Ugmo

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  1. Das wäre ziemlich lustig... dann heißt es plötzlich nicht mehr Red Bull Salzburg, sondern Nestlé Salzburg und die gesamte Identität samt Vereinsfarben und Wappen ändert sich wieder über Nacht. Klar, viele "Fans" würde es nicht stören, so lang der Erfolg aufrecht erhalten wird. Dennoch wirds aber auch in SBG mittlerweile Fans geben, die nichts anderes kennen als Red Bull und mit diesem Konstrukt sogar identifizieren. Diese würden so eine Wende vermutlich nicht so leicht akzeptieren...
  2. Da müßte der neue Investor das gesamte weltweite Konstrukt übernehmen, damit es weiter so gut funktioniert wie jetzt. Vermutlich müßte das ein weiterer Konzern sein, der sich einen ähnlichen Marketingeffekt wünscht (ob sich z.B. ein Oligarch das als Spielzeug antun will, wage ich zu bezweifeln). Wird aber das ganze zerschlagen und versucht, die Einzelteile zu verscherbeln, kann ich mir nicht vorstellen, daß die aktuelle Salzburger Filiale lang überleben würde. Zumal der aktuelle Eigentümer vielleicht sogar der SBGer Filiale Wert entziehen könnte für anderweitige Investionen.
  3. Was Red Bull gerade zeigt, ist aber für keinen anderen österreichischen Verein möglich. Man kann das von ihnen Erreichte zur Kenntnis nehmen und die großartige Leistung auch anerkennen, aber ohne diese gewaltigen finanziellen Mittel im Rücken ist RB für sonst keinen Verein in Österreich ein ernsthaftes Vorbild. Das sind einfach verschiedene Welten.
  4. Mich würde die Meinung interessieren eines gewissen Horstl S. .... nein, Moment, das war zu offensichtlich... sagen wir lieber H. Steiger. Ist Barac immer noch Bundesliga-untauglich?
  5. Die PKs mit Kühbauer sind echt unterhaltsam. Nach dem Geschwafel von Büskens, dem permanenten Grant von Canadi oder der zunehmenden Nervosität von Gogo tut das sehr gut.
  6. Was wäre das für ein Verein ohne Red Bull? Anderer Name, andere Farben, andere Verantwortliche, keine Investitionen aus dem Konzern. Sofern der neue "Verein" überhaupt überleben würde, hätte er keine Ähnlichkeit mit der heutigen Version. Nochmal: würde Wien Energie aussteigen, dann bekäme Rapid einfach einen anderen Sponsor. Alles andere würde gleich bleiben. Würde Red Bull die Salzburger Filiale dicht machen bzw. sich zurückziehen, dann hätte das, was übrig bleibt, genauso wenig Ähnlichkeit mit dem heutigen RBS wie AS Neu.
  7. Das ist schlichtweg falsch. Rapid existiert dazu, um Fußball zu spielen. Der FC Red Bull Salzburg existiert dazu, um für eine Energie-Brause zu werben. Anders ausgedrückt: ohne das Produkt Red Bull gäbe es diesen "Verein" gar nicht. Ohne Wien Energie hätte Rapid einfach einen anderen Sponsor.
  8. Red Bull ist aber kein Sponsor, sondern der Eigentümer (auch wenn die RB-Anwälte irgendwelche passende Klauseln gefunden haben, damit sich RB in Salzburg "Sponsor" nennen darf). Das ist für mich der Unterschied: ein normaler Fußballclub sucht Sponsoren, um den Erfolg des Fußballbetriebs zu maximieren. Das Getränkeprodukt zu verkaufen, ist im Gegensatz dazu der ganze Existenzgrund von RB Salzburg.
  9. Habens wirklich, oder wurde das vom Konzern subventioniert?
  10. Ja, würde mit einem Hawara (aus Rom und Roma-Fan) hinfahren und hoffe schwer, daß er über den Gästeverein Karten checken kann. 51 Euro pro Partie ist ja irgendwas.
  11. 3er Abo fürn WAC in Graz
  12. Nicht unbedingt. Der Reporter hat lediglich Arase erwähnt und dann gefragt, ob sich noch was tut. Darum wird es sich konkret um Stojkovic handeln und (aus meiner Sicht) vermutlich sonst niemanden.
  13. RB arbeitet zweifelsohne mittlerweile effizient, aber allzu viel habens auch bis jetzt nicht erreicht. Nach "la décima" sinds ein weiteres Mal an der CL-Quali gescheitert. In der EL bringen sie schon regelmäßig eine gute Leistung (oft gegen Gegner aus größeren Ligen, die den Bewerb weniger erst nehmen als die heimische Liga), aber das wars auch schon. Man kann über PSG und diverse englische Clubs lachen, aber PSG ist immerhin schon recht weit in der CL gekommen, und das muß RB erstmal schaffen. Um es klar zu stellen: RB arbeitet mittlerweile sehr gut und ziemlich effizient, aber viel vorzuweisen nach der schätzungsweise Richtung 1 Milliarde, die sie seit 2005 investiert haben, haben sie bis jetzt trotzdem nicht. Dennoch traue ich ihnen heuer in der CL was zu, aber mein Respekt gilt eher einem Verein wie Ajax, der ohne Sugardaddy im Rücken noch weit mehr erreicht hat in letzter Zeit.
  14. Ist es aber wirklich verhältnismäßig wenig, wenn man das weltweite Konstrukt in Betracht zieht? Denn davon profitiert die Salzburger Filiale ja. Ich denke da nicht, daß man einfach das Salzburger Budget hernehmen kann als Basis. Das muß man in seinem Ganzen sehen.
  15. Ja, auch in Ordnung. Sie haben gut 5-6 Jahre lang eher unprofessionell gearbeitet und unfassbar viel Geld dabei verschlungen. Das haben sie sich leisten können, weil ihr Sugardaddy einfach weiterhin Kohle reingepumpt hat. Jetzt arbeiten sie professionell und es läuft gut. Ist okay, aber für die allermeisten Clubs auf der Welt wird das kein Vorbild sein, weil einfach diese Hunderte Millionen an Einstiegsinvestitionen sowie die finanzielle Freiheit, Fehler im großen Stil zu machen, anderswo fehlt. Was RB an Geld verschlungen hat, bevor sie auf diesen Plan gekommen sind, würde die meisten anderen Clubs in die Ruine treiben. Es ist sehr leicht, sie jetzt in den Himmel zu loben, weils mittlerweile bei denen läuft. Aber hinter alldem steht eine finanzielle Freiheit, die für fast alle anderen nicht gilt.