Christian2016

Members
  • Gesamte Inhalte

    202
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

1 User folgt diesem Benutzer

Über Christian2016

  • Rang
    Spitzenspieler

Allgemeine Infos

  • Geschlecht
    Männlich

Fußball, Hobbies, Allerlei

  • So habe ich ins ASB gefunden
    Google

Letzte Besucher des Profils

601 Profilaufrufe
  1. Zum Beispiel gegen uns. Gruppensieger dürfen nämlich laut Reglement keine Teams aus höheren Ligen als Bestrafung im Playoff kriegen.
  2. Wo ist das Problem? Es qualifizieren sich nur 20 über die reguläre Quali, also gibt's mehr als genug restliche Teams für die Playoffs. Natürlich macht es das besonders schwierig, aber der Modus ist auch objektiv gesehen komplizierter; außerdem weiß keiner so genau, ob er künftig nicht noch angepasst werden muss, wenn nach der regulären Quali nicht zufällig 4 Plätze übrig sind, die ein 4x4-Playoff ermöglichen. Diesmal geht es sich besonders schön aus, weil es keinen fix qualifizierten Gastgeber gibt.
  3. Jedenfalls ein viel zu komplizierter Modus. Halte mich selbst für äußerst regelfirm, aber was zuviel ist, ist zuviel. Ich würde die Nations League beibehalten, aber die Playoffs abschaffen und die EM wieder auf 16 Teams gesundschrumpen lassen, um den sportlichen Wert der Quali zu erhöhen, aber mich fragt ja keiner
  4. Stimmt, habe mich vertan; die anderen Teams derselben Liga haben Vorrang vor den Teilnehmern der unteren Ligen. Die Komplikation entsteht dadurch, dass Gruppensieger aus unteren Ligen durch diesen Modus nicht bestraft werden sollen, indem sie dann Playoffs gegen stärkere Teams spielen. Allerdings stimmt "automatisch bei der EM dabei" nicht. Es muss heißen: "automatisch im Playoff".
  5. Nein. Erstens "rutscht" niemand einfach zur EM, weil ja noch die Playoffs gewonnen werden müssen. Zweitens kommen die Gruppensieger noch vorher dran; und für einen Gruppensieger, der sich regulär qualifiziert hat, wird das Playoff mit Teilnehmern aus unteren Ligen aufgestockt.
  6. Im Endeffekt hat ein einziges Tor zur richtigen Zeit am richtigen Ort gefehlt (und zwar der Ausgleich in Bosnien), aber bei den gezeigten Leistungen wäre ein Aufstieg wohl auch nicht gerecht gewesen. Die vier Matches sind leider ein kleiner Rückschritt im Vergleich zur verpassten WM-Quali unter Koller. Der nächste Entwicklungsschritt wäre ja der berühmte "Plan B" gewesen, und jetzt kämpfen wir wieder mit dem Plan A. Der EM-Quali sehe ich besorgt entgegen. Ich glaube, dass die Neuauflage der Nations League durch die aufgrund der Mini-Gruppen sagen wir "abrupten" Auf- und Abstiege viel unausgewogener sein wird; Krisen und Formschwankungen hin oder her, aber Bosnien ist einfach nicht besser als Deutschland oder Kroatien.
  7. Was hat der ORF leicht behauptet?
  8. Ich glaube, das direkte Duell gilt bei EMs erst seit 1996 vor dem Torverhältnis. UEFA-Klubbewerbe bin ich mir nicht sicher. Aber mittlerweile ist es tatsächlich schon seit vielen Jahren immer dasselbe; es ist verwunderlich, dass der unterschiedliche Modus Fans noch immer überrascht. Siehe https://en.wikipedia.org/wiki/UEFA_Euro_1992#Tiebreakers versus https://en.wikipedia.org/wiki/UEFA_Euro_1996#Tiebreakers.
