phy

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  1. Die haben dieses Jahr ein plus von 60 Millionen bei Transfers gemacht. Und ein Eigenkapital von 160 Millionen.Bei einem seit 10 jahren stagnierendem Gehaltsbudget. Mir wäre der LASK auch mal recht als Meister (halt auch Rapid&Austria wenn sie es sich mal verdienen würden), aber darauf zu hoffen, dass RBS absehbar das Geld ausgeht braucht wohl keiner. Die haben ihre Nische gefunden.
  2. Das klitzekleine Loch in deiner Logik ist halt, dass RBS gerade in den letzten Jahren mehr geld ausgegeben (und konstant Geld auf die Seite gelegt) hat. RBS ist seit (vor) dem ersten EC jahr von Leipzig vom Rest des Konzerns finanziell getrennt und es deutet bis jetzt noch nichts darauf hin, dass der Konzern sein Sponsoring runterschraubt. Und wieso auch - die letzten 10 jahre haben für die ~20-30 Millionen/jahr ja auch eine, im europäischen Vergleich, akzeptable Präsenz bekommen.
  3. Als allergrobste Antwort: weil die 3er Kette die halbräume die in den letzten 10 Jahren so stark gesucht wurden besser deckt. Gleichzeitig geht in den letzten 2 Jahren der Trend wieder weg vom positionsspiel hin zur Manndeckung und fluider Positionierung (aka totaler fussball) und da kann eine dreierkette leichter zu implementieren sein. Plus höhere Stabilität und deine flügel werden entlastet und wir haben einfach sehr wenige Spiele die auf gehobenen Niveau den flügelverteidiger spielen können.
  4. Das hätte nie im Leben funktioniert. Die jetzt so hochgepriesene Professionalisierung kam abseits der aka ja erst mit rangnick und bis dahin hätten die persönlichen Befindlichkeiten von mateschitz & Bundesliga/klubfunktionären das Experiment schon längst zum explodieren gebracht.
  5. Als "Verein" ist er auch nicht sonderlich gut geführt, aber als Nebenjob einer Einzelperson mit extrem wenigen festen Mitarbeitern ist der WAC halt schon herausragend. Da haben alle anderen Vereine der Liga schon eine deutlich breitere Basis. Wobei die Frage für mich auch schwer zu beantworten ist weil zuerst hätte ich auch instinktiv WAC gerufen. Anderseits wenn man sich die letzten 10 Jahre anschaut dann ist es wohl RBS. Wennst dir Erfolge anschaust spielt Sturm auch oben mit. Wenn es um nachhaltigkeit geht hat vllt sogar Altach die Nase vorne. Rapid und LASK sind halt chaotisch und die Austria einfach unfassbar schlecht geführt ^^
  6. Wobei momentan generell der Trend eher in die Richtung geht den Trainer als Stellvertreter des SDs zu sehen und nicht umgekehrt. SD bestimmt die Linie des Vereins und der Trainer hat diese Vorgaben umzusetzen.
  7. phy

    Fanszene Hütteldorf

    Weil es irgendwie zum Thema passt: Es war ja gerade die gute Arbeit&PR von Rapid (Marek & Co.) die das Stadion wieder gefüllt und damit auch bewusst eine lange Leine gelassen haben. Für unter 30 Jährige ist es heute schwer vorstellbar,d ass Rapid ende der 90er einen schlechteren Zuschauerschnitt hatte als RB Salzburg die letzten paar Jahre. Aaaber, auch wenn die Fans das Überleben des Vereins gesichert haben braucht es es vielleicht doch wieder stärkere Eingriffe.
  8. phy

    FK Austria - SK Rapid 2:0 (2:0)

    das ist ja das erschreckend-absurde. Das RB und Sturm auslassen hätte ja zu irgendeiner Reaktion der anderen Mannschaften führen können, aber die sind alle erbärmlich momentan. Und Rapid ist da noch ein stückerl mieser.
  9. phy

    Live: Austria Wien - SK Rapid

    Das ich Herzog mal vollinhaltlich zustimme.
  10. phy

    Live: Austria Wien - SK Rapid

    das wart die wartezeit - wo dragovic alle wieder aufs Feld gescheucht hat.
  11. phy

