kOa_Master

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Bester Mann im Team (11/41)

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  1. Das stimmt nicht ganz - wenn ich den Modus richtig im Kopf habe, dann werden nach den Viertelfinals die Teams nochmals neu gesetzt und das bestklassierte Team aus der Vorrunde spielt gegen das schlechtklassierteste. Das würde also bei einem Sieg der Schweiz heissen, dass der Gegner entweder USA (Sieg gegen Kanada), Tschechien (Sieg gegen Finnland) oder der Gewinner aus Lettland/Norwegen heissen würde. Resp. dass für die Kanadier je nach Resultate der anderen Partien jede Mannschaft ausser der Schweiz als Halbfinalgegner noch möglich wäre.
  2. Hi liebe Österreicher & Wiener, Als Basler brauche ich eure subjektiv-österreichische Gegepol-Meinung zum ersten ESC-Halbfinal gestern. Bei uns in der Gruppe war nämlich das baslerisch-subjektive Verdikt des diesjährigen ersten Halbfinals absolut niederschmetternd. Als allgemeines Fazit: Absolut bieder-langweilig-gescriptet-unemotional. Nicht falsch verstehen: Es war nicht schlecht gemacht. Technisch gut, die Show professional, es hat alles geklappt, keine Skandale, keine politischen Szenen. Aber halt eben auch nichts, was uns irgendwie berührt hätte abseits von unglaublichen Fremdschäm-Momenten bei den Zwischeneinlagen und generell dem unglaublich unharmonischen, unpassenden Moderationsduo. Musikalisch war es ok, aber auch sehr flach und unspektakulär, irgendwie nichts woran ich mich in einer Woche erinnern werde. Die Favoriten haben überzeugt, viele andere waren eher Lückenfüller, Aufregung oder Überraschung? Fehlanzeige. Eigentlich hat Österreich genau das gemacht, was ich von einer Austragung in der Schweiz (z.B. in Zürich) befürchtet hätte - eine unglaublich saubere, perfekte aber todlangweilige Show herzustellen. Ich mag mich auch die Vorjahre wie z.B. an Malmö oder Liverpool erinnern, wo ich deutlich begeisterter war. Jetzt ist es natürlich so, dass letztes Jahr für mich/uns das absolut crazy war und die ESC-Stimmung die ganze Stadt mitgerissen hat und man gerne alles mit rosa Brille sieht. Deshalb die Frage an euch: Verstehen wir Wien/Österreich einfach nicht? Sind wir offensichtlich zu parteiisch?
  3. Bobfahren ist ein reiner Luxus- und Materialsport. Das ist noch krasser als alle Segel-Sportarten und eigentlich fast nur preislich mit den Pferde-Sportarten zu vergleichen (die allerdings massiv einfachere Infrastruktur-Voraussetzungen haben). Diese Kombi macht IMO Bobfahren (zusammen mit den vielen Rodel- und Skeleton-Wettbewerben) durchaus zu Streichkandidaten. Ich wäre allerdings auch der Meinung, dass man bei Eisschnelllaufen, Short Track und Langlauf etwas zusammenkürzen müsste. Es kann/darf eigentlich nicht sein, dass ein Athlet dermassen dominant über so viele verschiedene Disziplinen ist und gleich ein halbes Dutzend Medaillen abräumen kann. Es gibt zwar im Ski Alpin selten auch eine Kostelic oder Pärson, die in allen 4 Disziplinen antritt (und dann noch Team/Kombi-Chancen hat), aber meistens deutet das dort auf eine mangelnde Konkurrenz-Situation hin. Das ist etwa so wie beim Schwimmen an den Sommerspielen.