schallvogl

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    Männlich
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    neben der schönsten Stadt Niederösterreichs

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    Admira/Wacker
  • Wenn Österreich nicht dabei ist, halte ich bei einer WM zu...
    Frankreich, England, Uruguay, Nordirland
  • Geilstes Stadion
    Südstadt
  • So habe ich ins ASB gefunden
    Südstadt Fanatics

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  1. Nein, es ist ein Ausnützen einer Lücke in einem idiotischen Reglement.
  2. Ich tu's mal hier rein: nachdem einige hier im Forum ja doch das Ohr des Vereins haben, möchte ich die Aufmerksamkeit auf die neue Verteilung der TV-Gelder lenken. Ich hoffe doch, daß sich unser Verein hier nicht vorzeitig geschlagen gibt, sondern sich den genauen Wortlaut des Reglements anschaut und überlegt, wie man diesen Wettbewerbsnachteil (z.B. durch gewisse Formen verschenkter Freikarten) regelkonform ausgleicht. Diese idiotische Regel lädt zur Manipulation ein und wir sollten hier nicht päpstlicher als der Papst sein.
  3. Ich würde mich für die Admira freiwllig melden 5000 verschenkte Faketickets 30 min vor dem Spiel durch den Scanner zu ziehen, um dieses Dreckssystem regelkonform zu manipulieren.
  4. Seit unserem Aufstieg kein einziges Mal vor uns gewesen, die Vorbilder. Korrekt.
  5. Ich kann mir aber vorstellen, daß es mit den langweiligen Dauermeistern in den europäischen Ligen irgendwann kommen wird.
  6. Ja, 2008 wären wir auch fast in Konkurs gegangen, aber das widerlegt mein Argument nicht: 1) Wir waren von der Übersiedlung weg auch bis dahin eben schon deutlich erfolgreicher als die genannten Vereine. Von 1967 (Übersiedlung) bis 2008 (Fast-Konkurs): Admira: 36 Saisonen in der obersten Spielklasse (Nationalliga/Bundesliga) Sportclub: 22 Saisonen Vienna 18 Saisonen Admira: 8 EC-Teilnahmen Sportclub: 5 EC-Teilnahmen (und 4 davon zwischen 1967 und 1970, danach nur mehr 1) Vienna: 1 EC-Teilnahme 2) Daß wir mit Schwadorf fusionieren konnten, lag eben auch daran, daß wir der (infrastrukturelle) Platzhirsch im südlichen Niederösterreich waren und nicht der 7te Wiener Zwerg von links. Also ist auch diese Rettung durch Fusion mit dem anschließenden Wiederaufstieg in die Bundesliga und neuerliche EC-Teilnahmen indirekt der Übersiedlung zu verdanken.
  7. Blödsinn. Ich bin sicher einer der größten Nostalgiker der Jedleseer Zeit (auch wenn nicht selbst erlebt) aber realistisch betrachtet hat die Übersiedlung die Admira vor einem Schicksal von Vienna, Sportclub oder FAC bewahrt. Klar, die haben laut dir natürlich alle ein Bombenpotential aber in der wirklichen Welt spielen sie seit Jahrzehnten unterklassig, die Vienna kürzlich zwangsabgestiegen, der Sportcub fast 20 Jahre als Golem mit K existent und im Abstiegskampf der RLO und der FAC nur durch eine Fusion mit dem Polizei SV gerettet während die Admira in der selben Zeit bis auf ein paar Ehrenrunden in der 2. Liga in diesen Jahrzehnten fast durchgehend Bundesliga und häufig Europacup gespielt hat. Ich denke es ist klar, daß die Übersiedlung, wenn auch schmerzhaft, die richtige Entscheidung fürs Überleben war.
  8. Schwachsinn und Gegenargumente mit "Ist halt provokant" abwimmeln.
  9. Als wär das so eine Seltenheit wäre. Das SNG hat schon mehrmals Urteile des Senat 5 aufgehoben.
  10. Jo eh. Wenn kleinere Vereine jedesmal so beleidigt wären, wenn (falsche) Schiri-Entscheidungen gegen sie ausfallen. Für Großclubs ist das dann halt Majestätsbeleidigung.
  11. Ja eh. Aber zeigt halt einem breiten Publikum, wie abgehoben diese Topclubs mittlerweile sind, daß sie es nicht verwinden können, einmal kein Double zu holen.
  12. Off-Topic: ich bin mittlerweile sehr zuversichtlich, daß das mittelfristig keine Zukunft hat und der Fußballsport den Weg der US-Ligen mit Salary caps etc... (leider wohl auch geschlossene Ligen) gehen wird, weil es immer weniger Leute interessieren wird, wenn ein Verein ständig alles gewinnt und es kaum mehr spannenden Wettbewerb gibt. Das Verhalten der Bayern gestern nach der Niederlage hat diese Großclubs ja auch wieder mal unglaublich sympathisch gemacht...
