Aveiro Santos

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Über Aveiro Santos

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Fußball, Hobbies, Allerlei

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  1. Herzlich Willkommen Jimmy! Endlich mal wieder ein Australier in der Mannschaft Eine gute Verpflichtung und wird mit seinem Buddy Matic bestimmt prächtig harmonieren. Das ZM ist damit wohl komplett. Und ein Gruß geht auch an Kreissl raus, der mit seiner hinterhältigen Aussage noch versucht hat, den Druck auf Jimmy zu erhöhen und diesen Transfer zu verhindern. Muss ziemlich wehtun der Abgang, wenn man zu solchen Mitteln greift.
  2. Relativ einfach zu erklären. Kopenhagen hinkt diese Saison den gesteckten Zielen ziemlich hinterher und im Laufe der Saison hat sich die Vereinsführung dazu entschlossen tätig zu werden, einige teure Legionäre und arrivierte Spieler in die zweite Mannschaft zu verbannen und den Kader "auszumisten". Dazu zählte Matic, genauso wie der neue Rapid-Stürmer Pavlovic und u.a. auch der Kapitän Kvist. Also hatte keine "leistungstechnischen" Gründe, sondern hatte mit den anderen Problemen außerhalb des Spielfeldes bei Kopenhagen zu tun. Jedenfalls herzlich Willkommen Uros! Ein sehr interessanter Spieler, der vor allem bei Sturm für Furore sorgte und mir da positiv im Gedächtnis geblieben ist. Eigentlich ein perfekter Ersatz für Holzhauser und wenn er sein volles Potenzial bei uns abrufen kann bzw. gut ins Spiel eingebunden wird, dürfte er uns zweifellos viel Freude bereiten. Seinen Bruder darf er übrigens auch gerne zu uns lotsen
  3. @thebodi Da deine Frage bzgl. Jeggo durch die ASB-Umbauarbeiten verschwunden ist, mach ichs mal so. Jeggo hab ich das erste Mal bei einem Testspiel in seinem ersten Jahr gesehen - und das zu einer Zeit, wo er bereits im Sturm-Channel überwiegend als Flop abgestempelt wurde (daher auch die Streichung seiner Vertragsoption). Umso erstaunter war ich dann, als ich ihn spielen sah und er mich richtig überraschte. Hatte ein sauberes Passspiel und eine ordentliche Technik, traf oft die richtigen Entscheidungen und vor allem gegen den Ball war er sehr präsent und giftig im Zweikampf, weshalb er sehr unangenehm für seine Gegenspieler zu bespielen war. Konnte mir die negativen Kommentare Also überhaupt nicht erklären und war richtig verwundert. Als er das im zweiten Testspiel wieder bestätigt hatte, war meine erste Vermutung, dass mit Foda etwas nicht stimmen kann Er hat sich dann Dank dieser Vorbereitung in der letzten Saison einen Stammplatz ergattert und zusammen mit Matic im Zentrum stark gespielt und ist seither auch absoluter Stammspieler bei Sturm. Wäre auf jeden Fall eine sehr interessante Verpflichtung und er ist zweifellos ein Spieler, der speziell gegen den Ball Stabilität bringt und seinen Mitspieler gewissermaßen den Rücken freihält. Aber ausschließlich darauf reduzieren würde ich ihn nicht, denn er ist auch kein schlechter Fußballer und hat in seiner Zeit in Australien auch wesentlich offensiver gespielt, als es nun bei Sturm der Fall war. Durch die Matic Verpflichtung würde das auch gleich viel Sinn ergeben, noch dazu ist er gebürtiger Wiener und ablösefrei, wodurch man sich einiges an Kapital ersparen würde, um es für andere Spieler zu verwenden. Also sollten wir tatsächlich das Rennen machen, hätten wir uns einen guten Kicker geangelt
  4. Alles gute Felipe! Absoluter Liebling innerhalb der Mannschaft und charakterlich ein toller Mensch. Die letzten 1 1/2 Jahre war er auch ein absoluter Leistungsträger und hat sich wirklich extrem positiv entwickelt wenn man bedenkt, wie er in seiner Anfangszeit bei uns agiert hat. Mittlerweile nicht umsonst statistisch zum Dribblanski der Liga aufgestiegen und mit seinem Tempo ist er eine richtige Waffe gewesen. Mit einem besseren Abschluss stünden ihm noch weit mehr Türen offen. Bin schon gespannt, wie er sich in Zukunft so machen wird, bei uns wird er definitiv ein großes Loch hinterlassen. Auf jeden Fall viel Erfolg beim nächsten Karriereschritt und hoffentlich sieht man sich wieder!
