Aveiro Santos

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  1. HAHAHAHAHA DIESER WECHSEL
  2. Wenn wir den Jungen bekommen würden, wäre das wohl eine kleine Sensation. Solomon gilt als größtes Talent des Landes und wurde bereits vor einem Jahr mit einem Wechsel zu Juve & Liverpool in Verbindung gebracht. Auch Basel hat ihn in der letzten Saison mehrmals beobachtet und angeblich zu einem Probetraining eingeladen. Also Solomon ist bereits sehr bekannt und auch begehrt, was nicht überrascht, wenn man alleine seine Videos sieht. Jedenfalls gibt's da aber ein Problem, er muss nämlich scheinbar (?) seinen Wehrdienst in Israel absolviert laut dem Artikel, der leider hinter einer Paywall steckt: https://www.welt.de/sport/fussball/internationale-ligen/plus166917810/Israels-Supertalent-will-den-Militaerdienst-umdribbeln.html Wäre jedenfalls ein ordentliches Statement, wenn wir ihn bekommen würden.
  3. https://abseits.at/fusball-in-osterreich/bundesliga/analyse-austria-ueberzeugt-gegen-die-beste-defensive-der-liga/ Hab das Spiel nochmal näher aufbereitet und in der Analyse versucht zu erklären, warum die Offensive wesentlich besser als zuletzt funktioniert und was die Gründe dafür waren. War zwar sicherlich nicht alles perfekt und gibt noch einiges zu verbessern, aber zumindest vom Ansatz und vom Grundgedanke her schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.
  4. Es waren auf alle Fälle wesentlich mehr gefährliche Situationen, als gegen die Admira und Salzburg zusammen Aber das war schon OK, der SKN ist ja nicht umsonst vorne dabei bzw hat die wenigstens Gegentor bekommen und in der ersten Halbzeit haben sie mit dem 5-4-1 auch maximal Beton angerührt, da war eine Chancenflut nicht zu erwarten. Dass nun alles plötzlich rund läuft wäre auch komisch, aber vom Grundsatz, der Struktur und der Spielanlage her, war das heute auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Das 4-3-3 passt wesentlich besser zur Mannschaft und endlich haben wir sowas ähnliches wie ein Flügelspiel. Mal abwarten, ob das nur ne Eintagsfliege war oder wir es bestätigen können. Die Skepsis bleibt.
  5. Matic Sax Jeggo Madl
  6. Also die Leistung bisher kommt wirklich überraschend Hoffentlich machen wir im zweiten Durchgang so weiter.
  7. Wie Theriddler und Finlay schon anmerkten, skeptisch war ich immer und hab auch schon vor der Vertragsverlängerung von Letsch einen Artikel verfasst, warum er die falsche Wahl wäre. Wollt mich allerdings nicht in Besserwisserei und "habs euch doch gesagt" üben und hab Letsch dann eine faire Chance und Zeit gegeben, mit der neuen Mannschaft und der Vorbereitung zu beweisen, dass die Bedenken unbegründet waren. Daher weder Pro noch Contra, sondern differenziert aufgrund des Geschehnisse versucht, die Entwicklung zu analysieren und zu bewerten. @The1Riddler Natürlich sind die Spieler auch dafür verantwortlich und müssen auf dem Platz Entscheidungen treffen, das bestreitet auch keiner. Es geht mir hier allerdings um den Rahmen, der von Letsch geschaffen wird, auf dem die Entscheidungsfindung der Spieler basiert und das ist mein Punkt. Es ist einfach, falsche Entscheidungen der Spieler zu monieren, aber wenn diese Woche für Woche passieren und wir auch statistisch die zweitschwächste (!) Offensive der Liga haben, wird es langsam Zeit, sich über die Hintergründe Gedanken zu machen und ob das Problem nicht die Vorgaben sind und was der Trainer von den Spielern verlangt. Wie gesagt, man kann jetzt natürlich kritisieren, der Spieler