Markus Katzer - Geschäftsführer Sport


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V.I.P.
P200E schrieb vor 1 Minute:

naja, die Spieler haben frei was ich gestern dem Interview nach dem Spiel entnehmen konnte. Bei der Austria übrigens nicht. Kann man sich auch seinen Teil dazu denken.

Die haben heuer echt die Chance Meister zu werden, die sind die einzigen die ihr Spiel durchziehen können weil das Selbstvertrauen da ist

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V.I.P.
moerli schrieb vor 1 Minute:

Die haben heuer echt die Chance Meister zu werden, die sind die einzigen die ihr Spiel durchziehen können weil das Selbstvertrauen da ist

In Don Didi we trust :davinci:

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Postinho
bruno_conte schrieb vor 1 Minute:

Den Rauswurf eines Trainers kann man meist nachvollziehen, auch als Außenstehender. Da gibt es die Tabelle und jede Menge Analysen warum es mit ihm einfach nicht klappen will, im Prinzip also alles quantitative, in Zahlen meßbare Gründe.

Beim Sportdirektor gehts meist über in eine qualitative Analyse. Da werden die Zahlen weggewischt und man diskutiert darüber was er kann (z.B: Spieler handeln) und nicht kann (z.B: Kader zusammenstellen). Sobald man anfängt von Zahlen wegzugehen und in Beschreibung zu wechseln, geht man weg von objektiver Beurteilung und hin zu "wer lauter schreit hat recht". 

Was dazukommt, ist, daß der Sportdirektor (zurecht) den Trainer beurteilt und feststellt, ob dieser das eingehalten hat, was sportlich vereinbart worden ist. Der SD sollte dazu auch das Fachwissen haben. Den SD selber beurteilen allerdings Leute, die eher kein Fachwissen haben und sich selbst auf die Analysen des SD verlassen. Dieser hat somit (auch ungewollt), die Möglichkeit, seine Vorgesetzten bis zu einem gewissen Grad zu manipulieren und zu steuern. Bis es halt irgendwann nicht mehr geht, weil schon zu viel zerstört worden ist. Die Frage ist, wann ist der Punkt erreicht, wer entscheidet das ? Rein theoretisch kann nur der SD selbst feststellen und entscheiden, daß er versagt hat, denn seine Vorgesetzten haben in der Regel zu wenig Expertise. 

Um jetzt ein konkretes Beispiel zu geben: Katzer hätte spätestens beim Stöger Rauswurf fliegen müssen. Denn sogar interne Analysen haben darauf hingedeutet, daß die Verpflichtung des Trainerteams, zusammen mit den von Katzer selbst vorgebrachten Erwartungen und Bestätigungen nicht schlüssig waren mit den Folgeereignissen. Das hat sogar Katzer selbst in der Folge so dargestellt. Das war nicht sein erster Trainer aber eigentlich hätte es sein Letzter sein müssen.

Grundsätzlich ja, aber. Es gibt schon sehr viele Personen die lange bei Rapid tätig sind und auch Erfahrungen mit unterschiedlichen Sportdirektoren haben. Hier ist zum Beispiel Stefan Ebner zu nennen oder auch Werer Kuhn der seit langem nur mehr eine Beraterrolle inne hatte. Zusätzlich gab es beim Amtsantritt von Katzer erfahrene Scouts und einen sehr gut vernetzten Cheftrainer der Katzer besonders ein Dorn im Auge war.

Katzer hat es geschafft mit den Keywords (Jung dynamisch) in allen Bereichen erfahrene Mitarbeiter auszusortieren und durch junge Mitarbeiter zu ersetzen. Zum Beispiel Gartler statt Ebner, Nino Rauch zum Chefscout, RK für Barisic... Bei Barisic gibt Katzer ja auch offen zu, dass ihn vor allem gestört hat, dass dieser schon mal Sportdirektor war...

