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Exil-Paschinger

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  1. man sieht hier drin in wirklichkeit, dass diese angelegenheit ein beinahe schon unauflöslicher glaubenskampf geworden ist. die eine seite sieht die maßnahmen in anbetracht der potentiellen gefahr als gerechtfertigt an (oft garniert mit einer puritanischen konsumfeindlichkeit und dem wunsch nach rückzug und maßhaltung), während die andere seite eher die folgeschäden der maßnahmen fürchten als die folgen des virus (in der extremausprägung hat man dann corona-leugner wie im team strache als proponenten dieser richtung). der politik ist es nicht gelungen gelinde mittel heranzuziehen und zu erklären, dass beinahe jede entscheidung im politischen alltag ein trade-off zwischen gesundheit und ökonomischer entwicklung, wohlstand und freiheit darstellt. motorrad fahren, der konsum von alkohl, das errichten von bahnschranken, umweltauflagen für unternehmen, zucker in lebensmitteln usw. usf. bei all diesen themen versucht man einen weg zu finden möglichst viel zu erlauben und nimmt dafür tote in kauf. bei corona steht das retten von menschenleben bedingungslos im vordergrund und den rest versucht man mit verschuldung und der staatlichen gießkanne zu begegnen.
  2. bei aller liebe aber genau deshalb geht man in die (bundes)politik. wenn man keine entscheidungen treffen möchte, die viele leute betreffen dann wird man reinigungsfachkraft oder paketbote. faktum ist, dass der regierung eine stringente linie nach den ersten wochen völlig entglitten ist. geschenkt, dass man den handel (stichwort baumärkte) hätte offen lassen können - der wissensstand damals war einfach ungenügend und deshalb das risiko zu hoch. man sollte dem staat sogar die überschießenden strafen nachsehen (stichwort parkbänke und strafen) eben aus dem vorherigen grund. in den ersten drei bis vier wochen oder meinetwegen sogar zwei monaten kann man vieles auf den überraschungseffekt schieben. danach hat man sich aber in ein kommunikatives und legistisches chaos verheddert und das hat schon mit good governance oder dem fehlen einer solchen zu tun. erstens hat man es in 7-8 monaten nicht geschafft mit den bundesländern tatsächlich eine einheitliche linie zu entwickeln. es gab und gibt keinen übergeordneten plan sondern viele unabgestimmte einzelmaßnahmen anstatt gewisse dinge außer streit zu stellen. die ampel wäre so eine durchgängige vorgangsweise gewesen wenn man sich zu dieser idee bekannt hätte. wäre diese von einem gesetzeswerk mit konkreten maßnahmen und dem commitment der bundesländer sowie personal in den landesbehörden begleitet worden, dann gäbe es jetzt klarheit und ein einheitliches vorgehen. die idee großveranstaltungen mit zigtausenden besuchern ab september wieder zu erlauben, mag gut gemeint gewesen sein, sie war aber in erster linie übereilt. reisewarnungen auszusprechen ohne sich konkret zu überlegen wie ich dann überprüfen will ob sich jemand daran hält, ist auf der symbolischen ebene schon richtig aber in der umsetzung halt schwach. die idee mit der unausgereiften stasi-app auf den markt zu gehen anstatt zu warten ob es datenschutztechnisch und technisch bessere maßnahmen gibt, freut mich als gegner dieser staatlichen überwachung zwar, hat der grundlegenden idee aber einen bärendienst erwiesen. über den sommer im bildungsbereich (und dieses chaos kann ich familiärbedingt live miterleben) so gut wie keinen ansatz zu entwickeln wie man mit dem thema umgeht und somit die schulen, direktoren und pädagogen völlig allein zu lassen, ist mehr als fahrlässig. mir fallen noch x-andere beispiele ein wo einfach schlecht umgesetzt wurde aber ich denke die aufgeführten illustrieren meinen punkt. völlig versagt hat man aber in dem punkt der kanzler kurz eigentlich auszeichnet: der kommunikation. von aussagen wie "man hätt sich ja eh privat immer treffen können" bis zu "die gesundheitskrise ist vorbei jetzt gehts um die wirtschaft" waren schmankerl dabei, die das vertrauen sicher auch erschüttern. das ampeldesaster war ein fiasko der sonderklasse. zuerst bereitet man diese idee über monate vor, präsentiert sie in quasi 3-4 pressekonferenzen, nur um dann festzustellen, dass es eigentlich keine gesetzliche grundlage gibt und beerdigt das ganze konzept ein paar tage später mit bundesweiten maßnahmen die alles overrulen und das konstrukt völlig sinnlos erscheinen lassen. anfang september gibt man empfehlungen heraus um diese dann nicht mal eine woche später zwangsmaßnahmen zu verabschieden und diese dann jeweils 3 tage später noch mehrmals zu verschärfen. damit verlierst du die bürger - in oö hatten wir in innerhalb von 3 wochen 4 unterschiedliche maskenregelungen. dazu gibt es keine planungssicherheit. ich kanns nur aus meinem umfeld ableiten aber da sind dieser regierung grundsätzlich SEHR wohlgesonnene personen der meinung das vorgehen ist einfach mist. und falls jetzt die frage kommt was man denn hätte besser machen können: eine linie entwickeln, die leute mit an bord holen, die erhöhte personalausstattung der länder finanziell unterstützen (und transparent machen wenn bundesländer die gelder nicht abholen) und das wichtigste konsistent in der botschaft und den maßnahmen bleiben. ich könnte noch 30 absätze mehr schreiben aber ich glaub nicht, dass dies nötig ist um meinen punkt zu untermauern.
