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Superkicker
nopowertothebauer schrieb vor 7 Minuten:

Man kann eh wollen dass der Sport “femininer und diverser” wird, musst halt damit rechnen dass es den Leuten die den Sport jetzt mögen nicht gefällt. Kann man verächtlich machen wie man will, aber hat eh einen Grund warum die Ideologen global extrem am Rückzug sind (war wohl auch ein Nullzinsphänomen, aber das geht dann wohl zu sehr in die Politik). 

Der Verein wird halt diverser, ganz ohne "pushen". Wir stellen ja keine Spieler oder Ausschankpersonal oder Securities ein, weil wir irgendwelche Quoten erfüllen müssen und trotzdem werden wir all den Bereichen diverser. Und ich mochte den Sport immer schon und werde es auch weiter tun. Und wenn man, nur weil man nicht mehr "schwuler" fak singen soll und ein durchmischteres Publikum im Stadion hat, den Fussball nicht mehr mögen kann, dann sollte man sich eh mal hinterfragen. Vor allem, wie viel so etwas dann zum sportlichen Erfolg beiträgt. 

 

Silva schrieb vor 5 Minuten:

Man will es nicht (nur), sondern es passiert einfach. Frauen-Fußball wird größer, es sind immer mehr Frauen in den Stadion und natürlich sind weitere Randgruppen durch die gesellschaftliche Veränderungen immer präsenter. Ich persönlich kann nicht wirklich nachvollziehen, wieso mich das stören sollte, wenn auf den Tribünen mehr Frauen anzutreffen sind und manche der Männer vielleicht sich gegenseitig küssen. Solange die Rapid im Herzen tragen? Ich hätte schon gedacht, dass das ist was zählt und nicht, woher man kommt.

Hab keine Likes mehr, aber genau das!! 

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My rule is never to look at anything on the Internet.
parmenides schrieb vor 2 Minuten:

seh ich gar nicht. (Hab es ja auch nicht einmal angedeutet).

Ich wollte auch nicht sagen, dass du es siehst, aber weil du es halt als Erklärung erwähnt hast, würde mich deine Einschätzung interessieren, ob du diese Differenzierung im konkreten Fall anwenden würdest. Ich seh halt keinen Wahn bei uns, sondern eine vernünftige Herangehensweise, wie man die diverse (:=) Fan-Community in einem gesellschaftlich und politisch brisanten Thema unter einen gemeinsamen Nenner bringen kann. Hier wird niemand gezwungen seine Pronomen beim Stadioneintritt anzugeben, die meisten Texte sind gendersternchen-arm und es wird auch nicht in Regenbogenfarben gespielt. Ich könnte nicht sagen, wie sich der Stadionbesuch verschlechtert hätte.

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Im ASB-Olymp
Silva schrieb vor 11 Minuten:

Aber kann man bei uns einen Diversitywahn erkennen? Wir haben Jahre nach vielen anderen Vereinen eine Damenmannschaft aufgebaut, wobei das dann schon von der Liga eingefordert wurde. Es gibt eine Diversitätsstabstelle, die aber lt. Eigenaussage (siehe Q) mittlerweile als Teilzeitkraft vorwiegend unter dem Thema "Nachhaltigkeitsmanagement" arbeitet. Die Themen, die wohl am sichtbarsten sind, die darunter fallen, sind wohl die Änderungen bzgl. LED. Ansonsten ist das wohl überwiegend unterschwellig, was da passiert und betrifft selbst die Fanszene nur minimal.

Wenn die Message war, dass man sich aufs Wesentliche konzentrieren soll, hätte es sicher offensichtlichere "Ablenkungen" gegeben. 

Q: https://www.90minuten.at/de/red/magazin/interview/rapid-diversitaetsmanagerin--haben-unterschiedlich-starken-einfluss-/

Das interview ist eh ein Wahnsinn, haha :D 

Aber gut dass wir eine Diversitymanagerin haben die sich um die Lampen kümmert. :D 

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Postinho
Silva schrieb vor 8 Minuten:

Man will es nicht (nur), sondern es passiert einfach. Frauen-Fußball wird größer, es sind immer mehr Frauen in den Stadion und natürlich sind weitere Randgruppen durch die gesellschaftliche Veränderungen immer präsenter. Ich persönlich kann nicht wirklich nachvollziehen, wieso mich das stören sollte, wenn auf den Tribünen mehr Frauen anzutreffen sind und manche der Männer vielleicht sich gegenseitig küssen. Solange die Rapid im Herzen tragen? Ich hätte schon gedacht, dass das ist was zählt und nicht, woher man kommt.

So ist es! 

