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Bunter Hund im ASB
Silva schrieb vor 2 Minuten:

Geld hat kein Mascherl, genausowie genug Investments, die bei diesem Ziel helfen, auch der KM helfen könnten. ;)

Ich sehe das gelassen, weil man ja davor schon ähnliche Finanzierungsprojekte gemacht hat. Auch wenn die Form nun etwas anders ist, bleibt es ja im Prinzip so etwas wie ein Kredit der Fans an den Verein. 

Ja aber das hier im Fredl teilweise Weltuntergangsstimmung herrscht weil hier anscheinend das Geld benutzt wird um ein Millionenloch verschuldet von Katzer zu stopfen - tut mir leid das verstehe ich nicht. Muss man immer alles schlecht sehen?

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ASB-Messias

Na nur deswegen wird das schnell aus dem Boden gestampft... Weil man Liquiditätslocher stopfen muss... :facepalm:


Wie kommt man bitte auf so einen Blödsinn...

bearbeitet von Kyrael

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Weltklassecoach

Die Aufregung verstehe ich absolut nicht.... 

 

1. wurde das bereits angekündigt bei der Mitgliederversammlung oder schon letztes Jahr 

2. ist heuer das letzte Jahr der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag nutzbar - und hier sind 4% p.a. grundsätzlich schwer in Ordnung (die meisten $14 Wertpapiere machen in Wahrheit 0..) - ich finde das eine absolut sinnvolle Idee, Gelder hereinzubekommen von Firmen, die dadurch nicht nur eine sinnvolle Alternative am Kapitalmarkt haben, sondern auch ihren Verein unterstützen können (ich weiß schon, wo ich meinen Gewinnfreibetrag heuer investiere seit der Ankündigung) 

3. ist es eine Diversifizierung der Kapitalbeschaffungsmöglichkeiten + Konditionstechnisch etwas billiger als eine Baufinanzierung (eine reine Unternehmensfinanzierung ohne Besicherung bist um 2-3% teurer) 

4. ist es ein  Bindungsmittel an den Verein, gerade für Unternehmer 

5. finde ich solche Zugänge weit weit besser, als nur zu jammern, das alles so schwierig ist 

 

 

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Superkicker
Mecki schrieb vor 3 Stunden:

Wird sicher länger geplant sein, gab ja auch eine Umfrage für diejenigen, die beim zweiten Investor dabei sein, ob man wieder Interesse an etwas derartiges hätte - ist auch schon länger her. 

 

Denke bin auch wieder dabei, die VIP Tickets reizen mich auch :davinci:

 

Bei 1.000 Euro Nennwert beträgt der reguläre Jahreszins ungefähr:
40 Euro brutto pro Jahr abzüglich 27,5 % KESt: 29 Euro netto pro Jahr
über rund vier Jahre: ungefähr 116 Euro netto.

Wenn ich mir Staatsanleihen um 3% kaufe, die mündelsicher sind, mache ich damit "nur" 87€ an Zinsen über die 4 Jahre. Wenn ich mein Geld nicht 4 Jahre lang binden möchte, gibts auch z.B. Trade Republic, die sogar 3% aufs Tagesgeld.

Die entscheidende Frage lautet daher: Sind rund 7 Euro Nettorendite pro 1.000 Euro und Jahr eine angemessene Entschädigung dafür, dass die Veranlagung doch mit deutlich höherem Risiko verbunden ist? Meiner Meinung nach nicht, aber das soll jeder selbst entscheiden.

Als "Draufgabe" bei 10.000€ die beiden VIP Tickets ist ein echt nettes Gimmick, aber bei der Summe nur ca. 1% mehr an Zinsen wenn mans voll rechnet. 

Damit wäre ich bei ca 5% Bruttorendite was ein solides Investment mit grundsätzlich überschaubarem Risiko. Verglichen mit dem offiziellen MSCI-World-Net-Return-Index in Euro der per 31. August 2026 über drei Jahre 17,42 % jährlich und über fünf Jahre 11,57 % jährlich erreichte. Waren weit überdurchschnittlich starke Jahre, aber recht konservativ gerechnet würde ich sagen ein ETF bringt im Jahr auch ca 5-7% an Bruttorendite.

Man muss halt bedenken, dass die 10k für vier Jahre gebunden sind, bei anderen Formen mit (geringerer Rendite oder variablerer Rendite) ist man weniger stark gebunden.



Zum Vergleich Schalke gibt für ein derartiges Investment 6,5% und Bremen 5,75%.

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Weltklassecoach
microxx schrieb vor 4 Minuten:

Bei 1.000 Euro Nennwert beträgt der reguläre Jahreszins ungefähr:
40 Euro brutto pro Jahr abzüglich 27,5 % KESt: 29 Euro netto pro Jahr
über rund vier Jahre: ungefähr 116 Euro netto.

Wenn ich mir Staatsanleihen um 3% kaufe, die mündelsicher sind, mache ich damit "nur" 87€ an Zinsen über die 4 Jahre. Wenn ich mein Geld nicht 4 Jahre lang binden möchte, gibts auch z.B. Trade Republic, die sogar 3% aufs Tagesgeld.

