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@Adversus Wenn man jede Saison mindestens einen neuen Trainer anstellt, kostet das kein Geld? Wenn die Mannschaft nach jedem Misserfolg und jeder Krise am Saison Ende erheblich umgebaut wird, kostet das kein Geld? Ich habe nicht behauptet, dass man jedes Jahr in den Top-3 sein muss. Wenn es für Rapid schon zu anspruchsvoll ist, dass man in 3 Jahren unter einem Sportdirektor, der für den sportlichen Erfolg hauptverantwortlich ist, schafft in die Top-3 zu kommen, na dann Gute Nacht. Das muss man schon kritisieren dürfen. Und wir werden, für mich ziemlich sicher, im Sommer, durch den einen oder anderen Abgang, wieder genug Budget haben um das Team umzubauen. Ich respektiere es aber das es zu dem Thema andere Meinungen gibt. Man kann sich noch immer für Katzer als SD aussprechen, ist auch OK. Für mich bringt er auch positive Seiten als SD mit, nur leider auch bei einem der wichtigsten Faktoren, wie der Kader Planung bislang eklatante Schwächen.
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Klar haben wir uns das selbst eingebrockt. Naja wir haben es auch in der Vergangenheit geschafft für Sportdirektoren interessant zu sein. Denke es verhält sich hier auch anders, als auf dem Trainermarkt, wo mir nicht wirklich Namen einfallen würden, die ich mir vorstellen kann. Es waren bereits mit Helmut Schulte und Andreas Müller auch aus dem Ausland bei uns als Sportdirektor beschäftigt. Und das jetzt unabhängig davon, ob das eine gute/erfolgreiche Zusammenarbeit war oder nicht. Als Fan bin ich aber auch nicht wirklich da diese Leute zu finden. Hoff Thorup hätte wohl als neuen Trainer auch niemand als Fan auf dem Schirm gehabt und zum Verein geholt. Am Ende zählt aber der sportliche Erfolg und wenn man so etwas wie eine positive Entwicklung/Richtung erkennen könnte, würde man vielleicht auch noch geduldig sein. Aber wie bereits geschrieben, ist das jetzt der 3. Trainer unter Katzer. Die nächste Saison, wo es Stand jetzt wieder nicht realistisch scheint, dass man in die Top-3 kommt. Man kann durchaus der Meinung sein, dass es für eintretenden Erfolg auch eine Konstante, eine Zeit lang benötigt, aber nach 3 Saisonen sollte dann doch eine positive Entwicklung klar ersichtlich sein. Und das ist aktuell nicht der Fall, zumindest sehe ich das so. Wenn das die 1. Übergangssaison ist oder von mir aus die 2. wo man endlich spürt "OK das passt jetzt, wir können nächstes Jahr darauf aufbauen". Aber dieser Optimismus und Glaube geht glaube ich langsam den meisten aus.
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Auch, wenn ich normalerweise auch zu den Personen gehöre, die an eine langfristige Entwicklung glauben und sich mehr Zeit und Geduld wünschen, einen eingeschlagenen Weg durchzuziehen -> Wenn man es als Rapid nicht schafft innerhalb von 3 Jahren in die Top-3 zu kommen, rennt schon was schief. Nicht böse sein, aber wir sind auch nicht der WAC oder Hartberg. Mit unseren finanziellen Möglichkeiten muss das drinnen sein. Thorup kann man da keinen Vorwurf machen und im Prinzip wäre das heuer ja sogar noch möglich, was komplett irre ist. Katzer hat jetzt aber genug Vertrauen bekommen, um einen sportlichen Weg zu finden, der funktioniert, Fehler aus der Vergangenheit zu korrigieren. Jedes Mal erwarten, dass man jetzt wieder 1-2 Jahre Zeit und Geduld hat, weil wieder der nächste Trainer gekommen ist oder sich die Mannschaft verändert hat, wird es nicht spielen.
