Vöslauer

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Über Vöslauer

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  • Geschlecht
    Männlich

Fußball, Hobbies, Allerlei

  • Deine Handynummer
    555-Nase
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    Quer durch
  • Geilstes Stadion
    Celtic Park
  • Wenn Österreich nicht dabei ist, halte ich bei einer WM zu...
    Serbien, England, Mexiko
  • Lieblingsspieler
    Zinedine Zidane, Mario Haas, Marko Arnautovic
  • Schlechtestes Live-Spiel
    Alle ÖFB-Spiele unter Hicke....
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    SK Rapid Wien - SK Sturm Graz 1:5
  • Beruf oder Beschäftigung
    Angestellter
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    SK Sturm Graz

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  1. Solider Ragebait!
  2. Selbst einzelne Pflichtspiele soll man nicht überbewerten -> wir (besser gesagt die Mannschaft, ich faule Sau hab in dem Jahr noch genau nix trainiert ) hatten jetzt insgesamt 2-3 Trainingstage, da jetzt über irgendwelche Quervergleiche von Verbesserungen etc. zu philosophieren, halte ich für viel Kaffeesud. Das erinnert mich an den 7:0 Einstandserfolg unter Säumel/Madl gegen Klagenfurt - von losgelösten Leinen und mehr Variabilität im Vergleich zu Ilzer war da sofort die Rede. Ein Jahr später, musste sich unser Stadionsprecher beim Cheftrainer persönlich entschuldigen, weil er in Podcasts zu sehr Ilzer nachtrauerte... Was ein Trainerwechsel immer bringen sollte/muss: Frischen Wind, neue Motivation, neue Chancen/Gesichter/Hoffnung -> in dem Aspekt waren das für alle Beteiligten (uns eingeschlossen) ein super Einstand. Alles andere werd ma sehen.
  3. Nach dem Foda-Meistertitel 2011 waren wir beispielsweise sehr blank - automatische Geschäftemacherei ist ein österreichischer Teller also nicht. Durch den rapiden () Abfall in der 5-Jahreswertung, werden künftige CL-Einnahmen (die sowieso...) aber auch EL-Einnahmen nicht mehr einplanbar sein. Wir (Sturm) hatten jetzt 5 Jahren en suite den Segen, dass wir alleine durch die Bundesliga-Platzierung (Top 3), einen Fixplatz in einer europäischen Gruppenphase hatten. Das ist ab nächster Saison Geschichte, Fixplatz wird künftig nur noch der österr. Meister haben, für den Rest wird es in der Quali superoasch. Der Reingewinn aus Merch & Mitgliederbeiträge sind ein absoluter Lärcherlschas (nichtsdestotrotz, wer den Cent nicht ehrt...) im Vergleich dazu, wie sich ein attraktives Budget für uns gestaltet. Europacup-Einnahmen + Transfereinnahmen (welche du uns nehmen möchtest ;-) ) + Sponsoring, daraus generierst du als SK Sturm wirklich etwas. Die ersten beiden Dinge sind immer spekulativ, beim dritten habe ich langfristig auch Zweifel, so sehr wie Österreichs Wirtschaft gerade kracht. Die fetten Jahre sind mMn vorbei, wer seriös wirtschaftet, schafft Reserven, investiert nachhaltig (auch in Infrastruktur) und muss daran bestrebt sein, dass Gehaltsgefüge wieder auf erträglichen Maß zu schrumpfen. Aus dem Grund, habe ich 0 Sorgen, dass wir bald pleite sind. Wenn der Kuckuck in Klagenfurt fertig ist, erwarte ich als nächsten Stop Favoriten & Linz.
  4. Davon ist auszugehen, Schicker ("der Unfehlbare" - ) hat das damals bei Wüthrich auch gesagt... und das sogar zu einer Zeit, wo wir uns einen Meistertitel nur erträumen konnten. Der Rest ist Vereinsgeschichte... Tochi hat mit uns eigentlich auch schon alles durchgespielt, Champions League & Meistertitel - mit 23 Jahren wird der nächste Step eher früher als später kommen. Wir brauchen das Geld...
