Marco Lecco-Mio

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Über Marco Lecco-Mio

  • Rang
    Tribünenzierde

Allgemeine Infos

  • Geschlecht
    Männlich
  • Aus
    wien XX
  • Interessen
    fussballstehplatz & opernstehplatz, radfahren im ablauf meiner arbeit und um zum fussballplatz und zur oper zu kommen. lesen. eine u-bahnfahrt oder ein essen allein und das ohne buch oder magazin oder von mir aus auch zeitung (im notfall), ist einer meiner heimlichen alpträume.

Fußball, Hobbies, Allerlei

  • Lieblingsverein
    Hellas Verona
  • Selbst aktiv ?
    ich steige stiegen und fahre moderat rad
  • Beruf oder Beschäftigung
    freizeitassistent
  • Bestes Live-Spiel
    die vielen schlechten haben die wenigen guten verdrängt
  • Schlechtestes Live-Spiel
    ask weppersdorf gg ask marz in der 1. klasse mitte burgenland in den neunziger jahren. nach einem einwurf in der neunzigsten minute kam es zur ersten torchance. der stürmer der marzer ist einfach aufs tor zugelaufen und keinen hat es interessiert, das war das entscheidende tor. davor war neunzig minuten nichts. - und dann nochmal jahrzehnt(e?) später favac gg ic favoriten. kein torschuss im spiel. folglich kein tor.
  • Lieblingsspieler
    jesus salazar auf meiner ps3 im legendenmodus.
  • Wenn Österreich nicht dabei ist, halte ich bei einer WM zu...
    dem coolsten team, das dabei ist. wird man sehen.
  • Geilstes Stadion
    sportclubplatz
  • Lieblingsbands
    mittlerweile hab ich lieblingsopern und gewisse von deren sängerinnen und sängern.
  • Am Wochenende trifft man mich...
    im burgenland oder am fussballplatz
  • Lieblingsfilme
    keine mehr
  • Lieblingsbücher
    deutschsprachige literatur des 20. jahrhunderts. punkt.
  • So habe ich ins ASB gefunden
    immer wieder mal
  1. die jubelmeldungen zu dem unglaublich teuren transfer kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. für mich ist der kauf eine reine panikreaktion auf ein einziges spiel, nämlich das championsleaguefinale, das man als krasser aussenseiter unglücklich gegen den hohen favoriten verloren hat. klopp hätte sich mal in derselben weise vor seinen torhüter stellen sollen wie er sich z.b. letztens völlig ohne not vor özil gestellt hat. was sind denn das für zeichen an die spieler? mach einen fehler und du bist weg. das nächste: wozu wird ein shaqiri geholt? um einen schritt vorwärts zu machen eher nicht. ich will dem kleinen racker ja nicht seinen kampfgeist und seine begabung absprechen, aber auch da ist wesentlich mehr rauch als feuer. man versüßt einem spieler, dessen zenit nicht erst seit letzten monat überschritten ist, seinen karriereabend, schön, aber ein sozialprojekt und nichts, was den verein weiterbringt. stattdessen sollte kloppo vielleicht endlich mal eine verteidigung auf den spielbericht bringen, die ein ernsthaftes mitreden um den meistertitel zumindest theoretisch möglich machen würde, seit dem abgang von benitez schwankt die defensive von liverpool zwischen "eh ok" und "lachnummer". klopp selbst hatte nun doch schon ein paar jahre zeit, geändert hat sich beim verein aber, ausser die namen, genau nichts. bis weihnachten träumt man vom meistertitel, um sich im endeffekt über einen internationalen startplatz freuen zu dürfen. und das für viel geld, aber hauptsache, man hat die meisten klicks auf youtube, wenn der herr lehrer wieder einen gag rausgehaut hat.
  2. warum gleich aus dem drittel? es wird reichen, wenn er den puck zum nächsten mitspieler abgibt. die regel halte ich wegen der schiedsrichter für problematisch. mit hockey ausserhalb österreichs (ausser nhl) bin ich leider nicht so vertraut, aber in wien fahr ich schon öfter nach kagran raus zum eishockey und die qualität der schiedsrichter haut mich da ganz und gar nicht vom hocker, um es mal milde zu formulieren. ich trau denen einfach nicht zu, die spielsituationen richtig bzw. neutral zu bewerten.
