Aveiro Santos

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Über Aveiro Santos

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  1. Da haben wir scheinbar eine unterschiedliche Auffassung, was Topchancen sind, soll ja vorkommen Statistisch zählen dazu keine "ich treffe den Ball nicht" Aktionen, so wie die von dir erwähnte vom LASK - sonst hätten wir gegen Hartberg z.B. noch zwei, drei Topchancen mehr gehabt - sondern konkrete und gezielte Abschlüsse auf das Tor, die in die ExpectedGoal-Wertung einfließen. Altach hab ich nicht erwähnt, da offensichtlich. Erster Schuss aufs Tor - erstes Tor nach einem Eckball inklusive Gestocher. Zweiter Schuss aufs Tor- zweites Tor nach einem Distanzschuss aus 25m - womit Altach mit ihren einzigen beiden Schüssen in diesem Spiel ins Tor getroffen hat. Jedenfalls keine Ahnung, was du dir erwartest, selbst die stabilsten Defensiven lassen auch mal Torchancen des Gegners zu oder kassieren Gegentore, weil auch mal Fehler passieren können, der Gegner Glück hat und ein Ball irgendwie durchrutscht oder es einfach gut ausspielt. Deshalb würde man trotzdem nicht auf die Idee kommen, die Defensivarbeit dann allgemein als unzureichend zu bezeichnen. Wobei Schüsse auf das Tor auch nichts über die Qualität der Torchancen aussagen und daher immer mit Vorsicht zu genießen sind. Auch ein Edelroller aus 30 Metern geht in die Statistik als Schuss aufs Tor ein, genauso wie ein Abschluss aus einem Meter alleine vor dem Kasten. Ich hab außerdem auch nicht behauptet, wir würden "alles" verhindern und unsere Defensivarbeit wäre perfekt. Was ich bewerte sind Abläufe in der Defensivarbeit, wie das Verschieben vonstatten geht, die Absicherung oder das Umschaltverhalten nach Ballverlust etc. und da haben wir uns stabilisiert und sind wir wesentlich kompakter, als noch in der Vergangenheit und ist ein Schritt in die richtige Richtung zu erkennen. Dass es noch Verbesserungspotenzial gibt ist selbstredend und stellt auch niemand in Abrede, aber zu sagen, unsere Defensivarbeit wäre nicht besser als in der Vergangenheit, dem würde ich widersprechen. So hab ich das auch formuliert und in diesen Kontext gesetzt, wobei ich auch an der Defensivarbeit im Artikel etwas kritisiert habe. Das ist meine Meinung und wenn du eine andere Sicht auf die Dinge hast, dann soll es so sein und akzeptiere ich auch, teile sie aber nicht.
  2. Der Lask hatte beide Tore in der Nachspielzeit erzielt, als wir alles nach vorne geworfen haben (Schoissi war im Sturm) davor nur das (Traum)Tor als Chance gehabt. Sturm hatte zwei große Chancen in der ersten Halbzeit, Hartberg hatte nur einen Stangenschuss nach einem geklärten Standard. Sonst sind mir keine Hochkaräter in Erinnerung geblieben. Alles wirst du im Spiel nicht verhindern können, aber dass die Defensive wesentlich stabiler steht als in der Vergangenheit und wir aus dem Spiel heraus weniger zulassen, das ist für mich zumindest unstrittig. Unter Fink haben wir oft in einem Spiel so viele Chancen zugelassen, wobei wir uns dafür auch mehr Torchancen erarbeitet haben. Daher wäre eine Mischung aus beidem nicht schlecht
  3. Ich poste es mal hier rein: Hab die LSP genutzt und ein erstes Zwischenfazit gezogen, wo ich die letzten 3 Monate etwas Revue passieren ließ: Im ersten Teil geht´s um die Defensive, verschiedene Systeme und warum die Rückkehr von Jeggo & Cuevas wichtig ist: https://abseits.at/fusball-in-osterreich/bundesliga/quo-vadis-austria-ein-zwischenfazit-1/ Im zweiten Teil dann der Fokus auf das Offensivspiel, fehlende Kreativität und das "Grünwald-Paradoxon": https://abseits.at/fusball-in-osterreich/bundesliga/quo-vadis-austria-ein-zwischenfazit-2/ Hoffe es gefällt euch und ist interessant genug, um die langweilige Pause zumindest etwas zu überbrücken!
