holybatman

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Über holybatman

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    Ruhe in Frieden, kleiner Liebling!
  • Geburtstag 20.10.1961

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    holybatman@gmx.at
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Allgemeine Infos

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    Niederösterreich
  • Interessen
    Fussball, Motorsport, American Football, Musik, Computer

Fußball, Hobbies, Allerlei

  • Lieblingsverein
    Sk Rapid Wien
  • Selbst aktiv ?
    War mal aktiv, aber das ist schon 20 Jahre her
  • Bestes Live-Spiel
    Rapid Wien - Dynamo Dresden (5:0)
  • Schlechtestes Live-Spiel
    Admira Wacker - Rapid (4:3 nach 0:3 zur Pause)
  • Lieblingsspieler
    Pele, Jairzinho, Rivelinho, Carlos Alberto (WM 1970)
  • Wenn Österreich nicht dabei ist, halte ich bei einer WM zu...
    Brasilien
  • Geilstes Stadion
    St. Hanappi
  • Lieblingsbands
    Bruce Springsteen, R.E.M., Lordi
  • Lieblingsfilme
    Star Trek, Thirteen Days, Jagd auf Roter Oktober, Der Marsianer, Everest
  • Lieblingsbücher
    Verschiedenes über Astronomie, Sci-Fi
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  1. Aufgrund des Ideenreichtums, mit dem unsere Verantwortlichen gesegnet sind, kann man nun auch die beiden noch ausstehenden Offensiv-Verstärkungen vorhersagen: Flo Kainz und Robert Beric! Aber ernsthaft: mir taugt der Transfer, weil der aktuelle Kader genau solche Spieler der Marke Grahovac braucht! Und nein, das ist keine süffisante Wortmeldung, sondern ehrlich gemeint! Als man damals Grahovac sang- und klanglos gehen hat lassen, habe ich mich fürchterlich über die Blödheit der Verantwortlichen geärgert. Denn unabhängig davon, dass Graho immer 100% Einsatz gezeigt hat, war (und hoffentlich ist) er technisch bei WEitem nicht so schlecht, wie er hier immer wieder gemacht wurde. Im Gegenteil hat man schon immer wieder gemerkt, dass er offensiv und auch im Spielaufbau wesentlich mehr drauf hat, als er zeigen durfte. Ich habe mir damals öfters gedacht, ob der junge Mann sich offensiv einfach nicht mehr zutraut oder aber nur strikt die Vorgaben des Trainers - damals Zoki - ausführt und mehr oder weniger stur auf seiner Position "picken" bleibt. Willkommen daheim, Graho! (Ich denke, man kann den Transfer durchaus als gegeben ansehen, wenn der Alex Huber derart offen darüber schreibt)
  2. Danke für die Aufklärung! Wäre ja eigentlich @pironi Aufgabe gewesen
  3. Alles klar! Der Crash Schumacher - Hill trieb mir damals die Zornesröte ins Gesicht und war einer der Hauptgründe, warum mir der "Schummel-Schumi" derart unsympathisch war. Aber ein Jahr später gabs ja dann so etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit, als Schumacher eine ähnliche Aktion mit Villeneuve versucht und sich damit selbst ins Out geschossen hat.
  4. War mir schon klar ! Die Rollerei war aber aufgelegt, oder? Wie kommst Du eigentlich auf dieses Rennen und die aufgestellte These? Mir ist der GP wie schon erwähnt nur noch in Erinnerung, weil es einer der 10 Siege von Gerhard Berger war.
  5. Selbst die beste Möglichkeit haben, um nachzuschlagen, aber uns zu sekkieren . Ich könnte jetzt sagen: "Typisch!". Aber ich schenk's mir . Aber ernsthaft: irgend ein gröberes Problem wird schon gewesen sein. Denn soweit ich mich erinnere, war Williams damals recht dominant unterwegs. Eigentlich ein Wahnsinn, was aus Williams geworden ist!
