StunningSteve

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  1. Steiermark: Gert Steinbäcker findet es großartig, dass sein Song „Steiermark“ im Stadion bei Sturm Graz gespielt wird. https://www.facebook.com/share/r/1Bg7EpXD7g/
  2. Bin wieder dabei Mir ist es grundsätzlich egal auf welcher Plattform wir spielen. Ich bin da flexibel
  3. Bei mir ist es so, je länger ich als Trainer tätig bin desto kürzer wurde die Vorbereitungszeit. Man hat dann schon gewisse Dinge im Hinterkopf die man umsetzten möchte. Man weiß auch wo man nachsehen muss. Administrativ muss ich mich auch nicht um viele Dinge kümmern. So ehrlich sollte man auch als Trainer sein, wie ändert sich dein Training qualitativ wenn du statt 1 Stunde jetzt 3 investierst. Vermutlich ned so unglaublich viel. Man muss wie du schon sagt dann den gesamten Aufwand sehen. Zeit beim Training und Match + Vorbereitung. Da kommen schon einige Stunden pro Woche zusammen. Ich bin in der glücklichen Lage das ich einen super Co-Trainer habe. Der richtig engagiert ist und selbst viele Ideen einbringt.
  4. Bleiben wir in der Diskussion doch im kognitiven/taktischen Bereich und lassen den physischen/konditionellen Bereich mal außen vor. Damit man nichts vermischt. Auf den bin ich hier gar nicht eingegangen, dass wird sonst zu komplex. Spielintelligenz ist kein binäres 0 oder 1, das man hat oder nicht hat. Sondern ein Bündel an Teilfähigkeiten das man trainieren kann. Innerhalb der eigenen Möglichkeiten. Screening, Wahrnehmung, Mustererkennung, Antizipation, Entscheidungsfindung, Timing. Nur um ein paar zu nenne. Nicht jeder Spieler erreicht durch Training dasselbe Niveau, es gibt aber Bereiche in dem man sich verbessern kann. Den Teil versteh ich überhaupt nicht. Warum soll man das nicht trainieren können? Für was trainierst du es dann wenn es eh nicht umgesetzt wird? Ich bin mit meinen Jungs mitgegangen und mittlerweile in der U14. Jedes Mal wenn der Ball im Match in der Nähe ist beidelns ihren Schädl als wärens einer dieser Wackeldackel die es früher im Auto gegeben hat. So etwas erlernt man nicht in 2 Monaten, auch nicht in 2 Jahren. Aber ich hab von Anfang an darauf Wert gelegt und immer wiederholt. Wichtig dabei ist, dass sie nicht eine Übung auswendig lernen sondern ihr Wahrnehmungsverhalten ändern. Wie positioniere mich bevor ich den Ball erhalte. Wie passe ich die Körperhaltung an. Wie umgehe ich Druck. Scannen ist immer mit Anschlussaktionen verknüpft. Es bringt nix wenn man zwar die Umgebung scannt, aber nichts anpasst. In Spielen in den mehr gescannt wird, gibt es mit Gegnerdruck weniger Ballverluste. Angefangen als statische Übung wie oben beschrieben bis hin zu dynamischen Übungen bei denen Wert darauf gelegt wird die Augen vom Ball weg auf die Umgebung zu richten. Zuerst als isolierte Übung, in weiterer Folge bis zum vollem Matchtempo. Z.B. ein 4 Farben Rondo bei dem der Trainer eine Farbe hochhält und in dem Viereck darf nicht gespielt werden. Es ständiger Blickkontakt zum Trainer und Kommunikation innerhalb der Mannschaft sind notwendig. Ziel ist nicht das er im Rondo das Spielfeld scannt, sondern das er dies auf diversen Matchsituationen umlegt. Damit er dieses Verhalt auch im Match zeigen kann wenn er Gegnerdruck hat, müde wird oder mit anderen Informationen beschäftigt wird. Matchnaher z.B eine Übung mit Spielaufbau, 6er mit Gegnerdruck. Dreht er sich auf die "richtige" Seite auf der kein Gegnerdruck ist wird der Angriff fortgesetzt. Geht es auf die falsche Seite starte es wieder neu. Stichwort Representative Learning Design, so matchnah wie möglich. Das betrifft nur den Teilbereich des Screenings und Wahrnehmung. Zu den anderen Teilbereichen wie Timing, Raumgefühl, Entscheidungsfindung gibt es genauso unzählige Übungen. Es kommt halt schon auch aufs Alter drauf an. In der U7 ist es oft "alle auf den