Dabei ging es in erster Linie darum sich mit einem loyalen Umfeld zu umgeben und potentielle Kritiker sofort loszuwerden. Also die Mitarbeiter die Katzers arbeit wirklich beurteilen könnten hat er schnell aussortiert.

Ich halte beispielsweise viel von Nino Rauch, aber ich denke der Schritt zum Chefscout kam für ihn um 10 Jahre zu früh. 

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Im ASB-Olymp
Zarael reloaded schrieb vor 3 Stunden:

Wer außer Hofmann (mehr aus Liebe) und Krammer hätte sich denn Rapid zu dem Zeitpunkt noch angetan? Dass da Krammer die bessere Wahl gewesen wäre, halte ich für eine sehr exklusive Meinung.

ich halte das Argument "wer tut sich Rapid noch an" eher für eine Urban Legend unter den Fans. Ich bin mir sicher, dass sowohl für den Trainerposten als auch SD, ja sogar am Spielersektor genug gibt, die zu uns wechseln würden. Dass wir halt nicht die erste Reihe bekommen ist klar, aber das liegt wohl mehr an unseren finanziellen Möglichkeiten als am schlechten Ruf. Glaub ich halt.

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Weltklassekicker
2 hours ago, Silva said:

Ich halte das für eine falschen Schluss, dass die fehlende Expertise ein Problem ist. Da kann man sich wohl die Präsidien der meisten anderen Vereine in Österreich und Europa anschauen und würde wohl erkennen, dass das fast nirgends wesentlich anders ist. Auf jeden Hoeness gibt es wohl zig Wrabetzs, Gallowitzers, Jauks und wie sie alle heißen. 

Die meisten Vereine bringen auch keine Konstanz rein, haben also genau das gleiche Problem. Vereinzelt ist denen ein Glücksgriff auf der Trainer- oder Sportdirektorposition (oder beides, wie bei Sturm) gelungen. Das bringt dann ein paar Jahre Erfolg und danach kommt wieder die Misere. Bei Sturm kann man das sehr gut beobachten. Aber auch bei Salzburg war es in erster Linie Rangnick und dann Freund.

Wenn man wirklich langfristig erfolgreich sein möchte, braucht man aus meiner Sicht ganz oben im Verein eine Kompetenz. Sonst ist ja jede weitere Sportdirektorwahl wieder einfach nur Glück. Wie kann das also ein falscher Schluss sein, dass unser Grundproblem die fehlende Kompetenz im Präsidium ist? Die Wahl des Nachfolgers von Katzer wird zu mindestens 50% die Erfolge der nächsten 3 Jahre bestimmen. Und diese Entscheidung muss natürlich von jemanden getroffen werden, der sich im Fußball auskennt. 

Ich sehe das Aufstellen einer Fußballfachkompetenz ganz oben im Präsidium als einer der wenigen Schachzüge, mit denen wir uns auf Jahre von der Konkurrenz abheben können.

 

2 hours ago, Silva said:

Genauso frage ich mich, wie es anders sein soll, als dass ein Sportdirektor einen Trainer erbt. Es wird zwar sicher Konstellationen geben, bei denen beide Posten mit Beginn der nächsten Saison frei werden und weswegen der Sportdirektor dann sich selbst den Trainer aussuchen kann. Häufig genug wird es aber nicht gleichzeitig sein und deswegen wird eben der Sportdirektor eben am Anfang mit einer Fremdentscheidung leben müssen. Auch da gibt es wohl genug Beispiele (Parensen hat Säumel übernommen, Mann hat Letsch übernommen, Wagner/Zorn haben Helm übernommen, ...).

