aloiswappler Amateur Geschrieben 24. Oktober 2011 oder man macht es wie thomas metzen: "das ist ökonomisch gedacht, weiter so. " 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
rigobert.song . Geschrieben 24. Oktober 2011 der schiedsrichter hat hier nicht primär das spiel zu unterbrechen(besonders fall 1- ohne frühzeitigen pfiff ergibt sich ein brandgefährlicher schneller einwurf), um dann nur eine gelbe karte zu zücken. wenn die mannschaft, gegen die eine regelverstoß begangen worden ist, von einer sofortigen wiederaufnahme des spiels profitieren kann, ist diese nicht vom schiedsrichter zu unterbinden. den freistoß muss er allerdings nicht schnell ausführen lassen, wobei das in manchen situationen mit schwerwiegender kritik(-> beurteilung) quittiert werden würde. der schiedsrichter muss das spiel nicht unterbrechen, weil das spiel durch die out- oder foulentscheidung bereits unterbrochen ist. und bei der fortsetzung des spiels ist die regel eindeutig: "Entscheidet sich der Schiedsrichter, einen Spieler zu verwarnen oder des Feldes zu verweisen, wird die Partie erst nach Zeigen der Karte fortgesetzt." (Auslegung der Spielregeln und Richtlinien für Schiedsrichter, regel 12, s . das ist eine muss- keine kann-norm. ich konnte in den regeln keine ausnahme davon finden, falls die gefoulte mannschaft durch die sofortige ausführung einen vorteil hätte. da er ja den assistenten nicht befragt hat, ist davon auszugehen, dass sich der schiedsrichter in dem moment, in dem er das foul gesehen hat, für die gelbe karte entschieden hat. gelb gibt es nicht für jedes ballwegschießen, sondern nur dann, wenn es die spielfortsetzung verzögert. (siehe oben, s 10). somit gibt es in diesem fall wohl keine denkbare möglichkeit, in der gelb-rot gerechtfertigt gewesen wäre, obwohl zwei gelbe karten während einer unterbrechung grundsätzlich wie oben erwähnt möglich wären. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
cmburns Waldorf&Statlers Kommentar - siehe Signatur! Geschrieben 24. Oktober 2011 der schiedsrichter muss das spiel nicht unterbrechen, weil das spiel durch die out- oder foulentscheidung bereits unterbrochen ist. und bei der fortsetzung des spiels ist die regel eindeutig: "Entscheidet sich der Schiedsrichter, einen Spieler zu verwarnen oder des Feldes zu verweisen, wird die Partie erst nach Zeigen der Karte fortgesetzt." (Auslegung der Spielregeln und Richtlinien für Schiedsrichter, regel 12, s . das ist eine muss- keine kann-norm. ich konnte in den regeln keine ausnahme davon finden, falls die gefoulte mannschaft durch die sofortige ausführung einen vorteil hätte. da er ja den assistenten nicht befragt hat, ist davon auszugehen, dass sich der schiedsrichter in dem moment, in dem er das foul gesehen hat, für die gelbe karte entschieden hat. gelb gibt es nicht für jedes ballwegschießen, sondern nur dann, wenn es die spielfortsetzung verzögert. (siehe oben, s 10). somit gibt es in diesem fall wohl keine denkbare möglichkeit, in der gelb-rot gerechtfertigt gewesen wäre, obwohl zwei gelbe karten während einer unterbrechung grundsätzlich wie oben erwähnt möglich wären. "Unsportlichkeit" ist wohl möglich, weil ziemlich dehnbar. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
skudl Surft nur im ASB Geschrieben 24. Oktober 2011 Grünwald hätte für so eine Aktion im Hanappi Stadion aber sowas von sicher rot gesehen..... 100% Der Meinung war ich auch gleich.... 