manech

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  1. Das erklärt einiges. Und ich hab mir noch gedacht, ich sei zu dumm, um den Online-Bericht zum Spiel zu finden. Ein einziger Absatz über den Ausgang des Spiels versteckt sich im Vorbericht des Spiels der Blau-Weißen. Das ist schon sehr mau von den OÖN. Wie dies in der Printausgabe war, kann ich leider auch nicht sagen.
  2. Möschl heute beim Dynamo-Gastspiel in Magdeburg eingewechselt. Er bringt ziemlichen Schwung, die 2:1 Führung scheint durch zu sein. In der 90. jolt Möschl einen Elfer raus. Der wird von Koné kläglich verschossen, im Gegenzug bekommt Dynamo den Ausgleich. Drama pur. Aber mit dem dynamischen Auftritt hat Möschl wohl gute Chancen, bald wieder mehr Einsatzminuten zu bekommen.
  3. Dem kann ich nur beipflichten. An "Eine Stunde History" kommt nur schwer ein anderer Podcast heran. Auch wenn die politische Handschrift der Redaktion unter Matthias von Hellfeld ab und zu dann doch zu eindeutig durchkommt. Da wird die FDJ schon mal eine "unpolitische" Jugendbewegung, weil pro forma nicht parteipolitisch organisiert oder man lässt abenteuerliche Thesen wie etwa zum Kolonialismus durchscheinen. Das ist jedoch Jammern auf sehr, sehr hohem Niveau. Was ich auch noch sehr kurzweilig und schön aufbereitet - fast perfekt für zwischendurch - finde ist "Die unglaubliche Geschichte" von Bayern 1.
  4. Wenigstens vleibt uns Hartberg in der nächsten Saison erspart. Ich freu mich.
  5. Für einen unbeteiligten neutralen Zuschauer muss dieser Aufstiegskampf - ok, -krampf trifft es eher - unwahrscheinlich spannend sein, wenn es denn die richtigen Formate gäbe. Richtig aufgezogen wie eine Simultanzusammenfassung etwa der deutschen Ligen zum Endspurt kann man einen richtigen Krimi drehen. Die spielerische Limitiertheit und die traurigen Kulissen könnte man damit auch übertünchen. Passiert leider in Österreich nicht. Derzeit wünschte ich es ohnehin nicht, eben weil ich weiß, dass das Fußballwunder mit dieser Truppe ausbleiben wird, mein SVR-Fanherz weiter bluten würde. Ich will nicht an die neue Saison in einer uninteressanten Liga denken, aber ich will wieder das Feuer spüren. Den Kampf, die Emotionen, die Gewissheit, auch die größten Gegner mit Willen und Einsatz biegen zu können. Ach, ich hoffe, der Abgesang ist bald vorbei.
  6. Dieser Kienast hat uns schon oft sehr bittere Momente bereitet
  7. Und täglich grüßt das Murmeltier... Wann wird es jemals wieder einen guten Eckball von uns geben?
  8. Gerade so ein Verhalten hat man ja beim gechassten Laassaad noch kritisiert... Das Trainerverhalten während des Spiels sollte mMn derzeit eine unserer kleineren Sorgen sein.
  9. Ist halt bitter, wenn zwei Mannschaften in den beiden Spieltagen zuvor beweisen, dass man ein Spiel gegen Hartberg drehen kann. Und man selbst holt bei zehnmaligem Rückstand nur insgesamt vier Punkte. Das ist vor allem ein mentales Problem. Die permanente Verbitterung, die die geile Sau seit einigen Saisonen ihren Fans offenbart hinterlässt jetzt den Tribut. Gefühlt jedes Schnittspiel der letzten beiden Jahren wurde verloren. Ach, ich ärgde mich!
  10. Man kann ja nur froh sein, dass die Prophezeiung mit dem schnellen nicht eingetroffen ist. Aber auch nur die und auch das nur mit Glück - siehe 1. Hartberger Eckball...