    ÖFB Kader

    Eh, ich war bei der Geburt des modernen Nationalismus und damit der frz. Revolution - da gabs den Fussball halt noch nicht ^ sowieso, ich habe aber mehr das Selbstbild der Fans angesprochen und die Idee der "zugehörigkeit". Gerade Fans wechseln ja selten den Verein und übernehmen die Selbstlügen und Mythen der Vergangenheit. Natürlich ist es idR weitaus "echter" bei Vereinen die man regelmäßig besucht und sich mit den anderen auf der Tribüne abtauscht aber das selbstbild des Vereins/der Fans färbt halt auf jeden einzelnen ab. Kinder/jugendliche die Rapid Fans sind haben keinen einzigen Titel erlebt (wird mal wieder Zeit) aber tragen gerne das stolze Selbstbild Rekordmeister. Das ist ja nicht ihre Erinnerung sondern etwas, dass ihnen im Stadion oder von anderen Fans mitgegeben wurde. Nationalteams machen es einfach weil es immer noch unschuldig ist - und weil die glücklichen unter uns die als Kinder nicht fliehen musst halt irgendwo da drinnen auch diesen Mythos des "ein Land freut sich mit dir" haben. Ich habs zumindest auch wenn ich das ganze Konzept von Nationen blöd find, aber ich kanns nicht leugnen ^ Ich bin aber der fixen überzeugung, dass da die Spieler identitätsstiftender sind als die Stieglfahnen oder die Hymne. Wennst mich fragst hat zb der Magister mit seinem schlampigen leben im Nationalteam identitätsstiftend gewirkt und da ist es egal ob er die Hymne singt oder nicht. Es hat glaubwürdig so gewirkt als ob sich das ganze Stadion und halb Fussballösterreich freut wie er den Polstertorrekord gebrochen hat. Und es mag idealistisch klingen aber ich glaub die einzigen die dem Ruf des Geldes wirklich folgen würden sind die, denen es eh egal ist. Denn das größte was du als Fussballer erreichen kannst ist ja nicht der individuelle Rekord sondern wie du Unmengen an Leuten Freude bereitest und da isses ja auch wichtig, dass es "deine" Leute sind. eh, wenn ein Spieler wirklich rauskommt und sagt "ich nütz die Mannschaft nur um mich selbst darzustellen": da bin ich voll bei dir. Aber da wird die Mannschaft/Rangnick ihm auch hoffentlich den Riegel vorschieben. Bei allem anderen werden wir ja sehen, vielleicht wächst er usn in die Herzen.
  12. phy

    ÖFB Kader

    Wenn es nur das ist, jo bin ich bei dir. Ich kann mir aber selbst bei unbekannteren/schlechteren Spielern nicht wirklich vorstellen, dass das die einzige Motivation ist & darum in dem Fall noch weniger: Mit Österreich bei der WM zu sein gibt ihm ganz sicher keine größere Bühne als zB CL mit Dortmund oder die Bundesliga. Und viel mehr Geld bringt es auch nicht - dafür deutlich mehr Stress und weniger Regeneration
  13. phy

    ÖFB Kader

    Keiner, darum gab es das Konzept von einer "Nationalmannschaft" ja auch die längste Zeit nicht sondern eben individuelle/regionale bewerbe (wenn überhaupt). Ich würde im Gegenteil behaupten, dass (die Wurzeln des) Vereinsfussballs viel mehr idtentitätsgebunden waren. Eine österreichische Identität gibt es nicht (und das völkisch deutschnationale ist alles bloß nicht österreichisch) aber z.B. eine arbeiteridentität eines Wiener Vorortes? Das ist etwas was mal viel realer, weil greifbarer, war. Rapidler oder Wiener ist für mich was realeres als "Österreicher" - und seis nur weil mich die ganzen Rapidler und Wiener in meinem Leben immer so genervt haben ^^ Blödes Beispiel: Dedic. Der kann Bosnien im Pass stehen haben aber er hat sein ganzes Leben in Salzburg gelebt. Hat ein viertel davon in einer von den RBS zubringern verbracht. Diese Erziehung kannst ja nicht ablegen... und darum bin ich eigentlich bei Chukwuemeka a bisserl enttäuscht weil mir seine Antwort damals gefallen hat: "Was verbindet mit mit Österreich, ich bin da nicht aufgewachsen" ich hab das als ein "ich hab dazu keine identitätsstiftenden bezug ergo wirkt das trikot komisch" gelesen. ach, k.a. besser sportlicher wettkampf als gewalt und solange ein spieler irgendein identitätsstiftendes element im dress findet: why not. Am Ende zählt ja dann sowieso eher ob man Teil von dem Team ist. sry für ot
  14. phy

    ÖFB Kader

    Als gegenmeinung: da die Nationalität sowieso so herzlich wenig über eine Person oder Heimat aussagt, ist die Perspektive in einem Nationalteam wenigstens ein rationaler Grund. Heimat ist ja sowieso was deutlich kleinräumigeres und der Pass nur eine Krücke.
  15. Vielleicht. Gleichzeitig war der Badkicker Fitz einer der wenigen im unserer Liga der an guten Tagen quasi alleine einen Sieg erzwingen konnte. Der Typ Spieler ist in den letzten 2 Jahren aus unserer Liga verschwunden. Kiteshvili gibt's noch und mit großen Abstrichen Schaub und Horvath, aber sonst?