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rabauke

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About rabauke

Fußball, Hobbies, Allerlei

  • Lieblingsverein
    vorwärts steyr
  • Beruf oder Beschäftigung
    Texter
  • Bestes Live-Spiel
    Vorwärts Steyr : Flavia Solva (1978)
  • Lieblingsspieler
    Maradonna
  • Wenn Österreich nicht dabei ist, halte ich bei einer WM zu...
    Ghana
  • Geilstes Stadion
    Das Stadion an der volxroad, Steyr
  • Lieblingsbands
    Drahdiwaberl
  • Am Wochenende trifft man mich...
    ...mit der Erinnerung auf den kommenden Montag hart
  • Lieblingsfilme
    Inglourious Basterds
  • Lieblingsbücher
    Josefine Mutzenbacher

Kontakt

  • Website URL
    https://immervorwaerts1919.wordpress.com/

Allgemeine Infos

  • Geschlecht
    Männlich
  • Aus
    Steyr
  • Interessen
    Fußball, Weiber & Bier

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  1. Von Münichholz und Resthof abgesehen kann man, außer man ist vollkommen fußmarod, zu Fuß ins Stadion spazieren. Wer von wo auch immer mit dem Auto kommt, findet, wenn nicht gerade ein Schlagerspiel ist, in der Nähe einen Parkplatz. Alles kann man nicht haben, das muss uns klar sein. Mir graust vor Stadien mit riesigen Parkplätzen am Stadtrand, die in 99 Prozent der Zeit als Betonwüsten leer stehen.
  2. Die Frage ist, langfristig: A) Wer geht zur Vorwärts, weil sie in einem coolen OldschoolStadion spielen? B) Wer geht nicht mehr zur Vorwärts, weil sie in einem alten Stadion spielen? C) Wer geht zur Vorwärts, weil sie in einer neuen Arena am Stadtrand spielen? D) Wer geht nicht mehr zur Vorwärts, weil sie in einer neuen Arena am Stadtrand spielen. Ich glaube dass A - B > C - D ist und dass die Differenz GRÖSSER wird im Laufe des nächsten Jahrzehnts. In Kürze sind wir der letzte coole Platz inmitten einer Stadt in der Bundesliga. Die Steyrer mit ihrem zusammengestoppelten Stadion, das in die Stadt hineingepfercht ist, das aber zu einem Hexenkessel werden kann, das werden sie von uns sagen. Wo es in ein paar Minuten Umgebung in einem von vielen Gastgärten ein Bier zu zwitschern gibt aus Gläsern. In den meisten Stadien des Landes kannst Dir maximal eines von der Tankstelle holen. Alles nivelliert sich. In den 70-er Jahren bestand die Mannschaft noch fast nur aus Steyrern. Das war ein Identifikations-Punkt. Heute sind Vereine Sammelsurien von Spielern, die je nach Pouvoir jeden Sommer aus Akademien der Umgebung zusammengesucht werden. 90 Prozent der Spieler haben den gleichen Friseur. Die Arenen des Landes sind zum Teil ok, aber hin und weg bin ich mit Abstrichen nur bei Rapid und der Austria. Aber irgendwie hab ich überall ein Deja vu Erlebnis, wenn ich mir im Dunkel unter der Tribüne eine Wurstsemmel hole, die in Plastik schwitzt. Die Volxroad ist das letzte starke Identifikationsmerkmal des Vereins. Aber jetzt können wir dann aufhören zu schwadronieren. Die Würfel sind gefallen für den Vorwärtsplatz, hoffen wir, dass das beste daraus gemacht wird.
  3. Ich glaube sogar, dass man da eine Analogie ziehen kann zur "Generation Einkaufszentrum". Es gibt Romantiker wie mich, die gehen in die Stadt einkaufen, weil sie die Stadt und deren Erhaltung als Wert an sich ansehen, den es zu erhalten lohnt. Und ebenso glaube ich, dass die Erhaltung und Adaptierung des Vorwärtsplatzes ein elementarer Wert für den Verein ist. Und es gibt Leute, die sagen, so eine Plus City die ist doch viel angenehmer, ich find alles unter einem Dach, steh in der Tiefgarage und bevor ich heimfahr, ess ich noch ein Pizzaeck im wunderbaren Ambiente des Neonlichts. Denen ist es gleichgültig, dass es in Einkaufszentren in Montevideo, Pasching oder Nairobi fast völlig ident aussieht und alles völlig austauschbar ist. Diese Generation (die nicht nur junge Hupfer umfasst) stünde einer gesichtslosen Arena am Stadtrand positiv gegenüber und würde sich über all das angenehme und austauschbare freuen. Denen gefällt auch der Getänkeausschank im Waschbeton-Ambiente unter der Tribüne statt cooler Holz-Standln (wie wir sie haben). Die wollen ein Stadion mit Parkplätzen, wo man das Auto braucht, um hinzukommen, und keines in der Stadt, wo man kein Auto braucht, um hinzukommen. Das soll jetzt gar keine Wertung sein, sondern eine nüchterne Einschätzung von "Milieus".