dreht nicht auf und trifft die falsche Entscheidung. Vielleicht hat sich der Spieler womöglich nicht vorher umgedreht und gesehen, dass er Platz hatte, kam der Ball nicht sauber oder bei der Ballannahme ist etwas schief gegangen, so etwas passiert ständig und ist schwer zu beeinflussen. Wichtiger ist dennoch, die Ruhe zu bewahren und den richtigen Plan zu haben, wie man dann weiter vorgeht, auch wenn mal der erste Angriffsversuch nicht klappt. Und mittlerweile ist es offensichtlich, dass wir nicht in der Lage sind, den Ball über mehrere Stationen laufen zu lassen und stattdessen ständig mit dem Kopf durch die Wand müssen, dadurch aber kaum saubere Aktionen und Durchbrüche kreieren können und andauernd hängen bleiben. Wir sind leider nicht Salzburg, die von Haus aus Spieler in den eigenen Reihen haben, die im höchsten Tempo und auf engstem Raum individuell Situationen mittels Direktspiel und Risiko auflösen können. Daher ist es für uns umso elementarer, einen klaren Plan und Struktur zu schaffen, damit den Spielern das Leben erleichtert wird und sie sich wohlfühlen. Bei uns trifft das allerdings überhaupt nicht zu und es ist mittlerweile mehr als offensichtlich, weshalb er zumindest im Umfeld auch kaum noch Rückendeckung genießt und kritisch gesehen wird. Auch mein Geduldsfaden ist schon längst gerissen und ich hab klare Erwartungen, wie die letzten drei Partie verlaufen müssen und ich hoffe, der Verein sieht das ähnlich.
  8. Nochmal, die Spieler bekommen vom Trainer täglich eingetrichtert, sie müssen mehr Risiko gehen und sollen so schnell wie möglich nach vorne in den Strafraum und in die Tiefe spielen. Dazu zählt natürlich auch, aus dem Halbfeld bzw dem Flügel frühzeitig zu Flanken (wie bei der Cuevas-Szene) was wir im Spiel übrigens öfter gemacht haben. Jetzt kann man natürlich hingehen und argumentieren, es seien individuelle Entscheidungen, nur komischerweise häufen die sich in unserem Spiel, was auch die zweite Szene gut aufzeigt. Da ging's nicht drum, dass ein Spieler nicht passend aufdreht (womit Letsch versuchte vom Thema abzulenken) sondern wir schon wieder zu früh aus dem Halbfeld in den Strafraum Flanken, obwohl dieser nicht passend besetzt ist und der Angriff nicht entsprechend vorbereitet wurde. Dass alles basiert eben auf jenen Rahmen, den der Trainer vorgibt, daran orientieren sich klarerweise die Spieler und das kann man im Spiel auch sehr gut erkennen, was nicht nur Sky aufgefallen ist und sie genau deswegen diese beiden Szenen auch ausgewählt haben, um das zu verdeutlichen. Sax hat den Ball, sieht den in die Tiefe startenden Friesenbichler und weiß im Entscheidungsprozess, Ich muss schnell in die Tiefe spielen und nicht nochmal quer, weil der Trainer das so fordert und er sonst möglicherweise Probleme bekommt. Wir haben jetzt mittlerweile so viele Spiele unter Letsch gesehen und diese Muster kann man einfach nicht mehr leugnen. Klar könnten ein fitter Grünwald, Turgeman und Sax dies gemeinsam vielleicht durch individuelle Qualität kaschieren, doch an der strategischen Problematik ändert das wenig. Die Parallelen zu Baumgartner werden jedenfalls immer unheimlicher, nur war es damals noch extremer in der Ausprägung, jedoch mit einem wesentlich schlechteren Spielermaterial. Jetzt kann ja Letsch in den nächsten beiden Spielen gegen defensivere Gegner beweisen, dass seine Vorgehensweise funktioniert. Gegen die Admira hat es ja schon mal nicht funktioniert. Ausreden gibt es jetzt nämlich keine mehr, es zählt nur noch Leistung.
