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Covid-19 und wirtschaftliche Folgen

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sulza schrieb vor 18 Minuten:

Es geht darum, Arbeitsplätze zu sichern und den Status des Flughafen Wiens zu halten. Eine AUA-Pleite würde nicht nur zehntausende Jobs auf einmal kosten, sondern auch gleichzeitig einige weitere sehr große heimische Unternehmen (Flughafen Wien, Do & Co etc.) in massive Schieflage bringen. Deutlich weniger Flüge nach Österreich würden unter anderem auch der Tourismusbranche und vielen anderen Unternehmen schaden. Außerdem zählt die AUA zu den immer weniger werdenden Großunternehmen, die noch halbwegs ehrlich Steuern und Abgaben in Österreich abführen. Vorrangig sollte diesen Unternehmen geholfen werden.

 

Unser Wirtschaftleben besteht bildlich gesprochen aus fast kreisförmig aufgestellten Säulen, die mittlerweile so dicht nebeneinander stehen sind, dass jede Bewegung einer Säule das Potenzial hat, einen verheerenden Dominoeffekt auszulösen.

Die Lösung kann aber nicht sein, diese Betriebe auf ewig mit Steuergeldern zu versorgen. Von ihren Gewinnen geben sie ja auch nichts ab.

Auf der anderen Seite wird aber Industrie 4.0 bejubelt, was noch mehr Arbeitsplätze kosten wird. Meist bekommt man als Antwort, dass man die Leute eben auf IT umschulen soll. Wenn wir alles automatisieren, und das geht bis zum LKW-Fahrer, was macht man dann mit den beschäftigungslos gewordenen Menschen? Man schreit immer nach Wachstum (auch bei der Bevölkerung. Warum eigentlich?), rationalisiert dann jedoch die möglichen Jobs. Was hat Österreich aktuell? 8,7 Millionen Einwohner? Wozu brauchen wir künftig neun Millionen? Bei immer weniger werdenden Jobs, weil automatisiert oder nach Asien ausgelagert.

Um wieder zum Thema zu kommen. AUA geht pleite: Wir müssen Steuergelder nachwerfen und Jobs sichern. Industrie 4.0: Ja bitte schnell, die Arbeitslosen sollen dann halt was mit IT machen.

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sulza schrieb vor 25 Minuten:

Es geht darum, Arbeitsplätze zu sichern und den Status des Flughafen Wiens zu halten. Eine AUA-Pleite würde nicht nur zehntausende Jobs auf einmal kosten, sondern auch gleichzeitig einige weitere sehr große heimische Unternehmen (Flughafen Wien, Do & Co etc.) in massive Schieflage bringen. Deutlich weniger Flüge nach Österreich würden unter anderem auch der Tourismusbranche und vielen anderen Unternehmen schaden. Außerdem zählt die AUA zu den immer weniger werdenden Großunternehmen, die noch halbwegs ehrlich Steuern und Abgaben in Österreich abführen. Vorrangig sollte diesen Unternehmen geholfen werden.

 

Unser Wirtschaftleben besteht bildlich gesprochen aus fast kreisförmig aufgestellten Säulen, die mittlerweile so dicht nebeneinander stehen sind, dass jede Bewegung einer Säule das Potenzial hat, einen verheerenden Dominoeffekt auszulösen.

Die Frage ist, ob ein Neuanfang nicht sinnvoller ist. Die Strukturen der AUA sind nämlich alles andere als schlank, weshalb sie kaum wettbewerbsfähig ist.

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WorkingPoor schrieb vor 1 Minute:

Die Lösung kann aber nicht sein, diese Betriebe auf ewig mit Steuergeldern zu versorgen. Von ihren Gewinnen geben sie ja auch nichts ab.

