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V.I.P.
dermax schrieb vor 29 Minuten:

Ich wollte eigentlich nix dazu sagen, aber naja...

Ich verstehe die Intention vom Block mit dem Spruchband, aber das war einfach ein kompletter Schuss ins Knie. Klar wollten sie nur sagen, dass man sich auf den Sport konzentrieren sollte (inkl Seitenhieb gegen HE). Aber beschissener hätte man das fast nicht formulieren können. Bei der Allgemeinheit kommt das komplett falsch an und außerdem ist ja der Block auch der Grund warum es überhaupt notwendig war sich so für Diversität und Inklusion einzusetzen. Das waren ja teils Auflagen der Liga und Sponsoren wegen den ganzen Vorfällen..

Dass dieses spruchband (für eine angeblich unpolitische kurve) wieder einmal ein schuss ins knie war und es vor allem sponsoren nicht gefallen wird ist klar.

Aber wie kommt es denn in der allgemeinheit an? Ich glaube ziemlich gespalten. Diese message würden sehr viele unterschreiben :ratlos:

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My rule is never to look at anything on the Internet.
nopowertothebauer schrieb vor 7 Minuten:

Ich finde es sehr einfach nachzuvollziehen warum eine subkultur ihre idiosynkratien bewahren möchte, das macht sie ja aus. 

Ich bin mir sicher, dass die Ultras-Bewegung sich auch schon verändert hat und nicht mehr 1:1 ist wie früher. Eine gewisse Anpassung an veränderte Realitäten muss ja nicht bedeuten, dass man sich selbst aufgibt. Ich denke niemand will der Fanszene vorschreiben, dass eine bisexuelle Trans-Frau den Vorsänger machen muss, sondern es geht noch immer "nur" darum, dass man solche Personen zumindest so weit als Menschen akzeptiert, dass man sie nicht beschimpft. Konkret bei uns in der Form von "Schwuler FAK".

Ich hoffe für die Fanszene nicht, dass das ein derartig elementarer Aspekt ist, sondern man wie (grundsätzlich) bei den Böllern darauf verzichten kann.

Aber das will ich tatsächlich nicht weiter diskutieren. Das wird bekannterweise ja eine endlose Diskussion ohne Ende in Sicht. Denke die Standpunkte sind überwiegend abgesteckt.

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Zündler

Auch wenn es einige vielleicht nicht so sehen wollen ist ja die Aufregung darüber auch politisch - in dem Fall halt tendenziell von linker Seite bzw. linkerem Mainstream. Wenn Politiker mit Fadenkreuz (Kickl bspw.) gezeigt werden oder Herbert Kickl ist ein HuSo gesungen wird zipft es wiederum die FPÖler an. Wenn ACAB gezeigt wird, dann finden das auch manche weniger gut während Links und rechts außen beide feiern.

Eine völlig unpolitische Kurve gibt es nicht. Jede Meinung wird sich irgendwo wieder finden.

Und auch bei dem Sponsoren wird es welche geben denen das vermutlich nicht mehr wurscht sein könnte. Andere jammern dafür.

Inhaltlich fand ich es einfach schwach. Weder pointiert formuliert noch sonst was. Generell waren da früher bessere Sachen dabei. 

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left hook to the body
nopowertothebauer schrieb vor 13 Minuten:

Ich finde es sehr einfach nachzuvollziehen warum eine subkultur ihre idiosynkratien bewahren möchte, das macht sie ja aus. 

Inwiefern schadet es der Ultras Kultur, wenn es Menschen unterschiedlichsten Geschlechts, sexueller Orientierung oder Herkunft gibt? Das ganze "Frauen aus den Kurven" kennt man sonst nur bei Lazio und einigen Ostdeutschen Klubs.

