Tommyboy

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  1. @maindrop Die erste Ära von Zoki als Trainer kann ich verstehen, dass man da den Eindruck von unzurechter Entlassung hat. Da wollte man zu viel und dachte man könnte sich mit Müller und Büskens den Erfolg auf die schnelle einkaufen. Aber in seiner Ära als SD und auch in der 2. als Trainer war die Entscheidung aus sportlicher Sicht nachvollziehbar, auch wenn man in seiner Amtszeit den höchsten XG-Wert der Liga hatte. Kühbauer wurde genau so dann entlassen, als es sportlich nicht mehr gelaufen ist. Da kann man auch argumentieren, dass man viele wichtige Abgänge hätte und diese vielleicht nicht qualitativ genug ersetzt hat. Das alles ist aber Vergangenheit und muss man nicht jedes Mal aufs Neue aufwärmen. Für mich würde Didi als Trainertyp bzw. auch wieder für einen anderen Fußball stehen, als man jetzt sehen möchte, zumindest hat man in seiner Zeit bei uns als Trainer auch nicht viel Wert auf Kontrolle gelegt. Aber der wird wohl sowieso im Ausland landen und das ist gut so. Mit der Einstellung, dass man ständig wen zurückholen muss, auf den sportlich verantwortlichen Positionen schränkt man sich nur selbst im Fußball Horizont ein. Rapid muss auch ohne die beiden erfolgreich sein können oder wollen wir in 10 Jahren immer noch beiden nachlaufen?
  2. @mmarkhar Für mich zeigt das aber auch, dass sich nur zwei, die sich nochmal deutlich von dem Rest abheben, oben festsetzen konnten, während bei den anderen die Konstanz weniger gegeben ist und hier immer wieder Ausreißer in beiden Richtungen passieren. Das andere Vereine mit weniger Budget bessere Leistungen erzielt haben, das kann man nicht bestreiten, das stimmt schon. Diese Unterschiede alleine sind aber aus meiner Sicht nicht eklatant genug, um sich gegenüber dem LASK, der Austria, WAC und Co abzusetzen. Aber da du in deinem Post auch die Personalentscheidungen im Verein ansprichst, würde ich mir für die Zukunft auch etwas "wünschen". Bitte hört endlich damit auf das Heilmittel des Erfolgs für den Verein in der Vergangenheit zu suchen, egal ob es Barisic oder Kühbauer ist. Die beiden sind nicht mehr im Verein und dafür gab es Gründe. Man kann sicherlich Dinge aus der Vergangenheit analysieren und lernen, aber das man jetzt ständig das Gefühl bekommt, dass man nur wieder als Verein erfolgreich werden kann, wenn der Zoki wieder bei uns einreitet oder der Didi zurückkommt, ist mühsam.
  3. Du gehst aber auch davon aus, dass das noch zu kitten ist oder? Ich meinte, wenn man sich schon davon überzeugt ist, dass das eh nichts wird, dann ist der Zeitpunkt egal, weil man dann die Entscheidung nur hinaus schiebt. Natürlich macht es für die Kaderplanung dann einen Unterschied, wenn ich mit Thorup schon in den Vorbereitungen bin und Verhandlungen etc. schon begonnen haben, um diese Spieler auch zum Verein holen zu können. Wenn sich der Verein aber im Klaren wäre, dass der Weg sowieso eine Korrektur benötigen würde, dann wäre es völlig egal, ob man diesen Änderungsprozess jetzt anstößt oder paar Monate später. Wie geschrieben verstehe ich den Verein auch, dass so eine Entscheidung zu treffen gar nicht so einfach ist, da doch auch positive Aspekte für die Personalie Katzer sprechen, auch wenn viele vielleicht alles als völlig negativ sehen.