Ball". Je älter desto mehr Möglichkeiten hast als Trainer. Du solltest als Trainer schon eine Grundidee haben die du entwickeln willst. Welche Stärken haben deine Spieler. Was hat man in den letzten Spielen gut gemacht, was hat man weniger gut gemacht. Im Internet gibt es super Seiten die ein Leitfaden zeigen an den man sich orientieren kann. Und welche bei denen man hunderte von Übung ansehen kann. Man muss sich halt die Arbeit antun. Wir trainieren 3 mal die Woche, in etwa 1 Stunde Vorbereitungszeit hab ich pro Woche. (Das lässt sich während der Arbeitszeit unterbringen )
  5. Edit. Warum hab ich den Beitrag jetzt geschrieben? Weil man solche Sätze öfter beim Match hört, vor allem wenn Dinge nicht gut funktionieren. Und solche Sätze ärgern mich als Trainer enorm. Weil das so eine Komponente dabei hat bei der man vor allem bei Kinder die nicht so gut sind Entwicklung abspricht. Nix gegen dich persönlich, ich bin mir auch sicher dass du das in der Form nicht so gemeint hast. Ich bin Woche für Woche mit den Kindern am Platz und man sieht Entwicklung. Mancher schneller, mancher leider langsamer. Aber als Trainer ärgert mich so etwas wirklich enorm wenn man das so einfach herunter brechen will. Der Teil mit der Spielintelligenz stimmt zu 100% nicht. Was glaubst wird beim Training gemacht? 60 Minuten Runden laufen und dann 30 Minuten ruhende Bälle vom 16er schießen? Es gibt natürlich Spieler mit einer schnellere Auffassungsgabe, bessere Antizipation oder Gespür für Situationen. Aber Spielintelligenz ist keine Eigenschaft, die man besitzt oder nicht besitzt. Dazu gehören Dinge wie Situationen wahrnehmen, Gegner und Mitspieler beobachten, Timing finden und Entscheidungen treffen und ausführen. Ganz vereinfacht ein paar Dinge die ich mit den Kindern trainiere: Spieler A passt zu B. Bevor B den Ball bekommt, muss er mindestens einmal über die Schulter schauen. Der Trainer zeigt währenddessen eine Farbe/Zahl hinter B. B muss sie nennen und anschließend den Ball verarbeiten. Trainiert: Scanning und Wahrnehmung. 3 gegen 2 + Umschalten: Die 3 Angreifer versuchen, ein Tor zu erzielen und haben nur X Sekunden dafür Zeit. Nach Ballverlust dürfen die 2 Verteidiger sofort kontern. Der Spieler muss entscheiden: Dribbling, Pass, Tiefgang oder Ball sichern. Trainiert: Entscheidungsfindung unter Zeit- und Gegnerdruck. 4 gegen 4 + 3 neutrale Spieler. Drei neutrale Spieler spielen immer mit der ballbesitzenden Mannschaft. Nach spätestens X Pässen muss ein Spieler die Spielfeldseite wechseln oder einen Raum öffnen. Trainiert: Freie Räume erkennen, Mitspieler wahrnehmen, Spielverlagerung.
  6. Hab meine alten Italienisch Kenntnisse wieder mal aktiviert und ein bisschen recherchiert. Er hat letzte Saison 1720 Minuten gespielt, davon den Großteil aber noch in der Primavera. 208 Minuten Serie A, 66 Minuten Coppa Italia, 38 Minuten Conference League. Nach der Katastrophensaison im letzten Jahr hat Florenz heuer bereits groß eingekauft. Luis Balbo und 2 weitere Spieler aus dem derzeitigen Kader sind nicht im Trainingslager dabei . Auf Social Media war der Tenor in etwa von "es reicht im Moment einfach noch nicht und wir müssen Spieler verkaufen" und "mir wär es lieber gewesen wenn man ihn innerhalb der Serie A oder Serie B verliehen hätte". Florenz hat letztes Jahr ab Dezember fast nur mehr in einer 4er Kette gespielt. Soll seine Stärken eher in der Offensive haben. Hat einen guten Drang nach vorne, vergisst aber im Rücken seinen Gegenspieler wenn man in einem Konter läuft. Guter Antritt und Endgeschwindigkeit. Soll passable Hereingaben bringen, sowohl flach als auch hoch. Ist ein Spieler der die Breite hält und nicht ins Zentrum schiebt. Siehe hier: https://theanalyst.com/players/10565/luis-balbo Raum nach oben gibt es beim Passspiel, vor allem unter Druck. Hat Probleme mit physischen Gegenspielern.