Auf der anderen Seite wird aber Industrie 4.0 bejubelt, was noch mehr Arbeitsplätze kosten wird. Meist bekommt man als Antwort, dass man die Leute eben auf IT umschulen soll. Wenn wir alles automatisieren, und das geht bis zum LKW-Fahrer, was macht man dann mit den beschäftigungslos gewordenen Menschen? Man schreit immer nach Wachstum (auch bei der Bevölkerung. Warum eigentlich?), rationalisiert dann jedoch die möglichen Jobs. Was hat Österreich aktuell? 8,7 Millionen Einwohner? Wozu brauchen wir künftig neun Millionen? Bei immer weniger werdenden Jobs, weil automatisiert oder nach Asien ausgelagert.

Um wieder zum Thema zu kommen. AUA geht pleite: Wir müssen Steuergelder nachwerfen und Jobs sichern. Industrie 4.0: Ja bitte schnell, die Arbeitslosen sollen dann halt was mit IT machen.

Die Aua hat in den letzen Jahren vor Corona halbwegs stabile Ergebnisse eingefahren und musste deshalb auch nicht staatliche durchsubventioniert werden. Ich gehe davon aus, dass dies auch in den nächsten Jahren keine Norm darstellen wird und das möchte ich auch nicht einfordern.

 

Natürlich kostet und schafft die Automatisierung Arbeitsplätze und dennoch ist sie für mich kein Grund, die Aua im Notfall nicht zu retten.

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Neocon schrieb vor 6 Minuten:

Die Frage ist, ob ein Neuanfang nicht sinnvoller ist. Die Strukturen der AUA sind nämlich alles andere als schlank, weshalb sie kaum wettbewerbsfähig ist.

durchaus berechtigte frage. allein die unterschiedlichen unternehmen innerhalb der aua (zb austrian vs austrian holidays) machen das alles sehr komplex für ein eigentlich vergleichsweise nicht besonders großes unternehmen.

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Neocon schrieb vor 6 Minuten:

Die Frage ist, ob ein Neuanfang nicht sinnvoller ist. Die Strukturen der AUA sind nämlich alles andere als schlank, weshalb sie kaum wettbewerbsfähig ist.

Das ist leider richtig. Aber selbst für einen Neuanfang bzw. eine Umstrukturierung würde es wohl staatliche Unterstützung benötigen, außer man möchte mit einem Konkurs und der Schließung der AUA auch einen formalen Neustart erwirken. Das halte ich aber für sehr gewagt. Oder hättest du hierfür andere Ideen? 

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revo schrieb vor 20 Minuten:

Das Problem der AUA scheint mir irgendwie die LH zu sein. Zu viele Hubs in der Nähe. Wäre doch deutlich sinnvoller als Ost(europa)hub für BA/Iberia oder AF/KLM. Oder sehe ich das falsch?

Ja das sehe ich genauso

sulza schrieb vor 7 Minuten:

Das ist leider richtig. Aber selbst für einen Neuanfang bzw. eine Umstrukturierung würde es wohl staatliche Unterstützung benötigen, außer man möchte mit einem Konkurs und der Schließung der AUA auch einen formalen Neustart erwirken. Das halte ich aber für sehr gewagt. Oder hättest du hierfür andere Ideen? 

Ja und daher muss eine auffanggesellschaft gegründet werden, die kauft aus der konkursmasse die flugzeuge heraus.

Alle Mitarbeiter können sich bei der auffanggesellschaft bewerben.

Danach hab ich eine gesellschaft ohne überteuerte beamte und die gesamten jobs sind gerettet. Diese gesellschaft kann ich dann weiterverkaufen und versuchen mit +-0 auszusteigen.

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sulza schrieb vor 47 Minuten:

Es geht darum, Arbeitsplätze zu sichern und den Status des Flughafen Wiens zu halten. Eine AUA-Pleite würde nicht nur zehntausende Jobs auf einmal kosten, sondern auch gleichzeitig einige weitere sehr große heimische Unternehmen (Flughafen Wien, Do & Co etc.) in massive Schieflage bringen. Deutlich weniger Flüge nach Österreich würden unter anderem auch der Tourismusbranche und vielen anderen Unternehmen schaden. Außerdem zählt die AUA zu den immer weniger werdenden Großunternehmen, die noch halbwegs ehrlich Steuern und Abgaben in Österreich abführen. Vorrangig sollte diesen Unternehmen geholfen werden.