  4. Das größte Problem unseres Vereins sind wohl in Wahrheit die großen Erfolge der Vergangenheit. Wir müssen jetzt mit der "Bürde" der Erfolge aus der Vergangenheit agieren, können uns aber im Vergleich zu den anderen Vereinen kaum absetzen, damit dieser Anspruch, der aus den Erfolgen in der Vergangenheit entstanden ist, gerecht wird. RB konnte das eine Zeit lang aufgrund von den finanziellen Möglichkeiten, aber jetzt auch nicht mehr so stark/deutlich, wie früher, daher ist der Serienmeister verloren gegangen. Unsere Liga ist ausgeglichener und auch spannender geworden, weil alles eng beisammen ist, weil auch in anderen Vereinen gut gearbeitet wird. Hingegen ist der Abstand, die Lücke von uns als Verein gegenüber den anderen immer kleiner geworden, teilweise haben uns die anderen auch überholt, wie RB, Sturm, aktuell auch der LASK. Der österreichische Fußball an sich ist wohl auch zu unbedeutend, um eine klare Rolle als Top-Verein in der Liga, wie in Deutschland, England etc. zu beanspruchen. Dazu fehlt es finanziell an ausreichend Mitteln sich gegenüber der Konkurrenz so klar abzuheben. Man kann natürlich sagen, ja aber wir sind ja Rapid und wir müssen immer um den Titel mitspielen. Anderen Vereinen sind auch Titel in den letzten Jahren gelungen, sogar dem WAC der Cupsieg, aber damit so eine Saison gelingt, muss sehr viel zusammenpassen. Und ja bei uns hat jetzt schon lange nichts mehr so perfekt zusammengepasst, um einen Titel einzufahren. Wenn man sich die Liga aber mittlerweile als Gesamtes ansieht, dann wollen immer mehr Vereine sich als eine der Top-Vereine in der Liga etablieren. Jetzt hat RB (Sowieso) den Anspruch nächstes Jahr Meister zu werden, oben mitzuspielen, Sturm auch, LASK nach der heurigen Saison sowieso, dann kommt noch die Austria dazu, die ähnlich wie wir auch nach Erfolgen schreit und eigentlich auch den Anspruch als Top-Verein in Österreich stellt. Der WAC will/wollte sich eigentlich auch zu einem Verein in den Top-4 entwickeln. Vielleicht müssen wir als Fans auch lernen, demütiger zu werden und uns damit abfinden, dass wir in Zukunft nicht mehr alleine den Anspruch stellen können, einen Titel in Österreich einzufahren. Natürlich kann man eine sportliche Richtung/Entwicklung vorgeben und messen, wie in der Vergangenheit üblich, das man in die Top-3 kommen will, aber das wird halt auch nicht immer gelingen und wenn eine perfekte Saison dabei sein sollte, gelingt uns vielleicht auch wieder ein Titel. Aber ich denke die großen Zeiten, vor allem mit den Rahmenbedingungen und finanziellen Möglichkeiten, die wir aktuell so haben, sind vorüber, auch wenn natürlich trotzdem mit dem Budget mehr drinnen sein müsste, als das aktuell der Fall ist. Da sind wir uns sicher eh alle einig.
  5. Gut das man jetzt davon ausgeht, dass es jetzt der "falsche" Zeitpunkt für eine Katzer Entlassung wäre, setzt aber auch voraus, dass man noch davon überzeugt ist, dass sich die sportliche Entwicklung in der neuen Saison zum Positiven entwickelt. Das ist die eigentliche Quintessenz zu dem Ergebnis, zu dem man kommt, egal ob als Verein oder Fan. Katzer ist jetzt auch lange genug da, daher verstehe ich auch, dass es genügend Leute gibt, die mittlerweile an keine Verbesserung mehr glauben. Wenn man jetzt davon ausgeht, dass der Verein unter SD Katzer zum scheitern verurteilt ist, dann schiebt man das Unvermeidbare nur auf. Da ist es im Prinzip wirklich egal, ob man jetzt die Reißleine zieht oder im Herbst/November wieder bei Null anfängt und nach einem neuen SD sucht, der dann sowieso wieder den Großteil des Kaders umbauen oder evtl. auch erneut Veränderungen an der Trainerposition vornehmen muss. Dieses alleinige hoffen darauf, dass es ja irgendwann besser werden muss, weil wir keine Alternative zu der SD-Position haben oder jetzt der falsche Zeitpunkt ist, um dann in paar Monaten wieder draufzukommen, dass es doch nicht besser wurde, darf mMn kein Entscheidungskriterium sein. Bei Katzer ist es das aber aus meiner Sicht auch nicht, da doch auch Aspekte dazu kommen, die vielleicht sogar eine notwendige Entscheidung zur SD-Position in die Länge ziehen.