  7. Nochmals, Formationen hat mit Spielgen nichts zu tun. Eine ähnliche Formation beweist noch kein Spiegeln. Du kannst genauso mit einem 3-5-2 ein 4-4-2 spiegeln. Da braucht sich nur ein Wing Back fallen lassen. Dann kommt es darauf an wie gut die Außenspieler die Räume schließen können. So kannst du mit einem 3-5-2 gewisse Phasen als 4-4-2 abbilden. Beide Teams können im 4-4-2 stehen, ohne dass sie sich Spiegeln. Dies liegt vor wenn vor allem die Zone verteidigt wird und es keine klaren Spieler-gegen-Spieler Situationen gibt. Spiegeln bedeutet das man versucht die eigene Ordnung so zu verschieben das sich klare Spieler gegen Spieler Situationen ergeben. Damit man klare Zuordnungen hat. Weder Stanko noch Weinhandl haben sich in der Defensive sichtbar an ihren Gegenspielern orientiert. Es gab keine klar erkennbare mannorientierte Ausrichtung, sondern überwiegend Raumverteidigung.
  8. Wo hast du ein Spiegeln gesehen? Nur weil man die gleiche Formation spielt spiegelt man nicht den Gegner Weder Spieleröffnung, Positionsspiel, Anlaufen oder Raumverteitigung deuten darauf hin das man den gleichen Matchplan hat
  9. Ausgangspunkt war ein Gerücht das es Interesse an Stanko gibt und er uns möglicherweise verlassen könnte. Es geht mir nicht um Situationen bei denen Weinhandl mal zwecks Rotation/Belastungssteuerung den 6er/defensiveren 8er spielt oder wenn man in 70. Minuten deutlich offensiver wird weil man ein Tor benötigt. So einen Grad an Flexibilität muss vorhanden sein. Es geht nicht darum, ob Weinhandl auch Sechser spielen kann, sondern ob das seine vorgesehene Rolle sein sollte. Spielen wir das mal durch wenn Stanko wirklich wechseln sollte. Dann hat man folgende Spieler fürs Zentrum im Kader: Fosso, Weinhandl, Seidl, Kiti, Rozga, Mamageishvili + Hödl (der aber im Moment anscheinend als Wing Back gesehen wird). Das man mit Fosso + Weinhandl/Seidl wie so schön schreibst good to go ist, geh ich im Großen und Ganzen mit. Das es eben mal Verletzungen oder Formtiefs gibt mit dem muss man rechnen. Bist du der Meinung das man gut genug aufgestellt wäre wenn ein Fosso länger ausfällt? Das man im Rahmen der eigenen Möglichkeiten Mannschaften von Hartberg bis Juventus in der Europa League (die Quali werden wir natürlich schaffen ) bespielen kann? Mit den vorhanden Spieler das eigene System spielen kann als auch die taktische Flexibilität besitzt um auf diverse Systeme der Gegner reagieren kann? Das man mit den vorhandenen Spielern unterschiedliche Situationen im Spiel bewältigen kann (von aufs Tor drängen bis zu Führung über die Zeit bringen und alle Zwischentöne die es noch gibt)? So wie man in der letzten Saison zurecht kritisieren hat können das sich die Spielertypen im Sturm zu ähnlich sind, geht es mir dann im Mittelfeld unter den vorher genannten Bedingen so. Wenn bereits ein Ausfall eines Spielers dazu führt, dass mehrere Spieler außerhalb ihres Optimalprofils eingesetzt werden müssen oder sogar das System angepasst werden muss, spricht das aus meiner Sicht eher für eine Lücke in der Kaderplanung als gegen die Qualität der betroffenen Spieler. Man kann ja trotzdem einen Ersatz für Stanko verpflichten den man hinter Fosso aufbaut und Budget in Richtung der Wing Backs verschieben. Das schließt sich ja nicht aus. Gehen wir noch in eine ganz andere Richtung um betrachten Weinhandl im Vakuum. Auf welcher Position oder Rolle siehst du ihn am stärksten? Für mich ist er am stärksten wenn er als 8er mit den Freiheiten offensive Akzente zu setzten spielt. Dazu zählt für mich das Andribbeln aus dem Mittelfeld, Timing bei Vorstößen in den Strafraum (siehe Hartberg ), Pressing nach Ballverlust und er hat auch den Mut/Können den Ball vertikal zu spielen. Wohingegen in Punkto Positionsdisziplin oder Organisieren des Spiels vor der Abwehr (noch) nicht zu seinen Stärken gehört. Als 17-jahriger muss man natürlich noch nicht alles können. Seine größten Qualitäten kommen für mich als 8er besser zur Geltung. Davon profitieren sowohl die Mannschaft, seine individuelle Entwicklung und langfristig wohl auch die Ablöse für Sturm.