Das ist ein guter Einwand und stimmt sicherlich. Was es bei uns problematisch gemacht hat, ist die gleichzeitig wechselnde Auffassung der Spielidee und dass der Sportdirektor oft einen relativ neuen Trainer übernimmt, wodurch dann zu viel Zeit verschenkt wird. Es gab bei uns aber sehr wohl Momente, wo man es hätte vermeiden können:

  • 2016 Canadi als Trainer zu wählen, bevor dann 2 Monate später Bickel kam, war absolut unnötig
  • 2022 war nach Vaduz Barisic Sportdirektor und Feldhofer Trainer. Hier hätte man auch andere Optionen gehabt: klar war, dass der Trainer weg muss. Das Präsidium wollte Zoki als Trainer, hatte also nichts gegen eine Rückkehr zum Ballbesitzfußball. Man hätte also Zoki als Sportdirektor lassen können und einen neuen Trainer holen können, der zu Zoki's Vorstellungen von Ballbesitzfußball passt. Oder man hätte beide kündigen können, um einen kompletten Neustart zu macehn. Stattdessen hat man wieder den Trainer vor dem Sportdirektor festgelegt.
  • 2025: bevor man sich für Thorup entschied, hätte man die Möglichkeit gehabt, Katzer gleichzeitig mit Stöger zu kündigen. 
  • Aktuell hat man die Möglichkeit, im Sommer 2026 komplett frisch mit neuem Trainer und Sportdirektor zu starten. Das erfordert aber einerseits sehr viel Eier und andererseits sehr viel Kompetenz, um als Präsidiumsmitglied überhaupt rauszufinden, ob Thorup eine gute Arbeit macht.

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Postinho
mido456 schrieb vor 3 Minuten:

Grundsätzlich ja, aber. Es gibt schon sehr viele Personen die lange bei Rapid tätig sind und auch Erfahrungen mit unterschiedlichen Sportdirektoren haben. Hier ist zum Beispiel Stefan Ebner zu nennen oder auch Werer Kuhn der seit langem nur mehr eine Beraterrolle inne hatte. Zusätzlich gab es beim Amtsantritt von Katzer erfahrene Scouts und einen sehr gut vernetzten Cheftrainer der Katzer besonders ein Dorn im Auge war.

Katzer hat es geschafft mit den Keywords (Jung dynamisch) in allen Bereichen erfahrene Mitarbeiter auszusortieren und durch junge Mitarbeiter zu ersetzen. Zum Beispiel Gartler statt Ebner, Nino Rauch zum Chefscout, RK für Barisic... Bei Barisic gibt Katzer ja auch offen zu, dass ihn vor allem gestört hat, dass dieser schon mal Sportdirektor war...

Dabei ging es in erster Linie darum sich mit einem loyalen Umfeld zu umgeben und potentielle Kritiker sofort loszuwerden. Also die Mitarbeiter die Katzers arbeit wirklich beurteilen könnten hat er schnell aussortiert.

Ich halte beispielsweise viel von Nino Rauch, aber ich denke der Schritt zum Chefscout kam für ihn um 10 Jahre zu früh. 

Daß man es sich als GF richtet wie man es selbst braucht ist überall üblich. Das würde ich ihm so gar nicht anlasten wollen. Das Problem ist, daß das Präsidium als Aufsichtsorgan und defacto Vorgesetzte von Katzer es verabsäumt hat, für die nötige Expertise in ihren eigenen Reihen zu sorgen. Denn da muß die Meinungsbildung erfolgen, die letztendlich über das Schicksal von Katzer und den anderen GF entscheidet. Das ist allerdings nur meine private Meinung.

Es kann durchaus auch sein, daß das Präsidium diese Exertise eingeholt hat und Katzer für gut genug befindet um sein Amt auch weiter im Sinne von Rapid auszuüben. Dann soll es so sein.

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ASB-Halbgott
orßit schrieb vor einer Stunde:

Besser ist, wir fahren die saison gegen die wand, schmeißen den trainer raus und dann verlängern wir mit dem gf sport, damit dieser den nächsten trainer holen/feuern und die nächste saison gegen die wand fahren darf!

Zeig mir einen verein, bei dem der gf sport/sportdirektor in drei jahren drei trainer holen bzw. feuern darf! 