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Wahnsinniger Poster
Silva schrieb vor 2 Minuten:

Ich wollte auch nicht sagen, dass du es siehst, aber weil du es halt als Erklärung erwähnt hast, würde mich deine Einschätzung interessieren, ob du diese Differenzierung im konkreten Fall anwenden würdest. Ich seh halt keinen Wahn bei uns, sondern eine vernünftige Herangehensweise, wie man die diverse (:=) Fan-Community in einem gesellschaftlich und politisch brisanten Thema unter einen gemeinsamen Nenner bringen kann. Hier wird niemand gezwungen seine Pronomen beim Stadioneintritt anzugeben, die meisten Texte sind gendersternchen-arm und es wird auch nicht in Regenbogenfarben gespielt. Ich könnte nicht sagen, wie sich der Stadionbesuch verschlechtert hätte.

Ich kann den gemeinten Sinn nicht klar genug erkennen. Und, ganz ehrlich, ich sehe nicht annähernd klar ein so kritisches Verhalten, daß ich mehr Zeit drauf verwende/verschwende als hier drüber zu reden, was ich vom Ausmaß der Aufregung halte.

Beim nächsten Heimspiel werd ich meine Meinung deponieren und ich bin sicher, daß es keinen interessiert, was nebenbei auch ok ist.

Mich stört wenn man von schwul singt, auch wenn es nicht homophob gemeint sein könnte (von manchen sicher ja, von anderen sicher nein), mich stört nicht wenn man Polizisten zu beleidigen sucht, obwohl ich es ungeschickt und auch ein bißl dumm finde, mich stört es sehr, wenn man (auch als Spieler) Bezirke nicht beleidigen darf, auch weil das gar nicht geht, Sachen zu beleidigen; und ja, blöd war das schon und ungeschickt aber eine Bestrafung dafür außer vereinsintern ist ein Skandal.

Ich bin froh, daß wir die Frauenteams haben, sehe viele ihrer Spiele. Ich bin ein fan von unserer Hanappi-Egger, empfehle allen ihr Buch:
Fußballfans und Vereinsführung: Gemeinsam am Ball: Ein Balanceakt zwischen Leidenschaft und Management

Teures Büchlein - ca. 45€ für 100 Seiten, soweit ich mich erinnere, aber jedenfalls wert gelesen zu werden, insbesondere für die, die nur die Seite des BW sehen und die auf genau der Gegenseite. 

Und ich finde es perfekt akzeptabel, wenn ein anderer sagt: Wir sollten NUR die Kampfmannschaft und männlichen Nachwuchs haben. Finde diese Sicht nicht gut und würde dagegen eintreten. Aber hoffentlich habe wir genug Nerven es auszuhalten, daß andere so denken und sprechen. Mir geht der Ethikanspruch - immer an andere  - von manchen Menschen schwer am Sack. Zuerst sollten wir aufhören schlimme Sachen zu machen. Über Standpunkte diskutiere ich lieber danach, wenn wir das Problem der Taten gelöst haben oder aber die Reden sind wirklich gefährlich.

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left hook to the body
Silva schrieb vor 6 Minuten:

Ich bin mir sicher, dass die Ultras-Bewegung sich auch schon verändert hat und nicht mehr 1:1 ist wie früher. Eine gewisse Anpassung an veränderte Realitäten muss ja nicht bedeuten, dass man sich selbst aufgibt. Ich denke niemand will der Fanszene vorschreiben, dass eine bisexuelle Trans-Frau den Vorsänger machen muss, sondern es geht noch immer "nur" darum, dass man solche Personen zumindest so weit als Menschen akzeptiert, dass man sie nicht beschimpft. Konkret bei uns in der Form von "Schwuler FAK".

Ich hoffe für die Fanszene nicht, dass das ein derartig elementarer Aspekt ist, sondern man wie (grundsätzlich) bei den Böllern darauf verzichten kann.

Aber das will ich tatsächlich nicht weiter diskutieren. Das wird bekannterweise ja eine endlose Diskussion ohne Ende in Sicht. Denke die Standpunkte sind überwiegend abgesteckt.

Vor allem gabs früher sogar den Girls Fetzn mit UR Schriftzug. Muss um die Jahrtausendwende gewesen sein.

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Postet viiiel zu viel
schleicha schrieb vor 6 Minuten:

Auch wenn es einige vielleicht nicht so sehen wollen ist ja die Aufregung darüber auch politisch - in dem Fall halt tendenziell von linker Seite bzw. linkerem Mainstream. Wenn Politiker mit Fadenkreuz (Kickl bspw.) gezeigt werden oder Herbert Kickl ist ein HuSo gesungen wird zipft es wiederum die FPÖler an. Wenn ACAB gezeigt wird, dann finden das auch manche weniger gut während Links und rechts außen beide feiern.