  5. Wie könnten diese Gedanken aussehen? In Wahrheit ist es relativ einfach: Man darf mittelfristig nicht mehr ausgeben, als man einnimmt. Das ist leichter gesagt als getan, denn schließlich steht man gegeneinander im Wettbewerb & wittert das vermeintlich große TV-Geld wenn man den Aufstieg schafft - Peter Stöger meinte 2024 (damals bereits Sportdirektor), der Aufstieg für die Admira in den nächsten 2 Jahren ist alternativlos, gelingt es nicht, sind Infrastruktur & Akademie nicht finanzierbar. Exakt an dieser Stelle stehen sie jetzt. Siegen oder fliegen. Wobei: Klagenfurt hätte (hat) es sogar mit den Bundesliga-Geldern (beinahe) zerlegt. Die Austria liegt seit wie vielen Jahren auf der Intensivstation? Auch das ist kein Selbstläufer... Die Finanzen bei Seite gelegt, hat Sturm II infrastrukturell auch nichts in einer Profiliga verloren. Man weicht ständig irgendwo aus (teilweise in andere Bundesländern) und die eigenen Trainingsmöglichkeiten sind eigentlich auch beschissen & unwürdig. Und egal ob jetzt in Gleisdorf oder Leoben gekickt wird, der Rasen ist fast immer eine einziger Zustand. Vom Jammern alleine wird aber natürlich eh nichts besser, aber mir fallen auch keine großartigen Gedanken ein, um aus der 2. Liga ein Erfolgsprodukt zu machen. Dafür ist das öffentl. Interesse einfach viel zu gering. Sollte man die Liga komplett einstampfen und alles auf eine größere Elite-Profiliga beschränken? Dann wird der (sowieso immer kleiner werdende) Kuchen noch öfters geteilt.
  6. Gute Rhetorik ohne Substanz kann bisweilen auch sehr „hohl“ wirken. Ohne (echte) Kompetenz ist sie daher a la longue ( ) auch ziemlich wirkungslos. Nichtsdestotrotz ist gute Rhetorik für einen Trainer bzw. eine Führungskraft natürlich immer ein Asset. Durchaus auch ein großes mMn. Schlussendlich ist es ja auch nur ein anderes Wort für gute Kommunikation. Überzeugend und gleichzeitig zielgerichtet seinen Input zu vermitteln, ist immer ein großer Vorteil, insofern sind die Vergleiche zum Vorgänger durchaus in Ordnung, wenn man es denn wirklich glaubt einschätzen zu können. Jeder hat natürlich seinen eigenen Stil. Den Wunderwuzzi der alles kann, den gibts eh ned - vielleicht irgendwann, wenn AI-Cyborgs herumlaufen. Was Säumel zum Beispiel positiv (zumindest von mir) zugestanden wurde, war eine gewisse menschliche Empathie, wenn wohl auch nicht zu allen Mitarbeitern (ein Sturm-Sportdirektor hat gerade Schluckauf... ), aber auch das ist vollkommen normal. Trotzdem wünscht sich wohl jeder, auch im eigenen Berufsleben, ein guter Kommunikator zu sein. In der Außenwirkung haben wir mit Ingolitsch einen sehr guten Fang gemacht. Der Kontrast ist mMn frappierend. Ob diese Anmerkung/Vergleich jetzt immer sein muss sei dahingestellt, "don't look back in anger" hat mal irgendeine Band gesungen und womöglich sollten wir es auch dabei belassen... (waren es EAV oder STS? ) Aber wie schon ein anderes Mal geschrieben: Auch das ist nur ein 1/1000-Mosaiksteinchen.
  7. Den ersten Beitrag des Jahres 2026 möchte ich gleich unserem neuen Trainer Fabio Ingolitsch widmen. Vorgestellt hat er sich ausgezeichnet: Wie erwartet und dennoch imponierend, besonders durch seine rhetorische Sattelfestigkeit als jüngster Trainer der Bundesliga bei seiner ersten Pressekonferenz. Der Kontrast könnte kaum größer sein zu dem, was wir in den letzten Monaten gewohnt waren. Und doch ist das öffentliche Auftreten nur ein winziges Mosaiksteinchen erfolgreicher Trainerarbeit, das spätestens dann wieder allen egal sein wird, wenn die Ergebnisse nicht passen sollten... Ich freue mich jedenfalls auf die nächsten Spiele und hoffe, dass er diese Vorfreude und Spannung auch wieder in unsere Truppe bringen kann. Herzlich willkommen!
  8. In dieser Metapher ist er allerspätestens nach der Austria-Niederlage bereits gefallen, jetzt muss man diesen natürlich wieder umlegen, sonst bleibt es finster!