 

Unser Wirtschaftleben besteht bildlich gesprochen aus fast kreisförmig aufgestellten Säulen, die mittlerweile so dicht nebeneinander stehen sind, dass jede Bewegung einer Säule das Potenzial hat, einen verheerenden Dominoeffekt auszulösen.

Die selben Argumente gelten halt auch für andere Großbetriebe. Nehmen wir als Beispiel Magna her. Machen die dicht, reißen die zig Lieferanten mit. Also da auch 800 Mio reinpumpen wenn notwendig? 

 

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mido456 schrieb vor 1 Minute:

Ja das sehe ich genauso

Ja und daher muss eine auffanggesellschaft gegründet werden, die kauft aus der konkursmasse die flugzeuge heraus.

Alle Mitarbeiter können sich bei der auffanggesellschaft bewerben.

Danach hab ich eine gesellschaft ohne überteuerte beamte und die gesamten jobs sind gerettet. Diese gesellschaft kann ich dann weiterverkaufen und versuchen mit +-0 auszusteigen.

Wer sind diese von dir genannten Beamten? Davon hab ich eigentlich noch gar nichts mitbekommen :ears:

Dennoch riskiert man mit diesem Unterfangen den Wegfall bzw. zumindest die Beschädigung einer Marke, die über Jahrzehnte hinweg aufgebaut wurde. Das halte ich noch immer für gefährlich. Zumal sich die AUA in den letzen Jahren halbwegs stabilisieren konnte und ich zumindest daher keinen akuten Handlungsbedarf orten würde.

flanders schrieb Gerade eben:

Die selben Argumente gelten halt auch für andere Großbetriebe. Nehmen wir als Beispiel Magna her. Machen die dicht, reißen die zig Lieferanten mit. Also da auch 800 Mio reinpumpen wenn notwendig? 

 

Natürlich gelten diese Argumente auch für andere Unternehmen. Und auch diese sollte man bestmöglich unterstützen, da das langfristig noch immer die bessere Alternative ist, anstatt unzählige (Groß)unternehmen in die Pleite rutschen zu lassen.

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sulza schrieb vor 4 Minuten:

Natürlich gelten diese Argumente auch für andere Unternehmen. Und auch diese sollte man bestmöglich unterstützen, da das langfristig noch immer die bessere Alternative ist, anstatt unzählige (Groß)unternehmen in die Pleite rutschen zu lassen.

Dann werden wir bald wieder eine neue Pressekonferenz erleben wo uns das nächste 40 Milliarden Paket vorgestellt wird. 

Bis auf wenige Branchen werden wohl überall die Zahlen einbrechen. Wenn man da so großzügige Geschenke verteilt, dann werden speziell die großen Schlange stehen da "sonst ein großer Abbau droht". 

Speziell Unternehmen wie die AUA sind doch bitte schon jahrzehntelang ein Sargnagel. Was da schon Staatshilfen eingeflossen sind weil die nicht konkurrenzfähig sind. Das ist doch bitte ein Fass ohne Boden das die Lufthansa ausbaden soll. Jene Lufthansa, die man letztes Jahr noch fette Gewinne gemacht hat.

 

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raumplaner schrieb vor 29 Minuten:

durchaus berechtigte frage. allein die unterschiedlichen unternehmen innerhalb der aua (zb austrian vs austrian holidays) machen das alles sehr komplex für ein eigentlich vergleichsweise nicht besonders großes unternehmen.

Es ist nur ein anderer Markenaufritt, alles andere im Hintergrund ist dasselbe (Kollektivvertrag etc.). 