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gerry82 gefällt ein Beitrag: einen Beitrag im Thema
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@Tobal12345 Das einige von den Spielern im Kader durchaus ihre individuelle Qualität mitbringen und der Kader im Normalfall für ein OP reichen müsste, sehe ich eh auch, ähnlich wie du. Nur wurde bei der Zusammenstellung und den regelmäßigen Trainerwechsel so viel verhaut und Zeit verschwendet, dass es schwer werden wird, dieses Ziel zu erreichen. Die Mannschaft ist mental aktuell alles andere als stabil, da von einem Pflichtsieg in Altach auszugehen, ich weiß nicht. Klar auf dem Papier sollte da der Sieg drinnen sein, aber leicht wird das sicher nicht und dann hast je nach Ausgänge der anderen Spiele noch in der letzten Runde vorm Play-Off die Salzburger. Beim LASK habe ich den plötzlich eintretenden Erfolg gar nicht auf den Kader festmachen wollen, sondern eben eher auf die Person von DK. Er schafft es mMn ziemlich schnell, wenn er zu einer Mannschaft kommt, die Mannschaft mental und mit Basics wieder so aufzurichten, dass die in Österreich erfolgreich sein kann. Weil er eben auch eine Ausrichtung wählt, die "leicht" umzusetzen ist, in der Liga effektiv ist etc. Wir müssen aber langsam dorthin kommen, wo wir jetzt wirklich die nackten, sportlichen Fakten bewerten und die sprechen nicht für die Zusammenarbeit von Katzer. Da kann man noch so sehr von einem Kader sprechen, der im einzelnen nicht so schlecht ist, durchaus Potenzial mitbringt, einem erst beginnenden Trainerwechsel etc. Irgendwann muss es dann auch genug sein und passen. Von mir aus sollen sie Thorup (hier würde ich sowieso nicht wieder einen Schnellschuss machen) und Katzer eine neue gemeinsame Saison und einen Sommer Zeit geben. Aber wenn man dann nicht nächste Saison einen messbaren Erfolg einfährt (Top 3 in der Liga, international vertreten), muss man die Reißleine ziehen.
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@Tobal12345 Das ein Trainer auch viel Unterschied ausmachen kann, vor allem in der Anfangszeit, will ich gar nicht widersprechen. Aber mMn sind wir die perfekte Anti-These für dieses Argument. Wir haben jetzt mit Thorup den 3. Trainer im Verein, der als Typ unterschiedlicher nicht sein könnte, gegenüber seinen Vorgängern. Auch das man diese Stabilität im Team braucht und finden muss, so dass jeder Spieler am Platz weiß was er zu tun hat, ist richtig. Nur ist man sich ja ja offenbar von Seitens des SD selbst nicht klar, was es für diese positive Entwicklung in der Mannschaft braucht, sonst hätte man ja nicht wieder den nächsten Trainer, wo es höchstwahrscheinlich eine Sommer-Transferperiode und Vorbereitung lang braucht, bis das Ganze wieder funktionieren könnte. Der Trainer ist immer das schwächste Glied bei dem Verschleiß den wir haben, einfach zu sagen, dass der Kader eh gut genug ist und einfach nur verunsichert, aber es dann in paar Wochen eh wieder von selbst läuft, ist naiv. Es wurden etliche, gravierende Fehler bei der Zusammenstellung dieser Mannschaft gemacht. Bei der Auswahl der Trainertypen, von mir aus auch bei den Zeitpunkten der Trainerwechsel etc. Beim WAC kann ich ehrlich gesagt nicht beurteilen, wie die Kaderqualität bzw. die Kaderzusammenstellung gemacht worden ist. Da gibt es durchaus auch Spieler, die einen höheren MW-Wert haben, ob die Mannschaft als Gesamtes aber diese Qualität hat, weiß ich nicht? Beim LASK wird es langfristig spannend werden. Ich will Kühbauer als Trainer gar nicht "schlecht" machen. Er ist offenbar ein Typ, der seine Mannschaft mental gut einstellen und top motivieren kann und einer, der schnell eine Taktik findet, die die Teams schaffen, so schnell wie möglich umzusetzen. Daher stellt sich dann auch ziemlich rasch der Erfolg ein, bei den meisten Teams wo er ist. Wenn er dann aber darauf aufbauen soll und der Mannschaft eine spielerische Identität verleihen soll, wird es oft schwieriger. Und wie gesagt, er ist sicher kein schlechter Trainer, aber für mich eigentlich der ideale Typ "Feuerwehrmann", wenn man einen Trainer für einen Verein sucht, der sich in der Krise befindet. Hätte auch bei uns wieder ideal funktionieren können für einen gewissen Zeitraum.