  6. Das ist ein guter Punkt ja, ich erinnere mich auch noch an die PK von Stöger, wo er da quasi sich vehement dagegen gewehrt hat, dass er kein aktives Offensivspiel für einen Top-Klub auf den Rasen bringt. Ich verstehe grundsätzlich auch den Gedankengang von Mecki, dass er mit Stöger nach dem Abgang von RK aufgrund von menschlichen Problemen, diese menschliche Komponente mit Stöger als "Manager" oben drüber, installieren wollte. Aber dann zusätzlich mit Kulo und Sageder, die das Tagesgeschäft quasi übernehmen hätten sollen, die beide wieder einen anderen Ansatz von Fußball haben? Sageder war doch genau so diese RB-Schule, wie RK zuvor und Kulo eigentlich immer einer, der bei Rapid jahrelang auch beim Ballbesitz-Fußball dabei war. Also wenn man sich dann regelmäßig die Aussagen von Katzer anhört und das mache ich meistens auch, verstehe ich schon, dass die Kritik da immer lauter wird, weil ganz schlau daraus, was er eigentlich will und sein Plan ist, werde ich auch nicht. Dazu kommen dann Transfers für Positionen (ZOM), wo man eigentlich ein Überangebot hat und stattdessen aber keinen weiteren Stürmer holt bzw. nur Antiste leiht, der für mich auch kein richtiger Stürmer ist, der die Tore macht etc. Demir. Gulliksen alles eigentlich für mich Spieler, die zwar ein Spiel kreativ gestalten und aufbauen können in einer Zentrale oder von mir aus vom Flügel nach innen ziehend, aber keine Spieler, die dir Tempo für den Flügel mitbringen, nachdem Dahl ja verletzt war oder Leute, die dir die Tore vorne machen. Für mich hat in der Planung und Einschätzung, egal ob jetzt in Bezug auf den Trainerposten oder den Kader viele Fehler gemacht. Jetzt wird sich zeigen, ob er aus den Fehlern auch lernt und selbstkritisch genug ist und es im Sommer gemeinsam mit Thorup hinbekommt, den Verein wieder zu einem Top-Verein zu machen und auch ob Thorup die richtige Trainerentscheidung war oder ob es erneut schief läuft.
  7. Puh ich finde die aktuelle Situation um Katzer's Person echt schwierig einzuschätzen. Ich verstehe mittlerweile auch jeden Einzelnen, der von den gezeigten Leistungen der Mannschaft die Nase voll hat und sich eine Änderung an der SD-Position wünscht. Wenn ich mir die Interviews und Aussagen von Katzer in den Talk-Runden anhöre, dann bin ich mir auch nicht ganz klar, ob er bei Personalentscheidungen, egal ob Spieler oder Trainer, das alles richtig einordnen und interpretieren kann? Zuletzt bei TUT auf Sky hat er noch gemeint, dass man sich nach dem Abgang von Stöger wieder auf den Ballbesitz-Fußball zurückbesinnen wollte bzw. ihm nicht klar war, dass mit Stöger ein Trainer gekommen ist, der diese Art von Fußball nicht mitträgt. Da muss ich mir schon die Frage stellen, ob er nur den Menschen Peter Stöger kennt und was da bei den gemeinsamen Treffen besprochen wurde? Wer Stöger kennt, wusste doch schon vorher, dass er eher kein Verfechter von viel Ballkontrolle in den eigenen Reihen ist. Genau so finde ich die Aussage in Bezug auf Robert Klauß falsch. Auch der kam ursprünglich aus der RB-Schule und steht daher mMn eher für pressing-orientieren Fußball, wo man körperliche starke Spieler braucht, schneller umschaltet und direkter spielt. Aber das ist, im Vergleich zu Thorup wieder ein deutlicher Unterschied. Wenn die Spieler dann auch nach diesen Bewertungsmustern auswählt, wundert mich nicht, dass bei der Zusammenstellung der Mannschaft nichts wirklich passt. Nur stelle ich mir die Frage, ob es aktuell nach dieser Richtungsänderung zurück zu den Wurzeln, die ja die gesamte Vereinsführung mitträgt, der richtige Zeitpunkt ist, jetzt die Reißleine zu ziehen. Thorup ist gerade mal die Frühjahrssaison da. Evtl. können die beiden gemeinsam die richtigen Schlüsse aus dem Kader ziehen und drehen im Sommer an den richtigen Schrauben? Aber ich muss gestehen, dass mir der Glaube auch mittlerweile fehlt, dass wir nächstes Jahr zu der Zeit da sitzen und uns über eine Saison in den Top-3 freuen. Da muss schon einiges plötzlich sehr positiv laufen und sich eine Eigendynamik entwickeln. Dass das aber auch funktionieren kann, dafür ist der LASK das beste Beispiel dafür.
