Spieler verschulden Tore. Soweit ist das normal. Ich hätte natürlich trotzdem nichts gegen mehr Geschwindigkeit in der Abwehr, aber auch mehr Tempo im Sturm würde uns helfen zu verteidigen. Derzeit traben permanent drei Stürmer vorne herum, die dann auch im Defensivverbund fehlen. Das extreme Gegenbeispiel wäre eine ganz tief stehende Abwehr und vorne ein wieselflinker Stürmer.
Es lag aber möglicherweise nicht am Defensivpersonal, dass wir so viele Tore bekommen haben, mal abgesehen von SSR. Das hängt schon auch mit der Taktik zusammen und eventuell mit dem (Personal)aufwand, den wir treiben, um die Tore zu erzielen.
Meine Vorstellungen waren ja nicht die Frage, sondern ob in den letzten Jahren etablierte Tormänner aus dem eigenen Nachwuchs kamen. TM meint, dass sowohl Hadzikic als auch Mandl über 70 Einsätze in der Kampfmannschaft hatten. Das waren damit also durchaus etablierte Tormänner. Mandl hat überdies meine Vorstellungen durchaus erfüllt, doch dann kam eben der großartige Didulica.
Ich will darauf hinaus, dass es dort extrem bescheiden ist und die West überhaupt keine Alternative zur Ost darstellt (abgesehen vom Preis). Jemanden die Möglichkeit aufzuzeigen, dass er statt auf die Ost auf die West gehen könnte, ist wie bei ausgebuchten Flügen nach Ibiza, eine Busrundreise durch die Mur-Mürz-Furche anzubieten.
Dennoch ist Bayern derzeit nicht an der Spitze, das ist doch geometrisch eindeutig und die Handsregel kennen sie auch nicht in München. Zu den besten 10 gehören sie bestimmt, aber vermutlich nicht deswegen.
Du scheinst, in einen Mann verliebt zu sein, der es als seinen Verdienst darstelt, dass wir nun in einem ausverkauften Stadion spielen und nicht vor 2000 Zusehern, wie in der Coronazeit. Insofern glaube ich dir, dass du wirklich nicht verstehst, worum es geht.
Nein, an der Spitze kann im Fußball immer nur einer sein. Die Bayern waren dort zuletzt vor 6 Jahren, wobei das wohl dem komischen Coronamodus geschuldet war. Ansonsten sind sie seit langem weg von der Spitze.
Genau dieses Interview! Er bedankt sich für die Vorarbeit, aber entscheidend wären die Gespräche in den letzten Tagen gewesen, die natürlich er geführt hat. Schon alleine, wenn jemand ein Zeitwort wie "commitet" verwendet, weiß ich, was ich von dem halte.
Werden eigentlich auf der Ost auch ein paar Plätze (zB 100) für Tageskarten freigelassen? Ich hielte das für gut, denn sonst schmort man irgendwann ja nur noch im eigenen Saft und überaltert, wenn es für Kurzentschlossene sehr schwierig ist, auf die Tribüne zu kommen.
Wir hatten jetzt ein ziemlich violettes Heim- und ein ziemlich weißes Auswärtstrikot. Da man immer etwas anders machen muss, wenn man jährlich Leiberl verkaufen will, fürchte ich mich etwas vor den nächsten.