  3. wiener neustadt ist schon allein aufgrund der einwohnerzahl nicht mit mattersburg vergleichbar. mattersburg hat keine 7000 einwohner, wiener neustadt hat 40.000. sich auf die big player haidbrunn-wacker, club 83 und die admira auszureden, ist viel zu billig. theoretisch müsste nämlich die stadt fast 6 mal so viele vereine aushalten wie mattersburg, wo es einen basketball-zweitligisten gibt, den man auch nicht unterschlagen muss. ausserdem glaub ich nicht, dass sich der baseball- und angelverein gross im stadtbudget bemerkbar machen.
  4. den eyvazov als troubadour hab ich in wien letzte saison zweimal gehört. da hat sich wieder mal gezeigt, wer mit wem gut freund ist in der opernwelt und wer nicht. roberto alagna wurde bei der stretta von armiliato ins verderben gehetzt, eyvazov hat ein tempo von armiliato bekommen, bei dem ich hätte mitschreiben können. wahrscheinlich hätte donna anna den armen armiliato in der luft zerrissen, wär es anders gewesen. das tragische an den beiden aufnahmen: pavarotti steht auf der opernbühne, eyvazov hat die gesamte zdf-tontechnik zur verfügung.
  5. auszug aus wikipedia: „An die Entstehung dieser legendären ‚Zauberflöte‘ erinnere ich mich noch sehr gut, die war wie ein Wunder. Mit Kurt Moll, Theo Adam, Walter Berry und Peter Schreierhatten wir damals ein komplett deutschsprachiges Ensemble, das alleine war schon außergewöhnlich. Mich hatte man als Königin der Nacht für diese Aufnahme engagiert. Ich kam dann nach München, da sagte mir der Produzent Helmut Storjohann: ‚Es gibt da ein kleines Problem: Frau Sawallisch möchte Sie nicht als Königin haben.‘ Worauf ich fragte, was Frau Sawallisch mit der Aufnahme zu tun hätte? Daraufhin hat der von mir verehrte Helmut Storjohann gesagt: ‚Wenn die Edda die Königin der Nacht nicht singt, fällt die ganze Produktion aus!‘ Sawallisch hat dann in den sauren Apfel gebissen und fragte mich bei der ersten Sitzung etwas kühl, ob ich mit der ersten oder zweiten Arie anfangen möchte. Ich sagte, ich nehme gerne die zweite. Und in dieser Wut, die ich hatte, weil man mich nicht wollte, habe ich den ganzen Zorn in die Arie gelegt und in einem Take durchgesungen. Und diese Aufnahme[3] ist jetzt auf der Platte und schwebt irgendwo über den Sternen.“ beeindruckend finde ich vor allem, dass das ein mordstempo ist, das sie hier hinlegt, die ewig langen koloraturen laut durchsingen kann und man das gefühl hat, sie hätte noch luft, um nebenbei noch was anderes zu singen.
  6. danke für die videos, aber wenn ich damit anfang, find ich kein ende. such dir mal, wenn du magst, die aufnahme von "der hölle rache" aus der zauberflöte in der aufnahme von edda moser raus. diese aufnahme wurde als beispiel für das schaffensvermögen der menschlichen stimme der golden disc beigefügt, die ende der siebziger ins all geschossen wurde, um von aliens gefunden und gehört zu werden. begrüsst werden die aliens dann übrigens vom damaligen uno-generalsekretär, ein gewisser kurt waldheim.
  7. hab mir mal die preise angeschaut, wenn die in der staatsoper im august auftreten, nehmen die für die besseren kategorien zwar weniger als die oper, aber für die billigen kategorien unverschämt hohe preise. ein sitz in einer oper um 16 euro kostet bei so einem konzert dieser "mozartplayer" stolze 50 euro. mich persönlich würde ja schon wieder die neugierde packen, aber bevor ich da hingeh, frag ich mich durch. bei den ausländischen staatsopernstammgästen sind sicher einige dabei, die schon jeden scheiss in wien gemacht haben, hauptsache, es stand "klassische musik" drauf.
