Devil Jin Junior Vizepräsident Geschrieben 6. April 2013 Eine Freundin arbeitet bei einem Unternehmen, das am gleichen Standort noch zwei Tochterfirmen hat. Bei dieser Baufirma hat sie auch ihre Lehre zur Bürokauffrau absolviert. Erst jetzt im Februar hat sie ihre Lehre abgeschlossen und wurde als Bürokauffrau auf eine Tochterfirma, eine Malereifirma, umgemeldet. Der Kollektivvertrag ist bei Malereibetrieben um einiges niedriger, weswegen sie jetzt auch viel weniger verdient. Bis jetzt hat sie auch immer die Tätigkeiten für den Malereibetrieb gemacht, nun bekommt sie allerdings einen neuen Arbeitsbereich und erledigt als gemeldete Bürokauffrau beim Malereibetrieb die Bürotätigkeiten für die Baufirma zu den Bezügen des Malereibetriebs. Ehrlich gesagt, kann ich mir nicht vorstellen, dass das in dieser Form rechtens ist. Hab ihr eh schon gesagt, sie soll mal zur Arbeiterkammer schauen, aber anscheinend möchte sie das nicht. Das kann doch wohl ned passen, oder? Seriös wirkt das nicht. Aber das dürfte bei der Kombination "Baufirma + Tochterfirma + Österreich" selten der Fall sein. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Maulinho get the fuck in! Geschrieben 6. April 2013 (bearbeitet) Eine rechtliche Frage, das ASB weiß sowieso alles : Eine Freundin arbeitet bei einem Unternehmen, das am gleichen Standort noch zwei Tochterfirmen hat. Bei dieser Baufirma hat sie auch ihre Lehre zur Bürokauffrau absolviert. Erst jetzt im Februar hat sie ihre Lehre abgeschlossen und wurde als Bürokauffrau auf eine Tochterfirma, eine Malereifirma, umgemeldet. Der Kollektivvertrag ist bei Malereibetrieben um einiges niedriger, weswegen sie jetzt auch viel weniger verdient. Bis jetzt hat sie auch immer die Tätigkeiten für den Malereibetrieb gemacht, nun bekommt sie allerdings einen neuen Arbeitsbereich und erledigt als gemeldete Bürokauffrau beim Malereibetrieb die Bürotätigkeiten für die Baufirma zu den Bezügen des Malereibetriebs. Ehrlich gesagt, kann ich mir nicht vorstellen, dass das in dieser Form rechtens ist. Hab ihr eh schon gesagt, sie soll mal zur Arbeiterkammer schauen, aber anscheinend möchte sie das nicht. Das kann doch wohl ned passen, oder? Müsste man näheres dazu wissen, vor allem die Verhältnisse dieser Unternehmen. Tochterfirmen heißt in dem Fall, dass es eigenständige Gesellschaften sind? Wenn die Tätigkeiten für ein anderes Unternehmen in das Arbeitskräfteüberlassungsgesetz fallen würden, dann wäre eine dort vorhandene höhere Entlohnung schon zu berücksichtigen, aber wenn die Betriebe z.b. einen Konzern nach § 115 GmbHG bilden, gilt dies wieder nicht, da Konzernüberlassungen vom AÜG ausgenommen sind. Würd in dem Fall aber trotzdem mal ein wenig nachfragen bei den Vorgesetzten. Arbeiterkammer geht zur Not auch, aber ich bevorzuge doch, dass man selbst sachlich mit seinem Dienstgeber sprechen kann. Wenn es eine einzelne Firma mit mehreren Teilbereichen wäre, dann wäre die Überlegung zur Wahl des Kollektivvertrags folgende: Bereiche klar trennbar - KV für die jeweilige Gewerbeberechtigung Bereiche/Tätigkeiten nicht so eindeutig zu trennen - KV, der für den Betrieb wirtschaftlich überwiegend von Bedeutung ist Kannst ja vielleicht auch mal auf wko.at im Firmen A-Z nach dem Unternehmen suchen und dort in den Firmeninfos die Fachgruppe oder Gewerbeberechtigungen nachschauen. Interessant wäre auch, wie das dienstvertraglich gestaltet ist und wie die "Ummeldung" beim Wechsel ausgeschaut hat, d.h. ob es einen neuen Vertrag gab. Sollte der KV für Bürokauffrauen/männer nicht allgemein gleich sein egal welche Firma? Nein, so etwas gibt es ja auch nicht. Gibt nur einen allgemeinen KV für Angestellte im Gewerbe, wenn diese Branche keinen Angestellten-KV hat (z.B. Maler, Tischler), aber Bau, Metaller usw. haben jeweils eigene Angestellten-KVs. bearbeitet 6. April 2013 von Maulinho 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nonaned Anfänger Geschrieben 6. April 2013 So, brauche mal die Hilfe des mighty ASB! Folgendes, haben letzte Woche unsere Eheringe in einem Goldschmiedekurs selbst gemacht, laut HP und Vorgespräch fallen Kursgebühr und Materialkosten an. Jetzt kommt noch ein Diamant (Frau) und eine Gravur (beide) rein und dann holen wir die Dinger. Ich bin aber mit den angegebenen Materialkosten (für die