Jump to content

schmechi

Members
  • Posts

    2,695
  • Joined

  • Last visited

About schmechi

  • Birthday 06/16/1977

Allgemeine Infos

  • Interessen
    Fußball, Lesen, Reisen, Diplomacy, Computerspiele
  • Aus
    Bezirk Oberwart
  • Geschlecht
    Männlich

Kontakt

  • ICQ
    0
  • Website URL
    http://

Fußball, Hobbies, Allerlei

  • Lieblingsbücher
    Zweig, Zola,....
  • Lieblingsfilme
    Action, Sci-Fi, Historische
  • Lieblingsbands
    Queen, Tote Hosen, Punk, Rock
  • Geilstes Stadion
    St. Hanappi, Craven Cottage
  • Wenn Österreich nicht dabei ist, halte ich bei einer WM zu...
    Argentinien bzw. irgendeinem Außenseiter
  • Lieblingsspieler
    Batistuta
  • Schlechtestes Live-Spiel
    Rapid-Austria 0:0 im Happel
  • Bestes Live-Spiel
    Rapid-HSV 3:0
  • Beruf oder Beschäftigung
    Rechtsanwalt
  • Selbst aktiv ?
    früher in der 2. Liga Süd, Bgld.
  • Lieblingsverein
    Rapid

Recent Profile Visitors

7,933 profile views

schmechi's Achievements

Knows how to post...

Knows how to post... (29/41)

