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Wahnsinniger Poster
Zidane85 schrieb vor 2 Minuten:

Alles was den Verein schadet ist eine Grenzüberschreitung, das wäre einfach einmal der kleinste gemeinsame Nenner abgesehen von moralischen Standpunkten. Man muss es ja für einfache Gemüter auch einfach halten. 

Und Du bist jetzt der, der entscheidet, was dem Verein zu viel schadet?

Daß Rapid nicht weiterkommt durch das Spruchband ist wahrscheinlich für die allermeisten klar und einsehbar.
Daß es uns schadet, ernsthaft, meßbar, bezweifle ich sehr stark. Weiß schon, meine Einschätzung ist nicht entscheidend oder auch nur wichtig; aber deshalb noch einmal: Du willst Zensur auf der Ebene, daß die Besorgteren entscheiden, was nicht gesagt werden darf? Nicht mit mir und hoffentlich nicht irgendwie mit der Mehrheit von uns Rapidlern.

Nebenbei, bei aller Ablehnung: gegen Diversitywahn heißt nicht gegen Diversity oder gegen bestimmte Gruppen, auch wenn ich verstehen kann, daß es manche so verstehen (wollen).

Wie sollten versuchen, nur das ernst zu sehen, was ernst ist. Man kann auch dagegen sein (gg das Spruchband - das Thema ist ernst, das Spruchband hingegen ehere nicht, wird keinem einzigen Menschen irgendwie Schaden zufügen, oder?) ohne seinen Ruhepuls zu verlassen; normal abwägen zw. seltsamer Botschaft und Zensur, mit den UR reden und zeigen was man davon hält.

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Bester Mann im Team
dermax schrieb vor 1 Minute:

Klar wollten sie nur sagen, dass man sich auf den Sport konzentrieren sollte (inkl Seitenhieb gegen HE). Aber beschissener hätte man das fast nicht formulieren können.

Nein, die paar wenigen Personen von denen das kommt nutzen solche Situationen bewusst um ihre politische Gesinnung zu äußern. Man muss sich nur anschauen welche Person(en) bei schwuler FAK etc. immer am lautesten vorne mitgrölt.

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Wahnsinniger Poster
daheiss schrieb vor 13 Minuten:

Das ständige "schwuler FAK, ASK,..." Gesang geht mir auch schon so auf den Zeiger und wurde auch schon oft kritisiert. Lässt sich null mit unseren Werten vereinbaren und wird trotzdem jedes Jahr wieder gesungen. 

Das viel größere Problem, mit tatsächlichen Auswirkungen. Sollte sofort aufhören.

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Im ASB-Olymp
Silva schrieb vor 5 Minuten:

Wer glaubt, dass Meinungsfreiheit heißt, dass man für die Meinung nicht kritisiert werden darf, der hat das halt einfach nicht verstanden. Man darf gerne eine fragwürdige Meinung zu Themen haben. Die gesellschaftliche Strömung wird dir halt entsprechend mitteilen, was sie davon hält.

Man kann als Verein natürlich ignorieren, dass die Welt sich in den letzten 30 Jahren in einigen Bereichen weiterentwickelt hat und der Macho-Sport feminimer und diverser wird. Viele Sponsoren legen aber darauf wert und es wird daher wohl kein Schaden sein, wenn man als Verein hier entsprechend eben mit dem veränderten Zeitgeist mitgeht. Ich glaube nicht, dass uns das irgendeine Platzierung kostet oder gar außergewöhnlich viel Geld, wenn überhaupt.

Man kann eh wollen dass der Sport “femininer und diverser” wird, musst halt damit rechnen dass es den Leuten die den Sport jetzt mögen nicht gefällt. Kann man verächtlich machen wie man will, aber hat eh einen Grund warum die Ideologen global extrem am Rückzug sind (war wohl auch ein Nullzinsphänomen, aber das geht dann wohl zu sehr in die Politik). 

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My rule is never to look at anything on the Internet.
parmenides schrieb Gerade eben:

Nebenbei, bei aller Ablehnung: gegen Diversitywahn heißt nicht gegen Diversity oder gegen bestimmte Gruppen, auch wenn ich verstehen kann, daß es manche so verstehen (wollen).

