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Marco Lecco-Mio

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About Marco Lecco-Mio

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    Marcel Prawy in Ausbildung

Allgemeine Infos

  • Geschlecht
    Männlich
  • Aus
    1170
  • Interessen
    fussballstehplatz & opernstehplatz, radfahren im ablauf meiner arbeit und um zum fussballplatz und zur oper zu kommen. lesen. eine u-bahnfahrt oder ein essen allein und das ohne buch oder magazin oder von mir aus auch zeitung (im notfall), ist einer meiner heimlichen alpträume.

Fußball, Hobbies, Allerlei

  • Lieblingsverein
    Hellas Verona
  • Selbst aktiv ?
    ich steige stiegen und fahre moderat rad
  • Beruf oder Beschäftigung
    freizeitassistent
  • Bestes Live-Spiel
    die vielen schlechten haben die wenigen guten verdrängt
  • Schlechtestes Live-Spiel
    ask weppersdorf gg ask marz in der 1. klasse mitte burgenland in den neunziger jahren. nach einem einwurf in der neunzigsten minute kam es zur ersten torchance. der stürmer der marzer ist einfach aufs tor zugelaufen und keinen hat es interessiert, das war das entscheidende tor. davor war neunzig minuten nichts. - und dann nochmal jahrzehnt(e?) später favac gg ic favoriten. kein torschuss im spiel. folglich kein tor.
  • Lieblingsspieler
    jesus salazar auf meiner ps3 im legendenmodus.
  • Wenn Österreich nicht dabei ist, halte ich bei einer WM zu...
    dem coolsten team, das dabei ist. wird man sehen.
  • Geilstes Stadion
    sportclubplatz
  • Lieblingsbands
    mittlerweile hab ich lieblingsopern...
  • Am Wochenende trifft man mich...
    im burgenland oder am fussballplatz
  • Lieblingsfilme
    keine mehr
  • Lieblingsbücher
    deutschsprachige literatur des 20. jahrhunderts. punkt.
  • So habe ich ins ASB gefunden
    immer wieder mal