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Da halte ich dagegen! Man hat im Prinzip mit dem neuen Trainer erneut ein Projekt begonnen, bei dem sich offenbar alle einig waren, dass die Person die Richtige ist. Ja die Unruhe beim Verein kann erdrückend werden, vor allem, wenn man ins UP rutscht und sich nicht schnell was ändert, aber beim Katzer habe ich irgendwie überhaupt nicht das Gefühl , dass der aus Sicht der Verantwortlichen wackelt. Kann es auch nicht begründen, aber den Eindruck habe ich, dass man ihm sehr viel Kredit gibt und Vertrauen schenkt. Und wenn Thorup nicht schon der 3. Trainerwechsel in doch kurzer Zeit wäre und man dazwischen eine Saison in den Top-3 gehabt hätte, wäre das ja gar nicht so schlimm. Dieses Trainerteam um Thorup und Katzer wird Zeit benötigen, nur hat man sich mit den Jahren davor diese Zeit bereits verspielt. Daher auch, wenn ich weiß, dass es stimmt, kann ich dem "Es war klar, dass das nicht auf Anhieb klappen wird und Zeit dauert" nichts mehr abgewinnen. Wir hatten jetzt lang genug Zeit unter Katzer was stabiles auf die Beine zu stellen, wo man sich sichtbar in der kommenden Saison verbessert. Das ist nicht gelungen und daher sollte das jetzt mal abgehakt werden und Konsequenzen geben. Das der Kader eigentlich eh nicht so schlecht ist und es eh nur 1-2 Siege braucht, damit das Ganze plötzlich von selber läuft, bringt uns nicht mehr weiter. Wir hangeln uns mittlerweile von einer Übergangssaison zur Nächsten. Dennoch bin ich überzeugt, dass der Verein jetzt stur diesen Weg durchzieht und wir dieses Team (Trainer und SD) auch nächste Saison sehen werden.
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Das ist sicher ein Punkt, den man auch nicht außer Acht lassen darf dabei, ja. Nur diese Top-Talente, die früh dem Ruf und dem Geld aus dem Ausland folgen, wird es immer im Nachwuchs geben. Aber man kann dem Nachwuchs trotzdem eine gute Perspektive bieten und ihnen zeigen, dass man es auch bei Rapid zum Stammspieler und den Sprung in einer stärkere Liga im Ausland (Deutschland etc.) schaffen kann und ihnen auch die Möglichkeit gibt, sich zu diesen Spielern im Verein zu entwickeln. So ein Abgang, wie bei Sattlberger hätte nicht sein müssen, wenn man ihm mehr Vertrauen geschenkt hätte und das Gefühl gegeben hätte, er kann bei Rapid Stammspieler sein. Genau so hätte man Oswald und Bajlicz im Kader für die Breite halten können, bevor dann Spieler da sind, wie Borke, Grgic, Ndzie (Ja nachher ist man immer gescheiter). Und auch wenn Cvetkovic aktuell auch nicht in berauschender Form ist, aber das müsse für mich die Legionäre sein, die bei Rapid spielen. Wenn dann von mir aus ein Dahl oder Gulliksen dazu stoßen, von mir aus gerne, aber alles andere hätte man sich sparen können.
