Du sagst es selbst, die Zeiten haben sich geändert, es hat sich auch die Berichterstattung + die Öffentlichkeit dieser Vorfälle geändert.
Auch ich kenne viele dieser Stories von früher und war bei ein, zwei davon auch dabei, aber wie wurde dies damals kolportiert? Man hat’s erzählt, untereinander. Wild-West-Gschichten halt. Heutzutage würden noch viel harmlosere Storys durch Handyaufnahmen im Internet viral gehen.
Ich sehe das von dir gesagte nicht in der Form, den Untergang der Ultrakultur, ich sehe eher Frustration und Resignation bei denen, die die überbordenden Auswüchse der Szene schon lange nicht gutheißen. Selbstreinigung funktioniert nicht, Eingriffe von Außen schon gar nicht. Man fragt sich eher was noch passieren muss, bevor es zu einer Konsolidierung im Block kommt.
Dann noch dazu die Sorge was passieren könnte, wenn eine Chaostruppe die Vormachtstellung im Block übernimmt.
Find ich eigentlich recht Erwachsen das Ganze und nur halb so hysterisch wie du es bezeichnest.