  6. Da müßte man nachblättern, was der Grund für den langen Boxenstopp gewesen ist. Irgend eine Erklärung wirds schon gegeben haben. Jedenfalls kann ich mich nicht mehr an diese Szenen erinnern und weiß nur aus dem Stegreif heraus, dass Berger den GP damals gewonnen hat (die 10 Siege von Berger merkt man sich halt ). Aber danke für das Video! Ich finde es immer wieder faszinierend, wie sehr die Fahrer damals noch in ihren Kisten arbeiten mußten! Die Onboard-Aufnahmen zeigen recht schön, wie unruhig diese Autos damals waren!
  7. Danke für die Erstellung des Threads! Großartige Arbeit!
  8. Sky

    Das hat jetzt aber nichts mit A1 zu tun! SkyQ gibts bei Sky via A1 ohnehin nicht, da man den A1-Receiver für den Empfang von Sky nutzt! Und die Frage von @Fox Mulder war ja eigentlich, ob die gebuchten Sky-Pakte bei A1 auf allen Receivern empfangen kann.
  9. Sky

    Bei A1 kannst Du - ohne Aufpreis - auf allen Receivern (auch gleichzeitig) das gebuchte Sky-Abo empfangen. Sky-Go funktioniert auf allen Geräten und empfangen kann man alle Sender, die die gebuchten Pakete beinhalten.
  10. Murg war ein taktischer Wechsel und Dibon hatte Krämpfe! Quelle: Don Didi bei der PK nach dem Spiel
  11. Genau das meinte ich mit "knausern"! Natürlich wurde das Geld nicht abgeschafft! Und wenn man die rein wirtschaftliche Seite ansieht, so steht der Verein so gut wie noch nie in seiner Geschichte da! Mir fehlt es lediglich an einem gewissen Maß an Flexibilität! Ein Sportverein ist leider nicht so planbar wie ein normales Wirtschaftsunternehmen. Und genau das ist mein Hauptkritikpunkt (an Peschek). Dem aktuellen Kader fehlt es an allen Ecken und Enden! Wir haben kaum bis gar keine Alternativen am Flügel, in der Mitte müssen Schwab und Ljubicic scheinbar "alternativlos" durchspielen und sobald sich ein AV verletzt (oder auch nur gesperrt ist), werden auch auf dieser Position die Grenzen deutlich aufgezeigt. Dafür hat man Leute wie Malicsek, Martic oder Guillemenot im Kader, die kaum oder gar nicht zum Einsatz kommen, womit man sich wohl zu Recht fragen darf, warum die überhaupt geholt wurden (oder im Fall Malicsek noch im KAder sind). Bitte nicht falsch verstehen! Ich denke, dass die meisten Kaderspieler durchaus hohe Qualität und Potential haben! Wenn sie das aber aus verschiedenen Gründen (Verletzungen, mangelnde Spielpraxis, etc.) nicht abrufen (können), hilft uns das über die aktuell laufende Halsaison so gut wie gar nicht weiter! Also darf man dann doch die - offenkundigen - Fehler in der Kaderplanung kritisieren, oder?
  12. OK, der Reihe nach: .) Peschek: ich habe ihn in meiner Kritik deshalb aufgeführt, weil er natürlich das "Gesicht" zur wirtschaftlichen Entwicklung ist. Nun ist mir schon klar, dass nicht er alleine mit der Gießkanne durch den Garten geht und entscheidet, wo gegossen wird. Trotzdem ist er derjenige, der sich im "Erfolgsfall" - sprich, wenn wieder mal ein neuer Premium-Partner präsentiert wird - der Öffentlichkeit stellt und auch Zahlen nennt. Peschek ist aber auch derjenige - und daran erinnere ich mich zwangsläufig immer wieder - der vor geraumer Zeit (sinn gemäß) meinte, dass "wir gut wirtschaften, um Fussball spielen zu können und nicht Fussball spielen um Geld zu lukrieren." Also muss er sich - auch wenn es vielleicht unfair ist - die Kritik gefallen lassen, dass vor allem punkto Kaderzusammenstellung ziemlich herum geknausert wird. Und dabei geht es nur sekundär um die Ablösesummen, die Rapid bereit ist zu zahlen. Die Art und Weise, wie Rapid am Transfermarkt