Ringe/Diamant ist normal vom Preis) die jetzt tatsächlich zu bezahlen sind nicht einverstanden. Nach heutiger Nachfrage ist gekommen, dass ist halt ihre Gewinnspanne, muss auch von was leben blablabla, es war ihr sichtlich peinlich. Sollte man halt genau auf der HP aufführen oder vorher mitteilen beim Erstgespräch, dass das Material nicht annähernd bei den aktuellen Kursen verrechnet wird - konkret ist es Palladium statt ~ 20 Euro pro Gramm eben ~ 60 Euro pro Gramm. Mit Mehrwertsteuer/Abholen/Versand und kleinem Aufschlag lass ich mir ~30-35 Euro pro Gramm noch einreden, wie gesagt, es geht uns weniger ums Geld, sondern um die Information! Da wir die Dinger ja zum Heiraten brauchen, möchten wir ned die Anzahlung zurückverlangen und drauf kacken, sondern holen uns jetzt mal die fertigen Ringe ab, sind ja schön geworden und genauso wie wir wollten, ausserdem wennman die Ringe Händen hat kann man i beim VKI oä. am Tisch legen und wiegen/vergleichen etc.. Ich würde dann nur danach gerne irgendwo kundtun, dass sowas nicht ganz in Ordnung ist -> also am besten zum VKI oder hat wer einen besseren Vorschlag? Juwelierinnung? Wirtschaftskammer? Also ein auf die Finger klopfen von einer zuständigen Institution würde ich eben schon gerne veranlassen. Alle Tipps erwünscht Am besten bei der Landesinnung Wien d Gold- und Silberschmiede, Juweliere und Uhrmacher nachfragen Telefon: +43 1 51450-2254 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Martinovic ASB-Legende Geschrieben 6. April 2013 Sollte der KV für Bürokauffrauen/männer nicht allgemein gleich sein egal welche Firma? es gibt keinen Kollektivvertrag denn ich kenne auch bürokauffrauen die für 920 im Monat arbeiten weil sie für eine leihfirma arbeiten und so wird das auch bei ihr sein in Österreich zahlt sich Leistung nicht aus sondern nur schmarotzen 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
hcg Fly like an airliner Geschrieben 6. April 2013 (bearbeitet) es gibt keinen Kollektivvertrag denn ich kenne auch bürokauffrauen die für 920 im Monat arbeiten weil sie für eine leihfirma arbeiten und so wird das auch bei ihr sein in Österreich zahlt sich Leistung nicht aus sondern nur schmarotzen Stimmt, weil Bürokaufmänner auch hochspezialisierte Fachleute sind, die eine jahrzehntelange Ausbildung hinter sich haben und nur äußerst schwer ersetzbar sind - die müsste man eigentlich zuschütten mit Geld Dennoch finde ich den geschilderten Fall moralisch verwerflich - wollte nur auf den Populismus von Martinovic reagieren. bearbeitet 6. April 2013 von hcg 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Admira Fan V.I.P. Geschrieben 6. April 2013 es gibt keinen Kollektivvertrag denn ich kenne auch bürokauffrauen die für 920 im Monat arbeiten weil sie für eine leihfirma arbeiten und so wird das auch bei ihr sein in Österreich zahlt sich Leistung nicht aus sondern nur schmarotzen selten so nen blödsinn gelesen, hab "nur" matura und durch leistung ne position inkl gehalt erreicht von dem manche studierte in dem alter nur träumen können!!! Leistung zahlt sich immer aus -> man muss sich halt umorientieren wenn die Leistung vom "derzeitigen" Arbeitgeber nicht honoriert wird!!! 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Evilken blablabla Geschrieben 7. April 2013 Müsste man näheres dazu wissen, vor allem die Verhältnisse dieser Unternehmen. Tochterfirmen heißt in dem Fall, dass es eigenständige Gesellschaften sind? Wenn die Tätigkeiten für ein anderes Unternehmen in das Arbeitskräfteüberlassungsgesetz fallen würden, dann wäre eine dort vorhandene höhere Entlohnung schon zu berücksichtigen, aber wenn die Betriebe z.b. einen Konzern nach § 115 GmbHG bilden, gilt dies wieder nicht, da Konzernüberlassungen vom AÜG ausgenommen sind. Würd in dem Fall aber trotzdem mal ein wenig nachfragen bei den Vorgesetzten. Arbeiterkammer geht zur Not auch, aber ich bevorzuge doch, dass man selbst sachlich mit seinem Dienstgeber sprechen kann. Wenn es eine einzelne Firma mit mehreren Teilbereichen wäre, dann wäre die Überlegung zur Wahl des Kollektivvertrags folgende: Bereiche klar trennbar - KV für die jeweilige Gewerbeberechtigung Bereiche/Tätigkeiten nicht so eindeutig zu trennen - KV, der für den Betrieb wirtschaftlich überwiegend von Bedeutung ist Kannst ja vielleicht auch mal auf wko.at im Firmen A-Z nach dem Unternehmen suchen und dort in den Firmeninfos die Fachgruppe oder Gewerbeberechtigungen nachschauen. Interessant wäre auch, wie das dienstvertraglich gestaltet ist und wie die "Ummeldung" beim Wechsel ausgeschaut hat, d.h. ob es einen neuen Vertrag gab. Danke für den hilfreichen Post! Werd mir das mal genauer anschauen. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