Aber kann man bei uns einen Diversitywahn erkennen? Wir haben Jahre nach vielen anderen Vereinen eine Damenmannschaft aufgebaut, wobei das dann schon von der Liga eingefordert wurde. Es gibt eine Diversitätsstabstelle, die aber lt. Eigenaussage (siehe Q) mittlerweile als Teilzeitkraft vorwiegend unter dem Thema "Nachhaltigkeitsmanagement" arbeitet. Die Themen, die wohl am sichtbarsten sind, die darunter fallen, sind wohl die Änderungen bzgl. LED. Ansonsten ist das wohl überwiegend unterschwellig, was da passiert und betrifft selbst die Fanszene nur minimal.

Wenn die Message war, dass man sich aufs Wesentliche konzentrieren soll, hätte es sicher offensichtlichere "Ablenkungen" gegeben. 

Q: https://www.90minuten.at/de/red/magazin/interview/rapid-diversitaetsmanagerin--haben-unterschiedlich-starken-einfluss-/

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Ich weiß ja nicht was einzelne Fanclubs oder Personen an Diversität oder einem nicht näher deferierten Wahn davon stört. Ich konnte bis jetzt auch nirgends davon lesen in welchen Zusammenhang es den Verein stört oder daran hindert diesen sportlichen Erfolg zu haben.

Darum bin schon gespannt welcher Antrag/Vorschlag bei der MG Versammlung dementsprechend eingebracht wird.

 

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My rule is never to look at anything on the Internet.
nopowertothebauer schrieb vor 3 Minuten:

Man kann eh wollen dass der Sport “femininer und diverser” wird, musst halt damit rechnen dass es den Leuten die den Sport jetzt mögen nicht gefällt. Kann man verächtlich machen wie man will, aber hat eh einen Grund warum die Ideologen global extrem am Rückzug sind (war wohl auch ein Nullzinsphänomen, aber das geht dann wohl zu sehr in die Politik). 

Man will es nicht (nur), sondern es passiert einfach. Frauen-Fußball wird größer, es sind immer mehr Frauen in den Stadion und natürlich sind weitere Randgruppen durch die gesellschaftliche Veränderungen immer präsenter. Ich persönlich kann nicht wirklich nachvollziehen, wieso mich das stören sollte, wenn auf den Tribünen mehr Frauen anzutreffen sind und manche der Männer vielleicht sich gegenseitig küssen. Solange die Rapid im Herzen tragen? Ich hätte schon gedacht, dass das ist was zählt und nicht, woher man kommt.

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Wahnsinniger Poster
Silva schrieb vor 1 Minute:

Aber kann man bei uns einen Diversitywahn erkennen?

seh ich gar nicht. (Hab es ja auch nicht einmal angedeutet). Wollte nur klar stellen daß manche gerne etwas schlimmeres lesen oder zitieren als was ursprünglich die Aussage war. Man kann das Spruchband gut finden oder schlecht oder sogar beides gleichzeitig und man kann das alles aus unterschiedlichsten Gründen. Was mich persönlich nervt, daß manche es so lesen, als wär da etwas noch Schlimmeres gestanden. 

Ein anderer user hat oben geschrieben: Wenn man das Wort googelt, wäre klar wie es gemeint sein muß. Ich hab das in meinem Browser gesucht und einen (EINEN) Bezug (noch dazu aus dem Englischen hergeleitet, ohne die Orginalphrase zu zitieren) zu einer in Wahrheit viel schlimmeren Haltung gefunden. Also bleib ich bei der Lesart, die mir mein Deutsch gibt: Gg Diversitätswahn ist nicht gegen Diversität. Lasse mich natürlich auch belehren; meine Welt ist dieses Thema nur gelegentlich, bin also wahrscheinlich anfällig für Einschätzungen abseits des Üblichsten.