380

Reputation

  1. Hat das eigentlich geklappt? Hat es sich ausgezahlt? Würde mich über einen kurzen Bericht freuen...
  2. Griechenland in den 2000ern: Familienväter haben ihre Jobs verloren, alten Ehepaaren droht die Delogierung, Mütter wissen nicht, wie sie ihre Kinder ernähren sollen, Jugendlichen fehlt die Perspektive. Es sind Situationen wie diese, um die sich Ikonomous Erzählungen drehen. Er beschreibt die Situation vieler Familien am Höhepunkt der griechischen Staatsschuldenkrise. Greifbar wird vor allem die Lethargie und Resignation der Protagonisten. Sie geben sich auf, angesichts der sich auftürmenden Probleme und der schieren Ausweglosigkeit der Lage. Seine Helden sind die Verlierer der Wirtschaftskrise, die Durchschnittsmenschen, die das Wenige, dass sie besitzen, zu verlieren drohen. Ikonomous Werk ist deprimierend. Sein Blick auf die Gesellschaft und Griechenlands Entwicklung ein zutiefst pessimistischer und wirkt sein Werk Anfang der 2020er angesichts des leichten Aufschwungs fast schon zu defaitistisch.
  3. In Athen gibt es zwar theoretisch Stichprobentests, hätte am Airport dafür aber nicht einmal eine entsprechende Örtlichkeit gesehen. In den Geschäften und Lokalen wird indoor das EU-Impfzertifikat digital kontrolliert, indoor auch Maskenpflicht, teilweise (theoretisch) sogar outdoor, zB auf der Akropolis. kontrolliert hats aber niemand.
  4. Da hilft dann ja wohl auch der beste Jeep nix...
  5. 1890 wird Huw Morgan in einem vom Bergbau geprägten südwalischen Tal geboren. Jahrzehnte später blickt der Spross eines erfahrenen Bergmannes zurück auf seine Kindheit und sein Erwachsenwerden im Nachklang der industriellen Revolution. Llewellyn vermeintlich autobiographischer Roman romantisiert das Leben in den südwalisischen Industrieregionen im ausklingenden 19. Jahrhundert bevor die Landschaft durch Abraum- und Schlackehalden zerstört wurde und die Lebensbedingungen der Bermänner sich radikal verschlechterten. Llewellyn stellt einerseits ein Familienidyll und eine funktionierende Dorfgemeinschaft dar, beschäftigt sich andererseits aber auch mit Verschlimmerungen der Arbeitsbedingungen, Lohnsklaverei, der Entstehung von Gewerkschaften, Streiks und Umweltzerstörung. Sein Werk macht die Hochzeit des Industriezeitalters unter der Herrschaft Queen Victorias greifbar. In dieser Epoche stieg Wales zu einem wichtigen Zentrum der Kohleförderung und Stahlverarbeitung auf, ehe der Niedergang mit steigenden Arbeitslosenzahlen und Hungersnöten begann.
  6. @Neocon @Evilken @Rabinho @HMF Wegen Mietwagen noch eine letzte Frage, bevor ich buche: Kutaisi-Mestia-Gori-Uplizichse-Tiflis-Mzcheta-Stepantsminda-Tiflis wäre die grobe Route... Brauche ich da einen geländegängigen Wagen (zB Mitsubishis Pajero) oder tuts da zB auch ein kleiner (und entsprechend billigerer) Toyota Yaris oä.? Mir gehts um die "normalen" Straßen, habe nicht vor in Swanetien herumzukurven, dort würde das Auto in Mestia parken, während ich die Tour nach Usghuli mache...
  7. Der Italiener Attilio Profeti war zeitlebens ein Glückspilz, der sich als Opportunist stets auf der Erfolgsspur durch das 20. Jahrhundert bewegt hat. Als junges Mitglied der Schwarzhemden nahm er am Abessinien-Feldzug teil, ohne in Kampfhandlungen verwickelt zu werden, danach gelingt es ihm, im zweiten Weltkrieg nicht eingezogen zu werden. Seine Verbindungen aus der Zeit des Faschismus nutzend gelangt er zu einer Spitzenbeamtenposition und zu Wohlstand, der vor allem Schmiergeldzahlungen zu verdanken ist. Am Ende seines langen Lebens wird seine Tochter Illaria mit einem vermeintlichen afrikanischen Verwandten konfrontiert und beginnt die Lebensgeschichte und Lebenslüge ihres Vaters zu ergründen. Melandris Roman ist unglaublich vielschichtig. Der Generationenroman kann als historischer Roman begriffen werden, zumal er sich mit der Geschichte Italiens im 20. Jahrhundert auseinandersetzt. Faschismus, Kolonialkrieg und -erbe, Wirtschaftswunder, Migrationskrise und Berlusconis Populismus sind nur einige der im Roman eingebetteten Themen. Doch man tut Melandri unrecht, wenn man ihr Werk darauf beschränken würde. Es gelingt ihr, dem Leser einen Blick auf die italienische Seele zu öffnen, sie offenbart verleugnete Realitäten und hat einen Roman geschaffen, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt und zum Nachdenken anregt. Kaum einem Roman gelingt es so detailiert und facettenreich, die Wendungen des 20. Jahrhunderts mit derart geistreich und spannendem Plot zu erzählen.
  8. Nö, alles tiptop...
  9. - Versicherungsbestätigungen (bekam ich von der Versicherung auf spanisch bzw russisch) - Vollmacht zum Fahren eines Autos, dass nicht auf meinen namen zugelassen ist (gibts zum download vom ÖAMTC) - Internationaler Führerschein (gibts auch beim ÖAMTC) Ansonsten helfen meist schon Seiten wie translate.eu um sich ausreichend verständlich zu machen
  10. Vegetativ und kulinarisch sind sich die Türkei und Griechenland ja nicht unähnlich, wenn eine Allergie gegen Griechenland spricht könnte dasselbe auch die Türkei betreffen...
  11. Hast du (oder jemand anderes) eigentlich die klassische Trekkingroute von Mestia nach Ushguli gemacht? (vgl The 10 Best Treks in Georgia (caucasus-trekking.com) ). Ist diese Tour es wirklich wert, die mühsame Anreise bzw viele Zeit zu opfern? Bzw gäbe es ev. lohnende Alternativen, die mit weniger Planungs- und Zeitaufwand verbunden wären? Und habt ihr die Tour auf eigene Faust unternommen oder habt ihr euch einer Gruppe angeschlossen bzw habt ihr einen Führer genommen? Und wenn ich die bisherigen Posts richtig deute, wird vom Mietauto eher abgeraten, oder?
  12. Ich war nur direkt in Addis Abeba... Wie fandest du den Airport? Gabs Probleme beim Umsteigen? Weil ich fand den Bole Airport eigentlich recht grenzwertig, da war ziemliches Chaos und wir hatten schon Angst, rechtzeitig einchecken zu können... Daher frage ich mich, ob das Umsteigen problemlos funktioniert hat...
  13. Selbst rumfahren sollte ebenfalls möglich sein... Der Reiseführer (Dumont aktiv erleben) listet die folgenden Unternehmen auf: www.sixt.global www.visituzbekistan.travel/carrental rentcar.uz www.autoprokat.uz
  14. Also in Usbekistan gibt es die "üblichen Verdächtigen" und auch lokale Anbieter, diese bieten so um die USD 100,00/d Mietwagen inklusive Fahrer... Erfahrungen habe ich aber (noch) keine...
  15. Irene Wagner betrügt ihren Ehemann und wird deshalb von einer ihr unbekannten Frau, vorgeblich einer Freundin Ihres Geliebten, erpresst. Irenes ursprünglich frivole Angst vor dem Erwischtwerden wandelt sich angesichts der Erpressung in panische, allumfassende Angst vor dem Zusammenbruch ihrer bürgerlichen Existenz. Stefan Zweigs Novelle ist eine meisterhafte Studie der menschlichen Angst in all ihren Facetten. Der Autor lässt psychologisch tief blicken und schafft ein raffiniertes Werk zum Thema Schuld und Sühne. Irenes Fremdgehen und die geschickt konstruierten Entwicklungen rund um die Erpressung und Irenes Verschleierungshandlungen fesseln den Leser und lassen ihn gemeinsam mit der Hauptprotagonistin nach einem Ausweg suchen. Zweig gelingt es, die bleierne Angst Irenes fühlbar zu machen.
×
×
  • Create New...