
In dem Fall war offenbar die Rückkaufssumme geringfügig höher als die Verkaufssumme sein – entweder hat man auch in Ried nicht an einen derartigen Durchbruch geglaubt oder Mecki hat gut verhandelt, das sollte man dann auch einmal anerkennen.
Siehe im Vergleich dazu Alajbegović, wo die Differenz EUR 6 Mio war. Hier hat man offenbar an einen Sprung geglaubt, sicher war man sich in Leverkusen aber offenbar nicht. Oder RBS hat einfach von Anfang an klar gesagt, dass sie nicht nur blöd als Ausbildungsverein dienen werden. Edit: Oder Leverkusen hatte kein Leihspielerkontingent mehr - auch möglich, aber dann wäre die Differenz wohl nicht so hoch gewesen.