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Über schmechi
- Geburtstag 16.06.1977
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Fußball, Lesen, Reisen, Diplomacy, Computerspiele
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Bezirk Oberwart
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Männlich
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Fußball, Hobbies, Allerlei
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Zweig, Zola,....
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Action, Sci-Fi, Historische
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Queen, Tote Hosen, Punk, Rock
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St. Hanappi, Craven Cottage
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Wenn Österreich nicht dabei ist, halte ich bei einer WM zu...
Argentinien bzw. irgendeinem Außenseiter
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Lieblingsspieler
Batistuta
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Schlechtestes Live-Spiel
Rapid-Austria 0:0 im Happel
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Bestes Live-Spiel
Rapid-HSV 3:0
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Beruf oder Beschäftigung
Rechtsanwalt
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früher in der 2. Liga Süd, Bgld.
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Rapid
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Rudolph August Berns wird 1842 als Sohn eines niederrheinischen Weinhändlers geboren. Nach dessen Tod wächst er unter bedrückenden familiären Verhältnissen auf und erlernt den Ingenieursbüro. Dem tristen Alltag entflieht er mit Träumen über Entdeckungen in Südamerika. Um sich dem preußischem Militärdienst zu entziehen wagt er schließlich die Überfahrt nach Peru. Janesch hat die abenteuerliche Autobiographie jenes Mannes recherchiert, welcher 37 Jahre vor Hiram Bingham die mythenumrankte Inkastadt Machu Picchu entdeckt hat. Während Bingham den Ruhm einheimste, geriet Berns in Vergessenheit und versucht die Autorin nun, den eigentlichen Erstentdecker dieser zu entreißen. SIe tut dies mit einem spannenden Pageturner in dem sie sich mit der gebotenen literarischen Freiheit an die historischen Fakten hält und so die wahre Entdeckungsgeschichte Machu Picchus aufrollt und zudem einen historischen Roman mit epischen Ausmaßen schafft. Sie führt den Leser nicht nur ins eben erst unabhängig gewordene Peru sondern auch ins aufstrebende Preussen, in die zur Weltmetropole wachsende Stadt New York und nach Panama, wo in dieser Zeit die Pläne Lesseps' zum Bau eines interozeanischen Kanals Gestalt annehmen. Janesch' Werk ist dem geschichtsinteressierten Leser ebenso wie Peru-Reisenden wärmstens ans Herz zu legen.
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Während des Studiums in Lima lernt der namenlose Ich-Erzähler in den 1950ern einen jüdischen Kommilitonen namens Saul Zarata kennen. Dieser vernachlässigt sein Jusstudium und beschäftigt sich stattdessen mit der Kultur der peruanischen Indigenen des Amazonasgebiets, insbesondere den Machiguengas und ihrer mündlich von Geschichtenerzählern überlieferten Tradition. Die Jahre ziehen ins Land und Vargas Llosas Erzähler schlägt eine journalistische Laufbahn ein. Er verliert Saul Zaratas aus den Augen, doch die Kultur der Machiguengas lässt ihn nicht los... Vargas Llosas teilweise autobiographischer Roman beschäftigt sich mit dem Verlust der indigenen Kultur und Identität durch die schrittweise Eroberung des Dschungels im Namen von Fortschritt und Bildung und die damit einhergehende Verwestlichung und Integration vormals autarker indigener Stämme. In drei Kapiteln wird die eigentliche Rahmenhandlung unterbrochen und Vargas Llosa lässt den Geschichtenerzähler der Machiguengas selbst zu Wort kommen. Dieser schildert die Schöpfungsgeschichte und überlieferte Mythen der Indios in einer (grammatikalisch) an Quechua angepassten Sprache, welche durchsetzt ist mit indigenen Begriffen und Rückgriffen auf indianische Mythologie. Die diesbezüglichen Kapitel erfordern vom Leser viel Geduld und sind ohne Sekundärliteratur nahezu unverständlich. "Der Geschichtenerzähler" ist ein schwer fassbares Kunstwerk, welches auch abseits dieses literarischen Experiments Spannung und Verve vermissen lässt.
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Wichtiger wäre auch die außerEUropäischen Fluglinien in die Pflicht zu nehmen. Deren de facto-Haftungsfreistellung führt zu Wettbewerbsnachteilen für die europäischen Fluglinien und untragbaren Zuständen für die Passagiere.