agiert, vermittelt den Eindruck, dass wir nach wie vor knapp vor der Pleite sind und uns erst Spieler leisten können, wenn andere verkauft werden. Man hat also - und damit schließe ich natürlich auch Bickel in die Kritik ein - einige Spieler, denen es an Spielpraxis und Fitness mangelt, geholt. Prinzipiell spricht ja nichts gegen diese Praxis. Allerdings wird das kontraproduktiv, wenn ich zu Beginn der Transferzeit schon weiß, dass ich etliche Langzeitverletzte im Kader und noch dazu einige Leistungsträger abgegeben habe. Der Kader wurde also - und man hatte durchaus den Eindruck, dass es rein finanziell gar nicht anders ging - unausgewogen und eher subopotimal zusammengestellt. Was den "fett markierten Teil" anbelangt: .) Du untermauerst die Kritik an Bickel letztlich ja und gibst Dir selbst die Antwort auf die Frage. Offenkundig hat Bickel etliche Spieler geholt, die die PS (noch?) nicht auf die Strasse bekommen und mMn dabei auch den Überblick verloren, welche (und wieviele) Spieler der vorhandene Kader tatsächlich benötigt, um die erhoffte / geforderte Leistung bringen zu können! Alleine die Aussage von Djuricin, dass man Alar in dem Wissen geholt hat, dass er einen kämpferischen Nebenmann (Dovedan) benötigt um zu funktionieren, unterstreicht das ja schon. Und dass man dann, als man Dovedan nicht bekommen hat, einfach darauf "vergessen" hat, einen anderen "kämpferischen" Typen zu verpflichten, sagt sehr viel aus! .) Mit billige Ersatzlösungen meinte ich vor allem den Umstand, dass man etliche Spieler geholt hat, von denen man im Vorhinein wußte, dass sie nicht sofort funktionieren. Namen für diese These habe ich im Beitrag ohnehin schon angeführt. .) Natürlich ist Djuricin maßgeblich an der Misere beteiligt! Etwas anderes habe ich ja auch nicht behauptet. Und trotzdem muss ich als leitender Angestellter / Manager darauf achten, was meine direkten Untergebenen / Mitarbeiter so treiben, bzw. wozu sich alleine fähig sind. Bickel wußte, dass Djuricin in so ziemlich allen Bereichen seiner Tätigkeit Mängel aufzuweisen hatte. Und da kann ich doch als verantwortungsvoller Manager nicht die Hände in den Schoß legen und genüßlich zusehen, wie mein Mitarbeiter an den Herausforderungen scheitert (was ja letztlich vorprogrammiert war). Man hat gewußt, dass Djuricin mitten in einem Lernprozess steckt und in nahezu allen Belangen Schwächen aufweist. Aber er paßte von seiner Art her gut zur Mannschaft und damit hat man ihn werken lassen. Ich hatte hier von Beginn an den Eindruck, dass man Djuricin viel zuwenig unterstützt hat. Und daraus resultiert auch meine Aussage bzgl. der bequemen Lösung. Denn ein "fertiger" Trainer mit Erfahrung hätte seine Forderungen gestellt und wäre bei Nichterfüllung dieser eben "unbequem" geworden. So aber zog Bickel seine Transfers ohne Widerstand durch und zeigte sich dann komplett fertig, als das nicht funktionierte. Ich möchte damit aber meine Antwort beenden, auch wenn man darüber noch seiten- und stundenlang diskutieren könnte. Die ganze Diskussion ist viel zu komplex, um sie hier mit ein paar () Zeilen abzuarbeiten und würde es eigentlich verdienen, sie bei ein paar Bier am Stammtisch weiter zu führen! Nur soviel: aus meiner Sicht war das Scheitern von Djuricin durchaus vorhersehbar und die Konsequenzen aus den letzten beiden Jahren kommen zumindest für mich keineswegs überraschend! Letztlich wird man wohl nicht umhinkommen, in so ziemlich allen BereichenTabula rasa zu machen. Es bleibt alleine die Frage, wer dazu bereit und auch in der Lage ist!