Rapid ist für alle da und wer das nicht kapieren will, kann sich liebend gern über die Häuser hauen :yes:

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Im ASB-Olymp
Silva schrieb vor 10 Minuten:

Man will es nicht (nur), sondern es passiert einfach. Frauen-Fußball wird größer, es sind immer mehr Frauen in den Stadion und natürlich sind weitere Randgruppen durch die gesellschaftliche Veränderungen immer präsenter. Ich persönlich kann nicht wirklich nachvollziehen, wieso mich das stören sollte, wenn auf den Tribünen mehr Frauen anzutreffen sind und manche der Männer vielleicht sich gegenseitig küssen. Solange die Rapid im Herzen tragen? Ich hätte schon gedacht, dass das ist was zählt und nicht, woher man kommt.

Ich finde es sehr einfach nachzuvollziehen warum eine subkultur ihre idiosynkratien bewahren möchte, das macht sie ja aus. 

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Iw4n schrieb vor einer Stunde:

image.png

„Diversitätswahn" ist keine neutrale Formulierung, kein Versehen, kein sprachlicher Ausrutscher. Es ist ein Begriff mit einer glasklaren Herkunft, der seit Jahren aus einer ganz bestimmten Ecke des politischen Spektrums kommt. Wer das Wort kennt, kennt den Kontext. Und wer es nicht kennt, hätte googeln sollen, bevor es auf ein meterbreites Banner gedruckt wird, das tausende Menschen sehen. Beides ist keine Entschuldigung.

Die vorgespielte Naivität ist das Beschämendste daran. Erwachsene Menschen planen ein Spruchband, texten es, produzieren es, entrollen es und erklären hinterher, sie hätten die Konnotation nicht bedacht. Das nimmt niemand ab, der bei klarem Verstand ist. Das ist kein Ausrutscher, das ist Kalkül. Und die anschließende Empörung über Kritik ist die Komfortzone dazu.

„Fokussiert euch auf sportlichen Erfolg" klingt sachlich und ist es nicht. Kein Mensch hat erklärt, wie eine Inklusionsstelle den Kader schwächt oder dem Trainer in die Taktik pfuscht. Aber darum geht es auch nicht wirklich. Es geht darum, den Verein auf sein Kernangebot zu reduzieren Männerfußball und fertig. Was dabei mitschwingt ist perfide das Frauenteam ist Ablenkung. Das Special Needs Team ist Ablenkung. Wer „Diversitätswahn" schreibt, hat das implizit mitgeschrieben.

Das Spruchband war eine politische Aussage. Bewusst formuliert, bewusst platziert. Die Mindestanforderung an eine ernsthafte Diskussion – nicht mehr, nicht weniger – ist, endlich damit aufzuhören, so zu tun als wäre das alles irgendwie aus Versehen passiert und ganz, ganz anders gemeint. 

Nur einige erbärmliche Figuren hier im Channel sind noch schlimmer, die mit lächerlichen Argumentationen versuchen so einen Schas zu verharmlosen oder schönzureden. 

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V.I.P.
dermax schrieb vor 29 Minuten:

Ich wollte eigentlich nix dazu sagen, aber naja...

Ich verstehe die Intention vom Block mit dem Spruchband, aber das war einfach ein kompletter Schuss ins Knie. Klar wollten sie nur sagen, dass man sich auf den Sport konzentrieren sollte (inkl Seitenhieb gegen HE). Aber beschissener hätte man das fast nicht formulieren können. Bei der Allgemeinheit kommt das komplett falsch an und außerdem ist ja der Block auch der Grund warum es überhaupt notwendig war sich so für Diversität und Inklusion einzusetzen. Das waren ja teils Auflagen der Liga und Sponsoren wegen den ganzen Vorfällen..

Dass dieses spruchband (für eine angeblich unpolitische kurve) wieder einmal ein schuss ins knie war und es vor allem sponsoren nicht gefallen wird ist klar.

Aber wie kommt es denn in der allgemeinheit an? Ich glaube ziemlich gespalten. Diese message würden sehr viele unterschreiben :ratlos:

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My rule is never to look at anything on the Internet.
nopowertothebauer schrieb vor 7 Minuten:

Ich finde es sehr einfach nachzuvollziehen warum eine subkultur ihre idiosynkratien bewahren möchte, das macht sie ja aus. 

Ich bin mir sicher, dass die Ultras-Bewegung sich auch schon verändert hat und nicht mehr 1:1 ist wie früher. Eine gewisse Anpassung an veränderte Realitäten muss ja nicht bedeuten, dass man sich selbst aufgibt. Ich denke niemand will der Fanszene vorschreiben, dass eine bisexuelle Trans-Frau den Vorsänger machen muss, sondern es geht noch immer "nur" darum, dass man solche Personen zumindest so weit als Menschen akzeptiert, dass man sie nicht beschimpft. Konkret bei uns in der Form von "Schwuler FAK".