  4. Das Problem dabei ist (sofern ich dich richtig verstehe), wenn man mehrere Spieler im Zwischenlinienraum postiert und diesen dann überladt, so wie du es beschreibst, dann ist das immer ein schmaler Grat. Es kann zu Verbindungsproblemen in der Ballzirkulation kommen und die Spieler nehmen sich mehr oder weniger den Raum gegenseitig weg und stehen sich quasi auf den Füßen. Daher bräuchtest du auch Spieler, die sich in engen Räumen spielen können und sich da wohlfühlen - und das sind weder Matic, Ebner noch Grünwald. Wobei es auch Szenen gab, wo man es probiert hat. Gegen den Lask haben wir in der zweiten Halbzeit so etwas ähnliches versucht und es hat gar nicht geklappt. Sobald du nämlich darauf verzichtest, das Feld breit zu machen und es überwiegend über das Zentrum versuchst, zieht sich der Gegner einfach zusammen und macht das Feld enger und lässt die Flügel bewusst offen, was der Lask z.B. gemacht hat. Altach hat auch bewusst das Zentrum mit den 3 IV, 3ZM und 2 Stürmer verdichtet, also quasi 8 Spieler damit beauftragt, diesen Raum zu decken. Dadurch hast du grundsätzlich schon ein Problem, in diesen Räumen überhaupt reinzukommen. Jetzt kannst du natürlich hingehen und von den Spielern fordern, sie sollen trotzdem durch das Zentrum spielen und sich darin aufhalten, allerdings sind die Passwege gar nicht da, um es zu probieren und es steht in keiner Relation zum Risiko, sofern der Pass abgefangen wird und man in einen Konter läuft. Gegen Altach haben wir es zumindest in der zweiten Halbzeit geschafft, einige Male ins Zentrum zu kommen, indem wir einfach von Außen nach Innen gespielt haben und so AG im Zwischenlinienraum freispielen konnten, wo er dann Platz hatte. Daher braucht es ein kluges Positionsspiel und Geduld, um den Gegner in Bewegung zu bringen, um dann im richtigen Moment in die gefährlichen Räume zu spielen. Wenn die Tür zunächst zu ist, dann wird es schwer, dennoch durchzukommen. Außer du heißt Red Bull und Rangnick ist dein Boss, dann geht alles über das Zentrum
  5. https://abseits.at/fusball-in-osterreich/bundesliga/analyse-altach-bezwingt-die-austria/ Etwas ausführlichere Analyse über die Gründe, warum man sich in Altach schwer tat und das Spiel nach einem ordentlichen Beginn kippte.
  6. 1 Min davor pfeift er die genau gleiche Situation gegen uns ab. Jäger
  7. Hatte aber dennoch genügend gute Aktion und war wichtig für unser Spiel. Dass nach seinem zweiten Spiel von Beginn an nicht alles aufgeht, sollte klar sein. Nach einer langen Verletzung braucht man einfach wieder das Vertrauen in den Körper und den Rhythmus. Aber da sieht man allgemein auch schön den Unterschied in der Wahrnehmung. Ebner, der von den meisten über den grünen Klee gelobt wird, nahm auf der 6 wesentlich weniger am Spiel Teil und traute sich nicht so viel wie ein Jeggo, der sofort präsent war und die drittmeisten Ballkontakte auf dem Feld sammelte, bei einer ordentlichen Passquote von knapp 85 %. Und nicht falsch verstehen, Ebner war brav und hat seine Sache besser gemacht als ich es erwartet hätte, aber dennoch war er zu wenig präsent im Ballbesitz und agierte da übervorsichtig, weil ihm die schwierigeren Sachen selten gelangen. Hat er auch selber schnell eingesehen und sich dann auf die einfachen Sachen beschränkt. Da fehlt dir dann Klarerweise die Präsenz eines 6ers,der den Ball ständig fordert und mutig ist. Erwischt! Hätte ergänzend hinzufügen sollen, dass das nicht nur am Gegner lag, sondern an der eigenen Struktur.
  8. https://abseits.at/fusball-in-osterreich/bundesliga/analyse-austria-spielt-sich-zum-last-minute-sieg-in-hartberg/ Analyse zum Spiel und warum die Offensive gut funktionierte bzw. trotz des gleichen Systems, es wesentlich stimmiger als gegen Sturm wirkte. Hing mit den Rückkehrern Cuevas und Jeggo zusammen, aber auch mit den richtigen Anpassungen des Trainerteams.
  9. Einer der besten bei Hartberg. Viele gute Pässe, hat sich gut bewegt und ist viel mit nach vorne gegangen ,aber auch defensiv war er stark und kam auf 7 (!) abgefangene Bälle und 4 klärende Aktionen. Die Leihe und die Spielpraxis scheint ihm gut zu tun. Er war sehr eng dran und hat Venuto zum zurückspielen gezwungen, weil er die Seite zu gemacht hat. Also Zweikampf hat er in der Situation keinen verloren und auch nix falsch gemacht.