  9. Wieso? In 5 Monaten stehen wir schon bei 3x en suite, kann man schon so bezeichnen.
  10. Du bist einfach noch nicht bereit für den Ingolitsch-Ball. Er wischt mit beiden potentiellen Rapid-Trainern den Boden auf. Katzer ist kein wahrer Zauberer, eher der, der sich in der Mitte teilen lassen will und dann draufkommt, dass er dabei wirklich halbiert wurde. Wir haben den jüngsten österr. UEFA-Pro-Lizenz-Trainer aller Zeiten in unseren Reihen, a { text-decoration: none; color: #464feb; } tr th, tr td { border: 1px solid #e6e6e6; } tr th { background-color: #f5f5f5; } einen Akademiker (hallo liebe GAK-Fans), einen Mann, der den aggressiven Pressing-Fußball nicht nur predigen wird, sondern ihn lebt wie eine Kunstform. Wuchtig, mit an kloaren Plan, kompromisslos, dynamisch, geprägt vom Sturm-Geiste, dass Raum und Zeit im modernen Spiel keine statischen Größen sind, sondern brutale Waffen im Kampf gegen österreichischen Rumpelfußball. Er wird aus Aiwu und Co. eine Einheit formen, die wie ein - Achtung Wortwitz - Sturm über das Feld zieht! Es wird ein Manifest gegen Mittelmaß! Forza Fabio Ingolitsch!
  11. Um diesen absoluten Rückhalt zu erhalten, ist es aber auch notwendig, dass er entsprechend gut von seinen Vorgesetzten in Szene gesetzt & teilweise auch geschützt wird. In Wahrheit ist seine Personalie aber schon jetzt etwas beschädigt, weil man - Stichwort Kommunikation - immer die gleichen Kardinalfehler bei uns begeht. Es spricht nichts dagegen sich bedeckt zu halten, aber man sollte in solchen Fragen auch seine eigene Meinungshoheit bzw. Kompetenz in der Öffentlichkeit vermitteln. --------- Es gibt übrigens auch die berechtigte Hoffnung, dass die Verpflichtung von Ingolitsch tatsächlich funktionieren könnte. Die Bayern haben beispielsweise im Sommer 2024 rund € 10.000.000 für einen Trainer ausgegeben, der in der Premier League frisch abgestiegen ist: Und der auch davor bei Anderlecht keine Bäume ausgerissen hat. Die Trennung erfolgte damals nach verlorenen Cup-Endspielen sowie Verpassen der Conference League einvernehmlich. Ich erinnere mich zurück, wie viele öffentliche "Körbe" sich der große FCB bei den Trainern geholt hat (der aktuelle ÖFB-Teamchef war auch darunter...), wie stark teilweise die Kritik war sich einen unerfahrenen Trainer wie Kompany zu holen... heute spricht man vom "Rekordtrainer". Vom - ich zitiere: Intellektuellen Erbe Guardiolas... Jetzt sollte man natürlich auch nicht den Fehler machen, Abstiege (oder Fast-Abstiege) als eine große Trainerauszeichnung zu vermitteln. Aber es sollte schon zum Denken anregen, dass sich Trainer an neue Herausforderungen auch anpassen können & anderorts plötzlich stark performen. Mittlerweile sollte Fabio Ingolitsch auch nicht mehr die große Unbekannte in Österreich sein. Was man weiß, Interviews sind ja ausreichend vorzufinden: Man merkt sofort, dass er rhetorisch viel drauf hat. Er kann extrem gut erklären und darüber referieren, was er tut… was auch nicht verwundert, schließlich hat er ja auch eine akademische Ausbildung (Geographie, Philosophie & Psychologie btw). Zumindest unsere Interviews & Pressekonferenzen werden wieder zumutbar. Als er mit Altach in den Abstiegsstrudel gerutscht ist, konnte man immerhin auf den XG-Wert verweisen. So schrieb Laola1 im März 2025: Zur Formation meint er übrigens, dass es keine Grundsatzentscheidung für Vierer- oder Dreierkette gibt - das hängt immer vom Gegner ab. Stolz ist er aber darauf, dass seine Mannschaft inzwischen so flexibel ist, dass sie je nach gegnerischem Pressing im Vierer- oder Dreieraufbau spielen kann. Vorbilder hatte er bei RB auch einige. Von Struber habe er wohl am meisten gelernt, weil er damals noch sehr jung war und entsprechend viel aufgenommen hat. Beeindruckt hat ihn aber auch die Zusammenarbeit mit Bo Svensson sowie, wie Marco Rose die RB-Philosophie mit seinem eigenen Positionsspiel später bei Leipzig umgesetzt hat. Was uns auch zu seiner Liefering-Zeit bringt: Ob das jetzt besonders gut, oder besonders schlecht war, was Ingolitsch in der Youth-League erreicht hat - darüber kann man diskutieren. Ich denke schon, dass man gegen Real Madrid auch einmal ausscheiden kann. Die Performance in der zweiten Liga ist auch eine "halbleer/halbvoll" Geschichte. Da werde ich aber meine Meinung (die ich auch auf Bezug zu Wurm bei Sturm II immer wiederhole) nicht grundlegend ändern: Für 2er-Mannschaften darf und soll es nie nur um nackte Ergebnisse gehen. Schaut euch die Mannschaft an, die Liefering immer aufs Feld geschickt hat. Einige Namen haben bis heute nicht den Sprung zum Profifußball geschafft, andere kämpfen noch darum. 2-3 klingende Namen sind auch dabei. Doch eines teilen sich alle: Sie waren damals alle blutjung. Kinder. Da muss man schon differenzieren. Ich habe absolut 0 Vorbehalte gegenüber Fabio Ingolitsch. Meine richten sich da in allererste Linie gegen den Vorstand als auch sportliche Führung, die sich medial vollkommen sabotieren haben lassen.