Du meintest, er hätte mit Klauß, also seiner ersten!! Trainerbestellung gleich mitgehen müssen. Dein im Kreis drehen um doch irgendwie recht zu haben, kannst dir wohin stecken.

"Zeig mir einen verein, bei dem der gf sport/sportdirektor in drei jahren drei trainer holen bzw. feuern darf!"

Zeig mir einen Verein, der seinen GFS gemeinsam mit dessen erstem Trainer entlässt, weil diese Trainerentscheidung nur ~4 Monate gut funktioniert hat. Denn das war, ich wiederhole es nochmal, deine Aussage und nicht das, was du hier als Antwort gegeben hast.

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Weltklassekicker
18 minutes ago, bruno_conte said:

Den Rauswurf eines Trainers kann man meist nachvollziehen, auch als Außenstehender. Da gibt es die Tabelle und jede Menge Analysen warum es mit ihm einfach nicht klappen will, im Prinzip also alles quantitative, in Zahlen meßbare Gründe.

Beim Sportdirektor gehts meist über in eine qualitative Analyse. Da werden die Zahlen weggewischt und man diskutiert darüber was er kann (z.B: Spieler handeln) und nicht kann (z.B: Kader zusammenstellen). Sobald man anfängt von Zahlen wegzugehen und in Beschreibung zu wechseln, geht man weg von objektiver Beurteilung und hin zu "wer lauter schreit hat recht". 

Was dazukommt, ist, daß der Sportdirektor (zurecht) den Trainer beurteilt und feststellt, ob dieser das eingehalten hat, was sportlich vereinbart worden ist. Der SD sollte dazu auch das Fachwissen haben. Den SD selber beurteilen allerdings Leute, die eher kein Fachwissen haben und sich selbst auf die Analysen des SD verlassen. Dieser hat somit (auch ungewollt), die Möglichkeit, seine Vorgesetzten bis zu einem gewissen Grad zu manipulieren und zu steuern. Bis es halt irgendwann nicht mehr geht, weil schon zu viel zerstört worden ist. Die Frage ist, wann ist der Punkt erreicht, wer entscheidet das ? Rein theoretisch kann nur der SD selbst feststellen und entscheiden, daß er versagt hat, denn seine Vorgesetzten haben in der Regel zu wenig Expertise. 

Um jetzt ein konkretes Beispiel zu geben: Katzer hätte spätestens beim Stöger Rauswurf fliegen müssen. Denn sogar interne Analysen haben darauf hingedeutet, daß die Verpflichtung des Trainerteams, zusammen mit den von Katzer selbst vorgebrachten Erwartungen und Bestätigungen nicht schlüssig waren mit den Folgeereignissen. Das hat sogar Katzer selbst in der Folge so dargestellt. Das war nicht sein erster Trainer aber eigentlich hätte es sein Letzter sein müssen.

Völlig richtig. Wir haben ein massives Strukturproblem, das immer wieder dazu führen wird, das ein schlechter Sportdirektor den Verein gegen die Wand fahren darf, ohne dass es intern jemand merkt.

Letztens hat ja sogar selbst Thorup indirekt Katzer kritisiert, als er gesagt hat, der Verein muss seine Macht beschneiden. Thorup hat mehr Ahnung vom Sportdirektorgeschäft, als Katzer. Das ist unglaublich. Hier das Zitat dazu:

"Vereine, die langfristig erfolgreich sind, übernehmen für viele Bereiche die Verantwortung und geben dem Chefcoach viel vor. Sie lassen beim Trainerwechsel keine grundsätzlichen Änderungen zu.“

Thorup sagt wortwörtlich, dass bei einem Trainerwechsel keine grundsätzlichen Änderungen zugelassen werden sollen, weil der Verein selbst schon eine klare Vorstellung von der Spielweise haben soll. Das sagt er wenige Wochen nachdem er taktisch eine komplett neue Spielweise einstudieren lässt. Nachdem er sich zum Thema Nachwuchsförderung komplett anders äußert, als es in den letzten Jahren Praxis war. Nachdem man auf einmal im Trainingsalltag grundlegende Dinge umstellt. Zum Beispiel wie sich jemand krank bzw. verletzt meldet.