cmburns Waldorf&Statlers Kommentar - siehe Signatur! Geschrieben 7. April 2013 Gibt ja hier wohl schon ein paar Ehemänner: Habs auch per Mail als Anfrage geschickt ans Standesamt, aber auch hier: Für das bestellen des Aufgebots brauchts Ausweis, Geburtenbuchauszug, Geburtsurkunde und Staatsbürgerschaftsnachweis etc... Staatsbürgerschaftsnachweis hab ich noch keinen, laut help.gv.at braucht man dazu Geburtsurkunde, Ausweis, Meldezettel - können die Wappler das dann nicht auch aus eben Geburtsurkunde/Pass/Meldezettel erkennen und brauchen den Staatsbürgerschaftsnachweis der eigentlich nur 1 Amtsweg mehr ist und ~ 40 Euro Abgabe extra? Eigentlich pervers wenns so ist. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Santiago82 Top-Schriftsteller Geschrieben 7. April 2013 Hab mich darüber auch geärgert. Mitarbeiter am Bezirksamt waren auch darüber verwundert, als ich einen haben wollte. Scheint also relativ "neu" zu sein, dass man diese wirklich mitnehmen muss! 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
cmburns Waldorf&Statlers Kommentar - siehe Signatur! Geschrieben 7. April 2013 Hab mich darüber auch geärgert. Mitarbeiter am Bezirksamt waren auch darüber verwundert, als ich einen haben wollte. Scheint also relativ "neu" zu sein, dass man diese wirklich mitnehmen muss! Wohl reine Abzocke dann. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
revo Oasch Geschrieben 7. April 2013 Wenn wir schon von Abzocke sprechen, ist der österreichische Personalausweis der teuerste in Europa? In Österreich kostet ein Personalausweis 61,50€, in der Schweiz 65 Franken (ca. 53 Euro, der Pass ist zwar schweine teuer mit 140 Frankren, dafür kostet der Personalausweis bei Kauf von beiden Dokumenten nur noch 8 Frankren zusätzlich), in Schweden die Nationellt id-kort 400 Kronen (ca. 48 Euro), in Deutschland kostet er nur 28,80€, in Spanien überhaupt nur 10,40€ und In Frankreich ist er, wenn ich mich jetzt nicht vertan habe, überhaupt gratis. Vielleicht können ja die diversen Sprachkünstler für andere Länder auch noch die Gebühren herausfinden. Warum kostet ein Personalausweis in Österreich das doppelte im Vergleich zu Deutschland? Kann doch nicht sein ... 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
samot Hear me Roar Geschrieben 7. April 2013 Wenn wir schon von Abzocke sprechen, ist der österreichische Personalausweis der teuerste in Europa? In Österreich kostet ein Personalausweis 61,50€, in der Schweiz 65 Franken (ca. 53 Euro, der Pass ist zwar schweine teuer mit 140 Frankren, dafür kostet der Personalausweis bei Kauf von beiden Dokumenten nur noch 8 Frankren zusätzlich), in Schweden die Nationellt id-kort 400 Kronen (ca. 48 Euro), in Deutschland kostet er nur 28,80€, in Spanien überhaupt nur 10,40€ und In Frankreich ist er, wenn ich mich jetzt nicht vertan habe, überhaupt gratis. Vielleicht können ja die diversen Sprachkünstler für andere Länder auch noch die Gebühren herausfinden. Warum kostet ein Personalausweis in Österreich das doppelte im Vergleich zu Deutschland? Kann doch nicht sein ... Vermutlich weils eh wurscht ist bei uns und viele nicht einmal wissen dass es sowas in Österreich gibt 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pironi V.I.P. Geschrieben 7. April 2013 Wofür braucht mn in .at einen Personalausweis? 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
z18Ry._12 Im ASB-Olymp Geschrieben 7. April 2013 Wofür braucht mn in .at einen Personalausweis? Reisepassersatz.. solang man halt innerhalb der EU unterwegs is. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Maulinho get the fuck in! Geschrieben 7. April 2013 ich war übrigens sehr überrascht diese woche, dass mein neuer reisepass nach 1,5 tagen in der post war (kein expresspass), traut man den ämtern ja nicht zu. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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