Eine völlig unpolitische Kurve gibt es nicht. Jede Meinung wird sich irgendwo wieder finden.

Und auch bei dem Sponsoren wird es welche geben denen das vermutlich nicht mehr wurscht sein könnte. Andere jammern dafür.

Inhaltlich fand ich es einfach schwach. Weder pointiert formuliert noch sonst was. Generell waren da früher bessere Sachen dabei. 

Der elementare Unterschied ist halt doch, dass auf der einen Seite Institutionen und Politiker in Machtpositionen kritisiert werden und auf der anderen Seite versteckt man sich hinter einem Buzzword, das im Endeffekt Leute angreift, die im Block keiner Fliege was zu Leide tun und eh schon gesellschaftlich von mehreren Fronten in die Mangel genommen werden. 

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Anfänger
Hiasl99 schrieb vor einer Stunde:

Eine Hauptgruppe, die immer „Senza Politica“ predigt, präsentiert ein Transparent, dessen Text 1:1 in den Facebook-Kommentaren unter einem FPÖ-Posting zu finden sein könnte. Finde den Fehler. 

Einer schreits raus und alle schreiens nach.

Dein Brückenbau sagt mehr über dich aus als dieses Transparent über die URheber. 

 

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Im ASB-Olymp
zeneize schrieb vor 2 Stunden:

Inwiefern schadet es der Ultras Kultur, wenn es Menschen unterschiedlichsten Geschlechts, sexueller Orientierung oder Herkunft gibt? Das ganze "Frauen aus den Kurven" kennt man sonst nur bei Lazio und einigen Ostdeutschen Klubs.

Die Kurve spiegelt die traditionelle Wiener männliche Arbeiterszene wieder, das ist eigentlich relativ offensichtlich. Ich mein, durch die extrem stark ausgeprägte "Leitkultur" in der Szene kann die trotz demographischer Änderungen ohne wesentliche Änderungen ähnlich bleiben, weil jeder sofort checkt was von ihm erwartet wird und sich dementsprechend anpasst (wobei die Tatsache dass die West jetzt so viel größer ist und auch "Touristen" im Block Platz haben der Kurve mmn eher geschadet hat, den alten Block West Spirit gibt es jetzt  hauptsächlich auswärts). Es würde mir schwerfallen eine testosterongeschwängertere Umgebung als eine Ultrakurve zu konstruieren, das ist auch durchaus Absicht. 

Wenn man diese "Leitkultur" halt absichtlich an die Werte der Diversitätsmanager anpasst, dann gibt es sie in der Form halt einfach nicht mehr. 

Ich glaub nicht, dass das irgendwem nicht auffallt, wir tun halt alle so als wär es nicht so, weil es in gewissen Milieus ungern gesehen wird sowas zu sagen, aber all das ist doch extrem offensichtlich.  

bearbeitet von nopowertothebauer

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ASB-Legende
orßit schrieb vor 23 Minuten:

Dass dieses spruchband (für eine angeblich unpolitische kurve) wieder einmal ein schuss ins knie war und es vor allem sponsoren nicht gefallen wird ist klar.

Aber wie kommt es denn in der allgemeinheit an? Ich glaube ziemlich gespalten. Diese message würden sehr viele unterschreiben :ratlos:

Das ist ja der Punkt auf den ich hinaus möchte. Es ist völlig irrelevant wie das die Allgemeinheit sieht. Am Wahlverhalten könnte man durchaus ableiten, dass es dafür genug Unterstützung in der Bevölkerung gibt. Es liefert einfach wieder auch Munition für all jene die Rapid nicht wohlgesonnen sind und kein Sponsor (egal welche Meinungen vielleicht intern herrschen) wird sich damit identifizieren. Es hat sich nichts mit Zensur zu tun, wenn ich das als Verein unterbinde und nicht möchte. Ich die Fraktion „des derf ma Jo net sogn!“ nicht mehr hören. Du darfst in Österreich so ziemlich jeden Scheißdreck von dir geben, auch öffentlich, manche gewinnen damit sogar Wahlen.
Lustig ist, dass man dann wehleidig reagiert wenn halt dann Gegenwind kommt. 
 