  9. Sky hat das schon ordentlich gemacht und ist in die richtige Richtung gegangen. Vor allem mit den beiden Analysenszenen aus dem Admira-Spiel, wo sie allerdings dann leider nicht konsequent waren und auf die Aussagen von Letsch weiter eingegangen sind, sonst hätten sie ihn nämlich entblößt. Er meinte ja, ihm sei es lieber, wir spielen mit Risiko 5 Mal vorne rein und es funktioniert 4 Mal nicht, aber wenn es einmal funktioniert wirds gefährlich - so zumindest seine Milchmädchenrechnung. Tja, aktuell haben wir was das betrifft eher eine Quote von 25 zu 1 und in Wirklichkeit verschenken wir viele Angriffe, weil wir sie nicht ordentlich vorbereiten und zu früh in die Spitze spielen, was Sky bei der Analyse richtigerweise auch moniert hatte. Letsch Ausflüchte waren dann ja, dass die Spieler falsche Entscheidungen treffen - also individuelle Fehler und Fehleinschätzungen Schuld sind - und eben nicht seine strategischen Vorgaben, die er ja selbst von ihnen nachweislich einfordert. Ziemlich schizophren das Ganze und ein wunderbares Beispiel dafür, wie wichtig ein guter Trainer ist, der den Spielern die richtigen Vorgaben und Lösungen anbietet. Wenn man seit Monaten keine handvoll Spiele zusammenbringt, wo man offensiv zu überzeugen weiß und zu mehr als einer handvoll Chancen kommt, dann sollte man sich langsam Fragen, ob nicht die Spieler, sondern die eigenen Methoden in Wirklichkeit das Problem sind.
  10. Wäre wirklich wichtig, nachdem Sky netterweise die Relive-Funktion dicht gemacht hat
  11. https://abseits.at/fusball-in-osterreich/bundesliga/analyse-austria-kassiert-spaete-niederlage-gegen-salzburg/ Analyse zum Spiel und wie man mit einem guten Matchplan die starke Offensive der Bullen ins Stocken bringen konnte - Stichwort Tannenbaum.
  12. Da bin ich ebenso ganz bei dir und so war es auch dann im Spiel, weshalb u.a. dann auch nach dem Zustellen von Sax in unserem Spiel nach vorne nix mehr ging. Da mussten schon die Spieler selber Lösungen finden (wie jene von Jeggo, als er intuitiv durch sein Abkippen das Pressing vom WAC am Anfang aufgelöst hat) bevor von außen etwas kommt - zumindest war es gegen den WAC so. Das ist dann irgendwie auch Symptomatisch für Letsch, dass er lieber Spieler auf falschen Positionen einsetzt, weil sie defensiv besser sind (Friesenbichler,Ebner), als jene in die Mannschaft einzubauen, die dir einen offensiven Mehrwert geben (Venuto, Ewandro, Prokop, Sarkaria, Fitz). Diese Balanceprobleme begleiten uns schon die gesamte Saison über und wenn dann die Defensive auch nicht funktioniert, kommt so etwas wie gegen den WAC dabei heraus. Als ich die Aufstellung gesehen habe, war ich ehrlich gesagt erschüttert, aufgrund des mangelnden spielerischen Potenzials und so sah dann auch die Offensivleistung aus, auch wenn es in der Anfangsphase noch etwas besser lief. Alleine die Passquoten, bis auf Jeggo und Igor hatte keiner über zwei Drittel angekommene Pässe in der Mannschaft, ein Wahnsinn! Man braucht das ja nur mit dem WAC vergleichen, da spielen in der Raute zwei Achter, die flexibel sind und problemlos auch mal auf den Flügel ausweichen können. Weder Matic, noch Ebner können das bei uns, weshalb wir da schon von Haus aus eingeschränkt sind, ganz zu schweigen von den AV´s, die bei uns weder hoch, noch wirklich tief stehen und sich optimal verhalten. Der einzige Spieler, der perfekt für die Raute gewesen wäre, wurde dafür quasi in die Türkei verscherbelt. Das Experiment mit der Raute ist daher wie du sagst de facto gescheitert und im Winter