  4. Es gibt nicht mehr viele Fußballplätze in Österreich, die so lange wie der Vorwärtsplatz bespielt werden. Es sind dann bald einmal 90 Jahre. Eine "Arena" wie Ried würde wir vermutlich auch irgendwie hinkriegen dort hinterm Bauhaus auf unserem neuen Gelände. Ich kenne auch viele Leute, denen das gefallen würde, weil runderherum genug Parkplätze sind und alles so schön Lego ist. In vielen Fälle sind Stadionneubauten nötig, weil der Status Quo einfach nicht mehr sanierfähig war (Graz, St. Pölten....). Das ist in unserem Fall schlichtweg anders. Ich denke aber, dass dem Verein mit einem Verlassen der Volksstraße das Herz herausgerissen würde. Aber ich denke, der Käse ist jetzt ehe gegessen, aus meiner Sicht Gott sei Dank. Der Vergleich mit Arsenal, West Ham etc. hinkt. Diesen Vereinen würden die Leute die Bude einrennen, auch wenn sie ihr neues Stadion in der Mongolei aufstellen würden. Das ist eine andere Größenordnung, Nebenbei gibt es auch dort Fans, die eine Aufgabe von Highbury oder vom Upton Park bedauern.
  5. Das Stadion in der Volksstraße ist DER Markenkern des SK Vorwärts. Ein enger Platz der Geschichte atmet, mitten in der Stadt, so etwas gibt es kaum noch im Fußball, sieht man vom Sportclubplatz und der Hohen Warte ab. Ich darf aus Fever Pitch zitieren: "Dieses Stadion werden wir niemals hinter uns lassen."
  6. Redest Du eh vom Gebäude hinter der Süd (das ist aus den späten 80-er Jahren). Oder redest Du vom alten Kabinengebäude hinter dem Sprecherturm?
  7. Wenn ich da zwischen den Zeilen lese, ist die Kacke am Dampfen. Die letzten Jahre hat man den LASK bewundern können ob der konsequenten Performance beim Durchmarsch von der RL an die Spitze der Bundesliga und bis nach Europa. Jetzt scheints, dass alles ein bisserl zu schnell gegangen ist. Für den Laien sieht es so aus: Der LASK legt einen Plan für eine Hütte um 65 Millionen Euro vor. Intern weiß man aber, dass es das doppelte Kosten wird. Man spekuliert, das Land wird es schon zahlen. Dummerweise ist es jetzt am Tisch. Und dummerweise hat man die Gugl schon abgetragen. No win Situation für LASK und die Politik. Vermutlich werden sie die Pläne abspecken müssen, sonst ist es auch politisch nicht durchzudrücken.
  8. Was gefällt Dir nicht? Das einzige, das für mich ein Relikt voll Reminiuszenz ist am Platz, das ist der Sprecherturm. Mir wärs recht wenn der bleibt, bzw. wenn man ihn integriert in eine Lösung. Aber Religion mach ich auch keine draus. Dass die Spieler wieder aus dem Eck auf Spielfeld kommen sollen, find ich auch lustig. Ein "Baustelle" ist glaub ich die Nordseite, irgendwann wird man dort eine Lösung finden müssen für eine teilüberdachte Gästetribüne, die nicht zerbröselt.
  9. Ja, das geht runter wie Öl. Spielerbank auf die Ost, das ist ungewohnt. Warum man die Umkleiden neu machen will? Das Gebäude hinter der Süd ist ja nicht so baufällig, das schaut ja alles noch was gleich? Der Sprecherturm bleibt hoffentlich erhalten. Dass eine Rasenheizung angedacht wurde, aber verschoben wird, ist auch Ok. Bei den anfallenden Kosten dafür bleibt einem ja die Spucke weg. Auf dass es ewig heißt: this is volxroad!
  10. Ein LASK-Stadion ohne Lagerhaus ist möglich, aber sinnlos!
  11. Wenn souveränes Erledigen von Level 3 beim Pacman dem Verein hilft, ich bin dabei. Dideldüdüdeldüüü.