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  1. sollte sie eine karte fürs parterre haben, empfehle ich auf jeden fall, sich um etwa vier, halb fünf bei der normalen stehplatzkassa anzustellen, bei einem galerie- oder gar balkonstehplatz reicht eine stunde vor vorführungsbeginn am haupteingang. so über den daumen. ich stell mich mittlerweile, wie gesagt, immer eine stunde vorher an, weil die meisten touristen, die dann vor mir sind, ohnehin nicht wissen, wohin und von mir oben locker überholt werden. ich geh dann immer gleich zur rechten der drei mittleren türen und dort schnurstracks zur zweiten reihe, da geht sich dann eigentlich immer ein sehr guter platz im block halbmitte rechts aus.
  2. ist mittlerweile schwer zu sagen. wenn man nicht zum ersten mal im haus ist und weiß, wo man zügig hingeht, reicht es, eine stunde vor beginn beim haupteingang zu sein, so mach ich das mittlerweile fast immer und gehe dann gleich rüber nach mitte-rechts und krieg dort immer gleich zweite reihe mit super sicht auf die bühne. ich schätze, dass ansonsten halb fünf reichen sollte, man steht dann schon eine stunde und sollte vielleicht ein stockerl mithaben. es kann aber auch gut sein, dass nichts los ist. touristen sind halt ein unberechenbarer faktor, der name orlando an sich könnte bekannt sein, das reicht schon, um reinzugehen. würd ich nicht um 18 uhr beim haupteingang stehen, würd ich persönlich um vier hingehen und was zum sitzen und zum lesen mithaben.
  3. ja, aber war da nicht die bundesliga noch nachsichtiger?
  4. 06.12.19 - TOSCA - staatsoper nach den beiden ersten wurde auch die dritte und letzte vorstellung der momentanen tosca-serie besucht und erneut entschädigte der walisische weltklassebariton für ein ansonsten höchst durchschnittliches ensemble. haben sich bei den debüts von evgenia muraveva (hausdebüt tosca) und joseph calleja (wiener rollendebüt cavaradossi) sowohl debütanten, als auch orchester und dirigent noch zusammengerissen, so ist man danach zusehends in alte gewohnheiten verfallen. so leitete der italiener marco armiliato, einer der meistdirigierenden musikalischen leiter des hauses, das orchester der staatsoper zu phasenweise zu lautem spiel an, so patzten die hörner im zweiten akt und so polterte alexandru moisiuc als mesner durch den ersten akt. die fahne des hausensembles hielten dafür ryan speedo green als angelotti und der unverwüstliche wolfram igor derntl als spoletta hoch, die ihre partien mehr als nur solide über die bühne brachten. evgenia muraveva als tosca geriet heute, wie auch schon am dienstag, an ihre grenzen, ebenso war sie auch zum teil auf der suche nach dem richtigen ton. ein zufriedenstellendes "vissi d'arte" brachte ihr wohlwollenden, aber keineswegs überschwänglichen applaus ein. für den cavaradossi dürfte joseph calleja über einen zu tiefen tenor verfügen, der malteser mühte sich in den höhen, während die spitzentöne sowieso kläglich heiser klangen, dies hat sich durch die ganze serie gezogen. zu bryn terfel muss man kaum noch worte verlieren, sein mühelos kraftvoller bariton hob das niveau des abends massiv an und sein spiel ist unerreicht. mit erwin schrott und, subtiler, simon keenlyside ist er unter den besten schauspielern unter den sängern. als sciarrone war igor onishchenko aufgeboten, ayk martirossian war der schließer und maryam tahon der hirtenjunge. mit der heutigen aufführung ging eine serie zu ende, die zwischen weltklasse und rumpelgesang schwankte, immer deutlicher wird die lücke, die alfred sramek hinterlassen hat, ebenso deutlich wurde in diesen tagen, wie schwierig diese oper zu besetzen ist. der scarpia ist eine partie, an der gute sänger reihenweise scheitern, umso erfreulicher war der wienbesuch von bryn terfel, der 2020 mit einem solistenkonzert zurückkehrt. schade, dass man an seiner seite die junge muraveva ins kalte wasser gestoßen hat, anstatt eine erfahrene tosca zu engagieren. was bleibt, ist, sich auf die kommenden serien der besten oper von giacomo puccini zu konzentrieren, mit zeljko lucic kommt ein interessanter scarpia in der nächsten und mit erwin schrott ein glänzender bösewicht in der übernächsten, in der brian jagde als cavaradossi sein hausdebüt neben sonya yoncheva als tosca hat. sehr gespannt, das durchaus aber auch mit gemischten gefühlen, blicke ich jetzt der sonntäglichen uraufführung entgegen.
  5. na bitte, dann kann nicht mehr viel passieren...
  6. unbedingt durchhalten! die hitte sind im dritten akt. aber die oper ist insgesamt großartig, chor im zeiten akt, hochzeitsmarsch im dritten und natürlich "in fernem land..." die beste oper, um bei wagner einzusteigen, eigentlich.
  7. 03.12.19 - TOSCA - staatsoper heute wurde die zweite aufführung der aktuellen tosca-serie, die aus drei abenden besteht, über die bühne der wiener staatsoper gebracht. wer am samstag bei der ersten vorstellung war, mußte heute abstriche machen. schon der mesner alexandru moisiuc lieferte einen wesentlich rauheren stimmlichen auftritt ab, es scheint, als wäre das ensemblemitglied gesundheitlich angeschlagen und als stünde kein ersatz zur verfügung. dem rumänen ist zu wünschen, dass er sich bis freitag gut erholen kann. ryan speedo green war ein solider angelotti, wolfram igor derntl einer der besseren spoletta-darsteller, igor onishchenko war ein leiser sciarrone, ayk martirossian sang die kleine partie des schließers ebenso sicher wie maryam tahon den hirtenjungen. am samstag hatten sowohl evgenia muraveva als tosca, als auch joseph calleja als cavaradossi