Und es ging noch weiter:

"Der Däne hat nach 50 Tagen den Eindruck, dass das stetige Hin und Her in Hütteldorf der Hauptgrund sei für mittlerweile fünf Jahre abseits der Top-3."

Das ist doch klare Kritik an den letzten 3 Jahren unter Katzer, oder sehe das nur ich so? Und abschließend sagt er das zu einem Sportdirektor, der schon 3 Jahre im Amt ist:

"Hoff Thorup ermutigt deshalb den Verein, also in erster Linie Sportchef Markus Katzer, dazu, gemeinsam Leitlinien zu definieren, die lange Bestand haben. Konkret: „Von der Spielphilosophie über den Weg der Talente zu den Profis, den gemeinsamen Anwesenheitszeiten im Trainingszentrum, bis hin zum Umgang mit Verletzten – das alles sollte Rapid vorgeben, unabhängig vom Namen des Trainers.“"

Nachdem Stöger schon proaktiv in der Presse anklingen hat lassen, dass vieles im Verein falsch läuft, gibt jetzt Thorup nach 50 Tagen als Cheftrainer seinem Vorgesetzten Tipps, wie man den Verein auf eine gemeinsame Linie bringt. Das habe ich noch nie erlebt, dass gleich zwei Trainer im Abstand von wenigen Monaten ihren Sportdirektor fachlich vorführen.

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moerli schrieb vor 44 Minuten:

Ich will Katzer nicht aus der Schuld nehmen aber es sind alle Spieler am Sand nicht nur die neuen

Wenn ich nur das Spiel Gestern hernehme waren die "alten" Spieler noch die schwächsten wie Cvetkovic,SPRY,Amane,Seidl,Wurmbrand

Klar waren die neuen nicht besser aber so wie es Ausschaut ist der ganze Kader am Sand egal ob neu oder alt

Weimann sagte das es im Training sehr gut ausschaut aber sie es nicht beim Spiel auf den Platz bringen

Das muss bei vielen ein Kopfproblem sein weil das Kicken haben ja Cvetkovic und CO nicht Verlernt und die neuen haben in ihren Ligen auch Aufgezeigt

Man sieht es auch im Spiel das das es im Kopf nicht stimmt, wir Reagieren zu langsam und trauen tut sich auch keiner was, mir kommt vor als ob jeder Spieler mit einen 10 kg Rucksack am Rücken rumläuft

er hat böckle und bajlicz ohne rückholklausel verliehen (vmtl. wäre die leihe ohne aber zur verteidigung nicht zustande gekommen) und die bräuchten wir aktuell wie einen bissen brot.

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ASB-Halbgott
1899% BornGreen schrieb vor 54 Minuten:

ehrlich gesagt sehe ich das nicht als notwendig denn so groß sind wir nicht. was solle ein Sportlicher Leiter bei einer Damenmannschaft tagfüllendes machen. Bei aller Wertschätzung aber da gibt es einfach deutlich weniger zu machen als bei bei den KM Profis. Aber ja, man kann gerne über Strukturänderungen sprechen. am wichtigsten mit blick auf die km ist die Kaderzusammenstellung. Für die aktuelle ist Katzer verantwortlich und dass der noch immer fuhrwerken darf, dagegen hätte hofmann etwas vornehmen müssen. nachdem er es nicht getan hat, sehe ich die dinge ganz anders als du diesbezüglich. es braucht leadership auch wenns unangenehm ist. fehler und fehlbesetzungen erkennen und ändern ist eben teil von leadership. nicht erkennen oder noch schlimmer, erkennen aber nicht handeln weil freunde oder keine bessere Idee dazu, das ist halt dann Missmanagement und einfach nur schlecht = Fehlbesetzung. deswegen bleibe ich dabei dass auch die position von shfg mit leadershipqualitäten ausgestattet gehört und nicht mit legenden und freundschaftsstatus. dass zumindest bei der person shfg beides sich zeitgleich nicht erfüllt hat, sehe ich als gegeben.

