Aveiro Santos

Members
  • Gesamte Inhalte

    5.562
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

2 User folgen diesem Benutzer

Über Aveiro Santos

  • Rang
    Postinho

Allgemeine Infos

  • Geschlecht
    Keine Angabe

Fußball, Hobbies, Allerlei

  • Lieblingsverein
    Austria

Letzte Besucher des Profils

5.697 Profilaufrufe
  1. Wäre für uns ein Jackpot, wenn wir Igor irgendwie halten könnten. Hat das Potenzial, in die Liga der dominantesten Verteidiger der letzten Jahre aufzusteigen. Selten einen Spieler gesehen, der so ein Gesamtpaket und Potenzial mitbringt. Glaube aber, er wird leider wesentlich bessere Möglichkeiten haben, als bei uns zu bleiben. Muss auch immer wieder schmunzeln, wenn Leute ständig auf seine Fehler hinweisen. Der Junge spielt seine erste volle Saison als Profi und ist erst 21, da schätzt man auch mal die ein oder andere Situationen falsch ein und sind Schwankungen normal. Wenn man das nicht aushält, dann sollte man die Jugendförderung gleich sein lassen. Mit der Routine wird er auch das hoffentlich in den Griff kriegen.
  2. Mich wunderts, dass du dich angesprochen fühlst, ich hätte dich da nämlich gar nicht im Sinn gehabt Man kann von Edi halten was man will, aber wie jede einzelne Aktion von ihm auf die Goldwaage gelegt und quasi nur darauf gewartet wird, dass er einen Fehler begeht, damit man wieder schön auf ihn draufhauen kann, ist einfach letztklassig. Da waren im Stadion gestern leider einige Sonderfälle dabei. Wenn ich mir einen Monschein ansehe, der fast genau die gleichen Tücken und Slapstick-Einlagen in seinem Spiel hat, aber bei weitem nicht so kritisch gesehen wird, dann frag ich mich schon, woran das liegt und wo da die Verhältnismäßigkeit ist. Für mich typisches Sündenbock-Gehabe, was mich persönlich einfach nervt. Dass ausgerechnet er so ein wichtiges Tor erzielt, das uns vermutlich in den EC bringt, ist dann schon eine schöne Geschichte . Aber meine Respekt hast du jedenfalls, dass du ihm dennoch applaudierst und nicht zu Stolz bist, seine Leistung auch anzuerkennen. Das Tor gemacht und alleine wie er sich in der Situation vor dem 2:0 gegen zwei Verteidiger durchsetzt, ist genau das, was man sich von ihm erwartet und sehen will.
  3. Er hielt sich im Spielaufbau im Rücken von Wernitznig auf (im linken Halbraum), wenn dieser einen Sechser von uns attackierte und aus seiner Position herausrückte. Diese entstandenen Lücke wollte man ausnutzen und dadurch war Prokop anspielbar und konnte im Spielaufbau einige Male den Ball quasi "abholen" mit dem Ziel, ihn dann nach vorne zu führen und zu verteilen. Meist tat er das aber in die Breite, aufgrund der Risikominimierung und des fehlenden Mutes.
  4. Warum hat die Aufstellung nicht gepasst? Turgeman ist am Donnerstag nach 3 Wochen Pause ins Training eingestiegen und hat auch nach seiner Einwechslung nicht wirklich überzeugen können. Ebner war die ganze Woche angeschlagen und konnte nicht voll trainieren und Martschinko ist ausgefallen. Eventuell hätte man Sax bringen können, aber Prokop hatte eine spezielle Aufgabe gegen den WAC und da war eine tiefere Rolle für ihn vorgesehen. Und das man nicht sofort volles Risiko geht und sich beide Teams Abtasten bei so einem wichtigen Spiel und etwas nervös sind, ist auch nichts ungewöhnliches. Nach der Halbzeit haben wir paar Anpassungen vorgenommen und dann war sofort mehr Zug und Dynamik im Spiel und auch die Strafraumbesetzung besser, wodurch das Tor erst ermöglicht wurde. Von einem spielerisch positiven Ansatz war bei mir auch nicht die Rede, da war noch deutlich Luft nach oben. Aber in der Situation geht es jetzt nur um die drei Punkte wie du sagst und wenn die Mannschaft sich so reinhaut und Gras frisst, dann kann ich auch mit einer spielerisch schwachen Leistung leben, solange wir halt gewinnen. In Anbetracht der Umstände und in welcher Scheißgasse wir waren, bin ich einfach nur glücklich, dass man noch die Chance auf den dritten Platz hat, was eigentlich einem Wunder gleichkommt.
