Es war schon sehr faszinierend zu sehen, wie hoch die Grazer von Beginn an gestanden sind. Wenn das der Plan war, dann waren sie viel zu passiv, körperlich viel zu lasch und zu wenig aggressiv. Da kam ja überhaupt kein Druck und wir sind durch die Reihen wie das heiße Messer durch die Butter.
Ich kämpfe auch massiv damit, dass ich meine Gefühlswelt halbwegs im Griff halten kann. Zu oft wurden wir enttäuscht. Der fett markierte Teil ist für mich aber der größte Unterschied zu Stöger. Da hatte ich wirklich nie den Eindruck, dass es da eine erkennbare Handschrift gibt. Im Nachhinein weiß man, dass dem auch so war.
Jetzt haben wir eine Linie und einen Plan.
Dass es so weitergeht ist natürlich in keinster Weise realistisch. Ich habe aber die Hoffnung, dass es uns nicht sofort (wieder) zerreisst, wenn wir mal zwei, drei Spiele schlecht(er) spielen.