phy

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  1. wenn er es nicht ist gilt was @parmenides gesagt hat - solange der Spieler zustimmt wird es egal sein. anderseits gehört da zumindest zwei nullen zur strafe dazu wenn man keine amateure hat.
  2. Ich glaube es ist recht unstrittig, dass vor der Ligareform 2018 Liefering irgendwas zwischen tolerierter Spitzfindigkeit und toleriertem Betrug war - nur Salzburg hatte als Bundesligist ein 2t Ligateam. Gleichzeitig hat Salzburg keine 2er Mannschaft und zahlt dafür seit Jahren die lächerlichen 7500€ Strafe. Post 2018 ist es dann auch mit den kooperationsspielern entspannter betrachtet worden und zeitweise gabs mehr farmteams: RBS/Liefering, LASK/Juniors, altach/Dornbirn und sturm/kapfenberg als echte Amateurmannschaften (rapid und Austria). Ist Clement Bischof nun kooperationsspieler kann er recht frei zwischen Salzburg und Liefering verschoben werden. Ist er es nicht dann kann er in Liefering nicht eingesetzt werden und die Degradierung dient rein dazu, dass Salzburg formal die Pflicht erfüllt den Spieler an einem professionellen Training teilhaben zu lassen. (weil Salzburg ja eben keine 2er hat). Bohrt man bei Liefering nach wird irgendwas wie "rbs zahlt und was damit wir bischof bei uns trainieren lassen" kommen. tl;dr: post 2018 ist mit der kooperationsregelung eh irgendwie alles egal geworden. und wenn Bischof kein kooperationsspieler ist dann wird das nur gemacht damit Bischof nicht klagen kann.
  3. Die Umgehung mit Liefering wurde mit der Reform 2018 de facto legalisiert. Liefering ist mehr oder minder offiziell farmteam von RBS und Salzburg zahlt die Strafe fürs fehlen der eigenen Amateuren. kurz: mit dem skandal bist du knapp 8 jahre zu spät dran PS: ändert nichts daran, dass farmteams genauso wie die 2er Mannschaften die 2te Liga jetzt nicht unbedingt attraktiver machen
  4. Als Gegenpunkt: Um ein Stückweit die Emotionen raus zu nehmen. Die Möglichkeit der Challenge alleine nimmt den Trainern (und auch den Spielern & Fans) die Möglichkeit sich rein auf die Spielleiter auszureden. Wenn du alleine die letzten beiden Rapidspiele nimmst waren alleine drei fanlager der Ansicht, dass der Schiri fürs jeweils gegnerische Team gepfiffen hat. Diese Ausrede verschwindet ein bisserl wenn es eine Challenge gibt.
  5. beide Entscheidungen sind ok, in beiden Fällen wäre rot auch nicht verkehrt gewesen. Wobei die superzeitlupen im Fall von Markovic noch geholfen haben weil es in Echtzeit wilder ausgesehen hat. im Endeffekt: wenn beide seiten über den Schiri jammern war er vielleicht schlecht aber zumindest nicht parteiisch ^^
  6. damit grenzt du das dann nochmal mehr ein - ich hätte an inzaghis inter, Alonsos Lev und Guardiolas City gedacht. (ed.: wobei ein gutteil der Teams im Spiel gg. den Ball eh wieder in einer 4-er Struktur zurückfällt). Und zum zweiten Teil: Sturm wird (international) niemals gleichwertige Spieler haben, d.h. ins 1 zu 1 zu gehen ist milde peroblematisch, v.a. wenn man auf Teams trifft die die Pressinglinien überspielen können. Darum hat es ja unter Illzer die Klatschen international gegeben. Salzburg hatte in manchen Jahren die Spieler wo das möglich war aber ansonsten? Barca bekommt es ja auch nicht wirklich hin mit einer 4er-Kette die so zumindest 3 Stufen über alles zu stellen ist was Sturm je zur Verfügung stehen wird
  7. International ist die 3er Kette halt momentan sehr populär weil sie enorme Vorteile bei der Verteidigung der Halbräume bietet.
  8. phy

    SK Rapid - SK Sturm Graz 0:2 (0:1)