Die Position von SHFG braucht es in dieser Form gar nicht. Es ist ein Versorgungsposten mit ein paar Aufgaben, die nicht in die KM reinwirken. Das war doch bitte von Anfang an klar, dass dies eine Belohnung dafür ist, nach Vaduz in die Bresche zu springen. Er hätte genauso seinen gut bezahlten Job bei Rapid behalten und sich die ganze Scheiße ersparen können!

Und Hofmann steht nicht über Katzer, wie genau hätte Hofmann also Katzer stoppen/entfernen sollen?

Für mich betreibst du hier nur Frustbewältigung und alle schuldig, alle raus und konstruierst dir das passende Bild dazu

Dementsprechend bin ich aus der Diskussion wieder raus.

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Postet viiiel zu viel
Berbatov schrieb vor 2 Minuten:

Völlig richtig. Wir haben ein massives Strukturproblem, das immer wieder dazu führen wird, das ein schlechter Sportdirektor den Verein gegen die Wand fahren darf, ohne dass es intern jemand merkt.

Letztens hat ja sogar selbst Thorup indirekt Katzer kritisiert, als er gesagt hat, der Verein muss seine Macht beschneiden. Thorup hat mehr Ahnung vom Sportdirektorgeschäft, als Katzer. Das ist unglaublich. Hier das Zitat dazu:

"Vereine, die langfristig erfolgreich sind, übernehmen für viele Bereiche die Verantwortung und geben dem Chefcoach viel vor. Sie lassen beim Trainerwechsel keine grundsätzlichen Änderungen zu.“

Thorup sagt wortwörtlich, dass bei einem Trainerwechsel keine grundsätzlichen Änderungen zugelassen werden sollen, weil der Verein selbst schon eine klare Vorstellung von der Spielweise haben soll. Das sagt er wenige Wochen nachdem er taktisch eine komplett neue Spielweise einstudieren lässt. Nachdem er sich zum Thema Nachwuchsförderung komplett anders äußert, als es in den letzten Jahren Praxis war. Nachdem man auf einmal im Trainingsalltag grundlegende Dinge umstellt. Zum Beispiel wie sich jemand krank bzw. verletzt meldet.

Und es ging noch weiter:

"Der Däne hat nach 50 Tagen den Eindruck, dass das stetige Hin und Her in Hütteldorf der Hauptgrund sei für mittlerweile fünf Jahre abseits der Top-3."

Das ist doch klare Kritik an den letzten 3 Jahren unter Katzer, oder sehe das nur ich so? Und abschließend sagt er das zu einem Sportdirektor, der schon 3 Jahre im Amt ist:

"Hoff Thorup ermutigt deshalb den Verein, also in erster Linie Sportchef Markus Katzer, dazu, gemeinsam Leitlinien zu definieren, die lange Bestand haben. Konkret: „Von der Spielphilosophie über den Weg der Talente zu den Profis, den gemeinsamen Anwesenheitszeiten im Trainingszentrum, bis hin zum Umgang mit Verletzten – das alles sollte Rapid vorgeben, unabhängig vom Namen des Trainers.“"

Nachdem Stöger schon proaktiv in der Presse anklingen hat lassen, dass vieles im Verein falsch läuft, gibt jetzt Thorup nach 50 Tagen als Cheftrainer seinem Vorgesetzten Tipps, wie man den Verein auf eine gemeinsame Linie bringt. Das habe ich noch nie erlebt, dass gleich zwei Trainer im Abstand von wenigen Monaten ihren Sportdirektor fachlich vorführen.