  5. Das Problem ist eher, dass manche Leute meinen, Physis/Athletik hätten zwangsläufig etwas mit "Abräumerqualitäten" zu tun. Schade für die Busquets, Xabi Alonsos, Pirlos, Verratis,Torreiras, Jorginhos und wie sie alle heißen, denn laut dieser Logik wären sie quasi unbrauchbar. In der modernen Fußballwelt gibt es jedoch ein Attribut, Welches noch wichtiger ist als Physis - nämlich Spielintelligenz. Wenn ich Situation gedanklich frühzeitig erkennen und antizipieren kann, werde ich als Spieler immer im Vorteil sein, egal wie athletisch und physisch der Gegenspieler auch sein mag. Denn wenn ich erst gar keinen Zweikampf führen muss, weil ich die Situation richtig analysiert und vorhergesehen habe, wird die Physis nutzlos - da sie gar nicht erst zum tragen kommt. Daher sollte man sich auch nicht zu sehr auf körperliche Fähigkeiten versteifen, die Grundvoraussetzungen bringt auf dem Niveau fast jeder mit und ist nicht entscheidend. Es kann hilfreich sein und es gibt natürlich auch physische Ausnahmeerscheinungen, aber andere Attribute sind auf höchstem Niveau noch mehr gefragt. Ein Busquets z.b. ist nicht der beste Sechser der Welt, weil er so athletisch ist, sondern das Spiel wie kein zweiter lesen kann und es dadurch einfach dominiert. Und ja, Demaku hat das Potenzial ein "Abräumer" zu sein. Er hat ein gutes Gespür für Situationen und erkennt sie schon recht gut, erobert speziell im Pressing immer wieder Bälle in der gegnerischen Hälfte, weil er auch eine sehr gute Aggressivität mitbringt. Nicht umsonst haben er und Serbest gegen Sturm Zulj und Jeggo abmontiert.Das konnte man schon bei seinen ersten Testspieleinsätzen gut erkennen - daher seine Qualitäten im Spiel gegen den Ball sind trotz seines Alters sofort ersichtlich. Von der Physis her wird er sich auch noch weiterentwickeln, so wie es ein Serbest auch getan hat. Demaku wird seinen Weg sicherlich machen.
  6. Ich habe viel Bauchweh aufgrund dieser Entscheidung. Ganz abgesehen davon, dass es zu wenig war, was er in den letzten Monaten gezeigt hat, ist meine größte Sorge nicht vordergründig auf die Personalie Letsch beschränkt, sondern was diese Entscheidung für mögliche Implikationen und Auswirkungen auf den gesamten Verein bzw. von Akademie bis hinauf zu den Profis hat. Denn wenn wir die Ideen von Letsch im ganzen Verein umsetzen, wie wir es bei Fink getan haben, kann man nicht einfach jemanden entlassen und den Schalter mal kurz umlegen. Wir reden hier dann über jahrelange Auswirkungen auf verschiedenen Ebenen. Und was mich am meisten aufregt - mal wieder holt der Verein einen Trainer, dessen Philosophie völlig konträr zu der seines Vorgängers ist. So viel zu "der Verein legt die Philosophie fest und verpflichtet danach den Trainer". Jetzt ist die Entscheidung nun mal gefällt worden und auch meine Unterstützung hat Letsch in der Hoffnung, dass er uns wieder nach oben führen und stabilisieren kann. Er hat zumindest auch Ansätze gezeigt, dass er versucht seine Ideen etwas zu adaptieren und mehr an den Spielern anzupassen. Andererseits hat er auf dem MG-Abend wiederum eher so geklungen, als bräuchte er nur paar Spieler, um seine Vorstellungen auch bei uns umsetzen zu können. Mal abwarten, inwieweit seine Selbstreflexion über die letzten Wochen zu den richtigen Schlussfolgerungen für die Zukunft geführt hat. Ich hätte einen völligen Neustart präferiert, hätte aber auch nichts dagegen, eines besseren belehrt zu werden. Man wird ja sehen, was die Zukunft bringt. Eins ist aber klar, wenn diese Entscheidung nicht aufgeht, wackeln sehr viele Stühle in der Führungsetage - eben weil es genügend Fragezeichen bei dieser Entscheidung gibt und man Zeit genug hatte, diese auch wahrzunehmen.
