Leute wie van Gaal, Mourinho oder Rangnick gelten auch nicht als überdurchschnittlich pflegeleicht und bekamen dennoch immer genug Anfragen.
Die Klubverantwortlichen sind pragmatisch und werden einen Spitzentrainer wie ihn weiterhin gerne kontaktieren, aber dennoch denke ich, dass ihm die medialen Meltdowns mehr schaden als helfen werden.
Mal abgesehen davon, dass das Transferfenster noch offen hat und mit Johnson gerade erst der Rekordtransfer der Palace-Klubgeschichte unterschrieben hat, kommt öffentliche Kritik an den Vorgesetzten nirgendwo gut an. Es wird die Mannschaft kaum motivieren oder die Stimmung verbessern, aber er wird eh schon wissen was er tut.
Interessanterweise wiederholt sich das Verhaltensmuster mit harscher Kritik/einer Wutrede gegen Ende seiner Amtszeit nun zum 3. Mal in Serie.
Es gab sowohl bei Wolfsburg als auch bei Frankfurt Nebengeräusche rund um seinen Abgang und nun wiederholt es sich wieder. In der Außendarstellung wirken diese Aussagen mitten in der Saison suboptimal.
Vereine wie Palace können halt nicht mit den Topclubs mithalten und Guehi wollte eigentlich im Sommer schon weg - da hat er eh schon mit seinem Abgang gedroht.
Vor allem hat die Stadt Graz einen wachsenden Schuldenberg von rund 2 Milliarden Euro. Da wird die KPÖ-Bürgermeistern wohl kaum doppelt so viel reinbuttern wie die beiden Vereine zusammen.
Auch wenn die zweitgrößte Stadt des Landes ein zeitgemäßes Stadion verdient hätte, klingt der vorgestellte Plan sehr nach „wünsch dir was“.