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Fussballliebhaber

Bei den sogenannten Provinzvereinen scheint man in der "modernen" Zeit angekommen zu sein, viele Frauenteams spielen in der obersten Liga und die Vereine plus deren Fans tragen das zurecht mit Stolz, aber beim Großstadtverein Nr1 sind offenbar einige hinterm Mond geblieben, wohlgemerkt selbstverständlich nicht unsere Verantwortlichen, aber offensichtlich ein Teil der Fans. Peinlich und nochmals peinlich. Vielleicht sollte der ÖSV den Damenslalom nicht so stark forcieren, damit die Herren wieder Abfahrtsrennen gewinnen. :davinci: Mir fehlt dafür im Ansatz jegliches Verständnis und ich denke zudem, dass unsere Frauen in der höchsten Liga vor dem Männerteam einen Titel gewinnen werden. 

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Bester Mann im Team
nopowertothebauer schrieb vor 7 Minuten:

Man kann eh wollen dass der Sport “femininer und diverser” wird, musst halt damit rechnen dass es den Leuten die den Sport jetzt mögen nicht gefällt. Kann man verächtlich machen wie man will, aber hat eh einen Grund warum die Ideologen global extrem am Rückzug sind (war wohl auch ein Nullzinsphänomen, aber das geht dann wohl zu sehr in die Politik). 

Der Verein wird halt diverser, ganz ohne "pushen". Wir stellen ja keine Spieler oder Ausschankpersonal oder Securities ein, weil wir irgendwelche Quoten erfüllen müssen und trotzdem werden wir all den Bereichen diverser. Und ich mochte den Sport immer schon und werde es auch weiter tun. Und wenn man, nur weil man nicht mehr "schwuler" fak singen soll und ein durchmischteres Publikum im Stadion hat, den Fussball nicht mehr mögen kann, dann sollte man sich eh mal hinterfragen. Vor allem, wie viel so etwas dann zum sportlichen Erfolg beiträgt. 

 

Silva schrieb vor 5 Minuten:

Man will es nicht (nur), sondern es passiert einfach. Frauen-Fußball wird größer, es sind immer mehr Frauen in den Stadion und natürlich sind weitere Randgruppen durch die gesellschaftliche Veränderungen immer präsenter. Ich persönlich kann nicht wirklich nachvollziehen, wieso mich das stören sollte, wenn auf den Tribünen mehr Frauen anzutreffen sind und manche der Männer vielleicht sich gegenseitig küssen. Solange die Rapid im Herzen tragen? Ich hätte schon gedacht, dass das ist was zählt und nicht, woher man kommt.

Hab keine Likes mehr, aber genau das!! 

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My rule is never to look at anything on the Internet.
parmenides schrieb vor 2 Minuten:

seh ich gar nicht. (Hab es ja auch nicht einmal angedeutet).

Ich wollte auch nicht sagen, dass du es siehst, aber weil du es halt als Erklärung erwähnt hast, würde mich deine Einschätzung interessieren, ob du diese Differenzierung im konkreten Fall anwenden würdest. Ich seh halt keinen Wahn bei uns, sondern eine vernünftige Herangehensweise, wie man die diverse (:=) Fan-Community in einem gesellschaftlich und politisch brisanten Thema unter einen gemeinsamen Nenner bringen kann. Hier wird niemand gezwungen seine Pronomen beim Stadioneintritt anzugeben, die meisten Texte sind gendersternchen-arm und es wird auch nicht in Regenbogenfarben gespielt. Ich könnte nicht sagen, wie sich der Stadionbesuch verschlechtert hätte.

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Im ASB-Olymp
Silva schrieb vor 11 Minuten:

Aber kann man bei uns einen Diversitywahn erkennen? Wir haben Jahre nach vielen anderen Vereinen eine Damenmannschaft aufgebaut, wobei das dann schon von der Liga eingefordert wurde. Es gibt eine Diversitätsstabstelle, die aber lt. Eigenaussage (siehe Q) mittlerweile als Teilzeitkraft vorwiegend unter dem Thema "Nachhaltigkeitsmanagement" arbeitet. Die Themen, die wohl am sichtbarsten sind, die darunter fallen, sind wohl die Änderungen bzgl. LED. Ansonsten ist das wohl überwiegend unterschwellig, was da passiert und betrifft selbst die Fanszene nur minimal.