einen wesentlich besseren abend als heute. muraveva litt schon bald unter dem heute wieder etwas lauteren spiel der wiener philharmoniker und hatte immer mit einem unangenehmen vibrato zu kämpfen, während calleja auch schon nach der ersten szene abgenutzt klang und in den höheren lagen zumachte und heiser klang. das "vittoria" brachte er gut über die bühne, bei der arie im dritten akt dürfte er schon das ende herbeigesehnt haben. zu verdanken sind diese sängerischen schwächen zum teil natürlich auch dem musikalischen leiter des heutigen abends, marco armiliato. der italiener dirigierte natürlich auswendig und hat er am samstag noch gnade walten lassen, so war die schonfrist für muraveva heute vorbei und so manches mezzoforte ein fortissimo. eine bank und selbstverständlich der alles überstrahlende star des abends war wieder der scarpia von bryn terfel. nicht nur ist es eine echte befriedigung, ihm zuzuhören, denn nur die wenigsten baritone schaffen es, diese äusserst anspruchsvolle partie auf hohem niveau zu singen, es ist auch eine wahre freude, ihm zuzusehen, denn er gehört zu den absolut besten schauspielern unter den opernsängern. er bringt den widerlichen bösewicht scarpia mit einer arroganz und niedertracht auf die bühne, die seinesgleichen sucht. sein untergebener polizeiagent spoletta kassiert von seinem chef schon mal einen kopfstoß in bester britischer kneipenschlägermanier, dann wieder reichen kleinste handzeichen, schon wird ihm servil der fächer gereicht. der derzeit beste scarpia, zumindest hat sich bei mir noch kein besserer vorgestellt. die tosca wird am freitag ein letztes mal in diesem kalenderjahr gespielt, der waliser terfel rechtfertigt einen besuch allemal und sollten seine kollegen, so wie heute, einen schwächeren abend erwischen, kann man sich damit trösten, dass die nächste gute tosca oder der nächste gute cavaradossi bald kommt, während man auf den nächsten richtig guten scarpia vielleicht noch etwas warten wird müssen. zeljko lucic und erwin schrott versuchen sich in dieser saison in wien auch noch in dieser partie. die latte liegt hoch.
  8. heute im auswärtssektor z.b.
  9. verfolgst du rapid eigentlich? wenn ja, warum stellst du so eine dämliche frage? die wahnsinnigen entscheiden bei euch über gedeih und verderb des vereins.
  10. die auftritte gegen die nachzügler aus niederösterreich waren die reinste wettbewerbsverzerrung. super, dass man sich jetzt auch noch in den abstiegskampf einmischt.
  11. 30.11.19 - TOSCA - staatsoper ein klassiker des wiener repertoirebetriebes wird derzeit an der staatsoper aufgeführt. die tosca in der inszenierung von margarethe wallmann wird seit mittlerweile sechzig jahren oft und oft hier gespielt, für viele stammgäste ist es die oper, die sie mit abstand am häufigsten gesehen haben und dabei haben sie wohl nur weniger oft eine derart gute besetzung bewundern dürfen. fangen wir bei der titelpartie an. die floria tosca wurde heute von evgenia muraveva gesungen. die russin stand heute zum ersten mal auf der bühne der wiener staatsoper und machte durchaus gute figur, sie ist nicht nur äusserlich recht zart, auch geht sie das eine oder andere mal vor zur rampe, um ihre stimme besser zur geltung zu bringen und zeigt ab "vissi d'arte" leichte abnützungserscheinungen. trotzdem ein äusserst gelungenes hausdebüt, das auch entsprechend honoriert wurde. es wird interessant zu beobachten sein, wie sich ihre performance im laufe der serie entwickelt. nach seinen letzten auftritten in wien war so mancher stehplatzler skeptisch, ob joseph calleja in seinem wiener rollendebüt als cavaradossi überzeugen würde können, doch war alle skepsis umsonst, denn der malteser mit dem eher dunklen tenor absolvierte die partie ausgezeichnet. der cavaradossi hat in jedem akt eine grosse szene und alle drei wußte er zu meistern, einzig bei "e lucevan le stelle" stellten sich ganz leichte schwierigkeiten ein, ansonsten konnte er voll überzeugen und so manchen überraschen. "tosca" steht und fällt mit der besetzung des scarpia. der düstere baron, der gierig und eifersüchtig tosca nachstellt, kann leider nur in den seltensten fällen auch die kritischen zuhörer überzeugen, doch in dieser serie darf man sich über bryn terfel freuen. der waliser ist als bösewicht eine klasse für sich, spielt jede sekunde der partie zur gänze aus, auf den rängen sind, gerade im zweiten akt, die operngläser gezückt und auf den bariton gerichtet, denn sein spiel wertet seinen sensationellen gesang noch mehr auf. ein vergnügen, dem derzeit besten scarpia zuzusehen und -hören. einen sehr holprigen mesner sang alexandru moisiuc, der rumäne hat diese partie in der vergangenheit schon besser gestaltet. ryan speedo green war der angelotti, wolfram igor derntl ein überzeugender spoletta, igor onishchenko konnte als sciarrone besser überzeugen als in so mancher anderen partie, ayk martirossian war der schließer und maryam tahon war der hirtenjunge. am pult der wiener philharmoniker stand, wie so oft, der italiener marco armiliato. oft läßt er sehr laut spielen, aber heute hielt er sich zurück, wohl zugunsten der debütantin muraveva. ein fehlerfreies orchester rundete einen hervorragenden opernabend ab. "tosca" wird in dieser besetzung noch zwei weitere male, am dienstag und am freitag, hier gespielt, es wird sich in dieser saison keine bessere mehr finden und will man sich die tosca ein einziges mal in wien anschauen, dann sollte man eine dieser zwei aufführungen besuchen.
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