  5. Wenn man sich hier die Antworten so durchliest, könnte man meinen, wir hätten 2:0 verloren Ja, erste Halbzeit hat man sich schwer getan, weil ganz einfach der WAC sehr gut eingestellt war und aus dem Hinspiel gelernt hat. Haben das Feld extrem eng gemacht und uns den Spielaufbau enorm erschwert. Kämpferisch war das aber eine echte Top-Leistung von der Mannschaft und man hat sich in dieses Spiel hineingearbeitet. Vor allem nach dem Platzverweis, war es wirklich imponierend, wie sich jeder für den anderen aufgeopfert und wie man die Zweikämpfe angenommen hat. Am Ende waren bereits mehrere Spieler von Krämpfen geplagt und wirklich am Limit. In Unterzahl 30 Minuten lang keine richtige Torchance des Gegners mehr zuzulassen, Shampoo an die Defensivleistung! Wird richtig spannend das letzte Spiel, die Konstellation wird nervlich ziemlich aufreibend sein. P.S: LG an die Edo-Basher
  6. Das müsste man ihn dann Fragen. Ich unterstelle ihm mal, dass er damit die finksche/statische Ausprägung des Positionsspiel meinte. Aber mich hat die Aussage auch zum Zucken gebracht, muss ich gestehen. Wer würde ernsthaft ausschließen, mit der gleichen Philosophie wie City oder Ajax spielen zu wollen? Aber vielleicht sieht er Ilzer auch gar nicht als Verfechter vom Positionsspiel
  7. Möchte ich noch nicht Vorweg nehmen Es wird jedenfalls ein ausführliches Porträt über den neuen Trainer erscheinen und liegt bereits in der Schublade, wo dann (hoffentlich) keinerlei offene Fragen verbleiben werden. Meine persönliche Präferenz dürfte ja mittlerweile bekannt sein
  8. Du missverstehst da glaube ich etwas. Er stellt keine athletischen Qualitäten in den Mittelpunkt, sondern stellt nur eine Erkenntnis in den Vordergrund, das Laufbereitschaft und Sprints wichtig für jedes Offensivspiel sind um Räume zu schaffen, was ja absolut zutreffend ist. Grundvoraussetzung eines jeden Profifußballers sollte es sein, eine gewisse Laufleistung abzurufen und ständig in Bewegung zu sein, das hat nix mit athletische Qualitäten an erster Stelle setzen zu tun. Und wenn ein österreichischer Trainer zu den Verfechtern des Positionsspiel zählt, dann ist es eben genau Christian Ilzer. Er hat diese Prinzipien sowohl in Hartberg, als auch beim WAC umgesetzt und würde sie auch mit nach Wien nehmen. Im Gegensatz dazu hat El Maestro übrigens wenig mit Positionsspiel am Hut, nur so nebenbei.
  9. Eher Dank Igor Bester Mann am Platz.
  10. https://abseits.at/fusball-in-osterreich/bundesliga/analyse-warum-sich-die-austria-gegen-den-skn-so-schwer-tat/ Hab mal etwas eingehender die Probleme in diesem Spiel erläutert. Vielleicht lernt man ja daraus im Hinblick auf den Sonntag.
