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Christian2016

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  1. Wer sagt denn das? Also, ich glaube, im Fellner-Blattl aus der Ferne irgendwann einmal (aber noch vor dem Lettland-Match) die Überschrift "Wunderteam" und drunter ein Foto vom Arnautovic erblickt zu haben, aber das ist nicht repräsentativ für alle Medien, nicht einmal für die Boulevard-Presse. Ansonsten herrscht im Vergleich zu 2016 deutlich mehr Vorsicht und Zurückhaltung. Und bevor das wieder kommt: wenn Janko im Kurier sagt, dass das Team reif fürs Achtelfinale ist, ist das kein "mir werdn Wödmasta", sondern angesichts der Tatsache, dass in der Vorrunde 16 von 24 Teams weiterkommen, nur der Wunsch nach einem höchst bescheidenen nächsten Entwicklungsschritt.
  2. Also nach dem ersten Gegentor Arnautovic raus und Ilsanker rein
  3. Bloß nicht Italien. Gegen die haben wir bei Turnieren immer unglücklich und knapp verloren. 1934 der bestochene schwedische Schiri im Halbfinale, 1978 ein depperter völlig missglückter Rückpass, ohne den Cordoba vielleicht mehr als das bloße Hinauswerfen Deutschlands bedeutet hätte, 1990 fast ein sensationelles Remis gegen die Gastgebernation bis zum ersten Schillaci-Streich der WM eine Viertelstunde vor Schluss, 1998 das beste unserer drei Vorrundenmatches und trotz Last-Minute-Herzog-Elfer ausgeschieden. Bilanz: 0:1 0:1 0:1 1:2
  4. Gerade nach den zwei Quali-Auftaktniederlagen war in jedem Spiel Druck, und dann wurde bis zum vorentscheidenden Slowenien-Auswärtsmatch perfekt damit umgegangen. Erst das Wegfallen des Drucks hat anscheinend zum rapiden Leistungsabfall in den zwei letzten Spielen geführt.
  5. Sehe ich auch so. Foda hat durch seine Kaderpolitik demonstriert, dass ihm das Match relativ wurst ist, die Spieler haben dann noch eins draufgesetzt. Das war übrigens erst das dritte Quali-Spiel in der gesamten(!) ÖFB-Geschichte, das wir als bereits qualifziertes Team bestritten haben. Die ersten zwei Male haben wir gewonnen, weil Spieler und Trainer eine professionellere Einstellung hatten: es war die 2016-Quali mit Koller (3:2 auswärts gegen Montenegro, 3:0 daheim gegen Liechtenstein). Alle anderen erfolgreichen Qualis waren immer erst am letzten Spieltag fix. Ansonsten hat für uns Österreicher der Begriff "bereits bedeutungsloses Quali-Match" immer was anderes bedeutet, wobei auch diese Spiele soweit ich mich zurückerinnern kann immer brav ohne Blamagen absolviert wurden. Kurios war übrigens die WM-Quali 1934: Bulgarien wurde 6:1 besiegt und daraufhin der Rest der Quali wegen Bedeutungslosigkeit abgesagt, weil Österreich damit bereits so gut wie weiter war. Ich wünschte, man hätte das heuer für die zwei letzten Spiele gegen Nordmazedonien und Lettland auch so gehandhabt wie damals!
  6. Wer weiß? Aber natürlich wäre das auch wieder blamabel für den ÖFB, wenn man sowas nicht rechtzeitig recherchiert und erst der Schiedsrichter darauf hinweisen muss. Die lettischen Farben sind ja nicht geheim, und geplant waren die türkisen Dressen ja angeblich.
  7. Es war so ähnlich wie ein Freundschaftsspiel, weil es für beide Teams am Ausgang der Quali nichts mehr ändern konnte. Trotzdem hätte man es professionell abspulen müssen. Und natürlich kann man sich auch in echten Freundschaftsspielen ordentlich blamieren (einige gute Beispiele gibt es dafür in der Hickersberger-Ära während der EM-Vorbereitung).
  8. Jetzt sogar schon mindestens? Also vielleicht noch schlimmer als Färöer? Obwohl das heute de facto ein Freundschaftsspiel war und Färöer uns gleich im ersten Spiel die Quali gekostet hat? Und obwohl wir damals WM-Teilnehmer mit Stammelf waren? Und Lettland immerhin ein "richtiges" Land mit Profi-Fußballern und Legionären ist und Färöer damals noch nicht einmal ein eigenes Stadion zum Spielen hatte, dafür 11 Amateure inklusive Zipfelmütze? Das einzige Ereignis, das jemals an Färöer heranreichte, war Valencia, und dann kommt erst einmal lange nichts. Man kann die Leistung heute auch ohne Färöer-Vergleiche angemessen hart kritisieren.
  9. Wie kann das auf einer Stufe mit Färöer stehen? Färöer war das erste Spiel in einer Quali, wo alles außer einem Sieg bereits gleichbedeutend mit dem vorzeitigen Ende war. Österreich, im Sommer davor noch WM-Teilnehmer, hatte mit der Stammelf begonnen, darunter Spieler wie Polster und Konsel. Noch dazu war es für die Färöer das erste(!) Bewerbsspiel der ganzen Landesgeschichte überhaupt. Und Färöer war und ist trotz allem aufgrund der Größe schon grundsätzlich niemals ernstzunehmen, während Lettland zwar aktuell ein unglaubliches Tief hat, aber 2004 sogar schon EM-Teilnehmer war. Natürlich ist das heute ein Skandal gewesen, aber solche extremen historischen Vergleiche entspringen der Emotion des Augenblicks.
  10. Wir haben ein gutes Werk getan und den armen Letten einen tollen Erfolg geschenkt. Die A-Spieler, außer vielleicht die paar am Spielfeld heute, können auch wieder ruhig schlafen, weil es doch keinen Konkurrenzkampf ums Leiberl gibt. Windtner muss den Foda-Vertrag nicht vorzeitig verlängern. Pervan, Ranftl und Goiginger haben sich ihren Kindheitstraum von einem Spiel im Nationalteam erfüllt. Lauter Gewinner heute
  11. Vielleicht hätte Foda das Match auch ein bisschen ernster nehmen sollen, anstatt fast die ganze Mannschaft heimzuschicken.
  12. Lettland dem 2:0 näher als wir dem Ausgleich
  13. Ich weiß, dass man im Gegensatz zu 2016 die Euphorie bewusst dämpfen will, aber jetzt übertreibt es das Team mit dem Tiefstapeln für 2020.
  14. Das ist jetzt ein bissl eine Parallele zur 16er-Quali. Kaum fix qualifiziert, waren wir im darauffolgenden Auswärtsspiel gegen Montenegro zur Pause schon nach einer schwachen Leistung hinten. Koller ist dann allerdings in der Kabine laut geworden, und so wurde es ganz zum Schluss doch noch ein 3:2-Sieg.
  15. Na gut, berauschend ist es noch nicht grade. Aber das konnte man wahrscheinlich auch nicht unbedingt erwarten. Vielleicht wird's ja nicht, wenn bald ein Tor gelingt.
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