Der letzte der sowas bei Rapid installiert hat, plus, minus, war Zoki in seiner ersten Traineramtszeit. Von damals zehrt Rapid noch heute obwohl es bis runter in den Nachwuchs schon lange ausgezehrt ist und nicht sorgfältig weiterentwickelt wurde.

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Weltklassekicker
2 minutes ago, Ballbesitzfussball said:

Der letzte der sowas bei Rapid installiert hat, plus, minus, war Zoki in seiner ersten Traineramtszeit. Von damals zehrt Rapid noch heute obwohl es bis runter in den Nachwuchs schon lange ausgezehrt ist und nicht sorgfältig weiterentwickelt wurde.

Vielleicht geht es bei Rapid auch nur bottom-up. Also dass man mit viel Glück einen Trainer erwischt, der so gut ist, dass er diese Strukturen mit aufbaut. Bei Liverpool war es mit Klopp ja genauso. Vielleicht ist Thorup sogar genau dieser Glückstreffer. Ich würde es mir wünschen.

bearbeitet von Berbatov

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ASB-Halbgott
bruno_conte schrieb vor 29 Minuten:

Den Rauswurf eines Trainers kann man meist nachvollziehen, auch als Außenstehender. Da gibt es die Tabelle und jede Menge Analysen warum es mit ihm einfach nicht klappen will, im Prinzip also alles quantitative, in Zahlen meßbare Gründe.

Beim Sportdirektor gehts meist über in eine qualitative Analyse. Da werden die Zahlen weggewischt und man diskutiert darüber was er kann (z.B: Spieler handeln) und nicht kann (z.B: Kader zusammenstellen). Sobald man anfängt von Zahlen wegzugehen und in Beschreibung zu wechseln, geht man weg von objektiver Beurteilung und hin zu "wer lauter schreit hat recht". 

Was dazukommt, ist, daß der Sportdirektor (zurecht) den Trainer beurteilt und feststellt, ob dieser das eingehalten hat, was sportlich vereinbart worden ist. Der SD sollte dazu auch das Fachwissen haben. Den SD selber beurteilen allerdings Leute, die eher kein Fachwissen haben und sich selbst auf die Analysen des SD verlassen. Dieser hat somit (auch ungewollt), die Möglichkeit, seine Vorgesetzten bis zu einem gewissen Grad zu manipulieren und zu steuern. Bis es halt irgendwann nicht mehr geht, weil schon zu viel zerstört worden ist. Die Frage ist, wann ist der Punkt erreicht, wer entscheidet das ? Rein theoretisch kann nur der SD selbst feststellen und entscheiden, daß er versagt hat, denn seine Vorgesetzten haben in der Regel zu wenig Expertise. 

Um jetzt ein konkretes Beispiel zu geben: Katzer hätte spätestens beim Stöger Rauswurf fliegen müssen. Denn sogar interne Analysen haben darauf hingedeutet, daß die Verpflichtung des Trainerteams, zusammen mit den von Katzer selbst vorgebrachten Erwartungen und Bestätigungen nicht schlüssig waren mit den Folgeereignissen. Das hat sogar Katzer selbst in der Folge so dargestellt. Das war nicht sein erster Trainer aber eigentlich hätte es sein Letzter sein müssen.

Es ging um die Forderung den GFS mit seiner ersten eigenen Trainerentscheidung, also in diesem Fall Klauß, freizustellen.

Dass Katzer mit Stöger hätte gehen müssen, sehe ich auch so, hat aber mit der ursprünglichen Aussage und meiner Antwort darauf eigentlich nicht viel zu tun :ratlos:

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Berbatov schrieb vor 5 Minuten:

Völlig richtig. Wir haben ein massives Strukturproblem, das immer wieder dazu führen wird, das ein schlechter Sportdirektor den Verein gegen die Wand fahren darf, ohne dass es intern jemand merkt.