Ich hoffe für die Fanszene nicht, dass das ein derartig elementarer Aspekt ist, sondern man wie (grundsätzlich) bei den Böllern darauf verzichten kann.

Aber das will ich tatsächlich nicht weiter diskutieren. Das wird bekannterweise ja eine endlose Diskussion ohne Ende in Sicht. Denke die Standpunkte sind überwiegend abgesteckt.

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Zündler

Auch wenn es einige vielleicht nicht so sehen wollen ist ja die Aufregung darüber auch politisch - in dem Fall halt tendenziell von linker Seite bzw. linkerem Mainstream. Wenn Politiker mit Fadenkreuz (Kickl bspw.) gezeigt werden oder Herbert Kickl ist ein HuSo gesungen wird zipft es wiederum die FPÖler an. Wenn ACAB gezeigt wird, dann finden das auch manche weniger gut während Links und rechts außen beide feiern.

Eine völlig unpolitische Kurve gibt es nicht. Jede Meinung wird sich irgendwo wieder finden.

Und auch bei dem Sponsoren wird es welche geben denen das vermutlich nicht mehr wurscht sein könnte. Andere jammern dafür.

Inhaltlich fand ich es einfach schwach. Weder pointiert formuliert noch sonst was. Generell waren da früher bessere Sachen dabei. 

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left hook to the body
nopowertothebauer schrieb vor 13 Minuten:

Ich finde es sehr einfach nachzuvollziehen warum eine subkultur ihre idiosynkratien bewahren möchte, das macht sie ja aus. 

Inwiefern schadet es der Ultras Kultur, wenn es Menschen unterschiedlichsten Geschlechts, sexueller Orientierung oder Herkunft gibt? Das ganze "Frauen aus den Kurven" kennt man sonst nur bei Lazio und einigen Ostdeutschen Klubs.

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Wahnsinniger Poster
Silva schrieb vor 2 Minuten:

Ich wollte auch nicht sagen, dass du es siehst, aber weil du es halt als Erklärung erwähnt hast, würde mich deine Einschätzung interessieren, ob du diese Differenzierung im konkreten Fall anwenden würdest. Ich seh halt keinen Wahn bei uns, sondern eine vernünftige Herangehensweise, wie man die diverse (:=) Fan-Community in einem gesellschaftlich und politisch brisanten Thema unter einen gemeinsamen Nenner bringen kann. Hier wird niemand gezwungen seine Pronomen beim Stadioneintritt anzugeben, die meisten Texte sind gendersternchen-arm und es wird auch nicht in Regenbogenfarben gespielt. Ich könnte nicht sagen, wie sich der Stadionbesuch verschlechtert hätte.

Ich kann den gemeinten Sinn nicht klar genug erkennen. Und, ganz ehrlich, ich sehe nicht annähernd klar ein so kritisches Verhalten, daß ich mehr Zeit drauf verwende/verschwende als hier drüber zu reden, was ich vom Ausmaß der Aufregung halte.

Beim nächsten Heimspiel werd ich meine Meinung deponieren und ich bin sicher, daß es keinen interessiert, was nebenbei auch ok ist.

Mich stört wenn man von schwul singt, auch wenn es nicht homophob gemeint sein könnte (von manchen sicher ja, von anderen sicher nein), mich stört nicht wenn man Polizisten zu beleidigen sucht, obwohl ich es ungeschickt und auch ein bißl dumm finde, mich stört es sehr, wenn man (auch als Spieler) Bezirke nicht beleidigen darf, auch weil das gar nicht geht, Sachen zu beleidigen; und ja, blöd war das schon und ungeschickt aber eine Bestrafung dafür außer vereinsintern ist ein Skandal.

Ich bin froh, daß wir die Frauenteams haben, sehe viele ihrer Spiele. Ich bin ein fan von unserer Hanappi-Egger, empfehle allen ihr Buch:
Fußballfans und Vereinsführung: Gemeinsam am Ball: Ein Balanceakt zwischen Leidenschaft und Management

Teures Büchlein - ca. 45€ für 100 Seiten, soweit ich mich erinnere, aber jedenfalls wert gelesen zu werden, insbesondere für die, die nur die Seite des BW sehen und die auf genau der Gegenseite. 

Und ich finde es perfekt akzeptabel, wenn ein anderer sagt: Wir sollten NUR die Kampfmannschaft und männlichen Nachwuchs haben. Finde diese Sicht nicht gut und würde dagegen eintreten. Aber hoffentlich habe wir genug Nerven es auszuhalten, daß andere so denken und sprechen. Mir geht der Ethikanspruch - immer an andere  - von manchen Menschen schwer am Sack. Zuerst sollten wir aufhören schlimme Sachen zu machen. Über Standpunkte diskutiere ich lieber danach, wenn wir das Problem der Taten gelöst haben oder aber die Reden sind wirklich gefährlich.