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Cerveseria Catalana Tapas Bar Vinitus Gehören glaube ich zusammen... Haben beide grandiose Tapas...
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Wie im berühmten Werk "Die Tante Jolesch" schildert Torberg skurrile und humorvolle Anekdoten aus dem (großteils jüdischen) Großbürgertum der Nachfolgestaaten der K.u.K.-Monarchie. Die Zeitspanne umfasst die Zwischenkriegszeit ebenso wie die Exiljahre während des Nationalsozialismus bishin zu den 1960ern. Die geschilderten Anekdoten und der Grundtenor erscheinen mir etwas politischer, vor allem aufgrund des Focus auf die Exiljahre und der Nachkriegszeit auch ein wenig weniger heiter und abwägender als das Vorgängerwerk. Nichtsdestotrotz bietet der Autor solide Unterhaltung leichten Lesestoff mit ernstem zum Nachdenken anregenden Lesestoff.
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Zur Fluggastrechteverordnung: Grundsätzlich muß man sich ja an das ausführende Luftfahrtunternehmen und (idiotischerweise) nicht an den Vertragspartner wenden, oder? Ich habe bei Iberia folgenden Flug gebucht: La Paz -> Viru Viru -> Madrid -> Wien LPB-VVI-MAD wurde von Boliviana de Aviacion durchgeführt, nur MAD-VIE von Iberia... Bei LPB-VVI wurde ich auf einen späteren Flug umgebucht, zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass VVI-MAD nicht wie geplant um 17:00 Ortstszeit sondern erst am Folgetag jm 08:00 stattfinden würde (und ich die Nacht also in Santa Cruz de la Sierra verbringen durfte). Dadurch habe ich natürich auch MAD-VIE versäumt, wurde von Iberia nach der Landung in Madrid aber ganz unkompliziert auf den nächsten Wienflug umgebucht... Insgesamt kam ich sohin rund 11 Stunden später als geplant in Wien an... Schaue ich da jetzt tatsäclich durch die Finger, weil es eine außereuropäische verbockt hat? Ist die Buchung bei Iberia (und der Umstand, dass die letzte Teilstrecke von Iberia ausgeführt worden ist) wirklich komplett egal? Detail am Rande: Wurde von BoA bedeutend besser behandelt als bei vergleichbaren Flugverschiebungen oder Anullierungen europäischer oder türkischer Airlines: Es gab Snacks und ein 5-Sterne-Hotel mit Abendessen, Frühstück und Airporttransfer in Santa Cruz de la Sierra... Überrascht hat mich auch, dass am Mazurparkplatz keine Aufzahlung nötig war...
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Also Nachtlfben habe ich Breslau geil in Erinnerung (ist aber schon eine Weile her), insgesamt mehr zu sehen gibts in Krakau (und Umgebung).
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Haben die in Deutschland geklagt? Weil schriftliches Vorverfahren wäre mir in Österreich neu...
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Und bei Gelegenheit ins Stadio Luigi Ferraris, eines der wenigen Stadien, die noch Geschichte atmen...
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@Cäptn Balu Also die Dörfer "nicht unbedingt sehen zu müssen" ist mE schon mal ein großer Fehler... Ist halt mit Abstand das sehenswerteste in dieser (generell wunderschönen) Gegend... Und Cinque Terre sind ja die fünf namensgebenden Dörfer.... Die Wanderung zwischen den Dörfern ist sohin meine Top-Empfehlung... Ausklang dann in Monterosso al Mare, wo man auch im Meer plantschen kann... Ansonsten: Portovenere, Camogli und natürlich Portofino, plantschen kann man zB auch in Levanto....