    Die Folgewirkung mitnichten - wenn ein Spieler am Kopf getroffen wird & benommen ist darfst ihn keinesfalls weiterspielen lassen. Das gilt natürlich nicht für den Fall wo ein Spieler/Betreuer nicht getroffen wird. Aber der Einstieg war das Fair-Play von Payer der nach einem Treffer weitergespielt hat - was imho fahrlässig ist außer die medizinische Abteilung kann sofort abklären, dass nichts passiert ist. Und ich habe auch keine Aussage über das Verhalten des Betreuers gemacht (sich hinhauen aus einem Reflex heraus ? kann passieren. Zu simulieren er wäre getroffen worden ist schwerst lächerlich ) - mich hat die "ist eh nix passiert" Attitüde gestört. Der werfer hat ja nicht wissen können, dass er nicht treffen wird also sollte man das so behandeln als ob er tatsächlich die Intention hatte zu treffen, und das ist dann eben keine Kleinigkeit mehr sondern kann halt echt konsequenzen haben. Hier ist nix passiert, der Betreuer wird sich hoffentlich für die Einlage schämen aber ich weiß halt nicht ob der/die Werferin die Lektion auch gelernt hat. Vorneweg: Natürlich ist es eine bescheuerte Idee aus Spielersicht sich mit einer Tribüne anzulegen. Irgendeinen Trottel findest immer der das persönlich nimmt. Und in bestimmten Situationen ist es dann auch die Pflicht des Spielleiters den Spieler vor sich selbst zu schützen. Mir geht es rein um dieses Selbstverständnis vieler Fans die denken ein Profispieler hätte kein Recht zu einer emotionalen Reaktion. Das sind keine Roboter, die haben auch schlechte Tage und manchmal gehen Schmährufe unter die Haut. Und vor allem: Wir haben noch die Selbstillusion, dass Fussballspieler nicht rein Dienstleister unserer Unterhaltung sind: Entsprechend muss man da auch emotionen mehr Platz zugestehen. Oder wir striegeln alles weiter gerade und galloppieren richtung teflon-vollprofi und klatschhilfen. tl;dr: wir sind glaube ich eh derselben Meinung, ich reagiere nur immer ein bisserl allergisch auf jegliches "das muss ein Profi aushalten" mindset.
  9. phy

    SK Rapid - SK Sturm Graz 0:2 (0:1)

    sry, habe dazwischen was tun müssen: Weinhofer habe ich als Beispiel erwähnt, dass es nichts mit fair play zu tun hat wenn man nach einem Treffer eben nicht weiter spielt. Und weiterführend wie unterschiedlich stark durch die Vereinsbrille geprägte Ansichten zu einem Vorfall aussehen können. btw. ich finde alleine den "schon aus selbstschutz" teil problematisch weil er halt impliziert, dass ein relevantes Risiko von körperlicher Gewalt gegen Spieler im Raum steht wenn "sie sich falsch Verhalten". Und das ist inakzeptabel.
  10. phy

    SK Rapid - SK Sturm Graz 0:2 (0:1)

    Bei den gelben bin ich bei dir, bei Harakate.. wenn es ihm ein Anliegen ist sollte er das Recht haben. er ist immer noch ein eigenständiger mensch und nicht ein tanzbär zur Unterhaltung. (und Kara ist für mich auch einer der professionellsten fussballfandienstleister der Liga - der ist sowieso der Goldstandard)
  11. phy

    SK Rapid - SK Sturm Graz 0:2 (0:1)

    natürlich ist es eine Provokation, aber warum sollen nur Fans provozieren dürfen? Solange die Tribüne ein Anrecht auf Schmähgesänge und Pfiffe hat sollten die Spieler das recht auf selbige Provokationen haben. Der Schiri hat zu entscheiden wann es ihm zu heikel ist - im stadtderby von buenos aires oder einem von Istanbul wird er schneller eingreifen als k.a. bei rbs gg admira aber man sollte nicht so tun als ob jede Provokation komplett verwerflich ist.
  12. phy

    SK Rapid - SK Sturm Graz 0:2 (0:1)

    imho fängt es damit an wie sehr man die fans schützen möchte und wieviel man sich schön redet. ein herzler jubel in Richtung der gegnerischen Fans wird als höchst unsportlich betrachtet und gleichzeitig wird ein becherwurf ein stückweit reduziert auf "ein paar Tropfen bier abbekommen". und ja, Payer war höchst sportlich in der Situation aber es darf einfach nicht dazu kommen. sonst hast da wieder eine Situation wie bei Koch und das ist es einfach nicht wert. PS: Weinhofer wurde in Schottland auch als Simulant und Schwindler bezeichnet und da wird wahrscheinlich jeder Rapidfan eine gegenteilige Meinung haben
  13. absolut. Ist irgendwie lächerlich wie man die Fans vor sarkastischen Herzerln schützen muss damit ihre empfindlichen Gefühle nicht verletzt werden. Alles was eine Tribüne austeilt muss sie auch einstecken können.
  14. super, wenn er im ersten Spiel nach 5 Minuten bei der Wm eine Rote Karte kassiert und 3 spiele steht weiß ich wer es verschrien hat.
  15. alle drei sind halt eher spielerische Stürmer als klassische 9er.