  11. Dann brauchen wir uns aber auch nicht Wundern, sollten wir wieder daran scheitern, keine Lösungen im Offensivspiel kreieren zu können. Wenn wir zum wiederholten Male Trainer holen, die sich über das Spiel gegen den Ball definieren, werden wir die gleichen Resultate präsentiert bekommen. EL Maestro kann man wenigstens argumentieren, dass er mit besser besetzten Mannschaften Erfolg hatte gegen kleine Gegner. Aber es ist bei weitem nicht so, dass er der perfekte Kandidat wäre. Bei ihm gibt es ebenfalls einige Fragezeichen und Risiken, aber Potenzial bringt er wenigstens mit. Stöger hab ich damals zu wenig verfolgt um sagen zu können, ob es da zumindest Ansätze im Spiel von Neustadt gab. Aber Stöger ist ein Ausnahmetrainer, daher kann man das eher nicht als Allgemeinverbindlich sehen und folgt daraus keine Regel. Dafür habe ich Schuster früher etwas genauer verfolgt und die Spielanlage war Destruktivität in Reinform und nur auf Konter über den schnellen Heller ausgelegt + Standards. Bei seiner zweiten Amtszeit in Darmstadt hat er bewiesen, dass er sich nicht weiterentwickelt hat und sich nur über diese Schiene definiert,weshalb er auch schnell wieder weg war. Ich möchte aber einen Trainer sehen, der genau jene Philosophie verkörpert, die der Verein (angeblich) vorleben möchte und auch schon umgesetzt hat. Wenn wir das nicht verstehen, dann werden wir auch in den nächsten Jahren keine Erfolge feiern. Dann sollte man sich das aber auch eingestehen und offen kommunizieren.
  12. Was soll man noch dazu sagen, ich bin fassungslos. Alleine, dass man so einen Trainer mit dem dazugehörigen Stil überhaupt in Erwägung zieht, spricht Bände und lässt einen wirklich sprachlos zurück. Sollte es tatsächlich so kommen, dann gute Nacht.
  13. Ich frag mich, ob er überhaupt zugegen sein wird. Fände es ja ziemlich geil, wenn er plötzlich in Königsmund auftaucht und den Thron besteigt
  14. Wobei man fairerweise auch sagen muss, dass man es zumindest spielerisch probiert hat und es wesentlich besser aussah, als in den vorherigen Spielen gegen den LASK. Das Problem ist einfach, dass dir der LASK kaum Möglichkeiten zum Fußball spielen gibt. Vereinfacht gesagt, ziehen sie dich auf ihr Niveau und drücken dir ihren Spielstil auf, egal ob du willst oder nicht. Selbst Salzburg musste gegen sie ihre Spielanlage verändern und mehr über das kämpferische Element kommen, und die haben wesentlich mehr spielerische Qualität. Der LASK ist gegen den Ball einfach brutal und so was von unangenehm, was man ansonsten nur von Red Bull in der Form kennt. Glasner wird ja nicht umsonst in die deutsche Bundesliga wechseln, das hat er sich erarbeitet.
  15. https://abseits.at/fusball-in-osterreich/bundesliga/analyse-punkteteilung-im-duell-um-die-lufthoheit-zwischen-der-austria-und-dem-lask/ Analyse zum Spiel ist schon online, wo es u.a. um die vielen langen Bälle geht und warum man in der Defensive Probleme hatte. AG kann mit einem Pass gleich mehrere Spieler ausspielen und selbst durch enge Passfenster durchspielen. Geht es in erster Linie darum, die beiden Halbstürmer so gut es geht in Szene zu setzen und schnell und direkt nach vorne zu kommen, indem man die Ketten des Gegners überspielt und aufreißt. Gestern hat das aber kaum funktioniert, da der LASK sehr gut gepresst hat und AG war darüber hinaus mit Klauss ziemlich überfordert, weshalb er auch nur einen seiner 11 Zweikämpfe gewonnen hat. Mit Schoissi war man danach defensiv wesentlich stabiler und hatte den LASK dann besser im Griff. Denke mal, dass diese Variante auch nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Schoissi hat seine Sache eigentlich ganz gut gemacht und ist im Spielaufbau auch nicht so schlecht, als dass man ihn auf die Bank setzen müsste. Dafür ist er in der Defensive einfach zu wichtig, speziell wenn der Gegner so wie gestern nur lange Bälle spielt.