  11. Zwar bin nicht ich gemeint, aber da ich das Buch (Ich nehme an, Du meinst "Der Nationalsozialismus im Bezirk Ried im Innkreis") vor kurzem in der Hand hatte, antworte ich mal drauf. Das Buch deckt wie im Untertitel den NS-Widerstand und die NS-Verfolgung im Rieder Raum ab, zeugt von einer peniblen Recherche und kann in jedem Fall als solides Nachschlagwerk fungieren. Wenn man die Verhältnisse kennt - sprich, wenn man in der Region aufgewachsen ist -, werden auch tagesaktuelle Positionen klarer respektive manch Hintergrund, warum es so läuft wie es läuft, erschließt sich. Womit Gansinger jedoch wie so manch anderer ambitionierter Regionalhistoriker kämpft, ist die Einordnung in die großen Zusammenhänge, die ein wenig zu knapp geraten sind. Somit hängt die Fülle an Fällen etwas in der Luft. Die Strukturierung des Buches hantelt sich des Weiteren entlang des etablierten Themenkanons. Inwiefern Ried/Innkreis jetzt eine Besonderheit oder ein Pars pro toto ist, geht dann eben nicht hervor. Ob das für die breite Leserschaft notwenig ist, ist wiederum die andere Frage. Übrigens kann ich in diesem Zusammenhang auch den Roman "Bitter" von Laher ans Herz legen. Es ist die romanhafte Biografie eines im Innviertel sozialisierten NS-Täters. Der Informationswert ist 1a, seinen Stil (bemüht ironisch distanziert) muss man mögen. Zwar ist er nicht auf einer Stufe mit Pollaks "Der Tote im Bunker", doch für regionalhistorisch Interessierte auf jeden Fall empfehlenswert.
  12. Grandiose Leistung - innerhalb einiger Wochen den Aufstieg mehr als infrage gestellt. Danke Trainer, danke Mannschaft, danke Vorstand. Bei dieser kollektiven (!) Performance jenseits von gut und böse ist es jetzt 5 nach 12. Das ist nicht mehr nur ein Negativlauf oder Pech, das ist Unvermögen. Ich bin enttäuscht und inzwischen hoffnungslos. An eine Trendumkehr glaube ich zur Zeit gar nicht mehr. Und dabei hatte ich bei meinem letzten Spiel im Stadion - Hartberg, welch Zufall - an einen Ausrutscher geglaubt. Leider hat das seither - ein gesamtes Saisonviertel !!!! - System. Herrgott, es ist Zeit für Konsequenzen.
  13. bislang nur von meinem Tor-Ticker Infos gekommen. Aber nach den ersten 5 Minuten Livebildern hab ich schon wieder genug gehabt...
  14. Über die Gründungszeit und die -umstände liegt so einiges im Unklaren. Die Quellen sind in sich nicht schlüssig, und darüber hinaus lässt auch die 100-Jahre-Chronik einige Details offen. Zwei unterschiedliche Jahrestage schwirren jedenfalls tatsächlich in der Frühphase unserer SV Ried herum: einerseits der 5. Mai 1912 im Gasthaus Merzendorfer (siehe Chronik), andererseits der 22. Oktober 1913. Letzteres Datum scheint offenbar in der Zwischenkriegszeit wichtiger gewesen zu sein. Zeitungsartikel (wie etwa jener von @raumplanerzitierte) und die Chronik geben an, dass im Oktober 1923 ein Festkommers anlässlich des zehnjährigen Grünungsjubiläums stattfand. Auf den Widerspruch zu ihrer eigenen Lesart geht die Chronik nicht ein, sondern vermerkt die Jubiläumsfeierlichkeit lapidar mit dem Zusatz "etwas verspätet". In einem Porträt "25 Jahre Sportvereinigung Ried im Innkreis" führt auch der damals gleichgeschaltete und deshalb mit Vorsicht zu genießende Fußball-Sonntag vom 13. August 1939 - die Edith flüster mir, dieser ist ebenfalls von @raumplaner oben zitiert - das Gründungsdatum mit 22. Oktober 1913 an. Außerdem lässt sich ebendort herauslesen, dass der erste Obmann Ludwig Steiger gewesen sei. Dieser ist in der Chronik gar nicht als Gründungsmitglied genannt (könnte aber unter die Subsummierung "und andere Sportsfreunde" fallen) und lässt sich sonst nirgendwo bestätigen. Außerdem ist offen, warum man sich erst 1939 auf die 25-jährige Tradition besonnen, und eine entsprechende Feier für den Herbst 1939 angesetzt hat - die dann ja kriegsbedingt erst 1940 abgehalten wurde. So bleiben bezüglich der Gründungszeit noch einige Fragen offen, die sich aus der derzeitigen Literatur bzw. Aufarbeitung der Vereinsgeschichte nicht schlüssig beantworten lassen. (Hier sei vor allem auf die 100-Jahr-Chronik und auf den Artikel "Zwischen provinziellem Fußball und "großdeutschem Gedanken." Eine Bestandsaufnahme des Fußballsports in der Kreisstadt Ried im Innkreis 1912-1945" verwiesen): - warum sind verschiedene Gründungsjahre gefeiert worden? Da bleibt meines Erachtens die Theorie, dass die Gründung am 5. Mai 1912 im Wirtshaus ein erster Schritt war, am 22. Oktober 1913 die behördliche Genehmigung (oder die Abtrennung vom Turnverein erfolgte). Mit 1914 lässt sich anhand von Zeitungsartikel nachweisen, dass die "Germania Ried" am 11. Juli 1914 die bereits 2. Vollversammlung abhielt. Als scheidender Obmann ist Willi Partl, als neu gewählter Walter Reinagl genannt. Dies lässt darauf schließen, dass der Verein schon 1912 bestand. 1914 erfolgte jedenfalls die Aufnahme in den "deutsch-alpenländischen Fußballverband" als Fußballklub Germania Ried. - hier ist die zweite ungeklärte Frage angesprochen: nämlich der Name Fußballklub (FC) Germania Ried, der lt. Chronik erst bei der Neugründung 1919 aufgetaucht sei. Dies kann nicht sein, da eben der Verein in Zeitungen vor dem Ersten Weltkrieg bereits als Fußballklub Germania genannt ist. Tatsächlich scheint noch 1919 dann eine Umbenennung in Sportvereinigung Ried vollzogen worden zu sein. Jedenfalls trat die Fußballmannschaft ab 1920 dann als SV Ried auf, jedoch bei den Behörden erfolgte die offizielle Namensänderung erst 1935 (lt. Chronik S. 26f.). - die frühen Obmänner der SVR. Neben den erwähnten Partl und Reinagl sind auch Furthner und Steiger genannt. Erstere sind verifiziert - die Chronik kann diesbezüglich ergänzt werden. - @sfbbezüglich des Gründungsdatums hat das Jahr 1951 wohl tatsächlich den Umschwung und auch endgültige Klärung gebracht. Laut Chronik (S. 34) rückte ein ausführlicher Artikel über die Entwicklung des Vereins seit seiner Gründung in der Rieder Volkszeitung vom 15. Februar 1951 das Datum 5. Mai 1912 ins Bewusstsein. Daraufhin folgten noch mehrere Artikel, die auch auf die Ehrung des damaligen Obmanns Josef Taitl anlässlich seines 60. Geburtstages eingingen. Leider habe ich diesen Artikel der Rieder Rundschau nicht zur Hand, mich würde der Inhalt aber sehr interessieren. Falls diesen wer hat, nur her damit. Und falls ich selbst einmal Zeit finde, in den Zeitungsarchiven zu wühlen, und falls er dann noch tatsächich etwas Substantielles hergibt, werde ich hier Bescheid geben.
  15. Orhan Ademi heute in der 3. deutschen Liga mit dem Siegtreffer per Elfmeter beim 1:0 von Würzburg gegen Magdeburg. Kam eben in der Sportschau