Die entscheidende Frage lautet daher: Sind rund 7 Euro Nettorendite pro 1.000 Euro und Jahr eine angemessene Entschädigung dafür, dass die Veranlagung doch mit deutlich höherem Risiko verbunden ist? Meiner Meinung nach nicht, aber das soll jeder selbst entscheiden.

Als "Draufgabe" bei 10.000€ die beiden VIP Tickets ist ein echt nettes Gimmick, aber bei der Summe nur ca. 1% mehr an Zinsen wenn mans voll rechnet. 

Damit wäre ich bei ca 5% Bruttorendite was ein solides Investment mit grundsätzlich überschaubarem Risiko. Verglichen mit dem offiziellen MSCI-World-Net-Return-Index in Euro der per 31. August 2026 über drei Jahre 17,42 % jährlich und über fünf Jahre 11,57 % jährlich erreichte. Waren weit überdurchschnittlich starke Jahre, aber recht konservativ gerechnet würde ich sagen ein ETF bringt im Jahr auch ca 5-7% an Bruttorendite.

Man muss halt bedenken, dass die 10k für vier Jahre gebunden sind, bei anderen Formen mit (geringerer Rendite oder variablerer Rendite) ist man weniger stark gebunden.



Zum Vergleich Schalke gibt für ein derartiges Investment 6,5% und Bremen 5,75%.

 

gut auf 1.000€ runtergerechnet hast nirgendswo viel.... 

 

Den MSCI mit einer Anliehe zu vergleichen ist halt auch ned richtig.... 

Staatsanleihe kriegst nicht um 3% und wenn hast eine ewig lange, die entsprechend schwankungsanfällig auf Zinsänderungen am Markt ist 

Wenn man Daniela Bauer genau zugehört hat, weiß man, dass die Zielgruppe ganz klar der investitionsbedingte Gewinnfreibtrag bei Unternehmern ist und dort sind 4% absolut in Ordnung 

den am höchsten verschuldeten Klub im deutschsprachigem Raum (neben der Austria) Schalke heranzuziehen ist auch irgendwas - da ist das Risiko von den Bilanzzahlen her weit höher, als der Zinsunterschied - detto auch Bremen.... 

bitte vergleiche da keine Äpfel mit Birnen

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Superkicker
Sbg_joker schrieb vor 34 Minuten:

 

gut auf 1.000€ runtergerechnet hast nirgendswo viel.... 

Staatsanleihe kriegst nicht um 3% und wenn hast eine ewig lange, die entsprechend schwankungsanfällig auf Zinsänderungen am Markt ist 

1000€ ist nicht irgendeine beliebige Summe, sondern der Einstiegsatz gewesen.  Aber du kannst den Gewinn auf 1000€ x-beliebig multiplizieren.

 

Sicher bekommst dus. Bundesschatz.at genauso 4 Jahre Bindung 3% und das mündelsicher! 

Ja, ein ETF ist keine Anleihe, aber genauso ein Instrument sein Geld anzulegen. Auch Tagesgeld ist keine Anleihe, aber die hast  nicht kritisch erwähnt.


Ich hab nur geschaut welche Vereine noch Anleihen herausgeben und nicht weltweit gesucht. 

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Weltklassecoach
microxx schrieb vor einer Stunde:

1000€ ist nicht irgendeine beliebige Summe, sondern der Einstiegsatz gewesen.  Aber du kannst den Gewinn auf 1000€ x-beliebig multiplizieren.

 

Sicher bekommst dus. Bundesschatz.at genauso 4 Jahre Bindung 3% und das mündelsicher! 

Ja, ein ETF ist keine Anleihe, aber genauso ein Instrument sein Geld anzulegen. Auch Tagesgeld ist keine Anleihe, aber die hast  nicht kritisch erwähnt.


Ich hab nur geschaut welche Vereine noch Anleihen herausgeben und nicht weltweit gesucht. 

Ja natürlich kannst dus entsprechend hochrechnen, ist klar. 

 

Bundesschatz kann man machen klar - mündelsicher lass ich mal beseite, es ist in der Finanzwelt schon genug krachen gegangen, was mündelsicher ist. (was nicht heißt, dass ich glaube, die Republik geht krachen) 

und wenn ichs mir aussuchen kann, gebe ich lieber Rapid mein Geld als der aktuellen Regierung (aber lassen wir das politische Off Topic)

Weil Tagesgeld sich auch jederzeit ändern kann, ist ja kein Fixzinssatz, darum hab ichs nicht erwähnt.