  8. das habe ich mich auch gefragt, bevor ich auf den stehplatz gegangen bin. es fängt dabei an, dass sitzen in der oper gar nicht mal so gemütlich ist, wie man meinen möchte. jetzt mal ganz abgesehen von der beinlänge, die man hat, tut einem irgendwann der arsch auch auf dem bequemsten sessel weh. desweiteren geht es zumindest mir so, dass ich beim sitzen höllisch aufpassen muss, dass ich nicht einschlafe, denn zur oper einschlafen kann ich zuhause auch. ich will wissen, wie die sänger drauf sind, ob der dirigent mit ihnen zusammenfindet und wie sich das ganze dann entwickelt, wie es sich am ersten abend im vergleich zum dritten abend anhört. und dazu muss ich mich konzentrieren, dazu muss ich einfach stehen. ausserdem steht man in der oper besser als am fussballplatz (ausser, du hast immer einen wellenbrecher vor dir), denn du kannst dich immer nach vor anlehnen, das ist nicht so ungemütlch und wer die erste reihe mitte auf der galerie erwischt, kann beim sitzen auf der stufe der zweiten reihe immer noch die ganze bühne sehen. aber unterm strich macht der preis den stehplatz aus. wenn ich auf der galerie in der ersten reihe stehe, dann habe ich persönlich 1,60 euro bezahlt (die galerie kostet drei euro, man kann ein gutscheinheft mit 50 gutscheinen um 80 euro kaufen, vulgo 1,60 einzelpreis) und derjenige, der genau in der reihe vor mir sitzt, hat auf jeden fall 80 euro bezahlt. und ich lese noch bei seinem monitor den text mit. und ich will oft in die oper gehen und ich geh oft, da ist der stehplatz unumgänglich. ausserdem ist es entscheidend, wie man auf seine karte wartet und nicht, ob man hinterher in der oper steht. die meisten sind ja schon fertig, wenn der ticketschalter aufsperrt. dann steh ich ausgeruht aus meinem anglerstuhl auf, strecke mich, klappe den stuhl zusammen und nehme aus meiner tasche einen mitgebrachten eiskaffe raus. klar steh ich da eine oper durch.
  9. absolut. ich mag an der josefstadt sehr, dass sie keine experimente in der regie eingehen, dass dass theatercafé sagenhaft günstig ist und überhaupt dieses wienerisch-verstaubte, am oberrang kannst vom häusl durch die offene türe die bühne sehen und unten hab ich schon mal erlebt, dass der platzanweiser hinten das ganze stück hindurch so laut geschnarcht hat, dass man geglaubt hat, der würd den ganzen wienerwald zersägen. bratislava auch recht günstig und nahe. kann aber auch da nichts über die qualität sagen, vielleicht riskier ichs im september mal, wenns mich hier mit der carmen und der ariadne quälen würden.
  10. interessanterweise sind meist die billigen plätze die besseren. z.b. burgtheater: immer (!!) stehplatzkarte auf der galerie kaufen. wenn auf der galerie dann sitzplätze frei bleiben (und das tun sie immer), dann darf man sich hinsetzen, wird von den platzanweisern sogar extra drauf aufmerksam gemacht!! akademietheater: immer einen der sieben-euro-sitze oben in den ersten beiden reihen nehmen. grosse beinfreiheit. die 15-euro-kategorie aum balkon den akademietheaters ist schrecklich. musste mal ein dreieinhalb stunden langes stück dort ausharren, nie wieder um mehr als 7 euro ins akademietheater. josefstadt: sitze ganz oben um sieben euro - sehr gute sicht und beinfreiheit.
  11. die herren prohaska, stejner und mehlic haben, nehm ich an, schon einen pass bekommen von der kroatischen botschaft? eine schande, was die für mist dahergeredet haben.