  3. norbert hofer hat das irgendwo behauptet mit verweis auf interne quellen des gesundheitsministeriums.
  4. abgesehen von der einen fake-övp-umfrage steht die wr. spö konstant immer bei 40-42 %. für eine absolute müssten da noch 6-8 % dazukommen. und das sehe ich in keinem szenario wenn kurz nicht auf wien schießen lässt
  5. weshalb sollten dann massenhaft övp- oder nicht-wähler plötzlich rot wählen? ich glaub eher das hat gar keinen einfluss.
  6. gut das nö-argument könnte tatsächlich ziehen, ansonsten fällt es mir schwer zu glauben, dass herr kurz auf ein "wien-hat-komplett-versagt"-wahlkampffinale wirklich verzichten möchte.
  7. naja recht viel zeit hat herr kurz auch nicht mehr um den "ampelfarbe rot"-wahlkampfjoker zu ziehen.
  8. genauer lesen, kurz ist schuld weil er in der personalauswahl in erster linie auf unterwürfige ja-sager, durchschnittliche fehlervermeider und sprechpuppen setzt.
  9. am anfang war das ja kommunikativ sehr gut aufgesetzt, die vielen pressekonferenzen hatten erklärenden, einschwörenden und begleitenden charakter und es wurde einem - wenn auch manchmal von mir nicht geteiltem - konzept gefolgt. jetzt ist das ein kommunikativer sauhaufen ohne echte linie, mit billig durchsichtigem wahlkampfhintergrund, wirkt desorganisiert und chaotisch, ohne echten roten faden. herr anschober kanns nicht, herr kogler will halt vizekanzler sein und bei unserem bundeskanzler rächt sich, dass er sich außerhalb seines beraterstabes nur mit mediokren personen umgibt.
  10. ich möchte jetzt die einzelnen maßnahmen gar nicht im detail bewerten (manche finde ich sinnvoller, andere weniger) aber die fehlende koordination und die aus meiner sicht unnötige kurzfristigkeit zeugen nicht von good governance. ich glaube auch, dass herr anschober überfordert und zu durchsetzungsschwach ist. im großen und ganzen hat kurz die grünen zwar kastriert und halbwegs im griff aber man merkt trotzdem dass diese gemeinsame idee, die türkis-blau noch hatte, abgeht.
  11. unter planungssicherheit verstehe ich einfach ein etwas vorausschauenderes verhalten. in der woche als man die "empfehlungen" aussprach hätte man schon die veranstaltungsbeschränkungen für oktober verkünden können. ich glaube nicht, dass es notwendig ist alle 3-4 tage mit einem neuen maßnahmenbündel rauszugehen sondern fände eine konsistente vorgehensweise mit gewissen (!) vorlaufzeiten deutlich besser. am besten wäre überhaupt gewesen der ampel maßnahmen anhand nachvollziehbarer kriterien zuzuordnen und sich daran zu halten. so hat man in meinem wahrscheinlich nicht repräsentativen umfeld sehr viele leute für die konstante umsetzung der maßnahmen verloren. und das ist alles andere als ein revolutionäres aluhut-segment mit großer regierungs-gegnerschaft.
  12. viel glück, dass das so durchgezogen werden kann. im eigenen umfeld kann ich jetzt miterleben, dass das schon ein sehr schwerer schlag ist wenn man 5 tage vorher einen tag absagen muss den man über ein jahr geplant hat. von den kosten für blumenschmuck, einladungen etc. rede ich erst gar nicht. das kann schon lebensplanungen durcheinander werfen. dieses missmanagement über den sommer samt völliger verständnislosigkeit wie wichtig planungssicherheit für die menschen ist, macht schon betroffen.
  13. @bertl80 bei uns wurde die hochzeit abgesagt. verhandlungen mit der bh waren trotz grünem bezirk und der kurzfristigkeit erfolglos, die angefallenen kosten bleiben natürlich beim leider-nein brautpaar und das social media team des herrn kanzlers hat mit fast schon penetrant deppaten sätzen geantwortet. wie sieht's bei dir aus?
  14. sind dann alle hochzeitsgäste in quarantäne? ich war an dem tag in uu auch auf einer, hoffentlich werd ich ned noch eingekastelt
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