Aber die Diskussion dreht sich um Kreis bzw. an einander vorbei: Wenn ich langfristig investieren will, nehm ich weder Bundesschatz noch eine 4 jährige Anleihe meines Herzensvereins, da treffen wir uns beim MSCI 

Als Unternehmer für den Gewinnfreibetrag nehm ich tausend mal lieber Rapid als irgendetwas anderes - und genau darauf zielt die Anleihe ab ;) 

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Anfänger
bruno_conte schrieb am 15.9.2026 um 19:15 :

Die Transferfehler sind halt bilanziell inzwischen ein alter Hut. Finanzieren muß man sich trotzdem. Wenn es nicht über die öffentliche Schiene wäre, dann würde man sich über die Hausbank das Geld holen. Wirtschaftlich würds keinen Unterschied machen, es wäre halt für uns nicht wahrnehmbar. Wenn wir das Geld brauchen dann führt kein Weg an einer Verschuldung vorbei.

sieht danach aus https://www.firmenmonitor.com/firma/sk-rapid-gmbh-56977s

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auf allen Positionen einsetzbar

Ich bin ganz begeistert, mit wieviel Selbstvertrauen sich manche zu diesem Thema melden, von dem sie ganz offensichtlich nicht die geringste Ahnung haben.

 

bruno_conte schrieb am 15.9.2026 um 19:08 :

....da sind eigentlich nur Absteiger-/Verlierervereine aufgeführt....

Könnte man so sehen, man kann es aber auch so sehen, dass darunter viele „Mitgliedervereine“ sind, die sich beharrlich gegen alleinbestimmende Eigentümerübernahmen wehren und deshalb im großen Friss-oder-stirb Bewerb irgendwie nach Möglichkeiten suchen, mit kreativen Finanzierungen ihre Budgets ausgleichen zu können während gleichzeitig die eigenen Fans fordern überall vorne mitspielen zu müssen, mit Spielern die für Butterbrote um ihr Leben laufen und möglichst aus dem eigenen Dorf sind.

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Bunter Hund im ASB
1 hour ago, Burschi said:

Alt Wien Kaffee und Nindl anscheinend neue Nachwuchspartner

lt. aktuellem Rapid Magazin

Alt Wien ist bei der U16 auf der Brust.

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Postinho
AC58 schrieb vor 18 Stunden:

Könnte man so sehen, man kann es aber auch so sehen, dass darunter viele „Mitgliedervereine“ sind, die sich beharrlich gegen alleinbestimmende Eigentümerübernahmen wehren und deshalb im großen Friss-oder-stirb Bewerb irgendwie nach Möglichkeiten suchen, mit kreativen Finanzierungen ihre Budgets ausgleichen zu können während gleichzeitig die eigenen Fans fordern überall vorne mitspielen zu müssen, mit Spielern die für Butterbrote um ihr Leben laufen und möglichst aus dem eigenen Dorf sind.

Wenn man den Zugang zu dieser Finanzierungsform hat, dann ist es auch logisch, daß man diesen Weg irgendwann mal einschlägt. 

Das hätte ich auf den ersten Blick gar nicht auf Mitgliederverein gemünzt aber du hast recht, das ist natürlich ein guter Punkt.

Das was ich da noch hinzufügen möchte/kann, ist: daß man auch bei dieser Art der Finanzierung, also Verschuldung über Anleihen, differenzieren muß. Verschuldung ist generell die ultima ratio. Es ist bei jedem Unternehmen in der Regel der Fall, daß Ausgaben- und Einnahmenflüsse nicht gleichzeitig erfolgen, um sich gegenseitig auszugleichen. Diese Art der Finanzierung soll eigentlich als Puffer dienen um quasi die Zahlungsflüsse im Unternehmen zu glätten bzw. das Budget operativ ausführbar zu machen. Eine andere Verwendung wäre die Finanzierung einer Investition, was aber voraussetzt, daß den Auszahlungen für die Investition irgendwann auch Einzahlungen folgen, die die Anleihe während der Laufzeit speisen und letztlich tilgen. 

Viele der Vereine auf der genannten Liste verwenden das Geld aus meiner Sicht weder für das Eine noch das Andere. Die haben einfach ewig über ihre Verhältnisse gelebt und dennoch keinen Erfolg gehabt. Trotz dem großartigen Zuschauerzuspruch und den üppigen Fernsehgelder usw...leben die trotzdem auf Pump, und das seit zwei Jahrzehnten nichtmal erfolgreich (das gilt nicht für alle Vereine auf der Liste). Das hat natürlich direkt nichts mit der Finanzierung über Anleihen zu tun, die sind ja auch bei ihren Hausbanken ordentlich im Minus. Aber irgendwann sagt halt jede Hausbank "jetzt ist genug", wenn man dann anfängt die Fans einzubinden, dann ist das für mich ein Alarmzeichen. Deswegen hatte ich von Pleitevereinen geschrieben. Und deswegen wollte ich Rapid nicht in dieser Liste sehen, weil wir aus meiner Sicht da nicht dazugehören. 

Daß die Fans Erfolg um jeden Preis einfordern, finde ich ok. Wenn sich der Verein diesem Druck beugt und sich deswegen verschuldet um den Erfolg zu erzwingen oder nicht einem Eigentümer anheim zu fallen, dann finde ich sitzen nicht die richtigen Leute am Ruder. Das ist aber eine generelle Aussage, ist nicht auf Rapid gemünzt, kann aber natürlich auch uns treffen.

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