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#27 Branko Boskovic
schleicha schrieb vor 22 Minuten:

Und auch bei dem Sponsoren wird es welche geben denen das vermutlich nicht mehr wurscht sein könnte. Andere jammern dafür.

Unternehmen haben selbst Mitarbeiter und Kunden, denen kann das nicht am A. vorbei gehen. Zumindest den größeren nicht, der Tischlerei Hubermaier mit 3 Angestellten vielleicht. Aber von denen kann Rapid nicht leben. 

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Bunter Hund im ASB

Ein Problem am Transparent ist, dass es sich selbst den wichtigsten Fokus auf das Sportliche nimmt und den Scheinwerfer auf ein Randthema legt, welches im Grunde wenig mit dem Hauptthema zu tun hat. Ich glaube kaum, dass soviel Energie in Diversitätsthemen einfliesst, dass weniger Zeit für sportliche Themen bleibt.

So kommt es eher als Kritik an den Programmen selbst rüber, als an der sportlichen Misere bzw. den fehlenden Fokus drauf.

 

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Tribünenzierde
schleicha schrieb vor 27 Minuten:

Auch wenn es einige vielleicht nicht so sehen wollen ist ja die Aufregung darüber auch politisch - in dem Fall halt tendenziell von linker Seite bzw. linkerem Mainstream. Wenn Politiker mit Fadenkreuz (Kickl bspw.) gezeigt werden oder Herbert Kickl ist ein HuSo gesungen wird zipft es wiederum die FPÖler an. Wenn ACAB gezeigt wird, dann finden das auch manche weniger gut während Links und rechts außen beide feiern.

Eine völlig unpolitische Kurve gibt es nicht. Jede Meinung wird sich irgendwo wieder finden.

Und auch bei dem Sponsoren wird es welche geben denen das vermutlich nicht mehr wurscht sein könnte. Andere jammern dafür.

Inhaltlich fand ich es einfach schwach. Weder pointiert formuliert noch sonst was. Generell waren da früher bessere Sachen dabei. 

Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber bei Herbert Kickl ging es ja nicht unbedingt um seine politische Orientierung, sondern darum, dass er als Innenminister mit seiner Law&Order Politik die Fanszenen angegriffen hat. Das war halt etwas "persönliches" .

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Im ASB-Olymp
Rene1987 schrieb vor 1 Minute:

Ein Problem am Transparent ist, dass es sich selbst den wichtigsten Fokus auf das Sportliche nimmt und den Scheinwerfer auf ein Randthema legt, welches im Grunde wenig mit dem Hauptthema zu tun hat. Ich glaube kaum, dass soviel Energie in Diversitätsthemen einfliesst, dass weniger Zeit für sportliche Themen bleibt.

So kommt es eher als Kritik an den Programmen selbst rüber, als an der sportlichen Misere bzw. den fehlenden Fokus drauf.

 

Ich finde keinen einzigen Medienbericht über das Thema. Interessiert nur uns paar Hanseln hier. 

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ASB-Legende
Rene1987 schrieb Gerade eben:

Ein Problem am Transparent ist, dass es sich selbst den wichtigsten Fokus auf das Sportliche nimmt und den Scheinwerfer auf ein Randthema legt, welches im Grunde wenig mit dem Hauptthema zu tun hat. Ich glaube kaum, dass soviel Energie in Diversitätsthemen einfliesst, dass weniger Zeit für sportliche Themen bleibt.

Das ist ja der Hauptpunkt für mich. Unser sportlicher Misserfolg liegt ja nicht an irgendwelchen Diversitätsthemen, sondern dass die sportliche Leitung einen schlechten Kader zusammengestellt hat & die Spieler am Platz nicht performt haben. Ich gehe nicht davon aus, dass Katzer bei Antiste deshalb daneben gegriffen, weil er zu beschäftigt war, den Auftritt auf der Pride zu planen.

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