Wenn die Message war, dass man sich aufs Wesentliche konzentrieren soll, hätte es sicher offensichtlichere "Ablenkungen" gegeben. 

Q: https://www.90minuten.at/de/red/magazin/interview/rapid-diversitaetsmanagerin--haben-unterschiedlich-starken-einfluss-/

Das interview ist eh ein Wahnsinn, haha :D 

Aber gut dass wir eine Diversitymanagerin haben die sich um die Lampen kümmert. :D 

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Postinho
Silva schrieb vor 8 Minuten:

Man will es nicht (nur), sondern es passiert einfach. Frauen-Fußball wird größer, es sind immer mehr Frauen in den Stadion und natürlich sind weitere Randgruppen durch die gesellschaftliche Veränderungen immer präsenter. Ich persönlich kann nicht wirklich nachvollziehen, wieso mich das stören sollte, wenn auf den Tribünen mehr Frauen anzutreffen sind und manche der Männer vielleicht sich gegenseitig küssen. Solange die Rapid im Herzen tragen? Ich hätte schon gedacht, dass das ist was zählt und nicht, woher man kommt.

So ist es! 

Rapid ist für alle da und wer das nicht kapieren will, kann sich liebend gern über die Häuser hauen :yes:

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Im ASB-Olymp
Silva schrieb vor 10 Minuten:

Man will es nicht (nur), sondern es passiert einfach. Frauen-Fußball wird größer, es sind immer mehr Frauen in den Stadion und natürlich sind weitere Randgruppen durch die gesellschaftliche Veränderungen immer präsenter. Ich persönlich kann nicht wirklich nachvollziehen, wieso mich das stören sollte, wenn auf den Tribünen mehr Frauen anzutreffen sind und manche der Männer vielleicht sich gegenseitig küssen. Solange die Rapid im Herzen tragen? Ich hätte schon gedacht, dass das ist was zählt und nicht, woher man kommt.

Ich finde es sehr einfach nachzuvollziehen warum eine subkultur ihre idiosynkratien bewahren möchte, das macht sie ja aus. 

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Iw4n schrieb vor einer Stunde:

image.png

„Diversitätswahn" ist keine neutrale Formulierung, kein Versehen, kein sprachlicher Ausrutscher. Es ist ein Begriff mit einer glasklaren Herkunft, der seit Jahren aus einer ganz bestimmten Ecke des politischen Spektrums kommt. Wer das Wort kennt, kennt den Kontext. Und wer es nicht kennt, hätte googeln sollen, bevor es auf ein meterbreites Banner gedruckt wird, das tausende Menschen sehen. Beides ist keine Entschuldigung.

Die vorgespielte Naivität ist das Beschämendste daran. Erwachsene Menschen planen ein Spruchband, texten es, produzieren es, entrollen es und erklären hinterher, sie hätten die Konnotation nicht bedacht. Das nimmt niemand ab, der bei klarem Verstand ist. Das ist kein Ausrutscher, das ist Kalkül. Und die anschließende Empörung über Kritik ist die Komfortzone dazu.

„Fokussiert euch auf sportlichen Erfolg" klingt sachlich und ist es nicht. Kein Mensch hat erklärt, wie eine Inklusionsstelle den Kader schwächt oder dem Trainer in die Taktik pfuscht. Aber darum geht es auch nicht wirklich. Es geht darum, den Verein auf sein Kernangebot zu reduzieren Männerfußball und fertig. Was dabei mitschwingt ist perfide das Frauenteam ist Ablenkung. Das Special Needs Team ist Ablenkung. Wer „Diversitätswahn" schreibt, hat das implizit mitgeschrieben.

Das Spruchband war eine politische Aussage. Bewusst formuliert, bewusst platziert. Die Mindestanforderung an eine ernsthafte Diskussion – nicht mehr, nicht weniger – ist, endlich damit aufzuhören, so zu tun als wäre das alles irgendwie aus Versehen passiert und ganz, ganz anders gemeint. 

Nur einige erbärmliche Figuren hier im Channel sind noch schlimmer, die mit lächerlichen Argumentationen versuchen so einen Schas zu verharmlosen oder schönzureden. 

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