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Genau das ist für mich aber die Grundsatzdiskussion, wie der Verein im Jahr 2026 agieren soll. Und ich verstehe, dass es da mittlerweile unterschiedliche Ansichten dazu gibt, weil mit dem Erschließen neuer Transfermärkte der Erfolg in den letzten Jahren mit Katzer als SD auch nicht eingetroffen ist. Wir haben viel Geld in eine Nachwuchsakademie investiert. Spieler, wie Vincze, Böckle, Oswald, Sattlberger etc. könnten genau so gut bei uns in der Mannschaft auflaufen, wenn eben, wie du schreibst, dieses Gefüge, das Grundgerüst auf stabilen Beinen stehen würde. Wir können durchaus Spieler außerhalb holen und ich will da gar nicht in die Kerbe von Pacult schlagen ("Najo früher hamma ned so viele Ausländer ghobt"), vor allem wenn es der heimische Markt nicht hergibt. Aber im Normalfall sollten die Spieler, die man sich von Außen dazu holt, eben diese Unterschiedsspieler sein und nicht zusätzliche Kaderergänzungen/Optionen, wie Borke, Tilio und Co. Auch können wir von mir aus Talente aus dem Ausland versuchen und schauen ob diese aufgehen, aber nicht auf Biegen und Brechen. Aktuell bekomme ich den Eindruck wir wollen da eine Art Kopie von Salzburg sein, aber mit gänzlich anderen finanziellen Voraussetzungen. Bei uns müssen die Spieler eben um 2-3 Mio. sitzen, auch wenn es 18-20 Jährige Talente sind. Wir haben das Geld nicht, dass wir solche Summen unnötig verbraten, über mehre Saisonen hinweg. In Salzburg haben sie auch deutlich andere Rahmenbedingungen, was die Integration von Spielern aus dem afrikanischen Kontinent angeht, die generelle Spielerbetreuung etc. Bei uns fängst nach 2-3 Saisonen investieren von Mio. wieder bei 0 an, wenn sich der Erfolg nicht einstellt. Wir können nicht hergehen und sagen im 4. Jahr naja hat nicht geklappt, holen wir halt wieder 5 neue Spieler um 10-15 Mio. Aber gehört eigentlich gar nicht wirklich in den Spek-Thread.
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Scheinbar ist die Interpretation, von einem Leistungsträger, eine andere bei den Usern hier, als die ich dazu gehabt habe. Möglicherweise habe ich das Wort auch falsch verwendet, nehme ich auf meine Kappe. Mir ist nur kein anderes Wort dafür eingefallen, weil Führungsspieler ist es für mich auch nicht ganz, weil diese Spieler nicht unbedingt andere Spieler führen/einteilen müssen. Für mich war mit Leistungsträger ein Spieler gemeint, der über mehre Saison bereits bewiesen hat, dass er für eine Mannschaft wichtig ist, im besten Fall sogar bei unterschiedlichen Vereinen Stammspieler war und Erfahrung gesammelt hat. Gulliksen ist zweifelsfrei ein begnadeter Kicker und war nicht umsonst der Spieler der Saison von den Jungen in der UCL, aber mit 22 Jahren, als Spieler in Schweden, nicht die Art Spieler, von dem ich mir auf Anhieb erwarte, dass er das Team um eine Stufe besser macht, vor allem wenn er gerade erst zum Verein gekommen ist. Jetzt kann man darüber diskutieren, ob das für Rapid im Jahr 2026 noch realistisch bzw. finanziell überhaupt möglich, aber solche Spieler waren für mich ein Steffen, Bosko oder Savicevic damals. Wenn die am Platz waren, war man automatisch auf einem höheren Level. Von mir aus kann man anstatt Gulliksen auch andere Beispiele heranziehen, bei denen das noch deutlich mehr zum tragen kommt, sollte kein Gulliksen Bashing sein. Nimm einen Ndzie, Tilio oder Radulovic her. Ich sage auch nicht, dass man diese Spieler, wie Kühn, Jansson) nicht zukünftig probieren soll, aber momentan ist die Anzahl solcher Spieler im Verein zu hoch und man fokussiert sich zu sehr auf diese Spieler. Klar aus wirtschaftlicher Sicht hast vielleicht bei 4-5 Spielern, einen Dahl dabei, der dann die Investitionen eh wieder reinbringt, aber was bringt uns das aus sportlicher Sicht? Wir sind aktuell immer abhängig, dass jemand von diesen Talenten, die man dazu holt, explodiert. Das ist für mich ein großes Risiko und kann man mMn auch kritisieren. Ja das ist die aktuelle Weise, wie Rapid mit SD Katzer am Markt agiert, muss man aber nicht automatisch gut finden. Solche Talente, die einschlagen können, kann man durchaus holen, aber nicht als einzige Hoffnung, dass die dann einschlagen müssen, weil man sonst wieder sportlich schlecht da steht. Und wenn sich solche Experimente neben einer gut ausbalancieren, soliden Kampfmannschaft nicht ausgehen, muss man diese eben lassen und lieber auf den eigenen Nachwuchs setzen.