  8. Ich will hier gar nicht den Spielverderber spielen , aber wenn man sich die anderen größeren Vereine in der Liga ansieht, so hat keiner aktuell ohne Probleme den Erfolg gepachtet. Oft sind es nur "kleine" Änderungen, die eine derartige Dynamik erzeugen können und alles in eine positive Richtung wenden, wie aktuell beim LASK mit Kühbauer. Wo war der LASK vorher? Die haben auch genug Kohle verbrannt, Spieler eingekauft und trotzdem hat es nicht geklappt. Nehmen wir RB her, auch die haben nach dem Abgang von Freund lernen müssen, dass nicht alles immer so einfach rennt und man automatisch jedes Jahr Meister wird, nur weil man mehr Geld ausgeben kann, als der Rest. Diese Kombination aus gutem oder besseres Wort "richtigen" Trainer und passenden Sportdirektor, der dir eine brauchbare Mannschaft zusammenstellt, ist offenbar gar nicht immer so einfach. Nicht umsonst gab es bei Sturm einen Trainerwechsel, bei RB einen Trainerwechsel, zuvor einen SD-Wechsel etc. Gut jetzt kann man sagen, dass diese Vereine (Sturm, RB) mit Ausnahme vom LASK aber trotzdem immer wieder vorne mitspielen, während wir wahrscheinlich schon wieder nur 5. werden. Das ist auch der große Punkt, in dem wir uns zu den anderen Vereinen unterscheiden. Die Austria schafft es leider mit deutlich weniger Kohle und ihren Schulden trotzdem eine bessere oder funktionierende Mannschaft aufs Feld zu stellen, das ist das Traurige. Jetzt wird verständlicherweise der Unmut immer größer, weil man wieder nicht in den Top 3 landet und das die 5. Saison in Folge. Egal an welchen Parametern bei uns gedreht wird, es wirkt sich sportlich nicht wirklich aus, zumindest nicht langfristig. Vielleicht gibt es dann kleine Phasen, wo zu erkennen ist, wie unser Spiel erfolgreich aussehen könnte, aber das wars dann auch bald wieder. Man kann sich dann natürlich überlegen, ist Thorup der Richtige, wurde hier vielleicht doch wieder einmal der falsche geholt, ist es zu Früh das überhaupt noch zu beurteilen? Soll man den Mecki überhaupt noch eine Sommervorbereitung zugestehen, um Änderungen an diesem Kader vorzunehmen? Worauf ich hinaus will, du kannst dir morgen (klar ist jetzt nicht realistisch) den nächsten SD oder Trainer oder beides in den Verein setzen und hast trotzdem keine Garantie dafür, dass wir die nächste Saison in den Top 3 landen. Ein paar User haben es hier vereinzelt schon geschrieben, alleine wenn man sich die Alternativen ansieht? Beim Trainermarkt ist es vielleicht noch überschaubarer oder fällt einem schneller einer ein, nur ist der dann auch leistbar? Beim SD-Markt, muss ich für mich zumindest zugeben, habe ich überhaupt keine Ahnung und dann kommt wieder der finanzielle Rahmen dazu, ist die Person überhaupt leistbar für unsere Verhältnisse? Mit welchem Budget kann die Person arbeiten? Man muss sich auch irgendwann selbst eingestehen, wir sind nur mehr ein Verein, der von glorreichen Zeiten und Erfolgen in der Vergangenheit lebt. Wir sind kein Internationaler Top-Klub, wie die Bayern, Real, City oder sonst wer, wo es kracht, wenn man einmal ein Jahr nicht Meister wird oder keinen Titel gewinnt. Da kannst natürlich sofort alles über Board werfen, die können sich auch sofort den nächsten Top-Trainer aussuchen oder SD. Mittlerweile wurde im Verein schon einiges geändert, neuer GF Wirtschaft, GF Sport, neuer SD mit MK, anstatt ZB. Sportlich hat sich seitdem aber nicht viel geändert? Man könnte langsam auch zu der Meinung kommen, dass es bei Rapid im Ganzen als Verein kriselt und solange im Verein im Hintergrund gegeneinander agiert wird, von Legendenklubs eingeflüstert wird, Sponsoren mitreden wollen etc. wird sich nie was ändern. Da braucht es einmal jemanden der endlich am Tisch haut auch in Hinblick auf den Fanblock etc. und sagt so nicht und mal ordentlich diese Kruste aufreißt im Verein.