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flanders schrieb vor 3 Minuten:

Dann werden wir bald wieder eine neue Pressekonferenz erleben wo uns das nächste 40 Milliarden Paket vorgestellt wird. 

Bis auf wenige Branchen werden wohl überall die Zahlen einbrechen. Wenn man da so großzügige Geschenke verteilt, dann werden speziell die großen Schlange stehen da "sonst ein großer Abbau droht". 

Speziell Unternehmen wie die AUA sind doch bitte schon jahrzehntelang ein Sargnagel. Was da schon Staatshilfen eingeflossen sind weil die nicht konkurrenzfähig sind. Das ist doch bitte ein Fass ohne Boden das die Lufthansa ausbaden soll. Jene Lufthansa, die man letztes Jahr noch fette Gewinne gemacht hat.

 

Man kann ja über die Untersützungsmodalitäten diskutieren und muss nicht davon ausgehen, dass es zu 100 % um nicht rückzahlbare Geldgeschenke handelt. Aber der Staat muss aufgrund der Dringlichkeit einspringen, oftmals auch, weil die Mutterkonzerne (hier die Lufthansa) selber nicht in der Lage sind, ihre Tochterunternehmen mit Geld zu versorgen.

 

Lässt man sich auf eine Pleite ein, spart man aktuell jenes Geld, was man in den Folgejahren aufgrund derselben Ursache vervielfacht ausgibt. Ich bin sicher kein Verfechter der Neoliberalismus und alles andere als ein ÖVP-Wähler, eine Notwendigkeit erkenne ich hier aber trotzdem.

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sulza schrieb vor 48 Minuten:

Wer sind diese von dir genannten Beamten? Davon hab ich eigentlich noch gar nichts mitbekommen :ears:

Dennoch riskiert man mit diesem Unterfangen den Wegfall bzw. zumindest die Beschädigung einer Marke, die über Jahrzehnte hinweg aufgebaut wurde. Das halte ich noch immer für gefährlich. Zumal sich die AUA in den letzen Jahren halbwegs stabilisieren konnte und ich zumindest daher keinen akuten Handlungsbedarf orten würde.

Natürlich gelten diese Argumente auch für andere Unternehmen. Und auch diese sollte man bestmöglich unterstützen, da das langfristig noch immer die bessere Alternative ist, anstatt unzählige (Groß)unternehmen in die Pleite rutschen zu lassen.

Die leute mit uraltverträgen noch zu aua zeiten.

Da verdient ein pilot im monat dasselbe wie du im jahr :winke:

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sulza schrieb vor 33 Minuten:

Man kann ja über die Untersützungsmodalitäten diskutieren und muss nicht davon ausgehen, dass es zu 100 % um nicht rückzahlbare Geldgeschenke handelt. Aber der Staat muss aufgrund der Dringlichkeit einspringen, oftmals auch, weil die Mutterkonzerne (hier die Lufthansa) selber nicht in der Lage sind, ihre Tochterunternehmen mit Geld zu versorgen.

 

Lässt man sich auf eine Pleite ein, spart man aktuell jenes Geld, was man in den Folgejahren aufgrund derselben Ursache vervielfacht ausgibt. Ich bin sicher kein Verfechter der Neoliberalismus und alles andere als ein ÖVP-Wähler, eine Notwendigkeit erkenne ich hier aber trotzdem.

Man kann es eh machen, muss man halt anderswo massiv einsparen (ua Soziales, Bildung). Alles wird sich nicht ausgehen.

So Sachen wie ein verbilligtes Öffi Ticket wirds dann eben nicht mehr spielen. 

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flanders schrieb Gerade eben:

Man kann es eh machen, muss man halt anderswo massiv einsparen (ua Soziales, Bildung). Alles wird sich nicht ausgehen.

So Sachen wie ein verbilligtes Öffi Ticket wirds dann eben nicht mehr spielen. 

Es gibt genügend Bereiche, in denen man sinnvolle Einsparungen treffen könnte. Nur wird das leider an der aktuellen Regierung scheitern.

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