  9. Da hast du dir ja schon die eigene Frage halb beantwortet Ernsthaft: Natürlich spielt Irland einen Horrorkick zusammen, aber die Fans sind halt toll. Außerdem hat Irland immer so einen Status als chancenloser Außenseiter, der normal nie was reißt, der jedes Match gegen einen guten Gegner insgeheim als David gegen Goliath betrachtet und der sich über jedes ernudelte Tor freut, deshalb identizifiert man sich als Österreicher vielleicht irgendwie mit ihnen. Bei den USA ist es meine langfristige Hoffnung, dass sie irgendwann wirklich Weltklasse werden und Europäern und Südamerikanern Konkurrenz machen können, weil WMs generell spannender werden, wenn es mehr echte Titelkandidaten gibt und weil es für eine Weltmeisterschaft angemessen wäre, wenn sich die besten Teams wirklich über die ganze Welt verteilen. Für die Weiterentwicklung des Weltfußballs ist die Nicht-Qualifikation der USA ein großer Rückschlag. Außerdem war bei den Amerikanern immer, ganz dem Klischee entsprechend, viel Leidenschaft und Patriotismus dabei. Ich finde, sie haben bei den letzten WMs Abwechslung und Buntheit ins Turnier gebracht.
  10. Eine traurige WM wird das. Zuerst scheitern wir selber. Dann versagen hintereinander Niederlande, USA, Italien und Irland, die sonst in jedes Turnier Emotion und/oder Spannung bringen. Und als Ausgleich werden uns Teams wie Serbien, Dänemark und Schweden vorgesetzt.
  11. Eine kleine Siegesserie zum Jahresabschluss, auch nicht schlecht. Dürfte für die Weltrangliste höchst erfreuliche Auswirkungen haben. Erfreulich ist auch die überraschend realistische Betrachtungsweise des Spiels im ORF und in den Interviews. Die Stimmung im Stadion war leider wirklich schlecht, aber kein Wunder bei den ganzen menschenleeren Sektoren und nach den Ereignissen der letzten Zeit. Foda hat sich bislang als Teamchef nichts zuschulden kommen lassen, hoffentlich kann er diesen Eindruck nächstes Jahr aufrechterhalten.
  12. Alaba wird es aber nicht egal sein, wenn ein Konflikt zwischen Klub und Nationalteam auf seinem Rücken ausgetragen wird.
  13. Ich vermute, in Graz wäre die Stimmung wesentlich besser als in Innsbruck, Linz und Klagenfurt, und die Tatsache, dass Foda Teamchef geworden ist, würde erstens mehr Leute ins Stadin locken und zweitens "Scheiß Wiener"-Rufe unterbinden. Ich finde es sehr schade, dass es in Graz seit 2011 kein Länderspiel mehr gegeben hat (damals 3:1 gegen Lettland mit zwei Harnik-Toren, also fast schon nostalgisch).
  14. Also Marko, die Aussage mit den Fans war wirklich nicht so gscheit. Hin und wieder soll es tatsächlich Anlässe geben, warum man ein Spiel ausnahmsweise nicht im Stadion mitverfolgen kann oder will, sondern auf Fernseher oder Internet angewiesen ist. Dass die Erfolgsfans generell lieber daheim bleiben sollten, stimmt ja eh, aber bitte wirf nicht alles in einen Topf und sag sowas nicht in den Medien, das bringt nur unnötigen Ärger. Die Facebook-Aktion ist trotzdem sehr nett - jetzt noch eine gute Leistung gegen Uruguay und keiner redet mehr drüber.
  15. Ich glaube, man muss zwei Dinge ganz scharf trennen: das Verhalten von Herzog und das Verhalten des ÖFB. Das ist nämlich meines Erachtens schlicht und ergreifend beides nicht in Ordnung, und das eine darf das andere nicht ausgleichen. Ja, Herzog wurde und wird vom ÖFB ziemlich verarscht, wie du es auch richtig beschreibst. Nur darf Herzog niemals öffentlich so darauf reagieren. Er hat sich letzten Endes so ungeschickt verhalten, dass der ÖFB, der bei Fans und Medien nach den Skandalen der letzten Zeit völlig unten durch war, in der Sache glatt noch als Guter dasteht. Diese menschliche und persönliche Kritik muss er sich gefallen lassen. Dass man ihn deshalb nicht gleich primitiv beschimpfen oder auch nur seine Spielerkarriere kleinreden soll, steht auf einem anderen Blatt; meine Enttäuschung über sein Verhalten, seine Karriereplanung und seine völlig überzogene Erwartungshaltung in bezug auf den Teamchefposten würde ich ihm aber sofort ins Gesicht sagen, wenn ich jemals ein persönliches Gespräch mit ihm haben würde.