Christian2016

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  1. Gerüchten zufolge sollen Mittelmeer- und Atlantikküsten aber besonders typische Urlaubsziele sein. Nicht dass es für unser Team nicht eh wurscht sein sollte.
  2. Gruppe "Auswärtsstärke in allen Spielen erforderlich": Kroatien Türkei Albanien Kosovo Gruppe "Hooligans eher unwahrscheinlich": Spanien Schottland Luxemburg Färöer Liechtenstein Gruppe "fad, nicht schon wieder": Schweden Nordirland Russland Georgien Gruppe "Away-Fahrt mit Urlaub kombinieren": Portugal Griechenland Zypern Andorra Malta
  3. Das wäre dann aber schon die vierte relativ gute Auslosung in Folge für uns (EM-Quali 2016, EM-Vorrunde 2016, WM-Quali 2018, EM-Quali 2020). Ich finde, in der UEFA gibt es mittlerweile so viele Nationalteams, dass verhältnismäßig wenige übermächtige Top-Nationen überbleiben. Es rückt von der Qualität her alles enger zusammen, und wenn man Deutschland, Italien und Spanien (klassische Österreich-Angstgegner mit Quasi-Null-Punkte-Garantie und Debakel-Gefahr) entgeht, ist der Kelch ja eh schon an einem vorübergegangen. Abgesehen davon ist es strittig, ob es für uns nicht sowieso einfacher ist, in einer Gruppe Zweiter zu werden, wo auch alle Konkurrenten gegen den Spitzenreiter chancenlos sind. Dass sowohl ausgeglichene als auch unausgeglichene Gruppen für uns kein Selbstläufer sind, haben wir in den letzten 20 Jahren immer wieder gesehen.
  4. Eine Generalprobe im Theater ist kein Wettbewerb mit anderen, wer bei der Premiere auftreten darf. Deshalb ist es grundlegend falsch, eine Qualifikation mit einer Generalprobe zu vergleichen. Außer man ist vielleicht Deutschland, Spanien oder England (oder normalerweise Italien). Übrigens kann man sich auch um einen Achtelfinaleinzug nix kaufen. Und um einen Viertelfinaleinzug auch nix. Um einen Halbfinal- oder Finaleinzug auch nix. Eigentlich kann man sich auch um einen gewonnenen Titel nix kaufen. Du wirst jetzt bei irgendeinem dieser Einzüge sagen: Doch, ab genau diesem Punkt wäre es ein Erfolg. Aber das ist völlig arbiträr. Objektiv kann man lediglich feststellen, dass Österreich 2016 im Wettkampf mit anderen Nationen sehr viel weiter gekommen ist als sonst üblich.
  5. Werde nie verstehen, warum das Ausscheiden bei einem Turnier von österreichischen Fans als gleich schlimm betrachtet wird wie die Nicht-Qualifikation für ein Turnier, gerade wenn eine Qualifikation hierzulande ein 20-Jahre-Ereignis darstellt. Völlig unlogisch. Vielleicht hast du die angeführten Jahre auch gar nicht live miterlebt. Solch tiefe Hoffnungslosigkeit im Niemandsland einer Quali-Tabelle kennen die jüngeren Semester ja schon gar nicht mehr. Aber unter Foda lernen sie das Gefühl ja eh grade kennen.
  6. Das ist jetzt aber spitzfindig Ja, insgesamt über ein Jahrhundert betrachtet sind sie halt ein bisserl besser als wir, und momentan ist der Unterschied riesig. Dafür waren wir bis letztes Jahr öfter im WM-Halbfinale
  7. Also bis vor gar nicht allzu langer Zeit waren die eher noch auf Österreich-Niveau. 2016 war die erste sportlich erreichte EM-Teilnahme seit 1988, und die Heim-EM 2000 war ganz schwach, mit Ausscheiden in der Vorrunde. Bei WMs 2006 und 2010 nicht qualifiziert, davor mit Ausnahme von 1986 nie sonderlich viel gerissen.
  8. Das halte ich für einen Mythos. Ein guter Trainer hätte aus dem Material viel mehr gemacht. Schopp, Vastic, Ivanschitz, Stranzl, Scharner und Pogerl zu besten Zeiten fallen mir da etwa ein, dann mit Manninger, Macho und dem damaligen Payer ganz passable Torhüter. Und viele Stars unter Koller haben auch schon unter DiCo, teils sogar schon unter Hickersberger gespielt. Prödl, Janko, Alaba, Arnautovic, Harnik... Und sogar Linz hat zwischendurch in Portugal gespielt und war dort relativ erfolgreich.
  9. Arnautovic war der einzige, der sich nach der EM-Quali noch steigern konnte. Der Arnautovic von heute ist besser als der (ohnehin schon sehr gute) von damals. Janko war noch nicht im fußballerischen Greisenalter, aber dafür in Australien, scheinbar bereits am Karriereende angelangt. Und wenn wir schon Dinge aufrechnen: Koller hat auch die beste WM-Quali seit 1998 abgeliefert. Also: da bleibt sehr viel über.