  9. Gut das Spiel, dass man jetzt mittlerweile konstant 4. oder 5. in der Meisterschaft wird, könnte man aber genau so als Argument heranziehen, dass es zwangsläufig besser werden muss. Wieso geht man davon aus, dass das so bleibt bzw. nur schlechter, anstatt besser werden kann? Ich bin jetzt auch nicht der größte Fan von Katzer als SD, aber wenn man jetzt immer im vorderen Mittelfeld dabei war, was spricht dagegen das man die richtigen Schlüsse daraus zieht und nächstes Jahr 2. oder 3. wird? Änderung kann in beide Richtungen der Tabelle folgen, sowohl nach unten, als auch nach oben. Abgesehen davon hat er sich jetzt mit Thorup den nächsten Trainer aussuchen dürfen, der wohl ziemlich sicher auch nächste Saison noch unser Cheftrainer sein wird. Den beiden gemeinsam eine Sommertransferperiode und Vorbereitung zu geben, muss schon drinnen sein. Wenn man hier wirklich eine Änderung machen hätte wollen, wäre der Zeitpunkt bevor man Thorup zum Trainer gemacht hat, deutlich besser gewesen. Denn jetzt sollten eigentlich schon die Vorbereitungen auf das Transferfenster und die neue Saison beim SD auf Hochtouren laufen, auch was das Verlängern von Verträgen betrifft etc. Da jetzt dann den Stecker zu ziehen und zu sagen "Naja hat doch nicht gereicht", weil wir sind am Ende wieder nur 4. oder 5. geworden, anstatt 3. wäre mir in der Konstellation jetzt zu kurzsichtig. Ich finde auch, dass man durchaus positive Ansätze erkennen kann, seitdem Thorup Trainer ist. Natürlich fehlt noch die Konstanz, die Stabilität in der Mannschaft und es wird weiterhin immer wieder Dämpfer geben, wie zuletzt gegen den LASK. Jetzt kann man auch sagen, man wäre verrückt oder naiv, weil man sich immer wieder täuschen lässt, aber ich wenn ich daran denke, dass Thorup eine ganze Sommervorbereitung mit dem Team bekommt, denke ich schon, dass man da nächste Saison deutlich besser performen wird. Vor allem, wenn dann auch wieder auf der Stürmerposition Spieler fit sind oder dazu kommen, die eine Verstärkung darstellen. Aber als Verein muss man sich mMn auch darüber einig werden, dass das jetzt endlich einmal sitzen muss und die nächste Saison wirklich ein Gradmesser wird. Wenn das mit Thorup und nach dem nächsten großen Transferfenster wieder schief geht, muss sich auch auf der SD-Position neu aufstellen.