Letztens hat ja sogar selbst Thorup indirekt Katzer kritisiert, als er gesagt hat, der Verein muss seine Macht beschneiden. Thorup hat mehr Ahnung vom Sportdirektorgeschäft, als Katzer. Das ist unglaublich. Hier das Zitat dazu:

"Vereine, die langfristig erfolgreich sind, übernehmen für viele Bereiche die Verantwortung und geben dem Chefcoach viel vor. Sie lassen beim Trainerwechsel keine grundsätzlichen Änderungen zu.“

Thorup sagt wortwörtlich, dass bei einem Trainerwechsel keine grundsätzlichen Änderungen zugelassen werden sollen, weil der Verein selbst schon eine klare Vorstellung von der Spielweise haben soll. Das sagt er wenige Wochen nachdem er taktisch eine komplett neue Spielweise einstudieren lässt. Nachdem er sich zum Thema Nachwuchsförderung komplett anders äußert, als es in den letzten Jahren Praxis war. Nachdem man auf einmal im Trainingsalltag grundlegende Dinge umstellt. Zum Beispiel wie sich jemand krank bzw. verletzt meldet.

Und es ging noch weiter:

"Der Däne hat nach 50 Tagen den Eindruck, dass das stetige Hin und Her in Hütteldorf der Hauptgrund sei für mittlerweile fünf Jahre abseits der Top-3."

Das ist doch klare Kritik an den letzten 3 Jahren unter Katzer, oder sehe das nur ich so? Und abschließend sagt er das zu einem Sportdirektor, der schon 3 Jahre im Amt ist:

"Hoff Thorup ermutigt deshalb den Verein, also in erster Linie Sportchef Markus Katzer, dazu, gemeinsam Leitlinien zu definieren, die lange Bestand haben. Konkret: „Von der Spielphilosophie über den Weg der Talente zu den Profis, den gemeinsamen Anwesenheitszeiten im Trainingszentrum, bis hin zum Umgang mit Verletzten – das alles sollte Rapid vorgeben, unabhängig vom Namen des Trainers.“"

Nachdem Stöger schon proaktiv in der Presse anklingen hat lassen, dass vieles im Verein falsch läuft, gibt jetzt Thorup nach 50 Tagen als Cheftrainer seinem Vorgesetzten Tipps, wie man den Verein auf eine gemeinsame Linie bringt. Das habe ich noch nie erlebt, dass gleich zwei Trainer im Abstand von wenigen Monaten ihren Sportdirektor fachlich vorführen.

Das ist leider eine Bankrotterklärung. Leider glaube ich nicht daran, daß sich in der Steuerung nachhaltig etwas ändern wird. Dazu bräuchte es eine Instanz, die es umsetzt und auch darüber wacht. Der SD kann und darf es nicht sein. 

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bruno_conte schrieb vor 16 Minuten:

Daß man es sich als GF richtet wie man es selbst braucht ist überall üblich. Das würde ich ihm so gar nicht anlasten wollen. Das Problem ist, daß das Präsidium als Aufsichtsorgan und defacto Vorgesetzte von Katzer es verabsäumt hat, für die nötige Expertise in ihren eigenen Reihen zu sorgen. Denn da muß die Meinungsbildung erfolgen, die letztendlich über das Schicksal von Katzer und den anderen GF entscheidet. Das ist allerdings nur meine private Meinung.

Es kann durchaus auch sein, daß das Präsidium diese Exertise eingeholt hat und Katzer für gut genug befindet um sein Amt auch weiter im Sinne von Rapid auszuüben. Dann soll es so sein.

Ich laste es ihm eh nicht an. Die Frage ist halt ob man zulässt, dass ein GF gute Leute entlässt und durch schlechte ersetzt. In Wahrheit muss man das schon beobachten und auch ein Geschäftsführer kann nicht alle rausschmeissen die er will.

Und hier hat das Präsidium versagt. Weil sie sich nur auf Katzer verlassen und das ist zu wenig.

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