Die Diskussion greift zu kurz, da das Verhältnis zwischen Sport und Politik eine strukturelle Frage ist.
Einerseits müssen Funktionäre eine parteiübergreifende Instrumentalisierung strikt ablehnen, da sich Politiker aller Fraktionen für die eigene Selbstdarstellung im Sport anbieten.
Andererseits bleibt der sachliche Austausch eine pragmatische Notwendigkeit für jeden Verein, weil Spitzensport und Infrastruktur ohne staatliche Fördergelder und Sonderregelungen nicht existieren könnten.
Es geht hier also nicht um eine einzelne Person, sondern um das professionelle Management von Vereinsinteressen.