  10. Tommyboy

    Spekulationsthread - 2026/27

    Ich würde mir persönlich einen größeren Umbruch im Sommer wünschen, denke aber nicht, dass das ganz realistisch ist, weil man auch jene Spieler, die noch nicht ihre Leistung abgerufen haben oder zu viel verletzt waren, leider nicht verkaufen können wird. Bei einigen gehe ich auch davon aus, dass man sie nicht länger halten können wird, wie Amane oder Bolla. Spieler, die ich abgeben würde: SPRY, Marcelin, Bolla, Borkeeiet, Amane, Gulliksen, Tilio, Antiste, Weimann Cvetkovic und Horn würde ich als Leader behalten Ndzie war halt leider meiste Zeit verletzt, wenn der fit werden würde, könnte der sicher noch interessant werden. Grgic würde ich, zumindest für den erweiterten Kader und als Typ behalten. Gulliksen wird man eher nicht abgeben, da man ihn wahrscheinlich mit Verlust abgeben müsste. Bleibt also folgender Kader für die neue Saison: TW: Hedl, Gartler, Orgler IV: Cvetkovic, Ahoussou, Schöller, Gröller RV: Mister X, F. Demir, Vincze (Zurück von der Leihe) hier sollte man wahrscheinlich bei einem Abgang von Bolla einen Ersatz holen, der zumindest auf einem annähernd gleichen Level agieren würde, ob man das Demir und Vincze zutrauen könnte? Keine Ahnung LV: Horn, Böckle (Zurück von der Leihe) DM: Ndzie, Grgic, ZM: Mister X, Mister X, Oswald (Zurück von der Leihe), wobei hier die Frage ist, wie viel Rolle der bei uns wirklich noch spielt/spielen sollte? Hier sieht man, dass man unbedingt etwas machen muss, vor allem wenn man Amane verliert. RM: Schaub, Wurmbrand, Nunoo, Demir LM: Dahl, Weixelbraun Könnte man auch aus meiner Sicht auch so lassen, wenn die Spieler auf beide Seiten spielen könnten, hätte man 6 Spieler, wobei Gulliksen und Seidl unter Thorup ja auch schon am Flügel gespielt haben. Bei Schaub und Demir drängt sich bei mir folgende Frage auf - > Wie wirksam/sinnvoll ein Flügel, wie Demir oder Schaub in der modernen Fußballwelt noch ist? Sehe beide eigentlich als technisch starke Flügel, die Bälle halten und auch nach innen ziehen können, aber keine, die über Speed kommen, wobei das bei der Spielidee von Thorup ganz gut passen könnte). OM: Seidl, Gulliksen, wobei hier auch Demir und Schaub als 10er spielen könnten ST: Mbuyi, der hoffentlich wieder fit zurückkommt und auch länger fit bleibt, Kara Da wir, wie ich annehme weiterhin eher auf 1 Stürmer setzen, würde ich hier in einen weiteren Stürmer investieren, der aber schon erfahrener ist und bewiesen hat, dass er mehrere Tore in einer Saison machen kann.
  11. Das ist für mich auch der Punkt, der uns über kurz oder lang, wenn es in der aktuellen Gangart weitergeht, auf den Kopf fallen wird. Gut ein richtiges Leitbild, hat es das überhaupt schon mal wirklich gegeben? Außer das mysteriöse, geheimnisvolle Schriftstück, das angeblich immer in Zoki seiner Lade gelegen hat? Katzer muss sich mMn schon im Klaren sein, dass man aktuell einen ordentlichen Schritt in der Entwicklung des Vereins in die andere Richtung macht. Früher haben wir als Rapid-Fans über die Stronach-Austria Ära oder RBS gelacht und gemeint, dass das alles nur eine zusammen-gekaufte/gewürfelte Truppe ohne Charakter und Leidenschaft ist. Mit dem Verzicht auf den Ö-Topf hat man sich aber mittlerweile selber in diese Richtung entwickelt. Und ja ich weiß, der Rapid-Fan ist in erster Linie hungrig auf Erfolg und Titel und wenn die eintreffen würden, hätte wohl auch niemand ein Problem mit dem Weg, den wir aktuell eingeschlagen haben, wenn aber dann sowas dabei rausschaut, kanns schnell ungemütlich werden für den Mecki. Sicher hat man mit Seidl, Wurmbrand, Grgic, Nunoo noch Spieler, die mehr zur ursprünglichen Rapid Philosophie passen, aber der größte Anteil ist mittlerweile ein Team aus dazu gekommenen Legionären, die aktuell die Leistung bzw. der Summe, die man für sie ausgegeben hat, überhaupt nicht gerecht werden. Und das Argument, dass jetzt der schlechteste Zeitpunkt für einen SD-Wechsel ist, ist wohl auch das einzige, was Mecki aktuell wirklich schützen sollte. Ich verstehe, dass gerade jetzt wo es immer mehr Richtung Saisonende und Sommertransferzeit geht, eine wichtige Phase ist, wo der SD eigentlich schon vorarbeiten sollte und wissen sollte, wo die Stellschrauben sind, an denen man drehen muss. Das werden Katzer und Thorup hoffentlich gemeinsam richtig angehen und Verkäufe, die Kohle einbringen, in eine vernünftige Offensive investieren. Von Stürmern, wie Burgi oder auch Beljo können wir aktuell nur träumen. Ich bin allerdings auch der Meinung, dass diese Geduld jetzt bald einmal eine Ende nehmen muss. Es gehört dem Mecki klar gemacht, dass das jetzt die letzte Transferphase ist, in der er die Chance hat, mit seinem neu bestellten Trainer, die Mannschaft in die Spur zu bringen. Sollte man im September/Oktober nicht unter den ersten 3 in der Tabelle stehen, ist das Projekt Markus Katzer für mich zu beenden, unabhängig davon, ob er wirtschaftlich gute Erträge für uns erzielt. Zumindest braucht es dann jemand Hauptverantwortlichen zusätzlich, der die richtigen/passenden Spieler auswählt oder es gehört das Scouting nochmal umgekrempelt.