erwarte ich dahingehend auch eine Erkenntnis, in Form von der Verpflichtung eines zusätzlichen starken Flügelspielers. Wobei wir in den letzten Wochen in Wirklichkeit eh nur selten mit der Raute gespielt haben und es auch gegen den WAC eine Mischung aus 4-3-3 und 4-Raute-2 war. Dennoch kann ich mit dieser Ausrichtung gar nichts anfangen. Ja, das wäre eine Möglichkeit. Der BVB spielt unter Favre z.b. mit zwei tieferen Sechsern vor der Abwehr, dafür geht in der Offensive quasi die Post ab. Eigentlich muss sich Letsch entscheiden, was er nun will. Ein 3er-Mittelfeld in der bisherigen Konstellation funktioniert einfach nicht, da wir weder über das Zentrum durchkommen, noch über den Flügel. Entweder er opfert Matic oder Ebner (Jeggo ist für mich gesetzt), oder er findet eine Struktur, wo sie ihre jeweiligen Stärken einbringen können. 4-2-3-1 klingt nach einer Möglichkeit und Ebner könnte in dem Fall hinter Klein absichern, der dafür den Flügelstürmer gibt. So etwas ähnliches haben wir schon gegen Hartberg gespielt (im 4-1-4-1) und da hat es gut funktioniert, ehe wir dann halt in Altach verloren haben und es somit wieder verworfen wurde. In Hartberg hatte ich allgemein das letzte Mal ein wirklich gutes Positionsspiel von uns gesehen, seitdem eigentlich gar nicht mehr. Stattdessen häufen sich nur noch die Probleme und eine Entwicklung ist zwar zu sehen, aber ausschließlich im negativen Bereich. Stattdessen kommt der WAC zu uns, zeigt uns ein gut strukturiertes und variables Positionsspiel, kombiniert mit einem aggressiven Gegenpressing und erinnert uns daran, was wir uns eigentlich alle erwartet und gewünscht haben.
  13. Bin da ganz bei dir. Ebner und Friesenbichler auf der rechten Seite ist spielerisch eine einzige Katastrophe. Statistisch war bei Ebner etwa nahezu jeder zweite Pass ein Fehlpass, was als Mittelfeldspieler bei einer Mannschaft, die den Anspruch hat eine Ballbesitzmannschaft zu sein, natürlich überhaupt nicht geht. Da braucht man sich auch nicht wundern, dass man kein Offensivspiel zustande bringt, wenn sie sich ständig festrennen und die Bälle aufgrund ihrer schlechten Technik laufend verlieren. Dagegen war Sax z.b. auf links eine richtige wohltat, da er selbst enge Situationen sauber auflösen konnte und auch mal in der Lage war mit einem Kontakt direkt weiterzuspielen. So etwas ist man bei uns ja gar nicht mehr gewohnt.
  14. Jeder hat natürlich gesehen, wie furchtbar diese Partie war. Wenn man das Spiel aber dann nochmals in Ruhe ansieht und analysiert, fällt das Urteil sogar noch fataler aus. Deshalb ist der Artikel auch ausführlicher ausgefallen und es wird versucht aufzuzeigen, was alles schief lief und warum der WAC uns so sehr dominierte und vorführte. Besonders ärgerlich ist es, dass wir uns unserem Schicksal einfach ergeben haben und keinerlei Reaktion von der Trainerbank kam, obwohl die Probleme offensichtlich waren. Der WAC hat uns eine Lehrstunde darin verpasst, wie wir eigentlich spielen sollten und ich hoffe den Verantwortlichen gibt das zu denken: https://abseits.at/fusball-in-osterreich/bundesliga/analyse-kleiner-wac-dominiert-grosse-austria/
  15. Ich hab das Spiel nur nebenbei verfolgt bzw. bis zum 3:0, aber Rapid hat das tatsächlich gut gemacht und hat das richtige Mittel gegen sie gefunden. Spiel extrem in die Breite gezogen und viel über die Flügel angegriffen, wodurch der WAC mit der Raute im Mittelfeld Probleme beim Zugriff hatte. Dennoch war das Spiel insgesamt nicht so deutlich, wie es das Ergebnis vermuten lassen würde.