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left hook to the body
Silva schrieb vor 6 Minuten:

Ich bin mir sicher, dass die Ultras-Bewegung sich auch schon verändert hat und nicht mehr 1:1 ist wie früher. Eine gewisse Anpassung an veränderte Realitäten muss ja nicht bedeuten, dass man sich selbst aufgibt. Ich denke niemand will der Fanszene vorschreiben, dass eine bisexuelle Trans-Frau den Vorsänger machen muss, sondern es geht noch immer "nur" darum, dass man solche Personen zumindest so weit als Menschen akzeptiert, dass man sie nicht beschimpft. Konkret bei uns in der Form von "Schwuler FAK".

Ich hoffe für die Fanszene nicht, dass das ein derartig elementarer Aspekt ist, sondern man wie (grundsätzlich) bei den Böllern darauf verzichten kann.

Aber das will ich tatsächlich nicht weiter diskutieren. Das wird bekannterweise ja eine endlose Diskussion ohne Ende in Sicht. Denke die Standpunkte sind überwiegend abgesteckt.

Vor allem gabs früher sogar den Girls Fetzn mit UR Schriftzug. Muss um die Jahrtausendwende gewesen sein.

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Postet viiiel zu viel
schleicha schrieb vor 6 Minuten:

Auch wenn es einige vielleicht nicht so sehen wollen ist ja die Aufregung darüber auch politisch - in dem Fall halt tendenziell von linker Seite bzw. linkerem Mainstream. Wenn Politiker mit Fadenkreuz (Kickl bspw.) gezeigt werden oder Herbert Kickl ist ein HuSo gesungen wird zipft es wiederum die FPÖler an. Wenn ACAB gezeigt wird, dann finden das auch manche weniger gut während Links und rechts außen beide feiern.

Eine völlig unpolitische Kurve gibt es nicht. Jede Meinung wird sich irgendwo wieder finden.

Und auch bei dem Sponsoren wird es welche geben denen das vermutlich nicht mehr wurscht sein könnte. Andere jammern dafür.

Inhaltlich fand ich es einfach schwach. Weder pointiert formuliert noch sonst was. Generell waren da früher bessere Sachen dabei. 

Der elementare Unterschied ist halt doch, dass auf der einen Seite Institutionen und Politiker in Machtpositionen kritisiert werden und auf der anderen Seite versteckt man sich hinter einem Buzzword, das im Endeffekt Leute angreift, die im Block keiner Fliege was zu Leide tun und eh schon gesellschaftlich von mehreren Fronten in die Mangel genommen werden. 

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Anfänger
Hiasl99 schrieb vor einer Stunde:

Eine Hauptgruppe, die immer „Senza Politica“ predigt, präsentiert ein Transparent, dessen Text 1:1 in den Facebook-Kommentaren unter einem FPÖ-Posting zu finden sein könnte. Finde den Fehler. 

Einer schreits raus und alle schreiens nach.

Dein Brückenbau sagt mehr über dich aus als dieses Transparent über die URheber. 

 

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Im ASB-Olymp
zeneize schrieb vor 2 Stunden:

Inwiefern schadet es der Ultras Kultur, wenn es Menschen unterschiedlichsten Geschlechts, sexueller Orientierung oder Herkunft gibt? Das ganze "Frauen aus den Kurven" kennt man sonst nur bei Lazio und einigen Ostdeutschen Klubs.

Die Kurve spiegelt die traditionelle Wiener männliche Arbeiterszene wieder, das ist eigentlich relativ offensichtlich. Ich mein, durch die extrem stark ausgeprägte "Leitkultur" in der Szene kann die trotz demographischer Änderungen ohne wesentliche Änderungen ähnlich bleiben, weil jeder sofort checkt was von ihm erwartet wird und sich dementsprechend anpasst (wobei die Tatsache dass die West jetzt so viel größer ist und auch "Touristen" im Block Platz haben der Kurve mmn eher geschadet hat, den alten Block West Spirit gibt es jetzt  hauptsächlich auswärts). Es würde mir schwerfallen eine testosterongeschwängertere Umgebung als eine Ultrakurve zu konstruieren, das ist auch durchaus Absicht. 

Wenn man diese "Leitkultur" halt absichtlich an die Werte der Diversitätsmanager anpasst, dann gibt es sie in der Form halt einfach nicht mehr. 

Ich glaub nicht, dass das irgendwem nicht auffallt, wir tun halt alle so als wär es nicht so, weil es in gewissen Milieus ungern gesehen wird sowas zu sagen, aber all das ist doch extrem offensichtlich.  

bearbeitet von nopowertothebauer

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