  12. Was man Katzer sicher positiv anrechnen muss, ist das er offenbar gegen Ende des Jahres die richtigen Schlüsse aus der Krise des Vereins gezogen hat. So ist mit Weimann, auch wenn die sportliche Leistung durchaus noch überschaubar ist, ein Spieler gekommen, der eine Führungsperson ist und das hat nach dem Burgi aufgehört hat, deutlich gefehlt. Mit Thorup hat er weiterhin den Blick über den Tellerrand beibehalten. Ich muss zugeben, dass ich an seiner Stelle wohl am heimischen Markt (Semlic, Senft) gefischt hätte und mich nicht nochmal für einen Trainer aus dem Ausland entschieden hätte. Jetzt scheint mit Thorup (Stand jetzt) auch wieder ein Trainer beim Team zu sein, der der Mannschaft klar vermitteln kann, was er sich erwartet, wie sich die Spieler zu bewegen haben etc. Wenn diese kleinen Rädchen dann ineinander greifen, wird das, wie zuletzt immer stabiler und das Selbstvertrauen wächst auch immer mehr. Man hat auch RB jetzt zwei mal hintereinander bezwingen können. Ich weiß nicht was das vorherige Trainerteam um Stöger gemacht hat, aber klare Ideen am Platz zu kommunizieren, scheint nicht unbedingt dazu gehört zu haben oder es wurde überhaupt nur an die beiden Co-Trainer delegiert. Dazu kommt natürlich der wirtschaftliche Aspekt, dass man es offenbar immer wieder schafft (aber das habe ich ihm zuvor schon positiv zugesprochen) junge, talentierte Spieler zu holen, die im Ausland begehrt sind und so wieder für eine gewinnbringende Summe verkauft werden können. Und jetzt kommen wir zu den "negativen" Seiten, die man ihm auch zuschreiben muss. Der Kader ist immer noch ziemlich unausgeglichen. Die routinierteren Spieler die da sind, schaffen es aus verschiedensten Gründen (Verletzungen, Formtiefs etc.) einfach nicht die treibende Kraft im Team zu sein. Es sind immer noch viele Talente in der Mannschaft, die viel Potenzial haben, aber noch nicht das bringen, vor allem konstant, was sie zeigen könnten und wenn dann sind sie wahrscheinlich eh schon wieder im Sommer weg. Bislang hat er noch nicht bewiesen, dass er Rapid zu langfristigem Erfolg verhelfen kann. Es waren immer schöne Momentaufnahmen dabei, wie das Viertelfinale in der Conference League oder eben jetzt, vor allem aus Fan-Sicht das man zwei Mal hintereinander RB bezwingt. Ob wir uns bis Ende der Saison in den ersten 3 halten wird sich erst zeigen, denn gerade bei den Gegnern im oberen Play-Off brauchts nur einmal eine Sturm oder LASK Partie, die man verliert, vielleicht kommt noch eine deppate Derby-Niederlage dazu und du bist schon wieder in der Abwärtsspirale. Also wie stabil die Mannschaft jetzt schon wirklich wieder ist, wird sich erst zeigen. Dann kommt natürlich noch die nächste Saison dazu. Wie verläuft aus SD-Sicht der Transfersommer? Wen verkauft man oder schafft man vielleicht gar abzugeben, den man nicht mehr unbedingt benötigt? Wer kommt als Ersatz, vor allem wenn man einen Amane zu gutem Geld macht? Wie lange wird der Trainer fest im Sattel sitzen? Schaffen wir eine gute nächste Saison in den Top-3 oder diskutieren wir im Winter wieder über den nächsten Trainer? etc. Wo man sicher zustimmen muss und das ein Argument ist, dass eigentlich nicht direkt für Katzer spricht, aber durchaus viel Gewichtung hat, ist, dass man einen Sportdirektor nicht so leicht austauscht bzw. einen passenden Kandidaten, der den Verein auf Erfolgskurs bringt nicht so einfach findet, denn da gehört halt rundherum eben mit der gesamten Ausrichtung des Vereins viel mehr dazu. Vor allem ist es bei Rapid mMn immer ein Vorteil, wenn man den Verein und das Drumherum, die Fans etc. kennt.