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pimpifax the beautiful Geschrieben 24. Oktober 2011 @Rigo sag ich ja im grunde. (2. post) zugegeben aber, dass mir das auch erst nach ein wenig lektüre klar war. eigentlich äußerst merkwürdig, dass man hier nicht längst etwas am regelwerk geändert hat. die ganze allgemeine verwirrung(und wir reden nicht von leuten, die sich ein paar spiele pro jahr anschauen!) rührt ja daher, dass die vorteils-regel wenigstens im letzen jahrzehnt stark an bedeutung gewonnen hat und ihr mittlerweile nicht wenig untergeordnet wird. der raum ist für die spieler noch knapper und somit (blitz)schnelles angriffsspiel noch wichtiger geworden. die bedeutung der vorteilsregel ist daher nicht mehr zu übersehen und unbestritten ist sie auch. eigentlich passt es da überhaupt nicht hinein, dass man mit einem verwarnungswürdigen foul unabhängig von der spielsituation eine echte, längere unterbrechung erzwingen kann, so lange der ball nicht direkt vom angreifenden team weiterverarbeitet werden kann. den schnellen freistoß oder einwurf kann es nur geben, wenn der schiedsrichter auf die persönliche strafe verzichtet. wäre es ein problem, erst im passenden moment die persönliche strafe auszusprechen und in erster linie einfach das spiel je nach anforderung sofort wieder freizugeben? es ist nicht so, dass diese situationen wirklich selten auftreten, gegen spielende sind ja tatsächlich immer wieder solche "entlastungsfouls" dabei, mit entsprechender entrüstung, wenn dann der ball nicht abgespielt werden darf und die gegnerischen spieler gemütlich zurücklaufen dürfen. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
revo Oasch Geschrieben 24. Oktober 2011 @Rigo sag ich ja im grunde. (2. post) zugegeben aber, dass mir das auch erst nach ein wenig lektüre klar war. eigentlich äußerst merkwürdig, dass man hier nicht längst etwas am regelwerk geändert hat. die ganze allgemeine verwirrung(und wir reden nicht von leuten, die sich ein paar spiele pro jahr anschauen!) rührt ja daher, dass die vorteils-regel wenigstens im letzen jahrzehnt stark an bedeutung gewonnen hat und ihr mittlerweile nicht wenig untergeordnet wird. der raum ist für die spieler noch knapper und somit (blitz)schnelles angriffsspiel noch wichtiger geworden. die bedeutung der vorteilsregel ist daher nicht mehr zu übersehen und unbestritten ist sie auch. eigentlich passt es da überhaupt nicht hinein, dass man mit einem verwarnungswürdigen foul unabhängig von der spielsituation eine echte, längere unterbrechung erzwingen kann, so lange der ball nicht direkt vom angreifenden team weiterverarbeitet werden kann. den schnellen freistoß oder einwurf kann es nur geben, wenn der schiedsrichter auf die persönliche strafe verzichtet. wäre es ein problem, erst im passenden moment die persönliche strafe auszusprechen und in erster linie einfach das spiel je nach anforderung sofort wieder freizugeben? es ist nicht so, dass diese situationen wirklich selten auftreten, gegen spielende sind ja tatsächlich immer wieder solche "entlastungsfouls" dabei, mit entsprechender entrüstung, wenn dann der ball nicht abgespielt werden darf und die gegnerischen spieler gemütlich zurücklaufen dürfen. Das ist halt dann sehr willkürlich. Wann darf man gleich weiterspielen, wann muss man warten bis der Schiedsrichter notiert hat? Spielt Mannschaft A gleich weiter und verliert den Ball, darf dann bei einem daraus erfolgten Outeinwurf z.B., Mannschaft B auch gleich weiterspielen oder haben die dann Pech gehabt und jetzt ist Zeit für die Unterbrechung? Und wie oft wäre das überhaupt notwendig? In einer Situation wie gestern wäre das natürlich ein Vorteil, liegt der Ball in der Nähe des 16ers und es ist der eine oder andere Verteidiger da dann wird sich wohl sowieso jede Mannschaft dafür entscheiden den Freistoß ruhig anzugehen. Und wie lange darf ein Schiedsrichter zuwarten bis er die Karte zückt? Dein Argument ist natürlich gerechtfertigt, ich sehe darin aber doch eher mehr Probleme als Vorteile die das ganze nicht durchführbar machen. Und die eine oder andere Auszeit schadet den Spielern wohl auch nicht. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pimpifax the beautiful Geschrieben 24. Oktober 2011 wenn ich sage, dass die situationen nicht ganz selten auftreten, bedeutet das auch nicht das gegenteil. problem bei der durchführung sehe ich im ersten moment eigentlich nicht, im prinzip entspräche das ja auch bloß einer konsequenteren umsetzung der vorteilsregel, die wie gesagt sonst nicht schlechter funktioniert, als alles andere. (es geht konkret um vielversprechende situationen, nicht um das ausmerzen von unterbrechungen.) wichtig ist noch, dass mein "vorschlag" direkt nicht sonderlich viel mit der Payer-szene zu tun hat. beim reinlesen in die materie war ich angesicht sonst recht ambitionierter, moderner regelauslegung einfach wirklich überrascht, dass der schiedsrichter um eine längere unterbrechung des spiels tatsächlich nur dann herumkommt, wenn die angreifende mannschaft in ballbesitz bleibt (ausgangspunkt ist das (zwingend) verwarnungswürdige vergehen). was den spielern in diesem zusammenhang im übrigen sicher beigebracht wird, ist das leiberhalten in gewissen spielsituationen. da dieses vergehen praktisch sicher eine gelbe karte nach sich zieht, ist es das ideale mittel, einen gefährlichen angriff wirklich zu beenden, weil auch nicht wirklich schnell wieder angespielt werden darf. in diesem ausmaß war mir das gar nicht bewußt, lustigerweise. ..und zum drüberstreuen nicht unwichtig: das konsequente bestrafen fürs leiberlziehen wurde meiner erinnerung nach seit mitte/ende der 90er forciert. damit hat man im prinzip zwei regeln so umgemodelt, dass sie sich maximal widersprechen (vorteil und halten). 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
revo Oasch Geschrieben 24. Oktober 2011 wenn ich sage, dass die situationen nicht ganz selten auftreten, bedeutet das auch nicht das gegenteil. problem bei der durchführung sehe ich im ersten moment eigentlich nicht, im prinzip entspräche das ja auch bloß einer konsequenteren umsetzung der vorteilsregel, die wie gesagt sonst nicht schlechter funktioniert, als alles andere. (es geht konkret um vielversprechende situationen, nicht um das ausmerzen von unterbrechungen.) wichtig ist noch, dass mein "vorschlag" direkt nicht sonderlich viel mit der Payer-szene zu tun hat. beim reinlesen in die materie war ich angesicht sonst recht ambitionierter, moderner regelauslegung einfach wirklich überrascht, dass der schiedsrichter um eine längere unterbrechung des spiels tatsächlich nur dann herumkommt, wenn die angreifende mannschaft in ballbesitz bleibt (ausgangspunkt ist das (zwingend) verwarnungswürdige vergehen). was den spielern in diesem zusammenhang im übrigen sicher beigebracht wird, ist das leiberhalten in gewissen spielsituationen. da dieses vergehen praktisch sicher eine gelbe karte nach sich zieht, ist es das ideale mittel, einen gefährlichen angriff wirklich zu beenden, weil auch nicht wirklich schnell wieder angespielt werden darf. in diesem ausmaß war mir das gar nicht bewußt, lustigerweise. ..und zum drüberstreuen nicht unwichtig: das konsequente bestrafen fürs leiberlziehen wurde meiner erinnerung nach seit mitte/ende der 90er forciert. damit hat man im prinzip zwei regeln so umgemodelt, dass sie sich maximal widersprechen (vorteil und halten). Aber die Regel tritt ja nur dann auf, wenn der Ball im Aus ist (gibt's die Regel, dass bei Handspiel immer zu unterbrechen ist?). Ansonsten gibt es ja eh Vorteil und der Schiedsrichter kann später gelb zeigen, bei Leiberl ziehen ist ja eher selten der Ball dann im Aus und wenn gleich auf Foul entschieden wird dann war wohl kein Mitspieler in der Nähe der auch gleich weiterspielen könnte. Also ich glaube die Regelung würde nicht viel Anklang finden ehrlich gesagt, für eine Aktion alle fünf Spiele ist das den Verwirrungsaufwand wohl nicht wert. Aber man kann sie ja einmal bei einem Juxkickerl ausprobieren und schauen wie oft es dabei zu solch einer Situation kommen würde 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pimpifax