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Wenn ich wieder was von wir sind an einem Top-Talent oder ehemaligen Top-Talent dran lese, bekomme ich gleich wieder Gulliksen Vibes Bitte keine Experimente mehr, holts endlich Leute, die wirklich eine Verstärkung sein können und zwar mit Beginn der neuen Saison und ned wieder in ein paar Jahren. Ich weiß, dass es bei keinem Transfer eine Garantie gibt, aber von Talenten haben wir aus meiner Sicht jetzt genug. Wenn dann sollen endlich mal Leistungsträger außerhalb Österreichs kommen. Da hol ich lieber jemanden wie Taferner aus der österreichischen Liga, bevor ich das nächste angebliche Top-Talent hole, dass vielleicht in 1-2 Saisonen eine Verstärkung sein kann.
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Das grundlegende Problem, das wir jetzt haben, ist auch nicht, dass wir Spieler, wie Gulliksen, Tilio, Ndzie etc. geholt haben, sondern viel mehr auch um welchen Preis. Klar dafür kann der Spieler selber nichts, wie Hoff Thorup in der PK angesprochen hat und es auch in TuT angesprochen wurde. Aber auch, wenn wir gute Einnahmen durch Jansson und Sangare erzielt haben, war das mMn kein Freifahrtsschein dafür solche Talente, vor allem in der Anzahl, zu diesem Beträgen in den Verein zu holen. Man hat den Eindruck bekommen, dass man viel zu schnell durch diese gelungenen, gewinnbringenden Abgänge wirtschaftlich wachsen sollte und in Bereichen mitspielen wollte, die für Rapid nicht möglich sind oder zumindest noch nicht. Wir sind nicht RB oder schon gar einer der Top-Ligen, dass wir für ein Talent 3 Mio. raushauen können, dass vielleicht in der Zukunft mal einschlägt. Und wenn man das versucht, dann mMn als Bonus, den man sich gönnt, wenn der Rest des Teams passt und vielleicht Geld übrig ist, wobei es auch da aus meiner Sicht sinnvoller wäre, dieses Geld in 2-3 Spieler für Rapid 2 zu investieren. So wurden Baustellen, wie der wichtige Stürmer, nach dem Burgi Abgang, sowie der spielführende DM nach dem Abgang von Sangare, nicht entscheidend und mit ausreichender Qualität nachbesetzt. Wenn Rapid aktuell Spieler um 2,5 - 3,5 Mio. in den Verein holt, dann müssen das für mich Spieler sein, die sofort den Verein auf ein höheres Level bringen und den Unterschied ausmachen können. Aktuell hat man sportlich von den Transfers einfach zu wenig Mehrwert. Wirtschaftlich nett, dass diese Spieler vielleicht übernächste Saison die Investition durch einen lukrativen Wechsel zurückzahlen, aber aus aktueller sportlicher Sicht unnötig. Ich verstehe, dass Spieler allgemein teurer geworden sind in den letzten Jahren und der Fußball nicht stehen bleibt, aber wenn wir aus Rapid-Sicht keinen Leistungsträger um 2-3 Mio. holen können, hole ich lieber für die Breite 2-3 Leute aus dem heimischen Fußball, wo ich weiß die könnten schneller funktionieren, wie damals Seidl, Weixelbraun oder Schobesberger, sprechen die selbe Sprache, kennen die Kultur im Land und vor allem mit denen können sich auch die Fans mehr identifizieren und die Ruhe kehrt eher ein oder man ist länger geduldig als aktuell. Bortenschlager hat das für mich auch durchklingen lassen. Mit diesen Transfers wirkt es öffentlich, für den allgemeinen Fan so, als würde man zum Angriff blasen, weil 2,5 Mio. da, 3,5 Mio. dort ausgegeben, da müsstest um den Titel mitspielen. Wenn es dann so läuft, wie das aktuell der Fall ist, ist kein Wunder das du das Chaos beieinander hast. Und das Problem ist dieses mittlerweile gefühlt ewige Einfordern von Zeit für eine sportliche Entwicklung. Ja, wenn das der 1. Trainerwechsel wäre und man immer noch voll überzeugt wäre, dass das so eh hinhaut, hätte wohl keiner ein Problem damit. Wir haben jetzt den 3. Trainerwechsel hinter uns, sportlich stehen wir um nichts besser da, als zu Beginn unter Katzer als SD. Das ist auch gar nichts gegen Katzer persönlich, aber mittlerweile nehme ich mir wirklich vor Abstand von diesen vielen Spielen, bei denen man nicht nur Geld, sondern auch seine Freizeit investiert, zu halten. Klar am Ende wird es eh wieder nicht gelingen, weil man als Depp wieder nach dem x-ten neuen Transfer glaubt es würde jetzt endlich alles besser werden und sich zum positiven wenden, nur damit man nachher doch wieder enttäuscht wird.