  13. @Adversus Wenn man jede Saison mindestens einen neuen Trainer anstellt, kostet das kein Geld? Wenn die Mannschaft nach jedem Misserfolg und jeder Krise am Saison Ende erheblich umgebaut wird, kostet das kein Geld? Ich habe nicht behauptet, dass man jedes Jahr in den Top-3 sein muss. Wenn es für Rapid schon zu anspruchsvoll ist, dass man in 3 Jahren unter einem Sportdirektor, der für den sportlichen Erfolg hauptverantwortlich ist, schafft in die Top-3 zu kommen, na dann Gute Nacht. Das muss man schon kritisieren dürfen. Und wir werden, für mich ziemlich sicher, im Sommer, durch den einen oder anderen Abgang, wieder genug Budget haben um das Team umzubauen. Ich respektiere es aber das es zu dem Thema andere Meinungen gibt. Man kann sich noch immer für Katzer als SD aussprechen, ist auch OK. Für mich bringt er auch positive Seiten als SD mit, nur leider auch bei einem der wichtigsten Faktoren, wie der Kader Planung bislang eklatante Schwächen.
  14. Klar haben wir uns das selbst eingebrockt. Naja wir haben es auch in der Vergangenheit geschafft für Sportdirektoren interessant zu sein. Denke es verhält sich hier auch anders, als auf dem Trainermarkt, wo mir nicht wirklich Namen einfallen würden, die ich mir vorstellen kann. Es waren bereits mit Helmut Schulte und Andreas Müller auch aus dem Ausland bei uns als Sportdirektor beschäftigt. Und das jetzt unabhängig davon, ob das eine gute/erfolgreiche Zusammenarbeit war oder nicht. Als Fan bin ich aber auch nicht wirklich da diese Leute zu finden. Hoff Thorup hätte wohl als neuen Trainer auch niemand als Fan auf dem Schirm gehabt und zum Verein geholt. Am Ende zählt aber der sportliche Erfolg und wenn man so etwas wie eine positive Entwicklung/Richtung erkennen könnte, würde man vielleicht auch noch geduldig sein. Aber wie bereits geschrieben, ist das jetzt der 3. Trainer unter Katzer. Die nächste Saison, wo es Stand jetzt wieder nicht realistisch scheint, dass man in die Top-3 kommt. Man kann durchaus der Meinung sein, dass es für eintretenden Erfolg auch eine Konstante, eine Zeit lang benötigt, aber nach 3 Saisonen sollte dann doch eine positive Entwicklung klar ersichtlich sein. Und das ist aktuell nicht der Fall, zumindest sehe ich das so. Wenn das die 1. Übergangssaison ist oder von mir aus die 2. wo man endlich spürt "OK das passt jetzt, wir können nächstes Jahr darauf aufbauen". Aber dieser Optimismus und Glaube geht glaube ich langsam den meisten aus.
  15. Auch, wenn ich normalerweise auch zu den Personen gehöre, die an eine langfristige Entwicklung glauben und sich mehr Zeit und Geduld wünschen, einen eingeschlagenen Weg durchzuziehen -> Wenn man es als Rapid nicht schafft innerhalb von 3 Jahren in die Top-3 zu kommen, rennt schon was schief. Nicht böse sein, aber wir sind auch nicht der WAC oder Hartberg. Mit unseren finanziellen Möglichkeiten muss das drinnen sein. Thorup kann man da keinen Vorwurf machen und im Prinzip wäre das heuer ja sogar noch möglich, was komplett irre ist. Katzer hat jetzt aber genug Vertrauen bekommen, um einen sportlichen Weg zu finden, der funktioniert, Fehler aus der Vergangenheit zu korrigieren. Jedes Mal erwarten, dass man jetzt wieder 1-2 Jahre Zeit und Geduld hat, weil wieder der nächste Trainer gekommen ist oder sich die Mannschaft verändert hat, wird es nicht spielen.