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Durch frühen Kontakt mit den Wikingern gegen die Pocken immunisiert und in Kenntnis der europäischen Schmiedetechniken gelingt es den mesoamerikanischen Völkern den Einfall Columbus' abzuwehren und sich die spanische Technologien anzueignen. Derart gestärkt segelt der Inkakönig Atahualpa gen Osten und es gelingt ihm, Europa zu unterwerfen. Es scheint fast so, als hätte Laurent Binet zu viel Civilization oder Europa Universalis gespielt: Auf mehr als 380 Seiten voller Logiklücken, grotesker Annahmen und historischen Phantastereien spinnt der Autor eine amüsante Alternativweltgeschichte in welcher nicht die europäischen Mächte sondern die präkolumbischen Hochkulturen zu Kolonialmächten aufsteigen. Binets Fantasiewelt eröffnet neue Blickwinkel und hinterfragt die eurozentristische Hegemonialstellung und belässt das geographische und historische Europa trotzdem im Mittelpunkt seines Werk. Literarisch spannend ist, dass Binet verschiedene Erzählweisen für verschiedene Epochen und Kapitel seines Romans anwendet. So orientiert er sich an Wikinger-Sagas, Columbus' Tagebüchern, einer Geschichtschronik, Briefwechseln und letztlich an Abenteuerromanen. Zumal Binets Prämissen teilweise sehr wirklichkeitsfremd sind und seine Spekulationen einer genaueren Überprüfung unter Zugrundelegung zeitgenössischen Begebenheiten kaum standhalten ist das Werk als leicht zu lesender kontrafaktischer Unterhaltungsroman ohne allzu viel Tiefgang einzuordnen.
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Und wie schauts mit Einzeltiteln aus? Der Vergleich ist super (und würde zu 100% für einen Wechsel zu TR sprechen)... Spricht jetzt überhaupt noch was gegen TR?
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Im Juni 1941 wird die damals 14-jährige Dalia nach der Okkupation Litauens durch die Sowjetunion mit ihrer Mutter und ihrem Bruder nach Sibirien deportiert und gelangt schließlich nach Trofimowsk, einer Gefangeneninsel im Lena-Delta. Dalia muss Zwangsarbeit leisten und Krankheit, Hunger und den sibirischen Winter überstehen. Grinkevičiūtės autobiographischer Roman schildert das Schicksal der im Zuge der Junideportationen 1941 verschleppten Personen aus dem Baltikum. Ihre zeitgenössische Schilderung der Verschleppung, vor allem auch des Lebens auf der Gefängnisinsel Trimowsk und der Zwangsarbeit jenseits des Polarkreises in Jakutien ist drastisch und macht betroffen. Hunger, Kälte, Krankheit, Tod und unvorstellbar schlechte Arbeitsbedingungen werden ebenso greifbar wie der unbedingte Überlebenswille des Teenagers Dalia. Interessant ist auch ihre Darlegung von Überlebensstrategien und die Entlarvung der aus ökonomischer Sicht offensichtlichen Sinnlosigkeit des sowjetischen Zwangsarbeitssystems in arktischen Lagern und Siedlungen. Die (erst nach ihrem Tod aufgefunden) Aufzeichnungen sind von hohem historischem Wert bestechen aber auch in literarischer Sicht und ist das Werk in den Schulen Litauens nicht ohne Grund Pflichtlektüre.
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Wobei man da nach wie vor die Passolig Kart braucht, oder?
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Kurt Cobains Selbstmord im April 1994 verändert das Leben des 14-jährigen lettischen Schülers Jānis. Er beginnt sich für Musik zu interessiert und nachdem ihm Nirvanas Grunge-Musik allmählich zu Mainstream wird, wendet er und seine Clique sich Death- und Doom-Metal zu. Headbangend erlebt er die Umbruchsjahre nach der Unabhängigkeit Lettlands in der Kleinstadt Jelgava. Jānis Joņevs' autobiographischer Coming-of-Age Roman begeistert: Aus dem ungewöhnlichen Blickwinkel eines Metalheads schildert er authentisch seine Adoleszenz in einer lettischen Kleinstadt zwischen dem Ausleben der neu gewonnen Freiheiten, sozialer Vereinsamung und Cliquenbildung, Alkohol, jugendlicher Rebellion, ersten Liebschaften, dem noch allgegenwärtigem Sowjeterbe, Armut und den Machtkämpfen verschiedener Jugend-Subkulturen. Kenner der Grunge- bzw. Metal-Szene werden zudem mit Reminisenzen an die diesbezüglichen Kultbands der 1990er belohnt, doch auch für Leser, die mit dieser Art von Musik nichts am Hut haben, lohnt sich der Roman aufgrund seiner einzigartigen Einblicke in das Leben in Lettland nach dem Zerfall der Sowjetunion. Das Begreifbarmachen der sozialen Situation der Jugend im Baltkum der 1990er ist die große Stärke von Joņevs' Erstlingswerk.