  13. Dass sich Djuricin in dem Interview einsichtig zeigt und seine Fehler eingesteht, ist ihm charakterlich sicher hoch anzurechnen! Ihm selbst wird diese Bereitschaft zur Selbsterkenntnis (wenn es denn nicht nur ein schönes Interview war, sondern auch ernsthaft gemeint ist) mit Sicherheit sowohl im Verlauf seiner Karriere als auch auf seinem weiteren Lebensweg enorm weiterhelfen. In Hinblick auf die aktuelle Entwicklung des Vereins muss man diese Aussagen aber leider so interpretieren, dass diverse Verantwortliche sehr wohl erkannt haben, dass viele Dinge in die falsche Richtung laufen, sich aber lieber für den Weg des geringsten Widerstandes entschieden haben! Und das ist das wahre Dilemma, in dem wir derzeit stecken! .) warum hat man nicht schon viel früher auf das Rasen-Fiasko reagiert? Muss es erst der neue Trainer in aller Öffentlichkeit anprangern, bevor man sich überhaupt dazu bequemt, irgend etwas zu unternehmen? .) wie kann es überhaupt so weit kommen, dass man sich aus reiner Bequemlichkeit mit Billig- und Ersatzlösungen für den Kader zufrieden gibt, unabhängig davon, ob der Trainer aufmuckt oder nicht? .) Darf man es überhaupt zulassen, dass der Trainer aus reiner Dankbarkeit zu allem Ja und Amen sagt? .) War da niemand im Verein, der erkannt hat, dass der Trainer aus reiner Gefälligkeit den Spielern gegenüber ein System spielen läßt, das offenkundig totgefahren ist und keinen Erfolg mehr verspricht? Und und und.... Das Interview zeigt aus meiner Sicht vieles auf, das bei uns schief läuft. Und man darf auch hinterfragen, was man sich eigentlich dabei denkt, seit geraumer Zeit in jeder Hinsicht nur den bequemen Weg des geringsten Widerstandes geht! Die Entscheidung, mit Djuricin / Bernhard die Saison zu beenden, war durchaus nachvollziehbar und im Nachhinein betrachtet auch richtig! Alles jedoch, was danach passiert ist und entschieden wurde (sowohl bei der Trainerfrage als auch bei der Kaderplanung) zeugt nicht gerade von Fachkenntnis und untersteicht den herrschenden Dilettantismus umso mehr! Als hier im Forum vor einem Jahr die Stimmen laut wurden, die viele Entscheidungen kritisiert haben (und das zurecht!!!), wurde das mit Raunzertum und Ahnungslosigkeit abgetan. Ein Jahr später genügt dann offenbar schon ein kurzes Interview, um zur Einsicht zu gelangen, dass da doch viel falsch gemacht wurde Mittlerweile sehen wir uns also mit der Tatsache konfrontiert, dass seit der Barisic-Ablöse so ziemlich alles falsch gemacht wurde, was man nur falsch machen konnte! Und daran ist sicher auch Djuricin schuld, weil er sich offenbar zuviel gefallen hat lassen. Die Hauptschuld an der ganzen Misere tragen aber die Herren Krammer, Peschek und Bickel! .) Krammer, weil er nach seinem Fehler mit dem Zoki-Abschuss zu zaghaft, zu spät oder gar nicht reagiert hat! Er hat sich seinerzeit Büskens als "alternativlos" verkaufen lassen. Das Selbe ist ihm letztlich auch bei Djuricin passiert! .) Peschek, weil er lediglich Lippenbekenntnisse abgibt, selbst aber einer sportlichen Weiterentwicklung massiv im Weg steht! .) Und nicht zuletzt Bickel, weil er - wie es jetzt aussieht aus reiner Bequemlichkeit - an einem Trainer festgehalten hat, der offenkundig noch lange nicht dazu bereit ist, einen Verein wie Rapid trainieren zu können! Aber auch, weil er bei der Kaderplanung und Zusammenstellung massive, eigentlich unentschuldbare Schwächen offenbart hat! Zur Erklärung: .) Krammer: ich halte ihn nach wie vor für einen guten Präsidenten und wünsche mir eigentlich eine weitere Amtszeit! Allerdings erhoffe ich mir, dass er dann auch agiert wie ein Manager in solch