  12. ja, jetzt sind wir schon weit abgeschwiffen. Ich fasse zusammen: Der Profifußball in Österreich ist tot, es lebe die Vorwärts ;-) Damit back to topic. Was die Vorwärts betrifft, war ein Artikel in der ÖON zur Zukunft des Vereins, nachdem er hinter der Paywall ist, habe ich mir die Mühe gemacht ihn auswendig zu lernen, und ihn hier nach bestem Wissen und Gewissen zu memorieren: STEYR. Der Fußballklub entwarf ein Zukunftskonzept: Die Gründung einer Frauenmannschaft gehört dazu.. Am grünen Tisch hat sich der SK BMD Vorwärts Steyr im Mittelfeld der 2. Bundesliga etabliert, auf dem grünen Rasen kämpft er noch. In einem "Zukunftsjournal" hat der Vereinsvorstand bei Workshops im Jänner festgelegt, wo der rot-weiße Traditionsfußballklub in drei bis fünf Jahren stehen soll und wohin die Reise geht. Bis der SKV also in der 2. Bundesliga zumindest ein solider Mittelständler wird, ist noch eine gewisse Wegstrecke zu bewältigen. Dass die Rot-Weißen ihr letztes "Heimspiel" (bei dem sie den Juniors der Wiener Austria bei ansprechender Leistung unglücklich 0:1 unterlagen) wegen des Holperrasens im Stadion an der Volksstraße in Vöcklabruck austragen mussten, sagt einiges. Der SKV-Vorstand weiß, dass neben der Spielplatzsanierung in der EK-Kammerhofer-Arena noch eine Menge Arbeit ansteht. Daneben hat man unter der Rubrik "Infrastruktur" auch den Bau eines Trainings- und Nachwuchszentrums im "Zukunftsjournal 2021" vermerkt. In dem Konzept hat der Vorstand mit seinen Beiräten auch so etwas wie eine Eigendefinition der Vorwärts festgeschrieben. Dem "Image" hat man dabei besondere Wichtigkeit zugemessen, am Selbstverständnis sollen sich alle weiteren Planungsschritte ausrichten. "Der SKV ist ein Verein, der begeistert und Menschen unabhängig von gesellschaftlicher Schicht, Herkunft, Religion oder Geschlecht verbindet", heißt es darin. "Der SKV übernimmt soziale Verantwortung in der Region und steht für Emotionen, die verbinden", bringt es Präsident Reinhard Schlager auf den Punkt. Im Wissen, dass die Kampfmannschaft, deren Kader großteils aus Talenten und Fußballern aus der Region bestehen soll, das Aushängeschild ist, will die Vorwärts ihre Bandbreite im aktiven Sport vergrößern. Für Menschen mit psychischen und sozialen Problemen wurde die Elf "SKV pro mente" gegründet: Fußball als wirksame Medizin gegen Depressionen und Traumata. Derzeit wird evaluiert, wie der SKV eine Frauenmannschaft auf die Beine stellen kann und ob es auch virtuelle Dribbler für ein E-Sports-Team gibt.
  13. Ups, es waren natürlich nur 12 Spiele bei den vier "Großereignissen". Mein Fehler. Der Rest stimmt aber. Diese Länder zeigen halt, dass eine Nationalmannschaft auch ohne großartige Liga halbwegs erfolgreich sein kann. Das die irischen und Isländischen Vereine in Europa nichts reissen, ist mir schon klar.
  14. Ihr habts eh alle auch recht, dennoch glaube ich, dass sich die Fußballwelt weiter spalten wird in die Operettenligenszene mit Bayern, Real, Liverpool und Co. oben und unten Sherif Tiraspol und Rapid Wien etc. RB Salzburg wird oben nicht Fuß fassen können. Der größte Erfolg: Eine Halbfinalteilnahme in der EL, der CL für Arme. Fantistilliarden an Euro wurde zu diesem Zwecke investiert vom Zuckeronkel. Ich freu mich auch wenn Wolfsberg in M'gladbach gewinnt, wir wissen aber, dass das Eintagsfliegen sind. Worum es mir geht: Ein Land kann auch ernsthaft Fußball betreiben, ohne allzu große Ambitionen auf eine Profiliga zu haben. Beispiele gibt es genug: Irland, Island, Ghana, Senegal. All diese Länder haben auf Nationalmannschaftsebene mehr Erfolge als Österreich, auch das darf man als Kriterium zur Bewertung heranziehen. Kroatien hat auch nicht die Mega-Liga und wir staunen; in ein WM Finale haben sie es auch geschafft, In der kroatischen Liga gibt es einen Verein, dessen Stadion 3.000 Leute Fassungsvermögen hat. Lembach lässt grüßen. Der letzte Sieg der österreichischen Nationalmannschaft bei einem Großereignis ist 31 Jahre her, das war das 2:1 gegen die USA 1990. Der letzte ernsthafte Erfolg bei einer WM war 1982, damals überstanden wir die Gruppenphase. Seitdem gab es 19 Welt oder Europameisterschaften, wir haben uns für sage und schreibe 3 (!) davon qualifiziert (WM 1900 und 1998, EM 2016) die Heim EM kommt dazu 2008 ohne Quali. Wir hatten 16 Spiele bei diesen Ereignissen und haben EINES gewonnen, VIER Remis und SIEBEN Niederlagen. Der Profifußball, wir wir ihn ausüben, ist aus dieser Warte gesehen, für die Würste.
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