  7. Wie gesagt, jeder Trainer hat seine genauen Vorstellungen, manche sind offener, lernen dazu und stellen sich um bzw. auf die verfügbaren Spieler ein (Sind also wie du es richtigerweise sagst flexibel) andere sind wesentlich sturer und wollen ihre Philosophie komme was wolle durchziehen. Und dass die Mannschaft körperlich nicht fit sein soll ist ein großer Bullshit, den Letsch da erzählt. Nur wenige Mannschaften auf der Welt schaffen es, so wie es sich Letsch vorstellt, ständig "aktiv" zu sein, 90 Minuten mit einer hohen Intensität zu spielen und das vor allem Woche für Woche. Wie stellt er sich das eigentlich bei einer Dreifachbelastung vor? Er sagt ja auch, dass nicht sein Spielstil problematisch sei, sondern u.a. die individuellen Fehler der Spieler. Das macht er natürlich nur aus reinem Selbstschutz, weil er sonst seine Ausrichtung öffentlich hinterfragen müsste. Er reflektiert halt nicht, ob seine Philosophie mit der Mannschaft vereinbar ist und ob es Sinn macht, ständig pressen und "aktiv" sein zu müssen und nicht stattdessen lieber mehr Balance und Flexibilität ins Spiel zu bringen. Und genau das stört mich an Letsch. Nachdem wir unter Vidovic körperlich immer topfit und das Team mit den meisten Toren in der letzten Viertelstunde waren, sollen die Spieler plötzlich nicht mehr fit genug sein? Oder liegt es eher daran, dass die Spieler nun viel mehr in beide Richtungen Sprinten müssen und sich dadurch schneller auspowern? Ist natürlich nur eine rhetorische Frage, wir kennen die Antwort - Stichwort Ursache-Wirkung. Wir sind halt nicht Red Bull, wo überhaupt nur physisch passende Spieler geholt werden und im Hintergrund Millionen in die medizinische/sportwissenschaftliche Abteilung gesteckt werden. Man sieht ja auch, dass RB in dem Bereich selbst auf höchstem internationalen Niveau mittlerweile eine Intensität gehen kann, von der man in Rest-Österreich nur träumen kann.
  8. Stimmt, da hast du recht. Unter Stöger haben wir beides sehr gut miteinander verbunden und das sollte auch der ungefähre Richtwert sein. Klar ist aber auch, dass es dafür ein Coaching auf sehr hohem Niveau bedarf und man eine harmonische Struktur auf das Feld bringen muss, wo jeder weiß, was er zu tun hat. Genau das ist eine der Schwierigkeiten des Trainerjobs, einerseits diese taktische Tiefe mitzubringen, andererseits es aber auch den Spielern verständlich vermitteln zu können, um ein homogenes Gefüge entstehen zu lassen. Und dann müssen es die Spieler auch noch individuell so umsetzen. Ich würde nicht sagen, dass die Definition verschwimmt, sondern verschiedene Trainer, verschiedene Sichtweisen und Interpretationen über den Fußball mitbringen. Nicht umsonst hab ich z.B. den Satz gewählt, dass Letsch die klassische Ralf Rangnick Red Bull Philosophie viel krasser verkörpert, als es Marco Rose zurzeit tut. Salzburg hat schon immer zu den Mannschaften mit dem größten Ballbesitz gezählt, allerdings haben Schmidt, Garcia oder Rose jeweils unterschiedliche Schwerpunkte im Spiel gelegt. Wobei Rose da nochmal herausragt und alle Phasen des Fußballs beherrscht und eigentlich auch dominiert. Das Ding bei Letsch ist, wie übrigens bei allen Trainern, dass er eine genau Vorstellung vom Fußball hat. Und diese Vorstellung kann man nicht einfach so umstellen und neu kalibrieren, weil er von seiner Philosophie absolut überzeugt ist, was auch jeder Trainer sein muss. Das geht höchstens durch Evolution, indem man vielleicht Schritt für Schritt neue Erkenntnisse und Sichtweisen gewinnt und langsam sein Denken verändert. Trainer sind ja auch nur Menschen und jeder hat seine eigene Ideologie. Bei Letsch war es so, dass ich nach den ersten beiden Spiele gegen WAC und SKN zuversichtlich war und dachte, er wäre der Richtige - unabhängig von der Qualität des Gegners. In den Spielen wurden die Stärken von Fink mit jener von Letsch quasi "kombiniert" und das hat sich auch bei vielen bis heute bei ihrer Beurteilung von Letsch eingebrannt. Das Problem dabei ist, es hing wenig mit Letsch zusammen. In der Kürze der Zeit hat er sich nämlich wirklich nur auf Details konzentrieren und an kleinen Schrauben drehen können. Das war das Spiel gegen den Ball bzw.das Pressing und die Anweisung, mehr Risiko im Ballbesitz zu gehen - eben jener Impuls, der Fink