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Tommyboy gefällt ein Beitrag: einen Beitrag im Thema
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Generell ist es dringend notwendig für die Zukunft sich längere Zeit mal gemeinsam an einen Tisch zu setzen. Von mir aus ein längeres Projekt über einige Wochen / Monate zu machen, mit dem gesamten sportlichen Vorstand und die Eckpfeiler für den Verein als Gesamtes mal zu definieren. Für welchen Fußball soll Rapid stehen? Welche Trainertypen passen zu dem Fußball? Nachwuchsentwicklung, schließlich hat man viel Geld in die Akademie investiert -> Wie viele Spieler will ich pro Saison von der 2. Mannschaft hochziehen und ihnen die Chance geben? Wie gelingt es auch außerhalb vom Verein innerhalb Österreich die besten verfügbaren Talente in den Verein zu holen, die man dann auch über die U18, Rapid 2 etc. an die KM heranführt. Wie viele Legionäre will ich grundsätzlich im Kader haben auch in Relation zum verfügbaren Budget? Sollen diese Legionäre ausschließlich Führungsspieler / sofortige Verstärkungen sein? Sind Talente außerhalb von Österreich mit dem Hinblick auf die eigene Nachwuchsförderung überhaupt sinnvoll? Will man den Weg als Ausbildungsverein überhaupt noch gehen? Hat man den bereits verlassen? Ich weiß ich wiederhole mich, aber bei Katzer wirkt das alles nach testen und erleben. Jetzt probieren wir es so und dann schauen wir, ob das aufgeht und wenn nicht, probieren wir es wieder anders. Fehler zugestehen muss man jedem Menschen, aber die lassen sich doch deutlich minimieren, wenn man zumindest einen grundlegenden Plan für den Verein hat. Und da fehlt mir leider komplett der Fokus auf den gesamten Verein. Nur Spieler dazu zu holen, die in 2-3 Jahren gutes Geld einbringen können und Potenzial haben und der Rest ist egal, genau wie bei den dauernd unterschiedlichen Trainertypen. Das passt nicht.
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Habe mir heute die Talk und Tore Folge mit Katzer angesehen. Irgendwie weiß ich nicht, wie ich das Ganze bzw. das dort von ihm gesagte einordnen soll. Für mich klang das schon sehr viel nach Eigenlob zu seiner Person als SD, auch wenn er sich dann Fehler eingesteht. Das klang dann doch wieder ein wenig anders, als zuletzt bei der PK. Klar ist auch er dafür verantwortlich, dass man sich wirtschaftlich so entwickeln konnte, dass man eben Transfers, wie Gulliksen, Ndzie, Tilio machen kann. Dennoch habe ich schon den Eindruck gewonnen bzw. das bestätigt bekommen, was hier schon im Forum des Öfteren angesprochen wurde, dass er das Team zu sehr an Potenzial und Wiederverkaufswert orientiert. Er gibt zwar zu, dass die Führungsspieler nach dem Abgang von Burgi einfach fehlen, aber betont dann gleich kurz darauf wieder, dass diese rar sind und man die auch schwer findet. Da widerspreche ich ihm auch gar nicht, nur ist mir das zu sehr schwarz-weiß Denken. Nicht jeder neue Spieler, der zum Verein kommt, muss ein Führungsspieler sein. Er muss aber auch kein 20 Jähriges Talent sein, das 2-3 Mio. kostet und vielleicht in 2-3 Saisonen gewinnbringend verkauft werden kann, vor allem dann, wenn er vielleicht erst ein gutes Halbjahr spielt und dem Verein sportlich was bringen würde. Mir fehlt da einfach die Mischung. Es müssen auch Spieler geholt werden bzw. langfristig im Verein sein, die das Grundgerüst auf stabile Beine stellen. Ob das dann richtige Leader, wie Burgi sind, die die Mannschaft mitreißen, ist aus meiner Sicht gar nicht so wichtig. Natürlich schadet es nicht, aber in erster Linie müssen die Spieler sportlich funktionieren und das