einer Position! Für halbgare Entscheidungen und sinnloses Zaudern ist da einfach kein Platz! .) Peschek: wir stehen finanziell so gut wie noch nie da! Und das ist auch sein Verdienst! Allerdings - zumindest erscheint es mir so - vergißt er in seiner Position als GF Wirtschaft aber, dass er hier weder einen Telekom-Anbieter noch einen Imbißstand, sondern einen Sportverein führen muss. Die Rücklagen für eine schnellere Stadionkredit-Rückzahlung und die Installation eines Trainingszentrums sind lobenswert und auch wichtig! Wenn dabei aber die sportliche Komponente (Kader, Trainer) auf der Strecke bleibt, ist das kontraproduktiv! .) Bickel: ich war lange Zeit wirklich überzeugt von ihm! Er wirkte stets unaufgeregt und es zeigte sich bald, dass er auf dem Instrument der Medienpräsenz zu spielen im Stande ist. Bei der Trainerbestellung - und das wird spätestens durch das Interview von Djuricin klar - hat er aber massiv versagt. Genauso versagt wie bei der Kaderplanung- und Entscheidung! Ich möchte jetzt gar nicht so sehr die getätigten Transfers diskutieren, weil ich überzeugt bin, dass die aktuellen Neuzugänge durchaus ihre Qualitäten haben und langfristig der Mannschaft und dem Verein helfen könnten. Allerdings bringt es Rapid sportlich kaum etwas, wenn man Spieler wie Ivan, Barac oder Pavlovic aufbaut, wenn sie beim erstbesten Angebot aus einer besseren Liga auch schon wieder weg sind. Finaziell durchaus nachvollziehbar, sportlich aber keinesfalls! Ich lehne mich sicher aus dem Fenster, wenn ich Fredy Bickel unterstelle, dass ihm das Gespür für die "richtigen" Spieler zum "richtigen" Zeitpunkt fehlt! Aber das Beispiel Ljubicic (zuerst verleihen, dann wieder zurück holen, dann darüber nachdenken, ob man ihn weiter verleiht) zeigt leider, dass sowohl der GF Sport als auch der Cheftrainer bei der Kaderzusammenstellung schere Fehler gemacht haben. Und scheinbar wahllos Spieler zu verpflichten (Knasmüllner, Ivan, vor allem Guillemenot) und dem Trainer aufs sprichwörtliche Aug' zu drücken, stärkt das Vertrauen in den Sportdirektor nicht unbedingt! Wie bereits vor einem Jahr und auch kurz vor der Ablöse Djuricins geschrieben, denke ich, dass man Goran Djuricin nur bedingt als Verantwortlichen für die aktuelle Misere sehen darf. Der "Gogo" wäre dumm gewesen, wenn er das Angebot des Vereins nicht angenommen hätte. Die bereits genannten Verantwortlichen aber waren dumm genug zu glauben, dass es genügt, wenn man einen Strohmann als Cheftrainer installiert um herum zu fuhrwerken, als hätte man den Fussball erfunden! All jene, die denken, dass es genügt, einfach einen neuen Trainer - im Idealfall eine Ikone des Vereins - zu holen und alles wird wieder supidupi, werden bald ziemlich ernüchtert aufwachen. Ich halte Didi Kühbauer für fähig genug, um langfristig (!!!) Erfolg zu haben. Die teils furchtbaren Fehler, die in den letzten 2 Jahren begangen wurden, kann aber auch er nicht mit ein paar lockeren Sprüchen vergessen machen! Zumindest bis zur Winterpause werden noch viele weitere schreckliche Spiele folgen und wir müssen schon froh sein, wenn wir bis dahin den Anschluß an den "Strich" zum oberen Play-Off halten können. Man sollte sich aber im Klaren sein, dass die laufende Saison eine weitere "zum Vergessen" sein wird. Ich wünsche dem Gogo für seine Zukunft alles Gute, denn große Vorwürfe kann man ihm eigentlich nicht machen! Ob es zu einer beachtenswerten Karriere als Profitrainer reichen wird, wage ich allerdings zu bezweifeln. Denn dazu fehlt ihm aktuell viel zu viel. Und dazu kommt noch, dass er den riesigen Knick in seiner Karriere erst wird verarbeiten müssen!