  10. Kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so auf 180 war. Nicht, weil die Leistung schlecht war, sondern weil wir so unfähig im letzten Drittel und im Abschluss agiert und uns nicht belohnt haben. Das war an Fahrlässigkeit eigentlich nicht zu überbieten. Am Ende dann zum Glück durch Leiwandro ( @Braveheart-FAK ) die Erlösung. Insgesamt ein hochverdienter Sieg und offensiv war das über weite Strecken jene Austria, die ich mir Woche für Woche erwarte. Viele Spieler mit einer Top-Leistung, speziell von der Abwehr + Matic, die unser Spiel getragen haben. Jetzt in Altach unbedingt nachlegen!
  11. In der beschriebenen Situation haben wir versucht zu pressen und gegen die Dreierkette von Sturm mussten unsere drei "Stürmer" nach vorne, damit sie nicht rausspielen konnten. Dadurch sind die drei mal raus, weshalb Salamon und Klein alleine auf der Außenbahn waren. Dann kam der lange Ball, Huspek hat sich gut aus der Spitze nach außen abgesetzt und Koch ist im Sprint nach vorne , weshalb Sala zwei Gegenspieler hatte, was schon von Haus aus schwierig zu verteidigen ist. MMn hätte ein ZM oder IV mit Huspek mitgehen müssen, andererseits ging's verdammt schnell und das hätte man schon vorher antizipieren müssen. Der lange Ball war dann ne 50:50 Situation im Luftzweikampf, den Sala verlor, weshalb der Ball zum durchstartenden Koch durchkam und wir komplett offen waren. Auf Koch musste dann nachfolgend Schoissi raus, weshalb Madl völlig alleine im Zentrum war, da auch Klein im Pressing nach vorne gerückt war und Jeggo zu spät kam. Dadurch hatte Madl zwei Gegenspieler, er musste sich in Bruchteil einer Sekunde entscheiden, welchen er nimmt und wählte Kiteishvili, da wohl die Flanke auf Hosiner für Koch schwieriger war, weil ja ein 1,94 Riegel vor ihm stand. Koch brachte die Flanke dann trotzdem schön an und so war Hosiner vollkommen frei. In der Situation hat Sturm das Pressing mit dem langen Ball einfach gut überspielt und wir sind mit dem Tempo gar nicht mitgekommen, wobei letztlich alles vom 50:50 Luftzweikampf abhing. Zu unserem "Pech" ist er genauso durchgegangen, wie er nicht durfte. Alles in allem ging das dennoch viel zu einfach, das darf dir einfach nicht passieren. Bin noch zwiegespalten. Es gibt zwar gute Ansätze, aber auch noch einige Probleme. Will's noch nicht vorwegnehmen, werd wohl in der LSP mal das bislang gesehene eingehender reflektieren und dann ein Zwischenfazit ziehen, für diejenigen, die es halt interessiert.
  12. https://abseits.at/fusball-in-osterreich/sonstiges/analyse-austria-wirft-den-cupsieger-aus-dem-bewerb/ Analyse zum Spiel, was der Plan hinter der Aufstellung war und warum es vor allem in der ersten Halbzeit schief ging.
  13. https://abseits.at/fusball-in-osterreich/bundesliga/analyse-lask-behaelt-gegen-austria-im-luftkampf-die-oberhand/ Eine ausführliche Analyse über die Gründe, warum man sich gegen das Pressing des LASK so schwer tat und viele lange Bälle spielen musste, obwohl man eigentlich mit dem richtigen Ansatz in die Partie ging. Jedenfalls ein äußerst kompliziertes Spiel.
  14. 88 Prozent um genau zu sein und das gegen den starken Joao Victor, den er komplett abmontiert hat. Wie auch schon im Derby eine gute Leistung von ihm, sollte bei der ständigen Kritik auch mal erwähnt werden.
  15. Mal wieder etwas sportliches, Analyse zum Spiel und wie es letztendlich gelang, den Derbysieg nach Favoriten zu holen. War jedenfalls ein geiles Spiel von beiden Seiten und mMn eines der besten Derbys, natürlich mit dem richtigen Ausgang! https://abseits.at/fusball-in-osterreich/bundesliga/taktikanalyse-clevere-austria-besiegt-weitlaeufige-rapid/ https://abseits.at/fusball-in-osterreich/bundesliga/spielerbewertungen-ein-derby-fuer-die-torhueter/