the beautiful Geschrieben 24. Oktober 2011 die komplexität verstehe ich jetzt ehrlich gesagt nicht. es geht ja nur um die möglichkeit, einen freistoss oder einwurf schnell ausführen zu lassen, wenn noch ein name aufs karterl geschrieben werden muss. wäre ein kleiner bonus für die offensive, ohne zweifel. (name kann dann bei der ersten gelegenheit notiert werden, würde keinen unterschied machen; von mir aus kann man das karterl ja schon einmal davor zücken) es ist auch nicht so, dass sich regeln und ihre auslegung nicht ändern. heute gibts gerade auf top-niveau fast schon für jedes echte ("klassische") foul eine verwarnung. man schaue sich einmal an(TW1 ), was die Salzburger unter Baric vor nicht so langer zeit noch im EC aufführen durften. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Johnny Cut ASB-Gott Geschrieben 25. Oktober 2011 (bearbeitet) Oiso, i hab mir jetzt dieses Handspiel nochmals angeschaut. Kannte es ja nur aus Stadionsicht aber bitte, des is reines, absichtliches Handspiel und ein verhindern einer klaren Torchance und somit ROT. :aaarrrggghhh: Und dann noch des absichtiliche Ballwegschießen.......... :huh?deppat?: Schlechtesten Fall Gelb-Rot. :aaarrrggghhh: Unglaublich sowas........ :aaarrrggghhh: bearbeitet 25. Oktober 2011 von Johnny Cut 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Mecki #6 Geschrieben 25. Oktober 2011 Oiso, i hab mir jetzt dieses Handspiel nochmals angeschaut. Kannte es ja nur aus Stadionsicht aber bitte, des is reines, absichtliches Handspiel und ein verhindern einer klaren Torchance und somit ROT. :aaarrrggghhh: Und dann noch des absichtiliche Ballwegschießen.......... :huh?deppat?: Schlechtesten Fall Gelb-Rot. :aaarrrggghhh: Unglaublich sowas........ :aaarrrggghhh: Es war sicher keine Absicht, der Payer war einfach unfähig. Man sieht ja, wie er den Ball eigentlich mit dem Fuß spielen wollte, nur dazu halt zu deppert war. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Owls HALA MADRID Geschrieben 25. Oktober 2011 Für mich hat Payer das auch mit purer Absicht gemacht. Er wollte den Ball wegschiessen, vefehlt den Ball klar und nimmt ihn mit der Hand mit und hofft das es niemand gesehn hat. Überzeugt davon das nichts gepfiffen wird haut er den Ball auch noch weg. Im Hanappi wäre er fix damit durchgekommen und wenn PG das gemacht hätte wäre es 100 pro eine rote gewesen. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
cap0 1911% Geschrieben 25. Oktober 2011 Abgesehen von allen Verschwörungstheorien ... ... wenn man sich die Chancen von Linz nochmal ansieht .... :aaarrrggghhh: :aaarrrggghhh: 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
buxl02 Tiagra 80WA Geschrieben 25. Oktober 2011 (bearbeitet) wenn PG das gemacht hätte wäre es 100 pro eine rote gewesen. es sieht auch jeder andere tormann die rote wenn der schiedsrichter pfeift was zu pfeifen war. das muß man sich auf der zunge zagehn lassen. der stürmer geht auf der seite runter 3,4 meter neben der outlinie 3,4 meter bevor er von der seite in den 16er rein kann der tormann kommt raus rutscht hin spielt ihn mit der hand gelbe karte das muß man sich nochmal reinziehen,die ganze szene von 0:55-1:36 vor allem in der letzten einstellung sieht man wie knapp barazite schon vorm 16 er war,wahnsinneine klare fehlentscheidung bearbeitet 25. Oktober 2011 von buxl02 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
veilchen1210 Im ASB-Olymp Geschrieben 25. Oktober 2011 eine klare fehlentscheidung this. noch klarer kann man eine torchance nicht verhindern... eindeutig rot... die leistung von schörgenhofer war im allgemeinen mMn auch nicht wirklich gut. gab für beide seiten unverständliche (bzw. falsche) foul- und einwurfentscheidungen. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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