  12. Kaum ein österr. Verein, teils sogar mit deutlich besserer Infrastruktur, bilanziert wirklich positiv, wäre ohne Transfereinnahmen (die nun wirklich teilweise sehr spekulativ sind) sowieso komplett aufgeschmissen. Die Hoffnung, man würde im Geld schwimmen, sollte man sowieso begraben. Das wird es sich ohne Investor nie spielen. Selbst wenn "unser" Stadion einmal die gewünschten Stückeln spielen sollte, wird der Verein nicht zur Cashcow. Es ist natürlich konsequent jeden Euro 3x umzudrehen und meinetwegen auch knausrig aufzutreten. Niemals sollte man Geld verschenken. Doch am falschen Ende gespart, kostet dich am Ende oftmals mehr als die verpasste Investition. Die Trainerposition halte ich für entscheidend für den weiteren sportlichen, natürlich aber auch wirtschaftlichen Erfolg. Insofern würde ich es nicht verstehen genau hier zu sparen... zumal man mit Säumel sowieso bereits die billigste Low S-Budget/Clever-Variante gewählt hat und noch heute 10x einen Rosenkranz beten darf, dass es trotz Unkicks zum Meistertitel gereicht hat. Was ich mir - bei aller Kritik - aber doch etwas vorstellen kann: Ingolitsch hat sich womöglich im Hearing wirklich ausgesprochen gut angestellt. Auch in der Wirtschaft entscheidet nicht immer der Lebenslauf, sondern das eigentliche Bewerbungsgespräch. Und man ist im Verein (aber wer ist der Verein?) von der Personalie wirklich mehr überzeugt, als man es hier ist. Ich hab absolut 0 Vorbehalte gegen Ingolitsch, werde alle Daumen drücken... aber mit den Leuten im Sturm-Hintergrund, fehlt mir tatsächlich etwas die Fantasie für ein Happy End. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
  13. Zwischen Senft/Fiala soll kein Blattl Papier passen, eine echte Freundschaft (keine berufliche) - insofern ist davon auszugehen, dass beide Rieder Parteien immer am neuesten Stand der Dinge waren. Mich würde es daher nicht wundern, dass unser Objekt der Begierde (der Trainer) schlussendlich wirklich selbst den Hut (auf die Sache) draufgehauen hat. Und um ganz ehrlich zu sein: Ich glaube es war der richtige Zug von Senft. Er kann und soll das, was er bei Ried begonnen hat, noch zu Ende führen. Die Türen stehen auch danach noch offen.
  14. Richtig, aber wenn die Schlussfolgerungen dann dort zu 90% lauten: "Warum musste Meistertrainerlegende Säumel gehen und nicht der Piefke?" sowie "Warum nicht Markus Schopp oder Franco Foda?" verdient sich der Verein (die Mehrheit der Anhänger...) irgendwie auch das, was wir schlussendlich auch bekommen. Ich bin ehrlich gesagt schon fassungslos, wie dilettantisch unser Verein hier in der Öffentlichkeit vorgeht. Auch im Hinblick auf Stadion, Puntigam und 2er-Mannschaft (katastrophale Infrastruktur...) steigert das nicht gerade meinen Optimismus. Wird dort auch miteinander so gearbeitet & kommuniziert? Dann wundert mich weder der Stillstand da, noch fehlende Wasser & Stromversorgung dort - noch wirklich.
  15. Wie schon immer gesagt, außerhalb des dilettantischen Graz/Steiermark-Boulevardjournalismus, kann man Dinge wohl auch noch richtig einordnen. Dieses peinliche und lange Herumeiern... während Kleine/Krone bis zum letzten Tag den inszenierten Machtkampf medial ausgezutzelt haben. Ohne Vereinsstatements.