  13. So, nach letztem Samstag ist es wohl an der Zeit für ein kurzes Update in der Sache. Offenbar hat irgendjemand im Verein ( @cyrus_SF95??) unsere Recherchearbeit dankenswerterweise aufgenommen und in der Halbzeitpause ein kurze Erinnerung an Rudolf Mütz ausgesprochen (der heute seinen 75. Todestag hat). Was hat sich in den letzten Monaten getan? @Zapatistas Tipp mit dem Staatsarchiv war Gold wert. Ich hab denen eine Mail mit Namen und Geburtsdatum von R.M. geschickt und 2 Tage später eine Antwort bekommen, daß der komplette Akt für mich zur Einsichtnahme bereit liegt. Darin fand ich den kompletten Akt der Enteignung von R.M. im April 1938, der eines Kaufkraftäquivalents von ungefähr 500.000 Euro beraubt wurde. Irgendwann zwischen April und Dezember 1938 ist er nach Zagreb geflohen, wo er die nächsten Jahre verbracht hat. Was dann geschehen ist, ist nur mehr Spekulation bzw das Zusammensetzen von wenigen Puzzlestücken. R.M. war von seiner Ausbildung her Chemiker und spezialisiert auf Textilchemie (daher seine Anstellung bei der Textilfirma Pollak). Er dürfte schon aus seiner Zeit beim ÖFB engen Kontakt zu Josef Gerö gehabt haben - die beiden werden in diversen Berichten immer wieder gemeinsam erwähnt und ich habe auch einen Bericht von einem Besuch Josef Gerös 1952 beim Sohn von Rudolf Mütz gefunden. Von Josef Gerö weiß man, daß er im Krieg auch nach Zagreb geflohen ist und dort als Prokurist in einer Textilfima gearbeitet hat. Meine Hypothese (für die ich keinen Beleg habe), ist, daß die beiden gemeinsam in einer Textilfirma in Zagreb gearbeitet haben. 1941 hat in Kroatien das Ustascharegime die Macht ergriffen und selbstständig Juden auf seinem Territorium verfolgt. Ich hab ein wenig zu den KZs und Internierungslagern in Kroatien recherchiert aber keines gefunden, das in der Nähe von R.M.s Sterbeort Sirdija (richtig geschrieben findet man es dann auch bei Google Maps) liegt. Was also genau passiert ist, kann ich also nicht sagen. Es gab auch ein Lager, das dezidiert für Juden, die vor 1941 aus Deutschland und Österreich nach Kroatien geflohen sind, gedacht war, aber auch dieses Lager liegt mehrere Hundert Kilometer vom Sterbeort weg. Der Sterbeort Sirdija dürfte gesichert sein - ich habe im Akt von nach dem Krieg zwei Todesfestellungen des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Hernals gefunden, die sich auf entsprechende NS-Unterlagen stützen. Ich bin dem nicht weiter nachgegangen, weil ich gelesen habe, daß die Landesgerichte solche Akten nicht länger als 50 Jahre aufheben (und die Todesfeststellung war aus den 50ern, daher schon älter). Aber vielleicht weiß jemand trotzdem, ob das nicht vielleicht doch irgendwo aufgehoben wird...? Aus den Akten ist weiters hervorgegangen, daß R.M. verheiratet war. Seine Frau war evangelisch und wurde daher nicht verfolgt (ihr Urnengrab auf Friedhofsdauer findet man heute noch am Gelände der Feuerhalle Simmering neben dem Zentralfriedhof. Er hatte zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter. Die Tochter hat den Krieg bei der Mutter in Wien erlebt, der Sohn war beim Vater in Zagreb aber hat den Krieg überlebt und ist nach dem Krieg nach Österreich zurückgekehrt. In detektivischer Kleinarbeit habe ich eine Tochter des Sohnes (also eine Enkeltochter R.M.s) ausgemacht und angeschrieben aber leider keine allzu positive Antwort bekommen, was zu akzeptieren ist. Auf einer anderen Ebene konnte allerdings ein Erfolg erzielt. Der gesamte Nachlaß von Franz Tontur fand sich tatsächlich bei Blumenschein. Ich habe zu Ostern das Material gemeinsam mit @pazzoragazzo mal oberflächlich gesichtet. Es waren ca 3 Ordner zur Zwischenkriegszeit, die ich jetzt in den nächsten Monaten mal genauer durchschauen möchte - einerseits zu allgemeinen interessanten Dingen zur Admira-Geschichte, andererseits speziell zu Rudolf Mütz. Das langfristige Ziel wäre eine Art Museum (oder Museums"ecke") und/oder evtl ein Buch. Pazzo und ich stehen in engem Austausch mit Matthias Marschik, der Interesse zeigt, das ganze als Historiker professionell-wissenschaftlich zu betreuen. Irgendwann wird man da auch mal Kontakt zum Verein herstellen müssen. Ein letzter Punkt noch: M. Marschik hat mich auf einen weiteren interessanten Präsidenten der Admira aufmerksam gemacht. Rudolf Brichta https://www.wien.gv.at/wiki/index.php?title=Rudolf_Brichta ein jüdischer Arzt und SDAPÖ-Funktionär war zwar nur von 1919-1921 Präsident aber als solcher verantwortlich dafür, daß die Admira nach dem 1. WK als zweiter aufgestiegen ist und in der ersten Erstlligasaison nicht gleich wieder abgestiegen ist. Er war sehr gut im ÖFB vernetzt und zu seiner Zeit hat die Admira mit einem Übertritt in den Arbeiterfussball kokettiert. Hat irgendwer von dieser Person schon mal was gehört? Er war ja bis zum Anschluß Ehrenpräsident. Vielleicht kann man das ja wieder posthum aufleben lassen. (Rein interessehalber: Führt die Admira eigentlich irgendeine Liste ihrer Ehrenpräsidenten? Siegfried Ludwig z.B.?)
  14. Mir kam die Zahl aber eher wenig vor. In der Südstadt bin ich normal recht gut im schätzen und ich hätte fix auf 4-5000 getippt.
  15. Ich hab halt gehört, daß wenn die Option Fürth wegfällt (mit der wir nie mithalten können), die Admira gewillt ist, ihm ein Angebot zu machen, das unser Gehaltsgefüge sprengen würde und mit dem wir uns ausrechnen, zumindest mit einem etwaigen Angebot von Sturm mithalten zu können.