fehlte. Je mehr Zeit er mit der Mannschaft bekam, desto mehr sind die Ideen von Fink aus den Köpfen der Spieler verschwunden und hat Letsch versucht, seine eigenen Vorstellungen zu vermitteln. Bei mir kam dann der Wendepunkt nach dem Heimspiel gegen Altach. Letsch hatte zwei Wochen mit nahezu dem gesamten Kader Zeit, sich vorzubereiten und an den Schwächen der Mannschaft zu arbeiten. Die Zeit hat er stattdessen genutzt, um "seine" Philosophie der Mannschaft zu implementieren, die ich im Artikel erläutert habe. Herauskam ein katastrophales Spiel, bei dem mich vor allem die Art und Weise schockiert hatte (die Analyse darüber gibt's noch online auf abseits.at). Das war nicht mehr die Austria, sondern ein billiger Abklatsch von Red Bull oder des Lask. Und die Wochen darauf hat er es beinhart durchgezogen, ohne Rücksicht auf Verluste. Keinerlei Reaktion oder Anpassung, keinerlei Flexibilität, von Minute 1 bis 90. Aus diesem Grund hätten uns die Grünen 5-6 Stück machen können. Spätestens gegen den Lask war dann Klar, das wird nichts mehr. So sehr mir Letsch sympathisch ist und ich seinen Charakter schätze, aber wenn er nicht der richtige Deckel für den Topf ist, dann hilft das Niemandem. Beim richtigen Verein, der sich auf seine Philosophie einlässt, könnte er sicherlich Erfolg haben, weil er menschlich und fachlich was drauf hat (Ried fände ich übrigens sehr spannend für ihn). Aber dafür sind wir nicht der richtige Ort, auch auf die Gefahr hin, dass man jetzt daneben greift bei der Suche. Bei Letsch könnte auch niemand sagen, ob er in Zukunft bei uns was reißen könnte, was ich ebenfalls stark bezweifeln würde. So gesehen wäre es das beste, wenn beide Seiten im guten auseinander gehen und ihre eigenen Wege einschlagen würden. Der Edit sagt noch: Zumindest sind die Äußerungen von MK - über die Trainersuche und dass der Kandidat die Philosophie von der Akademie bis ganz rauf vorleben muss - schon mal ein positives Zeichen. Das klang ja beim Mitgliederabend noch anders. Bin gespannt, wer da noch übrig bleibt, wenn man es so einschränkt.
  9. Aber zwei österreichische Namen erwähne ich beiläufig, die interessant sein könnte - wobei einer davon natürlich aus ideologischen Gründen nicht infrage kommt. Ist halt schwer, wenn man die Liste der Kandidaten nicht kennt, aber die meisten der in den Medien kolportierten sind bislang eher... naja.
  10. Da hast du natürlich recht und ich hab das in einem Nebensatz auch angeschnitten. Egal ob Heynckes, Guardiola oder Maurizio Sarri, sie zeigen das nahe an der Perfektion, wie das aussehen kann. Da ist mir jetzt auch ein Satz eingefallen, den ich doch glatt vergessen habe - nämlich bitte ein Mittelding zwischen Fink und Letsch zu holen
  11. Nachdem der erste Teil meines Kommentares die Vereinsstruktur betraf, gehts im zweiten Teil nun um die Frage, welcher Trainertyp gesucht werden sollte und ob Thomas Letsch diese Anforderung erfüllt. Dafür ist vor allem ein Kriterium entscheidend - die Vereinsphilosophie! https://abseits.at/fusball-in-osterreich/bundesliga/kommentar-welchen-trainertypen-benoetigt-die-austria/
  12. Dein Eindruck täuscht nicht. Der gute Heimo ist ohne Ilzer ziemlich aufgeschmissen gewesen und daher kam auch relativ rasch der Einbruch. So ist es. Eher ein reiner Formalakt, auch wenn es FW so darstellt, als wäre er nur der Zuarbeiter. Es wurde eigentlich noch nie ein Vorschlag des AR abgelehnt.
  13. Hab mir mal paar Gedanken gemacht und einen Kommentar zur aktuellen Situation verfasst. Geht u.a. um MK, Wohlfahrt und warum man Veränderungen im Verein braucht. Ist zwar etwas länger, aber es geht ordentlich zur Sache! Bin auf eure Meinungen dazu gespannt. https://abseits.at/fusball-in-osterreich/bundesliga/kommentar-bei-der-austria-benoetigt-man-veraenderungen/
  14. https://abseits.at/fusball-in-osterreich/bundesliga/unbalancierte-austria-verabschiedet-sich-endgueltig-aus-dem-europacup-rennen/ Analyse zum Spiel und warum man keine Balance im Spiel hatte.
  15. Na zum Glück! Dann werden endlich Spieler mit der "richtigen" Mentalität hinten offen sein wie ein Scheunentor, taktische Fehler wie in der Schülerliga machen und von außen auch nicht entsprechend eingestellt/gecoacht werden. Aber wenigstens machen sie das zumindest mit der passenden Einstellung.