  10. Das versteh ich nicht. Ich würde viel lieber sehen das man ihn in eine Rolle gibt bei denen er seine Stärken ausspielen kann. Eine Rolle geben bei der er aufblühen kann, anstatt ihn ihn eine defensive Rolle zwängen bei der er sich unzweifelhaft noch verbessern muss. Die Kombination aus Physis und Offensivdrang findest du bei solch jungen Spieler kaum. Es war schon bei der 2er offensichtlich das er seine Stärken weiter vorne hat. Er hat eine gute Übersicht, sauberes Passspiel und ist läuferisch für sein Alter schon richtig weit. Wenn es aber darum geht dem Spiel Struktur zu geben oder defensives Stellungspiel verlangt wird war er letztes Jahr überfordert. Versteh mich nicht falsch, ichh erwarte nicht das er in dem Alter schon alles perfekt kann. Ich möchte das er auf eine Art und Weise eingesetzt wird bei denen er seine Stärken einsetzten kann, so hilft er dann der Mannschaft auch deutlich mehr.
  11. Ich warte nur mehr bis dann irgendjemand schreibt man könnte doch Weinhandl als 6er einplanen. Passt zwar nicht zu seinem Rollenprofil, aber er ist groß. Es war letzte Saison offensichtlich das er seine besten Leistungen gebracht hat wenn er eine Absicherung hinter sich hatte. Das defensive Stellungsspiel ist noch sehr ausbaufähig.
  12. StunningSteve

    Was wurde aus

    Für diejenigen die es sich noch anhören wollen. Er spricht darüber was er als technischer Direktor bei Sturm gemacht hat. Wie Kaderplanung, Scouting und Recruitment zusammenarbeiten. Warum man Koller und Vallci im Winter geholt hat. Welche Märkte für Sturm noch interessant sind. Im Spoiler kurz wie Verhandlungen unter Parensen/Schunk abgelaufen sind:
  13. Es war geplant das man alle Spiele überträgt. Warum es heute aber keine gibt konnte ich nicht Erfahrung bringen, es gibt aber auch bei sksturm+ keine Übertragung. Wenn man mit Personen aus dem Verein spricht ob es daran liegen könnte das man keinen Matchsponsor gefunden hat kommen die nicht mehr aus den Lachen heraus.
  14. Die Aussage wird halt nicht wahrer nur weil man es öfter erwähnt
  15. Ich stelle jetzt mal eine sehr sehr gewagte These in den Raum. Man hat einen Trainer der bei seiner vorherigen Station immer wieder mal Testspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit bzw. zwar mit Zuschauer aber ohne Kamara ausgetragen hat. Einen Trainer in einem Podcast gesagt hat das er gerne mal ungewöhnliche Abläufe probiert wenn es keine Aufnahmen gibt. Oder das es daran scheitert das man für 2.500€ keinen Sponsor gefunden hat. Welche dieser Thesen als die wahrscheinlichste erachtet wird, überlasse ich der individuellen Bewertung.