  14. Pragmatisch betrachtet erscheint eine Geschlechtertrennung und damit eine eigene Frauenserie durchaus logisch! Es bleibt aber die Frage, was man letztlich damit erreichen will. Will man - wie es @Xaverl Nick beschreibt, weibliche Role-Modells kreieren, um damit eventuell das weibliche Geschlecht für den Motorsport zu interessieren, ist das zumindest ein nachvollziehbarer Ansatz. Schafft man eine reine Frauen-Serie nur deshalb, um damit eine Art Vorselektion für eine darauf folgende Frauen-Quote in den Topserien zu schaffen, halte ich das für ziemlich fragwürdig. Der Ansatz, den @Joke beschreibt, ist aber durchaus interessant. Denn in vielen Sportarten zeigen die Damen, dass sie sehr wohl in der Lage sind, attraktiven Sport zu zeigen (Ski-Alpin, Tennis, etc.) Das "Problem", das ich mit meinem Beitrag aufzeigen wollte, ist am ehesten so zu beschreiben, dass man aktuell am besten Weg ist, den Motorsport als Ganzes kaputt zu promoten. Es gibt mittlerweile eine Unzahl an Rennserien und selbst Freaks wie uns wird es immer unmöglicher, da noch den Überblick zu behalten, geschweige denn diese oftmals durchaus attraktiven und guten Sport bietende Serien noch verfolgen zu können. Der Motorsport lebt aber wie wir alle wissen, zu einem Großteil vom Geld, das für die Ausübung dieses Sportes notwenig ist. Und je mehr Serien installiert und ins Leben gerufen werden, desto schwieriger wird es für einzelne Serien und deren Teams, ein paar Brösel des Kuchens zu erhaschen. Daher halte ich die - künstliche - Erschaffung neuer Serien für kontraproduktiv. Unterm Strich bleibt also abzuwarten, ob diese neu geschaffene Frauen-Serie irgend einen Erfolg verbuchen wird können. Dass es - wenn dementsprechend promotet - durchaus funktionieren kann, zeigt die immer mehr boomende Formel-E. Hier sind allerdings zugegebener Maßen große Konzerne daran interessiert, dass ihre Produkte (Hybrid und E-Autos) eine dementsprechend große Bühne bekommen. Dass man durchaus funktionierende Serien aber auch kaputt machen kann, zeigt der aktuelle Zustand der WEC oder dieses seltsame Konstrukt der WTCR. Beide - durchaus interessante - Serien hat man mit beispiellosem Mißmanagement bravourös ins Out geschossen! Und viele andere Serien kämpfen ebenfalls gegen den Absturz in die Bedeutungslosigkeit! .) die DTM hofft händeringend auf zumindest einen dritten Teilnehmer. Mal sehen, ob das mit Aston Martin funktioniert! .) die IndyCar-Serie befindet sich seit der Trennung Ende der 90er in ChampCars und Indy Racing League im Kampf gegen die Bedeutungslosigkeit. Der Zusammenschluß vor ein paar Jahren änderte daran kaum etwas und die Serie lebt eigentlich nur noch wegen dem Indy 500. .) selbst die NASCAR, DAS Motorsportereignis in den US of A muss erkennen, dass der Abgang einiger Superstars nicht "einfach so" zu verschmerzen ist und sieht sich von JAhr zu Jahr mit größerem Zuschauerschwund konfrontiert. .) und dann bleiben natürlich die seit Jahren immer größer werdenden Probleme in der F1! Mal ganz ehrlich: wenn sich die "Aasgeier" Mercedes und Ferrari nicht bald dazu aufraffen, den Privatiers genug Luft zum atmen zu lassen, steuert man auch hier unaufhaltsam auf den Big-Bang zu! Ich hoffe, ich habe damit deutlich genug skizziert, dass es mir nicht darum geht, die Frauen aus dem Motorsport fernzuhalten . Aber warum hat man nicht z.B. die WTCC dementsprechend aufgewertet und einigen Frauen dort einen Startplatz verschafft? Die körperliche Komponente spielt in dieser Serie (wo weit über 50jährige Piloten um den Titel fahren) bei weitem nicht so eine große Rolle wie in anderen Serien und man hätte einen durchaus fairen und auch interessanten Vergleich im "Geschlechterkampf"!