  10. Ja, aber wie kann's dann sein, dass Italien seit jeher eines der besten Fußballländer der Geschichte ist? Statt "is ma wurscht" und "i scher mi net" gibt's dort halt chi se ne frega und che ne so io, und statt gemütlich und lustig gibt's als Stereotypen cazzeggiare und il dolce far niente. Scheint dem Erfolg des Fußballs keinen Abbruch zu tun. Und was ist mit südamerikanischen Mannschaften? Stehen Brasilien, Argentinien und Uruguay als Länder für etwas "sonderlich aufregendes"? Oder in Europa: sind Schweden und Dänemark aufregender als Österreich? Oder die Schweiz? Warum gehört Belgien gerade zur Weltspitze, wenn dort Flamen und Wallonen die Identifizierung mit der Nation angeblich so schwer fällt? Komisch ist auch, dass die Mentalität plötzlich wurscht war, als wir mit Koller zufällig einen professionellen Taktik-Könner mit modernen Ansätzen und objektiver Außensicht als Teamchef hatten.
  11. Seit der Jahrtausendwende fällt Österreich alle vier Jahre in ein ein totales Stimmungsloch, also in eine Situation, wo man nicht mehr ans Team glauben kann, die Realität schmerzt und die zaghaft aufgebaute Hoffnung der letzten Jahre, dass es vielleicht doch bergauf gehen könnte, weil in der letzten Quali ja doch nicht alles schlecht war, richtig brutal vernichtet wird. 1999 schlägt uns Israel 5:0. Der Neubeginn unter Otto Baric nach dem Jahrtausenddebakel in Valencia, der mit einem 7:0 gegen San Marino in Graz ganz gut ausgesehen hatte, ist gleich wieder zerstört. In der heimischen Presse spottet man daraufhin über die gefärbten Haare der unfähigen Kicker. 2003 erteilen uns die Tschechen eine Lektion und schlagen uns 4:0. Nachdem gegen die Niederlande daheim schon nur ein niederschmetterndes 0:3 herausgeschaut hatte, redet ein gewisser Präsident Stickler im Interview nach dem Match davon, dass wir in Österreich künftig kleinere Brötchen backen werden müssen. 2007 stolpern wir der historischen Heim-EM mit historischen Niederlagenserien und historisch schlechtem Spielermaterial entgegen. Die Highlights des Vorjahres, ein 0:2 gegen Kanada und eine Beinahe-Niederlage gegen Liechstenstein, werden getoppt von einem 1:1 gegen Malta. ORF titelt: ÖFB-Team mit Fußball überfordert. 2011 erleben wir den Höhepunkt der DiCo-Ära. Die "Trottel"-Causa bei der Pressekonferenz mit Zsak und Wohlfahrt als Sinnbild eines in Sachen Professionalität heruntergewirtschafteten, am Ende angekommenen ÖFBs. Sportlich stechen heraus ein chancenloses 0:2 daheim gegen Belgien, ein schwaches 0:2 auswärts gegen die Türkei und ein demütigendes 2:6 auswärts gegen Deutschland. 2019 stehen wir nach einem unfassbaren 2:4 auswärts gegen Israel und einer nach zwei Spielen fast schon verlorenen Qualifikation wieder einmal vor dem fußballerischen Nichts. Die auffällige Lücke in dieser Serie ist übrigens 2015, als ein gewisser Marcel Koller uns in die Top Ten der Weltrangliste führte, Österreich das zweitbeste Team der ganzen EM-Quali war und unter anderem Schweden 4:1 auswärts besiegte.
  12. Zum Beispiel gegen uns. Gruppensieger dürfen nämlich laut Reglement keine Teams aus höheren Ligen als Bestrafung im Playoff kriegen.
  13. Wo ist das Problem? Es qualifizieren sich nur 20 über die reguläre Quali, also gibt's mehr als genug restliche Teams für die Playoffs. Natürlich macht es das besonders schwierig, aber der Modus ist auch objektiv gesehen komplizierter; außerdem weiß keiner so genau, ob er künftig nicht noch angepasst werden muss, wenn nach der regulären Quali nicht zufällig 4 Plätze übrig sind, die ein 4x4-Playoff ermöglichen. Diesmal geht es sich besonders schön aus, weil es keinen fix qualifizierten Gastgeber gibt.
  14. Jedenfalls ein viel zu komplizierter Modus. Halte mich selbst für äußerst regelfirm, aber was zuviel ist, ist zuviel. Ich würde die Nations League beibehalten, aber die Playoffs abschaffen und die EM wieder auf 16 Teams gesundschrumpen lassen, um den sportlichen Wert der Quali zu erhöhen, aber mich fragt ja keiner
  15. Stimmt, habe mich vertan; die anderen Teams derselben Liga haben Vorrang vor den Teilnehmern der unteren Ligen. Die Komplikation entsteht dadurch, dass Gruppensieger aus unteren Ligen durch diesen Modus nicht bestraft werden sollen, indem sie dann Playoffs gegen stärkere Teams spielen. Allerdings stimmt "automatisch bei der EM dabei" nicht. Es muss heißen: "automatisch im Playoff".