  12. ich bin kein freund von diesem spiel und finde, dass einfach der bessere halbfinalverlierer (in diesem fall england wegen des unentschieden nach 90 minuten dritter werden sollte, vor belgien, die in der regulären spielzeit gegen frankreich verloren haben. der einzige grund ist eh, dass rechte und tickets für ein spiel mehr verkauft werden können.
  13. es stehen tatsächlich vor der staatsoper genug, die karten für andere veranstaltungen anbieten, meist irgendein zwielichtiges "mozartkonzert des schönbrunner schlossorchesters". war nie dort, schätze aber, dass es ein kleiner raum sein dürfte, entsprechend teuer auch die karten sein dürften und dieses orchester wird halt jeden tag ein mozartkonzert geben und ausschliesslich touristengruppen aus fernost, den usa oder spanien werden dortsein. zumindest stell ich mir das vor. diese kartenverkäufer haben aber einen guten blick dafür, wer tourist ist und wer nicht und quatschen wiener eigentlich nie an. es gibt aber auch genug, die das legal machen dürften und mit staatsoperntickets. meist anfang april wird das programm herausgegeben und da kann man vorbestellen. theoretisch kann man jede oper vorbestellen, aber es wird wohl eine beschränkung geben. die bestellen sich also die staropern vor und wahrscheinlich eh von jeder oper ein paar karten, haben aber meist nur die wirklich schlechten sitzplätze, bei denen sie den meisten gewinn machen können. da werden von unbedarften japanischen mädels je ein hunderter für eine 15-euro-karte verlangt (und gezahlt), hat der verkäufer eine schlechte karte für eine netrebko- oder kaufmann-oper, dann zahlen den horrenden preis auch die wiener, die keine karten mehr bekommen haben. wenn da mal die eine oder andere karte nicht verkauft wird, kann man das verschmerzen. ich hab auch scohn mal beim vorbeigehen fünf minuten vor einer vorstellung von einem der seriöseren verkäufer, den ich vom sehen und bisschen quatschen aus kenne, eine karte geschenkt bekommen, die er nicht losgeworden ist. nachdem ich an dem tag schon spät für einen ordentlichen stehplatz war und ich diese oper in wien schon einige male gesehen hatte, war mir die schlechte sicht egal und ich bin rein. nach der pause kann man ohnehin locker aufstehplätze mit besserer sicht ausweichen, weil die meisten touristen in der pause gehen. mir ist auch schon mal eine stehplatzvorverkaufskarte um 70 euro angeboten worden, der einkaufspreis ist da vier euro. dass es eine vorverkaufskarte für den stehplatz war, beweist, dass es ein stammgast der staatsoper gewesen sein muss, der die karte an den wiederverkäufer weitergegeben hat. es gibt ein paar sogenannte stehplatzberechtigungskarten, die die leute hüten wie ihre augäpfel und wofür es eine lange warteliste gibt. mit diesen berechtigungskarten, die nicht übertragbar sind, kann man auch für den stehplatz im vorverkauf kaufen, aber bringen tut das nichts, weil diese leute mit dem hauptmob eingelassen werden, während die, die an der stehplatzkasse angestanden sind, da schon drin und fast auf ihren plätzen sind. am anfang meiner stehplatzkarriere hab ich auf so eine geschielt, aber dann hat mir einer mit berechtigungskarte erzählt, dass er sich trotdem bei der kassa anstellt, weil er dann früher drin ist. seitdem hat diese berechtigungskarte ihren reiz verloren. jedoch nciht die 50er blöcke mit gutscheinen für balkon und galerie um 80 euro, was einem einzelkartenpreis von nur noch 1,60 euro entspricht, wenn man den block voll ausnutzt. zurück zum thema schwarzmarkt - sie haben also, wie man manchmal gut sieht, stehplatzkarten, die sie nur von staatsoperngästen gekauft haben können. völlig legal und geduldet ist, wenn man seine karte zum einkaufspreis privat verkauft, diese leute dürfen das sogar im foyer der oper machen.
  14. eh. aber wenn jetzt wiener neustadt die relegation gewonnen hätte, hätten die denselben platz eingenommen, also rein technisch gesehen, den jetzt st. pölten hat.
  15. warum ist eigentlich st. pölten vor innsbruck und hartberg gereiht?