möglichst auf Anhieb. Daher ist da die Frage, ob man sich mit der aktuellen Ausrichtung, was die Kaderplanung betrifft, einen Gefallen tut. Maderner hat es finde ich auch gut angesprochen, dass bei Spielern, vor allem die von einem anderen Kontinent kommen, viel Faktoren rundherum eine Rolle spielen, die eine Eingewöhnungsphase etc. brauchen. Das werden in erster Linie nicht die Spieler sein, die sofort für das Team die Kastanien aus dem Feuer holen. Genau so hat er gesagt, dass es schwierig ist, wenn man beinahe jede Saison viele Ab- und Zugänge in einem Team hat und einen größeren Umbruch, da so schwer ein Mannschaftsgefüge, eine Einheit entstehen kann. Und ja man kann diese Talente mit potenziellem Wiederverkaufswert durchaus in die Mannschaft holen, aber nur, wenn der Stamm passt und nicht 90% der Mannschaft mit diesen Spielern besetzen. Daher ist man in der Vergangenheit mMn auch öfter besser damit gefahren, wenn man die "logischen" Transfers innerhalb des Landes in den Verein geholt hat oder Talente, die nicht die Welt gekostet haben, weil sie auch finanziell viel leichter zu verschmerzen waren, wenn sie dann gar nichts gebracht haben. Auch das neue Spieler geholt wurden, die dann nicht fit genug waren, um eine sofortige Verstärkung fürs Team zu sein, wurde vom Katzer nicht angesprochen, vor allem nicht als Fehler. Es heißt immer nur "Ja die Mannschaft braucht Zeit", enormes Potenzial im Team vorhanden, hoher Wiederverkaufswert. Ja nur was bringt es, wenn du jedes Jahr 5-10 Mio. Transfereinnahmen hast, wenn dir wieder ein halber Umbruch bevor steht und du wieder keine sportlich funktionierende Mannschaft hast. Also positiv gestimmt hat mich diese Talk und Tore Folge mit Katzer nicht unbedingt. Ich wünsche es uns natürlich allen gemeinsam, dass wir bald wieder erfolgreich sind, aber da verstehe ich schon jeden, der starke Zweifel daran äußert.
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Finde es spannend, dass sich viele so sicher sind, dass Amane zu den Wechselkandidaten gehört? Glaubt ihr, dass man so eine hohe Summe bereits im Sommer erzielen kann oder ist Rapid einfach "angewiesen" darauf, dass man ihn um paar Mio. verkauft? Ich würde ihn noch behalten und nicht unter 6-7 Mio. ziehen lassen, aber gut, wenn man davon ausgeht, dass wir es nicht in einen internationalen Bewerb schaffen, kann ich nachvollziehen, dass man da darüber nachdenken muss. Vor allem muss man ja den Spieler auch zumindest annähernd qualitativ ersetzen können. Wurmbrand sehe ich eigentlich ähnlich -> Auch noch nicht stabil genug, um in einer Top-Liga Fuß zu fassen, wobei man momentan sagen muss, dass in dem aktuellen Team keiner glänzen kann.
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Bin zwar nicht der Falke, aber denke nicht, dass da so viele weggehen werden. SPRY, Bolla, Antiste halte ich für realistisch, Weimann auch, wenn man sich auf einen leistbaren Kauf einigen kann, wird auch die Frage sein, wie wichtig er noch im Frühjahr für uns wird. Auer müsste man wohl einen Abnehmer finden, nachdem er noch bis 2027 Vertrag hat. Tilio würde ich auch noch nicht ganz abschreiben und denke das man da auch schwer einen Abnehmer finden wird. Grgic läuft zwar aus, aber denke der hat ein gutes Standing auch innerhalb des Teams und konnte mir vorstellen, dass man ihn für die Breite nochmal verlängert. Børkeeiet würde ich nicht verlängern, wobei der jetzt bei Thorup wieder regelmäßig zum Einsatz kommt, aber womöglich auch wegen Mangel an Alternativen? Amane würde ich noch nicht ziehen lassen, da müsste schon ein sehr gutes Angebot reinkommen.
